Die labordiagnostische Versorgung im Klinikum Herford soll ab dem 1.4.2015 durch einen externen Laborbetreiber übernommen werden. Das Labor soll als sog. „Inhouse-Labor“ in den Räumlichkeiten des Klinikums Herford betrieben werden. Weitergehende Leistungen (z. B. Mikrobiologie, Serologie etc.) können bei Gewährleistung qualitativer und zeitlicher Ansprüche des Klinikums außerhalb des Standorts am Klinikum Herford erbracht werden. Ein/eine Facharzt/ Fachärztin für Laboratoriumsmedizin soll von dem Laborbetreiber vor Ort eingesetzt werden und in der Laborkommission mitwirken. Ferner soll der Laborbetreiber über eine/n Facharzt/ Fachärztin für Transfusionsmedizin zur Wahrnehmung von Funktionen für das Klinikum verfügen. Für die Nutzung der Laborräumlichkeiten (ca. 467 m² max. verfügbar) soll der zukünftige Laborbetreiber dem Klinikum Herford einen monatlichen Mietzins zahlen und das vorhandene Laborpersonal (aktuell 19 Tarifangestellte (16VK)) im Rahmen eines Betriebsübergangs nach § 613a BGB übernehmen. Der zukünftige Laborbetreiber muss nach DIN EN ISO 15189 oder gleichwertig akkreditiert sein und für die Betriebsstätte im Klinikum Herford eine entsprechende Akkreditierung erreichen. Er hat überdies alle erforderlichen behördlichen Genehmigungen für die labormedizinische Versorgung im Klinikum Herford einzuholen. Gegenstand des zu vergebenden Auftrags ist ein 24-stündiger Laborbetrieb inkl. Notfallanalytik sowie die Organisation/Verwaltung des Blutdepots am Standort im Klinikum Herford. Schwerpunkte des Laborbetriebs bilden dabei die Bereiche Klinische Chemie, Hämatologie, Hämostaseologie, Immunhämatologie, Immunologie, Infektionsserologie und Urindiagnostik. Neben der Bereitstellung der kompletten Laborausstattung inkl. aller benötigten Geräte und Reagenzien sind vom zukünftigen Laborbetreiber auch die für die Analytik notwendigen Einmalartikel inkl. Blutentnahmesystemen bereitzustellen. Weiterhin wird vom zukünftigen Laborbetreiber ein umfassendes EDV-Laborinformationssystem zur elektronischen Anforderung von Laboraufträgen und Befundrückübermittlung (Order-Entry-System) gefordert, das an das bestehende EDVKrankenhausinformationssystem ish/ish-med mit bidirektionaler Schnittstelle anzubinden ist. Auch die weiteren technischen Voraussetzungen zur Zuleitung von Laborproben (Etikettendrucker, Transportutensilien, etc.) sind vom zukünftigen Laborbetreiber sicherzustellen. Im Falle der Beauftragung von Fremdlaboren muss – insb. für mikribiologische Laborleistungen – ein zeitnaher Probentransport gewährleistet sein, um eine qualitäts- und zeitgerechte labormedizinische Patientenversorgung im Klinikum Herford sicherzustellen. Um darüber hinaus zukünftigen Entwicklungen im labormedizinischen Leistungsspektrum (neue Parameter) und/oder im Speziellen dem Anforderungsverhalten des Klinikums Herford während der gesamten Vertragslaufzeit angemessen Rechnung zu tragen, hat der zukünftige Laborbetreiber im Rahmen der Leistungserbringung – neben den zeitlichen und fachlichen Vorgaben des Klinikums Herford – die ggf. neu entstehenden Bedarfe des Klinikums Herford entsprechend zu berücksichtigen. Darüber hinaus soll es dem zukünftigen Laborbetreiber grundsätzlich möglich sein, labormedizinische Leistungen gegenüber Wahlleistungspatienten (PKV-Patienten) im eigenen Namen und auf eigene Rechnung nach der GOÄ zu liquidieren (im Jahre 2013 wurden insg. etwa 114.094 wahlärztliche Leistungen gegenüber PKV-Patienten erbracht).
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-07-28.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-06-26.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2014-06-26) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von medizinischen Laboratorien
Menge oder Umfang:
Im Jahr 2013 wurden im Klinikum Herford (Inhouse-Labor) ca. 1 400 000 Laborleistungen mit einem GOÄ–Wert von ca. 110 000 000 Punkten erbracht; die externen Laborleistungen (Leistungen von Fremdlaboren) wurden mit einem GOÄ-Wert von ca. 36 000 000 Punkten bewertet.
Im Jahr 2013 wurden im Klinikum Herford (Inhouse-Labor) ca. 1 400 000 Laborleistungen mit einem GOÄ–Wert von ca. 110 000 000 Punkten erbracht; die externen Laborleistungen (Leistungen von Fremdlaboren) wurden mit einem GOÄ-Wert von ca. 36 000 000 Punkten bewertet.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von medizinischen Laboratorien📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Klinikum Herford AöR
Postanschrift: Schwarzenmoorstraße 70
Postleitzahl: 32049
Postort: Herford
1) Vergabestelle:
Der Kreis Herford führt das Vergabeverfahren im Namen und auf Rechnung des Klinikums Herford AöR über das zentrale Vergabeportal „www.owl-vergabeportal.de“ nach den Bestimmungen der VOF durch.
2) Teilnahmeantrag:
Am Auftrag interessierte Unternehmen haben sich um Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu bewerben. Hierfür ist zwingend ein Bewerbungsformular zu verwenden, das auf dem zentralen Vergabeportal „www.owl-vergabeportal.de“ zum Download zur Verfügung steht. Der Teilnahmeantrag mit den unter Ziff. III.2) geforderten Angaben und Unterlagen zur Beurteilung der Eignung ist schriftlich im Original sowie mit einer Kopie in Papierform und nach Möglichkeit elektronisch auf CD-ROM, DVD oder USB-Stick in verschlossenem Umschlag mit der Aufschrift „Teilnahmeantrag zum Verhandlungsverfahren ,Laborkooperation im Klinikum Herford AöR' – Ablauf der Teilnahmefrist: 28.7.2014, 12:00 Uhr“ bis zu dem unter Ziff. IV.3.4) genannten Termin bei der unter Ziffer I.1) genannten Stelle, an die Teilnahmeanträge zu richten sind (Zentrale Vergabestelle der Kreisverwaltung Herford), einzureichen. Ein Muster für einen entsprechenden Aufkleber ist ebenfalls eingestellt. Bewerbungen, die verspätet oder nicht formgerecht (nicht in verschlossenem Umschlag/nicht ordnungsgemäß gekennzeichnet) eingehen, können nicht berücksichtigt werden. Eine Einreichung per Telefax oder per E-Mail ist nicht zugelassen.
3) Fragen und Auskünfte, Ortsbesichtigung:
Fragen von Interessenten/Bewerbern sind bis spätestens zum 15.7.2014 ausschließlich per E-Mail an die unter der unter Ziffer I.1) für weitere Auskünfte genannte Stelle (Zentrale Vergabestelle der Kreisverwaltung Herford) zu richten.
4) Der Auftraggeber behält sich vor, das Verfahren mangels ausreichenden Wettbewerbs einzustellen, wenn aus dem Teilnahmewettbewerb weniger als drei geeignete Bewerber hervorgehen.
5) Anforderungen aufgrund des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen (TVgG-NRW):
Die Klinikum Herford AöR hat bei der Auftragsvergabe die Bestimmungen des Tariftreue-und Vergabegesetzes NRW (TVgG-NRW) zu beachten. In der Folge haben Bieter sowie deren Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften, soweit diese bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind, die nach diesem Gesetz vorliegend erforderlichen Verpflichtungserklärungen
a) zur Tariftreue/ Mindestentlohnung gem. § 4 TVgG-NRW,
b) zum Nichtvorliegen der Voraussetzungen für einen Ausschluss gem. § 13 Abs. 1 TVgG-NRW (Erklärung i.S.d. § 16 Abs. 5 Satz 1 TVgG-NRW), abzugeben.
Weiter haben die Bieter mit dem Angebot die nach diesem Gesetz vorliegend erforderlichen Verpflichtungserklärungen.
c) zur Beachtung der ILO-Kernarbeitsnormen nach § 18 TVgG-NRW,
d) zur Beachtung des geltenden Gleichbehandlungsrechts i. S. d. § 19 Abs. 1 Satz 1 TVgG-NRW sowie
e) zur Durchführung oder Einleitung von Maßnahmen zur Frauenförderung und zur Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie i. S. d. § 19 Abs. 1 Satz 1 TVgG-NRW, abzugeben. Entsprechende Erklärungsvordrucke sind in den Vergabeunterlagen enthalten.
Der Kreis Herford führt das Vergabeverfahren im Namen und auf Rechnung des Klinikums Herford AöR über das zentrale Vergabeportal „www.owl-vergabeportal.de“ nach den Bestimmungen der VOF durch.
2) Teilnahmeantrag:
Am Auftrag interessierte Unternehmen haben sich um Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu bewerben. Hierfür ist zwingend ein Bewerbungsformular zu verwenden, das auf dem zentralen Vergabeportal „www.owl-vergabeportal.de“ zum Download zur Verfügung steht. Der Teilnahmeantrag mit den unter Ziff. III.2) geforderten Angaben und Unterlagen zur Beurteilung der Eignung ist schriftlich im Original sowie mit einer Kopie in Papierform und nach Möglichkeit elektronisch auf CD-ROM, DVD oder USB-Stick in verschlossenem Umschlag mit der Aufschrift „Teilnahmeantrag zum Verhandlungsverfahren ,Laborkooperation im Klinikum Herford AöR' – Ablauf der Teilnahmefrist: 28.7.2014, 12:00 Uhr“ bis zu dem unter Ziff. IV.3.4) genannten Termin bei der unter Ziffer I.1) genannten Stelle, an die Teilnahmeanträge zu richten sind (Zentrale Vergabestelle der Kreisverwaltung Herford), einzureichen. Ein Muster für einen entsprechenden Aufkleber ist ebenfalls eingestellt. Bewerbungen, die verspätet oder nicht formgerecht (nicht in verschlossenem Umschlag/nicht ordnungsgemäß gekennzeichnet) eingehen, können nicht berücksichtigt werden. Eine Einreichung per Telefax oder per E-Mail ist nicht zugelassen.
3) Fragen und Auskünfte, Ortsbesichtigung:
Fragen von Interessenten/Bewerbern sind bis spätestens zum 15.7.2014 ausschließlich per E-Mail an die unter der unter Ziffer I.1) für weitere Auskünfte genannte Stelle (Zentrale Vergabestelle der Kreisverwaltung Herford) zu richten.
4) Der Auftraggeber behält sich vor, das Verfahren mangels ausreichenden Wettbewerbs einzustellen, wenn aus dem Teilnahmewettbewerb weniger als drei geeignete Bewerber hervorgehen.
5) Anforderungen aufgrund des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen (TVgG-NRW):
Die Klinikum Herford AöR hat bei der Auftragsvergabe die Bestimmungen des Tariftreue-und Vergabegesetzes NRW (TVgG-NRW) zu beachten. In der Folge haben Bieter sowie deren Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften, soweit diese bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind, die nach diesem Gesetz vorliegend erforderlichen Verpflichtungserklärungen
a) zur Tariftreue/ Mindestentlohnung gem. § 4 TVgG-NRW,
b) zum Nichtvorliegen der Voraussetzungen für einen Ausschluss gem. § 13 Abs. 1 TVgG-NRW (Erklärung i.S.d. § 16 Abs. 5 Satz 1 TVgG-NRW), abzugeben.
Weiter haben die Bieter mit dem Angebot die nach diesem Gesetz vorliegend erforderlichen Verpflichtungserklärungen.
c) zur Beachtung der ILO-Kernarbeitsnormen nach § 18 TVgG-NRW,
d) zur Beachtung des geltenden Gleichbehandlungsrechts i. S. d. § 19 Abs. 1 Satz 1 TVgG-NRW sowie
e) zur Durchführung oder Einleitung von Maßnahmen zur Frauenförderung und zur Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie i. S. d. § 19 Abs. 1 Satz 1 TVgG-NRW, abzugeben. Entsprechende Erklärungsvordrucke sind in den Vergabeunterlagen enthalten.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die labordiagnostische Versorgung im Klinikum Herford soll ab dem 1.4.2015 durch einen externen
Laborbetreiber übernommen werden. Das Labor soll als sog. „Inhouse-Labor“ in den Räumlichkeiten des Klinikums Herford betrieben werden. Weitergehende Leistungen (z. B. Mikrobiologie, Serologie etc.) können bei Gewährleistung qualitativer und zeitlicher Ansprüche des Klinikums außerhalb des Standorts am Klinikum Herford erbracht werden. Ein/eine Facharzt/ Fachärztin für Laboratoriumsmedizin soll von dem Laborbetreiber vor Ort eingesetzt werden und in der Laborkommission mitwirken. Ferner soll der Laborbetreiber über eine/n Facharzt/ Fachärztin für Transfusionsmedizin zur Wahrnehmung von Funktionen für das Klinikum verfügen. Für die Nutzung der Laborräumlichkeiten (ca. 467 m² max. verfügbar) soll der zukünftige Laborbetreiber dem Klinikum Herford einen monatlichen Mietzins zahlen und das vorhandene Laborpersonal (aktuell 19 Tarifangestellte (16VK)) im Rahmen eines Betriebsübergangs nach § 613a BGB übernehmen. Der zukünftige Laborbetreiber muss nach DIN EN ISO 15189 oder gleichwertig akkreditiert sein und für die Betriebsstätte im Klinikum Herford eine entsprechende Akkreditierung erreichen. Er hat überdies alle erforderlichen behördlichen Genehmigungen für die labormedizinische Versorgung im Klinikum Herford einzuholen. Gegenstand des zu vergebenden Auftrags ist ein 24-stündiger Laborbetrieb inkl. Notfallanalytik sowie die Organisation/Verwaltung des Blutdepots am Standort im Klinikum Herford. Schwerpunkte des Laborbetriebs bilden dabei die Bereiche Klinische Chemie, Hämatologie, Hämostaseologie, Immunhämatologie, Immunologie, Infektionsserologie und Urindiagnostik. Neben der Bereitstellung der kompletten Laborausstattung inkl. aller benötigten Geräte und Reagenzien sind vom zukünftigen Laborbetreiber auch die für die Analytik notwendigen Einmalartikel inkl. Blutentnahmesystemen bereitzustellen. Weiterhin wird vom zukünftigen Laborbetreiber ein umfassendes EDV-Laborinformationssystem zur elektronischen Anforderung von Laboraufträgen und Befundrückübermittlung (Order-Entry-System) gefordert, das an das bestehende EDVKrankenhausinformationssystem ish/ish-med mit bidirektionaler Schnittstelle anzubinden ist. Auch die weiteren technischen Voraussetzungen zur Zuleitung von Laborproben (Etikettendrucker, Transportutensilien, etc.) sind vom zukünftigen Laborbetreiber sicherzustellen. Im Falle der Beauftragung von Fremdlaboren muss – insb. für mikribiologische Laborleistungen – ein zeitnaher Probentransport gewährleistet sein, um eine qualitäts- und zeitgerechte labormedizinische Patientenversorgung im Klinikum Herford sicherzustellen. Um darüber hinaus zukünftigen Entwicklungen im labormedizinischen Leistungsspektrum (neue Parameter) und/oder im Speziellen dem Anforderungsverhalten des Klinikums Herford während der gesamten Vertragslaufzeit angemessen Rechnung zu tragen, hat der zukünftige Laborbetreiber im Rahmen der Leistungserbringung – neben den zeitlichen und fachlichen Vorgaben des Klinikums Herford – die ggf. neu entstehenden Bedarfe des Klinikums Herford entsprechend zu berücksichtigen. Darüber hinaus soll es dem zukünftigen Laborbetreiber grundsätzlich möglich sein, labormedizinische Leistungen gegenüber Wahlleistungspatienten (PKV-Patienten) im eigenen Namen und auf eigene Rechnung nach der GOÄ zu liquidieren (im Jahre 2013 wurden insg. etwa 114.094 wahlärztliche Leistungen gegenüber PKV-Patienten erbracht).
Laborbetreiber übernommen werden. Das Labor soll als sog. „Inhouse-Labor“ in den Räumlichkeiten des Klinikums Herford betrieben werden. Weitergehende Leistungen (z. B. Mikrobiologie, Serologie etc.) können bei Gewährleistung qualitativer und zeitlicher Ansprüche des Klinikums außerhalb des Standorts am Klinikum Herford erbracht werden. Ein/eine Facharzt/ Fachärztin für Laboratoriumsmedizin soll von dem Laborbetreiber vor Ort eingesetzt werden und in der Laborkommission mitwirken. Ferner soll der Laborbetreiber über eine/n Facharzt/ Fachärztin für Transfusionsmedizin zur Wahrnehmung von Funktionen für das Klinikum verfügen. Für die Nutzung der Laborräumlichkeiten (ca. 467 m² max. verfügbar) soll der zukünftige Laborbetreiber dem Klinikum Herford einen monatlichen Mietzins zahlen und das vorhandene Laborpersonal (aktuell 19 Tarifangestellte (16VK)) im Rahmen eines Betriebsübergangs nach § 613a BGB übernehmen. Der zukünftige Laborbetreiber muss nach DIN EN ISO 15189 oder gleichwertig akkreditiert sein und für die Betriebsstätte im Klinikum Herford eine entsprechende Akkreditierung erreichen. Er hat überdies alle erforderlichen behördlichen Genehmigungen für die labormedizinische Versorgung im Klinikum Herford einzuholen. Gegenstand des zu vergebenden Auftrags ist ein 24-stündiger Laborbetrieb inkl. Notfallanalytik sowie die Organisation/Verwaltung des Blutdepots am Standort im Klinikum Herford. Schwerpunkte des Laborbetriebs bilden dabei die Bereiche Klinische Chemie, Hämatologie, Hämostaseologie, Immunhämatologie, Immunologie, Infektionsserologie und Urindiagnostik. Neben der Bereitstellung der kompletten Laborausstattung inkl. aller benötigten Geräte und Reagenzien sind vom zukünftigen Laborbetreiber auch die für die Analytik notwendigen Einmalartikel inkl. Blutentnahmesystemen bereitzustellen. Weiterhin wird vom zukünftigen Laborbetreiber ein umfassendes EDV-Laborinformationssystem zur elektronischen Anforderung von Laboraufträgen und Befundrückübermittlung (Order-Entry-System) gefordert, das an das bestehende EDVKrankenhausinformationssystem ish/ish-med mit bidirektionaler Schnittstelle anzubinden ist. Auch die weiteren technischen Voraussetzungen zur Zuleitung von Laborproben (Etikettendrucker, Transportutensilien, etc.) sind vom zukünftigen Laborbetreiber sicherzustellen. Im Falle der Beauftragung von Fremdlaboren muss – insb. für mikribiologische Laborleistungen – ein zeitnaher Probentransport gewährleistet sein, um eine qualitäts- und zeitgerechte labormedizinische Patientenversorgung im Klinikum Herford sicherzustellen. Um darüber hinaus zukünftigen Entwicklungen im labormedizinischen Leistungsspektrum (neue Parameter) und/oder im Speziellen dem Anforderungsverhalten des Klinikums Herford während der gesamten Vertragslaufzeit angemessen Rechnung zu tragen, hat der zukünftige Laborbetreiber im Rahmen der Leistungserbringung – neben den zeitlichen und fachlichen Vorgaben des Klinikums Herford – die ggf. neu entstehenden Bedarfe des Klinikums Herford entsprechend zu berücksichtigen. Darüber hinaus soll es dem zukünftigen Laborbetreiber grundsätzlich möglich sein, labormedizinische Leistungen gegenüber Wahlleistungspatienten (PKV-Patienten) im eigenen Namen und auf eigene Rechnung nach der GOÄ zu liquidieren (im Jahre 2013 wurden insg. etwa 114.094 wahlärztliche Leistungen gegenüber PKV-Patienten erbracht).
Beschreibung der Optionen:
Das Klinikum hat die Möglichkeit, das Vertragsverhältnis insgesamt um bis zu 2 Jahre zu verlängern (s. Ziff. II.2.3)).
Zahl der möglichen Verlängerungen: 1
Zeitlicher Rahmen für nachfolgende Aufträge: 24 Monate
Referenznummer: 20-VOF-EU-KH 4/2014 ZV 65/2014
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Der Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat mit dem Teilnahmeantrag anhand eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsformulars (siehe hierzu Ziff. VI.3)) zur Beurteilung der persönlichen Lage einzureichen:
1. Firmenprofil/ allgemeine Unternehmensdarstellung mit Angaben zu Rechtsform, Gesellschafterverhältnissen, Gründungsjahr, Tätigkeitsgebieten und Unternehmensorganisation (Erklärungsvordruck in Bewerbungsformular enthalten);
2. Aktueller Handelsregisterauszug (soweit im Handelsregister eingetragen), nicht älter als 3 Monate (Kopie ausreichend); von ausländischen Unternehmen ist eine vergleichbare Bescheinigung vorzulegen;
3. Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen i.S.d. § 4 Abs. 6 und Abs. 9 VOF;
(Erklärungsvordruck in Bewerbungsformular enthalten); der Auftraggeber behält sich vor, bei Zweifeln an der Richtigkeit der Eigenerklärung Fremdbescheinigungen über das Nichtvorliegen der vorbezeichneten Ausschlussgründe nachzufordern;
4. Eigenerklärung i.S.d. § 16 Abs. 5 Satz 1 Tariftreue- und Vergabegesetz NRW (TVgG-NRW), dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss vom Wettbewerb gemäß § 13 Abs. 1 TVgG-NRW nicht vorliegen (Erklärungsvordruck in Bewerbungsformular enthalten).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Der Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat mit dem Teilnahmeantrag anhand eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsformulars zur Beurteilung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit einzureichen:
1. Angaben zum Umsatzes des Unternehmens bzgl. Dienstleistungen in medizinischen Laboratorien in den letzten 3 Geschäftsjahre (2011 bis 2013), jeweils getrennt nach ambulanten, stätionären und sonstigen Leistungen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Der Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat mit dem Teilnahmeantrag anhand eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsformulars zur Beurteilung der technischen Leistungsfähigkeit/ fachlichen Eignung einzureichen:
1. Angaben zur Anzahl und Qualifikation der ärztlichen und sonstigen Mitarbeiter, möglichst (soweit vorhanden) mit Benennung der Facharztrichtungen, insbesondere Laboratoriumsmedizin, Transfusionsmedizin, Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie sowie Hygiene- und Umweltmedizin, jeweils aktuell sowie der letzten 3 Geschäftsjahre (2011 bis 2013 – Erklärungsvordruck in Bewerbungsformular enthalten);
1. Angaben zur Anzahl und Qualifikation der ärztlichen und sonstigen Mitarbeiter, möglichst (soweit vorhanden) mit Benennung der Facharztrichtungen, insbesondere Laboratoriumsmedizin, Transfusionsmedizin, Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie sowie Hygiene- und Umweltmedizin, jeweils aktuell sowie der letzten 3 Geschäftsjahre (2011 bis 2013 – Erklärungsvordruck in Bewerbungsformular enthalten);
2. Angaben zur Akkreditierung vorhandener Labore des Bewerbers nach DIN EN ISO 15189:2007-08 bzw. DIN EN ISO 15189:2013 oder gleichwertiger Zertifizierungen;
3. Angabe, welche Erfahrungen in den letzten 3 Jahren (seit 07/2011) bezüglich der Führung von Krankenhauslaboratorien mit 24-stündigem Betrieb des Labors in einem Klinikum inkl. Notfallanalytik und Organisation/Verwaltung des Blutdepots, mit den Schwerpunkten Klinische Chemie, Hämatologie, Hämostaseologie, Immunhämatologie, Immunologie, Infektionsserologie und Urindiagnostik vorliegen. Zu den jeweiligen Referenzen sind der Auftraggeber mit Ansprechpartner, die Bettenzahl des Klinikums, die Anzahl der stationären Fälle, das Umsatzvolumen des Laboratoriums und der/die zuständige Laborfacharzt/Laborfachärztin bzw. Laborfachärzte anzugeben.
3. Angabe, welche Erfahrungen in den letzten 3 Jahren (seit 07/2011) bezüglich der Führung von Krankenhauslaboratorien mit 24-stündigem Betrieb des Labors in einem Klinikum inkl. Notfallanalytik und Organisation/Verwaltung des Blutdepots, mit den Schwerpunkten Klinische Chemie, Hämatologie, Hämostaseologie, Immunhämatologie, Immunologie, Infektionsserologie und Urindiagnostik vorliegen. Zu den jeweiligen Referenzen sind der Auftraggeber mit Ansprechpartner, die Bettenzahl des Klinikums, die Anzahl der stationären Fälle, das Umsatzvolumen des Laboratoriums und der/die zuständige Laborfacharzt/Laborfachärztin bzw. Laborfachärzte anzugeben.
Mindeststandards:
Zu Nr. 2: Der Bewerber muss zwingend über mindestens ein nach DIN EN ISO 15189:2007-08 bzw. DIN EN ISO 15189:2013 oder gleichwertig akkreditiertes medizinisches Laboratorium verfügen. Im Falle einer Bewerbung durch eine Bewerbergemeinschaft gilt diese Mindestanforderung für alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft.
Zu Nr. 2: Der Bewerber muss zwingend über mindestens ein nach DIN EN ISO 15189:2007-08 bzw. DIN EN ISO 15189:2013 oder gleichwertig akkreditiertes medizinisches Laboratorium verfügen. Im Falle einer Bewerbung durch eine Bewerbergemeinschaft gilt diese Mindestanforderung für alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft.
Zu Nr. 3: Der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft muss nachweisen, im Zeitraum der letzten 3 Jahre (seit 07/2011) an zumindest einem Klinikum laborärztliche Leistungen vergleichbarer Art und vergleichbaren Umfangs erbracht zu haben.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 2 500 000 EUR je Schadensfall für Personen- und Sachschäden sowie mindestens 5 000 000 EUR je Schadensfall für Vermögensschäden; siehe im Übrigen Vergabeunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Künftige Bietergemeinschaften müssen den Teilnahmeantrag als Bewerbergemeinschaft einreichen. Zum Nachweis des Vorliegens einer Bewerbergemeinschaft muss eine ausdrückliche Erklärung der Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag eingereicht werden, in welcher die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft benannt werden sowie dasjenige Mitglied der Bewerbergemeinschaft, welches die Bewerbergemeinschaft im vorliegenden Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt. Die vorbeschriebene Bewerbergemeinschaftserklärung muss von sämtlichen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnet sein. Bewerbergemeinschaften haben außerdem mit dem Teilnahmeantrag ein Organigramm einzureichen, aus dem sich ergibt, für welche Teilbereiche die einzelnen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zuständig sein sollen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Künftige Bietergemeinschaften müssen den Teilnahmeantrag als Bewerbergemeinschaft einreichen. Zum Nachweis des Vorliegens einer Bewerbergemeinschaft muss eine ausdrückliche Erklärung der Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag eingereicht werden, in welcher die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft benannt werden sowie dasjenige Mitglied der Bewerbergemeinschaft, welches die Bewerbergemeinschaft im vorliegenden Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt. Die vorbeschriebene Bewerbergemeinschaftserklärung muss von sämtlichen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnet sein. Bewerbergemeinschaften haben außerdem mit dem Teilnahmeantrag ein Organigramm einzureichen, aus dem sich ergibt, für welche Teilbereiche die einzelnen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zuständig sein sollen.
Sonstige besondere Bedingungen:
Im Rahmen der Auftragsdurchführung sind mind. 1 Facharzt/Fachärztin für Laboratoriumsmedizin vor Ort und mind. 1 Facharzt/Fachärztin für Transfusionsmedizin (in Unternehmen des AN verfügbar) einzusetzen. Weiter ergeben sich besondere Bedingungen für die Ausführung des Auftrags aus den Vorgaben des Tariftreue- und Vergabegesetzes NRW (siehe hierzu auch Ziff. VI.3)); siehe im Übrigen Vergabeunterlagen.
Im Rahmen der Auftragsdurchführung sind mind. 1 Facharzt/Fachärztin für Laboratoriumsmedizin vor Ort und mind. 1 Facharzt/Fachärztin für Transfusionsmedizin (in Unternehmen des AN verfügbar) einzusetzen. Weiter ergeben sich besondere Bedingungen für die Ausführung des Auftrags aus den Vorgaben des Tariftreue- und Vergabegesetzes NRW (siehe hierzu auch Ziff. VI.3)); siehe im Übrigen Vergabeunterlagen.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 10
Objektive Auswahlkriterien:
Die Entscheidung über die Auswahl der Bewerber erfolgt dreistufig: Zunächst wird der Teilnahmeantrag auf Vollständigkeit geprüft. Angaben/ Unterlagen, die bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist nicht vorgelegt wurden, sind innerhalb einer Frist von 6 Kalendertagen ab Aufforderung nachzureichen. Teilnahmeanträge, die auch nach Ablauf der Nachfrist noch unvollständig sind, können nicht berücksichtigt werden. Soweit ein Bewerber/eine Bewerbergemeinschaft beabsichtigt, sich zum Nachweis der Eignung anderer Unternehmen zu bedienen, sind mit dem Teilnahmeantrag die unter Ziff. III.2.1)-III.2.3) genannten Angaben und Nachweise bezüglich dieser Unternehmen und zusätzlich eine Erklärung dieser Unternehmen vorzulegen, aus der sich ergibt, dass die Mittel dieser Unternehmen dem Bewerber/ der Bewerbergemeinschaft im Auftragsfall zur Verfügung stehen. In der zweiten Stufe wird anhand der vorstehend unter Ziff. III.2.1)-III.2.3) geforderten Angaben und Unterlagen die grundsätzliche Eignung des Bewerbers /der Bewerbergemeinschaft geprüft. In einer dritten Stufe wird schließlich, falls notwendig, eine differenzierte Prüfung der Eignung anhand der nach Ziff. III.2.3) vorzulegenden Referenzangaben vorgenommen, um den Bewerberkreis auf die maximal aufzufordernde Zahl von Bewerbern zu reduzieren (höchstens 10 Bewerber). Es werden unter den grundsätzlich geeigneten Bewerbern/ Bewerbergemeinschaften nur diejenigen Bewerber/Bewerbergemeinschaften am weiteren Verfahren beteiligt, die nach den vorgelegten Angaben/Unterlagen zur Referenzlage (Erfahrung mit möglichst ähnlichen Aufgabenstellungen) im Vergleich zu ihren Mitbewerbern in besonderer Weise geeignet erscheinen, die zu vergebenden Leistungen vertragsgerecht zu erbringen. Entscheidendes Kriterium für die Auswahl derjenigen Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, ist die anhand der Angaben zur Referenzlage im Zeittaum der letzten drei Jahre nachgewiesene Erfahrung mit der Durchführung von medizinischen Laborleistungen möglichst vergleichbarer Art und möglichst vergleichbaren Umfangs mit möglichst vergleichbaren Anforderungen (zur Vergleichbarkeit einer Referenz siehe die Ausführungen zur Beschreibung des Auftragsgegenstands unter Ziff. II.1.5) und Ziff. II.2.1) sowie die Anforderungen an die Darstellung der Referenzlage unter Ziff. III.2.3). Maßgebend ist dabei nicht die Anzahl von Referenzprojekten, sondern deren Vergleichbarkeit mit dem zu vergebenden Auftrag. Die Verwendung einer Bewertungsmatrix, in der Anzahl sowie einzelne Inhalte der Referenzangaben bepunktet werden, ist nicht vorgesehen. Der Auftraggeber behält sich vor, auch (u.U. deutlich) weniger als 10 Bewerber/Bewerbergemeinschaften zur Angebotsabgabe aufzufordern, soweit anhand der vorgelegten Angaben zur Referenzlage deutlich unterschiedliche Erfahrungen mit vergleichbaren Aufgabenstellungen festzustellen sind.
Die Entscheidung über die Auswahl der Bewerber erfolgt dreistufig: Zunächst wird der Teilnahmeantrag auf Vollständigkeit geprüft. Angaben/ Unterlagen, die bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist nicht vorgelegt wurden, sind innerhalb einer Frist von 6 Kalendertagen ab Aufforderung nachzureichen. Teilnahmeanträge, die auch nach Ablauf der Nachfrist noch unvollständig sind, können nicht berücksichtigt werden. Soweit ein Bewerber/eine Bewerbergemeinschaft beabsichtigt, sich zum Nachweis der Eignung anderer Unternehmen zu bedienen, sind mit dem Teilnahmeantrag die unter Ziff. III.2.1)-III.2.3) genannten Angaben und Nachweise bezüglich dieser Unternehmen und zusätzlich eine Erklärung dieser Unternehmen vorzulegen, aus der sich ergibt, dass die Mittel dieser Unternehmen dem Bewerber/ der Bewerbergemeinschaft im Auftragsfall zur Verfügung stehen. In der zweiten Stufe wird anhand der vorstehend unter Ziff. III.2.1)-III.2.3) geforderten Angaben und Unterlagen die grundsätzliche Eignung des Bewerbers /der Bewerbergemeinschaft geprüft. In einer dritten Stufe wird schließlich, falls notwendig, eine differenzierte Prüfung der Eignung anhand der nach Ziff. III.2.3) vorzulegenden Referenzangaben vorgenommen, um den Bewerberkreis auf die maximal aufzufordernde Zahl von Bewerbern zu reduzieren (höchstens 10 Bewerber). Es werden unter den grundsätzlich geeigneten Bewerbern/ Bewerbergemeinschaften nur diejenigen Bewerber/Bewerbergemeinschaften am weiteren Verfahren beteiligt, die nach den vorgelegten Angaben/Unterlagen zur Referenzlage (Erfahrung mit möglichst ähnlichen Aufgabenstellungen) im Vergleich zu ihren Mitbewerbern in besonderer Weise geeignet erscheinen, die zu vergebenden Leistungen vertragsgerecht zu erbringen. Entscheidendes Kriterium für die Auswahl derjenigen Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, ist die anhand der Angaben zur Referenzlage im Zeittaum der letzten drei Jahre nachgewiesene Erfahrung mit der Durchführung von medizinischen Laborleistungen möglichst vergleichbarer Art und möglichst vergleichbaren Umfangs mit möglichst vergleichbaren Anforderungen (zur Vergleichbarkeit einer Referenz siehe die Ausführungen zur Beschreibung des Auftragsgegenstands unter Ziff. II.1.5) und Ziff. II.2.1) sowie die Anforderungen an die Darstellung der Referenzlage unter Ziff. III.2.3). Maßgebend ist dabei nicht die Anzahl von Referenzprojekten, sondern deren Vergleichbarkeit mit dem zu vergebenden Auftrag. Die Verwendung einer Bewertungsmatrix, in der Anzahl sowie einzelne Inhalte der Referenzangaben bepunktet werden, ist nicht vorgesehen. Der Auftraggeber behält sich vor, auch (u.U. deutlich) weniger als 10 Bewerber/Bewerbergemeinschaften zur Angebotsabgabe aufzufordern, soweit anhand der vorgelegten Angaben zur Referenzlage deutlich unterschiedliche Erfahrungen mit vergleichbaren Aufgabenstellungen festzustellen sind.
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2014-08-15 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2015-04-01 📅
Datum des Endes: 2025-03-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 20-VOF-EU-KH 4/2014 ZV 65/2014
Zusätzliche Informationen
1) Vergabestelle:
Der Kreis Herford führt das Vergabeverfahren im Namen und auf Rechnung des Klinikums Herford AöR über das zentrale Vergabeportal „www.owl-vergabeportal.de“ nach den Bestimmungen der VOF durch.
2) Teilnahmeantrag:
Am Auftrag interessierte Unternehmen haben sich um Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu bewerben. Hierfür ist zwingend ein Bewerbungsformular zu verwenden, das auf dem zentralen Vergabeportal „www.owl-vergabeportal.de“ zum Download zur Verfügung steht. Der Teilnahmeantrag mit den unter Ziff. III.2) geforderten Angaben und Unterlagen zur Beurteilung der Eignung ist schriftlich im Original sowie mit einer Kopie in Papierform und nach Möglichkeit elektronisch auf CD-ROM, DVD oder USB-Stick in verschlossenem Umschlag mit der Aufschrift „Teilnahmeantrag zum Verhandlungsverfahren ,Laborkooperation im Klinikum Herford AöR' – Ablauf der Teilnahmefrist: 28.7.2014, 12:00 Uhr“ bis zu dem unter Ziff. IV.3.4) genannten Termin bei der unter Ziffer I.1) genannten Stelle, an die Teilnahmeanträge zu richten sind (Zentrale Vergabestelle der Kreisverwaltung Herford), einzureichen. Ein Muster für einen entsprechenden Aufkleber ist ebenfalls eingestellt. Bewerbungen, die verspätet oder nicht formgerecht (nicht in verschlossenem Umschlag/nicht ordnungsgemäß gekennzeichnet) eingehen, können nicht berücksichtigt werden. Eine Einreichung per Telefax oder per E-Mail ist nicht zugelassen.
Am Auftrag interessierte Unternehmen haben sich um Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu bewerben. Hierfür ist zwingend ein Bewerbungsformular zu verwenden, das auf dem zentralen Vergabeportal „www.owl-vergabeportal.de“ zum Download zur Verfügung steht. Der Teilnahmeantrag mit den unter Ziff. III.2) geforderten Angaben und Unterlagen zur Beurteilung der Eignung ist schriftlich im Original sowie mit einer Kopie in Papierform und nach Möglichkeit elektronisch auf CD-ROM, DVD oder USB-Stick in verschlossenem Umschlag mit der Aufschrift „Teilnahmeantrag zum Verhandlungsverfahren ,Laborkooperation im Klinikum Herford AöR' – Ablauf der Teilnahmefrist: 28.7.2014, 12:00 Uhr“ bis zu dem unter Ziff. IV.3.4) genannten Termin bei der unter Ziffer I.1) genannten Stelle, an die Teilnahmeanträge zu richten sind (Zentrale Vergabestelle der Kreisverwaltung Herford), einzureichen. Ein Muster für einen entsprechenden Aufkleber ist ebenfalls eingestellt. Bewerbungen, die verspätet oder nicht formgerecht (nicht in verschlossenem Umschlag/nicht ordnungsgemäß gekennzeichnet) eingehen, können nicht berücksichtigt werden. Eine Einreichung per Telefax oder per E-Mail ist nicht zugelassen.
3) Fragen und Auskünfte, Ortsbesichtigung:
Fragen von Interessenten/Bewerbern sind bis spätestens zum 15.7.2014 ausschließlich per E-Mail an die unter der unter Ziffer I.1) für weitere Auskünfte genannte Stelle (Zentrale Vergabestelle der Kreisverwaltung Herford) zu richten.
4) Der Auftraggeber behält sich vor, das Verfahren mangels ausreichenden Wettbewerbs einzustellen, wenn aus dem Teilnahmewettbewerb weniger als drei geeignete Bewerber hervorgehen.
5) Anforderungen aufgrund des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen (TVgG-NRW):
Die Klinikum Herford AöR hat bei der Auftragsvergabe die Bestimmungen des Tariftreue-und Vergabegesetzes NRW (TVgG-NRW) zu beachten. In der Folge haben Bieter sowie deren Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften, soweit diese bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind, die nach diesem Gesetz vorliegend erforderlichen Verpflichtungserklärungen
Die Klinikum Herford AöR hat bei der Auftragsvergabe die Bestimmungen des Tariftreue-und Vergabegesetzes NRW (TVgG-NRW) zu beachten. In der Folge haben Bieter sowie deren Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften, soweit diese bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind, die nach diesem Gesetz vorliegend erforderlichen Verpflichtungserklärungen
a) zur Tariftreue/ Mindestentlohnung gem. § 4 TVgG-NRW,
b) zum Nichtvorliegen der Voraussetzungen für einen Ausschluss gem. § 13 Abs. 1 TVgG-NRW (Erklärung i.S.d. § 16 Abs. 5 Satz 1 TVgG-NRW), abzugeben.
Weiter haben die Bieter mit dem Angebot die nach diesem Gesetz vorliegend erforderlichen Verpflichtungserklärungen.
c) zur Beachtung der ILO-Kernarbeitsnormen nach § 18 TVgG-NRW,
d) zur Beachtung des geltenden Gleichbehandlungsrechts i. S. d. § 19 Abs. 1 Satz 1 TVgG-NRW sowie
e) zur Durchführung oder Einleitung von Maßnahmen zur Frauenförderung und zur Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie i. S. d. § 19 Abs. 1 Satz 1 TVgG-NRW, abzugeben. Entsprechende Erklärungsvordrucke sind in den Vergabeunterlagen enthalten.
e) zur Durchführung oder Einleitung von Maßnahmen zur Frauenförderung und zur Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie i. S. d. § 19 Abs. 1 Satz 1 TVgG-NRW, abzugeben. Entsprechende Erklärungsvordrucke sind in den Vergabeunterlagen enthalten.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Detmold
Postanschrift: Leopoldstraße 13-15
Postort: Detmold
Postleitzahl: 32756
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 5231711715📞
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß § 107 Abs. 3 GWB ist ein Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Gemäß § 101a GWB (Informations- und Wartepflicht) kann der Zuschlag im Vergabeverfahren erteilt werden:
15 Kalendertage nach Absendung der Information auf dem Postwege bzw. 10 Kalendertage bei Versand der Information per Fax oder auf elektronischem Weg. Die Frist beginnt gemäß § 101a GWB am Tag nach der Absendung der Information gemäß § 101a GWB durch den Auftraggeber.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
15 Kalendertage nach Absendung der Information auf dem Postwege bzw. 10 Kalendertage bei Versand der Information per Fax oder auf elektronischem Weg. Die Frist beginnt gemäß § 101a GWB am Tag nach der Absendung der Information gemäß § 101a GWB durch den Auftraggeber.
Quelle: OJS 2014/S 123-219333 (2014-06-26)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-01-27) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Klinikum Herford
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-01-13 📅
Name: Mühlenkreiskliniken AöR
Postanschrift: Hans-Nolte-Straße 1
Postort: Minden
Postleitzahl: 32429
Land: Deutschland 🇩🇪 Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4