Die Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH (WTSH) beabsichtigt vorbehaltlich der Bereitstellung der finanziellen Mittel, zum Frühjahr 2015 einen Auftrag zur Entwicklung und Umsetzung einer Kommunikationskampagne zum Wirtschaftsstandort Schleswig-Holstein im Rahmen der Dachmarke „Der echte Norden“ zu vergeben. Mit dieser Kampagne sollen: — Unternehmen/Unternehmer sowie potenzielle Investoren mit Sitz/Standort außerhalb des Landes für den Wirtschaftsstandort Schleswig-Holstein interessiert werden. — Hoch qualifizierte Fachkräfte (Hochschulstudenten und Berufsanfänger mit Hochschulabschluss in Schleswig-Holstein und deutschlandweit), für den Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein gewonnen werden. — kleine und mittelständische Unternehmen mit Sitz in Schleswig-Holstein als Multiplikatoren (Botschafter in eigener Sache) für den Standort gewonnen werden. Schwerpunktmäßig fällt die Leistung neben der Dienstleistungskategorie 10 auch in die Dienstleistungskategorie 11. Sämtliche Leistungen erfolgen in enger Abstimmung mit dem Auftraggeber (WTSH). Zu den Leistungen gehören insbesondere: 1) die Entwicklung einer öffentlichkeitswirksamen Kommunikationskampagne unter Nutzung verschiedenster Kommunikationsmedien, die unter Beachtung des Mediennutzungsverhaltens der o. g. Zielgruppen auszuwählen sind. 2) Dabei soll es insbesondere um leicht umzusetzende, sehr gezielt einsetzbare, schnell kommunizierbare Maßnahmen gehen, die zudem Anschlussfähigkeiten bieten für weitere Unterstützer/Partner der Dachmarke. 3) Hierbei sollen insbesondere auch digitale Medien zum Einsatz kommen. 4) Einzelne Maßnahmen sollen im direkten Lebensumfeld der Zielgruppen den Wirtschafts- und Arbeitsstandort Schleswig-Holstein offline sichtbar und insbesondere erlebbar machen 5) Die konzeptionelle wie auch vollständige operative Umsetzung von Einzelmaßnahmen der unter den Punkten 1-4 umschriebenen Kampagne. 6) Situationsbedingte Anpassung der Kommunikationsmaßnahmen im Zeitverlauf der Umsetzung. Ausgewählte Einzelmaßnahmen der Kampagne sollen so konzipiert werden, dass sie ein bereits entwickeltes Partnerprogramm, das die WTSH langfristig aufbaut, und weitere bestehende Instrumente ergänzen. Das Dachmarkenkonzept des Landes (www.styleguide-sh.de) ist zu beachten. Angesprochen werden insbesondere Wirtschaftsteilnehmer, die über Erfahrungen im Bereich der digitalen Kommunikation, vorzugsweise mit öffentlichen Auftraggebern und/oder kleinen und mittelständischen Unternehmen, verfügen. Die Bewerbungen haben vollständig und termingerecht zu erfolgen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-12-16.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-11-10.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2014-11-10) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Werbe- und Marketingdienstleistungen
Menge oder Umfang: 500 000
Gesamtwert des Auftrags: 500 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Werbe- und Marketingdienstleistungen📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH vertreten durch die Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR
Postanschrift: Gartenstraße 6
Postleitzahl: 24103
Postort: Kiel
Kontakt
Internetadresse: http://www.gmsh.de🌏
E-Mail: florian.seelig@gmsh.de📧
Telefon: +49 4315991479📞
Fax: +49 4315991465 📠
Das vorliegende Vergabeverfahren wird als Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb (Vergabebekanntmachung) auf der Grundlage der VOF 2009 geführt.
Es sind zunächst Teilnahmeanträge zu stellen, denen die geforderten Erklärungen und Nachweise zur Eignung beizufügen sind. Nach dem Ablauf der Teilnahmeantragsfrist werden nach Maßgabe der Bedingungen für die Teilnahme, also der Rechtzeitigkeit und Vollständigkeit der Bewerbungen, der Eignung sowie nötigenfalls einer Auswahl gemäß den unter IV.1.2) genannten Kriterien, die Bewerber bestimmt, die zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren aufgefordert werden. Diese erhalten die Vergabeunterlagen; ergänzende Unterlagen im Sinne von I.1) und IV.3.3) sind zuvor nicht erhältlich.
— Informationen im Verfahren werden grundsätzlich per Post oder direkt übermittelt, soweit nicht anders geregelt. Die Vergabestelle behält sich vor, zum Zwecke der Beschleunigung Informationen per Telefax oder elektronisch zu übermitteln oder zu fordern. Mangels entsprechender Verschlüsselungsvorkehrungen bei der Vergabestelle ist eine elektronische Abgabe von Teilnahmeanträgen oder Angeboten nicht möglich. Per Post oder direkt übermittelte Teilnahmeanträge sind in einer verschlossenen Sendung einzureichen und durch eine entsprechende Aufschrift („Teilnahmeantrag Wahrnehmungskampagne. Nicht öffnen vor Fristablauf“) deutlich zu kennzeichnen, um die Wahrung der Vertraulichkeit zu ermöglichen.
— Durch die Stellung des Teilnahmeantrags verpflichtet sich der Bewerber, alle ihm ggf. übersandten Unterlagen einschließlich der Vergabeunterlagen vertraulich zu behandeln und den Geheimwettbewerb zu wahren. Die Vergabestelle ihrerseits wird Unterlagen der Bewerber nur für die Zwecke des Verfahrens verwenden und vertraulich behandeln. Bewerber sollten in ihren Anträgen und ggf. Angeboten eigene und fremde Geheimnisse substantiiert kennzeichnen, ansonsten kann im Rahmen des § 111 GWB von einer Zustimmung zur Einsichtnahme in einem etwaigen Nachprüfungsverfahren ausgegangen werden. Fragen zu dieser Ausschreibung sind ausschließlich schriftlich bis zum 5.12.2014 an die Faxnummer +49 4315991465 oder per E-Mail an florian.seelig@gmsh.de zu richten.
Fragen und Antworten im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs werden Ihnen unter http://www.gmsh.de/ausschreibungen/veroeffentlichungen/bewerber-und-bieterfragen zur Verfügung gestellt.
Das vorliegende Vergabeverfahren wird als Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb (Vergabebekanntmachung) auf der Grundlage der VOF 2009 geführt.
Es sind zunächst Teilnahmeanträge zu stellen, denen die geforderten Erklärungen und Nachweise zur Eignung beizufügen sind. Nach dem Ablauf der Teilnahmeantragsfrist werden nach Maßgabe der Bedingungen für die Teilnahme, also der Rechtzeitigkeit und Vollständigkeit der Bewerbungen, der Eignung sowie nötigenfalls einer Auswahl gemäß den unter IV.1.2) genannten Kriterien, die Bewerber bestimmt, die zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren aufgefordert werden. Diese erhalten die Vergabeunterlagen; ergänzende Unterlagen im Sinne von I.1) und IV.3.3) sind zuvor nicht erhältlich.
— Informationen im Verfahren werden grundsätzlich per Post oder direkt übermittelt, soweit nicht anders geregelt. Die Vergabestelle behält sich vor, zum Zwecke der Beschleunigung Informationen per Telefax oder elektronisch zu übermitteln oder zu fordern. Mangels entsprechender Verschlüsselungsvorkehrungen bei der Vergabestelle ist eine elektronische Abgabe von Teilnahmeanträgen oder Angeboten nicht möglich. Per Post oder direkt übermittelte Teilnahmeanträge sind in einer verschlossenen Sendung einzureichen und durch eine entsprechende Aufschrift („Teilnahmeantrag Wahrnehmungskampagne. Nicht öffnen vor Fristablauf“) deutlich zu kennzeichnen, um die Wahrung der Vertraulichkeit zu ermöglichen.
— Durch die Stellung des Teilnahmeantrags verpflichtet sich der Bewerber, alle ihm ggf. übersandten Unterlagen einschließlich der Vergabeunterlagen vertraulich zu behandeln und den Geheimwettbewerb zu wahren. Die Vergabestelle ihrerseits wird Unterlagen der Bewerber nur für die Zwecke des Verfahrens verwenden und vertraulich behandeln. Bewerber sollten in ihren Anträgen und ggf. Angeboten eigene und fremde Geheimnisse substantiiert kennzeichnen, ansonsten kann im Rahmen des § 111 GWB von einer Zustimmung zur Einsichtnahme in einem etwaigen Nachprüfungsverfahren ausgegangen werden. Fragen zu dieser Ausschreibung sind ausschließlich schriftlich bis zum 5.12.2014 an die Faxnummer +49 4315991465 oder per E-Mail an florian.seelig@gmsh.de zu richten.
Die Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH (WTSH) beabsichtigt vorbehaltlich der Bereitstellung der finanziellen Mittel, zum Frühjahr 2015 einen Auftrag zur Entwicklung und Umsetzung einer Kommunikationskampagne zum Wirtschaftsstandort Schleswig-Holstein im Rahmen der Dachmarke „Der echte Norden“ zu vergeben. Mit dieser Kampagne sollen:
Die Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH (WTSH) beabsichtigt vorbehaltlich der Bereitstellung der finanziellen Mittel, zum Frühjahr 2015 einen Auftrag zur Entwicklung und Umsetzung einer Kommunikationskampagne zum Wirtschaftsstandort Schleswig-Holstein im Rahmen der Dachmarke „Der echte Norden“ zu vergeben. Mit dieser Kampagne sollen:
— Unternehmen/Unternehmer sowie potenzielle Investoren mit Sitz/Standort außerhalb des Landes für den Wirtschaftsstandort Schleswig-Holstein interessiert werden.
— Hoch qualifizierte Fachkräfte (Hochschulstudenten und Berufsanfänger mit Hochschulabschluss in Schleswig-Holstein und deutschlandweit), für den Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein gewonnen werden.
— kleine und mittelständische Unternehmen mit Sitz in Schleswig-Holstein als Multiplikatoren (Botschafter in eigener Sache) für den Standort gewonnen werden.
Schwerpunktmäßig fällt die Leistung neben der Dienstleistungskategorie 10 auch in die Dienstleistungskategorie 11. Sämtliche Leistungen erfolgen in enger Abstimmung mit dem Auftraggeber (WTSH).
Zu den Leistungen gehören insbesondere:
1) die Entwicklung einer öffentlichkeitswirksamen Kommunikationskampagne unter Nutzung verschiedenster Kommunikationsmedien, die unter Beachtung des Mediennutzungsverhaltens der o. g. Zielgruppen auszuwählen sind.
2) Dabei soll es insbesondere um leicht umzusetzende, sehr gezielt einsetzbare, schnell kommunizierbare Maßnahmen gehen, die zudem Anschlussfähigkeiten bieten für weitere Unterstützer/Partner der Dachmarke.
3) Hierbei sollen insbesondere auch digitale Medien zum Einsatz kommen.
4) Einzelne Maßnahmen sollen im direkten Lebensumfeld der Zielgruppen den Wirtschafts- und Arbeitsstandort Schleswig-Holstein offline sichtbar und insbesondere erlebbar machen
5) Die konzeptionelle wie auch vollständige operative Umsetzung von Einzelmaßnahmen der unter den Punkten 1-4 umschriebenen Kampagne.
6) Situationsbedingte Anpassung der Kommunikationsmaßnahmen im Zeitverlauf der Umsetzung.
Ausgewählte Einzelmaßnahmen der Kampagne sollen so konzipiert werden, dass sie ein bereits entwickeltes Partnerprogramm, das die WTSH langfristig aufbaut, und weitere bestehende Instrumente ergänzen. Das Dachmarkenkonzept des Landes (www.styleguide-sh.de) ist zu beachten.
Ausgewählte Einzelmaßnahmen der Kampagne sollen so konzipiert werden, dass sie ein bereits entwickeltes Partnerprogramm, das die WTSH langfristig aufbaut, und weitere bestehende Instrumente ergänzen. Das Dachmarkenkonzept des Landes (www.styleguide-sh.de) ist zu beachten.
Angesprochen werden insbesondere Wirtschaftsteilnehmer, die über Erfahrungen im Bereich der digitalen Kommunikation, vorzugsweise mit öffentlichen Auftraggebern und/oder kleinen und mittelständischen Unternehmen, verfügen. Die Bewerbungen haben vollständig und termingerecht zu erfolgen.
Angesprochen werden insbesondere Wirtschaftsteilnehmer, die über Erfahrungen im Bereich der digitalen Kommunikation, vorzugsweise mit öffentlichen Auftraggebern und/oder kleinen und mittelständischen Unternehmen, verfügen. Die Bewerbungen haben vollständig und termingerecht zu erfolgen.
Zahl der möglichen Verlängerungen: 2
Zeitlicher Rahmen für nachfolgende Aufträge: 12 Monate
Dauer: 24 Monate
Referenznummer: ZB-S0-14-0670000-4121.7
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Schleswig-Holstein.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Hinweis: Allgemeine Formalitäten, die auch für den Teilnahmewettbewerb gelten, finden sich unter VI.3) („Sonstige Informationen“). Die nach III.2.1) bis III.2.3) vorzulegenden Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag (Bewerbung) bis zum Ende der Teilnahmeantragsfrist in schriftlicher Form (per Post oder direkt) unmittelbar der Kontaktstelle gemäß I.1) vorzulegen (Telefax genügt insoweit nicht), sofern sie nicht als erst auf Anforderung vorzulegen benannt sind. Bei „möglichst“ vorzulegenden Angaben/Unterlagen ist Vorlage mit Bewerbung zu empfehlen, die Auftraggeberin kann Auswahl nach IV.1.2) ohne Nachforderung vornehmen. Soweit unter III.2.1) bis III.2.3) lediglich Angabe/Eigenerklärungen gefordert werden, behält sich die Auftraggeberin das Recht vor, zur Behebung von Zweifeln (auch nach dem Teilnahmewettbewerb) entsprechende Bescheinigungen oder Nachweise nachzufordern. Kopien von Nachweisen werden anerkannt, sofern sie keinen Anlass zu Zweifeln an der Übereinstimmung mit dem Original geben. Eingereichte Nachweise müssen noch gültig und aktuell sein (bei Ablauf der Teilnahmeantragsfrist nicht älter als ein Jahr, soweit aus Inhalt und Zweck des Nachweises nichts anderes folgt, wie z. B. bei Prüfungszeugnissen). Bei gemeinschaftlichen Bewerbungen sind die geforderten Unterlagen für alle Mitglieder vorzulegen, deren vorgesehener Leistungsbereich von der jeweiligen
Hinweis: Allgemeine Formalitäten, die auch für den Teilnahmewettbewerb gelten, finden sich unter VI.3) („Sonstige Informationen“). Die nach III.2.1) bis III.2.3) vorzulegenden Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag (Bewerbung) bis zum Ende der Teilnahmeantragsfrist in schriftlicher Form (per Post oder direkt) unmittelbar der Kontaktstelle gemäß I.1) vorzulegen (Telefax genügt insoweit nicht), sofern sie nicht als erst auf Anforderung vorzulegen benannt sind. Bei „möglichst“ vorzulegenden Angaben/Unterlagen ist Vorlage mit Bewerbung zu empfehlen, die Auftraggeberin kann Auswahl nach IV.1.2) ohne Nachforderung vornehmen. Soweit unter III.2.1) bis III.2.3) lediglich Angabe/Eigenerklärungen gefordert werden, behält sich die Auftraggeberin das Recht vor, zur Behebung von Zweifeln (auch nach dem Teilnahmewettbewerb) entsprechende Bescheinigungen oder Nachweise nachzufordern. Kopien von Nachweisen werden anerkannt, sofern sie keinen Anlass zu Zweifeln an der Übereinstimmung mit dem Original geben. Eingereichte Nachweise müssen noch gültig und aktuell sein (bei Ablauf der Teilnahmeantragsfrist nicht älter als ein Jahr, soweit aus Inhalt und Zweck des Nachweises nichts anderes folgt, wie z. B. bei Prüfungszeugnissen). Bei gemeinschaftlichen Bewerbungen sind die geforderten Unterlagen für alle Mitglieder vorzulegen, deren vorgesehener Leistungsbereich von der jeweiligen
Anforderung betroffen ist, die Aufteilung der Leistungsbereiche ist anzugeben. Will ein Bewerber (auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft) sich auf die Leistungsfähigkeit Dritter berufen (z. B. Nachunternehmer, Gesellschafter), so sind zusätzlich auch für den Dritten entsprechende Erklärungen und Nachweise (gemäß III.2.1)-III.2.3)) wie für den Bewerber selbst erforderlich, in diesem Fall allerdings ausschließlich bezogen auf den betroffenen Leistungsbereich, ferner ist auf Anforderung, spätestens vor Zuschlagserteilung, der Nachweis zu führen, dass dem Bewerber die Leistungsfähigkeit des Dritten zur Verfügung steht (z. B. durch Verpflichtungserklärung). Die Erklärungen bzw. Nachweise müssen in jedem Fall (egal ob durch Bewerber, Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft oder Dritte) die unter II.1.5) und II.2.2) genannten wesentlichen Leistungsbereiche abdecken. Sollten die geforderten Erklärungen oder Nachweise unvollständig oder unzureichend sein, droht der Ausschluss aus dem Verfahren; der Bewerber kann nicht darauf vertrauen, dass die Vergabestelle Gelegenheit zur Ergänzung oder Vervollständigung gibt, das Recht hierzu behält sie sich jedoch vor.
Anforderung betroffen ist, die Aufteilung der Leistungsbereiche ist anzugeben. Will ein Bewerber (auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft) sich auf die Leistungsfähigkeit Dritter berufen (z. B. Nachunternehmer, Gesellschafter), so sind zusätzlich auch für den Dritten entsprechende Erklärungen und Nachweise (gemäß III.2.1)-III.2.3)) wie für den Bewerber selbst erforderlich, in diesem Fall allerdings ausschließlich bezogen auf den betroffenen Leistungsbereich, ferner ist auf Anforderung, spätestens vor Zuschlagserteilung, der Nachweis zu führen, dass dem Bewerber die Leistungsfähigkeit des Dritten zur Verfügung steht (z. B. durch Verpflichtungserklärung). Die Erklärungen bzw. Nachweise müssen in jedem Fall (egal ob durch Bewerber, Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft oder Dritte) die unter II.1.5) und II.2.2) genannten wesentlichen Leistungsbereiche abdecken. Sollten die geforderten Erklärungen oder Nachweise unvollständig oder unzureichend sein, droht der Ausschluss aus dem Verfahren; der Bewerber kann nicht darauf vertrauen, dass die Vergabestelle Gelegenheit zur Ergänzung oder Vervollständigung gibt, das Recht hierzu behält sie sich jedoch vor.
Formalitäten persönliche Lage:
1) Unternehmensprofil: Angaben zu Firma, Sitz, Gegenstand, Tätigkeitsfeldern, möglichst zu Schwerpunkten, Ausrichtung, Strategien; auf gesonderte Anforderung: Nachweis der Eintragung in Berufs- oder Handelsregister
2) Eigenerklärungen (je gesondert) über das Nichtvorliegen der in § 4 Abs. 6 und Abs. 9 VOF genannten Umstände.
3) Angabe, ob und in welchem Umfang der Bewerber wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verknüpft ist (falls der Auskunft berufsrechtliche Vorschriften entgegenstehen, ist dies zu erläutern).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
4) Erklärung zum:
a) Gesamtumsatz und zum
b) Umsatz für vergleichbare Beratungsleistungen,
jeweils in den letzten 3 Geschäftsjahren (nach Jahren aufgegliedert).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
5) Angaben zur Anzahl, fachlichen Qualifikation und Berufserfahrung des für die zu erbringende Leistung einzusetzenden Personals und der Führungskräfte.
6) Nennung des verantwortlichen Projektleiters bzw. der verantwortlichen Projektleiterin einschl. Vertretungsregelung.
7) Eigenerklärung, aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber in den letzten 3 Jahren fest angestellten Beschäftigten und die Anzahl seiner Führungskräfte in den letzten 3 Jahren hervorgeht.
8) Erklärung zur besonderen Erfahrungen des Bewerbers auf dem Gebiet der zu erbringenden
Leistungen, durch eine Liste von im Wesentlichen in den letzten 3 Jahren erbrachten einschlägigen und vergleichbaren (hinsichtlich Auftragsvolumen pro Jahr) Referenzleistungen, unter Angabe des Auftragswertes, der Ausführungszeit sowie Auftraggeber (Referenzkunden) mit Ansprechpartner, Telefonnummer und E-Mail-Adresse.
Leistungen, durch eine Liste von im Wesentlichen in den letzten 3 Jahren erbrachten einschlägigen und vergleichbaren (hinsichtlich Auftragsvolumen pro Jahr) Referenzleistungen, unter Angabe des Auftragswertes, der Ausführungszeit sowie Auftraggeber (Referenzkunden) mit Ansprechpartner, Telefonnummer und E-Mail-Adresse.
9) Erklärung zur Erfahrung mit öffentlichen Auftraggebern und/oder kleinen und mittelständischen Unternehmen.
Auftragsausführung
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
Mehrfachbewerbungen (einzeln und als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft) sind unzulässig. Andere Mehrfachbeteiligungen (insbesondere als Bewerber und Nachunternehmer eines anderen Bewerbers) sind nur zulässig, wenn die Wahrung des Geheimwettbewerbs sichergestellt ist; die Vergabestelle behält sich eine entsprechende Überprüfung und Kontaktaufnahme vor. Kartellrechtlich unzulässige Bewerbergemeinschaften unterliegen dem Ausschluss. Die Vergabestelle behält sich vor, ergänzende Erklärungen und Unterlagen zur Prüfung der Zulässigkeit abzufordern.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Mehrfachbewerbungen (einzeln und als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft) sind unzulässig. Andere Mehrfachbeteiligungen (insbesondere als Bewerber und Nachunternehmer eines anderen Bewerbers) sind nur zulässig, wenn die Wahrung des Geheimwettbewerbs sichergestellt ist; die Vergabestelle behält sich eine entsprechende Überprüfung und Kontaktaufnahme vor. Kartellrechtlich unzulässige Bewerbergemeinschaften unterliegen dem Ausschluss. Die Vergabestelle behält sich vor, ergänzende Erklärungen und Unterlagen zur Prüfung der Zulässigkeit abzufordern.
Im Verfahren tritt mit der Bewerbung (Teilnahmeantrag) grundsätzlich Bindung hinsichtlich der Identität des Bewerbers sowie Zusammensetzung einer Bewerbergemeinschaft und Bietergemeinschaft oder ggf. benannter Nachunternehmer ein; Änderungen setzen eine Zustimmung der Vergabestelle voraus, die von einer weiteren Eignungsprüfung abhängig gemacht werden kann, ein Anspruch darauf besteht nicht.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Im Verfahren tritt mit der Bewerbung (Teilnahmeantrag) grundsätzlich Bindung hinsichtlich der Identität des Bewerbers sowie Zusammensetzung einer Bewerbergemeinschaft und Bietergemeinschaft oder ggf. benannter Nachunternehmer ein; Änderungen setzen eine Zustimmung der Vergabestelle voraus, die von einer weiteren Eignungsprüfung abhängig gemacht werden kann, ein Anspruch darauf besteht nicht.
Der Auftraggeber begrüßt die Bildung von Bietergemeinschaften.
Sonstige besondere Bedingungen:
Bieter sowie deren Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften, soweit diese bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind, müssen die gem. § 4 Tariftreue- und Vergabegesetz Schleswig-Holstein erforderlichen Verpflichtungserklärungen mit Einreichung des Angebots abgeben. (§ 8 Abs. 1 TTG).
Bieter sowie deren Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften, soweit diese bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind, müssen die gem. § 4 Tariftreue- und Vergabegesetz Schleswig-Holstein erforderlichen Verpflichtungserklärungen mit Einreichung des Angebots abgeben. (§ 8 Abs. 1 TTG).
Die Verpflichtungserklärung ist Bestandteil der Vergabeunterlagen.
Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2015-01-16 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Florian Seelig
Referenz Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: ZB-S0-14-0670000-4121.7
Zusätzliche Informationen
Das vorliegende Vergabeverfahren wird als Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb (Vergabebekanntmachung) auf der Grundlage der VOF 2009 geführt.
Es sind zunächst Teilnahmeanträge zu stellen, denen die geforderten Erklärungen und Nachweise zur Eignung beizufügen sind. Nach dem Ablauf der Teilnahmeantragsfrist werden nach Maßgabe der Bedingungen für die Teilnahme, also der Rechtzeitigkeit und Vollständigkeit der Bewerbungen, der Eignung sowie nötigenfalls einer Auswahl gemäß den unter IV.1.2) genannten Kriterien, die Bewerber bestimmt, die zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren aufgefordert werden. Diese erhalten die Vergabeunterlagen; ergänzende Unterlagen im Sinne von I.1) und IV.3.3) sind zuvor nicht erhältlich.
Es sind zunächst Teilnahmeanträge zu stellen, denen die geforderten Erklärungen und Nachweise zur Eignung beizufügen sind. Nach dem Ablauf der Teilnahmeantragsfrist werden nach Maßgabe der Bedingungen für die Teilnahme, also der Rechtzeitigkeit und Vollständigkeit der Bewerbungen, der Eignung sowie nötigenfalls einer Auswahl gemäß den unter IV.1.2) genannten Kriterien, die Bewerber bestimmt, die zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren aufgefordert werden. Diese erhalten die Vergabeunterlagen; ergänzende Unterlagen im Sinne von I.1) und IV.3.3) sind zuvor nicht erhältlich.
— Informationen im Verfahren werden grundsätzlich per Post oder direkt übermittelt, soweit nicht anders geregelt. Die Vergabestelle behält sich vor, zum Zwecke der Beschleunigung Informationen per Telefax oder elektronisch zu übermitteln oder zu fordern. Mangels entsprechender Verschlüsselungsvorkehrungen bei der Vergabestelle ist eine elektronische Abgabe von Teilnahmeanträgen oder Angeboten nicht möglich. Per Post oder direkt übermittelte Teilnahmeanträge sind in einer verschlossenen Sendung einzureichen und durch eine entsprechende Aufschrift („Teilnahmeantrag Wahrnehmungskampagne. Nicht öffnen vor Fristablauf“) deutlich zu kennzeichnen, um die Wahrung der Vertraulichkeit zu ermöglichen.
— Informationen im Verfahren werden grundsätzlich per Post oder direkt übermittelt, soweit nicht anders geregelt. Die Vergabestelle behält sich vor, zum Zwecke der Beschleunigung Informationen per Telefax oder elektronisch zu übermitteln oder zu fordern. Mangels entsprechender Verschlüsselungsvorkehrungen bei der Vergabestelle ist eine elektronische Abgabe von Teilnahmeanträgen oder Angeboten nicht möglich. Per Post oder direkt übermittelte Teilnahmeanträge sind in einer verschlossenen Sendung einzureichen und durch eine entsprechende Aufschrift („Teilnahmeantrag Wahrnehmungskampagne. Nicht öffnen vor Fristablauf“) deutlich zu kennzeichnen, um die Wahrung der Vertraulichkeit zu ermöglichen.
— Durch die Stellung des Teilnahmeantrags verpflichtet sich der Bewerber, alle ihm ggf. übersandten Unterlagen einschließlich der Vergabeunterlagen vertraulich zu behandeln und den Geheimwettbewerb zu wahren. Die Vergabestelle ihrerseits wird Unterlagen der Bewerber nur für die Zwecke des Verfahrens verwenden und vertraulich behandeln. Bewerber sollten in ihren Anträgen und ggf. Angeboten eigene und fremde Geheimnisse substantiiert kennzeichnen, ansonsten kann im Rahmen des § 111 GWB von einer Zustimmung zur Einsichtnahme in einem etwaigen Nachprüfungsverfahren ausgegangen werden. Fragen zu dieser Ausschreibung sind ausschließlich schriftlich bis zum 5.12.2014 an die Faxnummer +49 4315991465 oder per E-Mail an florian.seelig@gmsh.de zu richten.
— Durch die Stellung des Teilnahmeantrags verpflichtet sich der Bewerber, alle ihm ggf. übersandten Unterlagen einschließlich der Vergabeunterlagen vertraulich zu behandeln und den Geheimwettbewerb zu wahren. Die Vergabestelle ihrerseits wird Unterlagen der Bewerber nur für die Zwecke des Verfahrens verwenden und vertraulich behandeln. Bewerber sollten in ihren Anträgen und ggf. Angeboten eigene und fremde Geheimnisse substantiiert kennzeichnen, ansonsten kann im Rahmen des § 111 GWB von einer Zustimmung zur Einsichtnahme in einem etwaigen Nachprüfungsverfahren ausgegangen werden. Fragen zu dieser Ausschreibung sind ausschließlich schriftlich bis zum 5.12.2014 an die Faxnummer +49 4315991465 oder per E-Mail an florian.seelig@gmsh.de zu richten.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Schleswig-Holstein
Postanschrift: Düsternbrooker Weg 94
Postort: Kiel
Postleitzahl: 24105
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@wimi.landsh.de📧
Telefon: +49 4319884640📞
Fax: +49 4319884702 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Das Vergabeverfahren unterliegt den Vorschriften über das Nachprüfungsverfahren vor den Vergabekammern (§ 102 ff. GWB). Gemäß § 107 Abs. 3 GWB ist der Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe (vgl. oben unter VI.3)) oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe (vgl. oben unter VI.3)) oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Der vorstehende Satz gilt nicht für einen Antrag auf Feststellung einer Unwirksamkeit des Vertrags nach § 101b Abs. 1 Nr. 2 GWB.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR
Postanschrift: Gartenstraße 6
Postleitzahl: 24103
Telefon: +49 4315991479📞
Internetadresse: http://www.gmsh.de🌏
Fax: +49 4315991465 📠
Quelle: OJS 2014/S 219-387484 (2014-11-10)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-05-08) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Meinungsumfragen
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Meinungsumfragen📦
Verfahren Vergabekriterien
Kriterium: 1. Preis (30)
2. Schlüssigkeit und Qualität der Konzeptskizze (50)
3. Präsentation (20)
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-05-08 📅
Name: KNSK Werbeagentur GmbH
Postanschrift: An der Alster 1
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 20099
Land: Deutschland 🇩🇪 Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabeprüfstelle bei der Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR FB 812
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Postanschrift: Gartenstraße 6
Postort: Kiel
Postleitzahl: 24103
Telefon: +49 4315991112📞
Quelle: OJS 2015/S 092-166033 (2015-05-08)