Der Auftrag beinhaltet die stufenweise Vergabe der nachfolgender Leistungen der Tragwerksplanung für die Grundinstandsetzungsmaßnahme des Hauptgebäudes der Humboldt-Universität zu Berlin am Standort Unter den Linden. LPH 3 – Entwurfsplanung LPH 4 – Genehmigungsplanung LPH 5 – Ausführungsplanung LPH 6 – Vorbereitung der Vergabe entsprechend der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) Teil 4 Fachplanung; Abschnitt 1 im Leistungsbild Tragwerksplanung §§ 51 und 52, sowie Anlage 14. Zunächst sollen die LPH 3 – Entwurfsplanung und LPH 4 – Genehmigungsplanung (Leistungsstufe 2) beauftragt werden. Der Auftrag umfasst optional LPH 5 – Ausführungsplanung bis LPH 6 – Vorbereitung der Vergabe sowie ggf. Besondere Leistungen. Der Auftraggeber behält sich die stufenweise Beauftragung einzelner Leistungsabschnitte als Option bis zum Abschluss der Baumaßnahme vor. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung der Gesamtleistung besteht nicht. Die Maßnahme ist in einem engen Zeitfenster zu planen. Die Leistungen der LPH 2 Vorplanung (Projekt- u. Planungsvorbereitung) werden derzeit erbracht und dem Bieter bei Auftragsvergabe übergeben. Gebäudebeschreibung: Die Huboldt-Universität zu Berlin wurde als Palais für den Prinzen Heinrich von Preußen in den Jahren 1748-1764 von Johann von Boumann d.A und Johann Lukas Hildebrandt errichtet. Seit 1809 wird das Gebäude als Universität genutzt. Die beiden Seitenflügel entstanden 1913-1919, erbaut von Ludwig Hoffmann, die Ergänzung der Kopfbauten Unter den Linden erfolgte 1925. Nachdem das Hauptgebäude im Zweiten Weltkrieg starken Zerstörungen unterlag, wurde ab dem Jahr 1949 mit dem Wiederaufbau begonnen. Teilweise wurden inadäquate Baumaterialien mit Anpassungen an funktionale Umstrukturierungen im Inneren des Gebäudes verwendet, jedoch unter weitgehender Wahrung bzw. Wiederherstellung des historischen Erscheinungsbildes. Das Hauptgebäude steht unter Denkmalschutz und wurde seit 1990 in Teilbereichen saniert und umgebaut, weist aber noch immer einen erheblichen Instandsetzungsbedarf auf. Demnach sind umfangreiche Sanierungsmaßnahmen an der Bausubstanz insbesondere der Fassade, den technischen Anlagen und im Besonderen die brandschutztechnische Ertüchtigung erforderlich. Das Gebäude besteht aus fünf Hauptgeschosse (KG, EG, 1. und 2. OG, DG) sowie in Teilbereichen Zwischengeschosse und beinhaltet neben Räumlichkeiten der Verwaltung auch unterschiedliche Nutzungsbereiche für studentische Ausbildung wie Hörsäle und Seminarräume, Gastronomiebereiche, Kinosaal und Audimax. Durch die Humboldt-Universität zu Berlin ist für das Hauptgebäude eine Zielplanung aufgestellt worden. Diese Zielplanung umfasst für einen Zeitraum von 2009 bis 2020 Modernisierungen, Umstrukturierungen und Instandsetzungen. Die Grundinstandsetzung des Hauptgebäudes wird parallel zu den baulichen Maßnahmen aus der Zielplanung der Humboldt-Universität zu Berlin erfolgen. Grundlage der Planung der Baumaßnahme bildet das Bedarfsprogramm vom 25.10.2012 und die Ergänzung vom März 2014, das in der 2. Stufe des Verhandlungsverfahrens den Bietern zur Verfügung gestellt wird. Der festgelegte Gesamtkostenrahmen beträgt 43 000 000 EUR (brutto) und ist zwingend einzuhalten. Die Grundfläche des Bestandsgebäudes beträgt rd. 29 000 m². Derzeit besteht das Gebäude aus einem Brandabschnitt. Demnach ist es erforderlich, die brandschutztechnische Ertüchtigung des Gebäudes der Grundinstandsetzung in einem separaten ersten Realisierungsabschnitt 0A voranzustellen. In einem weiteren vorbereitenden Realisierungsabschnitt 0B soll die zentrale Energieversorgung neu aufgebaut werden. Die Grundinstandsetzungsmaßnahmen werden nach derzeitigem Planungsstand in weiteren 7 Realisierungsabschnitten umgesetzt. Realisierungsabschnitte 1 bis 7: Dachsanierung, Fassadensanierung, Kellersanierung, Sanierung der TGA. Der Auftraggeber betreibt eine internetbasierte Projektplattform zum Austausch der Daten und Dokumenten, die von allen Projektbeteiligten zu nutzen sind. Der Auftraggeber behält sich die stufenweise Beauftragung einzelner Leistungsphasen bis zum Abschluss der Baumaßnahme vor. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung der Gesamtleistung besteht nicht. Zu den Planungsbeteiligten werden gehören: Objektplaner, Projektsteuerer, Fachingenieure der Technischen Ausrüstung, Sonderfachleute u. a. Bauphysiker, Sicherheitskoordinator, Gutachter zur Schadstoffsanierung, Prüfsachverständiger für energetische Gebäudeplanung (PSVeGP), Energieberater und Akustiker sowie weitere Prüfingenieure. Das Vorhaben erfolgt im Zustimmungsverfahren nach § 76 BauO Bln. Grundlage der Projektbearbeitung ist die Verwaltungsvorschrift Allgemeine Anweisung für die Vorbereitung und Durchführung von Bauaufgaben Berlins (Anweisung Bau - ABau siehe unter www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben/).
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-06-11.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-05-09.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2014-05-09) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
Menge oder Umfang:
Es werden Leistungen der Tragwerksplanung gemäß HOAI Teil 4 Abschnitt 1 §§ 49 ff. Leistungsphasen LPH 3 bis 6 vergeben.Zunächst wird die LPH 3 (Entwurfsplanung) und die LPH 4 (Genehmigungsplanung) beauftragt. Die LPH 2 Vorplanung (Projekt- u. Planungsvorbereitung) wird derzeit erbracht und dem Bieter nach Auftragsvergabe zur Verfügung gestellt.Der Baubeginn ist für Februar 2016 geplant.Die Tragwerksplanung muss bis November 2014 vorliegen.Die Übergabe an den Nutzer soll zum Ende des Jahres 2021 erfolgen.Der Auftraggeber behält sich eine stufenweise Beauftragung einzelner oder mehrerer Leistungsstufen bis zum Abschluss der Baumaßnahme vor. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung der Gesamtleistung besteht nicht.Die Kostenobergrenze der Gesamtbaumaßnahme beträgt gemäß gebilligtem Bedarfsprogramm 43 000 000 EUR (brutto).
Es werden Leistungen der Tragwerksplanung gemäß HOAI Teil 4 Abschnitt 1 §§ 49 ff. Leistungsphasen LPH 3 bis 6 vergeben.Zunächst wird die LPH 3 (Entwurfsplanung) und die LPH 4 (Genehmigungsplanung) beauftragt. Die LPH 2 Vorplanung (Projekt- u. Planungsvorbereitung) wird derzeit erbracht und dem Bieter nach Auftragsvergabe zur Verfügung gestellt.Der Baubeginn ist für Februar 2016 geplant.Die Tragwerksplanung muss bis November 2014 vorliegen.Die Übergabe an den Nutzer soll zum Ende des Jahres 2021 erfolgen.Der Auftraggeber behält sich eine stufenweise Beauftragung einzelner oder mehrerer Leistungsstufen bis zum Abschluss der Baumaßnahme vor. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung der Gesamtleistung besteht nicht.Die Kostenobergrenze der Gesamtbaumaßnahme beträgt gemäß gebilligtem Bedarfsprogramm 43 000 000 EUR (brutto).
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V Hochbau
Postanschrift: Fehrbelliner Platz 2
Postleitzahl: 10707
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.stadtentwicklung.berlin.de🌏
E-Mail: einkauf-fbt-hochbau@senstadtum.berlin.de📧
Telefon: +49 3090139-3308/3307📞
Fax: +49 3090139-3301 📠
1.1 Alle Bewerbungen sind zwingend unter Benutzung des vom Auftraggeber erstellten Bewerberbogens einzureichen. Nicht unterschriebene, sowie nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen.
Das Formular „Bewerberbogen“ und die Anlagen 1 bis 7 zum Bewerberbogen sind abrufbar unter: http://www.vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/. Der Dateiname lautet: Bewerberbogen 144_HU_1.BA_TW.
1.2 Zur angemessenen Beteiligung von kleineren Büroorganisationen und Berufsanfängern am Verfahren wird insbesondere auf die Möglichkeit der Beteiligung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen.
2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die
Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient.
2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig ausgefüllt werden. Wie in Ziff. III.1.1) beschrieben, betragen die vom Nachunternehmer nachzuweisenden Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung 500 000 EUR für Personen- und 1 000 000 EUR für sonstige Schäden;
2.2 Nach Ziff. III.2.3) dürfen maximal 2 Projektmitarbeiter und maximal 2 Referenzprojekte (Anlage 6.1 und 6.2 Bewerberbogen) vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 2 Projektmitarbeitern und 2 Referenzen werden in die Wertung einbezogen.
3. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden, dass der Bewerberbogen an Länge gewinnt, sind Änderungen im Bewerberbogen nicht zulässig.
4. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden, gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend, deutsche Übersetzungen von Nachweisen oder sonstigen Angaben müssen beglaubigt sein.
5. Die Bewerberunterlagen (keine losen Blätter) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber (Anlage 7 zum Bewerberbogen) gekennzeichnet bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V Hochbau VS 1-2, Fehrbelliner Platz 2, 10707 Berlin auf dem Postweg oder direkt einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt.
6. Zusätzliche Auskünfte sind frühzeitig schriftlich jedoch spätestens bis zum 5.6.2014 an die Vergabestelle zu richten. Auskunftserteilung erfolgt nur nach schriftlicher Anforderung (d.h. per E-Mail, Fax oder Brief), von der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten Internetadresse (s. Punkt 1) veröffentlicht.
7. Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung benannt.
8. Mit der Abgabe eines Angebotes sind zu den unter Ziff. III.1.4) genannten Besonderen Vertragsbedingungen weitere nachfolgende Formblätter ausgefüllt mit einzureichen:
— Eigenerklärung zur Frauenförderung IV 309 F und IV 403 F Besondere Vertragsbedingungen (BVB);
— Eigenerklärung zu Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträge IV 308 F und IV 402 F Besonderen Vertragsbedingungen (BVB).
Angebote, die keine oder unvollständige Erklärungen enthalten, werden nicht berücksichtigt.
9. Der Bieter (einschließlich eventueller Nachunternehmer) darf keinen Eintrag im Berliner Korruptionsregister haben. Eine diesbezügliche Abfrage erfolgt vor Zuschlagserteilung. Die entsprechende Erklärung ist vom Bieter im Rahmen der Aufforderung zur Angebotsabgabe (Stufe 2 Verhandlungsverfahren) vorzulegen.
Zum Zwecke der Abfrage beim Korruptionsregister gemäß § 6 Abs. 1 Nr. 3 i. V. m. § 6 Abs. 3 bis 6 des Berliner Datenschutzgesetzes (Bln DSG), sind im potenziellen Auftragsfall personenbezogene Daten (Name, Vorname, Geburtsdatum, Geburtsort) der verantwortlich handelnden Personen (Geschäftsführer, gesetzliche Vertreter) zu benennen sowie die Zustimmung dieser Personen zur Weiterleitung der erforderlichen Daten an den öffentlichen Auftraggeber einzuholen. Ohne Einwilligung und Zustimmung kann der Zuschlag nicht erteilt werden. Die Erhebung und weitere Verarbeitung der Daten dient der Aufgabenerfüllung nach dem Berliner Korruptionsregistergesetz vom 19.4.2006 (GVBl. S. 358).
1.1 Alle Bewerbungen sind zwingend unter Benutzung des vom Auftraggeber erstellten Bewerberbogens einzureichen. Nicht unterschriebene, sowie nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen.
1.2 Zur angemessenen Beteiligung von kleineren Büroorganisationen und Berufsanfängern am Verfahren wird insbesondere auf die Möglichkeit der Beteiligung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen.
2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die
Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient.
2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig ausgefüllt werden. Wie in Ziff. III.1.1) beschrieben, betragen die vom Nachunternehmer nachzuweisenden Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung 500 000 EUR für Personen- und 1 000 000 EUR für sonstige Schäden;
2.2 Nach Ziff. III.2.3) dürfen maximal 2 Projektmitarbeiter und maximal 2 Referenzprojekte (Anlage 6.1 und 6.2 Bewerberbogen) vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 2 Projektmitarbeitern und 2 Referenzen werden in die Wertung einbezogen.
3. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden, dass der Bewerberbogen an Länge gewinnt, sind Änderungen im Bewerberbogen nicht zulässig.
4. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden, gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend, deutsche Übersetzungen von Nachweisen oder sonstigen Angaben müssen beglaubigt sein.
5. Die Bewerberunterlagen (keine losen Blätter) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber (Anlage 7 zum Bewerberbogen) gekennzeichnet bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V Hochbau VS 1-2, Fehrbelliner Platz 2, 10707 Berlin auf dem Postweg oder direkt einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt.
6. Zusätzliche Auskünfte sind frühzeitig schriftlich jedoch spätestens bis zum 5.6.2014 an die Vergabestelle zu richten. Auskunftserteilung erfolgt nur nach schriftlicher Anforderung (d.h. per E-Mail, Fax oder Brief), von der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten Internetadresse (s. Punkt 1) veröffentlicht.
7. Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung benannt.
8. Mit der Abgabe eines Angebotes sind zu den unter Ziff. III.1.4) genannten Besonderen Vertragsbedingungen weitere nachfolgende Formblätter ausgefüllt mit einzureichen:
— Eigenerklärung zur Frauenförderung IV 309 F und IV 403 F Besondere Vertragsbedingungen (BVB);
— Eigenerklärung zu Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträge IV 308 F und IV 402 F Besonderen Vertragsbedingungen (BVB).
Angebote, die keine oder unvollständige Erklärungen enthalten, werden nicht berücksichtigt.
9. Der Bieter (einschließlich eventueller Nachunternehmer) darf keinen Eintrag im Berliner Korruptionsregister haben. Eine diesbezügliche Abfrage erfolgt vor Zuschlagserteilung. Die entsprechende Erklärung ist vom Bieter im Rahmen der Aufforderung zur Angebotsabgabe (Stufe 2 Verhandlungsverfahren) vorzulegen.
Zum Zwecke der Abfrage beim Korruptionsregister gemäß § 6 Abs. 1 Nr. 3 i. V. m. § 6 Abs. 3 bis 6 des Berliner Datenschutzgesetzes (Bln DSG), sind im potenziellen Auftragsfall personenbezogene Daten (Name, Vorname, Geburtsdatum, Geburtsort) der verantwortlich handelnden Personen (Geschäftsführer, gesetzliche Vertreter) zu benennen sowie die Zustimmung dieser Personen zur Weiterleitung der erforderlichen Daten an den öffentlichen Auftraggeber einzuholen. Ohne Einwilligung und Zustimmung kann der Zuschlag nicht erteilt werden. Die Erhebung und weitere Verarbeitung der Daten dient der Aufgabenerfüllung nach dem Berliner Korruptionsregistergesetz vom 19.4.2006 (GVBl. S. 358).
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Auftrag beinhaltet die stufenweise Vergabe der nachfolgender Leistungen der Tragwerksplanung für die Grundinstandsetzungsmaßnahme des Hauptgebäudes der Humboldt-Universität zu Berlin am Standort Unter den Linden.
LPH 3 – Entwurfsplanung
LPH 4 – Genehmigungsplanung
LPH 5 – Ausführungsplanung
LPH 6 – Vorbereitung der Vergabe
entsprechend der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) Teil 4 Fachplanung; Abschnitt 1 im Leistungsbild Tragwerksplanung §§ 51 und 52, sowie Anlage 14.
Zunächst sollen die LPH 3 – Entwurfsplanung und LPH 4 – Genehmigungsplanung (Leistungsstufe 2) beauftragt werden. Der Auftrag umfasst optional LPH 5 – Ausführungsplanung bis LPH 6 – Vorbereitung der Vergabe sowie ggf. Besondere Leistungen.
Der Auftraggeber behält sich die stufenweise Beauftragung einzelner Leistungsabschnitte als Option bis zum Abschluss der Baumaßnahme vor. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung der Gesamtleistung besteht nicht.
Die Maßnahme ist in einem engen Zeitfenster zu planen.
Die Leistungen der LPH 2 Vorplanung (Projekt- u. Planungsvorbereitung) werden derzeit erbracht und dem Bieter bei Auftragsvergabe übergeben.
Gebäudebeschreibung:
Die Huboldt-Universität zu Berlin wurde als Palais für den Prinzen Heinrich von Preußen in den Jahren 1748-1764 von Johann von Boumann d.A und Johann Lukas Hildebrandt errichtet. Seit 1809 wird das Gebäude als Universität genutzt. Die beiden Seitenflügel entstanden 1913-1919, erbaut von Ludwig Hoffmann, die Ergänzung der Kopfbauten Unter den Linden erfolgte 1925.
Die Huboldt-Universität zu Berlin wurde als Palais für den Prinzen Heinrich von Preußen in den Jahren 1748-1764 von Johann von Boumann d.A und Johann Lukas Hildebrandt errichtet. Seit 1809 wird das Gebäude als Universität genutzt. Die beiden Seitenflügel entstanden 1913-1919, erbaut von Ludwig Hoffmann, die Ergänzung der Kopfbauten Unter den Linden erfolgte 1925.
Nachdem das Hauptgebäude im Zweiten Weltkrieg starken Zerstörungen unterlag, wurde ab dem Jahr 1949 mit dem Wiederaufbau begonnen. Teilweise wurden inadäquate Baumaterialien mit Anpassungen an funktionale Umstrukturierungen im Inneren des Gebäudes verwendet, jedoch unter weitgehender Wahrung bzw. Wiederherstellung des historischen Erscheinungsbildes.
Nachdem das Hauptgebäude im Zweiten Weltkrieg starken Zerstörungen unterlag, wurde ab dem Jahr 1949 mit dem Wiederaufbau begonnen. Teilweise wurden inadäquate Baumaterialien mit Anpassungen an funktionale Umstrukturierungen im Inneren des Gebäudes verwendet, jedoch unter weitgehender Wahrung bzw. Wiederherstellung des historischen Erscheinungsbildes.
Das Hauptgebäude steht unter Denkmalschutz und wurde seit 1990 in Teilbereichen saniert und umgebaut, weist aber noch immer einen erheblichen Instandsetzungsbedarf auf. Demnach sind umfangreiche Sanierungsmaßnahmen an der Bausubstanz insbesondere der Fassade, den technischen Anlagen und im Besonderen die brandschutztechnische Ertüchtigung erforderlich.
Das Hauptgebäude steht unter Denkmalschutz und wurde seit 1990 in Teilbereichen saniert und umgebaut, weist aber noch immer einen erheblichen Instandsetzungsbedarf auf. Demnach sind umfangreiche Sanierungsmaßnahmen an der Bausubstanz insbesondere der Fassade, den technischen Anlagen und im Besonderen die brandschutztechnische Ertüchtigung erforderlich.
Das Gebäude besteht aus fünf Hauptgeschosse (KG, EG, 1. und 2. OG, DG) sowie in Teilbereichen Zwischengeschosse und beinhaltet neben Räumlichkeiten der Verwaltung auch unterschiedliche Nutzungsbereiche für studentische Ausbildung wie Hörsäle und Seminarräume, Gastronomiebereiche, Kinosaal und Audimax.
Das Gebäude besteht aus fünf Hauptgeschosse (KG, EG, 1. und 2. OG, DG) sowie in Teilbereichen Zwischengeschosse und beinhaltet neben Räumlichkeiten der Verwaltung auch unterschiedliche Nutzungsbereiche für studentische Ausbildung wie Hörsäle und Seminarräume, Gastronomiebereiche, Kinosaal und Audimax.
Durch die Humboldt-Universität zu Berlin ist für das Hauptgebäude eine Zielplanung aufgestellt worden. Diese Zielplanung umfasst für einen Zeitraum von 2009 bis 2020 Modernisierungen, Umstrukturierungen und Instandsetzungen. Die Grundinstandsetzung des Hauptgebäudes wird parallel zu den baulichen Maßnahmen aus der Zielplanung der Humboldt-Universität zu Berlin erfolgen.
Durch die Humboldt-Universität zu Berlin ist für das Hauptgebäude eine Zielplanung aufgestellt worden. Diese Zielplanung umfasst für einen Zeitraum von 2009 bis 2020 Modernisierungen, Umstrukturierungen und Instandsetzungen. Die Grundinstandsetzung des Hauptgebäudes wird parallel zu den baulichen Maßnahmen aus der Zielplanung der Humboldt-Universität zu Berlin erfolgen.
Grundlage der Planung der Baumaßnahme bildet das Bedarfsprogramm vom 25.10.2012 und die Ergänzung vom März 2014, das in der 2. Stufe des Verhandlungsverfahrens den Bietern zur Verfügung gestellt wird.
Der festgelegte Gesamtkostenrahmen beträgt 43 000 000 EUR (brutto) und ist zwingend einzuhalten. Die Grundfläche des Bestandsgebäudes beträgt rd. 29 000 m².
Derzeit besteht das Gebäude aus einem Brandabschnitt. Demnach ist es erforderlich, die brandschutztechnische Ertüchtigung des Gebäudes der Grundinstandsetzung in einem separaten ersten Realisierungsabschnitt 0A voranzustellen. In einem weiteren vorbereitenden Realisierungsabschnitt 0B soll die zentrale Energieversorgung neu aufgebaut werden.
Derzeit besteht das Gebäude aus einem Brandabschnitt. Demnach ist es erforderlich, die brandschutztechnische Ertüchtigung des Gebäudes der Grundinstandsetzung in einem separaten ersten Realisierungsabschnitt 0A voranzustellen. In einem weiteren vorbereitenden Realisierungsabschnitt 0B soll die zentrale Energieversorgung neu aufgebaut werden.
Die Grundinstandsetzungsmaßnahmen werden nach derzeitigem Planungsstand in weiteren 7 Realisierungsabschnitten umgesetzt.
Realisierungsabschnitte 1 bis 7: Dachsanierung, Fassadensanierung, Kellersanierung, Sanierung der TGA.
Der Auftraggeber betreibt eine internetbasierte Projektplattform zum Austausch der Daten und Dokumenten, die von allen Projektbeteiligten zu nutzen sind.
Der Auftraggeber behält sich die stufenweise Beauftragung einzelner Leistungsphasen bis zum Abschluss der Baumaßnahme vor. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung der Gesamtleistung besteht nicht.
Zu den Planungsbeteiligten werden gehören: Objektplaner, Projektsteuerer, Fachingenieure der Technischen Ausrüstung, Sonderfachleute u. a. Bauphysiker, Sicherheitskoordinator, Gutachter zur Schadstoffsanierung, Prüfsachverständiger für energetische Gebäudeplanung (PSVeGP), Energieberater und Akustiker sowie weitere Prüfingenieure.
Zu den Planungsbeteiligten werden gehören: Objektplaner, Projektsteuerer, Fachingenieure der Technischen Ausrüstung, Sonderfachleute u. a. Bauphysiker, Sicherheitskoordinator, Gutachter zur Schadstoffsanierung, Prüfsachverständiger für energetische Gebäudeplanung (PSVeGP), Energieberater und Akustiker sowie weitere Prüfingenieure.
Das Vorhaben erfolgt im Zustimmungsverfahren nach § 76 BauO Bln.
Grundlage der Projektbearbeitung ist die Verwaltungsvorschrift Allgemeine Anweisung für die Vorbereitung und Durchführung von Bauaufgaben Berlins (Anweisung Bau - ABau siehe unter www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben/).
Menge oder Umfang:
Es werden Leistungen der Tragwerksplanung gemäß HOAI Teil 4 Abschnitt 1 §§ 49 ff. Leistungsphasen LPH 3 bis 6 vergeben.
Zunächst wird die LPH 3 (Entwurfsplanung) und die LPH 4 (Genehmigungsplanung) beauftragt. Die LPH 2 Vorplanung (Projekt- u. Planungsvorbereitung) wird derzeit erbracht und dem Bieter nach Auftragsvergabe zur Verfügung gestellt.
Der Baubeginn ist für Februar 2016 geplant.
Die Tragwerksplanung muss bis November 2014 vorliegen.
Die Übergabe an den Nutzer soll zum Ende des Jahres 2021 erfolgen.
Der Auftraggeber behält sich eine stufenweise Beauftragung einzelner oder mehrerer Leistungsstufen bis zum Abschluss der Baumaßnahme vor. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung der Gesamtleistung besteht nicht.
Die Kostenobergrenze der Gesamtbaumaßnahme beträgt gemäß gebilligtem Bedarfsprogramm 43 000 000 EUR (brutto).
Beschreibung der Optionen:
Der Auftraggeber behält sich die stufenweise Beauftragung einzelner Leistungsphasen als Option bis zum Schluss der Baumaßnahme vor.
Die stufenweise Beauftragung ab:
LP 5 – Ausführungsplanung;
LP 6 – Vorbereitung der Vergabe;
und ggf. Besondere Leistungen.
Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der Leistungen besteht nicht.
Vorläufiger Zeitplan für die Nutzung von Optionen: 7 Monate
Dauer: 18 Monate
Referenznummer: 13968E70004
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Humboldt-Universität zu Berlin, am Standort Unter den Linden 6 10099 Berlin.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Im Teilnahmeantrag: hier Bewerberbogen sind folgende Angaben und Erklärungen zu machen und folgende Nachweise beizufügen:
[1.] Ein vollständig ausgefüllter und unterschriebener Bewerberbogen sowie unterzeichnete Erklärungen. (Weiteres Ziff. VI.3)),
[2.] Name des Bewerbers/Bewerbergemeinschaft, ausführende Niederlassung, vertragsschließende Stelle, Anschrift, Land, das/die Unternehmen besteht/en seit; Rechtsform des/der Unternehmen, Eintragungsort, Erklärung des Bewerbers über die technische Leitung des Unternehmens wie Büroinhaber/Hauptgesellschafter/bevollm. Vertreter bei jur. Person), Ansprechpartner/in sowie Telefon, Fax, Email, Homepage (Ist der Bewerber eine Juristische Person, zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/Planungsleistungen gehören, ist diese nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers zu III.3.2) nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Projektbearbeiter die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt.),
[2.] Name des Bewerbers/Bewerbergemeinschaft, ausführende Niederlassung, vertragsschließende Stelle, Anschrift, Land, das/die Unternehmen besteht/en seit; Rechtsform des/der Unternehmen, Eintragungsort, Erklärung des Bewerbers über die technische Leitung des Unternehmens wie Büroinhaber/Hauptgesellschafter/bevollm. Vertreter bei jur. Person), Ansprechpartner/in sowie Telefon, Fax, Email, Homepage (Ist der Bewerber eine Juristische Person, zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/Planungsleistungen gehören, ist diese nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers zu III.3.2) nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Projektbearbeiter die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt.),
[3.] Unterzeichnete Erklärung gemäß § 4 Abs. 2 VOF über die wirtschaftliche Verknüpfung (Anlage 1 zum Bewerberbogen),
[4.] Unterzeichnete Erklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlusskriterien nach § 4 Absatz 6 und 9 VOF (Anlage 2 zum Bewerberbogen),
[5.] Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers sind die Auftragsanteile, die als Unterauftrag vom Auftragnehmer vergeben werden sollen, zu benennen. Verzeichnis benannter Unternehmen (Anlage 3_IV 305 F zum Bewerberbogen),
[6.] Verpflichtungserklärung benannter Unternehmen (Anlage 4_IV 306 F zum Bewerberbogen),
[7.] Erklärung der Bewerbergemeinschaft, siehe Ziff. III.1.3) (Anlage 5_IV 307 F zum Bewerberbogen),
[7.1] Im Falle einer Bietergemeinschaft sind die Auftragsanteile der Mitglieder zu benennen. (Anlage 5a_zu IV 307 F zum Bewerberbogen).
Das Nichtvorliegen von einem der geforderten Erklärungen und Nachweise der Punkte [1] bis [7.1] führt ebenso wie das Fehlen der Unterschrift auf dem Bewerberbogen unmittelbar zum Ausschluss am weiteren Verfahren.
Von § 5 Abs. 3 VOF 2009 wird kein Gebrauch gemacht. Fehlende und/oder unvollständige Erklärungen undNachweise, die nicht bis zum Ablauf der Bewerberfrist vorgelegt wurden, werden nicht nachgefordert.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
[8.] Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung gemäß den Anforderungen in Ziffer III.1.1),
[9.] Gem. § 5 (4c) VOF Erklärung über den Gesamtumsatz (netto) der letzten 3 Geschäftsjahre (2011/2012/2013) und
[10.] den Umsatz (netto) für die entsprechende Dienstleistung in den letzten 3 Geschäftsjahren (2011/2012/2013). Bei der Ermittlung der Umsätze für entsprechende Dienstleistungen sind nur leistungsbezogene Umsätze zu berücksichtigen.
[11.] Für Bewerber, die nur mit Hilfe fremder Kapazitäten (Nachunternehmern) die gestellten Forderungen/Mindestanforderungen hinsichtlich Umsatz- und Mitarbeitern erfüllen, muss mit der Bewerbung eine Erklärung nach Anlage 4a_zu IV 306 F zum Bewerberbogen vorgelegt werden.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
[11.] Für Bewerber, die nur mit Hilfe fremder Kapazitäten (Nachunternehmern) die gestellten Forderungen/Mindestanforderungen hinsichtlich Umsatz- und Mitarbeitern erfüllen, muss mit der Bewerbung eine Erklärung nach Anlage 4a_zu IV 306 F zum Bewerberbogen vorgelegt werden.
Mindeststandards:
[zu 8.] Der Nachweis über die Berufshaftpflichtversicherung gemäß den Anforderungen Ziffer III.1.1) muss erbracht werden,
[zu 9.] Der mittlere jährliche Gesamtumsatz in den vergangenen 3 Geshäftsjahren (2011/2013/2013) muss pro Jahr mindestens 0,30 Mio. EUR (netto) betragen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Im Bewerberbogen sind folgende Angaben und Erklärungen zu machen und folgende Nachweise beizufügen:
[12.] Angaben zur personellen Ausstattung des Bewerbers, Gesamtzahl der angestellten Mitarbeiter und der Leitung des Büros/Unternehmens gemäß § 5 (5d) VOF in den letzten 3 Jahren, aufgeteilt nach Ingenieuren mit mindestens 5 Berufsjahren nach einer abgeschlossener Ausbildung sowie nach sonstigen Mitarbeitern,
[12.] Angaben zur personellen Ausstattung des Bewerbers, Gesamtzahl der angestellten Mitarbeiter und der Leitung des Büros/Unternehmens gemäß § 5 (5d) VOF in den letzten 3 Jahren, aufgeteilt nach Ingenieuren mit mindestens 5 Berufsjahren nach einer abgeschlossener Ausbildung sowie nach sonstigen Mitarbeitern,
[13]. Angaben zu den vorgesehenen Mitarbeitern (max. 2) gemäß § 5(5a); § 4(3) VOF wie: Name, Vorname, Berufsjahre, eine abgeschlossene Fachausbildung als Dipl.-Ing. FH/TH bzw. Bachelor/Master an Fachhochschulen oder Universitäten oder gleichwertig, Studiennachweise durch Kopie des jeweiligen Zeugnisses oder der entsprechenden Urkunde; Lebensläufe, Berufserfahrung, eine Liste von Referenzen mit vergleichbaren Projekten, an denen die genannten Projektmitarbeiter maßgeblich beteiligt waren (je Mitarbeiter) mind. 3 Referenzen):
[13]. Angaben zu den vorgesehenen Mitarbeitern (max. 2) gemäß § 5(5a); § 4(3) VOF wie: Name, Vorname, Berufsjahre, eine abgeschlossene Fachausbildung als Dipl.-Ing. FH/TH bzw. Bachelor/Master an Fachhochschulen oder Universitäten oder gleichwertig, Studiennachweise durch Kopie des jeweiligen Zeugnisses oder der entsprechenden Urkunde; Lebensläufe, Berufserfahrung, eine Liste von Referenzen mit vergleichbaren Projekten, an denen die genannten Projektmitarbeiter maßgeblich beteiligt waren (je Mitarbeiter) mind. 3 Referenzen):
— einem Projektleiter;
— einem stellvertretenden Projektleiter;
[14.] Es ist eine Referenzliste (Anlage 6 zum Bewerberbogen des Bewerbers/Bewerbergemeinschaft mit Projektbezeichnung, Ort der Ausführung, Bauherr/Auftraggeber, zum Bearbeitungsumfang/Leistungsspektrum, Schwierigkeitsgrad, Bauwerkskosten nach DIN 276 der KG 300 (Bauwerk – Baukonstruktion) und KG 400 (Bauwerk – Technische Anlagen) brutto, Projektdauer, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau/Sanierung/Denkmalschutz) einzureichen. Aus der Referenzliste sind zwei mit der Bauaufgabe vergleichbare Referenzprojekte 1 und 2 (Anlage 6.1 bzw. 6.2 des Bewerberbogens) vom Bewerber vorzustellen, die anhand der Auswertungsmatrix (Ziff.VI.1.2)) bewertet werden.
[14.] Es ist eine Referenzliste (Anlage 6 zum Bewerberbogen des Bewerbers/Bewerbergemeinschaft mit Projektbezeichnung, Ort der Ausführung, Bauherr/Auftraggeber, zum Bearbeitungsumfang/Leistungsspektrum, Schwierigkeitsgrad, Bauwerkskosten nach DIN 276 der KG 300 (Bauwerk – Baukonstruktion) und KG 400 (Bauwerk – Technische Anlagen) brutto, Projektdauer, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau/Sanierung/Denkmalschutz) einzureichen. Aus der Referenzliste sind zwei mit der Bauaufgabe vergleichbare Referenzprojekte 1 und 2 (Anlage 6.1 bzw. 6.2 des Bewerberbogens) vom Bewerber vorzustellen, die anhand der Auswertungsmatrix (Ziff.VI.1.2)) bewertet werden.
Die Referenzprojekte 1 und 2 werden nur bewertet, wenn nachfolgende Anforderungen/Bedigungen a) bis d) erfüllt sind:
a) — die Leistungen müssen dem Bewerber eindeutig zuzuordnen sein d. h. eigenverantwortlich erbracht worden sein und keine Subunternehmerleistung sein;
b) — jede Referenz muss im unter „Name (Büro/Unternehmen)“ auf Seite 1 des Bewerberbogens angegebenem Büro/Unternehmen oder dessen Rechtsvorgänger bearbeitet worden sein;
c) — Referenzen von Projektmitarbeitern, die diese für andere Büros bearbeitet haben, dürfen nicht angegeben werden;
d) — die Leistungen an den Referenzprojekten müssen abgeschlossen sein, die Übergabe des Objektes (LPH 8 des Objektplaners) an den Bauherren darf max. 5 Jahre zurückliegen (d. h. Übergabe des Objektes bis spätestens vor dem Tag der Veröffentlichung der Bekanntmachung).
d) — die Leistungen an den Referenzprojekten müssen abgeschlossen sein, die Übergabe des Objektes (LPH 8 des Objektplaners) an den Bauherren darf max. 5 Jahre zurückliegen (d. h. Übergabe des Objektes bis spätestens vor dem Tag der Veröffentlichung der Bekanntmachung).
[14.1.] Angaben zum Auftraggeber (öffentlicher/privater Auftraggeber) mit Adresse, Ansprechpartner und dessen Telefonnummer. Ein Bestätigungs- oder Referenzschreiben mit Angaben zum Gebäudetyp, zum Bearbeitungsumfang mit kurzer Beschreibung, Leistungsphasen gem. HOAI , zu den Kosten nach DIN 276 sowie zum Bearbeitungszeitraum. (Anlage 6.1 a/b und 6.2 a/b zum Bewerberbogen),
[14.1.] Angaben zum Auftraggeber (öffentlicher/privater Auftraggeber) mit Adresse, Ansprechpartner und dessen Telefonnummer. Ein Bestätigungs- oder Referenzschreiben mit Angaben zum Gebäudetyp, zum Bearbeitungsumfang mit kurzer Beschreibung, Leistungsphasen gem. HOAI , zu den Kosten nach DIN 276 sowie zum Bearbeitungszeitraum. (Anlage 6.1 a/b und 6.2 a/b zum Bewerberbogen),
[15.] Erklärungen zu Ausstattung, Gerät und technischer Ausrüstung über die der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft für die Erfüllung der Dienstleistung verfügen wird sowie zum Qualitätsmanagement im Rahmen zur Aufforderung zur Angebotsabgabe erfolgt im Verhandlungsverfahren (Stufe 2).
[15.] Erklärungen zu Ausstattung, Gerät und technischer Ausrüstung über die der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft für die Erfüllung der Dienstleistung verfügen wird sowie zum Qualitätsmanagement im Rahmen zur Aufforderung zur Angebotsabgabe erfolgt im Verhandlungsverfahren (Stufe 2).
Mindeststandards:
[zu 14.] Es ist eine Referenzliste mit mindestens zwei mit der Bauaufgabe vergleichbaren Referenzprojekten vorzulegen.
Die Referenzprojekte dürfen keine Tief- und Ingenieurbauwerke sein.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 500 000 EUR für Personenschäden und mindestens 1 000 000 EUR sonstige Schäden (Sachschäden und Vermögensschäden) je Schadensereignis bei einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens erforderlich. Die Gesamtleistung der Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme betragen. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 500 000 EUR für Personenschäden und mindestens 1 000 000 EUR sonstige Schäden (Sachschäden und Vermögensschäden) je Schadensereignis bei einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens erforderlich. Die Gesamtleistung der Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme betragen. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
Nachweis durch Vorlage entsprechender Kopien des Versicherungsscheines mit dem Teilnahmenantrag.
Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine unwiderrufliche Erklärung des Versicherungsunternehmens nachgewiesen werden, mit der sie den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Nach Erteilung des Auftrages muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden.
Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine unwiderrufliche Erklärung des Versicherungsunternehmens nachgewiesen werden, mit der sie den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Nach Erteilung des Auftrages muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeine Vertragsbedingungen zu den Verträgen für freiberuflich Tätige – AVB Hochbau §§ 10, 11, 12 (gemäß Formular IV 401.HF ABau); die LHO und ihre AV LHO sowie Rundschreiben einsehbar unter www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben. (diese Auflistung ist nicht abschließend). Weiterhin gilt das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB).
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln
Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeine Vertragsbedingungen zu den Verträgen für freiberuflich Tätige – AVB Hochbau §§ 10, 11, 12 (gemäß Formular IV 401.HF ABau); die LHO und ihre AV LHO sowie Rundschreiben einsehbar unter www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben. (diese Auflistung ist nicht abschließend). Weiterhin gilt das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter sind zugelassen. Mit der Bewerbung ist eine von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnete Erklärung Anlage 5_IV 307 F des Bewerberbogens abzugeben:
— in der alle Mitglieder mit Name und Adresse aufgeführt sind und sich als Bewerbergemeinschaft bewerben,
— im Falle der Aufforderung zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren eine Bietergemeinschaft bilden,
— im Falle der Auftragserteilung eine Arbeitsgemeinschaft bilden,
— der bevollmächtigte Vertreter benannt ist und der die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle und dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
— alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften erklärt wird.
Mehrfachbeteiligungen, d. h. parallele Beteiligung einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind grundsätzlich unzulässig und können zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffenen Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren führen.
Im Zweifelsfall haben die Bewerber nachzuweisen, dass der Wettbewerb durch die Mehrfachbeteiligungen nicht beeinträchtigt wird.
Dies gilt nicht in gleicher Weise für Mehrfachbewerbungen als Nachunternehmer. Der Auftraggeber behält sich bei Bewerbern oder Bewerbergemeinschaften mit demselben Nachunternehmer vor, diese Nachunternehmer aus Wettbewerbsgründen von der Teilnahme an den Bietergesprächen auszuschließen. Die Nachunternehmerleistung kann in diesem Fall dennoch zum Gegenstand des Bietergesprächs werden.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Dies gilt nicht in gleicher Weise für Mehrfachbewerbungen als Nachunternehmer. Der Auftraggeber behält sich bei Bewerbern oder Bewerbergemeinschaften mit demselben Nachunternehmer vor, diese Nachunternehmer aus Wettbewerbsgründen von der Teilnahme an den Bietergesprächen auszuschließen. Die Nachunternehmerleistung kann in diesem Fall dennoch zum Gegenstand des Bietergesprächs werden.
Sonstige besondere Bedingungen:
Besondere Vertragsbedingungen (BVB) gemäß:
— Frauenförderverordnung (FFV) vom 23.8.1999 (Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin, S. 498).
— Anforderungen nach dem Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (AVG) vom 8.7.2010 (GVBl. für Berlin vom 22.7.2010), zuletzt geädert am 5.6.2012 (GVBL.S.159 vom 16.6.2012).
— Auskünfte nach dem Berliner Korruptionsregister – Korruptionsregistergesetz (KRG) vom 1.12.2010
(Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin, Ausgabe Nr. 30/2010.
— Eventuell Auskunft aus dem Gewerbezentralregister nach § 150a Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 GewO,
— BVB zur Beachtung zu Umweltschutzanforderungen bei der Planung IV 404 F.
Hinweis: Weiteres siehe Ziff. VI.3).
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Nach § 19 VOF Qualifikation des Auftragnehmers Architekt/in und Ingenieur/in.
Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung ihrer oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG vom 07.09.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist und im Auftragsfalle die Vorgaben der Berliner Architekten- und Baukammergesetzes ABKG erfüllt sind.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung ihrer oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG vom 07.09.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist und im Auftragsfalle die Vorgaben der Berliner Architekten- und Baukammergesetzes ABKG erfüllt sind.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 6
Objektive Auswahlkriterien:
Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen (§ 10 Abs. 3 VOF).Der Teilnahmeantrag erhält nachfolgende Punkte:
Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen (§ 10 Abs. 3 VOF).Der Teilnahmeantrag erhält nachfolgende Punkte:
[1.] Wenn ein mittlerer jährliche Gesamtumsatz (netto) der letzten 3 Geschäftsjahre (Ziff. III.2.2)) – von mindestens 400 000 EUR vorliegt: 5 Pkt.
[2.] Wenn ein mittlere jährliche Umsatz (netto) für die entsprechende Dienstleistung der letzten 3 Geschäftsjahre (Ziff. III.2.2)) – von mindestens 200 000 EUR vorliegt: 5 Pkt.
[3.] Angaben zu den festangestellten Mitarbeitern (Ziff. III.2.3)): Wenn mindestens durchschnittlich 3 Ingenieure/innen im Unternehmen in den letzten 3 Jahren mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung nachweisbar beschäftigt sind: 5 Pkt.
[4.] Angaben zu den vorgesehenen Projektmitarbeitern (Ziff. III.2.2)) max. 16 Pkt. – bewertet wird das Kriterium als Summe der Unterkriterien [4.1 und 4.2].[4.1] – wenn der Projektleiter/Projektleiterin mehr als 10 Jahre Berufserfahrung in der Tragwerksplanung nachweist: 8 Pkt. [4.2] – wenn der/die stellvertretende Projektleiter/Projektleiterin mehr als 8 Jahre Berufserfahrung in der Tragwerksplanung nachweist: 8 Pkt.
[4.] Angaben zu den vorgesehenen Projektmitarbeitern (Ziff. III.2.2)) max. 16 Pkt. – bewertet wird das Kriterium als Summe der Unterkriterien [4.1 und 4.2].[4.1] – wenn der Projektleiter/Projektleiterin mehr als 10 Jahre Berufserfahrung in der Tragwerksplanung nachweist: 8 Pkt. [4.2] – wenn der/die stellvertretende Projektleiter/Projektleiterin mehr als 8 Jahre Berufserfahrung in der Tragwerksplanung nachweist: 8 Pkt.
[5.] Angaben zu den Referenzprojekten: max. 40 Pkt. [(2*20 Pkt.) Jedes der 2 Referenzprojekte wird mit 20 Pkt. bewertet, wenn die Bedigungen a) bis d) gemäß Ziff. III.2.3) erfüllt sind und wenn es sich bei dem Referenzprojekt um eine Sanierung eines denkmalgeschützten historischen Gebäudes ähnlicher Bauart (Mauerwerksbau) dem geplanten Bauvorhaben handelt.In der Summe aller Kriterien werden max. 71 Pkt. vergeben.
[5.] Angaben zu den Referenzprojekten: max. 40 Pkt. [(2*20 Pkt.) Jedes der 2 Referenzprojekte wird mit 20 Pkt. bewertet, wenn die Bedigungen a) bis d) gemäß Ziff. III.2.3) erfüllt sind und wenn es sich bei dem Referenzprojekt um eine Sanierung eines denkmalgeschützten historischen Gebäudes ähnlicher Bauart (Mauerwerksbau) dem geplanten Bauvorhaben handelt.In der Summe aller Kriterien werden max. 71 Pkt. vergeben.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V
Frau Gentz und Frau Haase
Referenz Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 13968E70004
Zusätzliche Informationen
1.1 Alle Bewerbungen sind zwingend unter Benutzung des vom Auftraggeber erstellten Bewerberbogens einzureichen. Nicht unterschriebene, sowie nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen.
1.1 Alle Bewerbungen sind zwingend unter Benutzung des vom Auftraggeber erstellten Bewerberbogens einzureichen. Nicht unterschriebene, sowie nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen.
1.2 Zur angemessenen Beteiligung von kleineren Büroorganisationen und Berufsanfängern am Verfahren wird insbesondere auf die Möglichkeit der Beteiligung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen.
2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die
Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient.
2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig ausgefüllt werden. Wie in Ziff. III.1.1) beschrieben, betragen die vom Nachunternehmer nachzuweisenden Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung 500 000 EUR für Personen- und 1 000 000 EUR für sonstige Schäden;
2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig ausgefüllt werden. Wie in Ziff. III.1.1) beschrieben, betragen die vom Nachunternehmer nachzuweisenden Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung 500 000 EUR für Personen- und 1 000 000 EUR für sonstige Schäden;
2.2 Nach Ziff. III.2.3) dürfen maximal 2 Projektmitarbeiter und maximal 2 Referenzprojekte (Anlage 6.1 und 6.2 Bewerberbogen) vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 2 Projektmitarbeitern und 2 Referenzen werden in die Wertung einbezogen.
2.2 Nach Ziff. III.2.3) dürfen maximal 2 Projektmitarbeiter und maximal 2 Referenzprojekte (Anlage 6.1 und 6.2 Bewerberbogen) vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 2 Projektmitarbeitern und 2 Referenzen werden in die Wertung einbezogen.
3. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden, dass der Bewerberbogen an Länge gewinnt, sind Änderungen im Bewerberbogen nicht zulässig.
4. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden, gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend, deutsche Übersetzungen von Nachweisen oder sonstigen Angaben müssen beglaubigt sein.
5. Die Bewerberunterlagen (keine losen Blätter) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber (Anlage 7 zum Bewerberbogen) gekennzeichnet bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V Hochbau VS 1-2, Fehrbelliner Platz 2, 10707 Berlin auf dem Postweg oder direkt einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt.
5. Die Bewerberunterlagen (keine losen Blätter) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber (Anlage 7 zum Bewerberbogen) gekennzeichnet bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V Hochbau VS 1-2, Fehrbelliner Platz 2, 10707 Berlin auf dem Postweg oder direkt einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt.
6. Zusätzliche Auskünfte sind frühzeitig schriftlich jedoch spätestens bis zum 5.6.2014 an die Vergabestelle zu richten. Auskunftserteilung erfolgt nur nach schriftlicher Anforderung (d.h. per E-Mail, Fax oder Brief), von der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten Internetadresse (s. Punkt 1) veröffentlicht.
6. Zusätzliche Auskünfte sind frühzeitig schriftlich jedoch spätestens bis zum 5.6.2014 an die Vergabestelle zu richten. Auskunftserteilung erfolgt nur nach schriftlicher Anforderung (d.h. per E-Mail, Fax oder Brief), von der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten Internetadresse (s. Punkt 1) veröffentlicht.
7. Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung benannt.
8. Mit der Abgabe eines Angebotes sind zu den unter Ziff. III.1.4) genannten Besonderen Vertragsbedingungen weitere nachfolgende Formblätter ausgefüllt mit einzureichen:
— Eigenerklärung zur Frauenförderung IV 309 F und IV 403 F Besondere Vertragsbedingungen (BVB);
— Eigenerklärung zu Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträge IV 308 F und IV 402 F Besonderen Vertragsbedingungen (BVB).
Angebote, die keine oder unvollständige Erklärungen enthalten, werden nicht berücksichtigt.
9. Der Bieter (einschließlich eventueller Nachunternehmer) darf keinen Eintrag im Berliner Korruptionsregister haben. Eine diesbezügliche Abfrage erfolgt vor Zuschlagserteilung. Die entsprechende Erklärung ist vom Bieter im Rahmen der Aufforderung zur Angebotsabgabe (Stufe 2 Verhandlungsverfahren) vorzulegen.
9. Der Bieter (einschließlich eventueller Nachunternehmer) darf keinen Eintrag im Berliner Korruptionsregister haben. Eine diesbezügliche Abfrage erfolgt vor Zuschlagserteilung. Die entsprechende Erklärung ist vom Bieter im Rahmen der Aufforderung zur Angebotsabgabe (Stufe 2 Verhandlungsverfahren) vorzulegen.
Zum Zwecke der Abfrage beim Korruptionsregister gemäß § 6 Abs. 1 Nr. 3 i. V. m. § 6 Abs. 3 bis 6 des Berliner Datenschutzgesetzes (Bln DSG), sind im potenziellen Auftragsfall personenbezogene Daten (Name, Vorname, Geburtsdatum, Geburtsort) der verantwortlich handelnden Personen (Geschäftsführer, gesetzliche Vertreter) zu benennen sowie die Zustimmung dieser Personen zur Weiterleitung der erforderlichen Daten an den öffentlichen Auftraggeber einzuholen. Ohne Einwilligung und Zustimmung kann der Zuschlag nicht erteilt werden. Die Erhebung und weitere Verarbeitung der Daten dient der Aufgabenerfüllung nach dem Berliner Korruptionsregistergesetz vom 19.4.2006 (GVBl. S. 358).
Zum Zwecke der Abfrage beim Korruptionsregister gemäß § 6 Abs. 1 Nr. 3 i. V. m. § 6 Abs. 3 bis 6 des Berliner Datenschutzgesetzes (Bln DSG), sind im potenziellen Auftragsfall personenbezogene Daten (Name, Vorname, Geburtsdatum, Geburtsort) der verantwortlich handelnden Personen (Geschäftsführer, gesetzliche Vertreter) zu benennen sowie die Zustimmung dieser Personen zur Weiterleitung der erforderlichen Daten an den öffentlichen Auftraggeber einzuholen. Ohne Einwilligung und Zustimmung kann der Zuschlag nicht erteilt werden. Die Erhebung und weitere Verarbeitung der Daten dient der Aufgabenerfüllung nach dem Berliner Korruptionsregistergesetz vom 19.4.2006 (GVBl. S. 358).
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin, Geschäftsstelle
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3090138316📞
Fax: +49 3090137613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Nach Zurückweisung einer Rüge beträgt die Frist für die Beantragung eines Nachprüfungsverfahren vor der Verkammer 15 Kalendertage (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB; 4. Teil vom 24.4.2009 – Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung).
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2014/S 091-160012 (2014-05-09)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2014-10-15) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Objekt Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Humboldt-Universität zu Berlin, am Standort Unter den Linden 6, 10099 Berlin.
Verfahren Vergabekriterien
Kriterium: 1. Am Beispiel eines Referenzprojektes die geplante Herangehensweise unter Berücksichtigung der bestehenden Substanz und Nutzung (40)
2. Statische und konstruktive Bewertung von Sonderbauteilen (5)
3. Erfassen von notwendigen Bauzwischenständen (10)
4. Mitwirkung Brandschutztechnischer Ertüchtigung des Bestandes (25)
5. Wirtschaftlichkeit des Honorars (20)
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2014-10-09 📅
Name: Wetzel & von Seht Ingenieurbüro für Bauwesen
Postanschrift: Wielandstr. 26
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10707
Land: Deutschland 🇩🇪
Internetadresse: www.wetzelvonseht.de🌏 Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 6
Quelle: OJS 2014/S 200-353533 (2014-10-15)