Laborautomationssystem (LAS) für die Bereich Klin. Chemie, Immunologie und Hämatologie und Hämostaseologie, Infektionsserologie dies Instituts für Laboratoriums- und Transfusionsmedizin (ILTM) des Herz- und Diabeteszentrums Nordrhein-Westfalen (HDZ NRW)
Das Institut für Laboratoriums- und Transfusionsmedizin (ILTM) ist zentraler diagnostischer Dienstleister des HDZ NRW und das einzige Labor am Klinikum mit einem 24 h-Betrieb an 365 Tagen im Jahr. Das HDZ NRW versorgt mit über 500 Betten und ca. 110 Intensivpflegebetten jährlich etwa 15 000 stationäre und 23 000 ambulante Patienten. Im ILTM werden derzeit jährlich 6 350 000 Analysen in allen Laborbereichen erbracht. Davon entfallen im Rahmen dieses Verhandlungsverfahrens 3 700 000 Analysen auf die Bereiche klinische Chemie, Immunologie, Infektionsserologie, Drogen und Medikamentenanalytik, Hämatologie und Hämostaseologie. Das ILTM erbringt jährlich mehr als 1 000 000 Analysen auf die Testung von Blutspenden. Das ILTM des HDZ NRW strebt eine Automation und Konsolidierung für die klinisch-chemische, immunologische, infektionsserologische, hämatologische und hämostaseologische Diagnostik mit optimierter Personalbindung im gesamtanalytischen Ablauf an. Der Leistungsumfang umfasst die Einführung eines Laborautomationssystems (LAS) für die Bereiche Klinische Chemie, Immunologie und Infektionsserologie. Die Ausschreibung beinhaltet die Anbindung aller dieser Komponenten an das Laborinformationssystem (LIS). Der Bieter garantiert die Funktion aller Elemente des Laborautomationssystems, die Kompatibilität aller Elemente des Systems und das technische Zusammenwirken aller Systembestandteile auf Grundlage des neuesten Stands der Technologie. Die ausgeschriebene Leistung ist in Lose unterteilt: Los 1: Klinische Chemie, Infektionsserologie, Immunologie (inklusive spezieller Proteinanalytik und – therapeutischem Drug Monitoring): ca. 3 000 000 Leistungen p. a. (davon entfallen ca. 1 000 000 Analysen auf die Testung von Blutspenden), Los 2: Hämatologie, inklusive Liquoranalytik: ca. 200 000 Leistungen p. a., Los 3: Hämostaseologie inklusive Spezialgerinnung: ca. 500 000 Leistungen p. a.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-09-19.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-08-19.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2014-08-19) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Diagnostika
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Diagnostika📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Herz- und Diabeteszentrum NRW
Postanschrift: Georgstraße 11
Postleitzahl: 32545
Postort: Bad Oeynhausen
Kontakt
Internetadresse: http://www.hdz-nrw.de🌏
E-Mail: ukessler@hdz-nrw.de📧
Telefon: +49 5731971288📞
Fax: +49 5731972163 📠
Der Teilnahmeantrag ist (mit den geforderten Erklärungen und Nachweisen) in einem verschlossenen Umschlag unter Angabe der Kennziffer der Bekanntmachung entweder auf dem Postweg oder direkt bei der unter Ziffer I.1) genannten Stelle einzureichen und als Teilnahmeantrag zu kennzeichnen. Die Vergabestelle versendet keinen Vordruck für den Teilnahmeantrag.
Zu II.1.4): Rahmenvereinbarung mit einem einzigen Wirtschaftsteilnehmer pro Los.
Der Teilnahmeantrag ist (mit den geforderten Erklärungen und Nachweisen) in einem verschlossenen Umschlag unter Angabe der Kennziffer der Bekanntmachung entweder auf dem Postweg oder direkt bei der unter Ziffer I.1) genannten Stelle einzureichen und als Teilnahmeantrag zu kennzeichnen. Die Vergabestelle versendet keinen Vordruck für den Teilnahmeantrag.
Zu II.1.4): Rahmenvereinbarung mit einem einzigen Wirtschaftsteilnehmer pro Los.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Institut für Laboratoriums- und Transfusionsmedizin (ILTM) ist zentraler diagnostischer Dienstleister des HDZ NRW und das einzige Labor am Klinikum mit einem 24 h-Betrieb an 365 Tagen im Jahr. Das HDZ NRW versorgt mit über 500 Betten und ca. 110 Intensivpflegebetten jährlich etwa 15 000 stationäre und 23 000 ambulante Patienten.
Das Institut für Laboratoriums- und Transfusionsmedizin (ILTM) ist zentraler diagnostischer Dienstleister des HDZ NRW und das einzige Labor am Klinikum mit einem 24 h-Betrieb an 365 Tagen im Jahr. Das HDZ NRW versorgt mit über 500 Betten und ca. 110 Intensivpflegebetten jährlich etwa 15 000 stationäre und 23 000 ambulante Patienten.
Im ILTM werden derzeit jährlich 6 350 000 Analysen in allen Laborbereichen erbracht. Davon entfallen im Rahmen dieses Verhandlungsverfahrens 3 700 000 Analysen auf die Bereiche klinische Chemie, Immunologie, Infektionsserologie, Drogen und Medikamentenanalytik, Hämatologie und Hämostaseologie. Das ILTM erbringt jährlich mehr als 1 000 000 Analysen auf die Testung von Blutspenden. Das ILTM des HDZ NRW strebt eine Automation und Konsolidierung für die klinisch-chemische, immunologische, infektionsserologische, hämatologische und hämostaseologische Diagnostik mit optimierter Personalbindung im gesamtanalytischen Ablauf an. Der Leistungsumfang umfasst die Einführung eines Laborautomationssystems (LAS) für die Bereiche Klinische Chemie, Immunologie und Infektionsserologie. Die Ausschreibung beinhaltet die Anbindung aller dieser Komponenten an das Laborinformationssystem (LIS). Der Bieter garantiert die Funktion aller Elemente des Laborautomationssystems, die Kompatibilität aller Elemente des Systems und das technische Zusammenwirken aller Systembestandteile auf Grundlage des neuesten Stands der Technologie.
Im ILTM werden derzeit jährlich 6 350 000 Analysen in allen Laborbereichen erbracht. Davon entfallen im Rahmen dieses Verhandlungsverfahrens 3 700 000 Analysen auf die Bereiche klinische Chemie, Immunologie, Infektionsserologie, Drogen und Medikamentenanalytik, Hämatologie und Hämostaseologie. Das ILTM erbringt jährlich mehr als 1 000 000 Analysen auf die Testung von Blutspenden. Das ILTM des HDZ NRW strebt eine Automation und Konsolidierung für die klinisch-chemische, immunologische, infektionsserologische, hämatologische und hämostaseologische Diagnostik mit optimierter Personalbindung im gesamtanalytischen Ablauf an. Der Leistungsumfang umfasst die Einführung eines Laborautomationssystems (LAS) für die Bereiche Klinische Chemie, Immunologie und Infektionsserologie. Die Ausschreibung beinhaltet die Anbindung aller dieser Komponenten an das Laborinformationssystem (LIS). Der Bieter garantiert die Funktion aller Elemente des Laborautomationssystems, die Kompatibilität aller Elemente des Systems und das technische Zusammenwirken aller Systembestandteile auf Grundlage des neuesten Stands der Technologie.
Die ausgeschriebene Leistung ist in Lose unterteilt:
Los 1: Klinische Chemie, Infektionsserologie, Immunologie (inklusive spezieller Proteinanalytik und – therapeutischem Drug Monitoring): ca. 3 000 000 Leistungen p. a. (davon entfallen ca. 1 000 000 Analysen auf die Testung von Blutspenden),
Los 2: Hämatologie, inklusive Liquoranalytik: ca. 200 000 Leistungen p. a.,
Los 3: Hämostaseologie inklusive Spezialgerinnung: ca. 500 000 Leistungen p. a.
Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: LAS Klinische Chemie, Infektionsserologie, Immunologie
Kurze Beschreibung:
Klinische Chemie, Infektionsserologie, Immunologie (inklusive spezieller Proteinanalytik, und therapeutischem Drug Monitoring): ca. 3 000 000 Leistungen p. a. (davon entfallen ca. 1 000 000 Analysen auf die Testung von Blutspenden). Inkludiert Prä- und Postanalytik für Analysen, die nicht auf Systemen der Lose 1 bis 3 prozessiert werden (z. B. MS oder PCR).
Klinische Chemie, Infektionsserologie, Immunologie (inklusive spezieller Proteinanalytik, und therapeutischem Drug Monitoring): ca. 3 000 000 Leistungen p. a. (davon entfallen ca. 1 000 000 Analysen auf die Testung von Blutspenden). Inkludiert Prä- und Postanalytik für Analysen, die nicht auf Systemen der Lose 1 bis 3 prozessiert werden (z. B. MS oder PCR).
Losnummer: 2
Bezeichnung des Loses: LAS Hämatologie, inklusive Liquoranalytik
Kurze Beschreibung: Hämatologie, inklusive Liquoranalytik: ca. 200 000 Leistungen p. a.
Losnummer: 3
Bezeichnung des Loses: LAS Hämostaseologie inklusive Spezialgerinnung
Kurze Beschreibung: Hämostaseologie inklusive Spezialgerinnung: ca. 500 000 Leistungen p. a.
Referenznummer: EU Laborautomationssystem 2014
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Bad Oeynhausen.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die Bieter sollen zum Nachweis ihrer Eignung (Fachkunde, Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit) möglichst folgende Unterlagen oder vergleichbare Informationen vorlegen (rechtsverbindliche Eigenerklärungen genügen, sofern nicht ausdrücklich Nachweise gefordert sind):
Die Bieter sollen zum Nachweis ihrer Eignung (Fachkunde, Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit) möglichst folgende Unterlagen oder vergleichbare Informationen vorlegen (rechtsverbindliche Eigenerklärungen genügen, sofern nicht ausdrücklich Nachweise gefordert sind):
a) Name, Sitz, Rechtsform der Gesellschaft, kurze Unternehmensbeschreibung,
b) Nachweis, dass der Bewerber im Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes der Gemeinschaft oder des Vertragsstaates des EWR-Abkommens eingetragen ist, in dem er ansässig ist,
c) Eigenerklärung, dass die in § 6 EG Absatz 4, 6 VOL/A normierten Ausschlussgründe nicht vorliegen:
aa) Eigenerklärung, dass keine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, wegen einer in § 6 EG Absatz 4 VOL/A genannten Verfehlung rechtskräftig verurteilt worden ist,
bb) Eigenerklärung, dass über das Vermögen des Unternehmens kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet ist oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist,
cc) Eigenerklärung, dass sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet,
dd) Eigenerklärung, dass nicht nachweislich eine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit des Unternehmens als Bewerber in Frage stellt,
ee) Eigenerklärung, dass der Bewerber seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt hat,
ff) Eigenerklärung, dass die im Vergabeverfahren abgegebenen Erklärungen des Unternehmens in Bezug auf die Eignung des Bewerbers zutreffend sind,
d) Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie den Umsatz bezüglich solcher Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre,
e) Vorlage von Bilanzen oder Bilanzauszügen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, falls deren Veröffentlichung nach dem Gesellschaftsrecht des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, vorgeschrieben ist,
f) Nachweis einer Haftpflichtversicherung (Deckungssumme für Vermögensschäden, Personen- und Sachschäden jeweils mindestens 10 000 000 EUR, mindestens zweifach maximiert im Versicherungsjahr),
g) Eine Referenzliste mit den wesentlichen Referenzen (je Los) aus den letzten 3 Jahren mit Angabe des Leistungsvolumens, der Leistungszeit, der Ansprechpartner und Telefonnummern ist beizufügen.
Die Nachforderung von weiteren Nachweisen bleibt vorbehalten; auch wenn sich ein Unternehmen auf mehrere Lose bewirbt, ist die einfache Einreichung der Eigenerklärungen und Nachweise grundsätzlich ausreichend, sofern nicht ausdrücklich anders gefordert.
Die Nachforderung von weiteren Nachweisen bleibt vorbehalten; auch wenn sich ein Unternehmen auf mehrere Lose bewirbt, ist die einfache Einreichung der Eigenerklärungen und Nachweise grundsätzlich ausreichend, sofern nicht ausdrücklich anders gefordert.
Alle Nachweise und Eigenerklärungen dürfen nicht älter als 3 Monate sein. Alle Erklärungen sind rechtsverbindlich zu unterschreiben. Der Auftraggeber behält sich vor, geforderte und mit dem Teilnahmeantrag nicht vorgelegte Nachweise und Erklärungen unter Fristsetzung nachzufordern, ohne dass für den Bewerber hierauf ein Anspruch besteht. Für Gesellschaften, die zum Zeitpunkt des Teilnahmewettbewerbs weniger als 3 Jahre bestehen, sind die geforderten Eignungsnachweise auch für die jeweiligen Gesellschafter vorzulegen.
Alle Nachweise und Eigenerklärungen dürfen nicht älter als 3 Monate sein. Alle Erklärungen sind rechtsverbindlich zu unterschreiben. Der Auftraggeber behält sich vor, geforderte und mit dem Teilnahmeantrag nicht vorgelegte Nachweise und Erklärungen unter Fristsetzung nachzufordern, ohne dass für den Bewerber hierauf ein Anspruch besteht. Für Gesellschaften, die zum Zeitpunkt des Teilnahmewettbewerbs weniger als 3 Jahre bestehen, sind die geforderten Eignungsnachweise auch für die jeweiligen Gesellschafter vorzulegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Siehe III.2.1).
Technische und berufliche Fähigkeiten: Siehe III.2.1).
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Siehe Vergabeunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften sind zulässig. Die Bewerbergemeinschaft hat mit ihrem Angebot eine von allen Mitgliedern rechtsverbindlich unterschriebene Erklärung abzugeben:
— in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist,
— in der alle Mitglieder aufgeführt sind und in der der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,
— aus der sich ergibt, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber in allen Belangen, die sich aus dem Auftrag ergeben, unwiderruflich rechtsverbindlich vertritt,
— aus der sich ergibt, dass alle Mitglieder im Auftragsfall als Gesamtschuldner haften.
Sonstige besondere Bedingungen:
Der Auftraggeber weist bereits jetzt darauf hin, dass mit Angebotsabgabe durch die Bieter und gegebenenfalls deren Nachunternehmer auch die Verpflichtungserklärungen zur Beachtung der ILO-Kernarbeitsnormen und zur Frauenförderung und Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie im Sinne des TVgG-NRW abzugeben sind. Die entsprechenden Formulare werden in den Vergabeunterlagen enthalten sein.
Der Auftraggeber weist bereits jetzt darauf hin, dass mit Angebotsabgabe durch die Bieter und gegebenenfalls deren Nachunternehmer auch die Verpflichtungserklärungen zur Beachtung der ILO-Kernarbeitsnormen und zur Frauenförderung und Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie im Sinne des TVgG-NRW abzugeben sind. Die entsprechenden Formulare werden in den Vergabeunterlagen enthalten sein.
Verfahren
Laufzeit der Rahmenvereinbarung in Jahren: 5
Begründung für eine Laufzeit der Rahmenvereinbarung von mehr als vier Jahren: Hoher Installations-, Umstellungs- und Schulungsaufwand.
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingehenden Teilnahmeanträge anhand der in Ziffer III.2.1) der Bekanntmachung geforderten Eignungsnachweise und -erklärungen formell und inhaltlich prüfen und bewerten. Dabei wird der Auftraggeber in einem ersten Schritt prüfen, ob Bewerber nach § 6 EG Absatz 4, 6 VOL/A von der Teilnahme an dem Vergabeverfahren auszuschließen sind. Sodann folgt die formale Eignungsprüfung, bei der der Auftraggeber feststellt, ob die Bewerber mit ihren Teilnahmeanträgen sämtliche geforderten Eignungsnachweise und -erklärungen vorgelegt haben. Die Nachforderung fehlender Eignungsnachweise und -erklärungen nach § 19 EG Absatz 2 Satz 1 VOL/A bleibt vorbehalten. Bei den Bewerbern, deren Teilnahmeantrag die formale Vollständigkeitsprüfung bestanden hat, schließt sich die materielle Prüfung an, ob aufgrund der vorgelegten Eignungsnachweise und -erklärungen die Zuverlässigkeit, Leistungsfähigkeit und Fachkunde des Bewerbers zu bejahen ist. Sollte die Durchführung der Eignungsprüfung ergeben, dass mehr als fünf Bewerber die Eignungsvoraussetzungen erfüllen, so wird der Auftraggeber die Teilnahmeanträge auf Basis der in Ziffer III.2.1) der Bekanntmachung genannten Eignungsnachweise und -erklärungen in eine qualitative Reihenfolge bringt. Der Schwerpunkt der Bewertung wird dabei auf der Qualität und Vergleichbarkeit der Referenzen mit dem zu vergebenden Auftrag liegen.
Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingehenden Teilnahmeanträge anhand der in Ziffer III.2.1) der Bekanntmachung geforderten Eignungsnachweise und -erklärungen formell und inhaltlich prüfen und bewerten. Dabei wird der Auftraggeber in einem ersten Schritt prüfen, ob Bewerber nach § 6 EG Absatz 4, 6 VOL/A von der Teilnahme an dem Vergabeverfahren auszuschließen sind. Sodann folgt die formale Eignungsprüfung, bei der der Auftraggeber feststellt, ob die Bewerber mit ihren Teilnahmeanträgen sämtliche geforderten Eignungsnachweise und -erklärungen vorgelegt haben. Die Nachforderung fehlender Eignungsnachweise und -erklärungen nach § 19 EG Absatz 2 Satz 1 VOL/A bleibt vorbehalten. Bei den Bewerbern, deren Teilnahmeantrag die formale Vollständigkeitsprüfung bestanden hat, schließt sich die materielle Prüfung an, ob aufgrund der vorgelegten Eignungsnachweise und -erklärungen die Zuverlässigkeit, Leistungsfähigkeit und Fachkunde des Bewerbers zu bejahen ist. Sollte die Durchführung der Eignungsprüfung ergeben, dass mehr als fünf Bewerber die Eignungsvoraussetzungen erfüllen, so wird der Auftraggeber die Teilnahmeanträge auf Basis der in Ziffer III.2.1) der Bekanntmachung genannten Eignungsnachweise und -erklärungen in eine qualitative Reihenfolge bringt. Der Schwerpunkt der Bewertung wird dabei auf der Qualität und Vergleichbarkeit der Referenzen mit dem zu vergebenden Auftrag liegen.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Udo Keßler
Referenz Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: EU Laborautomationssystem 2014
Zusätzliche Informationen
Der Teilnahmeantrag ist (mit den geforderten Erklärungen und Nachweisen) in einem verschlossenen Umschlag unter Angabe der Kennziffer der Bekanntmachung entweder auf dem Postweg oder direkt bei der unter Ziffer I.1) genannten Stelle einzureichen und als Teilnahmeantrag zu kennzeichnen. Die Vergabestelle versendet keinen Vordruck für den Teilnahmeantrag.
Der Teilnahmeantrag ist (mit den geforderten Erklärungen und Nachweisen) in einem verschlossenen Umschlag unter Angabe der Kennziffer der Bekanntmachung entweder auf dem Postweg oder direkt bei der unter Ziffer I.1) genannten Stelle einzureichen und als Teilnahmeantrag zu kennzeichnen. Die Vergabestelle versendet keinen Vordruck für den Teilnahmeantrag.
Zu II.1.4): Rahmenvereinbarung mit einem einzigen Wirtschaftsteilnehmer pro Los.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Detmold
Postanschrift: Leopoldstraße 15
Postort: Detmold
Postleitzahl: 32756
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 5231711710📞
Fax: +49 5231711715 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Frist des § 107 Absatz 3 Satz 1 Nr. 4 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) wird explizit hingewiesen. Danach ist ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer nur zulässig, soweit nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Auf die gesetzliche Rügeobliegenheit des § 107 Absatz 3 GWB wird dementsprechend ebenfalls ausdrücklich hingewiesen.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Auf die Frist des § 107 Absatz 3 Satz 1 Nr. 4 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) wird explizit hingewiesen. Danach ist ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer nur zulässig, soweit nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Auf die gesetzliche Rügeobliegenheit des § 107 Absatz 3 GWB wird dementsprechend ebenfalls ausdrücklich hingewiesen.
Quelle: OJS 2014/S 159-285540 (2014-08-19)
Ergänzende Angaben (2014-09-15) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben
Bezüglich der Angabe unter Punkt IV.2.1) Zuschlagskriterien weisen wir darauf hin, dass die Wertungsmatrix hinsichtlich der Zuschlagskriterien 5 und 6 eine Gewichtung von jeweils 2,5 (anstelle von 2) enthält. Die Angabe der korrekten Gewichtung war unter Punkt IV.2.1) technisch nicht abbildbar.
In der Bekanntmachung konnte aus technischen Gründen unter Punkt IV.2.1) Zuschlagskriterien nur Los 1 mit seinen Kriterien und Gewichtungen aufgenommen werden. Die Kriterien und Gewichtungen zu den Losen 2 und 3 lauten wie folgt:
Los 2/3:
1. Gesamtkosten der Befundpreise (bezogen auf die Laufzeit) = 50;
2. Gerätekonzept/Konsoldierung des bestehenden Geräteparks/work-flow = 15;
3. Personalbedarfskonzept = 10;
4. Konzept zur Gerätemigration, Zeitplan der Geräteaufstellung, Schulungskonzept, Wartungs- und Servicekonzept = 5;
5. Medienversorgungskonzept = 5;
6. Backup-Konzept für Ausfall einzelner Teilkomponenten des LAS, LAS-Anbindung an das LIS, EDV-Konzept, EDV-Backup LAS-online-Anbindung = 5;
7. Konzept zur Verarbeitung unterschiedlicher Röhrchenformate = 5;
8. Konzept zur Bearbeitung pädiatrischer Proben = 5.
Bezüglich der Angabe unter Punkt IV.2.1) Zuschlagskriterien weisen wir darauf hin, dass die Wertungsmatrix hinsichtlich der Zuschlagskriterien 5 und 6 eine Gewichtung von jeweils 2,5 (anstelle von 2) enthält. Die Angabe der korrekten Gewichtung war unter Punkt IV.2.1) technisch nicht abbildbar.
In der Bekanntmachung konnte aus technischen Gründen unter Punkt IV.2.1) Zuschlagskriterien nur Los 1 mit seinen Kriterien und Gewichtungen aufgenommen werden. Die Kriterien und Gewichtungen zu den Losen 2 und 3 lauten wie folgt:
Los 2/3:
1. Gesamtkosten der Befundpreise (bezogen auf die Laufzeit) = 50;
2. Gerätekonzept/Konsoldierung des bestehenden Geräteparks/work-flow = 15;
3. Personalbedarfskonzept = 10;
4. Konzept zur Gerätemigration, Zeitplan der Geräteaufstellung, Schulungskonzept, Wartungs- und Servicekonzept = 5;
5. Medienversorgungskonzept = 5;
6. Backup-Konzept für Ausfall einzelner Teilkomponenten des LAS, LAS-Anbindung an das LIS, EDV-Konzept, EDV-Backup LAS-online-Anbindung = 5;
7. Konzept zur Verarbeitung unterschiedlicher Röhrchenformate = 5;
8. Konzept zur Bearbeitung pädiatrischer Proben = 5.
Verfahren Vergabekriterien
Kriterium: 1. Gesamtkosten der Befundpreise (bezogen auf die Laufzeit) (45)
2. Konzept zur Durchführung infektionsserologischer Testung von Blutprodukten (20)
3. Gerätekonzept/Konsoldierung des bestehenden Geräteparks/Work-flow (15)
4. Personalbedarfskonzept (10)
5. Konzept zur Gerätemigration, Zeitplan der Geräteaufstellung, Schulungskonzept, Wartungs- und Servicekonzept (2)
6. Medienversorgungskonzept (2)
7. Backup-Konzept für Ausfall einzelner Teilkomponenten des LAS, LAS-Anbindung an das LIS, EDV-Konzept, EDV-Back-up, LAS-online-Anbindung, Konzept zur Verarbeitung unterschiedlicher Röhrchenformate (5)
Auftragsvergabe
1️⃣
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-05-26 📅
Name: Abbott GmbH & Co. KG
Postanschrift: Max-Planck-Ring 2
Postort: Wiesbaden
Postleitzahl: 65205
Land: Deutschland 🇩🇪
3️⃣
Postort: 65760
Postleitzahl: Eschborn
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Udo Keßler
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Westfalen bei der Bezirksregierung Münster
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9
Postort: Münster
Postleitzahl: 48128
Telefon: +49 2514113514📞
Fax: +49 2514112165 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Frist des § 107 Absatz 3 Satz 1 Nr. 4 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) wird explizit hingewiesen. Diese Frist gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Absatz 1 Nr. 2 GWB. Gemäß § 101b Abs. 2 Satz 2 GWB endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit des geschlossenen Vertrags i.S.v. § 101b Abs. 1 Nr. 1,2 GWB vor der Vergabekammer 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Auf die Frist des § 107 Absatz 3 Satz 1 Nr. 4 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) wird explizit hingewiesen. Diese Frist gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Absatz 1 Nr. 2 GWB. Gemäß § 101b Abs. 2 Satz 2 GWB endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit des geschlossenen Vertrags i.S.v. § 101b Abs. 1 Nr. 1,2 GWB vor der Vergabekammer 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.