Lieferung, Parametrierung und IBS von Stationsleittechnik (Geräte der Stationsleitebene, Feldleitebene und Überwachungsplatz) in 110/10kV Umspannwerk- und 110kV Schaltanlagenprojekten Hamburg

Vattenfall Europe Netzservice GmbH

Abschluss einer Rahmenvereinbarung zur Ertüchtigung von 110/10kV Umspannwerk- und 110kV Schaltanlagenprojekten in Hamburg. Nähere Einzelheiten auch unter VI.3. C.5. dieser Bekanntmachung
Die Lieferungen und Leistungen sollen dabei folgende Inhalte enthalten:
Lieferung, Parametrierung und IBS von Stationsleittechnik (Geräte der Stationsleitebene, Feldleitebene und Überwachungsplatz).
Die Rahmenvereinbarung soll voraussichtlich für die nachfolgend aufgeführten Projekte und Zeiträume zur Anwendung kommen:
Für die Neubau- und Modernisierungsprojekte der Umspannwerke und Schaltanlagen im Netzgebiet der Stromnetz Hamburg GmbH sollen im Zeitraum 1.1.2015-31.12.2019 die Stationsleittechnik-Komponenten mit Stationsbus und Fernwirkanbindung gemäß IEC 60870-5-104 beigestellt werden. Dabei sind vom zukünftigen Auftragnehmer die Stationsleittechnik-Komponenten entsprechend der technischen Werksnormen des Auftraggebers zu liefern, zu parametrieren und in den jeweiligen Standorten in Betrieb zu nehmen.
1. Es ist Hardware einzusetzen, die für den Einsatz in Netzanlagen (≥ 2 kV) geeignet ist und den hier geltenden besonderen EMV- Anforderungen genügt.
2. Modularer Aufbau (Ausnahme Überwachungsplatz): Einzelkomponenten (Stromversorgung, Schnittstellenkarten, CPU Karte) müssen durch Ziehen und Stecken der Karten austauschbar sein (Kein PC/Kein Industrie PC).
3. Parametrierung muss auslesbar und mit Vorversionen vergleichbar sein.
4. Keine Lizenzbindung an Hardware.
5. Folgende Übertragungsprotokolle müssen verwendet werden:
a) Feldleitgeräte – IEC 60870-5-104,
b) Schutzgeräte – IEC 60870-5-103,
c) Überwachungsplatz – IEC 60870-5-104,
d) Netzführung – IEC 60870-5-104 (2 Wege).

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-04-23. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-03-11.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-03-11 Auftragsbekanntmachung
2015-04-30 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2014-03-11)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Steuerungs- und Kontrollsystem
Menge oder Umfang:
Es ist vorgesehen ca. 10 Umspannwerke und Schaltanlagen mit insgesamt ca. 150 Schaltfeldern in dem angegebenen Zeitraum mit der ausgeschriebenen Stationsleittechnik umzurüsten.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Steuerungs- und Kontrollsystem 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Vattenfall Europe Netzservice GmbH
Postanschrift: Puschkinallee 52
Postleitzahl: 12435
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.vattenfall.de 🌏
E-Mail: stefan.riese@vattenfall.de 📧
: ronnyandreas.eder@vattenfall.de 📧
Telefon: +49 3026711086 📞
Fax: +49 3026711911086 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-03-11 📅
Einreichungsfrist: 2014-04-23 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-03-15 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 053-089247
ABl. S-Ausgabe: 53
Zusätzliche Informationen
A. Formale Vorgaben an die Bewerbung. 1. Die Bewerbung ist schriftlich und eigenhändig unterschrieben in einfacher Ausfertigung und zusätzlich in elektronischer Form auf CD in einem verschlossenen Umschlag einzureichen und sollte möglichst einen Umfang von 60 DIN A 4 Seiten nicht überschreiten. Sie sind als solche unter Angabe der EU-Bekanntmachungsnummer und mit dem Vermerk "vertraulich" zu kennzeichnen. Alle Nachweise zur Einhaltung der Teilnahmebedingungen sind zur leichteren Prüfung und Vergleichbarkeit in der Reihenfolge sortiert und hinter entsprechenden Buchstaben-Registerbögen in einem Ordner/Hefter abgeheftet abzugeben. Für die elektronische Abgabe auf CD sind entsprechende Unterverzeichnisse auf der CD anzulegen die ebenfalls mit Register A und fortlaufend bezeichnet sind. Das Einreichen der Bewerbung per Fax oder als E-Mail ist nicht ausreichend. 2. Die Bewerbung ist entsprechend der Nummerierung in Ziffer III.2) zu gliedern und hat die nachgefragten Informationen in den jeweiligen Rubriken zu enthalten. Die Vergabestelle behält sich vor, nicht in den sachlich dafür vorgesehenen Rubriken enthaltene Informationen nicht zu berücksichtigen. Hinweise auf frühere Bewerbungen reichen zur Nachweisführung nicht aus. 3. Unter „Aktuell“ in Ziffer III.2) wird verstanden, dass das Ausstelldatum der jeweiligen Drittbescheinigung nicht älter als 12 Monate gerechnet vom Tag der Veröffentlichung im Amtsblatt der EU sein darf. Außer PunktIII.2.1), Register B – HR-Auszug, dort 6 Monate. 4. Mit Abgabe des Teilnahmeantrags erklärt der Bewerber zugleich das Einverständnis mit einem Wechsel des Auftraggebers. Es ist nicht auszuschließen, dass im Laufe des Vergabeverfahrens ein anders Unternehmen Auftraggeber wird. 5. Die Verpflichtung zur Vorlage von Bescheinigungen Dritter (Drittbescheinigungen) entfällt, wenn und sofern ein vergleichbares Register nicht geführt wird bzw. eine Registrierung nicht erforderlich ist. Dies hat der Bewerber nachzuweisen und zu erläutern. 6. Im Sinne der vorherigen Ziffer 5 sind ausländische Bewerber angehalten, vergleichbare Drittbescheinigungen vorzulegen. Deren Gleichwertigkeit ist nachzuweisen. Es wird dahingehend eine erschöpfende Darstellung erwartet. In diesem Zusammenhang wird mit Blick auf Ziffer III.2.3) der Bekanntmachung darauf hingewiesen, dass die gesamte Bewerbung in deutscher Sprache zu fassen ist, also auch die jeweiligen Nachweise und Anlagen. Sollte ein amtliches Dokument oder Referenzangaben etc. nicht in deutscher Sprache gefasst sein, so muss eine wörtliche Übersetzung eines vereidigten Dolmetschers vorgelegt werden. 7. Ein Bewerber kann sich beim Nachweis seiner Eignung auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen beziehen. Dann muss der Bewerber für das andere Unternehmen die Nachweise der Ziffern III.2.1) bis III.2.3) vorlegen, wobei sich die Vorlagepflicht von Referenzen auf den Leistungsteil beschränkt, für die das andere Unternehmen einstehen soll. Der Bewerber hat zusätzlich nachzuweisen, dass ihm die erforderlichen Mittel/Kapazitäten zur Verfügung gestellt werden. Dies kann unter anderem durch entsprechende eigenhändig unterschriebene Verpflichtungserklärungen des oder der anderen Unternehmen erfolgen. 8. Die Vergabestelle behält sich vor, Erklärungen und Nachweise (auch im Bereich der Mindestbedingungen) nachzufordern. Außerdem wird sich vorbehalten, eine persönliche Vorstellung eines Bewerbers, eine Besichtigung des Unternehmens des Bewerbers oder eines Referenzprojektes zu fordern, z. B. um die Eigenerklärungen auf deren Stichhaltigkeit zu überprüfen. Ein Anspruch der Bewerber auf eine Nachforderung, eine persönliche Vorstellung oder eine Besichtigung besteht nicht. 9. Eine Nichteinhaltung der als Mindestbedingungen gekennzeichneten Punkte führt – gegebenenfalls nach Nachforderung im Sinne der Ziffer 8 – zwingend zum Ausschluss. 10. Der Auftraggeber ist berechtigt, eigene Erfahrungen mit den Bewerbern aus mit beworbenen Losen vergleichbaren Projekten zu berücksichtigen. Sollten nachweislich negative Erfahrungen vorliegen, kann der Auftraggeber den Bewerber zu einem persönlichen Aufklärungsgespräch einladen. Kann der Bewerber in dem Aufklärungsgespräch seine Eignung trotz der schlechten Erfahrungen des Auftraggebers nicht nachweisen, ist der Auftraggeber berechtigt, den Bewerber vom weiteren Verfahren als ungeeignet auszuschließen. 11. Die Vergabestelle zahlt bei einer (auch teilweisen) Einstellung des Verfahrens gleich aus welchem Grund keinen finanziellen Ersatz für etwaige Aufwendungen etc. (Schadensersatz). Die Teilnahme am gesamten Verfahren erfolgt für die Vergabestelle kostenfrei. B. Ermittlung der Unternehmen, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. Die Vergabestelle prüft die Teilnahmeanträge in einem dreistufigen oder gegebenenfalls in einem vierstufigen Verfahren: 1. Stufe: Prüfung auf Vorliegen der abgeforderten Nachweise und Erklärungen; 2. Stufe: Prüfung auf Vorliegen von vergaberechtlichen Ausschlussgründen („Mindestbedingungen“); 3. Stufe: Prüfung der wirtschaftlichen, finanziellen, technischen Leistungsfähigkeit gemessen an der ausgeschriebenen Leistung sowie vollumfängliche Einhaltung der geforderten technischen Anforderungen der Vergabestelle (vgl. III.2.3 Register K). 4. Stufe (ggfls.): Sollte die Prüfung in den vorherigen Stufen 1-3 ergeben, dass mehr als 6 Bewerber die geforderten Anforderungen erfüllen, erfolgt eine Teilnehmer-Abschichtung auf Grundlage des vom Bewerber ausgefüllten Formblatt-Referenzen. Gewertet werden nur die im Formblatt eingetragenen Referenzen. Die Wertung der im Formblatt eingetragenen Referenzen selbst erfolgt entsprechend nach folgenden Bewertungsmaßstäben: Vergleichbarkeit der eingereichten Referenzen mit dem ausgeschriebenen Leistungsumfang in Bezug auf Lieferung, Parametrierung und Inbetriebsetzung der Stationsleittechnik mit Stationsbus und Fernwirkanbindung gemäß IEC 60870-5-104 in Umspannwerken und Schaltanlagen. Insgesamt können max. 36 Punkte erreicht werden. — Referenzen über die Lieferung und IBN von dezentralen Feldleitgeräten (1 Punkt je Referenznachweis, max. 3 Punkte bei mehreren Referenzen), — Referenzen über die Ankopplung digitaler 110-kV Schutzgeräte (1 Punkt je Referenznachweis, max. 3 Punkte bei mehreren Referenzen), — Referenzen über die Ankopplung digitaler 10-kV Schutzgeräte (1 Punkt je Referenznachweis, max. 3 Punkte bei mehreren Referenzen), — Referenzen über die Leitstellenkopplung (1 Punkt je Referenznachweis, max. 3 Punkte bei mehreren Referenzen), — Referenzen über den Einsatz einer einheitlichen Gerätefamilie für Stations- und Feldleitebene (2 Punkte je Referenznachweis, max. 6 Punkte bei mehreren Referenzen), — Referenzen über diejenigen Stationsleittechniken des beschriebenen Umfangs, bei denen die Inbetriebnahme gemeinsam vom Bewerber und vom Auftraggeber durchgeführt wurde. (1 Punkt je Referenznachweis, max. 3 Punkte bei mehreren Referenzen), — Referenzen über diejenigen Stationsleittechniken des beschriebenen Umfangs, bei denen nach der Inbetriebnahme der Service vom Auftraggeber durchgeführt wird. (1 Punkt je Referenznachweis, max. 3 Punkte bei mehreren Referenzen). — Referenzen über die Überwachungsplatzkopplung (2 Punkte je Referenznachweis, max. 6 Punkte bei mehreren Referenzen), — Referenzen aufgrund eines abgeschlossenen Rahmenvertrages über Leittechnik-Lieferungen und Installationen oder innerhalb eines öffentlichen Prüfsystems (z. B. nach § 24 Sektorenverordnung) bei einem großen Verteilungs- oder Übertragungsnetzbetreiber (2 Punkte je Referenznachweis, max. 6 Punkte bei mehreren Referenzen). Diejenigen max. 6 Bewerber mit der höchsten Punktezahl werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. C. Angebotsverfahren, Vorgaben an die Auftragsvergabe und Vertragsgestaltung. Die konkreten Verfahrensbestimmungen des Angebotsverfahren sowie des Inhalts des Rahmenvertrages ergeben sich aus der Aufforderung zur Angebotsabgabe. Aus Gründen größtmöglicher Transparenz gibt die Vergabestelle gleichwohl vorab einige generelle Regelungen bekannt, auf deren Einhaltung allerdings kein Anspruch besteht und deshalb im Rahmen der Angebotsaufforderung durchaus Konkretisierungen und Änderungen erfolgen können: 1. Bei den später abzugebenden Angeboten, die sich - unter Zugrundelegung der Zuschlagskriterien -wirtschaftlich wesentlich schlechter als der Wettbewerb darstellen, kann sich der Auftraggeber bereits nach Angebotsabgabe dazu entschließen, den jeweiligen Bieter von weiteren Verhandlungen auszuschließen (sog. Abschichtung). 2. Die Auftragsvergabe steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Gremien auf Seiten des Auftraggebers. 3. Die Auftragsvergabe steht unter dem Vorbehalt einer von der Vergabestelle festzustellenden, wirtschaftlich vertretbaren Ausführung der Leistungen. 4. Die Auftragsvergabe steht unter dem Vorbehalt möglicher Änderungen aufgrund des laufenden Rekommunalisierungsprozesses in Hamburg. Die Vergabestelle weist darauf hin, dass es im Laufe des Vergabeverfahrens zu einem Wechsel des Auftraggebers oder zu einer Umfirmierung des Auftraggebers kommen kann. Werden Geschäftstätigkeiten des Auftraggebers durch dessen Rechtsnachfolger fortgeführt, können alle Rechte und Pflichten aus diesem Vertrag auf diese Gesellschaften übertragen werden. 5. Die Vergabestelle beabsichtigt, den Rahmenvertrag so zu gestalten, dass im Zusammenhang mit dem ersten Einzelauftrag des Auftraggebers eine sogenannte Bemusterung des vom Auftragnehmer eingesetzten Stationsleittechniksystems zur Prüfung der Einhaltung der vertragsspezifischen Anforderungen durchgeführt wird. Für diese sogenannte Bemusterung wird der Auftraggeber dem Auftragnehmer voraussichtlich 20 000 EUR vergüten. Das Muster-Stationsleittechniksystem, bestehend aus 2 Feldgeräten, einem Stationsleitgerät, Überwachungsplatz, Verriegelungsfeldgerät und der Anbindung eines Schutzgerätes (Schutzgerät als Beistellung durch den Auftraggeber) ist durch den Auftragnehmer im Hause des Auftraggebers zu installieren und vorzustellen. Anschließend ist beabsichtigt, dass der Auftraggeber in einem ca. 2 Monate dauernden Probebetrieb die vom Auftragnehmer vertraglich zugesicherten technischen Eigenschaften der SLT überprüft. Voraussichtlich wird der Auftraggeber den Rahmenvertrag so gestalten, dass ihm ein Kündigungsrecht für den Fall zusteht, dass bei dem Probebetrieb die zugesicherten Eigenschaften vom Auftragnehmer nicht nachgewiesen werden können. Der Auftraggeber will sich für diesen Fall vorbehalten, die Leistungen nicht erneut europaweit auszuschreiben, sondern direkt an nächstplatzierten Bieter aus dem mit dieser Bekanntmachung durchgeführten Wettbewerb vergeben. Die Bieter werden daher im Ausschreibungsverfahren mit einer entsprechend langen Angebotsbindefrist zur Angebotsabgabe aufgefordert. Weiterhin beabsichtigt der Auftraggeber den Rahmenvertrag so auszugestalten, dass nicht nur Unternehmen des Vattenfall- Konzerns, sondern auch weitere Dritte, z. B. vom Auftraggeber beauftragte Generalunternehmer, direkt aus dem Rahmenvertrag Einzelverträge abrufen können. Weitere Einzelheiten sind der Aufforderung zur Angebotsabgabe zu entnehmen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Dienstleistungskategorie: 27
Kurze Beschreibung:
Abschluss einer Rahmenvereinbarung zur Ertüchtigung von 110/10kV Umspannwerk- und 110kV Schaltanlagenprojekten in Hamburg. Nähere Einzelheiten auch unter VI.3. C.5. dieser Bekanntmachung
Die Lieferungen und Leistungen sollen dabei folgende Inhalte enthalten:
Lieferung, Parametrierung und IBS von Stationsleittechnik (Geräte der Stationsleitebene, Feldleitebene und Überwachungsplatz).
Die Rahmenvereinbarung soll voraussichtlich für die nachfolgend aufgeführten Projekte und Zeiträume zur Anwendung kommen:
Für die Neubau- und Modernisierungsprojekte der Umspannwerke und Schaltanlagen im Netzgebiet der Stromnetz Hamburg GmbH sollen im Zeitraum 1.1.2015-31.12.2019 die Stationsleittechnik-Komponenten mit Stationsbus und Fernwirkanbindung gemäß IEC 60870-5-104 beigestellt werden. Dabei sind vom zukünftigen Auftragnehmer die Stationsleittechnik-Komponenten entsprechend der technischen Werksnormen des Auftraggebers zu liefern, zu parametrieren und in den jeweiligen Standorten in Betrieb zu nehmen.
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1. Es ist Hardware einzusetzen, die für den Einsatz in Netzanlagen (≥ 2 kV) geeignet ist und den hier geltenden besonderen EMV- Anforderungen genügt.
2. Modularer Aufbau (Ausnahme Überwachungsplatz): Einzelkomponenten (Stromversorgung, Schnittstellenkarten, CPU Karte) müssen durch Ziehen und Stecken der Karten austauschbar sein (Kein PC/Kein Industrie PC).
3. Parametrierung muss auslesbar und mit Vorversionen vergleichbar sein.
4. Keine Lizenzbindung an Hardware.
5. Folgende Übertragungsprotokolle müssen verwendet werden:
a) Feldleitgeräte – IEC 60870-5-104,
b) Schutzgeräte – IEC 60870-5-103,
c) Überwachungsplatz – IEC 60870-5-104,
d) Netzführung – IEC 60870-5-104 (2 Wege).
Zahl der möglichen Verlängerungen: 2
Referenznummer: Slt_hh
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Netzgebiet der Stromnetz Hamburg GmbH.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Siehe nähere Erläuterungen unter VI.3).
Register A) Anschreiben mit Darstellung des Unternehmens und vollständiger und detaillierter Darstellug der Eignerstruktur
Register B) [Mindestbedingung].
Aktueller Eintrag aus dem Berufs- oder Handelsregister.
Alternativ zum geforderten Nachweis reicht hier der Nachweis einer entsprechenden Registrierung bei Connexio/Achilles Deutschland.
Register C) [Mindestbedingung].
Auszug aus dem Gewerbezentralregister
Register D) [Mindestbedingung].
Aktuelle Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes, aus dem hervorgeht, dass der/die Bewerber seine/ihre Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern/Abgaben erfüllt hat/haben
Register E) [Mindestbedingung].
Aktueller Nachweis des Sozialversicherungsträgers über die Zahlung von Krankenkassenbeiträgen, Unfallversicherungsbeiträgen, Arbeitslosen-versicherungsbeiträgen und Rentenversicherungsbeiträgen. Alternativ zum geforderten Nachweis reicht hier der Nachweis einer entsprechenden Registrierung bei Connexio/Achilles Deutschland.
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Register F) [Mindestbedingung].
Gesonderte eigenhändig unterzeichnete Eigenerklärung, dass keine Verurteilung wegen einer der in § 21 Abs. 1 SektVO genannten Straftatbestände erfolgt ist und keine in § 21 Abs. 4 SektVO genannte Umstände vorliegen. [Mindestbedingung]; dazu hat der Bewerber das bei der Kontaktstelle (vgl. Ziffer I.1) Bekanntmachung) bereitgestellte Formblatt (Formblatt_Eigenerklärung §21 SektVO.pdf) zu nutzen
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Jeder Bewerber und jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat die Unterlagen nach III.2.1) der Bekanntmachung vorzulegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Siehe nähere Erläuterungen unter VI.3).
Register G) [Mindestbedingung].
Aktuelle Auskunft der jeweiligen Hausbanken mit Bestätigung über die wirtschaftlichen Verhältnisse (z. B. Dauer der Geschäftsbeziehung), zur Kreditwürdigkeit (z. B. erkennbare Überschuldung) und zur Zahlungsfähigkeit (z.B. Angabe von Krediten).
Register H) [Mindestbedingung].
Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von min. 3 000 000 EUR für Sachschäden und min. 250 000 EUR für Vermögensschäden.
Register I)
Angaben zum Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten 3 Geschäftsjahren, durch Eigenangaben (durch Präsentationen oder Geschäftsberichte) des Bewerbers. Alternativ zum geforderten Nachweis reicht hier der Nachweis einer entsprechenden Registrierung bei Connexio/Achilles Deutschland.
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Register J)
Angaben zum Umsatz des Bewerbers in den letzten 3 Geschäftsjahren, durch Eigenangaben (durch Präsentationen oder Geschäftsberichte) des Bewerbers für vergleichbare Leittechnik-Lieferungen für Umspannwerksprojekte gemäß Kurzbeschreibung der Veröffentlichung.
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Jeder Bewerber und jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat die Unterlagen nach III.2.2) Register G bis I) der Bekanntmachung vorzulegen. Den Nachweis unter III.2.2) Register H) der Bekanntmachung hat jeder Bewerber bzw. jede Bewerbergemeinschaft nur einmal vorzulegen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Siehe nähere Erläuterungen unter VI.3).
Jeder Bewerber muss nachweisen, dass:
Register K) [Mindestbedingung]
— er im Auftragsfall in der Lage ist, Stationsleittechnik -anlagen, -systeme und –komponenten, die vollumfänglich den Werksnormen des Auftraggebers entsprechen zu fertigen und zu liefern. Der Nachweis gilt als erbracht wenn alle Anforderungspunkte in dem von der Kontaktstelle (vgl. Ziffer I.1) der Bekanntmachung) bereitgestelltem Fragebogen „Fragebogen_Stationsleittechnik.pdf“ von der eingesetzten Stationsleittechnik erfüllt werden können und im genannten Fragebogen bestätigt worden sind. Die aktuellen Werksnormen der Vergabestelle zur Stationsleittechnik können ebenfalls über eine Email-Anfrage an die Kontaktstelle (vgl. Ziffer I.1) der Bekanntmachung) abgefordert werden.
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Register L) - er über Erfahrungen zur Lieferung, Parametrierung und Inbetriebsetzung von Stationsleittechnikanlagen in Umspannwerken, gemäß der Beschreibung II.1.5), verfügt.
Dieses muss über eine Referenzliste mit Referenzen der letzten 5 Jahre mit einem zum Auftragsgegenstand vergleichbaren Leistungsspektrum nachgewiesen werden. Vergleichbar sind die Referenzen, wenn Sie sich auf nachfolgende Punkte beziehen:
Lieferung, Parametrierung und Inbetriebsetzung der Stationsleittechnik mit Stationsbus und Fernwirkanbindung gemäß IEC 60870-5-104 in Umspannwerken.
Dabei ist vom Bewerber pro Referenz jeweils das bei der Kontaktstelle (vgl. Ziffer I.1) der Bekanntmachung) bereitgestellte Formblatt „Formblatt Referenzen.xls“ zu nutzen.
Nähere Erläuterung zur Bewertung der Referenzen: siehe VI.3) B
Register M) [Mindestbedingung]
— er in der Lage ist, den Leistungsteil, der Vor-Ort im Umspannwerk zu erbringen ist, mit elektrotechnisch ausgebildetem Fachpersonal mit Nachweis der Anforderungen nach DIN-VDE 1000, Teil 10 und VDE 0105-100 oder vergleichbare europäische technische Regelungen und der Befähigung für Arbeiten unter Spannung nach BGVA1, A3 oder vergleichbare europäische technische Regelungen zu erbringen. (Nachweis durch Eigenerklärung).
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Register N) [Mindestbedingung]
— er in der Lage ist die Abwicklung des Gesamtauftrages auf der Grundlage einschlägiger EN-und DIN-Normen, einschlägiger deutscher oder europaweit harmonisierter vergleichbarer technischen Regelwerke, Vorschriften und Richtlinien durchzuführen. (Nachweis durch Eigenerklärung).
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Register O) [Mindestbedingung]
— er ein eingeführtes und durch betriebliche Anweisungen umgesetztes, zertifiziertes Qualitätsmanagementsystems entsprechend der DIN EN ISO 9001-er Reihe oder gleichwertig hat. (Nachweis durch aktuell gültige Zertifikate).
Register P) [Mindestbedingung]
— er geeignete Qualitätssicherungsmaßnahmen für den gesamten Auftragsumfang trifft. (Nachweis durch eine kurze Beschreibung für ein vergleichbares Projekt, Darstellung der eigenen Organisationsstruktur und Darstellung der Eigenpersonalstruktur).
Register Q) [Mindestbedingung]
— ein Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltschutzmanagementsystem im Unternehmen des Bewerbers eingeführt wurde (Zertifizierung nach SCC- oder AMS Standard oder gleichwertig). Entsprechende Zertifikate sind den Bewerbungsunterlagen beizulegen. Alternativ zum geforderten Nachweis reicht hier der Nachweis einer entsprechenden Zertifizierung bei Connexio, bzw. Achilles/Sellihca Deutschland, bei der die entsprechenden Nachweise hinterlegt wurden.
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Register R) [Mindestbedingung]
— er im Auftragsfall in der Lage ist Reaktionszeiten innerhalb von 6 Stunden für den Beginn der Fehlerbehebung vor Ort während der jeweiligen Inbetriebsetzungsphase im Umspannwerk und während des Gewährleistungszeitraumes, auch an Wochenenden und Feiertagen, einzuhalten.
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— er im Auftragsfall in der Lage ist, planmäßige Einsätze innerhalb von 24 Stunden zu beginnen
(Beide Nachweise durch Eigenerklärung).
Register S) [Mindestbedingung].
Bestätigungen des Bewerbers darüber, dass er in der Lage ist die Vertragsabwicklung auch in allen Unterlagen und im Schriftverkehr in deutscher Sprache durchzuführen und Personal zu den erforderlichen Terminen vor Ort (Stadtgebiet Hamburg) bereit zu stellen. (Nachweis durch Eigenerklärung).
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Jeder Bewerber und jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat die Unterlagen nach III.2.3) Register M-S der Bekanntmachung vorzulegen. Den Nachweis unter III.2.3) Register K-L. der Bekanntmachung hat jeder Bewerber bzw. jede Bewerbergemeinschaft nur einmal vorzulegen.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
1) - Haftpflichtversicherung, Einzelheiten sind Gegenstand der Vergabeverhandlung.
2) - Mängelansprüchebürgschaft, Vorauszahlungsbürgschaften und/oder Vertrags-erfüllungsbürgschaft, Einzelheiten sind Gegenstand der Vergabeunterlagen /Vergabeverhandlung.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
— Angebote sind für den AG kostenlos zu erstellen,
— Zahlungsverkehr erfolgt in EURO, Zahlungen erfolgen gemäß vereinbartem Zahlungsplan,
— Anzahlungen werden durch Bürgschaften besichert.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften sind zugelassen.
Ein Zusammenschluss ist nur bis zur Abgabe der Bewerbung möglich.
Mit der Bewerbung ist dem Auftraggeber neben der Aufstellung der Mitglieder nachzuweisen:
— welches Mitglied die Gemeinschaft mit uneingeschränkter Wirkung nach außen vertritt, (dessen Vollmacht ist vorzulegen),
— welche Teillieferungen von den einzelnen Mitgliedern erbracht werden,
— dass alle Mitglieder für die Vertragserfüllung als Gesamtschuldner haften.
(soweit Sie sich als Bietergemeinschaft bewerben, bitten wir Sie die notwendigen Unterlagen hierzu unter einem separaten Register V in Ihren Bewerbungsunterlagen abzuheften) die zuvor geforderten Benennungen und Angaben sind eine Mindestanforderung für Bietergemeinschaften.
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Verfahren
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stromnetz Hamburg GmbH
Postanschrift: Bramfelder Chaussee 130
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 22177
Kontakt
Kontaktperson: Einkauf
Herrn Stefan Riese
Internetadresse: www.vattenfall.de 🌏

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2015-01-01 📅
Datum des Endes: 2019-12-31 📅

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Straße 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3090138316 📞
Fax: +49 3090137613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Rügen haben unverzüglich zu erfolgen; das unbestimmte Tatbestandsmerkmal „unverzüglich“ wird auf 5 Kalendertage festgelegt
Gemäß § 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 2, 3 und 4 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig,
a) soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 GWB),
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b) soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung/Aufforderung zur Angebotsabgabe benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 3 GWB),
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c) soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2014/S 053-089247 (2014-03-11)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-04-30)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-04-30 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-05-05 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 086-156536
Verweist auf Bekanntmachung: 2014/S 53-089247
ABl. S-Ausgabe: 86

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Hrn. Stefan Riese
Land: Deutschland 🇩🇪
Quelle: OJS 2015/S 086-156536 (2015-04-30)