Leistungen der Technischen Ausrüstung für den Neubau des Bundespolizeipräsidiums in der Heinrich-Mann-Allee 103 in Potsdam

Brandenburgischer Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen (BLB), Zentrale Vergabestelle/Außenstelle Bernau

Errichtet werden soll der Neubau unter Einbeziehung des Bestandsgebäudes Haus 17 für das Bundespolizeipräsidium einschließlich der Freianlagen sowie einer gesonderten Stellplatzanlage für ca. 280 Stellplätze in der Heinrich-Mann-Allee 103, Potsdam. Neben dem hoch technisierten Führungs- und Lagedienst (FLD) sind im Neubau Büroflächen für ca. 850 Beschäftigte zu planen. Insgesamt beträgt die Nutzfläche (NFa) rd. 15 200 m². Die Realisierung soll im Rahmen der Kostenobergrenze für das Bauwerk (KGr. 300 bis 400) von rd. 40 431 000 EUR (zzgl. 19 % USt.) erfolgen. Dabei beträgt die Aufteilung auf die Kostengruppen rd. 65 % für die KGR 300 und rd. 35% für die KGR 400. Die Aufgabe stellt besondere Anforderungen an die planerische Qualität der verschiedenen Sicherheitsbereiche im Führungs- und Lagedienst.
Zur Vergabe der Leistungen der Objekt- und Freianlagenplanung für die Baumaßnahme der Niederlassung Potsdam wurde ein interdisziplinärer Realisierungswettbewerb für Architekten und Landschaftsarchitekten durchgeführt. Das Ergebnis liegt zwischenzeitlich vor und ist Grundlage der weiteren Planung. Im Falle der Einladung zum Verhandlungsgespräch wird den eingeladenen Bewerbern die Wettbewerbsplanung zur Verfügung gestellt.
Es ist beabsichtigt, die Planungsleistungen bei der Technischen Ausrüstung in die Honorarzonen II und III Mindestsatz (jeweils Mindestsatz) einzustufen.
Der Auftrag umfasst Leistungen der Technische Ausrüstung gemäß HOAI § 55 ff (Grundleistungen), LPH 2-9 Anlagengruppen 1-8 gemäß § 53 HOAI sowie evtl. Besondere Leistungen in einem noch zu bestimmenden Umfang.
Die Leistungserbringung beginnt unmittelbar nach Auftragsvergabe. Der Baubeginn ist nach derzeitigem Kenntnisstand im Jahr 2017, die Fertigstellung im Jahr 2019 geplant.
Es ist eine stufenweise Beauftragung auf der Grundlage des RBBau-Vertragsmusters für Fachplanung technische Ausrüstung vorgesehen ohne Rechtsanspruch des Bieters auf Beauftragung weiterer Auftragsstufen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-10-16. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-09-15.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-09-15 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2014-09-15)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Menge oder Umfang: (Siehe II.1.5)).
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Brandenburgischer Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen (BLB), Zentrale Vergabestelle/Außenstelle Bernau
Postanschrift: Hans-Wittwer-Straße 10
Postleitzahl: 16321
Postort: Bernau bei Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.blb.brandenburg.de 🌏
E-Mail: info.zvg.bernau@blb.brandenburg.de 📧

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-09-15 📅
Einreichungsfrist: 2014-10-16 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-09-20 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 181-319571
ABl. S-Ausgabe: 181
Zusätzliche Informationen
Bewerber oder Bewerbergemeinschaften senden die ausgefüllten und rechtsverbindlich unterschriebenen Bewerbungsbögen mit den weiteren erforderlichen Unterlagen an den Brandenburgischen Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen (BLB). Rückfragen sind bis 6 Tage vor Ende der Bewerbungsfrist ausschließlich über die Kommunikationsplattform des Vergabemarktplatzes zu stellen (siehe Ziffer I.1)). Bekanntmachungs-ID: CXP9YYEY414.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Errichtet werden soll der Neubau unter Einbeziehung des Bestandsgebäudes Haus 17 für das Bundespolizeipräsidium einschließlich der Freianlagen sowie einer gesonderten Stellplatzanlage für ca. 280 Stellplätze in der Heinrich-Mann-Allee 103, Potsdam. Neben dem hoch technisierten Führungs- und Lagedienst (FLD) sind im Neubau Büroflächen für ca. 850 Beschäftigte zu planen. Insgesamt beträgt die Nutzfläche (NFa) rd. 15 200 m². Die Realisierung soll im Rahmen der Kostenobergrenze für das Bauwerk (KGr. 300 bis 400) von rd. 40 431 000 EUR (zzgl. 19 % USt.) erfolgen. Dabei beträgt die Aufteilung auf die Kostengruppen rd. 65 % für die KGR 300 und rd. 35% für die KGR 400. Die Aufgabe stellt besondere Anforderungen an die planerische Qualität der verschiedenen Sicherheitsbereiche im Führungs- und Lagedienst.
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Zur Vergabe der Leistungen der Objekt- und Freianlagenplanung für die Baumaßnahme der Niederlassung Potsdam wurde ein interdisziplinärer Realisierungswettbewerb für Architekten und Landschaftsarchitekten durchgeführt. Das Ergebnis liegt zwischenzeitlich vor und ist Grundlage der weiteren Planung. Im Falle der Einladung zum Verhandlungsgespräch wird den eingeladenen Bewerbern die Wettbewerbsplanung zur Verfügung gestellt.
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Es ist beabsichtigt, die Planungsleistungen bei der Technischen Ausrüstung in die Honorarzonen II und III Mindestsatz (jeweils Mindestsatz) einzustufen.
Der Auftrag umfasst Leistungen der Technische Ausrüstung gemäß HOAI § 55 ff (Grundleistungen), LPH 2-9 Anlagengruppen 1-8 gemäß § 53 HOAI sowie evtl. Besondere Leistungen in einem noch zu bestimmenden Umfang.
Die Leistungserbringung beginnt unmittelbar nach Auftragsvergabe. Der Baubeginn ist nach derzeitigem Kenntnisstand im Jahr 2017, die Fertigstellung im Jahr 2019 geplant.
Es ist eine stufenweise Beauftragung auf der Grundlage des RBBau-Vertragsmusters für Fachplanung technische Ausrüstung vorgesehen ohne Rechtsanspruch des Bieters auf Beauftragung weiterer Auftragsstufen.
Referenznummer: ZVG 211/2014
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 14473 Potsdam.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Nachweise der beruflichen Qualifikationen des Bewerbers bzw. aller Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft gemäß § 25 VSVgV sowie der Sicherheitsüberprüfung des vorgesehenen Projektleiters (Erweiterte Sicherheitsüberprüfung Ü2 gemäß § 9 Sicherheitsüberprüfungsgesetz).
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2. Folgende aktuelle Erklärungen/Nachweise gem. § 23 und 24 VSVgV sind – bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern – abzugeben bzw. vorzulegen:
Zu 1):
Nachweise der beruflichen Qualifikationen des Bewerbers bzw. aller Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft gemäß den Angaben unter III.2).
Kopien der Eintragungsurkunde bzw. Bescheinigung einer Listeneintragung in einer Ingenieurkammer oder durch Studiennachweise über die berufliche Befähigung der Führungskraft bzw. Führungskräfte des Unternehmens (gem. § 27, Abs. 1, Nr. 2 c VSVgV) inkl. einer eventuell notwendigen, beglaubigten Übersetzung oder sonstigen Nachweisen.
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Hinweis:
Das Fehlen der Nachweise führt zum Ausschluss.
Zu 2):
Bewerbungsformulare.
Vorlage der ausgefüllten und rechtsverbindlich unterschriebenen Bewerbungsformulare des Bewerbers bzw. aller Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft im Original sowie digital auf CD oder USB-Stick im pdf-Format mit:
2.1) Angaben in den Bewerbungsformularen:
2.1.a):
Angaben zum Geschäftssitz des Bewerbers bzw. Mitglied einer Bewerbergemeinschaft.
2.1.b):
Angaben zum Büroprofil:
Durchschnittliche Anzahl der festangestellten Mitarbeiter für die Geschäftsjahre 2011 bis 2013 inkl. Inhaber/Gesellschafter/Partner und Berufserfahrung der Inhaber/Gesellschafter/Partner, im Falle einer Bewerbergemeinschaft je Bewerber separat ausgewiesen. Angerechnet für die festangestellten Mitarbeiter werden nur Ingenieure mit einer durchschnittlichen Arbeitszeit von mind. 20 Std./Woche. Die durchschnittliche Anzahl der festangestellten Mitarbeiter sind auf eine Vollzeitbeschäftigung von 40 Std/Woche umzurechnen.
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Unvollständige Angaben zu 2.1.b können zu Minderbewertungen führen.
2.1.c):
Angaben zu Inhaber/Gesellschafter/Partner:
Nachweis der Vertretungsbefugnis bei juristischen/natürlichen Personen soweit diese Personen eintragungspflichtig sind (im Falle einer GmbH, z. B. durch die Vorlage des Handelsregisterauszugs) im Falle einer Bewerbergemeinschaft je Bewerber separat ausgewiesen.
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Für Bewerber bzw. Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft, die den Nachweis durch einen Handelsregisterauszug nicht führen können (z. B. GbR), ist im Bewerbungsformular eine Eigenerklärung zur Unterschriftsberechtigung zu leisten.
2.1.d):
Eigenerklärung des Bewerbers bzw. aller Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft, über eine für die Leistungserbringung ausreichende Anzahl ausreichend qualifizierter sowie nach dem Gesetz über die Voraussetzungen und das Verfahren von Sicherheitsüberprüfungen des Bundes, Sicherheitsüberprüfungsgesetz - SÜG (maximal Ü2 gemäß § 9 SÜG) überprüfter Mitarbeiter einschließlich des vorgesehenen Projektleiters zu verfügen und diese für das hier in Rede stehende Projekt einzusetzen. Falls die Bewerber nicht bereits in der Geheimschutzbetreuung des BMWi sind, wird auf 2.2.a) verwiesen.
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Das Fehlen des Nachweises oder der Eigenerklärung durch ankreuzen im Bewerbungsformular führt zum Ausschluss des Bewerbers bzw. aller Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft.
Eigenerklärungen im Bewerbungsformular durch ankreuzen:
2.2.a) Eigenerklärung des Bewerbers bwz. aller Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft zur Bereitschaft einer Sicherheitsüberprüfung nach dem Gesetz über die Voraussetzungen und das Verfahren von Sicherheitsüberprüfungen des Bundes (Sicherheitsüberprüfungsgesetz – SÜG) maximal Ü2 gemäß § 9 SÜG. Die aus der Aufnahme in die Geheimschutzbetreuung entstehenden Aufwendungen werden nicht erstattet. Die Eigenerklärung 2.2.a) muss nicht abgegeben werden, sollte der Bewerber bereits in der Geheimschutzbetreuung des BMWi sein und die Eigenerklärung 2.1.d) abgegeben haben.
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2.2.b):
Eigenerklärung gemäß § 27, Abs. 4 VSVgV des Bewerbers bzw. aller Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft. Ist es beabsichtigt Unteraufträge zu vergeben, muss die Verpflichtungserklärung des jeweiligen Unterauftragnehmers eingereicht werden.
2.2.c):
Eigenerklärung nach § 23 VSVgV des Bewerbers bzw. aller Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft, dass keine Ausschlussgründe vorliegen.
2.2.d):
Eigenerklärung nach 24 VSVgV des Bewerbers bzw. aller Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft, dass keine Ausschlussgründe vorliegen.
2.2.e):
Eigenerklärung des Bewerbers im Auftragsfall eine ausreichende objektbezogene Berufshaftpflichtversicherung abzuschließen und diese für die gesamte Dauer des Vertrages bis zur vollen Leistungserbringung aufrechtzuerhalten.
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft Eigenerklärung der Mitglieder gesamtschuldnerisch zu haften oder einer an den Auftragsanteilen orientierten Haftungsregelung zuzustimmen.
Erklärung der Benennung eines bevollmächtigten Vertreters, welcher die Anforderungen erfüllen muss, die an natürliche Personen als Bewerber gestellt werden.
2.2.f):
Eigenerklärung des Bewerbers bzw. aller Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft zur Richtigkeit aller Angaben im Bewerbungsformular.
(Anmerkung: die Nachweise und Erklärungen gem. III.2.1) müssen auch von bzw. für Unterauftragnehmer vorgelegt bzw. erbracht werden).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Jahresumsatz Technische Ausrüstung nach §§ 55 HOAI (bei ausländischen Bewerbern vergleichbare Nachweise), Leistungsphasen 1 bis 9, für die Geschäftsjahre 2011 bis 2013, im Falle einer Bewerbergemeinschaft je Bewerber separat ausgewiesen.
(Anmerkung: die Nachweise und Erklärungen gem. III.2.2) müssen auch von bzw. für Unterauftragnehmer vorgelegt bzw. erbracht werden).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Siehe 2.1.b):
Angaben zum Büroprofil:
2.3.) Referenzliste im Bewerbungsformular:
Referenzliste mit Angaben zu den Referenzen (ausschließlich im Bewerbungsformular), die eigenverantwortlich bearbeitet wurden.
Die Referenzliste soll bis zu 3 Referenzen enthalten:
Bei Bewerbergemeinschaften sind ebenfalls nur insgesamt 3 Referenzen anzugeben. Ansprechpartner beim Auftraggeber sind zu benennen.
Anzugeben sind zu den Referenzen:
Projekttitel, Ort, Bauherr, Nutzungstyp, Honorarzone, geplante Anlagengruppen, Projektbestandteil Lagezentrum, Einsatzzentrale, Schaltzentrale oder vergleichbar, Art der Baumaßnahme (Neubau, Umbau/Sanierung), Art des Auftraggebers (öffentlich/nicht öffentlich), erbrachte Leistungsphasen, Projektgröße (NF) oder Projektvolumen (Bauwerkskosten KG 400), Status (in Planung, im Bau, realisiert), Bearbeitungszeitraum, Projektleiter.
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Im Falle einer Bewerbung als Bewerbergemeinschaft oder mit Unterauftragnehmern:
Eine Zuordnung der Referenzen zu den Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft bzw. den Unterauftragnehmern ist erforderlich sowie eine Darstellung, mit welchen der genannten Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft oder Unterauftragnehmern in der Vergangenheit zusammengearbeitet wurde mit Benennung des Projekts bzw. der Projekte.
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Hinweise zur Auswahl der Referenzprojekte:
1. Unvollständige Angaben können zu Minderbewertungen führen.
2. Eine höhere Anzahl von in einem Referenzprojekt geplanten Anlagengruppen führt zu einer höheren Bewertung des Referenzprojekts als geringere Anzahlen. Es empfiehlt sich daher, bei der Auswahl der Referenzprojekte die Anzahl der geplanten Anlagengruppen zu berücksichtigen.
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3. Die Referenzprojekte sollen im Zeitraum von 2007 bis zum
Tag dieser Veröffentlichung realisiert worden sein, d. h. Fertigstellung (Abnahme und Übergabe an den Nutzer erfolgt). Referenzprojekte, die diese Anforderung nicht erfüllen, werden nicht in die Bewertung einbezogen.
4. Mindestens ein Referenzprojekt muss eine als „geheim“ eingestuften Projektanteil (z. B. Lagezentrum, Einsatzzentrale, Schaltzentrale oder vergleichbar) enthalten. Bewerbungen, die nicht mindestens ein Referenzprojekt mit einem als „geheim“ eingestuften Projektanteil enthalten, werden vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
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5. Referenzprojekte eines vergleichbaren Nutzungstyps (hier: Büro- und Verwaltungsgebäude, werden höher bewertet, als Referenzprojekte anderen Nutzungstyps.
6. Referenzprojekte mit vergleichbarer oder höherer Honorarzone als des hier in Rede stehenden Projekts werden höher bewertet, als Referenzprojekte geringerer Honorarzone.
7. Der Nachweis eines Projektbestandteils Lagezentrum, Einsatzzentrale, Schaltzentrale oder vergleichbar wird, über das o. a. Mindestkriterium (Nr. 3) hinaus zu einer höheren Bewertung.
8. Neubauten werden höher bewertet als Umbau- oder Sanierungsprojekte.
9. Projekte für einen öffentlichen Auftraggeber werden höher bewertet als Projekte für einen nicht-öffentlichen Auftraggeber.
10. Im Rahmen der Bearbeitung eines Referenzprojekts mehr Leistungsphasen bearbeitet zu haben wird höher bewertet als eine geringere Zahl von Leistungsphasen.
11. Ein mit dem hier in Rede stehenden Volumen vergleichbares Projekt wird höher bewertet als ein Projekt geringeren Volumens (NF und Kosten KG 400), wobei die max. Punktzahl für eine NF ab 7 500 m² und ein Kosten KG 400 des Referenzprojekts ab 8 000 000 EUR netto erreicht wird.
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12. Ein abgeschlossenes Projekt (Abnahme und Übergabe an den Nutzer erfolgt) wird höher bewertet als ein Projekt in Planung- oder Bauphase.
13. Ein jüngeres Projekt wird höher bewertet als ein Projekt, dessen Bearbeitungszeit länger zurückliegt.
14. Ein Projekt dessen Projektleiter für das hier in Rede stehende Projekt als Projektleiter vorgesehen ist wird höher bewertet als ein Projekt dessen Projektleiter nicht für das hier in Rede stehende Projekt als Projektleiter vorgesehen ist.
(Anmerkung: die Nachweise und Erklärungen gem. III.2.3) müssen auch von bzw. für Unterauftragnehmer vorgelegt bzw. erbracht werden, wobei die Summe der Referenzprojekte die Anzahl 3 nicht überschreiten darf).
2.3.2.) Referenzblätter (DIN A3 Blätter):
Vorlage von Referenzprojekten auf drei Blättern DIN A3, Querformat, einseitig bedruckt mit Illustrationen und textlichen Erläuterungen, die für die Arbeitsweise des Bewerbers bzw. aller Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft typisch sind.
Auf diesen Referenzblättern müssen mindestens die in der Referenzliste genannten Referenzprojekte gezeigt sein bzw. Bezug auf diese genommen werden.
Die Referenzblätter sollen so gestaltet sein und Inhalte vermitteln, die es dem:
1. Auswahlgremium erlauben, eine Bewertung folgender Kriterien vorzunehmen: Inwieweit lassen die Referenzprojekte auf eine Erfahrung mit der Planung und dem Bau von Büro- oder Verwaltungsgebäuden schließen.
2. Inwieweit lassen die Referenzprojekte auf eine Erfahrung mit der Umsetzung hochwertiger, anspruchsvoller Entwürfe schließen.
3. Inwieweit geben die Referenzprojekte Hinweis darauf, dass die Leistungen der Technischen Gebäudeausrüstung einen hochwertigen, anspruchsvollen Entwurf unterstützten oder Teil des Entwurfs sind bzw. die Umsetzung eines hochwertigen, anspruchsvollen Entwurf unterstützen.
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4. Inwieweit lassen die Referenzprojekte auf eine Erfahrung mit der Planung und dem Bau eines Projektanteils Lagezentrum, Einsatzzentrale, Schaltzentrale oder vergleichbar schließen.
Zum Zweck der Bewertung der vorgenannten Kriterien sollen auf den Referenzblättern nachvollziehbare Aussagen zur Integration der Technischen Anlagen in die Architektur, schematische Darstellungen relevanter Anlagen sowie Darstellungen von Technikzentralen, insbesondere Lüftungszentralen enthalten sein
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Dabei werden die ersten drei genannten Kriterien mit jeweils 30 v.H. der zu vergebenden Punkte und das vierte Kriterium mit 10 v.H. der zu vergebenden Punkte gewichtet.
Hinweis:
Die drei DIN A3 Blättern (einseitig bedruckt, Querformat) sind mit Nummern von 1 bis 3 zu versehen.
Darüber hinausgehende Unterlagen werden nicht in die Wertung einbezogen.
Die Referenzblätter (3 DIN A3 Blätter) sind zusätzlich digital in angemessener Auflösung im Dateiformat .jpeg oder .pdf auf einer Daten-CD/USB-Stick gemeinsam mit den weiteren Unterlagen einzureichen.
Die formalen Teilnahmebedingungen für Bewerber bzw. für alle Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind:
A. Fristgerechter Eingang der kompletten Bewerbungsunterlagen im Original sowie digital im Format .jpg oder .pdf in geeeigneter Auflösung auf einer Daten-CD/USB Stick.
B. Nachweis der geforderten beruflichen Qualifikation.
C. Einreichung der vollständig ausgefüllten und rechtsverbindlich unterschriebenen Bewerbungsformulare im Original.
D. Einreichung der vollständig ausgefüllten Bewerbungsformulare als pdf-Datei.
E. Vorlage der Handelsregisterauszüge bzw. Eigenerklärungen zur Unterschriftsberechtigung.
F. Eigenerklärung des Bewerbers bzw. aller Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft zur Bereitschaft einer Sicherheitsüberprüfung nach dem Gesetz über die Voraussetzungen und das Verfahren von Sicherheitsüberprüfungen des Bundes (Sicherheitsüberprüfungsgesetz – SÜG) maximal Ü2 gemäß § 9 SÜG zuzustimmen. Die aus der Aufnahme in die Geheimschutzbetreuung entstehenden Aufwendungen werden nicht erstattet.
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G. Eigenerklärungen gem. § 27, Abs. 4 VSVgV und ggf. Verpflichtungserklärung der Unterauftragnehmer.
H. Eigenerklärungen, dass keine Ausschlussgrunde gem. § 23 VSVgV vorliegen.
I. Eigenerklärungen, dass keine Ausschlussgründe gem. § 24 VSVgV vorliegen.
J. Eigenerklärungen, dass im Auftragsfall eine ausreichende Berufshaftpflichtversicherung abgeschlossen wird und diese für die gesamte Dauer des Vertrages aufrechterhalten wird.
K. Eigenerklärungen zur Richtigkeit aller Angaben im Bewerbungsformular.
Das Nichteinhalten von einer der o. g. Bedingungen (A bis K) führt zum Ausschluss des Bewerbers bzw. allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft.
Bei der Wertung der Teilnahmeanträge wird auf den Inhalt der geforderten Nachweise, Erklärungen und Belege Ziffer mit einem Schwerpunkt auf den Referenzprojekten unter 2.3) abgestellt.
Da alle Referenzen und Angaben zu den Referenzen bewertet werden, ist es ratsam die Referenzliste unter 2.3) vollständig auszufüllen, unvollständige Angaben können zu Minderbewertungen führen.
Die Wertung der Teilnahmeanträge erfolgt auf Basis der folgenden vier Hauptkriterien, die jeweils aus der Bewertung von Unterkriterien gebildet werden.
L.1. Technisch-organisatorische Leistungsfähigkeit, siehe III.2.3).
L.2. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit, siehe III.2.2).
L.3. Technische Leistungsfähigkeit Referenzprojekte (Referenzliste, siehe III.2.3)).
L.4. Technische Leistungsfähigkeit Referenzprojekte (Referenzblätter, siehe III.2.3.2)).
Die Wichtung zwischen den 3 ersten Hauptkriterien ist:
Zu L.1.
Technisch-organisatorische Leistungsfähigkeit = max. 40 Punkte:
Bewertet wird die durchschnittliche Anzahl der festangestellten Mitarbeiter für die Geschäftsjahre 2011 bis 2013 und Berufserfahrung der Inhaber/Gesellschafter/Partner und die Möglichkeit und Bereitschaft des Bewerbers sicherheitsüberprüfte (maximal Ü2 gemäß § 9 SÜG) Mitarbeiter für die Leistungserbringung einzusetzen (siehe III. 2.1)).
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Zu L.2.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit = max. 15 Punkte:
Bewertet wird der durchschnittliche Jahresumsatz für Leistungen der Technischen Ausrüstung nach § 55 HOAI, Leistungsphasen 1 bis 9, für die Geschäftsjahre 2011 bis 2013, (siehe III.2.2)).
Zu L.3.
Technische Leistungsfähigkeit Referenzprojekte = max. 50 Punkte:
Bewertet wird die Vergleichbarkeit der Referenzen aus der Referenzliste, siehe 2.3), mit dem Projekt gemäß Aufgabenstellung.
Zu L.4.
Technische Leistungsfähigkeit Referenzprojekte = max. 25 Punkte:
Bewertet werden die Referenzen aus den Referenzblättern, siehe 2.3.2), anhand der unter 2.3.2 genannten Fragestellungen/Kriterien.
Mehrfachbewerbungen, auch einzelner Planer, die Mitglied in Bewerbergemeinschaften sind und/oder sich als Unterauftragnehmer benennen lassen sind unzulässig. Eine Mehrfachbewerbung ist auch eine Bewerbung unterschiedlicher Niederlassungen sofern es sich um ein und dieselbe juristische Person handelt. Verstöße hiergegen haben den Ausschluss sämtlicher Bewerbungen des/der Bewerber zur Folge.
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Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgegeben. Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Im Auftragsfall ist eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme für Personenschäden von 511 290 EUR und für Sach- und Vermögensschäden mit einer Mindestdeckungssumme von 1 022 580 EUR, die jeweils 2-fach pro Jahr zu Verfügung stehen muss, nachzuweisen und für die gesamte Dauer des Vertrages aufrecht zu erhalten.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbestimmungen zu den Verträgen für freiberuflich Tätige (AVB) aus Anhang 19 der Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes (RBBau).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben,
— in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist,
— in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,
— dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
— dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Sonstige besondere Bedingungen:
Es wird eine Eigenerklärung des Bewerbers bzw. aller Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft verlangt, zur Bereitschaft, einer Sicherheitsüberprüfung nach dem Gesetz über die Voraussetzungen und das Verfahren von Sicherheitsüberprüfungen des Bundes (Sicherheitsüberprüfungsgesetz SÜG) maximal Ü2 gemäß § 9 SÜG zuzustimmen.
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Die aus der Aufnahme in die Geheimschutzbetreuung entstehenden Aufwendungen werden nicht erstattet. Die Sicherheitsüberprüfung muss für den vorgesehenen Projektleiter und alle Mitarbeiter, die im Rahmen der Leistungserbringung mit als Verschlusssache oder als geheim eingestuften Dokumenten umgehen werden, erfolgen. Weiterhin wird eine Eigenerklärung des Bewerbers bzw. aller Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft verlangt, zur Bereitschaft, alle erforderlichen organisatorischen Maßnahmen, die zur Bearbeitung von als Verschlusssache oder als geheim eingestuften Leistungserbringung aufrecht zu erhalten.
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Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die am Tage der Bekanntmachung nach den Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates zum Tage der Bekanntmachung zur Führung der Berufsbezeichnung "Ingenieur" berechtigt sind. Sofern in dem jeweiligen Heimatstaat die Berufsbezeichnungen gesetzlich nicht geregelt sind, so erfüllt die Anforderungen, wer über ein Diplomprüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung gemäß Richtlinie 2005/36/EG (EU Berufsqualifikationsrichtlinie) gewährleistet ist.
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Teilnahmeberechtigt sind ferner juristische Personen, sofern deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf Ingenieurleistungen gerichtet ist und einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der die Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen als Bewerber gestellt werden.
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Die Teilnahmeanträge werden zunächst auf Vollständigkeit aller geforderten Angaben und Einhaltung der formalen Kriterien überprüft. Im Rahmen der formalen Prüfung nicht ausgeschlossene Bewerbungen, werden anhand der genannten Kriterien bewertet. Die Rangfolge richtet sich nach den erreichten Punkten. Falls die geplante Zahl der Wirtschaftsteilnehmer durch Bewerber mit gleicher Punktzahl überschritten wird, entscheidet unter diesen das Los.
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Datum der Absendung der Aufforderungen: 2014-10-27 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Postanschrift: Ellerstraße 56
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53119
Kontakt
Kontaktperson: Frau Teichmann
E-Mail: info@bundeskartellamt.bund.de 📧
URL der Dokumente: http://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPCenter/ 🌏

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: ZVG 211/2014
Zusätzliche Informationen
Bewerber oder Bewerbergemeinschaften senden die ausgefüllten und rechtsverbindlich unterschriebenen Bewerbungsbögen mit den weiteren erforderlichen Unterlagen an den Brandenburgischen Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen (BLB).
Rückfragen sind bis 6 Tage vor Ende der Bewerbungsfrist ausschließlich über die Kommunikationsplattform des Vergabemarktplatzes zu stellen (siehe Ziffer I.1)).
Bekanntmachungs-ID: CXP9YYEY414.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt Vergabekammern des Bundes
Postanschrift: Villemoblerstraße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@bundeskartellamt.bund.de 📧
Fax: +49 2289499163 📠
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2014/S 181-319571 (2014-09-15)