Lieferung, Aufbau und Inbetriebnahme eines Vessel Traffic Service Systems (VTS-Systems)

Hamburg Port Authority, Anstalt öffentlichen Rechts

Im Rahmen des Auftrages soll in 2 Nautischen Zentralen im Hamburger Hafen ein komplettes serverbasiertes hochverfügbares VTS-System geliefert, aufgebaut und in Betrieb genommen werden. Der Auftrag umfasst die Lieferung von Hardware und Software. Auf den 13 Radarstationen der HPA sind hierzu Prozessoren zur Trackerzeugung zu installieren und an die bauseits vorhandenen Radarsensoren (analoge und digitale Signalverarbeitung) anzuschließen. Über das bauseits vorhandene geroutete IP LWL-Netzwerk sind die Radarbild- und Trackdaten von allen Stationen in beiden Zentralen mit entsprechenden Multitrackservern (redundant verschaltet) zu korrelieren und auf den Radararbeitsplätzen für die Nautiker hochauflösend zur Anzeige zu bringen. Für die Arbeitsplätze in den beiden nautischen Zentralen sind abgesetzt über LWL entsprechende Displayprozessoren in der bauseits vorhandenen IT-Sicherheitszelle zu installieren und über das bauseits gestellte Keyboard-System an den nautischen Arbeitsplätzen in Betrieb zu nehmen. An den Arbeitsplätzen in beiden Zentralen kann das Radarbild mit ECDIS-Karten und mit bathymetrischen Informationen hinterlegt werden. Für den Kartenimport/Update sind entsprechende Verfahren zu implementieren. Beide Zentrale sind redundant verschaltet, die 2. Zentrale läuft im Hot-Standbymodus parallel mit.
Das VTS-System bietet ferner ein Voice/Image-Recording. Hierzu ist mit dem bauseits vorhandenen Küstenfunksystem eine geeignete Schnittstelle zu implementieren, die eine synchrone Aufzeichnung/Replay von Bild- und Tondaten ermöglicht.
Die AIS-Daten des AG sind in das VTS-System zur automatischen Trackerzeugung und Validierung zu integrieren.
Für die bauseits vorhandene nautische Schiffsdatenbank des Auftragsgebers ist eine Software-Schnittstelle zu implementieren, die Positionsmeldungen (Passieren von Waypoints) in die Datenbank schreibt und den Schiffsstatus zurückliest.
Das VTS-System hostet einen hochverfügbaren Software-Prozess zur Erfassung und Aufenthaltsberechnung von Binnenschiffen. Diese Daten werden von anderen IT-Systemen des Auftraggebers weiterverarbeitet.
Über definierte Schnittstellen sind die Anzeige und die Unterstützung von bauseits gestellten Videokameras für die Objektverfolgung (Tracking per Videokamera mit Handover) in das VTS-System zu integrieren.
Angebunden an das VTS-System soll ein Simulator-Arbeitsplatz sein, der das Aufsetzen von Schiffstypen und Routen zu nautischen Übungszwecken ermöglicht.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-11-25. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-10-28.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-10-28 Auftragsbekanntmachung
2016-05-23 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2014-10-28)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Installation von Mess-, Kontroll-, Prüf- und Navigationsgeräten
Menge oder Umfang:
— Komplette Lieferung, Montage und Inbetriebnahme eines VTS-Systems im Hamburger Hafen.Zeitraum: ca. Anfang 2015 bis Ende 2015.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Installation von Mess-, Kontroll-, Prüf- und Navigationsgeräten 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Hamburg Port Authority, Anstalt öffentlichen Rechts
Postanschrift: Neuer Wandrahm 4
Postleitzahl: 20457
Postort: Hamburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.hamburg-port-authority.de 🌏
E-Mail: zentralereinkauf@hpa.hamburg.de 📧

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-10-28 📅
Einreichungsfrist: 2014-11-25 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-10-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 210-372819
ABl. S-Ausgabe: 210
Zusätzliche Informationen
Das Vergabeverfahren erfolgt nach der Sektorenverordnung. Bei dieser Bekanntmachung handelt es sich um einen Aufruf zur Teilnahme am Wettbewerb. Die zu erbringende Leistung ist unter Pkt. II.1.5) grob beschrieben. Unter http://www.hamburg-port-authority.de ist im Bereich „Für Hafenkunden“ und dort unter „Ausschreibungen/Teilnahmewettbewerbe“ ein Bewerbungsformblatt für diesen Teilnahmewettbewerb abzurufen. Dieses Formblatt beschreibt die für den Teilnahmeantrag zwingend einzuhaltende Form. Das ausgefüllte Bewerbungsformblatt ist mit den Teilnahmeunterlagen abzugeben. Das Bewerbungsformblatt dient der Zusammenfassung der Bewerbungsunterlagen und vereinfacht die Auswertung für den AG. Die Nicht-Vorlage des Bewerbungsformblatts zum Eröffnungstermin des Teilnahmewettbewerbs führt zum Ausschluss vom weiteren Verfahren. Wichtige Hinweise: Unter III.2.3 1) wird zu jedem Kompetenzbereich 1.1 bis 1.4 mindestens eine Referenz gefordert. Wird diese Forderung zum Eröffnungstermin des Teilnahmewettbewerbs nicht erfüllt, führt dies zum Ausschluss vom weiteren Verfahren. Unter III.2.3 2) wird ein qualitativer Nachweis zum 24/7-Support verlangt. Kann dieser zum Eröffnungstermin nicht vorgelegt werden, führt dies zum Ausschluss vom weiteren Verfahren. Referenzen und der Nachweis gemäß III.2.3) werden nicht nachgefordert. Andere schriftliche Unterlagen werden in dieser Phase nicht zur Verfügung gestellt. Die Teilnahmeanträge haben die unter III.2) aufgeführten Inhalte in der vorgegebenen Struktur (siehe Bewerbungsformblatt) aufzuweisen. Die Teilnahmeanträge sind als solche zu kennzeichnen und in einem verschlossenen Umschlag einzureichen. Es sind nur Teilnahmeanträge zugelassen, die dem Verhandlungsleiter zum Eröffnungstermin vorliegen. Eine Ausnahme gilt dann, wenn der verspätete Eingang durch Umstände verursacht worden ist, die nicht vom Bewerber zu vertreten sind. Die Umstände hat der Bewerber unaufgefordert und unverzüglich darzulegen und nachzuweisen. Bewerbergemeinschaften: 1. Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. In dem Teilnahmeantrag ist ein zentraler Ansprechpartner anzugeben, der bevollmächtigt ist, die Bewerbergemeinschaft und später im Fall der Auswahl für das Verhandlungsverfahren auch die Bietergemeinschaft zu vertreten. Die Vollmacht ist mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen (Kopie ausreichend). 2. Die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft sind in dem Teilnahmeantrag vollständig zu benennen. Eine Bewerbergemeinschaft wird bei der Bewertung gemeinsam betrachtet. Nachweise und Erklärungen allgemeiner Art müssen von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft einzeln eingereicht werden. Hierzu gehören: Alle Nachweise gem. Punkt III.2.1) und Punkt III.2.2). Von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft ist hierzu ein eigenes Bewerbungsformblatt auszufüllen, und ein eigenes Anschreiben, mit dem die Richtigkeite der Angaben zum Unternehmen rechtsverbindlich unterschrieben bestätigt wird. Die Nachweise zu Punkt III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit, müssen nicht von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft einzeln nachgewiesen werden. Es müssen jedoch alle Anforderungen zu III.2.3) gemeinsam durch die Bewerbergemeinschaft abgedeckt werden. Die entsprechenden Referenzen sind in den Bewerbungsformblättern der Mitglieder aufzuführen. Die Erklärung zu III.2.3), Punkt 2 ist gemeinsam abzugeben. Das Bewerbungsformblatt ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft abzugeben, nicht jedoch für Nachunternehmer. 3. Schließen sich mehrere Bewerber zu einer Bewerbergemeinschaft zusammen, so ist zu gewährleisten, dass kein Bewerber Mitglied in mehr als einer Bewerbergemeinschaft ist. Ist ein Bewerber Mitglied in mehreren Bewerbergemeinschaften, so werden diese Bewerbergemeinschaften zwingend vom Teilnahmeverfahren ausgeschlossen. Nachunternehmer: 1. Der Bewerber hat in dem Teilnahmeantrag auch die Dritten, insbesondere Nachunternehmer, anzugeben, deren Kapazitäten er sich im Fall der Beauftragung bedienen will. Der Bewerber hat insoweit weiter darzulegen, welche Kapazitäten der Dritten genutzt werden sollen, dass sie die Eignungsanforderungen gemäß Pkt. III.2.3) Teilnahmebedingungen (anhand entsprechender Referenzen) erfüllen und z. B. durch eine Verpflichtungserklärung des Dritten nachzuweisen, dass dem Bewerber diese Kapazitäten zum Zeitpunkt der Ausführung des Auftrages zur Verfügung stehen werden. 2. Abgabe der Erklärung, dass die vorgesehenen Nachunternehmer in diesem Vergabeverfahren ausschließlich für den Bewerber eingesetzt werden sollen und nicht für andere Bewerber. Kann diese Erklärung im Rahmen des Teilnahmewettbewerbes nicht abgegeben werden, so ist dies in den Bewerbungsunterlagen zu dokumentieren. Sollte die Auswahl der Bewerber für das weitere Vergabeverfahrens (Verhandlungsverfahren) zu einer Mehrfachbeteiligung von Unterauftragnehmern führen, wird der Auftraggeber einzelfallbezogen entscheiden, ob ein Ausschluss unter dem Gesichtspunkt einer Wettbewerbsbeeinflussung geboten ist. Hierzu wird dem Bewerber die Möglichkeit eingeräumt, darzulegen wie mögliche Wettbewerbsbeeinträchtigungen in Folge einer Mehrfachbeteiligung eines oder mehrerer Nachunternehmer durch Maßnahmen des Bewerbers bzw. des/ der Nachunternehmer verhindert werden sollen. Bewertung der Bewerber: Im Teilnahmewettbewerb werden nur Bewerber berücksichtigt, welche die unter Pkt. III.2) angegebenen Teilnahmebedingungen erfüllen und die unter Pkt. VI.3) beschriebene Form (Bewerbungsformblatt) einhalten. Ausländische Bewerber/Unternehmen haben gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes gem. Pkt. III.2) vorzulegen. Die Bewertung der Teilnahmeanträge erfolgt anhand von folgenden Kriterien: 1. Gesamteindruck der Bewerbungsunterlagen 4 %, 2. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit des Bewerbers 16 %, 3. Fachliche Eignung des Bewerbers 80 %. Die 5 am besten geeigneten Bewerber erhalten nach Auswertung der Teilnahmeanträge detaillierte Ausschreibungsunterlagen und werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Die anderen Bewerber erhalten eine entsprechende Information über die Nichtberücksichtigung im weiteren Vergabeverfahren. Sollten sich aus Sicht des Bewerbers Nachfragen ergeben, sind diese ausschließlich schriftlich (unter Angabe der unter Pkt. IV.3.1) genannten Vergabenummer) per Fax oder E-Mail, bis sechs Kalendertage vor Ablauf der Frist für den Eingang des Teilnahmeantrags an folgende Adresse zu richten: Hamburg Port Authority AöR Brooktorkai 1 Zentraler Einkauf 20457 Hamburg Fax: +49 40428472612 E-Mail: zentralereinkauf@hpa.hamburg.de Fragen, die während des laufenden Verfahrens gestellt und beantwortet werden, sind ausschließlich unter http://www.hamburg-port-authority.de veröffentlicht. Der Bewerber hat eigenverantwortlich und regelmäßig die Informationen abzurufen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Dienstleistungskategorie: 7
Kurze Beschreibung:
Im Rahmen des Auftrages soll in 2 Nautischen Zentralen im Hamburger Hafen ein komplettes serverbasiertes hochverfügbares VTS-System geliefert, aufgebaut und in Betrieb genommen werden. Der Auftrag umfasst die Lieferung von Hardware und Software. Auf den 13 Radarstationen der HPA sind hierzu Prozessoren zur Trackerzeugung zu installieren und an die bauseits vorhandenen Radarsensoren (analoge und digitale Signalverarbeitung) anzuschließen. Über das bauseits vorhandene geroutete IP LWL-Netzwerk sind die Radarbild- und Trackdaten von allen Stationen in beiden Zentralen mit entsprechenden Multitrackservern (redundant verschaltet) zu korrelieren und auf den Radararbeitsplätzen für die Nautiker hochauflösend zur Anzeige zu bringen. Für die Arbeitsplätze in den beiden nautischen Zentralen sind abgesetzt über LWL entsprechende Displayprozessoren in der bauseits vorhandenen IT-Sicherheitszelle zu installieren und über das bauseits gestellte Keyboard-System an den nautischen Arbeitsplätzen in Betrieb zu nehmen. An den Arbeitsplätzen in beiden Zentralen kann das Radarbild mit ECDIS-Karten und mit bathymetrischen Informationen hinterlegt werden. Für den Kartenimport/Update sind entsprechende Verfahren zu implementieren. Beide Zentrale sind redundant verschaltet, die 2. Zentrale läuft im Hot-Standbymodus parallel mit.
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Das VTS-System bietet ferner ein Voice/Image-Recording. Hierzu ist mit dem bauseits vorhandenen Küstenfunksystem eine geeignete Schnittstelle zu implementieren, die eine synchrone Aufzeichnung/Replay von Bild- und Tondaten ermöglicht.
Die AIS-Daten des AG sind in das VTS-System zur automatischen Trackerzeugung und Validierung zu integrieren.
Für die bauseits vorhandene nautische Schiffsdatenbank des Auftragsgebers ist eine Software-Schnittstelle zu implementieren, die Positionsmeldungen (Passieren von Waypoints) in die Datenbank schreibt und den Schiffsstatus zurückliest.
Das VTS-System hostet einen hochverfügbaren Software-Prozess zur Erfassung und Aufenthaltsberechnung von Binnenschiffen. Diese Daten werden von anderen IT-Systemen des Auftraggebers weiterverarbeitet.
Über definierte Schnittstellen sind die Anzeige und die Unterstützung von bauseits gestellten Videokameras für die Objektverfolgung (Tracking per Videokamera mit Handover) in das VTS-System zu integrieren.
Angebunden an das VTS-System soll ein Simulator-Arbeitsplatz sein, der das Aufsetzen von Schiffstypen und Routen zu nautischen Übungszwecken ermöglicht.
Menge oder Umfang:
— Komplette Lieferung, Montage und Inbetriebnahme eines VTS-Systems im Hamburger Hafen.
Zeitraum: ca. Anfang 2015 bis Ende 2015.
Dauer: 12 Monate
Referenznummer: L-0724-14-V-EU
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Hamburg.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Bescheinigung über die Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister.
2. Formlose Erklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 21 Abs. 1 und 4 SektVO vorliegen.
3. Bestehende Berufshaftpflichtversicherung (die Vorlage von Kopien ist zulässig).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Darstellung der Organisationsstruktur des Unternehmens, der Standorte und der Niederlassungen.
Sofern die Ausführung durch eine Niederlassung erfolgen soll, sind die vorstehend abgefragten Daten für die fragliche Niederlassung zu erstellen.
2. Erklärung über den Umsatz für vergleichbare Leistungen, der Gegenstand der Vergabe ist, jeweils für die letzten 5 Jahre. Soweit die Umsätze von dem Bewerber zusammen mit anderen erbracht wurden, sind diese gesondert unter Angabe des prozentualen Anteils am Gesamtumsatz des betreffenden Projektes auszuweisen.
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3. Erklärung aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber in den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren und aktuell fest angestellten Beschäftigten ersichtlich ist, gegliedert nach Berufsgruppen (technische/kaufmännische Angestellte).
4. Nachweis über die im Unternehmen vorhandenen und ggf. zertifizierten Qualitätssicherungsmaßnahmen. Es ist zu beschreiben, welche Geschäftsprozesse von dieser Qualitätssicherung abgedeckt sind.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Nachweis der fachlichen Qualifikation und Eignung für die Erbringung der unter Abschnitt II.1.5) und II.2.1) genannten Leistungen.
Hierzu hat der Bewerber Referenzen der vergangenen 10 Jahre einzureichen, mit denen die Ausführung der ausgeschriebenen Leistungen bei vergleichbaren Bauvorhaben (Art und Komplexität gemäß Abschnitt II.1.5) nachgewiesen werden.
Es werden Referenzen erwartet, bei denen maßgeblich ingenieurmäßiges Knowhow im Bereich Softwareerstellung und Hardwareinbetriebnahme zum Erfolg der Maßnahme beigesteuert wurde. Der Anteil und die Fertigungstiefe der Ingenieurleistungen sind nachvollziehbar in den Bewerbungsunterlagen darzustellen. Die Anzahl der für das Projekt abgestellten Mitarbeiter ist anzugeben.
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Es sind Referenzen zu folgenden Kompetenzbereichen vorzulegen:
1.1) Realisierung von mindestens einer VTS-Anwendung aus dem Bereich der Hafenüberwachung.
1.2) Realisierung von mindestens einer VTS-Anwendung aus dem Bereich der Binnenschifffahrt.
1.3) Realisierung von mindestens einer VTS-Anwendung aus dem Bereich des Küstenschutzes.
1.4) Realisierung von mindestens einer VTS-Simulatoranwendung.
1.5) Realisierung von einer VTS-Anwendung mit der Integration von zehn (oder mehr) Radarsensoren und einer AIS-Basisstation.
Hinweis zu den Kompetenzbereichen 1.1 bis 1.5:
Die realisierten Systeme sind genau zu benennen (Realisierungszeitraum, Kostenvolumen, Anzahl der bereitgestellten Mitarbeiter, eigene Fertigungstiefe im Projekt). Es ist zu benennen, wer der Hauptauftragnehmer in dem referenzierten Projekt gewesen ist. Eine Angabe von noch nicht fertig abgeschlossenen Referenzprojekten ist zulässig.
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Es sind Ansprechpartner und Kontaktdaten des Auftraggebers zu nennen, die über die Leistungserbringung der Referenzmaßnahem weitere Auskünfte geben können.
Hinweis zu den Kompetenzbereichen 1.1 bis 1.4:
Jede eingereichte vergleichbare Referenz wird mit 5 Punkten bewertet.
Es werden max. 15 Punkte pro Kompetenzbereich vergeben. Werden für die oben aufgeführte Kompetenzbereiche 1.1 bis 1.4 zum Einreichungstermin keine vergleichbaren Referenzen eingereicht, so wird der Bewerber als fachlich nicht geeignet eingestuft und vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
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Hinweis zum Kompetenzbereich 1.5: Eine Dopplung der Referenz mit den Kompetenzbereichen 1.1 bis 1.4 ist zulässig, wenn die Besonderheit und der Umfang der Sensorintegration detailliert dargelegt wird. Es wird maximal eine Referenz in der Bewertung berücksichtigt und bei entsprechender Vergleichbarkeit mit 20 Punkten bewertet.
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2. Zwingend für eine gültige Bewerbung, ist der Nachweis über die Vorhaltung eines qualifizierten Servicepartners für die Ausübung eines zeitnahen technischen 24/7-Support in der Nautischen Zentrale. Der Servicepartner muss (z. B. innerhalb eines nachgeschalteten Wartungsvertrages) in einer garantierten Zeit von 6h (außerhalb der regulären Dienstzeiten) und innerhalb von 3h (innerhalb der regulären Dienstzeiten werktags 9:00-15:00 Uhr) nach Anrufeingang eine Entstörtätigkeit in der Nautischen Zentrale aufnehmen können.
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Für die Ausübung des Services wird eine Mindestqualifikation eines staatlich geprüften Technikers mit einer min. 5jährigen Berufserfahrung im VTS-Bereich verlangt. Kann dieser Nachweis zum Eröffnungstermin nicht erbracht werden, führt dies zum Ausschluss vom weiteren Verfahren.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Siehe Vergabeunterlagen im Angebotsverfahren.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Vergabeunterlagen im Angebotsverfahren.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem(r) Vertreter(in).

Verfahren
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Dunja Seibert
Internetadresse: www.hamburg-port-authority.de 🌏
Name: Hamburg Port Authority AöR, Ausschreibungsstelle
Postanschrift: Brooktorkai 1
Fax: +49 40428472612 📠
URL der Dokumente: www.hamburg-port-authority.de 🌏
URL der Teilnahme: www.hamburg-port-authority.de 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Finanzbehörde
Postanschrift: Große Bleichen 27
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 20354
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Hinsichtlich der Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen gilt § 107 Abs.3 Nr. 4 GWB. Insbesondere ist ein Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB nur zulässig, soweit nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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Quelle: OJS 2014/S 210-372819 (2014-10-28)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-05-23)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
E-Mail: zentralereinkauf@hpa.hamburg.de 📧

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-05-23 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-05-26 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 100-179606
Verweist auf Bekanntmachung: 2014/S 210-372819
ABl. S-Ausgabe: 100
Quelle: OJS 2016/S 100-179606 (2016-05-23)