Konzeption und Durchführung von Projekten der Öffentlichkeitsarbeit des Bundesamtes für Strahlenschutz (Aufteilung in Lose)
Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) arbeitet für die Sicherheit und den Schutz des Menschen und der Umwelt vor Schäden durch ionisierende und nichtionisierende Strahlung. Es steht damit im Fokus zentraler gesellschaftlicher Diskussionsprozesse.
In allen Aufgabenfeldern des BfS bestehen ein hohes Maß an öffentlichem und medialem Interesse sowie ein ausgeprägtes Bedürfnis nach sachgerechter und verständlicher Information.
Der Hauptdienstsitz des BfS befindet sich in Salzgitter, weitere Standorte sind Berlin, Neuherberg bei München, Bonn und Freiburg.
Besonders die Infostellen des BfS an den Standorten Konrad, Morsleben (ERAM), Gorleben und Asse haben sich seit ihrer Errichtung als Orte der Kommunikation und Information für die Bürgerinnen und Bürger etabliert.
Vor dem Hintergrund der aktuellen gesellschaftlichen Diskussion um die Frage der Endlagerung radioaktiver Abfälle sowie der Probephase (Faktenerhebung) zur Rückholung der radioaktiven Abfälle aus der Schachtanlage Asse, des Ausbaus von Schacht Konrad zum Endlager und der Stilllegung des ERAM ist eine weitere Intensivierung des Informationsbedürfnisses zu verzeichnen.
Einen gesamten Überblick über die Aufgaben und das Themenspektrum des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) erhält man auf der Internetseite des BfS:
www.bfs.de
Die Ausstellung im Hauptsitz des BfS in Salzgitter-Lebenstedt und die Infostellen haben die Aufgabe, die Fachinformation des BfS zu allen Themen und den einzelnen genannten Endlagerprojekten zu sammeln, zu archivieren, aufzuarbeiten und verschiedenen Zielgruppen verständlich zu präsentieren. Die Tiefe der Information soll es dem interessierten Laien ermöglichen, auf den relevanten Gebieten der nichtionisierenden Strahlung, der Kerntechnik, Endlagerung radioaktiver Abfälle, des Strahlenschutzes, der Umweltradioaktivität und der Geologie zu eigenen Einschätzungen zu gelangen. Zielgruppen sind hauptsächlich: interessierte Bürgerinnen und Bürger der Region, Schulen, Kommunalpolitiker/-innen, an den Themen des BfS interessierte Laien aus dem Bundesgebiet und dem Ausland.
Aus dem Umweltinformations- (UIG) und dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG) ergeben sich weitgehende Pflichten zur aktiven Öffentlichkeitsarbeit. Gerade das IFG erfordert bei diesem staatlichen Projekt eine weit über bei vergleichbaren privaten Großprojekten hinausgehende Informationsvermittlung. Hierbei werden alle gängigen Instrumente der Öffentlichkeitsarbeit wie z. B. Crossmedia Produkte, Animationen/Filme und Applikationen angewandt.
Mit der Herstellung geologischer Animationen hat das BfS Neuland betreten. Mittlerweile sind diese Animationen/Grafiken wesentlicher Bestandteil der gesamten Öffentlichkeitsarbeit an allen Standorten und wenden sich an Fachöffentlichkeit und interessierte Öffentlichkeit. Bedeutende Medienformate in Presse und Fernsehen greifen darauf zurück. Vergleichbare Darstellungsformen gibt es außerhalb des BfS im geologischen Bereich nicht. Grundlage der Animationen sind überwiegend geologische Schnitte und Berichte, die in dieser Form nur für „Experten“ verständlich sind.
Die Asse-Einblicke haben sich als journalistisches Produkt der Öffentlichkeitsarbeit des BfS etabliert (siehe
http://www.bfs.de/de/bfs/publikationen/asse_einblicke.html).
Die Konzeption und Durchführung von Projekten der Öffentlichkeitsarbeit des BfS werden in zwei Losen vergeben:
Los 1: Asse-Einblicke
Los 2: Fertigung, Weiterentwicklung und Pflege von Animationen, Filmen und Printprodukten.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-09-12.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-07-16.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Wer?
Wie?
Geschichte der Beschaffung
Datum |
Dokument |
2014-07-16
|
Auftragsbekanntmachung
|
2015-05-06
|
Bekanntmachung über vergebene Aufträge
|