Kombi-Lösung Karlsruhe, Teilprojekt 2: Straßenbahn in der Kriegsstraße mit Straßentunnel hier: Teillos: Rohbauleistungen zur Herstellung eines Straßentunnels sowie Straßenbauleistungen zur Herstellung der erforderlichen provisorischen Verkehrsführungen und der Verkehrsflächen für den Endzustand im Tunnel
Im Zuge des Ausbaus des schienengebundenen ÖPNV in der Stadt Karlsruhe wurden in den vergangenen Jahren mehrere Stadtteile und umliegende Gemeinden an das Stadtbahnnetz angeschlossen. Hierbei wurden umsteigefreie Verbindungen in die Innenstadt geschaffen. Dies führte zu einem starken kontinuierlichen Fahrgastzuwachs. In der Folge ist das Bestandnetz im Innenstadtbereich und insbesondere in der Kaiserstraße an seiner Kapazitätsgrenze angelangt. Die Führung der Straßenbahnlinien durch die Fußgängerzone bedingt außerdem erhebliche Nutzungskonflikte. Zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse wie auch der Leistungsfähigkeit des schienengebunden ÖPNV in der zentralen Innenstadt hat die Stadt Karlsruhe folgende Maßnahmen zur Umsetzung vorgesehen, die unter dem Namen „Kombilösung“ zusammengefasst werden: 1. Stadtbahntunnel Kaiserstraße mit Südabzweig Ettlinger Straße: Derzeit befindet sich die zweigleisige Tunneltrasse mit 7 unterirdischen Stationen im Bereich der Kaiserstraße zwischen Mühlburger Tor und Durlacher Tor mit einem unterirdischen Abzweig nach Süden vom Marktplatz bis zur Augartenstraße im Bau. 2. Straßenbahn in der Kriegsstraße mit Straßentunnel: Um die für die erwartete Entwicklung notwendige Leistungsfähigkeit des Netzes zu erreichen, soll eine weitere Straßenbahntrasse parallel zur Kaiserstraße entstehen. Hierfür muss der Abschnitt der Kriegsstraße (B10) zwischen Mendelssohnplatz und Karlstraße in Tieflage gebracht werden. Bestandteil dieser Ausschreibung ist ausschließlich das Teilprojekt 2. Die Bauleistungen werden im Wesentlichen folgende Leistungen umfassen: — ca. 1 400 m offene Bauweise als wasserundurchlässige Betonkonstruktion; — Schlitzwände mit Tiefe bis zu 25 m; — Bohrpfahlwände bis zu 25 m Tiefe; — wasserdichte Weichgelsohle in ca. 23 m Tiefe; — Verpressanker zur Rückverankerung der Verbauwände: ca. 120 000 m; — Erdbau und Massenverwertung für ca. 284 000 m³ (Klassifizierung nach VwV Boden: Z0 (ca. 65 %), Z1 (ca. 20 %) Z2 (ca. 10 %) > Z2 (ca. 5 %)); — Baustellenlogistik; — Beteiligung bei der Anliegerkoordination zur Abstimmung mit den betroffenen Anliegern (Anzahl ca. 100) mit dem Ziel der Minimierung der Beeinträchtigungen und der Aufrechterhaltung der Zuwegungen zu den Gebäuden während der gesamten Bauzeit einschl. aller sich daraus ergebender Bauleistungen; — Kanal- und Kabel-/Leitungstiefbau: Abstimmung/Koordination aller Kanal- und Leitungsbaumaßnahmen mit den zuständigen Leitungsträgern, Herstellung der baubedingten Leitungstrassenprovisorien und Leitungsumverlegungen sowie verschiedener Leitungstrassen für den Endzustand; — Durchführung von Straßenbaumaßnahmen für die erforderlichen Verkehrsprovisorien; — Erstellung, Betrieb und Unterhaltung aller erforderlichen Einrichtungen zur Verkehrssicherung nach RSA; — Neubau der Asphaltfahrbahnen im Tunnel; — Koordination der Bauleistungen mit den Folgegewerken für den Ausbau sowie den gleichzeitig verlaufenden Baumaßnahmen zur Herstellung des Kombibauwerkes am Ettlinger Tor; — Erstellung der Werk- und Montagepläne für alle Bauwerke, Baubehelfe, Zwischen- und Endzustände; — Erstellung aller Ausführungspläne sowie statischen Berechnungen und statischen Nachweise für alle Verbauwände und Verbausohlen; — Planung aller sonstigen Baubehelfe und Vorlage aller hierfür erforderlichen statischen Nachweise; — Detaillierte Fortschreibung der Bauphasenplanung.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-06-03.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-04-19.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2014-04-19) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Bauarbeiten
Menge oder Umfang:
Die Kriegsstraße ist zwischen Mendelsohnplatz und Karlstraße derzeit mit 4 durchgehenden Fahrstreifen und zusätzlichen Abbiegestreifen ausgebaut. Die Verkehrsbelastung beträgt in diesem Bereich bis zu 60.900 KFZ/24h. Die Kriegsstraße erfüllt damit eine wichtige Verteilerfunktion für den MIV und die Erreichbarkeit der Innenstadt. Der MIV muss daher auch während der Baumaßnahme 4-streifig aufrecht erhalten werden, was entsprechend viele und komplexe Verkehrsphasen zur Folge hat.Im Bereich der Kreuzung Ettlinger Straße/Kriegsstraße entsteht derzeit als Bestandteil des Südabzweiges Ettlinger Straße im Teilprojekt 1 das „Kombibauwerk“. Dieses Bauwerk umfaßt die Haltestelle Ettlinger Tor des Stadtbahntunnels und den darüberliegenden Teil des Straßentunnels Kriegsstraße. Das im Rahmen dieses Vergabeverfahrens zu vergebende Tunnelbauwerk schließt westlich und östlich an das Kombibauwerk an.— Westabschnitt – Rampe Karlstraße bis Ettlinger Tor,— Ostabschnitt – Ettlinger Tor bis Rampe Ludwig-Erhard-Allee.Der Westabschnitt des Straßentunnels soll in 4 Baufeldern/-phasen, der Ostabschnitt in 5 Baufeldern/-phasen realisiert werden. Zur Gewährleistung des Fertigstellungstermins erfolgt die Baudurchführung für beide Tunnelabschnitte ineinander verzahnt und parallel. Zwingende Abhängigkeiten zwischen den beiden Bauabschnitten bestehen sowohl in bautechnischer Hinsicht (Herstellung eines durchgehenden Straßentunnels) als auch in baulogistischer Hinsicht, insbesondere in den Bereichen Leitungsverlegungen Verkehrsführungen und den Sperrzeiten für die nord-süd-querenden Straßenbahntrassen an den Knotenpunkten Mendelssohnplatz, Ettlinger Tor und Karlstor. Während der Baudurchführung müssen immer 2 der 3 Stadtbahntrassen in Nord-Süd-Richtung in Betrieb sein.Der Straßentunnel in der Kriegsstraße soll in offener Bauweise als zweizelliger bis abschnittsweise vierzelliger (lichte Breite je Zelle bis 9 m) Rechteckquerschnitt in wasserundurchlässiger Betonkonstruktion hergestellt werden.ProjektkennwerteDer Tunnel Kriegsstraße weist folgende Tunneldaten und Hauptmassen aus:Gesamttunnellänge: 1 398 m,Rampe Ost: 80 m,Einfahrrampe Karlstor (seitl.): 48 m Tunnel und 50 m Trog,Ausfahrrampe Karlstor (seitl.): 45 m Tunnel und 55 m Trog,Einfahrrampe Ettlinger Tor (seitl.): 109 m Tunnel und 65 m Trog,Ausfahrrampe Ettlinger Tor (seitl.): 55 m Tunnel und 60 m Trog.Des Weiteren befinden sich am Westportal eine unterirdische Abluftzentrale und in Tunnelmitte eine unterirdische Betriebszentrale.Erdaushub: ca. 284 000 m³.Betonabbruch teilweise mit außenliegender asbesthaltiger Abdichtung: ca. 22 000 m³;Überschnittene Bohrpfahlwand (ø 1,20 m), bis 25 m: ca. 16 350 m²;Schlitzwand (b = 0,80 m), bis 25 m: ca. 49 000 m²;Weichgelsohle (ø 1,00 m), bis 23 m: ca. 34 000 m²;Verpressanker: ca. 120 000 m;Stahlbeton: ca. 93 000 m³;Betonstahl: ca. 17 700 t;Rückbau Verkehrsflächen Oberfläche: ca. 59 500 m²;Neubau Verkehrsflächen im Tunnel: ca. 24 100 m²;Verkehrsprovisorien: ca. 17 500 m²;Entwurfsgeschwindigkeit: ve = 50 km/h;Entwurfsgeschwindigkeit im Tunnel: ve = 50 km/h.100 000 000140 000 000
Die Kriegsstraße ist zwischen Mendelsohnplatz und Karlstraße derzeit mit 4 durchgehenden Fahrstreifen und zusätzlichen Abbiegestreifen ausgebaut. Die Verkehrsbelastung beträgt in diesem Bereich bis zu 60.900 KFZ/24h. Die Kriegsstraße erfüllt damit eine wichtige Verteilerfunktion für den MIV und die Erreichbarkeit der Innenstadt. Der MIV muss daher auch während der Baumaßnahme 4-streifig aufrecht erhalten werden, was entsprechend viele und komplexe Verkehrsphasen zur Folge hat.Im Bereich der Kreuzung Ettlinger Straße/Kriegsstraße entsteht derzeit als Bestandteil des Südabzweiges Ettlinger Straße im Teilprojekt 1 das „Kombibauwerk“. Dieses Bauwerk umfaßt die Haltestelle Ettlinger Tor des Stadtbahntunnels und den darüberliegenden Teil des Straßentunnels Kriegsstraße. Das im Rahmen dieses Vergabeverfahrens zu vergebende Tunnelbauwerk schließt westlich und östlich an das Kombibauwerk an.— Westabschnitt – Rampe Karlstraße bis Ettlinger Tor,— Ostabschnitt – Ettlinger Tor bis Rampe Ludwig-Erhard-Allee.Der Westabschnitt des Straßentunnels soll in 4 Baufeldern/-phasen, der Ostabschnitt in 5 Baufeldern/-phasen realisiert werden. Zur Gewährleistung des Fertigstellungstermins erfolgt die Baudurchführung für beide Tunnelabschnitte ineinander verzahnt und parallel. Zwingende Abhängigkeiten zwischen den beiden Bauabschnitten bestehen sowohl in bautechnischer Hinsicht (Herstellung eines durchgehenden Straßentunnels) als auch in baulogistischer Hinsicht, insbesondere in den Bereichen Leitungsverlegungen Verkehrsführungen und den Sperrzeiten für die nord-süd-querenden Straßenbahntrassen an den Knotenpunkten Mendelssohnplatz, Ettlinger Tor und Karlstor. Während der Baudurchführung müssen immer 2 der 3 Stadtbahntrassen in Nord-Süd-Richtung in Betrieb sein.Der Straßentunnel in der Kriegsstraße soll in offener Bauweise als zweizelliger bis abschnittsweise vierzelliger (lichte Breite je Zelle bis 9 m) Rechteckquerschnitt in wasserundurchlässiger Betonkonstruktion hergestellt werden.ProjektkennwerteDer Tunnel Kriegsstraße weist folgende Tunneldaten und Hauptmassen aus:Gesamttunnellänge: 1 398 m,Rampe Ost: 80 m,Einfahrrampe Karlstor (seitl.): 48 m Tunnel und 50 m Trog,Ausfahrrampe Karlstor (seitl.): 45 m Tunnel und 55 m Trog,Einfahrrampe Ettlinger Tor (seitl.): 109 m Tunnel und 65 m Trog,Ausfahrrampe Ettlinger Tor (seitl.): 55 m Tunnel und 60 m Trog.Des Weiteren befinden sich am Westportal eine unterirdische Abluftzentrale und in Tunnelmitte eine unterirdische Betriebszentrale.Erdaushub: ca. 284 000 m³.Betonabbruch teilweise mit außenliegender asbesthaltiger Abdichtung: ca. 22 000 m³;Überschnittene Bohrpfahlwand (ø 1,20 m), bis 25 m: ca. 16 350 m²;Schlitzwand (b = 0,80 m), bis 25 m: ca. 49 000 m²;Weichgelsohle (ø 1,00 m), bis 23 m: ca. 34 000 m²;Verpressanker: ca. 120 000 m;Stahlbeton: ca. 93 000 m³;Betonstahl: ca. 17 700 t;Rückbau Verkehrsflächen Oberfläche: ca. 59 500 m²;Neubau Verkehrsflächen im Tunnel: ca. 24 100 m²;Verkehrsprovisorien: ca. 17 500 m²;Entwurfsgeschwindigkeit: ve = 50 km/h;Entwurfsgeschwindigkeit im Tunnel: ve = 50 km/h.100 000 000140 000 000
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bauarbeiten📦
Verfahren
Verfahrensart: Nicht offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: KASIG – Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft mbH
Postanschrift: Kriegsstraße 100
Postleitzahl: 76133
Postort: Karlsruhe
Kontakt
Internetadresse: http://www.kasig.info🌏
E-Mail: kasig@karlsruhe.de📧
Telefon: +49 7211335591📞
Fax: +49 721135599 📠
Aufgrund der Komplexität der Maßnahme, dem Aufwand für die Erstellung der Angebote wie auch deren Prüfung, Aufklärung und Wertung werden aus den grundsätzlich geeigneten Bewerbern fünf Bewerber zur Abgabe eines Angebotes im Nichtoffenen Verfahren aufgefordert.
Es erfolgt eine einheitliche Prüfung und Wertung hinsichtlich der Eignung sowie der ggf. erforderlichen Auswahl der fünf zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber anhand der Wertungsmatrix.
Die Auswahl erfolgt anhand der erreichten Punktzahl auf Grundlage der Bewertungsmatrix dergestalt, dass die fünf bestplatzierten geeigneten Bewerber – d. h. diejenigen, die die unter den grundsätzlich geeigneten Bewerbern die erst- bis fünfthöchste Punktzahl erreichen – ausgewählt werden.
Aufgrund der Komplexität der Maßnahme, dem Aufwand für die Erstellung der Angebote wie auch deren Prüfung, Aufklärung und Wertung werden aus den grundsätzlich geeigneten Bewerbern fünf Bewerber zur Abgabe eines Angebotes im Nichtoffenen Verfahren aufgefordert.
Es erfolgt eine einheitliche Prüfung und Wertung hinsichtlich der Eignung sowie der ggf. erforderlichen Auswahl der fünf zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber anhand der Wertungsmatrix.
Die Auswahl erfolgt anhand der erreichten Punktzahl auf Grundlage der Bewertungsmatrix dergestalt, dass die fünf bestplatzierten geeigneten Bewerber – d. h. diejenigen, die die unter den grundsätzlich geeigneten Bewerbern die erst- bis fünfthöchste Punktzahl erreichen – ausgewählt werden.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Im Zuge des Ausbaus des schienengebundenen ÖPNV in der Stadt Karlsruhe wurden in den vergangenen Jahren mehrere Stadtteile und umliegende Gemeinden an das Stadtbahnnetz angeschlossen. Hierbei wurden umsteigefreie Verbindungen in die Innenstadt geschaffen. Dies führte zu einem starken kontinuierlichen Fahrgastzuwachs. In der Folge ist das Bestandnetz im Innenstadtbereich und insbesondere in der Kaiserstraße an seiner Kapazitätsgrenze angelangt. Die Führung der Straßenbahnlinien durch die Fußgängerzone bedingt außerdem erhebliche Nutzungskonflikte.
Im Zuge des Ausbaus des schienengebundenen ÖPNV in der Stadt Karlsruhe wurden in den vergangenen Jahren mehrere Stadtteile und umliegende Gemeinden an das Stadtbahnnetz angeschlossen. Hierbei wurden umsteigefreie Verbindungen in die Innenstadt geschaffen. Dies führte zu einem starken kontinuierlichen Fahrgastzuwachs. In der Folge ist das Bestandnetz im Innenstadtbereich und insbesondere in der Kaiserstraße an seiner Kapazitätsgrenze angelangt. Die Führung der Straßenbahnlinien durch die Fußgängerzone bedingt außerdem erhebliche Nutzungskonflikte.
Zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse wie auch der Leistungsfähigkeit des schienengebunden ÖPNV in der zentralen Innenstadt hat die Stadt Karlsruhe folgende Maßnahmen zur Umsetzung vorgesehen, die unter dem Namen „Kombilösung“ zusammengefasst werden:
Zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse wie auch der Leistungsfähigkeit des schienengebunden ÖPNV in der zentralen Innenstadt hat die Stadt Karlsruhe folgende Maßnahmen zur Umsetzung vorgesehen, die unter dem Namen „Kombilösung“ zusammengefasst werden:
1. Stadtbahntunnel Kaiserstraße mit Südabzweig Ettlinger Straße:
Derzeit befindet sich die zweigleisige Tunneltrasse mit 7 unterirdischen Stationen im Bereich der Kaiserstraße zwischen Mühlburger Tor und Durlacher Tor mit einem unterirdischen Abzweig nach Süden vom Marktplatz bis zur Augartenstraße im Bau.
2. Straßenbahn in der Kriegsstraße mit Straßentunnel:
Um die für die erwartete Entwicklung notwendige Leistungsfähigkeit des Netzes zu erreichen, soll eine weitere Straßenbahntrasse parallel zur Kaiserstraße entstehen. Hierfür muss der Abschnitt der Kriegsstraße (B10) zwischen Mendelssohnplatz und Karlstraße in Tieflage gebracht werden.
Um die für die erwartete Entwicklung notwendige Leistungsfähigkeit des Netzes zu erreichen, soll eine weitere Straßenbahntrasse parallel zur Kaiserstraße entstehen. Hierfür muss der Abschnitt der Kriegsstraße (B10) zwischen Mendelssohnplatz und Karlstraße in Tieflage gebracht werden.
Bestandteil dieser Ausschreibung ist ausschließlich das Teilprojekt 2.
Die Bauleistungen werden im Wesentlichen folgende Leistungen umfassen:
— ca. 1 400 m offene Bauweise als wasserundurchlässige Betonkonstruktion;
— Schlitzwände mit Tiefe bis zu 25 m;
— Bohrpfahlwände bis zu 25 m Tiefe;
— wasserdichte Weichgelsohle in ca. 23 m Tiefe;
— Verpressanker zur Rückverankerung der Verbauwände: ca. 120 000 m;
— Erdbau und Massenverwertung für ca. 284 000 m³ (Klassifizierung nach VwV Boden: Z0 (ca. 65 %), Z1 (ca. 20 %) Z2 (ca. 10 %) > Z2 (ca. 5 %));
— Baustellenlogistik;
— Beteiligung bei der Anliegerkoordination zur Abstimmung mit den betroffenen Anliegern (Anzahl ca. 100) mit dem Ziel der Minimierung der Beeinträchtigungen und der Aufrechterhaltung der Zuwegungen zu den Gebäuden während der gesamten Bauzeit einschl. aller sich daraus ergebender Bauleistungen;
— Beteiligung bei der Anliegerkoordination zur Abstimmung mit den betroffenen Anliegern (Anzahl ca. 100) mit dem Ziel der Minimierung der Beeinträchtigungen und der Aufrechterhaltung der Zuwegungen zu den Gebäuden während der gesamten Bauzeit einschl. aller sich daraus ergebender Bauleistungen;
— Kanal- und Kabel-/Leitungstiefbau: Abstimmung/Koordination aller Kanal- und Leitungsbaumaßnahmen mit den zuständigen Leitungsträgern, Herstellung der baubedingten Leitungstrassenprovisorien und Leitungsumverlegungen sowie verschiedener Leitungstrassen für den Endzustand;
— Kanal- und Kabel-/Leitungstiefbau: Abstimmung/Koordination aller Kanal- und Leitungsbaumaßnahmen mit den zuständigen Leitungsträgern, Herstellung der baubedingten Leitungstrassenprovisorien und Leitungsumverlegungen sowie verschiedener Leitungstrassen für den Endzustand;
— Durchführung von Straßenbaumaßnahmen für die erforderlichen Verkehrsprovisorien;
— Erstellung, Betrieb und Unterhaltung aller erforderlichen Einrichtungen zur Verkehrssicherung nach RSA;
— Neubau der Asphaltfahrbahnen im Tunnel;
— Koordination der Bauleistungen mit den Folgegewerken für den Ausbau sowie den gleichzeitig verlaufenden Baumaßnahmen zur Herstellung des Kombibauwerkes am Ettlinger Tor;
— Erstellung der Werk- und Montagepläne für alle Bauwerke, Baubehelfe, Zwischen- und Endzustände;
— Erstellung aller Ausführungspläne sowie statischen Berechnungen und statischen Nachweise für alle Verbauwände und Verbausohlen;
— Planung aller sonstigen Baubehelfe und Vorlage aller hierfür erforderlichen statischen Nachweise;
— Detaillierte Fortschreibung der Bauphasenplanung.
Es werden Varianten akzeptiert ✅
Menge oder Umfang:
Die Kriegsstraße ist zwischen Mendelsohnplatz und Karlstraße derzeit mit 4 durchgehenden Fahrstreifen und zusätzlichen Abbiegestreifen ausgebaut. Die Verkehrsbelastung beträgt in diesem Bereich bis zu 60.900 KFZ/24h. Die Kriegsstraße erfüllt damit eine wichtige Verteilerfunktion für den MIV und die Erreichbarkeit der Innenstadt. Der MIV muss daher auch während der Baumaßnahme 4-streifig aufrecht erhalten werden, was entsprechend viele und komplexe Verkehrsphasen zur Folge hat.
Die Kriegsstraße ist zwischen Mendelsohnplatz und Karlstraße derzeit mit 4 durchgehenden Fahrstreifen und zusätzlichen Abbiegestreifen ausgebaut. Die Verkehrsbelastung beträgt in diesem Bereich bis zu 60.900 KFZ/24h. Die Kriegsstraße erfüllt damit eine wichtige Verteilerfunktion für den MIV und die Erreichbarkeit der Innenstadt. Der MIV muss daher auch während der Baumaßnahme 4-streifig aufrecht erhalten werden, was entsprechend viele und komplexe Verkehrsphasen zur Folge hat.
Im Bereich der Kreuzung Ettlinger Straße/Kriegsstraße entsteht derzeit als Bestandteil des Südabzweiges Ettlinger Straße im Teilprojekt 1 das „Kombibauwerk“. Dieses Bauwerk umfaßt die Haltestelle Ettlinger Tor des Stadtbahntunnels und den darüberliegenden Teil des Straßentunnels Kriegsstraße. Das im Rahmen dieses Vergabeverfahrens zu vergebende Tunnelbauwerk schließt westlich und östlich an das Kombibauwerk an.
Im Bereich der Kreuzung Ettlinger Straße/Kriegsstraße entsteht derzeit als Bestandteil des Südabzweiges Ettlinger Straße im Teilprojekt 1 das „Kombibauwerk“. Dieses Bauwerk umfaßt die Haltestelle Ettlinger Tor des Stadtbahntunnels und den darüberliegenden Teil des Straßentunnels Kriegsstraße. Das im Rahmen dieses Vergabeverfahrens zu vergebende Tunnelbauwerk schließt westlich und östlich an das Kombibauwerk an.
— Westabschnitt – Rampe Karlstraße bis Ettlinger Tor,
— Ostabschnitt – Ettlinger Tor bis Rampe Ludwig-Erhard-Allee.
Der Westabschnitt des Straßentunnels soll in 4 Baufeldern/-phasen, der Ostabschnitt in 5 Baufeldern/-phasen realisiert werden. Zur Gewährleistung des Fertigstellungstermins erfolgt die Baudurchführung für beide Tunnelabschnitte ineinander verzahnt und parallel. Zwingende Abhängigkeiten zwischen den beiden Bauabschnitten bestehen sowohl in bautechnischer Hinsicht (Herstellung eines durchgehenden Straßentunnels) als auch in baulogistischer Hinsicht, insbesondere in den Bereichen Leitungsverlegungen Verkehrsführungen und den Sperrzeiten für die nord-süd-querenden Straßenbahntrassen an den Knotenpunkten Mendelssohnplatz, Ettlinger Tor und Karlstor. Während der Baudurchführung müssen immer 2 der 3 Stadtbahntrassen in Nord-Süd-Richtung in Betrieb sein.
Der Westabschnitt des Straßentunnels soll in 4 Baufeldern/-phasen, der Ostabschnitt in 5 Baufeldern/-phasen realisiert werden. Zur Gewährleistung des Fertigstellungstermins erfolgt die Baudurchführung für beide Tunnelabschnitte ineinander verzahnt und parallel. Zwingende Abhängigkeiten zwischen den beiden Bauabschnitten bestehen sowohl in bautechnischer Hinsicht (Herstellung eines durchgehenden Straßentunnels) als auch in baulogistischer Hinsicht, insbesondere in den Bereichen Leitungsverlegungen Verkehrsführungen und den Sperrzeiten für die nord-süd-querenden Straßenbahntrassen an den Knotenpunkten Mendelssohnplatz, Ettlinger Tor und Karlstor. Während der Baudurchführung müssen immer 2 der 3 Stadtbahntrassen in Nord-Süd-Richtung in Betrieb sein.
Der Straßentunnel in der Kriegsstraße soll in offener Bauweise als zweizelliger bis abschnittsweise vierzelliger (lichte Breite je Zelle bis 9 m) Rechteckquerschnitt in wasserundurchlässiger Betonkonstruktion hergestellt werden.
Projektkennwerte
Der Tunnel Kriegsstraße weist folgende Tunneldaten und Hauptmassen aus:
Gesamttunnellänge: 1 398 m,
Rampe Ost: 80 m,
Einfahrrampe Karlstor (seitl.): 48 m Tunnel und 50 m Trog,
Ausfahrrampe Karlstor (seitl.): 45 m Tunnel und 55 m Trog,
Einfahrrampe Ettlinger Tor (seitl.): 109 m Tunnel und 65 m Trog,
Ausfahrrampe Ettlinger Tor (seitl.): 55 m Tunnel und 60 m Trog.
Des Weiteren befinden sich am Westportal eine unterirdische Abluftzentrale und in Tunnelmitte eine unterirdische Betriebszentrale.
Erdaushub: ca. 284 000 m³.
Betonabbruch teilweise
mit außenliegender asbesthaltiger Abdichtung: ca. 22 000 m³;
Überschnittene Bohrpfahlwand (ø 1,20 m), bis 25 m: ca. 16 350 m²;
Schlitzwand (b = 0,80 m), bis 25 m: ca. 49 000 m²;
Weichgelsohle (ø 1,00 m), bis 23 m: ca. 34 000 m²;
Verpressanker: ca. 120 000 m;
Stahlbeton: ca. 93 000 m³;
Betonstahl: ca. 17 700 t;
Rückbau Verkehrsflächen Oberfläche: ca. 59 500 m²;
Neubau Verkehrsflächen im Tunnel: ca. 24 100 m²;
Verkehrsprovisorien: ca. 17 500 m²;
Entwurfsgeschwindigkeit: ve = 50 km/h;
Entwurfsgeschwindigkeit im Tunnel: ve = 50 km/h.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 100 000 000 💰
140 000 000 💰
Dauer: 51 Monate Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Karlsruhe.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Alle Bewerber haben mittels eines qualifizierten Teilnahmeantrages ihre Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit nachzuweisen.
Die Teilnahmeunterlagen sind durch die Bewerber beim AG (siehe Kontaktstelle I.1) per Email oder schriftlich anzufordern. Bei der Anfrage ist zwingend eine Adresse zu benennen, an die die Teilnahmeunterlagen versendet werden sollen. Der AG sendet den Bewerbern eine Bewerberinformation zum Teilnahmeantrag sowie eine Projekt-CD per Postversand kostenfrei zu. Das Versandrisiko trägt der Anforderer.
Die Teilnahmeunterlagen sind durch die Bewerber beim AG (siehe Kontaktstelle I.1) per Email oder schriftlich anzufordern. Bei der Anfrage ist zwingend eine Adresse zu benennen, an die die Teilnahmeunterlagen versendet werden sollen. Der AG sendet den Bewerbern eine Bewerberinformation zum Teilnahmeantrag sowie eine Projekt-CD per Postversand kostenfrei zu. Das Versandrisiko trägt der Anforderer.
Voraussetzung für die Teilnahme am Teilnahemwettbewerb ist die Abgabe eines qualifizierten Teilnahmeantrages. Die Bewerber haben ihren Teilnahmeantrag sowie alle Nachweise und Unterlagen in deutscher Sprache vorzulegen. Bei fremdsprachigen Bescheinigungen ist eine beglaubigte Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen.
Voraussetzung für die Teilnahme am Teilnahemwettbewerb ist die Abgabe eines qualifizierten Teilnahmeantrages. Die Bewerber haben ihren Teilnahmeantrag sowie alle Nachweise und Unterlagen in deutscher Sprache vorzulegen. Bei fremdsprachigen Bescheinigungen ist eine beglaubigte Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen.
Der Teilnahmeantrag ist anhand der Bewerberinformation zu gliedern, beziehungsweise Eintragungen in die zur Verfügung gestellten Muster/Formblätter vorzunehmen. Soweit eine Ausfüllung nicht möglich ist, ist das entsprechende Feld diagonal zu streichen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Erklärungen des Bewerbers im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs durch entsprechende Bescheinigungen der zuständigen Stelle bestätigen zu lassen.
Der Teilnahmeantrag ist anhand der Bewerberinformation zu gliedern, beziehungsweise Eintragungen in die zur Verfügung gestellten Muster/Formblätter vorzunehmen. Soweit eine Ausfüllung nicht möglich ist, ist das entsprechende Feld diagonal zu streichen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Erklärungen des Bewerbers im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs durch entsprechende Bescheinigungen der zuständigen Stelle bestätigen zu lassen.
Wird der Teilnahmeantrag unvollständig, z. B. teilw. nicht ausgefüllt, nicht unterschrieben oder ohne die geforderten Nachweise bzw. Unterlagen vorgelegt, führt dies zum Ausschluss des Bewerbers. Die KASIG behält sich vor, fehlende Nachweise nachzufordern. In diesem Fall erfolgt der Ausschluss des Bewerbers erst, wenn der Bewerber trotz Nachforderung die fehlenden Nachweise nicht binnen der vom AG gesetzten Frist vorlegt.
Wird der Teilnahmeantrag unvollständig, z. B. teilw. nicht ausgefüllt, nicht unterschrieben oder ohne die geforderten Nachweise bzw. Unterlagen vorgelegt, führt dies zum Ausschluss des Bewerbers. Die KASIG behält sich vor, fehlende Nachweise nachzufordern. In diesem Fall erfolgt der Ausschluss des Bewerbers erst, wenn der Bewerber trotz Nachforderung die fehlenden Nachweise nicht binnen der vom AG gesetzten Frist vorlegt.
Die Prüfung der Eignung sowie die Auswahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber aus ggfs. mehr als fünf geeigneten Bewerbern erfolgt anhand einer Bewertungsmatrix. Diese liegt dieser Bewerberinformation als Anlage bei. Die Matrix erlaubt eine Bewertung hinsichtlich folgender Kategorien mit unterschiedlicher Wichtung:
Die Prüfung der Eignung sowie die Auswahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber aus ggfs. mehr als fünf geeigneten Bewerbern erfolgt anhand einer Bewertungsmatrix. Diese liegt dieser Bewerberinformation als Anlage bei. Die Matrix erlaubt eine Bewertung hinsichtlich folgender Kategorien mit unterschiedlicher Wichtung:
— Personelle, wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit;
— Technische Leistungsfähigkeit;
— Erfahrungen mit der Abwicklung vergleichbar komplexer, innerstädtischer Projekte;
— Zuverlässigkeit/Termintreue, Kostentreue und Leistungsqualität.
Die jeweiligen Kriterien werden je nach Erfüllungsgrad mit „nicht erfüllt“, „bedingt erfüllt“ oder „voll erfüllt“ bewertet. Eine Erläuterung der Voraussetzungen für das Erreichen der jeweiligen Erfüllungsgrade erfolgt in einer der Bewerberinformation beigefügten Wertungsmatritx.
Die jeweiligen Kriterien werden je nach Erfüllungsgrad mit „nicht erfüllt“, „bedingt erfüllt“ oder „voll erfüllt“ bewertet. Eine Erläuterung der Voraussetzungen für das Erreichen der jeweiligen Erfüllungsgrade erfolgt in einer der Bewerberinformation beigefügten Wertungsmatritx.
Alle Nachweise müssen aus Projekten in jüngerer Vergangenheit (nicht älter als 9 Jahre) geführt werden. Referenzen aus nicht vergleichbaren Projekten werden grundsätzlich nicht berücksichtigt.
Bewerber, die sämtliche in der Bewertungsmatrix aufgeführten Mindest-Teilnahmekriterien mit „bedingt erfüllt“ oder besser erfüllen, und zudem bei der Wertung in Summe eine Mindestpunktzahl von 450 Punkten (> 50 % der max. Punktzahl) erreichen, sind geeignet.
Bewerber, die sämtliche in der Bewertungsmatrix aufgeführten Mindest-Teilnahmekriterien mit „bedingt erfüllt“ oder besser erfüllen, und zudem bei der Wertung in Summe eine Mindestpunktzahl von 450 Punkten (> 50 % der max. Punktzahl) erreichen, sind geeignet.
Die Nichterfüllung der Mindest-Teilnahmekriterien, d. h. das Nichterreichen des Erfüllungsgrades „bedingt erfüllt“ in jedem der folgenden Kriterien führt zwingend zur Versagung der Eignung und damit zum Ausschluss:
— Gesamtjahresumsatz des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft innerhalb der letzten 3 Jahre von jeweils mindestens 50 000 000 EUR/Jahr;
— Jahresumsatz im Bereich Tunnelbau/Spezialtiefbau des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft innerhalb der letzten 3 Jahre von jeweils mindestens 20 000 000 EUR/Jahr;
— Jahresumsatz im Bereich Ingenieurbau des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft innerhalb der letzten 3 Jahre von jeweils mindestens 20 000 000 EUR/Jahr;
— Jahresumsatz im Bereich Straßenbau des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft innerhalb der letzten 3 Jahre von jeweils mindestens 10 000 000 EUR/Jahr;
— Erreichen der Mindestpunktzahl hinsichtlich der…
… Referenzen der „technischen Leistungsfähigkeit“ in den Rubriken Tunnel in offener Bauweise/Ingenieurbauwerk im Bereich Verkehrsinfrastruktur, Bau von innerstädtischen Verkehrsflächen mit mehreren Bauphasen, Schlitzwandarbeiten, Bohrpfahlarbeiten und Baugruben mit Weichgelsohle;
… Referenzen der „Leistungsfähigkeit bei der Abwicklung vergleichbarer innerstädtischer Projekte“ in der Rubrik innerstädtisches Bauen mit MIV + Stadtbahn
… Verfügbarkeit des erforderlichen Baugeräteparks.
Die Bewerber haben ferner vorzulegen:
— aktueller Auszug aus dem Handelsregister (Handwerksrolle, Verzeichnis der Handwerkskammer, Register der IHK) des Sitzes der Bewerber;
— Nachweis der Anmeldung bei der Berufsgenossenschaft bzw. für Bewerber, die ihren Sitz nicht in der Deutschland haben, kann eine entsprechende Bescheinigung des zuständigen Versicherungsträgers vorgelegt werden.
— Bestätigung des Versicherers des Bewerbers über das Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung, die Schäden bis min. 5 000 000 EUR abdeckt.
— Eine Erklärung des Bewerbers, dass:
— — dass über sein Vermögen kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder der Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist,
— — dass sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet,
— — dass die verantwortlich mit dem Projekt befassten Personen keine schweren Verfehlungen begangen haben, hierzu zählen insbesondere Straftatbestände im Sinne §§ 259, 261, 263, 264 und 334 StGB,
— — dass er seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt hat.
— — ob und auf welche Weise der Bewerber wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verknüpft ist,
— — dass er die gesetzlichen Vorgaben zur Tariftreue (Verpflichtungserklärung nach Landestariftreue- und Mindestlohngesetz) einhält.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Die Bewerber haben folgende Angaben offenzulegen:
— Anzahl der Ingenieure in der Planung im Tunnelbau-/Spezialtiefbau;
— Anzahl der Ingenieure in der Arbeitsvorbereitung im…
… Tunnelbau/Spezialtiefbau;
… konstruktiven Ingenieurbau;
… Straßenbau;
— Erreichen der Mindestpunktzahl hinsichtlich des Nachweis der Verfügbarkeit des erforderlichen Baugeräteparks.
Die Bewerber haben einen Nachweis der Zugriffsmöglichkeit auf 2-4 Schlitzwandeinheiten, 2-4 Bohrpfahlgeräten (min. BG26), sowie 3-6 Bohrgeräten zur Herstellung von Weichgelinjektionen, von min. 2 Injektionscontainern mit min. 6 Pumpen zur Herstellung der Weichgelinjektion, 3-6 Ankerbohrgeräten zur termingerechten Herstellung der Baugruben zu erbringen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Die Bewerber haben einen Nachweis der Zugriffsmöglichkeit auf 2-4 Schlitzwandeinheiten, 2-4 Bohrpfahlgeräten (min. BG26), sowie 3-6 Bohrgeräten zur Herstellung von Weichgelinjektionen, von min. 2 Injektionscontainern mit min. 6 Pumpen zur Herstellung der Weichgelinjektion, 3-6 Ankerbohrgeräten zur termingerechten Herstellung der Baugruben zu erbringen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Zum Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit ist pro Kriterium ein Referenzprojekt zu benennen, das innerhalb der letzten 9 Jahre abgewickelt worden sein muss. Es werden Referenzprojekte ausschließlich aus dem Bereich der EU, des Europäischen Wirtschaftsraumes oder der Schweiz anerkannt.
Zum Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit ist pro Kriterium ein Referenzprojekt zu benennen, das innerhalb der letzten 9 Jahre abgewickelt worden sein muss. Es werden Referenzprojekte ausschließlich aus dem Bereich der EU, des Europäischen Wirtschaftsraumes oder der Schweiz anerkannt.
Kriterien:
1. Bau eines Straßen-/Bahntunnels in offener Bauweise/ Ingenieurbauwerkes im Bereich Verkehrsinfrastruktur als verantwortlicher Auftragnehmer, Bauvolumen mind. 25 000 000 EUR.
2. Baubegleitende Ausführungsplanung einschl. Standsicherheitsnachweise von Projekten mit wasserdichten Baugruben von mind. 2 500 m².
3. Bau von innerstädtischen Straßenverkehrsflächen von mind. 10 000 m² mit min. 5 Verkehrsphasen und den dafür erforderlichen Verkehrssicherungsmaßnahmen nach RSA und ZTV-SA sowie Aufrechterhaltung des MIV von mind. 30 000 DTV.
4. Herstellung von Schlitzwänden: Tiefe mind. 20 m und GOK und Fläche von mind. 3 000 m², unter ähnlichen geologischen Bedingungen.
5. Herstellung überschnittener Bohrpfahlwände, Tiefe mind. 20 m und GOK und Fläche von min 3 000 m², unter ähnlichen geologischen Bedingungen.
6. Herstellung von Baugruben im Grundwasser mit wasserdichten Weichgelsohlen in Tiefen von mind. 20 m und GOK und Fläche von mind. 2 500 m², unter ähnlichen geologischen Bedingungen.
7. Verpressankerarbeiten in Umfang von mind. 10 000 m, in vergleichbarer Geologie.
8. Leitungstiefbauarbeiten mit einer Gesamtgrabenlänge von mind. 500 m, in innerstädtischer Lage mit mind. 5 verschiedenen Leitungsträgern/Sparten.
9. Betonabbrucharbeiten mit Abbruchmengen von mind. 5 000 m³, teilweise mit asbesthaltigen Kontaminationen und vorschriftsmäßige Entsorgung des Abbruchmaterials gem. LAGA.
10. Erdmassenmanagement von Maßnahmen von mind. 50 000 m 3 mit verschiedenen Kontaminationsklassen und eigenverantwortlicher Verwertung.
11. Verfügbarkeit von Deponiestandorten möglichst im Umkreis von 50 km um die Baustelle, die im Auftragsfall überschüssige Erdmassen bis LAGA Z2 von mind. 25 000 m³ aufnehmen können.
12. Verfügbarkeit von Deponiestandorten möglichst im Umkreis von 50 km um die Baustelle, die im Auftragsfall mind. 2 500 m³ Betonabbruch aufnehmen können einschließlich der Darstellung eines möglichen Entsorgungsweges für die angetroffene Asbestkontamination
12. Verfügbarkeit von Deponiestandorten möglichst im Umkreis von 50 km um die Baustelle, die im Auftragsfall mind. 2 500 m³ Betonabbruch aufnehmen können einschließlich der Darstellung eines möglichen Entsorgungsweges für die angetroffene Asbestkontamination
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 5 % der Auftragssumme im Auftragsfall,
Gewährleistungsbürgschaft in Höhe von 3 % der Abrechnungssumme nach Abnahme.
Akzeptiert werden nur Bürgschaften von in den Europäischen Gemeinschaften oder in einem Staat der Vertragsparteien des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum oder in einem Staat der Vertragsparteien des WTO-Abkomens über das öffentliche Beschaffungswesen zugelassenen Kreditinstituten mit Sitz oder mindestens einer Niederlassung in der Bundesrepublik Deutschland.
Akzeptiert werden nur Bürgschaften von in den Europäischen Gemeinschaften oder in einem Staat der Vertragsparteien des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum oder in einem Staat der Vertragsparteien des WTO-Abkomens über das öffentliche Beschaffungswesen zugelassenen Kreditinstituten mit Sitz oder mindestens einer Niederlassung in der Bundesrepublik Deutschland.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: VOB/B, ergänzend siehe Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerber-/Bietergemeinschaften haben einen Vertreter zu benennen und eine von allen Mitgliedern der Bewerber-/Bietergemeinschaft unterzeichnete Erklärung abzugeben, in der:
— die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft festgelegt wird,
— alle Mitglieder aufgeführt sind und ein für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigter Vertreter bezeichnet ist,
— festgelegt wird, dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Verfahren Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: KASIG mbH
Herrn Häberle
Internetadresse: www.kasig.info🌏
Referenz Daten
Veröffentlichungsdatum: 2008-10-14 📅
Kennungen
Art der früheren Veröffentlichung: Notice_buyer_profile
Nummer der Bekanntmachung im Amtsblatt S: 2008/S 199-263821