Lieferung eines LKW Zwei-Achs-Fahrgestells mit 18,6 t zGM mit Aufbau eines Oberleitungsmontagefahrzeuges und Anbau einer Schienenführungs-Einrichtung

Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH

Für Instandhaltungsarbeiten, Störungsbeseitigungen und kleinere Neubaumaßnahmen an den Oberleitungsanlagen der Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH wird ein neues Oberleitungsmontagefahrzeug benötigt.
Das Fahrzeug muss sowohl für den Betrieb auf Straßen wie auch auf Schienen (freistehend sowie eingedeckt) nach den Bestimmungen der BOStrab und der StVO verwendbar sein. Beim Schienenbetrieb ist zu beachten, dass das Fahrzeug sowohl auf oberirdischen Strecken, wie auch im Tunnelbereich, hauptsächlich auf besonderem und unabhängigem Bahnkörper zum Einsatz kommt. Es muss für Wartungs- und Inspektionsarbeiten der Fahrleitungsanlage mit Schrittgeschwindigkeit (bis 6 km/h) ohne Einschränkung betreibbar sein. Die erforderliche Schienenfahreinrichtung und alle Bauteile der Antriebsanlage müssen für beide Fahrtrichtungen auf dem Gleiskörper dauerhaft für eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h ausgelegt sein.
Das Trägerfahrzeug besteht aus einem zweiachsigen Frontlenker Fahrgestell, Straßenantrieb 4 x 2 mit einer technisch zulässigen Gesamtmasse von max. 18 600 kg. Die durchgehende Fahrzeugbreite mit Aufbau beläuft sich auf maximal 2 350 mm („Schweizer Breite“) und Breite über Spiegel auf maximal 2 760 mm. Der eingesetzte Dieselmotor sollte Abgaswerte mindestens nach EG 595/2009 - EURO 6 und Geräuschwerte mindestens nach EEC 92/97 erreichen und eine Leistung von mindestens 240 KW/326 PS bieten.
Die Arbeiten erfolgen sowohl aus dem Gleis als auch vom seitlichen Straßenraum des Individualverkehrs, daher muss das Fahrzeug den heutigen Anforderungen für das Arbeiten im öffentlichen Bereich in einer Großstadt entsprechen.
Die Arbeitshöhe beträgt 3,90 m bis 8 m über Schienenoberkante, wofür die Hubarbeitsbühne über einen Teleskoparm in alle Richtungen verfahren werden können muss.
Die Fahrerkabine dient als Werkstattraum, daher sollte das Fahrzeug für das benötigte Werkzeug, Material und bis zu 5 Mitarbeiter (inklusive Fahrer) über entsprechende Vorrichtungen und ausreichend Platzreserven in verfügen. Der Stauraum des Fahrzeugs und insbesondere der Werkstatt sollte maximal ausgenutzt werden (Länge: ca. 3 000 mm, Breite: ca. ca. 2 020 mm, Höhe = 1 900 mm).
Der Einsatz des Fahrzeuges erfolgt ganzjährig, unabhängig der Witterung, an einer unter Spannung stehenden Oberleitungsanlage. Zur Einhaltung der Arbeitssicherheit ist eine entsprechende Isolation für „Arbeiten unter Spannung“, auch bei schlechtem Wetter, notwendig.
Weiterhin muss das Fahrzeug mit einer Sondersignalanlage ausgestattet sein, die den Anforderungen in einer Großstadt gerecht wird, um bei Einsätzen für Polizei und Feuerwehr schnellstmöglich an die Einsatzstelle zu gelangen.
Besonderen Wert legen wir auf die Umweltfreundlichkeit des Fahrzeugs. Dementsprechend sollte das Fahrzeug den aktuellen und perspektivischen Anforderungen an die Emissionswerte (Abgas, Lärm, EMV,…), den Brandschutz sowie die Wiederverwendung von Rohstoffen bei der Verwertung nach Ablauf der Nutzung genügen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-08-28. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-08-07.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-08-07 Auftragsbekanntmachung
2015-01-21 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2014-08-07)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Lastwagen mit Hebeplattform
Menge oder Umfang: 1 Fahrzeug.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Lastwagen mit Hebeplattform 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH
Postanschrift: Kurt-Schumacher-Str. 8
Postleitzahl: 60311
Postort: Frankfurt am Main
Kontakt
Internetadresse: http://www.vgf-ffm.de 🌏
E-Mail: s.heisig@vgf-ffm.de 📧
Telefon: +49 6921326557 📞
Fax: +49 6921323336 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-08-07 📅
Einreichungsfrist: 2014-08-28 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-08-12 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 153-275618
ABl. S-Ausgabe: 153
Zusätzliche Informationen
1. Die VGF vergibt den Auftrag im Wege des Verhandlungsverfahrens nach Maßgabe der Sektorenverordnung (SektVO). 2. Die Teilnahmeanträge sind als solche zu kennzeichnen (vgl. Punkt 7 der Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb) und bis zum 28.8.2014 (10:00 Uhr) bei der unter Anhang A.III angegebenen Adresse in einem fest verschlossenen Umschlag einzureichen. 3. Der ausgefüllte Teilnahmeantrag ist schriftlich als Papierform sowie in digitaler Form auf einer kopierfähigen CD als Druckversion (pdf-Format) einzureichen. 4. Soweit Auskünfte erforderlich werden, sind Fragen ausschließlich per E-Mail an die unter Ziffer I.1) (Kontaktstelle) angegebene E-Mail-Adresse zu richten. Der Auftraggeber behält sich vor, Rückfragen, die nicht bis spätestens 4 Arbeitstage vor dem Abgabetermin eingegangen sind, nicht zu beantworten. Desweiteren behält er sich vor, die Fragen und Antworten in anonymisierter Form allen Bewerbern und Bietern zur Verfügung zu stellen. 5. Eine Erstattung von Kosten/Aufwendungen für die Erstellung der Teilnahmeanträge durch den Auftraggeber findet nicht statt. 6. Die Bewerber, die alle Kriterien des Teilnahmewettbewerbs (gemäß Ziffern III.2.1), III.2.2) und III.2.3)) erfüllen, werden unter Zusendung der Ausschreibungsunterlagen zur Abgabe eines verbindlichen Angebots als Grundlage der Vergabeverhandlungen aufgefordert. Sofern als Ergebnis der Wertung der Angebote und/oder der ersten Verhandlungsrunde weitere Verhandlungen erforderlich werden, behält sich der Auftraggeber vor, die Anzahl der zu den Verhandlungen einzuladenden Bieter zu reduzieren. Im Nachgang zu den Vergabeverhandlungen werden die Bieter zur Abgabe eines weiteren verbindlichen Angebots aufgefordert. Über die weiteren Verfahrensvorgaben informiert der Auftraggeber die Bieter ggf. durch Verfahrensbrief per e-Mail. 7. Alle Bewerber haben daher im Teilnahmeantrag einen verantwortlichen Ansprechpartner für das gesamte Vergabeverfahren einschließlich e-Mail-Adresse, Postanschrift und Faxnummer zu benennen. 8. Umwelt-, Arbeits- und Sozialstandards: Der Auftraggeber richtet sich am Leitbild der nachhaltigen Entwicklung aus und beachtet international anerkannte, grundlegende Umwelt-, Arbeits- und Sozialstandards. Der Auftraggeber hat sein Verständnis und die Umsetzung dieser Standards in seinen Grundwerten und Leitlinien sowie seinem Verhaltenskodex beschrieben und geregelt (z. B. fordert er die Einhaltung der in §23 SektVO festgelegten Handhabung von Qualitätssicherungs- und Umweltmanagementnormen). Der Auftraggeber erwartet vom Auftragnehmer gleichermaßen die Beachtung von Umwelt-, Arbeits- und Sozialstandards. Der Auftraggeber fordert den Auftragnehmer auf, wiederum seine Sub- und Nachunternehmen zur Einhaltung dieser Standards anzuhalten. nachr. HAD-Ref. : 4229/4 nachr. V-Nr/AKZ : VGF/EU 145/14
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Für Instandhaltungsarbeiten, Störungsbeseitigungen und kleinere Neubaumaßnahmen an den Oberleitungsanlagen der Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH wird ein neues Oberleitungsmontagefahrzeug benötigt.
Das Fahrzeug muss sowohl für den Betrieb auf Straßen wie auch auf Schienen (freistehend sowie eingedeckt) nach den Bestimmungen der BOStrab und der StVO verwendbar sein. Beim Schienenbetrieb ist zu beachten, dass das Fahrzeug sowohl auf oberirdischen Strecken, wie auch im Tunnelbereich, hauptsächlich auf besonderem und unabhängigem Bahnkörper zum Einsatz kommt. Es muss für Wartungs- und Inspektionsarbeiten der Fahrleitungsanlage mit Schrittgeschwindigkeit (bis 6 km/h) ohne Einschränkung betreibbar sein. Die erforderliche Schienenfahreinrichtung und alle Bauteile der Antriebsanlage müssen für beide Fahrtrichtungen auf dem Gleiskörper dauerhaft für eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h ausgelegt sein.
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Das Trägerfahrzeug besteht aus einem zweiachsigen Frontlenker Fahrgestell, Straßenantrieb 4 x 2 mit einer technisch zulässigen Gesamtmasse von max. 18 600 kg. Die durchgehende Fahrzeugbreite mit Aufbau beläuft sich auf maximal 2 350 mm („Schweizer Breite“) und Breite über Spiegel auf maximal 2 760 mm. Der eingesetzte Dieselmotor sollte Abgaswerte mindestens nach EG 595/2009 - EURO 6 und Geräuschwerte mindestens nach EEC 92/97 erreichen und eine Leistung von mindestens 240 KW/326 PS bieten.
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Die Arbeiten erfolgen sowohl aus dem Gleis als auch vom seitlichen Straßenraum des Individualverkehrs, daher muss das Fahrzeug den heutigen Anforderungen für das Arbeiten im öffentlichen Bereich in einer Großstadt entsprechen.
Die Arbeitshöhe beträgt 3,90 m bis 8 m über Schienenoberkante, wofür die Hubarbeitsbühne über einen Teleskoparm in alle Richtungen verfahren werden können muss.
Die Fahrerkabine dient als Werkstattraum, daher sollte das Fahrzeug für das benötigte Werkzeug, Material und bis zu 5 Mitarbeiter (inklusive Fahrer) über entsprechende Vorrichtungen und ausreichend Platzreserven in verfügen. Der Stauraum des Fahrzeugs und insbesondere der Werkstatt sollte maximal ausgenutzt werden (Länge: ca. 3 000 mm, Breite: ca. ca. 2 020 mm, Höhe = 1 900 mm).
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Der Einsatz des Fahrzeuges erfolgt ganzjährig, unabhängig der Witterung, an einer unter Spannung stehenden Oberleitungsanlage. Zur Einhaltung der Arbeitssicherheit ist eine entsprechende Isolation für „Arbeiten unter Spannung“, auch bei schlechtem Wetter, notwendig.
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Weiterhin muss das Fahrzeug mit einer Sondersignalanlage ausgestattet sein, die den Anforderungen in einer Großstadt gerecht wird, um bei Einsätzen für Polizei und Feuerwehr schnellstmöglich an die Einsatzstelle zu gelangen.
Besonderen Wert legen wir auf die Umweltfreundlichkeit des Fahrzeugs. Dementsprechend sollte das Fahrzeug den aktuellen und perspektivischen Anforderungen an die Emissionswerte (Abgas, Lärm, EMV,…), den Brandschutz sowie die Wiederverwendung von Rohstoffen bei der Verwertung nach Ablauf der Nutzung genügen.
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Referenznummer: VGF/EU 145/14
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Am Römerhof 27 A, 60486 Frankfurt am Main.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs sind sämtliche der nachfolgend unter Ziffer III.2.1) bis III.2.3) aufgelisteten Nachweise, Erklärungen und Angaben (Unterlagen) beizubringen. Die benannten Eigenerklärungen und Nachweise sind mit dem Teilnahmeantrag vollständig ausgefüllt einzureichen. Das Fehlen der geforderten Nachweise kann zum Ausschluss führen; auf § 21 SektVO wird verwiesen. Erklärungen und Nachweise, die auf Anforderung des Auftraggebers bis zum Ablauf der Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge nicht von den Unternehmen vorgelegt wurden, können bis zum Ablauf einer vom Auftraggeber zu bestimmenden Nachfrist angefordert werden (§ 19 Abs. 3 SektVO). Fehlen die Unterlagen nach Ablauf der gesetzten Nachfrist noch immer, wird der Bewerber zwingend ausgeschlossen.
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Mehrere Bewerber können sich zu einer Bewerbergemeinschaft zusammenschließen (§22 SektVO). In diesem Fall soll die Bewerbergemeinschaft mit Einreichung des Teilnahmeantrages
(i) sämtliche Mitglieder der an der Bewerbergemeinschaft beteiligten Unternehmen namentlich mit Anschrift, Telefon- und Telefaxnummer sowie E-Mail-Adresse benennen,
(ii) einen bevollmächtigten Vertreter für das Vergabeverfahren sowie den Abschluss und die Durchführung des Vertrages bezeichnen und
(iii) eine von allen Mitgliedern unterschriebene Vollmacht (im Original) vorlegen (Bewerbergemeinschaftserklärung).
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind sämtliche unter Ziffer III.2.1) Nr. (1) bis (3) aufgeführten Unterlagen jeweils von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
Ein Bewerber kann sich, auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit und Fachkunde (gemäß den Teilnahmebedingungen unter Ziffern III.2.2) und III.2.3)) der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen.
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In diesem Fall hat der Bewerber diese anderen Unternehmen (Dritte) in seinem Teilnahmeantrag zu benennen und die unter Ziffern III.2.2) und III.2.3) bezeichneten Unterlagen für diese Dritten in dem Umfang vorzulegen, in dem sich der Bewerber auf die Fähigkeiten der Dritten zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde beruft. Außerdem hat der Bewerber die unter Ziffer III.2.1) Nr. (1) bis (3) aufgeführten Unterlagen jeweils auch von den benannten Dritten beizubringen.
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Beabsichtigen Bewerber bzw. die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bewerber (Bieter), Teile des Auftrags durch Unterauftragnehmer zu erbringen – ohne sich zugleich auf deren Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde zu berufen – haben sie diese Unterauftragnehmer im Angebot zu benennen und zum Nachweis der Zuverlässigkeit und Gesetzestreue dieser Unterauftragnehmer die unter Ziffer III.2.1) Nr. (1) bis (3) aufgeführten Unterlagen für diese mit Angebotsabgabe vorzulegen. Eine Benennung der Unterauftragnehmer oder eine Vorlage der Unterlagen nach Ziffer III.2.1) Nr. (1) bis (3) für diese ist im Teilnahmeantrag nicht erforderlich. Ferner sind spätestens bis zur Vergabeentscheidung – auf Verlangen der Vergabestelle – Erklärungen der benannten Dritten bzw. Unterauftragnehmer einzureichen, aus denen hervorgeht, dass der Bieter im Falle der Zuschlagserteilung auf sämtliche für die Auftragsdurchführung erforderlichen Mittel der benannten Dritten bzw. Unterauftragnehmer zugreifen kann (Verpflichtungserklärung). Eine Vorlage der Verpflichtungserklärungen bereits mit Abgabe der Teilnahmeanträge ist nicht erforderlich.
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Eine Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden (§ 20 Abs. 1 SektVO), findet nicht statt. Die Vergabestelle wird alle formell und materiell geeigneten Bewerber zur Angebotsabgabe auffordern.
Besondere Bedingungen für den Teilnahmewettbewerb (Ziffer III.2.1)):
(1) Eigenerklärung zur Eignung nach HVA-L StB (vgl. Vordruck „2.2 Eigenerklärung Eignung“ der Teilnahmeunterlagen)
— Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen,
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— Eintragung in das Berufsregister ihres Sitzes oder Wohnsitzes,
— Angabe, ob ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt oder ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt wurde,
— Angabe, ob sich das Unternehmen in Liquidation befindet,
— Angabe, dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt,
— Angabe, dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt ist, soweit sie der Pflicht zur Beitragszahlung unterliegen.
(2) Angabe zur Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft oder vergleichbarer Einrichtung des Herkunftslandes (vgl. Vordruck „2.3 Berufsgenossenschaft“ der Teilnahmeunterlagen)
(3) Nichtvorliegen einer rechtskräftigen Verurteilung in den letzten 2 abgeschlossenen Jahren wegen Beteiligung an einem Kartell (vgl. Vordruck „2.4 Kartell“ der Teilnahmeunterlagen)
Für die Vorlage der Eigenerklärungen nach vorstehender Nr. (1) bis (3) sind die entsprechenden Vordrucke der Vergabestelle (zu beziehen bei der Kontaktstelle, Anhang A.II) zu verwenden.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Besondere Bedingungen für den Teilnahmewettbewerb (Ziffer III.2.2)):
(1) Angabe des Nettogesamtumsatzes des Unternehmens des Bieters in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (vgl. Vordruck „2.5 Gesamtumsatz“ der Teilnahmeunterlagen).
(2) Zum Nachweis der unter Ziffer III.1.1) geforderten Haftpflichtversicherung hat der Bieter eine Kopie der bestehenden Versicherungspolice vorzulegen. Bei einer bestehenden Versicherung mit niedrigeren, als den unter Ziffer III.1.1) geforderten Deckungssummen hat der Bieter zu erklären, dass er im Auftragsfall den gewünschten Deckungsumfang für die Haftpflichtversicherung für sein Unternehmen abschließen wird (vgl. Vordruck „2.6 Versicherungsschutz“ der Teilnahmeunterlagen).
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Mindestanforderungen zu 2.:
Abschluss (und Aufrechterhaltung während der Ausführung des Auftrages) einer Haftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme von 5 000 000 EUR pauschal für Personenschäden und Sachschäden, 2-fach max. p. a. und Vermögensschäden 500 000 EUR, 1-fach max. p. a.
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(3) Vorlage entsprechender Bankauskünfte, Bankenerklärungen (vgl. Vordruck „2.7 Bankauskunft“ der Teilnahmeunterlagen).
(4) Abwicklung des gesamten Geschäftsverkehrs in deutscher Sprache (z. B. Korrespondenz, Verhandlungen, Schulungen, Montagen/Service sowie Betriebsvorschriften, Bedienungsanleitungen, techn. Vorschriften, Zeichnungen und Schaltpläne) (vgl. Vordruck „2.8 Deutsche Sprache“ der Teilnahmeunterlagen).
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Für die Vorlage der Angaben/Nachweise nach vorstehender Nr. (1) bis (4) sind die entsprechenden
Vordrucke der Vergabestelle (zu beziehen bei der Kontaktstelle, Anhang A.II) zu verwenden.
Im Falle von Bewerbergemeinschaften können die unter den vorstehenden Nummern (1) bis (4) genannten Unterlagen für die Bewerbergemeinschaft insgesamt vorgelegt werden.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Besondere Bedingungen für den Teilnahmewettbewerb (Ziffer III.2.3)):
(1) Nachweis der erfolgreichen Realisierung von vergleichbaren Projekten (vgl. Vordruck „2.9 Referenzprojekte“ der Teilnahmeunterlagen)
— Lieferung eines LKW Zwei-Achs-Fahrgestells mit 18,6 t zGM mit Aufbau eines Oberleitungsmontagefahrzeuges und Anbau einer Schienenführungs-Einrichtung innerhalb der letzten 5 Jahre,
— Lieferung eines Fahrzeuges mit Schienenführungs-Einrichtung nach den in Deutschland geltenden Verordnungen, Normen und Richtlinien innerhalb der letzten 5 Jahre.
Die Referenzprojekte müssen von dem/den jeweiligen Auftraggeber/n abgenommen sein. Entsprechende Nachweise (Abnahmeerklärungen/-bescheinigungen/-protokolle) sind auf Verlangen der Vergabestelle vorzulegen.
(2) Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 oder vergleichbarer Standards (vgl. Vordruck „2.10 Qualitätsmanagement“ der Teilnahmeunterlagen)
Für die Vorlage der Referenzen nach vorstehender Nr. (1) bis (2) sind die entsprechenden Vordrucke der Vergabestelle (zu beziehen bei der Kontaktstelle, Anhang A.II) zu verwenden.
Im Falle von Bewerbergemeinschaften können die unter vorstehender Nr. (1) bis (2) genannten Referenzen für die Bewerbergemeinschaft insgesamt vorgelegt werden.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
1. Vertragserfüllungsbürgschaft und Gewährleistungsbürgschaft einer Großbank bzw. einer öffentlich-rechtlichen Bankanstalt oder eines Kreditversicherers, der in einer europäischen Gemeinschaft, in einem Staat der Vertragsparteien des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum oder in einem Staat der Vertragsparteien des WTOÜbereinkommens über das öffentlichen Beschaffungswesen zugelassenen ist, unter Verzicht auf die Einreden der Aufrechenbarkeit, der Anfechtbarkeit und der Vorausklage (§§ 770, 771 BGB) in Höhe von mindestens:
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— Vertragserfüllungsbürgschaft: 5 % der Bruttoauftragssumme. Die Vorlage der Vertragserfüllungsbürgschaft erfolgt im Auftragsfall,
— Gewährleistungsbürgschaft : 3 % der Bruttoschlussrechnungssumme, unverzinslich. Die Vorlage dieser Bürgschaft erfolgt nach der durchgeführten Abnahme der Leistungen.
2. Abschluss (und Aufrechterhaltung während der Ausführung des Auftrages) einer Haftpflichtversicherung für das Bieterunternehmen mit einer Mindestdeckungssumme von 5 000 000 EUR pauschal für Personenschäden und Sachschäden – 2-fach max. p. a. – und 500 000 EUR für Vermögensschäden – 1-fach max. p. a. durch den Bieter/Auftragnehmer für den Fall der Auftragserteilung.
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Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Eine bestimmte Rechtsform ist nicht erforderlich. Zwingende Voraussetzung für die Auftragserteilung an eine Bietergemeinschaft ist jedoch die Erklärung der Gesamtschuldnerschaft (§ 421 BGB).
Sonstige besondere Bedingungen:
Teilnahmeanträge sind zwingend anhand der vom Auftraggeber vorgegebenen Unterlagen zu erstellen. Diese können per e-Mail oder per Post bei der in Anhang A.II angegebenen Kontaktstelle angefordert werden.

Verfahren
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Sebastian Heisig
Internetadresse: www.vgf-ffm.de 🌏
Name: Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH
Kontaktperson: Herrn Peer-Olaf Hofbauer
Telefon: +49 6921326865 / 6921326748 📞
E-Mail: p.hofbauer@vgf-ffm.de 📧
URL der Dokumente: www.vgf-ffm.de 🌏
URL der Teilnahme: www.vgf-ffm.de 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 6151125816 / 6151126834 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen.
Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2014/S 153-275618 (2014-08-07)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-01-21)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Vergabekriterien
Unbestimmt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-01-21 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-01-24 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 017-027832
Verweist auf Bekanntmachung: 2014/S 153-275618
ABl. S-Ausgabe: 17
Zusätzliche Informationen
1. Die VGF vergibt den Auftrag im Wege des Verhandlungsverfahrens nach Maßgabe der Sektorenverordnung (SektVO). 2. Die Teilnahmeanträge sind als solche zu kennzeichnen (vgl. Punkt 7 der Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb) und bis zum 28.8.2014 (10:00 Uhr) bei der unter Anhang A.III) angegebenen Adresse in einem fest verschlossenen Umschlag einzureichen. 3. Der ausgefüllte Teilnahmeantrag ist schriftlich als Papierform sowie in digitaler Form auf einer kopierfähigen CD als Druckversion (pdf-Format) einzureichen. 4. Soweit Auskünfte erforderlich werden, sind Fragen ausschließlich per E-Mail an die unter Ziffer I.1) (Kontaktstelle) angegebene E-Mail-Adresse zu richten. Der Auftraggeber behält sich vor, Rückfragen, die nicht bis spätestens 4 Arbeitstage vor dem Abgabetermin eingegangen sind, nicht zu beantworten. Desweiteren behält er sich vor, die Fragen und Antworten in anonymisierter Form allen Bewerbern und Bietern zur Verfügung zu stellen. 5. Eine Erstattung von Kosten/Aufwendungen für die Erstellung der Teilnahmeanträge durch den Auftraggeber findet nicht statt. 6. Die Bewerber, die alle Kriterien des Teilnahmewettbewerbs (gemäß Ziffern III.2.1), III.2.2) und III.2.3)) erfüllen, werden unter Zusendung der Ausschreibungsunterlagen zur Abgabe eines verbindlichen Angebots als Grundlage der Vergabeverhandlungen aufgefordert. Sofern als Ergebnis der Wertung der Angebote und/oder der ersten Verhandlungsrunde weitere Verhandlungen erforderlich werden, behält sich der Auftraggeber vor, die Anzahl der zu den Verhandlungen einzuladenden Bieter zu reduzieren. Im Nachgang zu den Vergabeverhandlungen werden die Bieter zur Abgabe eines weiteren verbindlichen Angebots aufgefordert. Über die weiteren Verfahrensvorgaben informiert der Auftraggeber die Bieter ggf. durch Verfahrensbrief per e-Mail. 7. Alle Bewerber haben daher im Teilnahmeantrag einen verantwortlichen Ansprechpartner für das gesamte Vergabeverfahren einschließlich e-Mail-Adresse, Postanschrift und Faxnummer zu benennen. 8. Umwelt-, Arbeits- und Sozialstandards: Der Auftraggeber richtet sich am Leitbild der nachhaltigen Entwicklung aus und beachtet international anerkannte, grundlegende Umwelt-, Arbeits- und Sozialstandards. Der Auftraggeber hat sein Verständnis und die Umsetzung dieser Standards in seinen Grundwerten und Leitlinien sowie seinem Verhaltenskodex beschrieben und geregelt (z. B. fordert er die Einhaltung der in § 23 SektVO festgelegten Handhabung von Qualitätssicherungs- und Umweltmanagementnormen). Der Auftraggeber erwartet vom Auftragnehmer gleichermaßen die Beachtung von Umwelt-, Arbeits- und Sozialstandards. Der Auftraggeber fordert den Auftragnehmer auf, wiederum seine Sub- und Nachunternehmen zur Einhaltung dieser Standards anzuhalten. Nachr. HAD-Ref.: 4229/9. Nachr. V-Nr/AKZ: VGF/EU 145/14.
Mehr anzeigen
Quelle: OJS 2015/S 017-027832 (2015-01-21)