Lieferung , Customizing, Pflege und Weiterentwicklung eines Forschungsunterstützenden Klinischen Arbeitsplatzsystemes ( KAS ) sowie einer eHealth-Plattform. Beides zusammen wird kurz als das „KAS“ oder auch nur „System“ bezeichnet. Das System setzt sich zusammen aus: KAS-Teilplattform Krankenversorgung; KAS – Teilplattform Forschung; Teilplattform KIS-Integration; Teilplattform Medizintechnik Integration; Teilplattform eHealth
Lieferung, Customizing, Pflege und Weiterentwicklung eines Forschungsunterstützenden Klinischen Arbeitsplatzsystems (KAS) sowie einer eHealth-Plattform. Beides zusammen wird kurz als das „KAS“ oder auch nur „System“ bezeichnet. Der ausgeschriebene Auftrag ist in 2 Lose aufgeteilt, wobei das Los 1 aus 4 Teilen besteht: Los 1 Titel 1 KAS-Teilplattform Krankenversorgung; Los 1 Titel 2:KAS Teilplattform Forschung; Los 1 Titel 3: Teilplattform KIS-Integration: Los 1 Titel 4: Teilplattform Medizintechnik-Integration; Los 2: Teilplattform eHealth. Los 1 Titel 1: KAS-Teilplattform Krankenversorgung. Die Funktionsmodule des Klinischen Arbeitsplatzsystems (KAS) unterstützen die Arbeits- und Informationsprozesse aller patientennah tätigen Berufsgruppen übergreifend für die drei Patientengruppen ambulant, stationär und Notfall. Das KAS bietet hierbei alle erforderlichen Spezialausprägungen für die diversen Fachabteilungen. Es existieren beim Auftraggeber (AG) einzelne Anwendungen, die zwar inhaltlich zum KAS gehören, jedoch durch eigenständige Anwendungssoftware abgebildet sind. Beispiele sind das OP-Management- und Dokumentationsystem, der Kodierarbeitsplatz, das intensivmedizinische Informationssystem (PDMS), die Qualitätssicherungssoftware oder die onkologische Spezialdokumentation. Derartige Programme sind mit dem neuen KAS zu integrieren und bilden gemeinsam das Gesamtsystem KAS. Im vorliegenden Projekt soll das KAS außerdem als Standard-Abteilungsinformationssystem in den Funktionsbereichen eingesetzt werden. Wichtige Bereiche wie Labor, Blutbank, Radiologie, Nuklearmedizin und Pathologie verfügen bereits über ein dediziertes AbteilungsInformationssystem (AIS). In diversen anderen Funktionsstellen sind wiederum spezielle Befunddokumentationslösungen vorhanden. Diese Systeme sollen nicht ersetzt, sondern möglichst tief mit dem neuen KAS integriert werden. Die Teilplattform Krankenversorgung soll unter anderem folgende Anforderungen erfüllen: — Es stehen Funktionsmodule zur Verfügung für: — Pflegedokumentation, — Ärztliche und pflegerische Prozessunterstützung in der Notaufnahme, — Elektronisches Auftrags- und Befundmanagement, — Workflow- und regelbasierte Prozessunterstützung, — Klinische Entscheidungsunterstützung (CDS), — Medikation inkl. Hausliste, AMTS, Medikationsplan und eMAR (electronic Medication Administration Record), — Stations- und Ambulanzarbeitsplatz, — Leistungsstellen-Management, — Das System verfügt über eine webbasierte Bedienoberfläche, — Jegliches Customizing kann releasefähig vorgenommen werden. — Das System unterstützt für wesentliche Funktionen zukünftig mindestens eine mobile Endgeräte-Plattform (iOS, Android, oder Windows 8) Los 1 Titel 2: KAS-Teilplattform Forschung: Die Teilplattform Forschung soll die Arbeits- und Informationsprozesse aller Anwender unterstützen, welche mit der Vorbereitung, Durchführung oder Auswertung von Studien und damit mit Probanden oder Patienten als Teilnehmer an diesen Studien zu tun haben. Sowohl auf Seite der Studienteilnehmer als auch auf Seite der von der UMG beteiligten Personen gibt es eine erhebliche konzeptuelle Überlappung mit der Krankenversorgung. Das Konzept des forschungsunterstützenden KAS beruht u. a. darauf, Daten und Informationen aus dem Versorgungs-Kontext für Forschungszwecke zu nutzen. Insofern decken auch die beiden definierten und vor allem als „logisch“ anzusehenden Teilplattformen KAS und Forschung viele Anforderungen gemeinsam ab – die Gesamtlösung wird somit von einer integrierten Plattform gebildet, die Anteile mit primären Bezügen zur Krankenversorgung („Teilplattform Krankenversorgung“) und andere Anteile mit primären Bezügen zur Forschung („Teilplattform Forschung“) enthält. Beide Anteile greifen auf den gemeinsa-men Datenbestand zu und können darauf basierend regelbasierte Aktionen ausführen. Die gemeinsame Nutzung von Daten aus dem Versorgungs-Kontext für Forschungszwecke kann nur auf Basis einer Kombination krankenhausweiter sowie studienspezifischer Einwilligungen erfolgen. Die Erfassung dieser modularen Einwilligungen soll im Kontext der Versorgung mit den Mitteln des forschungsunterstützenden KAS erfolgen. Das Management von Personen-Identitäten, Pseudonymen sowie der Einwilligungen soll in technischem Zusammenspiel mit einer KAS-externen Vertrauensstelle (Treuhandstelle der UMG) erfolgen, die netzwerkfähige Funktionsmodule hierzu anbietet. Forschung findet auf Basis exportierter Teildatenbestände des forschungsunterstützenden KAS statt, die Ankopplung einer Data Warehouse-Lösung wird angestrebt. Forschungsergebnisse sollen z. B. im Rahmen der Individualisierung der Therapie zurückfließen in das forschungsunterstützende KAS, etwa in Form automatischer Hinweise oder Vorschläge an das Fachpersonal. Die für den Titel 2 anzubietende Lösung soll unter anderem die folgenden Eigenschaften aufweisen: — Archiv zur Speicherung von Rohdaten aus Datenquellen des Krankenhaus-Informationssystems (z. B. Einzelwerte zu Analyten eines Laborauftrages, Einzelwerte aus Messreihen klinisch-diagnostischer Geräte jeweils in unverarbeiteter Form), — Integriertes Data Dictionary im Sinne eines konfigurierbaren kontrollierten Vokabulars, — Modul zur Abfrage der Studiendatenbank nach Patienten mittels Ein-/Ausschlusskriterien, — Modul zum Import sowie zum datenschutzgerechten Export von Daten auf Studien- und Patientenebene, — Modul zum freien Parametrieren dynamischer und regelbasierter Datenerfassungs-Workflows, — Funktionen zur regelbasierten Abbildung der Prozess-Unterstützung und -Steuerung, — Funktionsmodul Audit Trail zur nutzerbezogenen Dokumentation aller Änderungen und Zugriffe, — Möglichkeit zur Einbindung eines externen ID-Managements (z. B. PID-Generator der TMF oder Mainzelliste, IMBEI Mainz). Los 1 Titel 3: KAS-Teilplattform KIS-Integration Mit diesem Titel soll ein Ersatz für den heute noch vorhandenen eGate Kommunikationsserver geliefert werden. Diese neue Anwendungsplattform soll für alle in der UMG benötigten Nachrichten-basierten Schnittstellen genutzt werden. Die für den Titel 3 anzubietende Lösung soll die folgenden Eigenschaften aufweisen: — Basisfunktionen, welche in marktüblichen Plattformen wie eGate (Oracle), Cloverleaf (HealthComm), Ensemble (Intersystems), OpenLink (Siemens) oder vergleichbaren Lösungen anderer Hersteller enthalten sind, — Datenbank mit Auswertemöglichkeit für alle Transaktionen, — Integrierte oder extern einbindbare Services zum Zugriff auf Terminologien mit regelbasiertem Mapping von Daten, — Vermittlung IHE-basierter Transaktionen zwischen IT-Systemen, — Integrierte Umgebung zur Entwicklung von einfachen Anwendungen (Apps) mit Zugriff auf die Datenbank des Systems oder auf Services, mit denen die Plattform integriert ist. Los 1 Titel 4: KAS-Teilplattform Medizingeräte-Integration. Die mit „Medizingeräte-Integrationsplattform“ bezeichnete Komponente dient der tief integrierten Anbindung von non-DICOM Medizingeräten an das KAS und an die Teilplattform Forschung. Es soll Konnektoren oder vergleichbare Dienste zentral bereitstellen, um damit strukturierte Daten zu den Geräten zu bringen (Patienten- und Auftragsdaten) bzw. um diese von den Geräten entgegenzunehmen und in die Elektronische Patientenakte sowie in die Forschungsdatenbanken zu leiten. Außerdem soll die für den Titel 4 anzubietende Lösung folgende Eigenschaften aufweisen: — Das System muss diskrete Messungen von Geräten unterstützen, die in nicht akuten Versorgungsbereichen von Krankenhäusern eingesetzt werden, — Das System muss kontinuierliche Messungen von Geräten unterstützen, die in kritischen Versorgungsbereichen von Krankenhäusern (Intensivstation, perioperative Bereiche) eingesetzt werden, — Das System muss die Möglichkeit zur bettseitigen Patientenidentifikation bieten, — Es muss ein Funktionsmodul zur umfassenden semantischen Kodierung und flexibel konfigurierbaren Transformation von Gerätedaten verfügbar sein. Diese Funktion kann auch durch die im Titel 3 anzubietende Lösung unterstützt werden. Los 2: eHealth-Plattform: Die anzubietende Lösung weist die folgenden Eigenschaften auf: — Technische Voraussetzungen für eFA-basierte Nutzungsszenarien sind gegeben, — Modul zur Abfrage der Datenbank nach allen ausgeführten Transaktionen i.S. Audit/Logging, — Modul zur Nutzung als Ärzteportal ist vorhanden, — Modul zur Unterstützung von Telemedizin-Szenarien ist vorhanden, — Die Teilplattform eHealth verfügt über ein Datenschutzsiegel einer Zertifizierungseinrichtung.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-08-11.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-07-04.
Auftragsbekanntmachung (2014-07-04) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Klinisches Informationssystem
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Klinisches Informationssystem📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: 1. Universitätsmedizin Greifswald Körperschaft des öffentlichen Rechts
Postanschrift: Fleischmannstr. 8
Postleitzahl: 17475
Postort: Greifswald
Kontakt
Internetadresse: http://www.klinikum.uni-greifswald.de/index.php?id=121🌏
E-Mail: heike.kircher@uni-greifswald.de📧
Telefon: +49 3834865200📞
Fax: +49 3834865202 📠
Der Teilnahmeantrag ist in deutscher Sprache abzufassen. Dies gilt auch für alle geforderten zusätzlichen Unterlagen und Erklärungen. Unterlagen oder Erklärungen in anderen Sprachen werden nicht berücksichtigt. Der Schriftverkehr mit der ausschreibenden Stelle ist ebenfalls in deutscher Sprache zu führen.
Rechtsverbindliche Teilnahmeanträge sind nur in Papierform zugelassen; elektronisch oder per Telefax übermittelte Teilnahmeanträge sind nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag muss per Post in einem verschlossenen Umschlag an die oben genannte Stelle zugestellt werden (Umschläge mit Adhäsionsverschlüssen oder Verschlüssen in Form von Musterbeutelklammern gelten als nicht verschlossen). Der Umschlag ist mit der Aufschrift: Teilnahmewettbewerb Nr. (hier bitte die Ausschreibungsnummer der UMG reinschreiben)…: Forschungsunterstützendes KAS und mit der Angabe des Loses/der Lose, für die der Bewerber sich bewirbt zu kennzeichnen.
Zusätzlich zu den Antragsunterlagen in Papierform ist es erforderlich, eine vollständige Fassung des Teilnahmeantrags in elektronischer Form beizufügen. Dies dient der effektiven internen Kommunikation und Weiterbearbeitung der Unterlagen. Die Bewerber haben unbedingt sicherzustellen, dass die elektronische Form mit der Papierform inhaltsgleich ist. Zur Bereitstellung der elektronischen Version ist ein dem Antrag beigefügter Datenträger zu verwenden.
Ausführungsfristen:
Los 1 Titel 1: Implementierung in voraussichtlich drei Stufen ab 12/2014 bis 12/2017.
Die Ablösung des Altsystems (iSOFT CCG) muss bis Q4/2015 erfolgt sein.
Los 1 Titel 2: Die Implementierung in voraussichtlich zwei Stufen ab 12/2014 bis 12/2016.
Die Teilplattform Forschung muss bis 12/2015 realisiert werden.
Los 1 Titel 3: Implementierung in voraussichtlich zwei Stufen ab 12/2014 bis 12/2016.
Das Altsystem (Oracle eGate) muss bis Q4/2015 abgelöst sein.
Los 1 Teil 4: Implementierung in voraussichtlich zwei Stufen ab 12/2014 bis 12/2016.
Eine erste Stufe muss bis Q4/2015 parallel zu und integriert mit Los 2 erfolgt sein.
Los 2: Implementierung in voraussichtlich drei Stufen ab 12/2014 bis 12/2017.
Eine erste Stufe muss bis Q4/2015 parallel zu und integriert mit Los 2 erfolgt sein.
Der Teilnahmeantrag ist in deutscher Sprache abzufassen. Dies gilt auch für alle geforderten zusätzlichen Unterlagen und Erklärungen. Unterlagen oder Erklärungen in anderen Sprachen werden nicht berücksichtigt. Der Schriftverkehr mit der ausschreibenden Stelle ist ebenfalls in deutscher Sprache zu führen.
Rechtsverbindliche Teilnahmeanträge sind nur in Papierform zugelassen; elektronisch oder per Telefax übermittelte Teilnahmeanträge sind nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag muss per Post in einem verschlossenen Umschlag an die oben genannte Stelle zugestellt werden (Umschläge mit Adhäsionsverschlüssen oder Verschlüssen in Form von Musterbeutelklammern gelten als nicht verschlossen). Der Umschlag ist mit der Aufschrift: Teilnahmewettbewerb Nr. (hier bitte die Ausschreibungsnummer der UMG reinschreiben)…: Forschungsunterstützendes KAS und mit der Angabe des Loses/der Lose, für die der Bewerber sich bewirbt zu kennzeichnen.
Zusätzlich zu den Antragsunterlagen in Papierform ist es erforderlich, eine vollständige Fassung des Teilnahmeantrags in elektronischer Form beizufügen. Dies dient der effektiven internen Kommunikation und Weiterbearbeitung der Unterlagen. Die Bewerber haben unbedingt sicherzustellen, dass die elektronische Form mit der Papierform inhaltsgleich ist. Zur Bereitstellung der elektronischen Version ist ein dem Antrag beigefügter Datenträger zu verwenden.
Ausführungsfristen:
Los 1 Titel 1: Implementierung in voraussichtlich drei Stufen ab 12/2014 bis 12/2017.
Die Ablösung des Altsystems (iSOFT CCG) muss bis Q4/2015 erfolgt sein.
Los 1 Titel 2: Die Implementierung in voraussichtlich zwei Stufen ab 12/2014 bis 12/2016.
Die Teilplattform Forschung muss bis 12/2015 realisiert werden.
Los 1 Titel 3: Implementierung in voraussichtlich zwei Stufen ab 12/2014 bis 12/2016.
Das Altsystem (Oracle eGate) muss bis Q4/2015 abgelöst sein.
Los 1 Teil 4: Implementierung in voraussichtlich zwei Stufen ab 12/2014 bis 12/2016.
Eine erste Stufe muss bis Q4/2015 parallel zu und integriert mit Los 2 erfolgt sein.
Los 2: Implementierung in voraussichtlich drei Stufen ab 12/2014 bis 12/2017.
Eine erste Stufe muss bis Q4/2015 parallel zu und integriert mit Los 2 erfolgt sein.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Lieferung, Customizing, Pflege und Weiterentwicklung eines Forschungsunterstützenden Klinischen Arbeitsplatzsystems (KAS) sowie einer eHealth-Plattform. Beides zusammen wird kurz als das „KAS“ oder auch nur „System“ bezeichnet.
Der ausgeschriebene Auftrag ist in 2 Lose aufgeteilt, wobei das Los 1 aus 4 Teilen besteht: Los 1 Titel 1 KAS-Teilplattform Krankenversorgung; Los 1 Titel 2:KAS Teilplattform Forschung; Los 1 Titel 3: Teilplattform KIS-Integration: Los 1 Titel 4: Teilplattform Medizintechnik-Integration; Los 2: Teilplattform eHealth.
Der ausgeschriebene Auftrag ist in 2 Lose aufgeteilt, wobei das Los 1 aus 4 Teilen besteht: Los 1 Titel 1 KAS-Teilplattform Krankenversorgung; Los 1 Titel 2:KAS Teilplattform Forschung; Los 1 Titel 3: Teilplattform KIS-Integration: Los 1 Titel 4: Teilplattform Medizintechnik-Integration; Los 2: Teilplattform eHealth.
Los 1 Titel 1: KAS-Teilplattform Krankenversorgung.
Die Funktionsmodule des Klinischen Arbeitsplatzsystems (KAS) unterstützen die Arbeits- und Informationsprozesse aller patientennah tätigen Berufsgruppen übergreifend für die drei Patientengruppen ambulant, stationär und Notfall. Das KAS bietet hierbei alle erforderlichen Spezialausprägungen für die diversen Fachabteilungen.
Die Funktionsmodule des Klinischen Arbeitsplatzsystems (KAS) unterstützen die Arbeits- und Informationsprozesse aller patientennah tätigen Berufsgruppen übergreifend für die drei Patientengruppen ambulant, stationär und Notfall. Das KAS bietet hierbei alle erforderlichen Spezialausprägungen für die diversen Fachabteilungen.
Es existieren beim Auftraggeber (AG) einzelne Anwendungen, die zwar inhaltlich zum KAS gehören, jedoch durch eigenständige Anwendungssoftware abgebildet sind. Beispiele sind das OP-Management- und Dokumentationsystem, der Kodierarbeitsplatz, das intensivmedizinische Informationssystem (PDMS), die Qualitätssicherungssoftware oder die onkologische Spezialdokumentation. Derartige Programme sind mit dem neuen KAS zu integrieren und bilden gemeinsam das Gesamtsystem KAS.
Es existieren beim Auftraggeber (AG) einzelne Anwendungen, die zwar inhaltlich zum KAS gehören, jedoch durch eigenständige Anwendungssoftware abgebildet sind. Beispiele sind das OP-Management- und Dokumentationsystem, der Kodierarbeitsplatz, das intensivmedizinische Informationssystem (PDMS), die Qualitätssicherungssoftware oder die onkologische Spezialdokumentation. Derartige Programme sind mit dem neuen KAS zu integrieren und bilden gemeinsam das Gesamtsystem KAS.
Im vorliegenden Projekt soll das KAS außerdem als Standard-Abteilungsinformationssystem in den Funktionsbereichen eingesetzt werden. Wichtige Bereiche wie Labor, Blutbank, Radiologie, Nuklearmedizin und Pathologie verfügen bereits über ein dediziertes AbteilungsInformationssystem (AIS). In diversen anderen Funktionsstellen sind wiederum spezielle Befunddokumentationslösungen vorhanden. Diese Systeme sollen nicht ersetzt, sondern möglichst tief mit dem neuen KAS integriert werden.
Im vorliegenden Projekt soll das KAS außerdem als Standard-Abteilungsinformationssystem in den Funktionsbereichen eingesetzt werden. Wichtige Bereiche wie Labor, Blutbank, Radiologie, Nuklearmedizin und Pathologie verfügen bereits über ein dediziertes AbteilungsInformationssystem (AIS). In diversen anderen Funktionsstellen sind wiederum spezielle Befunddokumentationslösungen vorhanden. Diese Systeme sollen nicht ersetzt, sondern möglichst tief mit dem neuen KAS integriert werden.
Die Teilplattform Krankenversorgung soll unter anderem folgende Anforderungen erfüllen:
— Es stehen Funktionsmodule zur Verfügung für:
— Pflegedokumentation,
— Ärztliche und pflegerische Prozessunterstützung in der Notaufnahme,
— Elektronisches Auftrags- und Befundmanagement,
— Workflow- und regelbasierte Prozessunterstützung,
— Das System verfügt über eine webbasierte Bedienoberfläche,
— Jegliches Customizing kann releasefähig vorgenommen werden.
— Das System unterstützt für wesentliche Funktionen zukünftig mindestens eine mobile Endgeräte-Plattform (iOS, Android, oder Windows 8)
Los 1 Titel 2: KAS-Teilplattform Forschung:
Die Teilplattform Forschung soll die Arbeits- und Informationsprozesse aller Anwender unterstützen, welche mit der Vorbereitung, Durchführung oder Auswertung von Studien und damit mit Probanden oder Patienten als Teilnehmer an diesen Studien zu tun haben.
Die Teilplattform Forschung soll die Arbeits- und Informationsprozesse aller Anwender unterstützen, welche mit der Vorbereitung, Durchführung oder Auswertung von Studien und damit mit Probanden oder Patienten als Teilnehmer an diesen Studien zu tun haben.
Sowohl auf Seite der Studienteilnehmer als auch auf Seite der von der UMG beteiligten Personen gibt es eine erhebliche konzeptuelle Überlappung mit der Krankenversorgung. Das Konzept des forschungsunterstützenden KAS beruht u. a. darauf, Daten und Informationen aus dem Versorgungs-Kontext für Forschungszwecke zu nutzen. Insofern decken auch die beiden definierten und vor allem als „logisch“ anzusehenden Teilplattformen KAS und Forschung viele Anforderungen gemeinsam ab – die Gesamtlösung wird somit von einer integrierten Plattform gebildet, die Anteile mit primären Bezügen zur Krankenversorgung („Teilplattform Krankenversorgung“) und andere Anteile mit primären Bezügen zur Forschung („Teilplattform Forschung“) enthält. Beide Anteile greifen auf den gemeinsa-men Datenbestand zu und können darauf basierend regelbasierte Aktionen ausführen. Die gemeinsame Nutzung von Daten aus dem Versorgungs-Kontext für Forschungszwecke kann nur auf Basis einer Kombination krankenhausweiter sowie studienspezifischer Einwilligungen erfolgen. Die Erfassung dieser modularen Einwilligungen soll im Kontext der Versorgung mit den Mitteln des forschungsunterstützenden KAS erfolgen. Das Management von Personen-Identitäten, Pseudonymen sowie der Einwilligungen soll in technischem Zusammenspiel mit einer KAS-externen Vertrauensstelle (Treuhandstelle der UMG) erfolgen, die netzwerkfähige Funktionsmodule hierzu anbietet. Forschung findet auf Basis exportierter Teildatenbestände des forschungsunterstützenden KAS statt, die Ankopplung einer Data Warehouse-Lösung wird angestrebt. Forschungsergebnisse sollen z. B. im Rahmen der Individualisierung der Therapie zurückfließen in das forschungsunterstützende KAS, etwa in Form automatischer Hinweise oder Vorschläge an das Fachpersonal.
Sowohl auf Seite der Studienteilnehmer als auch auf Seite der von der UMG beteiligten Personen gibt es eine erhebliche konzeptuelle Überlappung mit der Krankenversorgung. Das Konzept des forschungsunterstützenden KAS beruht u. a. darauf, Daten und Informationen aus dem Versorgungs-Kontext für Forschungszwecke zu nutzen. Insofern decken auch die beiden definierten und vor allem als „logisch“ anzusehenden Teilplattformen KAS und Forschung viele Anforderungen gemeinsam ab – die Gesamtlösung wird somit von einer integrierten Plattform gebildet, die Anteile mit primären Bezügen zur Krankenversorgung („Teilplattform Krankenversorgung“) und andere Anteile mit primären Bezügen zur Forschung („Teilplattform Forschung“) enthält. Beide Anteile greifen auf den gemeinsa-men Datenbestand zu und können darauf basierend regelbasierte Aktionen ausführen. Die gemeinsame Nutzung von Daten aus dem Versorgungs-Kontext für Forschungszwecke kann nur auf Basis einer Kombination krankenhausweiter sowie studienspezifischer Einwilligungen erfolgen. Die Erfassung dieser modularen Einwilligungen soll im Kontext der Versorgung mit den Mitteln des forschungsunterstützenden KAS erfolgen. Das Management von Personen-Identitäten, Pseudonymen sowie der Einwilligungen soll in technischem Zusammenspiel mit einer KAS-externen Vertrauensstelle (Treuhandstelle der UMG) erfolgen, die netzwerkfähige Funktionsmodule hierzu anbietet. Forschung findet auf Basis exportierter Teildatenbestände des forschungsunterstützenden KAS statt, die Ankopplung einer Data Warehouse-Lösung wird angestrebt. Forschungsergebnisse sollen z. B. im Rahmen der Individualisierung der Therapie zurückfließen in das forschungsunterstützende KAS, etwa in Form automatischer Hinweise oder Vorschläge an das Fachpersonal.
Die für den Titel 2 anzubietende Lösung soll unter anderem die folgenden Eigenschaften aufweisen:
— Archiv zur Speicherung von Rohdaten aus Datenquellen des Krankenhaus-Informationssystems (z. B. Einzelwerte zu Analyten eines Laborauftrages, Einzelwerte aus Messreihen klinisch-diagnostischer Geräte jeweils in unverarbeiteter Form),
— Integriertes Data Dictionary im Sinne eines konfigurierbaren kontrollierten Vokabulars,
— Modul zur Abfrage der Studiendatenbank nach Patienten mittels Ein-/Ausschlusskriterien,
— Modul zum Import sowie zum datenschutzgerechten Export von Daten auf Studien- und Patientenebene,
— Modul zum freien Parametrieren dynamischer und regelbasierter Datenerfassungs-Workflows,
— Funktionen zur regelbasierten Abbildung der Prozess-Unterstützung und -Steuerung,
— Funktionsmodul Audit Trail zur nutzerbezogenen Dokumentation aller Änderungen und Zugriffe,
— Möglichkeit zur Einbindung eines externen ID-Managements (z. B. PID-Generator der TMF oder Mainzelliste, IMBEI Mainz).
Los 1 Titel 3: KAS-Teilplattform KIS-Integration
Mit diesem Titel soll ein Ersatz für den heute noch vorhandenen eGate Kommunikationsserver geliefert werden. Diese neue Anwendungsplattform soll für alle in der UMG benötigten Nachrichten-basierten Schnittstellen genutzt werden.
Die für den Titel 3 anzubietende Lösung soll die folgenden Eigenschaften aufweisen:
— Basisfunktionen, welche in marktüblichen Plattformen wie eGate (Oracle), Cloverleaf (HealthComm), Ensemble (Intersystems), OpenLink (Siemens) oder vergleichbaren Lösungen anderer Hersteller enthalten sind,
— Datenbank mit Auswertemöglichkeit für alle Transaktionen,
— Integrierte oder extern einbindbare Services zum Zugriff auf Terminologien mit regelbasiertem Mapping von Daten,
— Vermittlung IHE-basierter Transaktionen zwischen IT-Systemen,
— Integrierte Umgebung zur Entwicklung von einfachen Anwendungen (Apps) mit Zugriff auf die Datenbank des Systems oder auf Services, mit denen die Plattform integriert ist.
Los 1 Titel 4: KAS-Teilplattform Medizingeräte-Integration.
Die mit „Medizingeräte-Integrationsplattform“ bezeichnete Komponente dient der tief integrierten Anbindung von non-DICOM Medizingeräten an das KAS und an die Teilplattform Forschung. Es soll Konnektoren oder vergleichbare Dienste zentral bereitstellen, um damit strukturierte Daten zu den Geräten zu bringen (Patienten- und Auftragsdaten) bzw. um diese von den Geräten entgegenzunehmen und in die Elektronische Patientenakte sowie in die Forschungsdatenbanken zu leiten.
Die mit „Medizingeräte-Integrationsplattform“ bezeichnete Komponente dient der tief integrierten Anbindung von non-DICOM Medizingeräten an das KAS und an die Teilplattform Forschung. Es soll Konnektoren oder vergleichbare Dienste zentral bereitstellen, um damit strukturierte Daten zu den Geräten zu bringen (Patienten- und Auftragsdaten) bzw. um diese von den Geräten entgegenzunehmen und in die Elektronische Patientenakte sowie in die Forschungsdatenbanken zu leiten.
Außerdem soll die für den Titel 4 anzubietende Lösung folgende Eigenschaften aufweisen:
— Das System muss diskrete Messungen von Geräten unterstützen, die in nicht akuten Versorgungsbereichen von Krankenhäusern eingesetzt werden,
— Das System muss kontinuierliche Messungen von Geräten unterstützen, die in kritischen Versorgungsbereichen von Krankenhäusern (Intensivstation, perioperative Bereiche) eingesetzt werden,
— Das System muss die Möglichkeit zur bettseitigen Patientenidentifikation bieten,
— Es muss ein Funktionsmodul zur umfassenden semantischen Kodierung und flexibel konfigurierbaren Transformation von Gerätedaten verfügbar sein. Diese Funktion kann auch durch die im Titel 3 anzubietende Lösung unterstützt werden.
Los 2: eHealth-Plattform:
Die anzubietende Lösung weist die folgenden Eigenschaften auf:
— Technische Voraussetzungen für eFA-basierte Nutzungsszenarien sind gegeben,
— Modul zur Abfrage der Datenbank nach allen ausgeführten Transaktionen i.S. Audit/Logging,
— Modul zur Nutzung als Ärzteportal ist vorhanden,
— Modul zur Unterstützung von Telemedizin-Szenarien ist vorhanden,
— Die Teilplattform eHealth verfügt über ein Datenschutzsiegel einer Zertifizierungseinrichtung.
Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: Lieferung, Customizing, Pflege und Weiterentwicklung eines Forschungsunterstützenden Klinischen Arbeitsplatzsystemes (KAS)
Kurze Beschreibung:
Titel 1: Teilplattform Krankenversorgung: Titel 2: Teilplattform Forschung; Titel 3: Teilplattform KIS-Integration; Titel 4: Teilplattform Medizingeräte-Integration (siehe hier Abschnitt II.1.5)).
Zusätzliche Angaben zu den Losen:
Die geforderten Nachweise zur Prüfung der Fachkunde des Bewerbers sind für jedes Los und beim Los 1 für jeden der 4 Titel separat anzugeben.
Losnummer: 2
Bezeichnung des Loses: Lieferung, Customizing, Pflege und Weiterentwicklung einer eHealth-Plattform
Kurze Beschreibung: Teilplattform eHealth (siehe hier Abschnitt II.1.5)).
Referenznummer: E-16/2014
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
— Eigenerklärung, dass keiner der Ausschlussgründe § 6 EG, Absatz…
… (4), Lit. a bis g VOL/A vorliegt.
… (6) Lit. a bis e VOL/A vorliegt.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Es ist der jeweils in den Jahren 2012 und 2013 erzielten Umsatz für den Geschäftsbereich, in den die zu den Losen gehörenden Produkte fallen (Softwarelizenzen, Dienstleistungen, Supportgebühren, Hardware und Sonstiges) mit einer Eigenerklärung anzugeben. Es dürfen keine Umsätze hinzuge-rechnet werden, die aus anderen Geschäftsbereichen, als denen der ausgeschriebenen Leistungen vergleichbaren stammen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Es ist der jeweils in den Jahren 2012 und 2013 erzielten Umsatz für den Geschäftsbereich, in den die zu den Losen gehörenden Produkte fallen (Softwarelizenzen, Dienstleistungen, Supportgebühren, Hardware und Sonstiges) mit einer Eigenerklärung anzugeben. Es dürfen keine Umsätze hinzuge-rechnet werden, die aus anderen Geschäftsbereichen, als denen der ausgeschriebenen Leistungen vergleichbaren stammen.
Folgende Mindestanforderung ist dabei für das Los 1 zu erfüllen:
— Die Umsätze in 2013 und 2012 zusammengenommen müssen bei mindestens 5 000 000 EUR netto liegen.
Folgende Mindestanforderung ist dabei für das Los 2 zu erfüllen:
— Die Umsätze in 2013 und 2012 zusammengenommen müssen bei mindestens 500 000 EUR netto liegen.
Unternehmen, die aus regulatorischen Gründen (Aktiengesellschaften und entsprechende Regeln) oder wegen anderer Auflagen die oben verlangten Informationen nicht mitteilen dürfen, können mittels einer Eigenerklärung die Erfüllung der Mindestkriterien bestätigen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Unternehmen, die aus regulatorischen Gründen (Aktiengesellschaften und entsprechende Regeln) oder wegen anderer Auflagen die oben verlangten Informationen nicht mitteilen dürfen, können mittels einer Eigenerklärung die Erfüllung der Mindestkriterien bestätigen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
A.) Mitarbeiter/Weiterbildung:
Gefordert werden Eigenerklärungen des Bewerbers zur Prüfung seiner Leistungsfähigkeit, anhand derer die fachliche und wirtschaftliche Eignung geprüft werden kann. Die Eigenerklärungen müssen Angaben zu allen im Folgenden genannten Kriterien enthalten.
Gefordert werden Eigenerklärungen des Bewerbers zur Prüfung seiner Leistungsfähigkeit, anhand derer die fachliche und wirtschaftliche Eignung geprüft werden kann. Die Eigenerklärungen müssen Angaben zu allen im Folgenden genannten Kriterien enthalten.
a) Anzahl Mitarbeiter:
Es ist anzugeben, über wie viele Mitarbeiter das Unternehmen des Bewerbers verfügt, die potenziell an der inhaltlichen Umsetzung des ausgeschriebenen Projektes mitwirken können. „Potenziell“ bedeutet, dass alle geeigneten Mitarbeiter gezählt werden sollen, die im geplanten Ausführungszeitraum für das Projekt verfügbar gemacht werden können. „Inhaltliche Umsetzung“ heißt, dass beispielsweise Applikationsspezialisten, Schnittstellen- und Hardware-Fachleute, Workflow-Berater oder Projektmanager gezählt werden. Nicht gezählt werden Mitarbeiter aus Marketing, Vertrieb, Top-Management. Bekleiden einzelne Mitarbeiter mehrere Funktionen oder sind diese in Teilzeit angestellt, sind nur solche Mitarbeiter in die angegebene Zahl einzubeziehen, die die oben genannten inhaltlichen Aufgaben zu mindestens 50 % einer Vollzeitstelle ausüben. Weiterhin dürfen in diesem Fall die entsprechenden Mitarbeiter nur anteilig zu den mitberechnet werden.
Es ist anzugeben, über wie viele Mitarbeiter das Unternehmen des Bewerbers verfügt, die potenziell an der inhaltlichen Umsetzung des ausgeschriebenen Projektes mitwirken können. „Potenziell“ bedeutet, dass alle geeigneten Mitarbeiter gezählt werden sollen, die im geplanten Ausführungszeitraum für das Projekt verfügbar gemacht werden können. „Inhaltliche Umsetzung“ heißt, dass beispielsweise Applikationsspezialisten, Schnittstellen- und Hardware-Fachleute, Workflow-Berater oder Projektmanager gezählt werden. Nicht gezählt werden Mitarbeiter aus Marketing, Vertrieb, Top-Management. Bekleiden einzelne Mitarbeiter mehrere Funktionen oder sind diese in Teilzeit angestellt, sind nur solche Mitarbeiter in die angegebene Zahl einzubeziehen, die die oben genannten inhaltlichen Aufgaben zu mindestens 50 % einer Vollzeitstelle ausüben. Weiterhin dürfen in diesem Fall die entsprechenden Mitarbeiter nur anteilig zu den mitberechnet werden.
b) Weitere Kriterien:
Der Weiterbildungszeiten der für die ausgeschriebene Leistung vorgesehenen Mitarbeiter pro Jahr (zu differenzieren nach Projektmanagement, Beratung, Schulung usw.) ist auszuweisen. Anzugeben sind die durchschnittlichen jährlichen Weiterbildungsstunden je Mitarbeiter der letzten 3 Jahre (2011 bis 2013) im Bereich der ausgeschriebenen Leistungen. Bei Mitarbeitern, die nicht in den gesamten 3 letzten Jahren für den Bewerber tätig waren, sind die Weiterbildungsstunden aus dem/den vorangegangenen Arbeitsverhältnissen mit zu berücksichtigen.
Der Weiterbildungszeiten der für die ausgeschriebene Leistung vorgesehenen Mitarbeiter pro Jahr (zu differenzieren nach Projektmanagement, Beratung, Schulung usw.) ist auszuweisen. Anzugeben sind die durchschnittlichen jährlichen Weiterbildungsstunden je Mitarbeiter der letzten 3 Jahre (2011 bis 2013) im Bereich der ausgeschriebenen Leistungen. Bei Mitarbeitern, die nicht in den gesamten 3 letzten Jahren für den Bewerber tätig waren, sind die Weiterbildungsstunden aus dem/den vorangegangenen Arbeitsverhältnissen mit zu berücksichtigen.
Die Angaben sind je Los zusammengefasst für alle darin enthaltenen Titel (Titel nur in Los 1) zu machen.
Bewerber für das Los 1 müssen folgende Mindestanforderungen erfüllen:
— Zwanzig (20) Mitarbeiter insgesamt, die jeweils in mindestens drei vergleichbaren Projekten in den letzten 3 Jahren vor Teilnahmeantragsabgabe mitgewirkt haben müssen. In den „vergleichbaren Projekten“braucht ein dem Titel 2 entsprechendes System nicht enthalten zu sein.
— Zwanzig (20) Mitarbeiter insgesamt, die jeweils in mindestens drei vergleichbaren Projekten in den letzten 3 Jahren vor Teilnahmeantragsabgabe mitgewirkt haben müssen. In den „vergleichbaren Projekten“braucht ein dem Titel 2 entsprechendes System nicht enthalten zu sein.
— Je Titel stehen mindestens die folgenden Mitarbeiteranzahlen zur Verfügung:
Titel 1: 10; Titel 2: 5, Titel 3: 3, Titel 4: 3 Mitarbeiter.
— Im Titel 2 müssen mindestens 4 Mitarbeiter über eine mindestens zweijährige Berufserfahrung mit dem Produkt im Unternehmen verfügen und in mindestens zwei Projekten mit Forschungsbezug und projektspezifischer Funktions- bzw. Schnittstellenerweiterung mitgewirkt haben.
— Im Titel 2 müssen mindestens 4 Mitarbeiter über eine mindestens zweijährige Berufserfahrung mit dem Produkt im Unternehmen verfügen und in mindestens zwei Projekten mit Forschungsbezug und projektspezifischer Funktions- bzw. Schnittstellenerweiterung mitgewirkt haben.
Bewerber für das Los 2 müssen folgende Mindestanforderungen erfüllen:
— Mindestanforderung sind fünf (5) Mitarbeiter, die jeweils in mindestens drei vergleichbaren Projekten in den letzten 3 Jahren vor Teilnahmeantragsabgabe mitgewirkt haben müssen.
B.) Referenzen.
Los 1/Titel 1: Teilplattform Krankenversorgung.
a) KAS Referenzprojekte.
Gefordert werden mindestens 2 Referenzen über installierte umfassende Klinische Arbeitsplatzsysteme.
Je Referenz müssen mindestens folgende Angaben enthalten sein:
— Leistungsempfänger,
— Ansprechpartner für Rückfragen,
— Inbetriebnahmedatum (Monat und Jahr der Abnahme),
— Skizzenhafte Projektbeschreibung,
— Eckpunkte der Systemumgebung (z. B. integrierte Subsysteme),
— Hersteller, Produktbezeichnungen und Versionsstände vom KAS und dessen Funktionsmodulen,
— Organisationseinheiten beim Leistungsempfänger, indenen das System eingesetzt wird,
— Anzahl der pro Jahr mit dem KAS abgewickelten stationären und ambulanten Fälle.
Die Referenzprojekte müssen folgende Mindestkriterien erfüllen:
— Ein Jahr Betriebszeit für die stationäre und ambulante Nutzung (seit Datum der Abnahme bis Einreichung des Teilnahmeantrags),
— 40 000 stationäre und 75 000 ambulante Fälle (ohne Notfallpatienten) pro Jahr,
— Produktive Nutzung der folgenden Funktionsmodule:
— Umfassende Pflegedokumentation,
— Ärztliche und pflegerische Prozessunterstützung in der Notaufnahme,
— Elektronisches Auftrags- und Befundmanagement,
— Workflow- und regelbasierte Prozessunterstützung,
— Klinische Entscheidungsunterstützung (CDS),
— Mindestens 2 der folgenden Teilprozesse im Kontext der Medikation: Umsetzung zu/von Hausliste, Entscheidungsunterstützung bei Verordnung, Verordnung, AMTS, Medikationsplan in der EPA (eMAR, electronic Medication Administration Record),
— Durchführung der stationären und ambulanten Abrechnung in einem anderen System.
Die hier geforderten Informationen zu dem Projekt müssen in einer Anlage angegeben werden.
b) SAP-Integration zur stationären und ambulanten Abrechnung.
Hierbei sind mindestens 2 Referenzen zu benennen, bei denen das vom Bewerber installierte KAS mit SAP IS.H oder SAP ACM integriert ist und darüber die Abrechnung erfolgt. Je Referenz müssen mindestens folgende Angaben enthalten sein:
— Ansprechpartner,
— Inbetriebnahmedatum der Schnittstelle(n) (Monat und Jahr der Abnahme),
— Kurze Beschreibung der Funktionalität der Schnittstelle(n) mit SAP,
— Produktbezeichnungen und Versionsstände von KAS und Abrechnungssystem(en),
— Angabe, welcher Anteil aller Fälle mit welchen Systemen abgerechnet wird (Notfallversorgung, stationäre und ambulante Fälle).
— DRG-relevante Informationen (Diagnosen, Prozeduren, Zusatzinformationen) werden vom KAS zum Zwecke des Groupings exportiert,
— Durchführung der stationären Abrechnung in SAP IS.H,
— Die vollständige Erfassung aller ambulant abzurechnenden Leistungen erfolgt im KAS,
— Die strukturierten Daten dieser Leistungsdokumentation werden zur Durchführung der ambulanten Abrechnung vom KAS an SAP ACM übermittelt,
— Die ambulante Abrechnung wird routinemäßig seit mindestens einem Jahr und für mindestens 75 000 ambulante Fälle pro Jahr durchgeführt.
Los 1/Titel 2: Teilplattform Forschung
Referenzprojekte mit Forschungssystem.
Gefordert werden mindestens 2 Referenzen über eine installierte Forschungs-IT-Plattform im Sinne des als Titel 2 dargestellten Ansatzes. Je Referenz müssen mindestens folgende Angaben enthalten sein:
— Produktbezeichnungen und Versionsstände der Teilplattform Forschung und deren Funktionsmodulen,
— Eckpunkte der Systemumgebung (z. B. integrierte Subsysteme im KIS),
— Anzahl der pro Jahr mit dem System abgewickelten Studien inklusive der Anzahl eingeschlossener Patienten bzw. Probanden.
Die Referenzprojekte müssen folgende Mindestkriterien erfüllen (sofern nicht anders vermerkt sind alle Kriterien von jedem Projekt einzeln zu erfüllen):
— Mindestens ein Referenzprojekt muss nach dem 31.12.2010 fertiggestellt und mindestens seit einem Jahr routinemäßige genutzt werden (seit Datum der Abnahme bis Einreichung des Teilnahmeantrags)
— Im Projekt müssen sowohl medizinische als auch personenbezogene Daten verwaltet werden. Die Verwendung personenbezogener Daten erfolgt dabeiunter Einhaltung der Datenschutzbestimmungen, z. B. durch Verblendung, Pseudonymisierung o. ä.
— In einem (ggf. anderen) Projekt erfolgt die Verwaltung personenbezogener Daten in Zusammenwirken mit einer nicht zum Produkt gehörigen Patientenliste im Sinne der TMF-Datenschutzleitlinien (z. B. PIDGenerator der TMF oder Mainzelliste).
— Je System müssen mindestens 150 laufende oder bereits abgeschlossene Studien vorhanden sein.
— Je System wurden in mindestens einer Studie mindestens 4.000 teilnehmende Personen eingeschlossen.
Produktive Nutzung folgender Funktionsmodule:
— zum Studienmanagement,
— zum Management modularer Einverständniserklärungen und unter automatischer Berücksichtigung dieser bei der Nutzung der Daten,
— zur Datenauswertung,
— zum Export von Daten in eine Data Warehouse Lösung,
— Schnittstelle zu mindestens 2Teilsystemen der Krankenversorgung im Krankenhausinformationssystem mit Datenübertragung, darunter das patientenführende Teilsystem.
Los 1/Titel 3: Teilplattform KIS-Integration
Referenzen.
Hierbei sind mindestens 3 Referenzen zu benennen. Je Referenz müssen mindestens folgende Angaben enthalten sein:
— Inbetriebnahmedatum des Systems (Monat und Jahr der Abnahme),
— Kurze Beschreibung der Funktionalitäten der Schnittstelle(n) mit Produktbezeichnungen und Versionsstände der KIS Integrationsplattform.
— Je Referenz ist entweder SAP IS-H/i.s.h.med oder das vom Bewerber genannte KAS oder die gem. (Los 2) vom Bewerber genannte eHealth-Plattform an das System angeschlossen und kommuniziert für einen wesentlichen Teil aller in der Einrichtung behandelten Patienten über die KIS Integrationsplattform mit dem jeweils anderen System sowie weiteren Anwendungssystemen.
— Je Referenz ist entweder SAP IS-H/i.s.h.med oder das vom Bewerber genannte KAS oder die gem. (Los 2) vom Bewerber genannte eHealth-Plattform an das System angeschlossen und kommuniziert für einen wesentlichen Teil aller in der Einrichtung behandelten Patienten über die KIS Integrationsplattform mit dem jeweils anderen System sowie weiteren Anwendungssystemen.
Los 1/Titel 4: Teilplattform Medizingeräte-Integration
Hierbei sind mindestens drei Referenzen zu benennen. Je Referenz müssen mindestens folgende Angaben enthalten sein:
— Inbetriebnahmedatum des Systems (Monat und Jahr der Abnahme).
Kurze Beschreibung der Funktionalitäten mit:
— Produktbezeichnung und Versionsstand der Teilplattform Medizingeräte-Integration,
— Angabe zu Art und Anzahl der über die Plattform integrierten Medizingeräte,
— Angabe zu der mit dem KIS realisierten Integration (Protokolle, Nachrichten- und Datenformate).
— Es sind mindestens drei Referenzen nachzuweisen (sofern nicht identisch mit den oben bereits geforderten drei Referenzen sind zusätzliche Referenzen zu benennen), in denen das vom Bewerber genannte KAS an das System angeschlossen ist und seit mindestens einem Jahr im Echtbetrieb genutzt wird.
— Es sind mindestens drei Referenzen nachzuweisen (sofern nicht identisch mit den oben bereits geforderten drei Referenzen sind zusätzliche Referenzen zu benennen), in denen das vom Bewerber genannte KAS an das System angeschlossen ist und seit mindestens einem Jahr im Echtbetrieb genutzt wird.
Los 2: Teilplattform eHealth:
Es sind mindestens drei Referenzen zu benennen. Je Referenz müssen mindestens folgende Angaben enthalten sein:
— Leistungsempfänger
— Ansprechpartner
— Inbetriebnahmedatum des Systems (Monat und Jahr der Abnahme)
— Kurze Beschreibung der Funktionalitäten der installierten eHealth Plattform sowie der damit integrierten einrichtungs-internen als auch –externen ITSysteme (KIS, PVS, Apotheken-IS usw.).
— Beschreibung der beim AG zu lösenden Aufgabenstellung und kurze Darstellung der Resultate aus dem Projekt.
— Es sind mindestens drei Referenzen nachzuweisen (sofern nicht identisch mit den oben bereits geforderten drei Referenzen sind zusätzliche Referenzen zu benennen), in denen regionale Ge-sundheitsnetzwerke im Sinne einer umfassenden IHE Affinity Domain oder eines Health Information Networks aufgebaut wurden. Es müssen unterschiedliche Akteure aus der Primär-, Sekundär und Tertiärversorgung integriert sein und die Nutzungsszenarien dürfen nicht den Charakter eines eng begrenzten oder testweisen Betriebs aufweisen.
— Es sind mindestens drei Referenzen nachzuweisen (sofern nicht identisch mit den oben bereits geforderten drei Referenzen sind zusätzliche Referenzen zu benennen), in denen regionale Ge-sundheitsnetzwerke im Sinne einer umfassenden IHE Affinity Domain oder eines Health Information Networks aufgebaut wurden. Es müssen unterschiedliche Akteure aus der Primär-, Sekundär und Tertiärversorgung integriert sein und die Nutzungsszenarien dürfen nicht den Charakter eines eng begrenzten oder testweisen Betriebs aufweisen.
— Praxis- und Krankenhaus-Integration umgesetzt, d. h. Praxisverwaltungssysteme und KIS wurden mit dem System integriert.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigten Vertreter
Bietergemeinschaften werden nur berücksichtigt, wenn sie:
— wenn sie eine von allen Mitgliedern unterschriebene Erklärung beifügen, in der die einzelnen Mitglieder benannt sind, in der sich die Mitglieder für alle im Zusammenhang mit dem Vertrag entstehenden Verbindlichkeiten zur gesamtschuldnerischen Haftung verpflichten und in der ein Mitglied als bevollmächtigter Vertreter für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages benannt ist
— wenn sie eine von allen Mitgliedern unterschriebene Erklärung beifügen, in der die einzelnen Mitglieder benannt sind, in der sich die Mitglieder für alle im Zusammenhang mit dem Vertrag entstehenden Verbindlichkeiten zur gesamtschuldnerischen Haftung verpflichten und in der ein Mitglied als bevollmächtigter Vertreter für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages benannt ist
— eine Erklärung darüber beifügen, welche Leistungsteile von welchem Mitglied der Bietergemeinschaft übernommen werden sollen,
— wenn sie für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft die in dem Abschnitt III.2) genannten Nachweise und Erklärungen beifügen (siehe auch III.1.4)).
Sonstige besondere Bedingungen:
Interessierte Unternehmen können sich um die Lose 1 oder 2 oder 1 und 2 zusammen bewerben. Bewerbungen für einzelne Titel des Loses 1 sind nicht zulässig. Im Teilnahmeantrag ist anzugeben, um welche Lose die Bewerber sich bewirbt.
Bewerber, die einen Teilnahmeantrag auch für das Los 1 abgeben, müssen für jeden der zum Los 1 gehörenden Titel die titelspezifischen Eignungskriterien erfüllen.
Als Bewerber sind auch Bietergemeinschaften (BIGE) zugelassen. Hier haben die BIGE-Mitglieder jeweils einzeln die Eignungskriterien für die Leistungen, Titel oder die Lose zu erfüllen, welche durch den jeweiligen BIGE-Partner im Auftragsfall ausgeführt werden sollen.
Als Bewerber sind auch Bietergemeinschaften (BIGE) zugelassen. Hier haben die BIGE-Mitglieder jeweils einzeln die Eignungskriterien für die Leistungen, Titel oder die Lose zu erfüllen, welche durch den jeweiligen BIGE-Partner im Auftragsfall ausgeführt werden sollen.
Es ist zulässig, dass Bewerber Subunternehmen einbinden. Die Eignungskriterien im Bereich Fachkunde müssen dabei auch von den Subunternehmen mindestens für diejenigen Leistungsbereiche erfüllt werden, für welche der Bewerber das Subunternehmen einzusetzen beabsichtigt. Daher muss der Bewerber in der Nachunternehmererklärung auch angeben, für welche(s) Los(e), Titel bzw. für welche Leistungsbereiche welche(s) Subunternehmen eingesetzt werden soll(en). Für den/die Subunternehmer sind die für das zur Durchführung durch diesen Subunternehmer vorgesehene Los bzw. Titel geforderten Eignungsnachweise nach III.2.3) beigefügt werden.
Es ist zulässig, dass Bewerber Subunternehmen einbinden. Die Eignungskriterien im Bereich Fachkunde müssen dabei auch von den Subunternehmen mindestens für diejenigen Leistungsbereiche erfüllt werden, für welche der Bewerber das Subunternehmen einzusetzen beabsichtigt. Daher muss der Bewerber in der Nachunternehmererklärung auch angeben, für welche(s) Los(e), Titel bzw. für welche Leistungsbereiche welche(s) Subunternehmen eingesetzt werden soll(en). Für den/die Subunternehmer sind die für das zur Durchführung durch diesen Subunternehmer vorgesehene Los bzw. Titel geforderten Eignungsnachweise nach III.2.3) beigefügt werden.
Die geforderten Nachweise zur Prüfung der technischen Leistungsfähigkeit (III.2.3)) des Bewerbers sind für jedes Los und beim Los 1 für jeden der 4 Titel separat anzugeben. Die Unterlagen müssen für den Auftraggeber eindeutig den entsprechenden Losen und Titeln zugeordnet sein. Die vorgelegten Referenzprojekte müssen so ausführlich beschrieben sein, dass die Vergabestelle daraus entnehmen kann, ob die geforderten Mindestkriterien für die Gleichwertigkeit der Referenzen erfüllt sind.
Die geforderten Nachweise zur Prüfung der technischen Leistungsfähigkeit (III.2.3)) des Bewerbers sind für jedes Los und beim Los 1 für jeden der 4 Titel separat anzugeben. Die Unterlagen müssen für den Auftraggeber eindeutig den entsprechenden Losen und Titeln zugeordnet sein. Die vorgelegten Referenzprojekte müssen so ausführlich beschrieben sein, dass die Vergabestelle daraus entnehmen kann, ob die geforderten Mindestkriterien für die Gleichwertigkeit der Referenzen erfüllt sind.
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Objektive Auswahlkriterien:
Für das Los 1 soll die Anzahl der Teilnehmer am Verhandlungsverfahren auf drei beschränkt werden. Liegen mehr als drei geeignete Teilnehmer vor, dann wird die Teilnehmeranzahl auf drei reduziert. Hierzu werden alle nachstehend genannten objektiven Kriterien je Teilnehmer bewertet. Die folgenden Kriterien 1 bis 4 werden anhand von vom Bewerber vorgelegten Referenzen geprüft. Falls die als Eignungsnachweis vorgelegten Referenzen keine Aussagen zu den im Folgenden genannten Kriterien 1 bis 4 treffen oder diese nicht enthalten, kann der Bewerber zusätzliche Referenzen zu den hier genannten Kriterien 1 bis 4 vorlegen.
Für das Los 1 soll die Anzahl der Teilnehmer am Verhandlungsverfahren auf drei beschränkt werden. Liegen mehr als drei geeignete Teilnehmer vor, dann wird die Teilnehmeranzahl auf drei reduziert. Hierzu werden alle nachstehend genannten objektiven Kriterien je Teilnehmer bewertet. Die folgenden Kriterien 1 bis 4 werden anhand von vom Bewerber vorgelegten Referenzen geprüft. Falls die als Eignungsnachweis vorgelegten Referenzen keine Aussagen zu den im Folgenden genannten Kriterien 1 bis 4 treffen oder diese nicht enthalten, kann der Bewerber zusätzliche Referenzen zu den hier genannten Kriterien 1 bis 4 vorlegen.
Kriterium 1: Funktionsumfang der Schnittstellen zu SAP (IS.H, ACM) und Anzahl der realisierten Projekte mit diesen Schnittstellen.
Kriterium 2: Verfügbarkeit und Funktionsumfang von Modulen zur regelbasierten Prozessunterstützung.
Kriterium 3: Funktionsumfang der Schnittstelle zu carus myMEDIS und Anzahl der realisierten Projekte mit dieser Schnittstelle.
Kriterium 4: Häufigkeit produktiver Installationen eines vergleichbaren Forschungssystems an Universitätskliniken).
Kriterium 5: Anzahl der durchschnittlichen jährlichen Weiterbildungsstunden der vorgesehenen Mitarbeiter.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Frau Kircher
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2014-12-02 📅
Datum des Endes: 2017-12-30 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: E-16/2014
Zusätzliche Informationen
Der Teilnahmeantrag ist in deutscher Sprache abzufassen. Dies gilt auch für alle geforderten zusätzlichen Unterlagen und Erklärungen. Unterlagen oder Erklärungen in anderen Sprachen werden nicht berücksichtigt. Der Schriftverkehr mit der ausschreibenden Stelle ist ebenfalls in deutscher Sprache zu führen.
Der Teilnahmeantrag ist in deutscher Sprache abzufassen. Dies gilt auch für alle geforderten zusätzlichen Unterlagen und Erklärungen. Unterlagen oder Erklärungen in anderen Sprachen werden nicht berücksichtigt. Der Schriftverkehr mit der ausschreibenden Stelle ist ebenfalls in deutscher Sprache zu führen.
Rechtsverbindliche Teilnahmeanträge sind nur in Papierform zugelassen; elektronisch oder per Telefax übermittelte Teilnahmeanträge sind nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag muss per Post in einem verschlossenen Umschlag an die oben genannte Stelle zugestellt werden (Umschläge mit Adhäsionsverschlüssen oder Verschlüssen in Form von Musterbeutelklammern gelten als nicht verschlossen). Der Umschlag ist mit der Aufschrift: Teilnahmewettbewerb Nr. (hier bitte die Ausschreibungsnummer der UMG reinschreiben)…: Forschungsunterstützendes KAS und mit der Angabe des Loses/der Lose, für die der Bewerber sich bewirbt zu kennzeichnen.
Rechtsverbindliche Teilnahmeanträge sind nur in Papierform zugelassen; elektronisch oder per Telefax übermittelte Teilnahmeanträge sind nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag muss per Post in einem verschlossenen Umschlag an die oben genannte Stelle zugestellt werden (Umschläge mit Adhäsionsverschlüssen oder Verschlüssen in Form von Musterbeutelklammern gelten als nicht verschlossen). Der Umschlag ist mit der Aufschrift: Teilnahmewettbewerb Nr. (hier bitte die Ausschreibungsnummer der UMG reinschreiben)…: Forschungsunterstützendes KAS und mit der Angabe des Loses/der Lose, für die der Bewerber sich bewirbt zu kennzeichnen.
Zusätzlich zu den Antragsunterlagen in Papierform ist es erforderlich, eine vollständige Fassung des Teilnahmeantrags in elektronischer Form beizufügen. Dies dient der effektiven internen Kommunikation und Weiterbearbeitung der Unterlagen. Die Bewerber haben unbedingt sicherzustellen, dass die elektronische Form mit der Papierform inhaltsgleich ist. Zur Bereitstellung der elektronischen Version ist ein dem Antrag beigefügter Datenträger zu verwenden.
Zusätzlich zu den Antragsunterlagen in Papierform ist es erforderlich, eine vollständige Fassung des Teilnahmeantrags in elektronischer Form beizufügen. Dies dient der effektiven internen Kommunikation und Weiterbearbeitung der Unterlagen. Die Bewerber haben unbedingt sicherzustellen, dass die elektronische Form mit der Papierform inhaltsgleich ist. Zur Bereitstellung der elektronischen Version ist ein dem Antrag beigefügter Datenträger zu verwenden.
Ausführungsfristen:
Los 1 Titel 1: Implementierung in voraussichtlich drei Stufen ab 12/2014 bis 12/2017.
Die Ablösung des Altsystems (iSOFT CCG) muss bis Q4/2015 erfolgt sein.
Los 1 Titel 2: Die Implementierung in voraussichtlich zwei Stufen ab 12/2014 bis 12/2016.
Die Teilplattform Forschung muss bis 12/2015 realisiert werden.
Los 1 Titel 3: Implementierung in voraussichtlich zwei Stufen ab 12/2014 bis 12/2016.
Das Altsystem (Oracle eGate) muss bis Q4/2015 abgelöst sein.
Los 1 Teil 4: Implementierung in voraussichtlich zwei Stufen ab 12/2014 bis 12/2016.
Eine erste Stufe muss bis Q4/2015 parallel zu und integriert mit Los 2 erfolgt sein.
Los 2: Implementierung in voraussichtlich drei Stufen ab 12/2014 bis 12/2017.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer beim Ministerium für Wirtschaft Arbeit und Tourismus MV -Geschäftsstelle-
Postanschrift: Johannes -Stelling-Str. 14
Postort: Schwerin
Postleitzahl: 19053
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@wm.mv-regierung.de📧
Telefon: +49 3855880📞
Internetadresse: http://www.regierung-mv.de🌏
Fax: +49 3855885861 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Statthafter Rechtsbehelf ist gem. §§ 107ff GWB der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer (Zif.VI 4.1))
Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat;
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind ,nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen.
Quelle: OJS 2014/S 129-230547 (2014-07-04)
Ergänzende Angaben (2014-12-29) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben