Lieferung von Kabelgarnituren, Kabelverbindungen und Kabelverteilerschränken

Vattenfall Europe Netzservice GmbH

Lieferung frei Verwendungsstelle von folgenden Materialgruppen:
Los 1: Vergusstechnik (z. B. Gießharz, Gießharzmuffen, Vergussmasse SP, Muffengehäuse).
Los 2: Schrumpftechnik (z. B. 1-10-kV-Muffen (VM, ÜVM), Schrumpfschlauch, Manschetten, Formteile).
Los 3: Kontakttechnik (z. B. Verbinder, Kabelschuhe, Klemmen, Klemmringe).
Los 4: Gehäusetechnik (z. B. Kabelverteilerschränke, Sockel, Hausanschlusskästen, Kleinverbraucheranschlüsse).
Los 5: Mittelspannungs-Endverschlüsse
auf Abruf für den Konzern Vattenfall Europe in Deutschland an den Standorten Berlin und Hamburg.
Der Rahmenvertrag wird für den Bedarf von Lagermaterial als klassischer Abrufrahmenvertrag auf Materialpositionsebene abgeschlossen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-01-21. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-12-08.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-12-08 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2014-12-08)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Kabelverbindungen, isoliert
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Kabelverbindungen, isoliert 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Vattenfall Europe Netzservice GmbH
Postanschrift: Puschkinallee 52
Postleitzahl: 12435
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.vattenfall.de 🌏
E-Mail: stefan.dahlmann@vattenfall.de 📧
Telefon: +49 3026710357 📞
Fax: +49 3026711910357 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-12-08 📅
Einreichungsfrist: 2015-01-21 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-12-13 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 241-425000
ABl. S-Ausgabe: 241
Zusätzliche Informationen
A. Formale Vorgaben an die Bewerbung: 1. Die Bewerbung ist schriftlich und unterschrieben in 1-facher Ausfertigung und zusätzlich in elektronischer Form auf CD-ROM/USB-Stick einzureichen. Alle Nachweise zur Einhaltung der Teilnahmebedingungen sind zur leichteren Prüfung und Vergleichbarkeit in der Reihenfolge sortiert und hinter entsprechenden Buchstaben-Registerbögen in einem Ordner/Hefter abgeheftet abzugeben. Für die elektronische Abgabe auf CD/USBStick sind entsprechende Unterverzeichnisse auf der CD/USB-Stick anzulegen die ebenfalls mit Register A und fortlaufend bezeichnet sind. Das Einreichen der Bewerbung per Fax oder als E-Mail ist nicht ausreichend. Die Bewerber haben zu beachten, dass der Teilnahmeantrag eigenhändig unterzeichnet ist und, dass sämtliche in der Bekanntmachung angegebenen Erklärungen und Nachweise vollständig beigefügt werden. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht ausreichend. Zwingende Angaben, d. h. solche, die zwingend vorzulegen sind, sind als „Mindestbedingungen“ gekennzeichnet. 2. Die Bewerbung ist entsprechend der Nummerierung in Ziffer III.2) zu gliedern und hat die nachgefragten Informationen in den jeweiligen Rubriken zu enthalten. Die Vergabestelle behält sich vor, nicht in den sachlich dafür vorgesehenen Rubriken enthaltene Informationen nicht zu berücksichtigen. Hinweise auf frühere Bewerbungen reichen zur Nachweisführung nicht aus. 3. Unter „Aktuell“ in Ziffer III.2) wird verstanden, dass das Ausstelldatum der jeweiligen Drittbescheinigung nicht älter als 6 Monate gerechnet vom Tag der Veröffentlichung im Amtsblatt der EU sein darf. 4. Die Verpflichtung zur Vorlage von Drittbescheinigungen entfällt, wenn und sofern ein vergleichbares Register nicht geführt wird bzw. eine Registrierung nicht erforderlich ist. Der Bewerber hat dies nachzuweisen und zu erläutern. 5. Im Sinne der vorherigen Ziffer 4 sind ausländische Bewerber angehalten, vergleichbare Drittbescheinigungen vorzulegen. Deren Gleichwertigkeit ist nachzuweisen. Es wird dahingehend eine erschöpfende Darstellung erwartet. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass die gesamte Bewerbung in deutscher Sprache zu fassen ist, also auch die jeweiligen Nachweise und Anlagen. Sollte ein amtliches Dokument oder Referenzangaben etc. nicht in deutscher Sprache gefasst sein, so muss eine wörtliche Übersetzung eines vereidigten Dolmetschers vorgelegt werden. 6. Ein Bewerber kann sich – auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft – beim Nachweis seiner Eignung auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen beziehen: a) Bieter, die von der Eignungsleihe Gebrauch machen möchten (nicht möglich für die Zuverlässigkeit gemäß Ziffer III.2.1), müssen die Nachunternehmer, deren Eignung sie leihen, sofort benennen und haben die betreffenden Nachweise der Ziffern III.2.1) bis III.2.3) der Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag einzureichen, wobei sich die Vorlagepflicht auf den Leistungsteil beschränkt, für den der Nachunternehmer einstehen soll. Der Nachunternehmer hat in diesem Fall nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel zur Verfügung gestellt werden. b) Etwaige weitere Nachunternehmer (solche, die nicht zur Eignungsleihe genutzt werden) müssen im Teilnahmeantrag zunächst nicht namentlich benannt werden und die Nachweise gemäß Ziffern IIII.2.1) bis III.2.3) für die Nachunternehmer zunächst nicht eingereicht werden. Es muss nur der Fremdleistungsanteil angegeben werden. Die Vergabestelle behält sich allerdings vor, die sonstigen Bewerber/Bieter, die in die engere Wahl zur Teilnahme am weiteren Verfahren kommen und den Einsatz von Nachunternehmern vorsehen, vor Abschluss des Teilnahmewettbewerbs oder während des gesamten, weiteren Verfahrens aufzufordern, diese Nachunternehmer namentlich zu benennen und für deren Leistungsanteil die vorstehenden Nachweise vorzulegen. 7. Die Vergabestelle behält sich vor – ohne hierzu verpflichtet zu sein – Erklärungen und Nachweise (auch im Bereich der Mindestbedingungen) nachzufordern. Außerdem wird sich vorbehalten, eine persönliche Vorstellung eines Bewerbers oder eine Besichtigung des Unternehmens des Bewerbers oder eines Referenzprojekts zu fordern, z. B. um die Eigenerklärungen auf deren Stichhaltigkeit zu überprüfen. Ein Anspruch des Bewerbers auf eine Nachforderung oder eine persönliche Vorstellung besteht nicht. 8. Die Vergabestelle behält sich vor – ohne hierzu verpflichtet zu sein – nach Bewerberauswahl und Abgabe der Angebote bei begründetem Anlass bei einzelnen Bietern ein Audit im Rahmen eines sog. „sustainability risk assessments“ durchzuführen. Ein begründeter Anlass liegt insbesondere vor, wenn der Bieter seinen Sitz in einem CSR-Hoch-Risiko Land hat bzw. sich dort seine Produktionsstätten befinden. Eine Liste der Hoch-Risikoländer findet sich unter: „CSR Risikoländer“ http://corporate.vattenfall.de/uber-uns/beziehungen-zu-lieferanten/ Sollte bei einem solchen Audit festgestellt werden, dass im Vergabeverfahren abgegebene Eigenerklärungen des Bieters nicht zutreffen, ist die Vergabestelle berechtigt, den Bieter vom weiteren Wettbewerb auszuschließen. 9. Die Vergabestelle behält sich vor, Bewerbungen, die die Mindestbedingungen und/oder Ausschlussfristen nicht einhalten, ohne weitere Prüfung vom weiteren Verfahren auszuschließen. 10. Mit Abgabe des Teilnahmeantrags erklärt der Bewerber zugleich das Einverständnis mit einem Wechsel des Auftraggebers. Es ist nicht auszuschließen, dass im Laufe des Vergabeverfahrens ein anderes Unternehmen Auftraggeber wird. 11. Fragen sind ausschließlich per E-Mail bis 7 Kalendertage vor Ablauf der Bewerbungsfrist an die Kontaktstelle zu richten. Danach eingehende Fragen werden nicht berücksichtigt. Die Vergabestelle wird sich bemühen, zeitnah zu antworten. 11) Die Vergabestelle prüft die Teilnahmeanträge in einem dreistufigen Verfahren: 1. Stufe: Prüfung auf Vorliegen der abgeforderten Nachweise und Erklärungen. 2. Stufe: Vorliegen von vergaberechtlichen Ausschlussgründen („Mindestbedingungen“). 3. Stufe: Prüfung der wirtschaftlichen, finanziellen sowie der technischen Leistungsfähigkeit gemessen an der ausgeschriebenen Leistung. 12) Ablauf des Verhandlungsverfahrens: 1.: Feststellung der wirtschaftlichen, finanziellen und technischen Eignung. 2.: Aufforderung zur Angebotsabgabe. 3.: Vergabeverhandlung. 4. : Vergabe. B. Angebotsverfahren und Vorgaben an die Auftragsvergabe. Die konkreten Verfahrensbestimmungen des Angebotsverfahrens ergeben sich aus der Aufforderung zur Angebotsabgabe. Aus Gründen größtmöglicher Transparenz gibt die Vergabestelle gleichwohl vorab einige generelle Regelungen bekannt, auf deren Einhaltung allerdings kein Anspruch besteht und deshalb im Rahmen der Angebotsaufforderung durchaus Konkretisierungen und Änderungen erfolgen können: 1. Bei den später abzugebenden Angeboten, die sich – unter Zugrundelegung der Zuschlagskriterien – wirtschaftlich wesentlich schlechter als der Wettbewerb darstellen, kann sich der Auftraggeber bereits nach Angebotsabgabe dazu entschließen, den jeweiligen Bieter von weiteren Verhandlungen auszuschließen (Abschichtung). 2. Die Auftragsvergabe steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Gremien auf Seiten des Auftraggebers. 3. Die Auftragsvergabe steht unter dem Vorbehalt vorhandener öffentlich-rechtlicher Genehmigungen. 4. Die Auftragsvergabe steht unter dem Vorbehalt einer von der Vergabestelle festzustellenden, wirtschaftlich vertretbaren Ausführung der Leistungen. 5. Die Vergabestelle behält sich vor, bei der Bewertung der Angebote mutmaßliche Bewerbungen auf alle Lose positiv zu berücksichtigen, wenn es dadurch zu einem Gesamtrabattkommt. Eine Verpflichtung der Vergabestelle hierzu besteht jedoch nicht.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Lieferung frei Verwendungsstelle von folgenden Materialgruppen:
Los 1: Vergusstechnik (z. B. Gießharz, Gießharzmuffen, Vergussmasse SP, Muffengehäuse).
Los 2: Schrumpftechnik (z. B. 1-10-kV-Muffen (VM, ÜVM), Schrumpfschlauch, Manschetten, Formteile).
Los 3: Kontakttechnik (z. B. Verbinder, Kabelschuhe, Klemmen, Klemmringe).
Los 4: Gehäusetechnik (z. B. Kabelverteilerschränke, Sockel, Hausanschlusskästen, Kleinverbraucheranschlüsse).
Los 5: Mittelspannungs-Endverschlüsse
auf Abruf für den Konzern Vattenfall Europe in Deutschland an den Standorten Berlin und Hamburg.
Der Rahmenvertrag wird für den Bedarf von Lagermaterial als klassischer Abrufrahmenvertrag auf Materialpositionsebene abgeschlossen.
Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: Berlin – Vergusstechnik
Kurze Beschreibung: Gießharz, Gießharzmuffen, Vergussmasse SP, Muffengehäuse.
Losnummer: 2
Bezeichnung des Loses: Hamburg – Vergusstechnik
Losnummer: 3
Bezeichnung des Loses: Berlin – Schrumpftechnik
Kurze Beschreibung: 1-10-kV-Muffen (VM, ÜVM), Schrumpfschlauch, Manschetten, Formteile.
Losnummer: 4
Bezeichnung des Loses: Hamburg – Schrumpftechnik
Losnummer: 5
Bezeichnung des Loses: Berlin – Kontakttechnik
Kurze Beschreibung: Verbinder, Kabelschuhe, Klemmen, Klemmringe.
Losnummer: 6
Bezeichnung des Loses: Hamburg – Kontakttechnik
Losnummer: 7
Bezeichnung des Loses: Berlin – Gehäusetechnik
Kurze Beschreibung: Kabelverteilerschränke, Sockel, Hausanschlusskästen, Kleinverbraucheranschlüsse.
Losnummer: 8
Bezeichnung des Loses: Hamburg – Gehäusetechnik
Losnummer: 9
Bezeichnung des Loses: Berlin – MS-Endverschlüsse
Kurze Beschreibung: Mittelspannungs-Endverschlüsse.
Losnummer: 10
Bezeichnung des Loses: Hamburg – MS-Endverschlüsse
Beschreibung der Optionen:
Verlängerung der Vertragslaufzeit 2 x um jeweils ein weiteres Jahr (maximale Laufzeitverlängerung = 2 Vertragsjahre).

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
(Siehe nähere Erläuterungen unter VI.3).
Mit dem Teilnahmeantrag ist durch den Bewerber in beschriebener Form in deutscher Sprache der Nachweis der Einhaltung folgender Bedingungen beizubringen:
Register A1):
Anschreiben mit Darstellung des Unternehmens und dessen Struktur.
Register A2) (Mindestbedingung).
Aktueller Eintrag aus dem Berufs- oder Handelsregister des Herkunftslandes bzw. Vorlage einer entsprechenden Bescheinigung.
Register A3) (Mindestbedingung).
Aktueller Nachweis des Finanzamtes über die Zahlung von Steuern oder gleichwertige Bescheinigungen des Ursprungs- oder Herkunftslandes.
Register A4) (Mindestbedingung).
Aktueller Nachweis des Sozialversicherungsträgers über die Zahlung von Krankenkassenbeiträgen, Unfallversicherungsbeiträgen und Rentenversicherungsbeiträgen oder gleichwertige Bescheinigungen des Ursprungs- oder Herkunftslandes.
Register A5) (Mindestbedingung).
Gesonderte eigenhändig unterzeichnete Eigenerklärung, dass keine Verurteilung wegen einer der in § 21 Abs. 1 SektVO genannten Straftatbestände erfolgt ist und keine in § 21 Abs. 4 SektVO genannte Umstände vorliegen.
Dazu hat der Bewerber das bei der Kontaktstelle (vgl. Ziffer I.1)) Bekanntmachung bereitgestellte Formblatt zu nutzen.
Register A6) (Mindestbedingung).
Erklärung des Bieters, dass er den Vattenfall Verhaltenskodex für Lieferanten gelesen und verstanden hat. Der Kodex findet sich unter
„Unser Verhaltenskodex für Lieferanten“
Der Bieter erklärt weiter, dass er seine Leistungen in Übereinstimmung mit den UN Global Compact Prinzipien erbringen wird und verpflichtet sich ständig zu überwachen, dass seine Leistungserbringung und die seiner Zulieferer/Subunternehmer nachhaltig unter Einhaltung und Beachtung dieser Prinzipien erfolgt. Der Bieter erklärt, dass keine Abweichungen vom UN Global Compact für ihn oder einem seiner von ihm für die Leistungserbringung in Betracht gezogener Zulieferer/Subunternehmer gültig sind.
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Register A7) (Mindestbedingung).
Der Auftragnehmer sichert zu, dass er sich im Falle der Zuschlagserteilung bis spätestens 2 Wochen nach der Unterzeichnung des Vertrages im Qualifizierungssystem der Vattenfall Supplier Bank registriert. Er stellt des Weiteren sicher, dass diese Registrierung für die gesamte Vertragsdauer Gültigkeit hat (Nachweis über Eigenerklärung).
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Ist der Bewerber bereits bei Connexio/Achilles Deutschland registriert, geben Sie bitte die entsprechende Registrierungs-ID an.
Jeder Bewerber und jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat die Unterlagen nach III.2.1) der Bekanntmachung vorzulegen.
Soweit der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der Leistungsfähigkeit im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs auf Ressourcen von Dritten/Nachunternehmern zurückgreifen will, sind die vorgenannten Erklärungen und Nachweise ebenfalls in Bezug auf die Dritten/Nachunternehmer vorzulegen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
(Siehe nähere Erläuterungen unter VI.3).
Register B1) (Mindestbedingung).
Aktuelle Auskunft einer Geschäftsbank des Bewerbers über die wirtschaftlichen Verhältnisse (z. B. Dauer der Geschäftsbeziehung), zur Kreditwürdigkeit (z. B. erkennbare Überschuldung) und zur Zahlungsfähigkeit.
Register B2) (Mindestbedingung).
Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mind. 1 000 000 EUR für Sach- und 250 000 EUR für Vermögensschäden.
Register B3) (Mindestbedingung).
Erklärung des Bewerbers, dass nicht ein Insolvenzverfahren oder wegen eines Insolvenz- oder vergleichbaren Verfahrens über das Vermögen des Bewerbers ein Verfahren eröffnet oder beantragt wurde und auch eine Ablehnung eines Antrages Mangels Masse nicht erfolgt ist. Sofern ein solches Ereignis später im laufenden Vergabeverfahren eintritt, ist dies der Vergabestelle unverzüglich anzuzeigen.
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Register B4) (Mindestbedingung).
Angabe des mit der nachgefragten Leistung vergleichbaren Umsatzes des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen.
Jeder Bewerber und jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat die Unterlagen nach III.2.2) der Bekanntmachung vorzulegen.
Den Nachweis unter III.2.2), Register B3) der Bekanntmachung hat jeder Bewerber bzw. jede Bewerbergemeinschaft nur einmal vorzulegen.
Soweit der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der Leistungsfähigkeit im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs auf Ressourcen von Dritten/Nachunternehmern zurückgreifen will, sind die vorgenannten Erklärungen und Nachweise ebenfalls in Bezug auf die Dritten/Nachunternehmer vorzulegen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
(Siehe nähere Erläuterungen unter VI.3).
Register C1). (Mindestbedingung).
Angaben über in den letzten 3 Jahren vergleichbare Referenzen. Darstellung in Tabellenform wie folgt:
— Name und Adresse des Auftraggebers sowie Benennung eines Ansprechpartners mit Telefonnummer;
— Bezeichnung des Referenzobjektes;
— Zeitraum der Leistungserbringung;
— Beschreibung der Leistung in technischer Hinsicht/Lieferumfang anhand Produktgruppe.
Register C2 (Mindestbedingung): Bestätigung darüber, die Vertragsabwicklung auch in allen Unterlagen und im Schriftverkehr in deutscher Sprache durchzuführen.
Register C3 (Mindestbedingung): Bestätigung darüber, dass die entsprechenden Montageanleitungen in deutscher Sprache zur Verfügung gestellt werden können.
Register C4) (Mindestbedingung).
Nachweis eines eingeführten und durch betriebliche Anweisungen umgesetzten Qualitätsmanagementsystems entsprechend der DIN EN ISO 9001-er Reihe durch aktuell gültige Zertifikate.
Alternativ ist der Nachweis eines vergleichbaren eingesetzten Qualitätsmanagementsystems zu erbringen.
Jeder Bewerber und jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat die Unterlagen nach III.2.3) der Bekanntmachung vorzulegen.
Soweit der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der Leistungsfähigkeit im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs auf Ressourcen von Dritten/Nachunternehmern zurückgreifen will, sind die vorgenannten Erklärungen und Nachweise ebenfalls in Bezug auf die Dritten/Nachunternehmer vorzulegen.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
— Haftpflichtversicherung, Einzelheiten sind Gegenstand der Vergabeunterlagen/Vergabeverhandlung.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Vergabeunterlagen/Gegenstand der Verhandlung.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Sofern von den Bewerbern erklärt wird, dass mit der Bildung der Bietergemeinschaft kein Tatbestand i. S. v. § 1 GWB erfüllt wird (Eigenerklärung), sind Bietergemeinschaften zugelassen. Ein Zusammenschluss ist nur bis zur Abgabe der Bewerbung möglich.
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Die Bewerbung ist von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft zu unterschreiben. Es ist ein federführendes Mitglied zu benennen. Dessen Vollmacht ist vorzulegen. Die Bewerbergemeinschaftserklärung muss enthalten, dass sich die Bewerbergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftend konstitutiert.
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Sonstige besondere Bedingungen:
Um eine Vereinbarkeit der Verguss-, Schrumpf-, Kontakt- bzw. Gehäusetechnik mit dem technischen Konzept des Auftraggebers sicherzustellen, müssen die angebotenen Materialien durch den Auftraggeber (Vattenfall Europe Netzservice GmbH) zugelassen sein. Der Antrag auf Zulassung muss bis zur Auftragsvergabe erfolgt sein – das Zulassungsverfahren kann je nach Material bis zu 6 Monaten andauern.
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Ansprechpartner für Neuzulassungen sind:
Herr Ulewski für Berlin (T: +49 30492025318; volkmar.ulewski@vattenfall.de).
Herr Meyer für Hamburg (T: +49 40492023422; manfred3.meyer@vattenfall.de).
Der zu schließende Vertrag wird verbindlich vorgeben, dass das vom Auftragnehmer zu liefernde Material zur Sicherstellung eines einheitlichen Qualitätsstandards jeweils nur von einem Hersteller stammen darf.
Der Auftraggeber behält sich vor, den Vertragsgegenstand auf mind. 2 verschiedene Werke zu verteilen.
Nähere Einzelheiten: siehe Vertragsunterlagen.

Verfahren
Höchstzahl der Wirtschaftsteilnehmer der Rahmenvereinbarung: 16
Laufzeit der Rahmenvereinbarung in Jahren: 2
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Stefan Dahlmann
Name: Vattenfall Europe Business Services GmbH
Kontaktperson: Angebotseingangsstelle Berlin, Raum 4.0.113
Telefon: +49 3026710734 📞

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2015-07-01 📅
Datum des Endes: 2017-06-30 📅

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3090138316 📞
Fax: +49 3090137613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Rügen haben unverzüglich zu erfolgen; das unbestimmte Tatbestandsmerkmal „unverzüglich“ wird auf 5 Kalendertage festgelegt.
Gemäß § 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 2, 3 und 4 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig,
a) soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 GWB).
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b) soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung/Aufforderung zur Angebotsabgabe benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 3 GWB).
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c) soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2014/S 241-425000 (2014-12-08)