Leistungen der Technischen Ausrüstung (Mobilfunkunterdrückung) für eine Justizvollzugsanstalt

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V Hochbau

Das Ziel des o. g. Vorhabens liegt in der Gefahrenabwehr im Rahmen der allgemeinen Sicherheit und Ordnung in den Justizvollzugsanstalten, vorrangig in der Untersuchungshaft.
Der Gebrauch von Mobilfunktelefonen ist den Gefangenen bundesweit verboten. Mit dem Mobilfunkunterdrückersystem einschließlich der Detektion soll der Gebrauch von illegal eingebrachten Mobiltelefonen effektiv unterbunden werden. Ein Pilotprojekt zur Mobilfunkunterdrückung wurde erfolgreich abgeschlossen und dient als Orientierung.
Gegenstand der Aufgabenstellung ist die Erweiterung Mobilfunkunterdrückersystem in der Teilanstalt I (Sterngebäude) der JVA Moabit.
Die Baumaßnahme wird unter laufendem Betrieb durchgeführt.
Die besonderen sicherheitsrelevanten Bedingungen in der Haftanstalt sind zu beachten.
Das Verhandlungsverfahren richtet sich an Büros der Elektrotechnik mit der Fachrichtung Fernmelde- oder informationstechnische Anlagen ( HOAI § 53 Anlagengruppe 5).
Es soll entsprechend dem Leistungsbild der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI 2013) Teil 4 Fachplanung, Abschnitt 2 technische Ausrüstung § 53 bis § 65 in Verbindung mit Anlage 15 zunächst für die Leistungsphase Vorplanung (LPH 2) für die Anlagengruppe 5: Fernmelde- und informationstechnische Anlagen (KG 450 nach DIN 276 Dez. 2008) beauftragt werden.
Der Auftrag umfasst optional die Leistungsphasen (LPH) 3 - Entwurfsplanung, LPH 5 - Ausführungsplanung, LPH 6-Vorbereitung der Vergabe, LPH 7 – Mitwirkung bei der Vergabe, LPH 8 – Objektüberwachung/ Bauüberwachung und LPH 9 – Objektbetreuung.
Die Baumaßnahme ist entsprechend den Rahmenbedingungen der Bundesnetzagentur durchzuführen.
Die Beauftragung erfolgt in Leistungsstufen. Der Auftrageber behält sich als Option bis zum Abschluss der Baumaßnahme vor, die Beauftragung auf Teilleistungen einzelner Leistungsstufen oder auf einzelne Abschnitte der Baumaßnahme zu beschränken. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung der Gesamtleistung besteht nicht.
Das geprüfte Bedarfsprogramm vom 21.07.14 weist für die Maßnahme Kosten in Höhe von 2.210.290 EUR aus.
Grundlage der Projektbearbeitung ist die Verwaltungsvorschrift Allgemeine Anweisung für die Vorbereitung und Durchführung von Bauaufgaben Berlins (Anweisung Bau - ABau siehe unter www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben/).

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-10-07. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-09-03.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-09-03 Auftragsbekanntmachung
2015-03-26 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2014-09-03)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Menge oder Umfang:
Es werden Leistungen der Technischen Gebäudeausrüstung hier der Anlagengruppe 5 Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen(siehe Ziffer II.1.5) vergeben.Geplante Projektlaufzeit: Dezember 2014 bis Oktober 2017 Fertigstellung der Baumaßnahme und Genehmigung durch die Bundesnetzagentur. Erstellung der Vorplanung 12.2014 bis Januar 2015.Gewährleistungszeit: Beginn: Oktober 2017Ende: Dezember 2021 bei Abschluss eines Wartungsvertrages nach VOBDie Kosten lt. Bedarfsprogramm betragen 2.210.290 EUR (brutto).
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V Hochbau
Postanschrift: Fehrbelliner Platz 2
Postleitzahl: 10707
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.stadtentwicklung.berlin.de 🌏
E-Mail: einkauf-fbt-hochbau@senstadtum.berlin.de 📧
Telefon: +49 3090139-3307/3308 📞
Fax: +49 30901393301 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-09-03 📅
Einreichungsfrist: 2014-10-07 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-09-06 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 171-303431
ABl. S-Ausgabe: 171
Zusätzliche Informationen
1.1 Alle Bewerbungen sind zwingend unter Benutzung des vom Auftraggeber erstellten Teilnahmeantrag einzureichen. Nicht unterschriebene, sowie nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Teilnahmeanträgen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Das Formular "Teilnahmeantrag" und die Anlagen sind abrufbar unter: http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/. Der Dateiname lautet: Teilnahmeantrag 156_JVA_MFu_TA. 1.2 Zur angemessenen Beteiligung von kleineren Büroorganisationen und Berufsanfängern am Verfahren wird insbesondere auf die Möglichkeit der Beteiligung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen. 2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient. 2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Teilnahmeantrag vollständig ausgefüllt werden. Wie in Ziff. III. 1.1) beschrieben, betragen die vom Nachunternehmer nachzuweisenden Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung 500 000 EUR für Personen- und 1 000 000 EUR für sonstige Schäden; 2.2 Nach Ziff. III.2.3 dürfen maximal 2 Projektmitarbeiter und maximal 3 Referenzprojekte vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Teilnahmeanträgen jeweils Felder bei dem Projektteam und den Referenzen frei bleiben. Nur die in den Teilnahmeanträgen genannten 2 Projektmitarbeitern und 3 Referenzen werden in die Wertung einbezogen. 3. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden, dass der Teilnahmeantrag an Länge gewinnt, sind Änderungen im Teilnahmeantrag nicht zulässig. 4. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden. Gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend d.h. eine beglaubigte deutsche Übersetzung der erforderlichen Nachweise oder sonstigen Angaben ist zwingend. 5. Die Bewerberunterlagen (keine losen Blätter) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber gekennzeichnet bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V Hochbau VS 1-1, Fehrbelliner Platz 2, 10707 Berlin auf dem Postweg oder direkt einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt. 6. Zusätzliche Auskünfte sind frühzeitig schriftlich jedoch spätestens bis zum 01.10.2014 an die Vergabestelle zu richten. Auskunftserteilung erfolgt nur nach schriftlicher Anforderung (d.h. per E-Mail, Fax oder Brief), von der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten Internetadresse (s. Punkt 1) veröffentlicht. 7. Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung benannt. 8. Mit der Abgabe eines Angebotes sind zu den unter Ziff. III.1.4 genannten Besonderen Vertragsbedingungen weitere nachfolgende Formblätter ausgefüllt mit einzureichen: — Eigenerklärung zur Frauenförderung IV 309 F und IV 403 F Besondere Vertragsbedingungen (BVB); — Eigenerklärung zu Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträge IV 308 F und IV 402 F Besonderen Vertragsbedingungen (BVB); Angebote, die keine oder unvollständige Erklärungen enthalten, werden nicht berücksichtigt. 9. Der Bieter (einschließlich eventueller Nachunternehmer) darf keinen Eintrag im Berliner Korruptionsregister haben. Eine diesbezügliche Abfrage erfolgt vor Zuschlagserteilung. Die entsprechende Erklärung ist vom Bieter im Rahmen der Aufforderung zur Angebotsabgabe (Stufe 2 Verhandlungsverfahren) vorzulegen. Zum Zwecke der Abfrage beim Korruptionsregister gemäß § 6 Abs. 1 Nr. 3 i. V. m. § 6 Abs. 3 bis 6 des Berliner Datenschutzgesetzes (Bln DSG), sind im potenziellen Auftragsfall personenbezogene Daten (Name, Vorname, Geburtsdatum, Geburtsort) der verantwortlich handelnden Personen (Geschäftsführer, gesetzliche Vertreter) zu benennen sowie die Zustimmung dieser Personen zur Weiterleitung der erforderlichen Daten an den öffentlichen Auftraggeber einzuholen. Ohne Einwilligung und Zustimmung kann der Zuschlag nicht erteilt werden. Die Erhebung und weitere Verarbeitung der Daten dient der Aufgabenerfüllung nach dem Berliner Korruptionsregistergesetz vom 19. April 2006 (GVBl. S. 358).
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Ziel des o. g. Vorhabens liegt in der Gefahrenabwehr im Rahmen der allgemeinen Sicherheit und Ordnung in den Justizvollzugsanstalten, vorrangig in der Untersuchungshaft.
Der Gebrauch von Mobilfunktelefonen ist den Gefangenen bundesweit verboten. Mit dem Mobilfunkunterdrückersystem einschließlich der Detektion soll der Gebrauch von illegal eingebrachten Mobiltelefonen effektiv unterbunden werden. Ein Pilotprojekt zur Mobilfunkunterdrückung wurde erfolgreich abgeschlossen und dient als Orientierung.
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Gegenstand der Aufgabenstellung ist die Erweiterung Mobilfunkunterdrückersystem in der Teilanstalt I (Sterngebäude) der JVA Moabit.
Die Baumaßnahme wird unter laufendem Betrieb durchgeführt.
Die besonderen sicherheitsrelevanten Bedingungen in der Haftanstalt sind zu beachten.
Das Verhandlungsverfahren richtet sich an Büros der Elektrotechnik mit der Fachrichtung Fernmelde- oder informationstechnische Anlagen ( HOAI § 53 Anlagengruppe 5).
Es soll entsprechend dem Leistungsbild der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI 2013) Teil 4 Fachplanung, Abschnitt 2 technische Ausrüstung § 53 bis § 65 in Verbindung mit Anlage 15 zunächst für die Leistungsphase Vorplanung (LPH 2) für die Anlagengruppe 5: Fernmelde- und informationstechnische Anlagen (KG 450 nach DIN 276 Dez. 2008) beauftragt werden.
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Der Auftrag umfasst optional die Leistungsphasen (LPH) 3 - Entwurfsplanung, LPH 5 - Ausführungsplanung, LPH 6-Vorbereitung der Vergabe, LPH 7 – Mitwirkung bei der Vergabe, LPH 8 – Objektüberwachung/ Bauüberwachung und LPH 9 – Objektbetreuung.
Die Baumaßnahme ist entsprechend den Rahmenbedingungen der Bundesnetzagentur durchzuführen.
Die Beauftragung erfolgt in Leistungsstufen. Der Auftrageber behält sich als Option bis zum Abschluss der Baumaßnahme vor, die Beauftragung auf Teilleistungen einzelner Leistungsstufen oder auf einzelne Abschnitte der Baumaßnahme zu beschränken. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung der Gesamtleistung besteht nicht.
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Das geprüfte Bedarfsprogramm vom 21.07.14 weist für die Maßnahme Kosten in Höhe von 2.210.290 EUR aus.
Grundlage der Projektbearbeitung ist die Verwaltungsvorschrift Allgemeine Anweisung für die Vorbereitung und Durchführung von Bauaufgaben Berlins (Anweisung Bau - ABau siehe unter www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben/).
Menge oder Umfang:
Es werden Leistungen der Technischen Gebäudeausrüstung hier der Anlagengruppe 5 Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen(siehe Ziffer II.1.5) vergeben.
Geplante Projektlaufzeit: Dezember 2014 bis Oktober 2017 Fertigstellung der Baumaßnahme und Genehmigung durch die Bundesnetzagentur. Erstellung der Vorplanung 12.2014 bis Januar 2015.
Gewährleistungszeit: Beginn: Oktober 2017
Ende: Dezember 2021 bei Abschluss eines Wartungsvertrages nach VOB
Die Kosten lt. Bedarfsprogramm betragen 2.210.290 EUR (brutto).
Beschreibung der Optionen:
Leistungsphasen (LPH) 3 – Entwurfsplanung,
LPH 4 – Genehmigungsplanung (Rahmenbedigungen der Bundesnetzagentur)
LPH 5 – Ausführungsplanung,
LPH 6 – Vorbereitung der Vergabe,
LPH 7 – Mitwirkung bei der Vergabe, LPH 8 – Objektüberwachung/ Bauüberwachung, Dokumentation und LPH 9 – Objektbetreuung.
Die Beauftragung erfolgt in Leistungsstufen. Der Auftrageber behält sich bis zum Abschluss der Baumaßnahme vor, die Beauftragung auf Teilleistungen einzelner Leistungsstufen oder auf einzelne Abschnitte der Baumaßnahme zu beschränken. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung der Gesamtleistung besteht nicht.
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Dauer: 35 Monate
Referenznummer: 11389E70008
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Justizvollzugsanstalt Moabit, Alt Moabit 12 a, 10559 Berlin.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Im Teilnahmeantrag sind folgende Angaben und Erklärungen zu machen und folgende Nachweise beizufügen:
[1.] Ein vollständig ausgefüllter und unterschriebener Teilnahmeantrag sowie unterzeichnete Erklärungen. (Weiteres Ziff. VI.3),
[2.] Name des Bewerbers/Bewerbergemeinschaft, ausführende Niederlassung, vertragsschließende Stelle, Anschrift, Land, das/die Unternehmen besteht/en seit; Rechtsform des/der Unternehmen, Eintragungsort, Erklärung des Bewerbers über die technische Leitung des Unternehmens wie Büroinhaber / Hauptgesellschafter / bevollm. Vertreter bei jur. Person), Ansprechpartner/in sowie Telefon, Fax, Email, Homepage (Ist der Bewerber eine Juristische Person, zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/Planungsleistungen gehören, ist diese nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers zu III.3.2 nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Projektbearbeiter die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt.)
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[3.] Unterzeichnete Erklärung gemäß § 4 Abs. 2 VOF über die wirtschaftliche Verknüpfung (Anlage 1 zum Teilnahmeantrag),
[4.] Unterzeichnete Erklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlusskriterien nach § 4 Absatz 6 und 9 VOF (Anlage 2 zum Teilnahmeantrag),
[5.] Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers sind die Auftragsanteile, die als Unterauftrag vom Auftragnehmer vergeben werden sollen, zu benennen. Verzeichnis benannter Unternehmen (Anlage 3_IV 305 F zum Teilnahmeantrag).
[6.] Verpflichtungserklärung benannter Unternehmen (Anlage 4_IV 306 F zum Teilnahmeantrag),
[7.] Erklärung der Bewerbergemeinschaft, siehe Ziff. III.1.3 (Anlage 5_IV 307 F zum )Teilnahmeantrag,
[7.1] Im Falle einer Bietergemeinschaft sind die Auftragsanteile der Mitglieder zu benennen. (Anlage 5a_zu IV 307 F zum Teilnahmeantrag).
Das Nichtvorliegen von einem der geforderten Erklärungen und Nachweise der Punkte [1] bis [7.1] führt ebenso wie das Fehlen der Unterschrift auf dem Teilnahmeantrag unmittelbar zum Ausschluss am weiteren Verfahren.
Von § 5 Abs. 3 VOF 2009 wird kein Gebrauch gemacht. Fehlende und/oder unvollständige Erklärungen und Nachweise, die nicht bis zum Ablauf der Bewerberfrist vorgelegt wurden, werden nicht nachgefordert.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
[8.] Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung gemäß den Anforderungen in Ziffer III.1.1),
[9.] Gem. § 5 (4c) VOF Erklärung über den Gesamtumsatz (netto) der letzten 3 Geschäftsjahre (2011/2012/2013) und
[10.] den Umsatz (netto) für die entsprechende Dienstleistung in den letzten 3 Geschäftsjahren (2011/2012/2013). Bei der Ermittlung der Umsätze für entsprechende Dienstleistungen sind nur leistungsbezogene Umsätze zu berücksichtigen.
[11.] Für Bewerber, die nur mit Hilfe fremder Kapazitäten (Nachunternehmern) die gestellten Forderungen / Mindestanforderungen hinsichtlich Umsatz- und Mitarbeitern erfüllen, muss mit der Bewerbung eine Erklärung nach Anlage 4a_zu IV 306 F zum Teilnahmeantrag vorgelegt werden.
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Mindeststandards:
[zu 8.] Der Nachweis über die Berufshaftpflichtversicherung gemäß den Anforderungen Ziffer III.1.1) muss erbracht werden,
[zu 9.] Der mittlere jährliche Gesamrtumsatz in den vergangenen 3 Geschäftsjahren (2011/2013/2013) muss mindestens 0,30 Mio. EUR (netto) betragen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Im Teilnahmeantrag sind folgende Angaben und Erklärungen zu machen und folgende Nachweise beizufügen:
[12.] Angaben zur personellen Ausstattung des Bewerbers, Gesamtzahl der angestellten Mitarbeiter und der Leitung des Büros/ Unternehmens gemäß § 5 (5d) VOF in den letzten 3 Jahren, aufgeteilt nach Ingenieuren mit mindestens 5 Berufsjahren nach einer abgeschlossener Ausbildung, nach Fachingenieuren für die hier ausgelobten Leistungen sowie nach sonstigen Mitarbeitern.
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[13]. Angaben zu den vorgesehenen Mitarbeitern (max. 3) gemäß § 5(5a); § 4(3) VOF wie: Name, Vorname, Berufsjahre nach einer abgeschlossenen Hochschul- oder Fachhochschulausbildung (Dipl.-Ing. FH/TH bzw. Master an Fachhochschulen oder Universitäten oder gleichwertig), Studiennachweise durch Kopie des jeweiligen Zeugnisses oder der entsprechenden Urkunde; berufliche Lebensläufe und Qualifikationsprofil, Berufserfahrung, eine Liste von Referenzen mit vergleichbaren Projekten, an denen die genannten Projektmitarbeiter maßgeblich beteiligt waren (je Mitarbeiter mind. 1 bis max. 3 Referenzen):
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Zusammensetzung des Projektteams:
— einem Projektleiter;
— einem stellvertretenden Projektleiter,
[14.] Referenzprojekte des Bewerbers/Bewerbergemeinschaft mit Projektbezeichnung, Ort der Ausführung, Bauherr/Auftraggeber, zum Bearbeitungsumfang, Angaben zu den erbrachten Leistungsphasen entsprechend § 55 HOAI, Bauwerk-Kosten für die Technischen Anlagen hier nach DIN 276 der KG 450 brutto, Projektdauer, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau bei laufenden Betrieb) einzureichen. Es sind drei mit der Bauaufgabe vergleichbare Referenzprojekte 1 bis 3 (Anlage 6 bis 8 des Teilnahmeantrages) vom Bewerber vorzustellen. Erfahrungen im Umgang mit dem Telekommunikationsrecht.
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Die Referenzprojekte 1 bis 3 werden nur bewertet, wenn nachfolgende Anforderungen/Bedigungen a) bis d) erfüllt sind:
a) — die Leistungen müssen dem Bewerber eindeutig zuzuordnen sein d.h. eigenverantwortlich erbracht worden sein und keine Subunternehmerleistung sein;
b) — jede Referenz muss im unter „Name (Büro/ Unternehmen)“ auf Seite 1 des Teilnahmeantrages angegebenem Büro/Unternehmen oder dessen Rechtsvorgänger bearbeitet worden sein;
c) — Referenzen von Projektmitarbeitern, die diese für andere Büros bearbeitet haben, dürfen nicht angegeben werden;
d) — die Referenzen dürfen nicht älter als 3 Jahre sein
[14.1.] Angaben zum Auftraggeber (öffentlicher/ privater Auftraggeber) mit Adresse, Ansprechpartner und dessen Telefonnummer. Ein Bestätigungs- oder Referenzschreiben mit Angaben zur Nutzung des Gebäudes, zum Bearbeitungsumfang mit kurzer Beschreibung, zu den Kosten nach DIN 276 (davon der KG 450) sowie zum Bearbeitungszeitraum. (Anlage 6a/b, 7a/b und 8a/b zum Teilnahmeantrag).
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[15.] Erklärungen zu Ausstattung, Gerät und technischer Ausrüstung über die der Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft für die Erfüllung der Dienstleistung verfügen wird sowie zum Qualitätsmanagement im Rahmen zur Aufforderung zur Angebotsabgabe erfolgt im Verhandlungsverfahren (Stufe 2).
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Mindeststandards:
[zu14.] Eine Referenz wird nicht gewertet, wenn die Planung bis einschließlich Leistungsphase 5 (HOAI) nicht abgeschlossen ist.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 1.000.000 EUR für Personenschäden und mindestens 1 000 000 EUR sonstige Schäden (Sachschäden und Vermögensschäden) je Schadensereignis bei einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens erforderlich. Die Gesamtleistung der Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme betragen. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
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Nachweis durch Vorlage entsprechender Kopien des Versicherungsscheines mit dem Teilnahmenantrag.
Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine unwiderrufliche Erklärung des Versicherungsunternehmens nachgewiesen werden, mit der sie den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Nach Erteilung des Auftrages muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeine Vertragsbedingungen zu den Verträgen für freiberuflich Tätige - AVB Hochbau §§ 10, 11, 12 (gemäß Formular IV 401.HF ABau); die LHO und ihre AV LHO sowie Rundschreiben einsehbar unter www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben. (diese Auflistung ist nicht abschließend). Weiterhin gilt das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB).
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Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter sind zugelassen. Mit der Bewerbung ist eine von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnete Erklärung Anlage 5_IV 307 F des Bewerberbogens abzugeben:
— in der alle Mitglieder mit Name und Adresse aufgeführt sind und sich als Bewerbergemeinschaft bewerben,
— im Falle der Aufforderung zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren eine Bietergemeinschaft bilden,
— im Falle der Auftragserteilung eine Arbeitsgemeinschaft bilden,
— der bevollmächtigte Vertreter benannt ist und der die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle und dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
— alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften erklärt wird.
Mehrfachbeteiligungen, d.h. parallele Beteiligung einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind grundsätzlich unzulässig und können zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffenen Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren führen.
Im Zweifelsfall haben die Bewerber nachzuweisen, dass der Wettbewerb durch die Mehrfachbeteiligungen nicht beeinträchtigt wird.
Dies gilt nicht in gleicher Weise für Mehrfachbewerbungen als Nachunternehmer. Der Auftraggeber behält sich bei Bewerbern oder Bewerbergemeinschaften mit demselben Nachunternehmer vor, diese Nachunternehmer aus Wettbewerbsgründen von der Teilnahme an den Bietergesprächen auszuschließen. Die Nachunternehmerleistung kann in diesem Fall dennoch zum Gegenstand des Bietergesprächs werden.
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Sonstige besondere Bedingungen:
Besondere Vertragsbedingungen (BVB) gemäß:
— Frauenförderverordnung (FFV) vom 23.8.1999 (Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin, S. 498).
— Anforderungen nach dem Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (AVG) vom 8.7.2010 (GVBl. für Berlin vom 22.7.2010), zuletzt geädert am 05.06.2012 (GVBL.S.159 vom 16.6.2012).
— Auskünfte nach dem Berliner Korruptionsregister – Korruptionsregistergesetz (KRG) vom 1. Dezember 2010
(Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin, Ausgabe Nr. 30/2010.
— Eventuell Auskunft aus dem Gewerbezentralregister nach § 150a Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 GewO,
Hinweis: Weiteres siehe Ziff.VI.3)
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Qualifikation des Auftragnehmers Fachingenieur/in (der Elektrotechnik mit der Vertiefungsrichtung (oder Fachrichtung) Fernmelde- und informationstechnische Anlagen oder gleichwertig).
Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung ihrer oben genannten Berufsbezeichnung nach der
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Richtlinie 2005/36/EG vom 07.09.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 6
Objektive Auswahlkriterien:
Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen (§ 10 Abs. 3 VOF).Für den Teilnahmeantrag werden Punkte entsprechend der genannten Kriterien und Unterkriterien vergeben:[1.] Gesamtumsatz und Umsatz für die entsprechende Dienstleistung gem. Ziffer III.2.2: max. 12 Punkte (Pkt.) Bewertet wird das Kriterium als Summe der Unterkriterien 1.1 und 1.2. [1.1] der mittlere jährlichen Gesamtumsatz in den letzten 3 Jahren [1.2] der mittlere jährlichen Umsatz für die entsprechende Dienstleistungen in den letzten 3 Jahren [2.] Angaben zur Mitarbeiterstruktur gemäß Ziffer III.2.3: max. 15 Pkt.:Bewertet wird das Kriterium als Summe der Unterkriterien 2.1 und 2.2. [2.1] Angaben der fest angestellten Mitarbeiter und der Leitung mit Berufserfahrung der letzten 5 Jahre[2.2] Angaben der fest angestellten Mitarbeiter und der Leitung und Bürozugehörigkeit der letzten 3 Jahre[3.] Angaben zu den vorgesehenen Projektmitarbeitern gemäß Ziffer III.2.3: max. 25 Pkt.:Mit 0 Punkten bewertet wird das Unterkriterium, wenn die vorgesehenen Projektmitarbeiter nicht über Hochschul- oder Fachhochschulabschlüsse (Dipl.-Ing., TH/FH Fachingenieur der Elektrotechnik mit der Vertiefungsrichtung (oder Fachrichtung) Fernmelde- und informationstechnische Anlagen (KGr. 450) oder gleichwertig verfügen. Wird die Anforderung des Berufsabschlusses erfüllt, wird das Kriterium als Summe der Unterkriterien 3.1 bis 3.3 bewertet.:[3.1] Projektleiter max. 10 Pkt.:Bewertet wird das Kriterium nach den Unterkriterien 3.1.1 und 3.1.2[3.2] Stellvertretender Projektleiter: 8 Pkt.:[3.3] Berufserfahrung: 7 Pkt. [4.] Angaben zu den Referenzprojekten gemäß Ziffer III.2.3): max. 138 Pkt. [(3 x 40)+10+8] Jedes der drei Referenzprojekte wird mit bis zu 40 Punkten bewertet. Ein Referenzprojekt wird nur gewertet, wenn alle Bedingungen a) bis d) nach Ziffer III.2.3 erfüllt sind! Werden diese Anforderungen erfüllt, werden die Referenzen als Summe der Kriterien/ Unterkriterien 4.1 bis 4.5 plus einmalig 4.6 bewertet:[4.1] Bauwerkskosten max. 10 Pkt.[4.2] Besondere planerische und technische Anforderungen 6 Pkt.: [4.3] Umfang der bearbeiteten Leistungsphasen max. 10 Pkt.: Bewertet wird das Kriterium nach den Unterkriterien 4.3.1 und 4.3.2[4.4] Ausführungsort max. 9 Pkt.: Bewertet wird das Kriterium als Summe der Unterkriterien 4.4.1 und 4.4.2[4.5] Mitwirkung des vorgesehenen Projektleiters im Referenzprojekt max. 5 Pkt.[4.6] Erfahrungen im Umgang mit dem Telekommunikationsrecht einmalig 8 Pkt.[4.7] Öffentliche Baumaßnahme und öffentlicher Auftraggeber einmalig 10 Pkt.Es werden einmalig Punkte vergeben, wenn es sich mindestens bei einem Referenzprojekt um eine öffentliche Baumaßnahme handelt, die durch den öffentlichen Auftraggeber in Sinne des § 98 GWB beauftragt wurde und ein entsprechendes Referenzschreiben vorliegt.In der Summe aller Kriterien werden maximal 190 Punkte vergeben.Achtung/Hinweis: Die Untersetzung der Kriterien und Unterkriterien mit den Angaben der einzelnen Bewertung sind unter der genannten Adresse in Ziffer VI.3) Zusätzliche Angaben abrufbar.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V
Frau Haase, Frau Gentz

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 11389E70008
Zusätzliche Informationen
1.1 Alle Bewerbungen sind zwingend unter Benutzung des vom Auftraggeber erstellten Teilnahmeantrag einzureichen. Nicht unterschriebene, sowie nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Teilnahmeanträgen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen.
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Das Formular "Teilnahmeantrag" und die Anlagen sind abrufbar unter:
http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/. Der Dateiname lautet: Teilnahmeantrag 156_JVA_MFu_TA.
1.2 Zur angemessenen Beteiligung von kleineren Büroorganisationen und Berufsanfängern am Verfahren wird insbesondere auf die Möglichkeit der Beteiligung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen.
2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient.
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2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Teilnahmeantrag vollständig ausgefüllt werden. Wie in Ziff. III. 1.1) beschrieben, betragen die vom Nachunternehmer nachzuweisenden Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung 500 000 EUR für Personen- und 1 000 000 EUR für sonstige Schäden;
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2.2 Nach Ziff. III.2.3 dürfen maximal 2 Projektmitarbeiter und maximal 3 Referenzprojekte vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Teilnahmeanträgen jeweils Felder bei dem Projektteam und den Referenzen frei bleiben. Nur die in den Teilnahmeanträgen genannten 2 Projektmitarbeitern und 3 Referenzen werden in die Wertung einbezogen.
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3. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden, dass der Teilnahmeantrag an Länge gewinnt, sind Änderungen im Teilnahmeantrag nicht zulässig.
4. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden. Gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend d.h. eine beglaubigte deutsche Übersetzung der erforderlichen Nachweise oder sonstigen Angaben ist zwingend.
5. Die Bewerberunterlagen (keine losen Blätter) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber gekennzeichnet bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V Hochbau VS 1-1, Fehrbelliner Platz 2, 10707 Berlin auf dem Postweg oder direkt einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt.
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6. Zusätzliche Auskünfte sind frühzeitig schriftlich jedoch spätestens bis zum 01.10.2014 an die Vergabestelle zu richten. Auskunftserteilung erfolgt nur nach schriftlicher Anforderung (d.h. per E-Mail, Fax oder Brief), von der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten Internetadresse (s. Punkt 1) veröffentlicht.
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7. Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung benannt.
8. Mit der Abgabe eines Angebotes sind zu den unter Ziff. III.1.4 genannten Besonderen Vertragsbedingungen weitere nachfolgende Formblätter ausgefüllt mit einzureichen:
— Eigenerklärung zur Frauenförderung IV 309 F und IV 403 F Besondere Vertragsbedingungen (BVB);
— Eigenerklärung zu Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträge IV 308 F und IV 402 F Besonderen Vertragsbedingungen (BVB);
Angebote, die keine oder unvollständige Erklärungen enthalten, werden nicht berücksichtigt.
9. Der Bieter (einschließlich eventueller Nachunternehmer) darf keinen Eintrag im Berliner Korruptionsregister haben. Eine diesbezügliche Abfrage erfolgt vor Zuschlagserteilung. Die entsprechende Erklärung ist vom Bieter im Rahmen der Aufforderung zur Angebotsabgabe (Stufe 2 Verhandlungsverfahren) vorzulegen.
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Zum Zwecke der Abfrage beim Korruptionsregister gemäß § 6 Abs. 1 Nr. 3 i. V. m. § 6 Abs. 3 bis 6 des Berliner Datenschutzgesetzes (Bln DSG), sind im potenziellen Auftragsfall personenbezogene Daten (Name, Vorname, Geburtsdatum, Geburtsort) der verantwortlich handelnden Personen (Geschäftsführer, gesetzliche Vertreter) zu benennen sowie die Zustimmung dieser Personen zur Weiterleitung der erforderlichen Daten an den öffentlichen Auftraggeber einzuholen. Ohne Einwilligung und Zustimmung kann der Zuschlag nicht erteilt werden. Die Erhebung und weitere Verarbeitung der Daten dient der Aufgabenerfüllung nach dem Berliner Korruptionsregistergesetz vom 19. April 2006 (GVBl. S. 358).
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin, Geschäftsstelle
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3090138316 📞
Fax: +49 3090137613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Nach Zurückweisung einer Rüge beträgt die Frist für die Beantragung eines Nachprüfungsverfahren vor der Verkammer 15 Kalendertage (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB; 4. Teil vom 24.4.2009 – Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung).
Quelle: OJS 2014/S 171-303431 (2014-09-03)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-03-26)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-03-26 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-03-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 063-111354
Verweist auf Bekanntmachung: 2014/S 171-303431
ABl. S-Ausgabe: 63

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. 1a) in Bezug auf die zeitliche Umsetzung der Planung, 1b) auf die Vergabe an den VOB-Dienstleister und Durchführung der Übergabe (30)
2. 2a) in Bezug auf die Bedeutung der Bundesnetzagentur als Genehmigungsbehörde 2b) in Bezug auf die Rahmenbedingungen im Zusammenhang mit den Mobilfunkanbietern (30)
3. In Bezug auf Sicherheitsvorschriften während der Bauausführung und in Bezug auf die Gegensteuerung bei Ablaufstörungen (30)
4. Wirtschaftlichkeit des Honorarangebotes (10)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-01-28 📅
Name: BARGE Ingenieure, Planungsbüro für Anlagen der Technischen Ausrüstung
Postanschrift: Stader Straß3 5 B
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 210575
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Frau Haase und Frau Gentz
Quelle: OJS 2015/S 063-111354 (2015-03-26)