Leistungen der Technischen Ausrüstung (Mobilfunkunterdrückung) für eine Justizvollzugsanstalt
Das Ziel des o. g. Vorhabens liegt in der Gefahrenabwehr im Rahmen der allgemeinen Sicherheit und Ordnung in den Justizvollzugsanstalten, vorrangig in der Untersuchungshaft.
Der Gebrauch von Mobilfunktelefonen ist den Gefangenen bundesweit verboten. Mit dem Mobilfunkunterdrückersystem einschließlich der Detektion soll der Gebrauch von illegal eingebrachten Mobiltelefonen effektiv unterbunden werden. Ein Pilotprojekt zur Mobilfunkunterdrückung wurde erfolgreich abgeschlossen und dient als Orientierung.
Gegenstand der Aufgabenstellung ist die Erweiterung Mobilfunkunterdrückersystem in der Teilanstalt I (Sterngebäude) der JVA Moabit.
Die Baumaßnahme wird unter laufendem Betrieb durchgeführt.
Die besonderen sicherheitsrelevanten Bedingungen in der Haftanstalt sind zu beachten.
Das Verhandlungsverfahren richtet sich an Büros der Elektrotechnik mit der Fachrichtung Fernmelde- oder informationstechnische Anlagen ( HOAI § 53 Anlagengruppe 5).
Es soll entsprechend dem Leistungsbild der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI 2013) Teil 4 Fachplanung, Abschnitt 2 technische Ausrüstung § 53 bis § 65 in Verbindung mit Anlage 15 zunächst für die Leistungsphase Vorplanung (LPH 2) für die Anlagengruppe 5: Fernmelde- und informationstechnische Anlagen (KG 450 nach DIN 276 Dez. 2008) beauftragt werden.
Der Auftrag umfasst optional die Leistungsphasen (LPH) 3 - Entwurfsplanung, LPH 5 - Ausführungsplanung, LPH 6-Vorbereitung der Vergabe, LPH 7 – Mitwirkung bei der Vergabe, LPH 8 – Objektüberwachung/ Bauüberwachung und LPH 9 – Objektbetreuung.
Die Baumaßnahme ist entsprechend den Rahmenbedingungen der Bundesnetzagentur durchzuführen.
Die Beauftragung erfolgt in Leistungsstufen. Der Auftrageber behält sich als Option bis zum Abschluss der Baumaßnahme vor, die Beauftragung auf Teilleistungen einzelner Leistungsstufen oder auf einzelne Abschnitte der Baumaßnahme zu beschränken. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung der Gesamtleistung besteht nicht.
Das geprüfte Bedarfsprogramm vom 21.07.14 weist für die Maßnahme Kosten in Höhe von 2.210.290 EUR aus.
Grundlage der Projektbearbeitung ist die Verwaltungsvorschrift Allgemeine Anweisung für die Vorbereitung und Durchführung von Bauaufgaben Berlins (Anweisung Bau - ABau siehe unter
www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben/).
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-10-07.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-09-03.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Wer?
Wie?
Wo?
Geschichte der Beschaffung
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Dokument |
2014-09-03
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Auftragsbekanntmachung
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2015-03-26
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Bekanntmachung über vergebene Aufträge
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