Lieferung von Lotterie-Online-Terminals und damit zusammenhängende Leistungen

Staatliche Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg

Die Staatliche Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg („STLG“) ist eine von 16 Lotteriegesellschaften des deutschen Lotto und Toto Block. Sie führt im Auftrag des Landes die in Baden-Württemberg durch Gesetz oder Rechtsverordnung veranstalteten Lotterien durch. Die STLG benötigt ca. 3 600 Online-Terminals (mit Touch-Monitoren) für den Lotteriespielbetrieb in Baden-Württemberg inklusive der notwendigen Terminalsoftware und der dazugehörigen Hard- und Softwarewartung für mindestens zehn Jahre. Ein intensiver Probebetrieb in der Zentrale der STLG sowie ein Feldtest mit einer begrenzten Anzahl an Annahmestellen ist ebenfalls Bestandteil des Bedarfs. Der Aufrag umfasst zudem die anschließende Auslieferung (Roll-out) der Online-Terminal-Hardware innerhalb Baden-Württembergs gemäß dem Roll-out-Plan der STLG. Die Lieferung der Hardware und Software, der Probebetrieb in der Zentrale der STLG, der sich anschließende Feldtest und der finale Roll-out haben insgesamt innerhalb von 18 Monaten nach Vertragsschluss zu erfolgen.
Die Hardware der Online-Terminals muss modular aufgebaut sein. Künftige Anforderungen an die Hardware müssen durch den Austausch einzelner Module oder durch den Austausch periphere Module über vorhandene Schnittstellen erreicht werden können. Die Module, insbesondere Lüfter, Netzteile und ggf. CPU-Modelle, müssen das höchste Leistungsniveau an Energieeffizienz aufweisen, was während des Vergabeverfahrens nachzuweisen ist.
Die Online-Terminals müssen mit einem gängigen Betriebssystem und Internet-Browser ausgestattet sein. Sie müssen über einen gesicherten VPN-Tunnel an die beiden Rechenzentren des Auftraggebers angebunden werden. Die Online-Terminals müssen mit Software zur Bearbeitung von Lotterie-Spielscheinen und ggf. mit von der STLG in den Vergabeunterlagen zusätzlich vorgegebenen Funktionen geliefert werden. Zur Abwicklung des Spielbetriebs müssen die Online-Terminals an die gängigen Kommunikationskanäle, insbesondere das zentrale Spielsystem AEGIS der Firma SGI, angebunden werden.
Die Terminal-Software muss durch einfache Umkonfiguration die Anbindung jedes einzelnen Terminals an die bei der STLG vorhandenen 3-Systemlandschaft (Test, Vorproduktion, Produktion) erlauben. Die Online-Terminals müssen mit einer in den beiden Rechnenzentren der STLG zu installierenden Terminal-Management-Software geliefert werden. Der Auftragnehmer muss die benötigten Software-Lizenzen, einschließlich der Management-Software, und Hardware-Komponenten zum Betrieb der Administrationsumgebung stellen. Alle zum Betrieb der Terminal-Umgebung benötigten Hard- und Software-Komponenten müssen DesasterRecovery-fähig sein, d. h. bei Ausfall eines Rechenzentrums der STLG kann die Online-Management-Umgebung im anderen Rechenzentrum der STLG weiterbetrieben werden. Bestandteil des Auftrags ist auch die Schulung des Personals der Annahmestellen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-11-03. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-10-02.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-10-02 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2014-10-02)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Computerterminals
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Computerterminals 📦

Verfahren
Verfahrensart: Wettbewerblicher Dialog
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Staatliche Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg
Postanschrift: Postfach 10 43 52
Postleitzahl: 70038
Postort: Stuttgart
Kontakt
Internetadresse: http://lotto-bw.de 🌏
E-Mail: edv@lotto-bw.de 📧
Telefon: +49 71181000230 📞
Fax: +49 71181000239 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-10-02 📅
Einreichungsfrist: 2014-11-03 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-10-07 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 192-338480
ABl. S-Ausgabe: 192
Zusätzliche Informationen
1. Für die Ausarbeitung der Teilnahmeanträge und ggf. der Angebote werden Kosten nicht erstattet. 2. Die Bewerber werden gebeten, im eigenen Interesse dem Auftraggeber frühzeitig ihre Kontaktdaten mitzuteilen, damit der Auftraggeber ihnen ggf. Bewerberinformationen zu von einzelnen Bewerbern gestellten Fragen zukommen lassen kann. 3. Fragen zum Vergabeverfahren können an die in Ziffer I.1) genannte Kontaktstelle nur per E-Mail, Fax oder Post gestellt werden; etwaige telefonisch erteilte Hinweise des Auftraggebers sind nicht verbindlich. 4. Für die Erstellung der Teilnahmeanträge ist vom Auftraggeber das Formblatt „Eignungskriterien Ausschreibung Online Terminals“ anzufordern. Die dort geforderten Angaben und Nachweise sind zwingend in das Formblatt einzutragen bzw. dem Formblatt beizufügen. 5. Die Teilnahmeanträge sind an die in Ziffer I.1) benannte Stelle in einem verschlossenen Umschlag zu übermitteln. Auf den Umschlag ist der Vermerk „Teilnahmeantrag Lieferung Online-Terminals für den Lotteriebetrieb – Bitte nicht öffnen!“ anzubringen. Die geforderten Unterlagen sind dem Teilnahmeantrag einmal in Papierform und einmal auf CD-ROM gemäß den Anforderungen im Formblatt " Eignungskriterien Ausschreibung Online Terminals“ beizulegen. Bewerbungen per E-Mail oder Telefax sind nicht zulässig. Maßgeblich für die Wahrung der Frist ist der Eingang des Teilnahmeantrags bei der benannten Stelle. 6. Der Auftraggeber behält sich unter Beachtung der Grundsätze des Wettbewerbs, der Chancengleichheit und der Verhältnismäßigkeit vor, in den Teilnahmeanträgen fehlende geforderte Erklärungen und Nachweise binnen angemessener Frist nachzufordern. Ein Anspruch der Bewerber auf die Nachforderung besteht nicht. 7. Die geplante Zahl der Wirtschaftsteilnehmer in Ziffer IV.1.2) kann sich auf 4 Teilnehmer erhöhen, wenn der Abstand des 4. Bewerbers zum 3. Bewerber im Bewertungsrang gering ist.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Staatliche Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg („STLG“) ist eine von 16 Lotteriegesellschaften des deutschen Lotto und Toto Block. Sie führt im Auftrag des Landes die in Baden-Württemberg durch Gesetz oder Rechtsverordnung veranstalteten Lotterien durch. Die STLG benötigt ca. 3 600 Online-Terminals (mit Touch-Monitoren) für den Lotteriespielbetrieb in Baden-Württemberg inklusive der notwendigen Terminalsoftware und der dazugehörigen Hard- und Softwarewartung für mindestens zehn Jahre. Ein intensiver Probebetrieb in der Zentrale der STLG sowie ein Feldtest mit einer begrenzten Anzahl an Annahmestellen ist ebenfalls Bestandteil des Bedarfs. Der Aufrag umfasst zudem die anschließende Auslieferung (Roll-out) der Online-Terminal-Hardware innerhalb Baden-Württembergs gemäß dem Roll-out-Plan der STLG. Die Lieferung der Hardware und Software, der Probebetrieb in der Zentrale der STLG, der sich anschließende Feldtest und der finale Roll-out haben insgesamt innerhalb von 18 Monaten nach Vertragsschluss zu erfolgen.
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Die Hardware der Online-Terminals muss modular aufgebaut sein. Künftige Anforderungen an die Hardware müssen durch den Austausch einzelner Module oder durch den Austausch periphere Module über vorhandene Schnittstellen erreicht werden können. Die Module, insbesondere Lüfter, Netzteile und ggf. CPU-Modelle, müssen das höchste Leistungsniveau an Energieeffizienz aufweisen, was während des Vergabeverfahrens nachzuweisen ist.
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Die Online-Terminals müssen mit einem gängigen Betriebssystem und Internet-Browser ausgestattet sein. Sie müssen über einen gesicherten VPN-Tunnel an die beiden Rechenzentren des Auftraggebers angebunden werden. Die Online-Terminals müssen mit Software zur Bearbeitung von Lotterie-Spielscheinen und ggf. mit von der STLG in den Vergabeunterlagen zusätzlich vorgegebenen Funktionen geliefert werden. Zur Abwicklung des Spielbetriebs müssen die Online-Terminals an die gängigen Kommunikationskanäle, insbesondere das zentrale Spielsystem AEGIS der Firma SGI, angebunden werden.
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Die Terminal-Software muss durch einfache Umkonfiguration die Anbindung jedes einzelnen Terminals an die bei der STLG vorhandenen 3-Systemlandschaft (Test, Vorproduktion, Produktion) erlauben. Die Online-Terminals müssen mit einer in den beiden Rechnenzentren der STLG zu installierenden Terminal-Management-Software geliefert werden. Der Auftragnehmer muss die benötigten Software-Lizenzen, einschließlich der Management-Software, und Hardware-Komponenten zum Betrieb der Administrationsumgebung stellen. Alle zum Betrieb der Terminal-Umgebung benötigten Hard- und Software-Komponenten müssen DesasterRecovery-fähig sein, d. h. bei Ausfall eines Rechenzentrums der STLG kann die Online-Management-Umgebung im anderen Rechenzentrum der STLG weiterbetrieben werden. Bestandteil des Auftrags ist auch die Schulung des Personals der Annahmestellen.
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Beschreibung der Optionen: Mehrungsoption von bis zu 300 weiteren Online-Terminals.
Dauer: 18 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Baden-Württemberg.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Allgemeine Anforderungen, die für Angaben und Nachweise nach III.2.1), III.2.2) und III.2.3) gelten:
Bewerbergemeinschaften haben in einer Erklärung zum Teilnahmeantrag sämtliche Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zu benennen und eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für das Vergabeverfahren, den Abschluss und die Durchführung des Vertrags zu bezeichnen. Die Erklärung muss angeben, dass alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft als Gesamtschuldner haften. Sie muss von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnet sein, eine Vertretung ist nicht ausreichend. Bei Bewerbergemeinschaften sind die unter III.2.1) und III.2.2) geforderten Angaben und Nachweise von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Die unter III.2.3) geforderten Angaben und Nachweise sind mindestens von der Bewerbergemeinschaft insgesamt vorzulegen.
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Erklärungen, Nachweise und Bescheinigungen sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen, und zwar jeweils im Original, wenn die Vorlage einer Kopie nicht ausdrücklich zugelassen ist. Bewerber bzw. Bieter haben auf Verlangen des Auftraggebers die von ihm geforderten Bescheinigungen und Nachweise für ihre Angaben und Eigenerklärungen vorzulegen.
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Geforderte Nachweise zur Zuverlässigkeit des Bewerbers:
(1) Selbstdarstellung des Bewerbers mit Namen des Bewerbers, Ansprechpartner Vertrieb (Kontaktdaten), Ansprechpartner Technik (Kontaktdaten), Adresse der Hauptniederlassung, Rechtsform des Unternehmens, sowie mit einem aussagekräftigen Unternehmensprofil mit Beschreibung der Geschäftstätigkeiten des Bewerbers.
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(2) Eigenerklärung, dass die Ausschlussgründe des § 6 EG Abs. 4 und Abs. 6 VOL/A für den Bewerber nicht vorliegen.
(3) Aktueller Auszug aus dem Handelsregister für den Bewerber (bei Ablauf der Bewerbungsfrist nicht älter als 3 Monate).
(4) Aktueller Auszug aus dem Gewerbezentralregister für den Bewerber (bei Ablauf der Bewerbungsfrist nicht älter als 3 Monate).
(5) Bescheinigungen von bis zu 3 Krankenkassen, bei denen jeweils der größte Anteil der Arbeitnehmer des Bewerbers versichert ist, dass der Bewerber seine Verpflichtung zur Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge nach den einschlägigen Rechtsvorschriften erfüllt hat (bei Ablauf der Bewerbungsfrist nicht älter als 3 Monate).
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(6) Bescheinigung des zuständigen Finanzamts zumindest für Lohn- und Umsatzsteuer, aus der hervorgeht, dass der Bewerber seine Verpflichtungen zur Zahlung der Steuern und Abgaben nach den Rechtsvorschriften des Landes, in dem er ansässig ist, erfüllt hat (bei Ablauf der Bewerbungsfrist nicht älter als 3 Monate).
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Ein Bewerber oder ein Mitglied einer Bewerbergemeinschaft kann sich zum Nachweis der finanziellen und technischen Leistungsfähigkeit anderer Unternehmen bedienen (§ 7 EG Abs. 9 VOL/A). In diesem Fall sind die oben genannten Angaben und Nachweise auch für dieses Unternehmen mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
(1) Eigenerklärung zum Gesamtumsatz des Bewerbers pro Kalenderjahr in den Jahren 2011, 2012 und 2013.
(2) Eigenerklärung zum Umsatz des Bewerbers pro Kalenderjahr in den Jahren 2011, 2012 und 2013 mit vergleichbaren Aufträgen. Ein Auftrag ist nur vergleichbar, wenn es sich bei ihm um einen Auftrag zur Lieferung eines Online-Terminal-Systems für eine oder mehrere Lotteriegesellschaften im Europäischen Wirtschaftsraum (EWS) mit einem Umfang von mindestens 500 Online-Terminals in den letzten 5 Jahren (2009-2013) handelt; der Auftrag muss die Bereitstellung der zum Betrieb der Terminals erforderlichen Hardware (mit Touch-Monitoren) und Software (zur Bearbeitung von Lotterie-Spielscheinen), die Anbindung an die Kommunikationskanäle zu den zentralen Spielsystemen der Auftraggeber, einen Probebetrieb des Systems, die Inbetriebnahme des Systems (einschließlich Roll-out), die Schulung der Anwender sowie die Wartung der Hardware und Software umfassen.
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(3) Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung (Kopie Versicherungspolice) mit den Mindestdeckungssummen von 15 000 000 EUR für Personen-/Sachschäden und 15 000 000 EUR für Vermögensschäden je Schadensereignis. Aus dem Nachweis muss ein bei Ablauf der Bewerbungsfrist bestehender Versicherungsschutz hervorgehen. Alternativ: Bescheinigung des Versicherers, im Auftragsfall die Mindestdeckungssummen entsprechend zu erhöhen.
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Will sich ein Bewerber oder ein Mitglied einer Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der finanziellen Leistungsfähigkeit anderer Unternehmen bedienen (§ 7 EG Abs. 9 VOL/A), sind die oben genannten Angaben und Nachweise für dieses Unternehmen mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Zugleich ist eine Verpflichtungserklärung des Unternehmens vorzulegen, dass dem Bewerber bzw. dem Mitglied der Bewerbergemeinschaft im Auftragsfall die erforderlichen finanziellen Mittel des Unternehmens zur Verfügung stehen.
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Bewerber bzw. Bieter haben auf Verlangen des Auftraggebers die von ihm geforderten Bescheinigungen und Nachweise für ihre Angaben und Eigenerklärungen vorzulegen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
(1) Liste mit mindestens einer oder mehreren Referenzen des Bewerbers über einen vergleichbaren Auftrag. Ein Auftrag ist nur vergleichbar, wenn es sich bei ihm um einen Auftrag zur Lieferung eines Online-Terminal-Systems für eine oder mehrere Lotteriegesellschaften im Europäischen Wirtschaftsraum (EWS) mit einem Umfang von mindestens 500 Online-Terminals in den letzten 6 Jahren (2009-2014) handelt. Der Auftrag muss die Bereitstellung der zum Betrieb der Terminals erforderlichen Hardware (mit Touch-Monitoren) und Software (zur Bearbeitung von Lotterie-Spielscheinen), die Anbindung an die Kommunikationskanäle zu den zentralen Spielsystemen des Referenzauftraggebers, einen Probebetrieb des Systems, die Inbetriebnahme des Systems (einschließlich Roll-out), die Schulung der Anwender sowie die Wartung der Hardware und Software umfassen. Die Inbetriebnahme des vollständigen Systems einschließlich aller geforderten Leistungen muss spätestens bis zum 30.9.2014 erfolgt sein.
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Jede Referenz muss mindestens Angaben enthalten zu
— Auftraggeber mit Anschrift und Kontaktdaten eines Ansprechpartners beim Auftraggeber,
— Dauer des Projekts von der Auftragserteilung bis zur vollständigen Realisierung,
— Anzahl der gelieferten Online-Terminals und Typ der Terminals (Online-Terminals mit Touch-Monitoren),
— Anzahl und Typ der angebundenen Zentralsysteme bzw. der sonstigen Kommunikationskanäle und Standorte der Rechenzentren des Auftraggebers,
— Probebetrieb und einem etwaigen zusätzlichen Feldtest mit einer anzugebenden Anzahl der bereit gestellten Terminals,
— Inbetriebnahme des vollständigen Systems (einschließlich Roll-out),
— Zusätzliche Leistungen: Schulung, Wartung.
Die Referenzen sind nach den genannten Aspekten zu gliedern. Unübersichtliche Referenzen mit nicht sofort auffindbaren Angaben werden in der Wertung nicht berücksichtigt.
(2) Eigenerklärung zur jahresdurchschnittlichen Anzahl der beim Bewerber beschäftigten Mitarbeiter im Bereich Online-Terminal-Systeme für Lotteriegesellschaften jeweils in den Jahren 2011, 2012 und 2013, aufgeschlüsselt nach Terminal-Hardwareentwicklern, Terminal-Softwareentwicklern und Schulungskräften, jeweils mit Angaben zur Qualifikation der Mitarbeiter.
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(3) Beschreibung von Maßnahmen des Unternehmens zur Gewährleistung von Qualitätsstandards (z. B. Zertifizierung nach EN, DIN oder ISO) im Bereich von Software- und Hardwareentwicklungen von Online-Terminal-Systemen für Lotteriegesellschaften.
(4) Angabe der Höhe der maximalen wöchentlichen Produktion von Online-Terminals sowie deren Produktionsstandorte.
Will sich ein Bewerber oder ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit anderer Unternehmen bedienen (§ 7 EG Abs. 9 VOL/A), sind die oben genannten Angaben und Nachweise für dieses Unternehmen mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Zugleich ist eine Verpflichtungserklärung des Unternehmens vorzulegen, dass dem Bewerber bzw. dem Mitglied der Bewerbergemeinschaft im Auftragsfall die erforderlichen personellen und technischen Ressourcen des Unternehmens zur Verfügung stehen.
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Bewerber haben auf Verlangen des Auftraggebers von ihm geforderte Bescheinigungen und Nachweise für ihre Angaben und Eigenerklärungen vorzulegen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Gemäß Vergabeunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gemäß Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
Sonstige besondere Bedingungen:
Für die Ausführung des Auftrags gelten die besonderen Bedingungen im Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg vom 16.4.2013 (GBl. 2013, 50).

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Auswahlkriterien:
(1) Umsatz des Bewerbers mit vergleichbaren Aufträgen gemäß Ziffer III.2.2) im Jahr 2011 (5 %). Je angefangene 2 000 000 EUR 1 Punkt, max. 10 Punkte.
(2) Umsatz des Bewerbers mit vergleichbaren Aufträgen gemäß Ziffer III.2.2) im Jahr 2012 (5 %). Je angefangene 2 000 000 EUR 1 Punkt, max. 10 Punkte.
(3) Umsatz des Bewerbers mit vergleichbaren Aufträgen gemäß Ziffer III.2.2) Nr. 2 im Jahr 2013 (5 %). Je angefangene 2 000 000 Euro 1 Punkt, max. 10 Punkte.
(4) Anzahl der Referenzen mit vergleichbaren Aufträgen gemäß Ziffer III.2.3) Nr. 1 (40 %). Je vergleichbarer Referenz 1 Punkt, max. 10 Punkte.
(5) Durchschnittliche Gesamtanzahl der Terminal-Hardwareentwickler gemäß Ziffer III.2.3) Nr. 2 in 2011 (5 %). Je angefangene 5 Mitarbeiter 1 Punkt, max. 10 Punkte.
(6) Durchschnittliche Gesamtanzahl der Terminal-Hardwareentwickler gemäß Ziffer III.2.3) Nr. 2 in 2012 (5 %). Je angefangene 5 Mitarbeiter 1 Punkt, max. 10 Punkte.
(7) Durchschnittliche Gesamtanzahl der Terminal-Hardwareentwickler gemäß Ziffer III.2.3) Nr. 2 in 2013 (5 %). Je angefangene 5 Mitarbeiter 1 Punkt, max. 10 Punkte.
(8) Durchschnittliche Gesamtanzahl der Terminal-Softwareentwickler gemäß Ziffer III.2.3) Nr. 2 in 2011 (10 %). Je angefangene 10 Mitarbeiter 1 Punkt, max. 10 Punkte.
(9) Durchschnittliche Gesamtanzahl der Terminal-Softwareentwickler gemäß Ziffer III.2.3) Nr. 2 in 2012 (10 %). Je angefangene 10 Mitarbeiter 1 Punkt, max. 10 Punkte.
(10) Durchschnittliche Gesamtanzahl der Terminal-Softwareentwickler gemäß Ziffer III.2.3) Nr. 2 in 2013 (10 %). Je angefangene 10 Mitarbeiter 1 Punkt, max. 10 Punkte.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Abteilung Informationsverarbeitung
Herrn Dr. Jürgen Schneider
E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de 📧

Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Für die Ausarbeitung der Teilnahmeanträge und ggf. der Angebote werden Kosten nicht erstattet.
2. Die Bewerber werden gebeten, im eigenen Interesse dem Auftraggeber frühzeitig ihre Kontaktdaten mitzuteilen, damit der Auftraggeber ihnen ggf. Bewerberinformationen zu von einzelnen Bewerbern gestellten Fragen zukommen lassen kann.
3. Fragen zum Vergabeverfahren können an die in Ziffer I.1) genannte Kontaktstelle nur per E-Mail, Fax oder Post gestellt werden; etwaige telefonisch erteilte Hinweise des Auftraggebers sind nicht verbindlich.
4. Für die Erstellung der Teilnahmeanträge ist vom Auftraggeber das Formblatt „Eignungskriterien Ausschreibung Online Terminals“ anzufordern. Die dort geforderten Angaben und Nachweise sind zwingend in das Formblatt einzutragen bzw. dem Formblatt beizufügen.
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5. Die Teilnahmeanträge sind an die in Ziffer I.1) benannte Stelle in einem verschlossenen Umschlag zu übermitteln. Auf den Umschlag ist der Vermerk „Teilnahmeantrag Lieferung Online-Terminals für den Lotteriebetrieb – Bitte nicht öffnen!“ anzubringen. Die geforderten Unterlagen sind dem Teilnahmeantrag einmal in Papierform und einmal auf CD-ROM gemäß den Anforderungen im Formblatt " Eignungskriterien Ausschreibung Online Terminals“ beizulegen. Bewerbungen per E-Mail oder Telefax sind nicht zulässig. Maßgeblich für die Wahrung der Frist ist der Eingang des Teilnahmeantrags bei der benannten Stelle.
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6. Der Auftraggeber behält sich unter Beachtung der Grundsätze des Wettbewerbs, der Chancengleichheit und der Verhältnismäßigkeit vor, in den Teilnahmeanträgen fehlende geforderte Erklärungen und Nachweise binnen angemessener Frist nachzufordern. Ein Anspruch der Bewerber auf die Nachforderung besteht nicht.
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7. Die geplante Zahl der Wirtschaftsteilnehmer in Ziffer IV.1.2) kann sich auf 4 Teilnehmer erhöhen, wenn der Abstand des 4. Bewerbers zum 3. Bewerber im Bewertungsrang gering ist.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Karl-Friedrich-Straße 17
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76133
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de 📧
Fax: +49 7219263985 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2014/S 192-338480 (2014-10-02)