Lieferung, Projektierung und Inbetriebnahme von Fahrzeugrechnern mit integriertem Fahrscheindrucker, e-Ticketing-Funktionen, Hintergrundsystem, ITCS, DFI

Stadtwerke Gütersloh GmbH

Aufgrund der Einführung des Westfalentarifes im Jahr 2016, des Lebensalters der Bestandgeräte und der weiter steigenden Anforderungen (z.B. in Bezug auf Electronic Ticketing) plant der Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Gütersloh GmbH (SWG) im Rahmen der vorliegenden Ausschreibung neue Bordrechner mit ITCS-, Verkaufs- und e-Ticketing-Funktion für den Einsatz in Linienbussen und für den Vorverkauf zu beschaffen. Darüber hinaus sind eine ITCS-Zentrale sowie DFI-Anzeigen an Haltestellen Bestandteil der Ausschreibung.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-06-12. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-05-12.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-05-12 Auftragsbekanntmachung
2015-04-01 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2014-05-12)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Programmierung von System- und Anwendersoftware
Menge oder Umfang:
— 43 Bordrechner mit integriertem Fahrscheindrucker und e-Ticketing-Terminal für den Einsatz in Bussen und Vorverkauf der SWG— Hintergrundsystem zum Betrieb der Endgeräte (Datenver- und Entsorgung, Abrechnung, Auswertungen, etc.)— Vertriebshintergrundsystem incl. Kundenverwaltung und Nebenbuchhaltungsfunktionen sowie EBE-Verwaltung (bevorzugt als integraler Bestandteil des Hintergrundsystems)— ITCS-Zentrale— 8 DFI-Anzeiger zur Ausrüstung von Haltestellen— Dienstleistung zur Einführung des Systems wie z.B. Erstellen des Pflichtenhefts, Schulungen, Inbetriebnahme, Tests, AbnahmenDie Mengenangaben entsprechen dem derzeitigen Planungsstand und können sich im Projektverlauf ggf. noch verändern.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Programmierung von System- und Anwendersoftware 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadtwerke Gütersloh GmbH
Postanschrift: Berliner Straße 260
Postleitzahl: 33330
Postort: Gütersloh
Kontakt
Internetadresse: http://www.stadtwerke-gt.de 🌏
E-Mail: witt@stadtwerke-gt.de 📧
Telefon: +49 5241822810 📞
Fax: +49 5241822486 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-05-12 📅
Einreichungsfrist: 2014-06-12 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-05-14 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 092-162168
ABl. S-Ausgabe: 92
Zusätzliche Informationen
1. Das vom Auftraggeber gewählte Verfahren ist ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb nach Maßgabe der SektVO. Diese Bekanntmachung leitet den vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb ein. Die vergaberechtlichen Grundsätze der Transparenz des Verfahrens und der Gleichbehandlung aller Bieter werden im gesamten Verfahren streng beachtet. 2. Die für den Teilnahmeantrag erforderlichen Formulare und Vordrucke sind in der zum Teilnahmewettbewerb erstellten Unterlage vorhanden. Die Unterlage zum Teilnahmewettbewerb ist per schriftlicher Anfrage (Email ausreichend) bei der unter Ziffer I.1 genannten Kontaktstelle des Auftraggebers zu erhalten. 3. Die Ausgestaltung des Verfahrens und die zu erwartenden Bewerbungen bedeuten einen erheblichen Aufwand beim Auftraggeber. Dies beschränkt die Zahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bieter anhand der in zum Teilnahmewettbewerb erstellten Unterlage aufgeführten Wertungsmatrix. Der Auftraggeber wird drei bis maximal fünf Bewerber im Ergebnis des Teilnahmewettbewerbs zur Angebotsabgabe auffordern. Die Wertung der eingegangenen Teilnahmeanträge orientiert sich an der vorgenannten Wertungsmatrix, die in der zum Teilnahmewettbewerb erstellen Unterlage aufgeführt ist. 4. Die Teilnahmeanträge sind bis zum 12.06.2014 14:00 Uhr in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift "Ausschreibung der SWG / Bordrechner/ Fahrscheindrucker" bei der unter Ziffer I.1 genannten Stelle als Original und mit zwei Kopien einzureichen. Eine Verspätung führt zum Ausschluss. Die Bewerber haben ihre Teilnahmeanträge unter zwingender Nutzung der zum Teilnahmewettbewerb erstellten Unterlage beim Auftraggeber einzureichen. Teilnahmeanträge ohne die zum Teilnahmewettbewerb erstellte Unterlage werden nicht berücksichtigt, das heißt ausgeschlossen. 5. Im Anschluss an den Teilnahmewettbewerb erhalten die ausgewählten Bewerber die Vergabeunterlagen mit der Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes. Mit den Vergabeunterlagen werden den Bietern weitere Projektinformationen und die Zuschlagskriterien mitgeteilt. 6. Auskunftsersuchen des Interessenten/Bewerbers zum Teilnahmewettbewerb sind ausschließlich per E-Mail oder schriftlich an die unter Ziffer I.1 genannte Kontaktstelle des Auftraggebers zu richten. Auf die Regelung des § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB weisen wir ausdrücklich hin. 7. Sämtliche in der Bekanntmachung geforderten Nachweise, Erklärungen und sonstigen Angaben müssen bis zum Schlusstermin bei der unter Ziffer I.1. genannten Stelle eingegangen sein. Fehlende Erklärungen und Nachweise, die bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist nicht vorgelegt wurden, können auf Anforderung des Auftraggebers bis zum Ablauf einer zu bestimmenden Nachfrist nachgereicht werden. Sofern fehlende Unterlagen auch dann nicht vorliegen, muss der Bewerber vom weiteren Verfahren ausgeschlossen werden.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Aufgrund der Einführung des Westfalentarifes im Jahr 2016, des Lebensalters der Bestandgeräte und der weiter steigenden Anforderungen (z.B. in Bezug auf Electronic Ticketing) plant der Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Gütersloh GmbH (SWG) im Rahmen der vorliegenden Ausschreibung neue Bordrechner mit ITCS-, Verkaufs- und e-Ticketing-Funktion für den Einsatz in Linienbussen und für den Vorverkauf zu beschaffen. Darüber hinaus sind eine ITCS-Zentrale sowie DFI-Anzeigen an Haltestellen Bestandteil der Ausschreibung.
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Menge oder Umfang:
— 43 Bordrechner mit integriertem Fahrscheindrucker und e-Ticketing-Terminal für den Einsatz in Bussen und Vorverkauf der SWG
— Hintergrundsystem zum Betrieb der Endgeräte (Datenver- und Entsorgung, Abrechnung, Auswertungen, etc.)
— Vertriebshintergrundsystem incl. Kundenverwaltung und Nebenbuchhaltungsfunktionen sowie EBE-Verwaltung (bevorzugt als integraler Bestandteil des Hintergrundsystems)
— ITCS-Zentrale
— 8 DFI-Anzeiger zur Ausrüstung von Haltestellen
— Dienstleistung zur Einführung des Systems wie z.B. Erstellen des Pflichtenhefts, Schulungen, Inbetriebnahme, Tests, Abnahmen
Die Mengenangaben entsprechen dem derzeitigen Planungsstand und können sich im Projektverlauf ggf. noch verändern.
Beschreibung der Optionen:
—Abo-Verwaltungsprogramm (bevorzugt als integraler Bestandteil des Vertriebshintergrundsystems)
— System- und Softwarewartungsvertrag
— Montage der Bordrechner in den Bussen
Sämtliche Optionen sind ausschließlich einseitig von der SWG zu ziehen.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Gütersloh

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die unter Ziffer III.2.1) geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bieter und bei Bietergemeinschaften von allen Mitgliedern einzeln vorzulegen. Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen. Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen. Eine Vorlage der Nachweise in Kopie ist ausreichend. Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, von dem Bieter der nach Abschluss der Wertung den Zuschlag erhalten soll, Nachweise zu verlangen, die belegen, dass die eingereichten Eigenerklärungen und Kopien von Nachweisen wahrheitsgemäß erfolgt sind.
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Geforderte Erklärungen/Nachweise sind:
1. Aktueller Auszug aus dem Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Herkunftslandes (maximal drei Monate alt).
2. Aktueller Auszug aus dem Gewerbezentralregister nach § 150 Gewerbeordnung bzw. ausländische Bieter eine gleichwertige Bescheinigung (maximal drei Monate alt).
3. Eigenerklärung mit folgendem Wortlaut: Ich erkläre / Wir erklären, dass
a) über das Vermögen unseres Unternehmens weder ein Insolvenzverfahren noch ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet, die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt wurde und dass sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet,
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b) unser Unternehmen seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt hat (entsprechende Bescheinigungen (maximal drei Monate alt) sind beigefügt),
c) wir keine in Bezug auf die Vergabe unzulässige, wettbewerbsbeschränkende Abrede getroffen haben und treffen werden,
d) die Projekt-, Vertrags- und Dokumentationssprache „Deutsch" sein wird,
e) die Ausschreibungsunterlagen an die SWG zurückgegeben oder vernichtet werden, falls kein Angebot abgegeben wird oder ich / wir den Zuschlag nicht erhalte(n),
f) wir die Verpflichtungserklärung zur Tariftreue und Mindestentlohnung für Dienst- und Bauleistungen unter Berücksichtigung der Vorgaben des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen (TVgG-NRW) einschließlich der Verpflichtungserklärung zur Frauenförderung und zur Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie der Verpflichtungserklärung zur Einhaltung der ILO-Kernarbeitsnormen unterschrieben beifügen. Hierfür ist das Formular Erklär TVgG zu verwenden, das den Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb beigefügt ist.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die unter Ziffer III.2.2) geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bieter und bei Bietergemeinschaften von allen Mitgliedern einzeln vorzulegen. Ausländische Bieter haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen. Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen. Eine Vorlage der Nachweise in Kopie ist ausreichend. Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, von dem Bieter der nach Abschluss der Verhandlungen den Zuschlag erhalten soll, Nachweise zu verlangen, die belegen, dass die eingereichten Eigenerklärungen und Kopien von Nachweisen wahrheitsgemäß erfolgt sind.
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Geforderte Erklärungen/Nachweise sind:
1. Bonitätsnachweis über Eigenauskunft einer Wirtschaftsauskunftei (z.B. Creditreform) oder einen gleichwertigen Nachweis (maximal 3 Monate alt).
2. Unternehmens- und Umsatzentwicklung der letzten drei Geschäftsjahre im Bereich der hier geforderten Leistungen.
3. Allgemeine und spezielle Darstellung sowie Erläuterung der Unternehmensstruktur, der Organisations- und Mitarbeiterstruktur in Bezug auf folgende Aspekte:
a) Namen, Hauptsitz und Gründungsjahr des Bieters
b) Angaben zur Gesellschaftsstruktur und ggf. zur Konzernzugehörigkeit.
c) Zertifizierung nach ISO 9001 oder ausgestattet mit gleichwertigem Zertifikat (Nachweis ist in Kopie beizufügen)
d) Darstellung der Organisations- und Mitarbeiterstruktur.
e) Benennung der Standorte, durch die die Betreuung der SWG erfolgen soll.
f) Beifügung eines Organigramm
g) Nennung Gesamtzahl aller Mitarbeiter in den letzten drei Geschäftsjahren
h) Nennung Gesamtzahl aller Mitarbeiter in den letzten drei Geschäftsjahren, die in Deutschland im Bereich „ÖPNV-Vertriebssysteme und Fahrscheindrucker/ Bordrechner“ eingesetzt werden
i) Nennung der Anzahl der Mitarbeiter in den letzten drei Geschäftsjahren, die deutschlandweit in der technischen Projektabwicklung im Bereich „ÖPNV-Vertriebssysteme und Fahrscheindrucker/ Bordrechner“ tätig sind
j) Nennung Gesamtzahl aller Mitarbeiter in den letzten drei Geschäftsjahren, die in Deutschland im Bereich „ITCS und DFI“ eingesetzt werden
k) Nennung der Anzahl der Mitarbeiter in den letzten drei Geschäftsjahren, die deutschlandweit in der technischen Projektabwicklung im Bereich „ITCS und DFI“ tätig sind
l) Benennung eines Projektleiters nebst Vorlage aktueller persönlicher Qualifikationen für den benannten Mitarbeiter. Hierfür ist das Formular Erklär Projektleitung zu verwenden, das den Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb beigefügt ist.
4. Vorlage einer Eigenerklärung über das Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von EUR 2 Mio. für Personen- und Sachschäden und EUR 1 Mio. für Vermögensschäden oder eine entsprechende Absichtserklärung. Eine projektbezogene Aufstockung im Auftragsfall wird akzeptiert, ist jedoch mittels schriftlicher Versicherungsbestätigung mit dem Teilnahmeantrag nachzuweisen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die unter Ziffer III.2.3) geforderten Erklärungen/Nachweise aus den letzten drei Geschäftsjahren sind vom Bieter bzw. einer Bietergemeinschaft als solcher oder getrennt von jedem Mitglied beizubringen. Der Auftraggeber behält sich vor, die angegebenen Referenzen durch eigene Nachfragen nachzuprüfen.
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Der Bewerber erklärt je angegebener Referenz, dass er diese selbst erbracht hat. Sofern die Referenz ggf. auch in Teilen durch einen oder mehrere Nachunternehmer erbracht wurde, sind die Nachunternehmer mit ihrem zugehörigen Leistungsanteil je Referenz zu benennen.
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Geforderte Erklärungen/ Nachweise sind:
1.) Vorlage und Nachweis von mindestens 1 Projektreferenz für ein integriertes System bestehend aus Bordrechnern mit integrierten Fahrscheindruckern, e-Ticketing-Funktionen, ITCS-Leitstellen mit mind. 30 Geräten in den vergangenen drei Geschäftsjahren (Abnahmedatum), die vollständig abgenommen worden ist. Der Schwerpunkt liegt auf der integrierten Gesamtlösung unter Berücksichtigung der Funktionsblöcke Ticketing, e-Ticketing sowie ITCS. Hierfür ist das Formular Erklär Ref (integrierte Gesamtlösung) zu verwenden, das den Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb beigefügt ist. Die Referenz muss in ihrer Gesamtheit in Art und Größe der Installation den Anforderungen der SWG weitgehend entsprechen. Neben den Referenzinhalten wird auch die Anzahl der Referenzen (bis zu drei) bewertet.
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2.) Vorlage und Nachweis von mindestens 1 Projektreferenz für ein eTicketing-Projekt mit Schnittstellen gemäß VDV-Kernapplikation zum Austausch von Sperrlisten (KOSE) in den vergangenen drei Geschäftsjahren (Abnahmedatum), die vollständig abgenommen worden ist. Hierfür ist das Formular Erklär Ref (VDV-Kernapplikation) zu verwenden, das den Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb beigefügt ist. Die Referenz muss in ihrer Gesamtheit den Anforderungen der SWG weitgehend entsprechen, hier insbes. Schnittstellen zu den Umgebungssystemen, eingesetzter KA-Standard. Neben den Referenzinhalten wird auch die Anzahl der Referenzen (bis zu drei) bewertet.
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3.) Vorlage und Nachweis von mindestens 1 Projektreferenz für die Realisierung von Schnittstellen nach VDV 452 für die Datenversorgung der Bordrechner und des ITCS in den vergangenen drei Geschäftsjahren (Abnahmedatum), die vollständig abgenommen worden ist. Hierfür ist das Formular Erklär Ref (VDV 452) zu verwenden, das den Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb beigefügt ist. Die Referenz muss in ihrer Gesamtheit in Art und Größe der Installation den Anforderungen der SWG weitgehend entsprechen, hier insbes. Schnittstellen zu den Umgebungssystemen, eingesetzte Technik. Neben den Referenzinhalten wird auch die Anzahl der Referenzen (bis zu drei) bewertet.
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4.) Vorlage und Nachweis von mindestens 1 Projektreferenz für die Realisierung von mindestens 5 stationären DFI-Anzeigen, die vom ITCS des Bieters in Echtzeit angesteuert werden, in den vergangenen drei Geschäftsjahren (Abnahmedatum), die vollständig abgenommen worden ist. Hierfür ist das Formular Erklär Ref (DFI) zu verwenden, das den Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb beigefügt ist. Die Referenz muss in ihrer Gesamtheit in Art und Größe der Installation den Anforderungen der SWG weitgehend entsprechen, hier insbes. die Echtzeitansteuerung, schnelles Löschen nach Abfahrt des Busses von der Haltestelle, eingesetzte Technik. Neben den Referenzinhalten wird auch die Anzahl der Referenzen (bis zu drei) bewertet.
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5.) Vorlage und Nachweis von mindestens 1 Projektreferenz für die Realisierung von Schnittstellen nach VDV 453/ 454 zu einem Istdatenserver zum Austausch von Echtzeitdaten für verschiedene Dienste in den vergangenen drei Geschäftsjahren (Abnahmedatum), die vollständig abgenommen worden ist. Hierfür ist das Formular Erklär Ref (VDV 453/ 454) zu verwenden, das den Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb beigefügt ist. Die Referenz muss in ihrer Gesamtheit in Art und Größe der Installation den Anforderungen der SWG weitgehend entsprechen, hier insbes. umgesetzte Dienste. Neben den Referenzinhalten wird auch die Anzahl der Referenzen (bis zu drei) bewertet.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Vertragserfüllungsbürgschaft und Gewährleistungsbürgschaft werden in den Verdingungsunterlagen bekannt gegeben.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Abschlagszahlungen und Zahlungsplan werden in den Verdingungsunterlagen bekanntgegeben.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend unter Benennung eines vertretungsberechtigten Mitglieds. Hierfür ist das Formular Erklär BiGe zu verwenden, das den Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb beigefügt ist

Verfahren
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Abteilung Revision
Herrn Axel Witt

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Detmold
Postanschrift: Leopoldstraße 15
Postort: Detmold
Postleitzahl: 32756
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Für die Einlegung von Rechtsbehelfen gelten insbesondere die folgenden Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB):
§ 107 Einleitung, Antrag:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abw. 7 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat;
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101 Abs. 1 Nr. 2. § 101 a Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt.
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Hinweis: Die Rügefrist des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB beträgt nach der Vergaberechtsprechung nur wenige Tage. Eine verspätet angenommene Rüge ist nach der Vergaberechtsprechung und nach der Rechtsprechung zu § 121 Abs. 1 Satz 1 nicht mehr "unverzüglich" im Sinne des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB.
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Quelle: OJS 2014/S 092-162168 (2014-05-12)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-04-01)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-04-01 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-04-03 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 066-115912
Verweist auf Bekanntmachung: 2014/S 92-162168
ABl. S-Ausgabe: 66

Objekt
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Gütersloh.

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Erfüllung der grundsätzlichen Anforderungen (2503)
2. Erfüllung der technischen Anforderungen (5554)
3. Erfüllung der Dienstleistungs- und sonstigen Anforderungen (1999)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-03-25 📅
Name: ATRON GmbH
Postanschrift: Am Ziegelstadel 12 + 14
Postort: Markt Schwaben
Postleitzahl: 85570
Land: Deutschland 🇩🇪

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Westfalen bei der Bezirksregierung Münster
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Str. 9
Postort: Münster
Postleitzahl: 48143
Fax: +49 2514112165 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens muss innerhalb einer Frist von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, eingereicht werden (§ 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB).
Quelle: OJS 2015/S 066-115912 (2015-04-01)