Durchführung von Geländearbeiten und Kontaktaufgaben als Gebietsbetreuer für ein ganzheitlich qualifiziertes Gebietsmanagement zur Steuerung der Entwicklung von fünf grünlandgeprägten Natura 2000-Gebieten, inkl. der darin liegenden Kompensationsflächen in enger Abstimmung mit der Hanseatische Naturentwicklung GmbH ( h a n e g ), die vom Senator für Umwelt, Bau und Verkehr mit der Umsetzung des Schutzgebietsmanagement beauftragt wurde,und der örtlichen Naturschutzbehörde. Es handelt sich konkret um die Feuchtgrünlandschutzgebiete Werderland, Blockland, Westliches Hollerland, Ochtumniederung bei Brokhuchting und Niedervieland mit einer Gesamtflächengröße von ca. 5.600 ha. Schutzziele sind die Artenvielfalt der Feuchtwiesen und Grünlandgräben sowie der Wiesenvogelgemein-schaften durch eine angepasste, extensive landwirtschaftliche Nutzung und den Erhalt der standörtlichen Bedingungen (Wassermanagement, Biotoppflege- und Entwicklungsmaßnahmen, schonende Grabenräumung) zu sichern. Die h a n e g beabsichtigt die Aufgaben der örtlichen Gebietsbetreuung im Gelände an gebietsbezogene qualifizierte Teams, bestehend aus Landschaftsplanern, Biologen oder anderen geeigneten Fachplanern zu vergeben. Die Gebietsbetreuung verfügt über eine sehr gute naturschutzfachliche Qualifikation, über hervorragende aktuelle Geländekenntnisse, fundierte Kenntnisse der jeweiligen Schutzgebietsverordnungen sowie kommunikative Fähigkeiten und steht mit den vor Ort tätigen Akteuren, insbesondere den Landwirten, Anwohnern, Deichverbänden etc., in engem Kontakt. Durch die örtliche Vernetzung und enge Abstimmungen erhöhen die örtlichen Gebietsbetreuer die Akzeptanz für Naturschutzmaßnahmen im Gebiet, insbesondere bei den Landnutzern wesentlich. Zu den Hauptaufgaben der Schutzgebietsbetreuer gehören insbesondere folgende Tätigkeitsfelder: — Erfassung und Dokumentationder landwirtschaftlichen Nutzung des Grünlandes — Kontrolle der Wasserstände auf Einhaltung der rechtlich festgesetzten Zielvorgaben, Wassermanagement in Absitmmung mit den Deichverbänden — Kontrolle bestehender Auflagen und Bestimmungen aus den Schutzverordnungen und Kompensationsverpflichtungen — Dokumentation der Gebietskontrollen in regelmäßigen Geländeprotokollen — Durchführung managementbegleitender Kontrollen der Wiesenlimikolen inkl. Dokumentation — Durchführung managementbegleitender Vegetationskontrollen, inkl. Dokumentation — Kontakt- und Beratungsarbeit mit Landwirten bei Fragen zur Bewirtschaftung, Information und Beratung bzgl. anstehender Natur-schutzthemen (Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen, mögliche Förderungen), — Mitwirkung bei Befreiungen von Schutzverordnungen — Regelmäßige Information und fachliche Beratung der Naturschutzbehörde und des Auftraggebers — Einbindung der ehrenamtlichen Naturschutzwacht in die Gebietskontrolle und –betreuung — Fachlicher Austausch mit Deichverbänden, Jägern und sonstigen Vereinen bzw. Interessensgruppen — Berücksichtigung sonstiger Planungen und Programme bei der Umsetzung der Gebietsbetreuung — Entwicklung von Maßnahmenvorschlägen und Mitwirkung bei der Erstellung gebietsbezogener Maßnahmenpläne für das Folgejahr — Fachliche Begleitung der Umsetzung von Biotoppflege- und Entwicklungsmaßnahmen Planung und Durchführung von Führungen, Aktionen und Pressearbeit — Entwicklung von Maßnahmen zur Besucherlenkung und –information unter dem Titel „Erlebnisraum Natur“ — Dokumentation der Geländeaktivitäten sowie der naturschutzfachlichen Entwicklung in gebietsbezogenen Berichten mit Text, Tabellen und Karten — Gebietsübergreifende Zusammenarbeit Der Auftrag soll in 5 Bremer Natur- und Landschaftsschutzgebieten durchgeführt werden. Technische Anforderungen an die Ergebnisdokumentationen: Erstellung von Kartenim ESRI ArcGIS-, von Tabellen im MS-Excel- sowie von Texten im MS-Word-Format.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-02-04.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-01-13.
Auftragsbekanntmachung (2014-01-13) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Landschaftsgestaltung
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Landschaftsgestaltung📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Hanseatische Naturentwicklung GmbH
Postanschrift: Konsul-Smidt-Straße 8p
Postleitzahl: 28217
Postort: Bremen
Kontakt
Internetadresse: http://www.haneg.de🌏
E-Mail: muelle@haneg.de📧
Telefon: +49 4212770043📞
Fax: +49 4212770040 📠
Das Verfahren wird als Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb durchgeführt. Mit dieser Bekanntmachung wird der Teilnahmewettbewerb eingeleitet. Die geeigneten Bewerber erhalten eine Aufforderung zur Angebotsabgabe, aus der sich der weitere Ablauf des Verfahrens ergibt.
Das Verfahren wird als Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb durchgeführt. Mit dieser Bekanntmachung wird der Teilnahmewettbewerb eingeleitet. Die geeigneten Bewerber erhalten eine Aufforderung zur Angebotsabgabe, aus der sich der weitere Ablauf des Verfahrens ergibt.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Durchführung von Geländearbeiten und Kontaktaufgaben als Gebietsbetreuer für ein ganzheitlich qualifiziertes Gebietsmanagement zur Steuerung der Entwicklung von fünf grünlandgeprägten Natura 2000-Gebieten, inkl. der darin liegenden Kompensationsflächen in enger Abstimmung mit der Hanseatische Naturentwicklung GmbH ( h a n e g ), die vom Senator für Umwelt, Bau und Verkehr mit der Umsetzung des Schutzgebietsmanagement beauftragt wurde,und der örtlichen Naturschutzbehörde. Es handelt sich konkret um die Feuchtgrünlandschutzgebiete Werderland, Blockland, Westliches Hollerland, Ochtumniederung bei Brokhuchting und Niedervieland mit einer Gesamtflächengröße von ca. 5.600 ha. Schutzziele sind die Artenvielfalt der Feuchtwiesen und Grünlandgräben sowie der Wiesenvogelgemein-schaften durch eine angepasste, extensive landwirtschaftliche Nutzung und den Erhalt der standörtlichen Bedingungen (Wassermanagement, Biotoppflege- und Entwicklungsmaßnahmen, schonende Grabenräumung) zu sichern. Die h a n e g beabsichtigt die Aufgaben der örtlichen Gebietsbetreuung im Gelände an gebietsbezogene qualifizierte Teams, bestehend aus Landschaftsplanern, Biologen oder anderen geeigneten Fachplanern zu vergeben. Die Gebietsbetreuung verfügt über eine sehr gute naturschutzfachliche Qualifikation, über hervorragende aktuelle Geländekenntnisse, fundierte Kenntnisse der jeweiligen Schutzgebietsverordnungen sowie kommunikative Fähigkeiten und steht mit den vor Ort tätigen Akteuren, insbesondere den Landwirten, Anwohnern, Deichverbänden etc., in engem Kontakt. Durch die örtliche Vernetzung und enge Abstimmungen erhöhen die örtlichen Gebietsbetreuer die Akzeptanz für Naturschutzmaßnahmen im Gebiet, insbesondere bei den Landnutzern wesentlich. Zu den Hauptaufgaben der Schutzgebietsbetreuer gehören insbesondere folgende Tätigkeitsfelder:
Durchführung von Geländearbeiten und Kontaktaufgaben als Gebietsbetreuer für ein ganzheitlich qualifiziertes Gebietsmanagement zur Steuerung der Entwicklung von fünf grünlandgeprägten Natura 2000-Gebieten, inkl. der darin liegenden Kompensationsflächen in enger Abstimmung mit der Hanseatische Naturentwicklung GmbH ( h a n e g ), die vom Senator für Umwelt, Bau und Verkehr mit der Umsetzung des Schutzgebietsmanagement beauftragt wurde,und der örtlichen Naturschutzbehörde. Es handelt sich konkret um die Feuchtgrünlandschutzgebiete Werderland, Blockland, Westliches Hollerland, Ochtumniederung bei Brokhuchting und Niedervieland mit einer Gesamtflächengröße von ca. 5.600 ha. Schutzziele sind die Artenvielfalt der Feuchtwiesen und Grünlandgräben sowie der Wiesenvogelgemein-schaften durch eine angepasste, extensive landwirtschaftliche Nutzung und den Erhalt der standörtlichen Bedingungen (Wassermanagement, Biotoppflege- und Entwicklungsmaßnahmen, schonende Grabenräumung) zu sichern. Die h a n e g beabsichtigt die Aufgaben der örtlichen Gebietsbetreuung im Gelände an gebietsbezogene qualifizierte Teams, bestehend aus Landschaftsplanern, Biologen oder anderen geeigneten Fachplanern zu vergeben. Die Gebietsbetreuung verfügt über eine sehr gute naturschutzfachliche Qualifikation, über hervorragende aktuelle Geländekenntnisse, fundierte Kenntnisse der jeweiligen Schutzgebietsverordnungen sowie kommunikative Fähigkeiten und steht mit den vor Ort tätigen Akteuren, insbesondere den Landwirten, Anwohnern, Deichverbänden etc., in engem Kontakt. Durch die örtliche Vernetzung und enge Abstimmungen erhöhen die örtlichen Gebietsbetreuer die Akzeptanz für Naturschutzmaßnahmen im Gebiet, insbesondere bei den Landnutzern wesentlich. Zu den Hauptaufgaben der Schutzgebietsbetreuer gehören insbesondere folgende Tätigkeitsfelder:
— Erfassung und Dokumentationder landwirtschaftlichen Nutzung des Grünlandes
— Kontrolle der Wasserstände auf Einhaltung der rechtlich festgesetzten Zielvorgaben, Wassermanagement in Absitmmung mit den Deichverbänden
— Kontrolle bestehender Auflagen und Bestimmungen aus den Schutzverordnungen und Kompensationsverpflichtungen
— Dokumentation der Gebietskontrollen in regelmäßigen Geländeprotokollen
— Durchführung managementbegleitender Kontrollen der Wiesenlimikolen inkl. Dokumentation
— Kontakt- und Beratungsarbeit mit Landwirten bei Fragen zur Bewirtschaftung, Information und Beratung bzgl. anstehender Natur-schutzthemen (Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen, mögliche Förderungen),
— Mitwirkung bei Befreiungen von Schutzverordnungen
— Regelmäßige Information und fachliche Beratung der Naturschutzbehörde und des Auftraggebers
— Einbindung der ehrenamtlichen Naturschutzwacht in die Gebietskontrolle und –betreuung
— Fachlicher Austausch mit Deichverbänden, Jägern und sonstigen Vereinen bzw. Interessensgruppen
— Berücksichtigung sonstiger Planungen und Programme bei der Umsetzung der Gebietsbetreuung
— Entwicklung von Maßnahmenvorschlägen und Mitwirkung bei der Erstellung gebietsbezogener Maßnahmenpläne für das Folgejahr
— Fachliche Begleitung der Umsetzung von Biotoppflege- und Entwicklungsmaßnahmen Planung und Durchführung von Führungen, Aktionen und Pressearbeit
— Entwicklung von Maßnahmen zur Besucherlenkung und –information unter dem Titel „Erlebnisraum Natur“
— Dokumentation der Geländeaktivitäten sowie der naturschutzfachlichen Entwicklung in gebietsbezogenen Berichten mit Text, Tabellen und Karten
— Gebietsübergreifende Zusammenarbeit
Der Auftrag soll in 5 Bremer Natur- und Landschaftsschutzgebieten durchgeführt werden.
Technische Anforderungen an die Ergebnisdokumentationen: Erstellung von Kartenim ESRI ArcGIS-, von Tabellen im MS-Excel- sowie von Texten im MS-Word-Format.
Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: Managment Grünlandschutzgebiet Westliches Hollerland
Kurze Beschreibung:
Durchführung von Erhebungen über landwirtschaftliche Nutzung auf Grünlandflächen, Kontrolle des Gewässersystems; Überprüfung der Einhaltung der Schutzbestimmungen; Einbindung sonstiger Planungen und Programme in die Umsetzung der Gebietsbetreuung; managementbegleitende Brutvogelerfassung und Kontrolle der Grünland- und Grabenvegetation; Kontakt und Beratungsarbeit mit Landwirten und sonstigen Nutzern; Mitwirkung bei Befreiungen von der Schutzverordnung im Rahmen der landwirtschaftlichen Nutzung; fachliche Beratung der Naturschutzbehörde und des Auftraggebers; Abstimmungen mit der Natur-schutzwacht, Deichverbänden, Jägern und sonstigen Beteiligten und Interessengruppen; Mitwirken bei der Erstellung des Maßnahmeplans, Begleitung der Umsetzung von Pflegemaßnahmen; Führungen, Aktionen und Pressearbeit; Gebietsberichte zur Dokumentation der Aktivitäten und der Entwicklung des Gebietes; Teilnahme an Lenkungsgruppen, Arbeitsgruppen; kontinuierliche Dokumentation über die jeweiligen Arbeitsergebnisse für den Auftraggeber.
Durchführung von Erhebungen über landwirtschaftliche Nutzung auf Grünlandflächen, Kontrolle des Gewässersystems; Überprüfung der Einhaltung der Schutzbestimmungen; Einbindung sonstiger Planungen und Programme in die Umsetzung der Gebietsbetreuung; managementbegleitende Brutvogelerfassung und Kontrolle der Grünland- und Grabenvegetation; Kontakt und Beratungsarbeit mit Landwirten und sonstigen Nutzern; Mitwirkung bei Befreiungen von der Schutzverordnung im Rahmen der landwirtschaftlichen Nutzung; fachliche Beratung der Naturschutzbehörde und des Auftraggebers; Abstimmungen mit der Natur-schutzwacht, Deichverbänden, Jägern und sonstigen Beteiligten und Interessengruppen; Mitwirken bei der Erstellung des Maßnahmeplans, Begleitung der Umsetzung von Pflegemaßnahmen; Führungen, Aktionen und Pressearbeit; Gebietsberichte zur Dokumentation der Aktivitäten und der Entwicklung des Gebietes; Teilnahme an Lenkungsgruppen, Arbeitsgruppen; kontinuierliche Dokumentation über die jeweiligen Arbeitsergebnisse für den Auftraggeber.
Losnummer: 2
Bezeichnung des Loses: Management Grünlandschutzgebiet Niedervieland
Losnummer: 3
Bezeichnung des Loses: Management Grünlandschutzgebiet Werderland
Losnummer: 4
Bezeichnung des Loses: Mangement Grünlandschutzgebiet Blockland
Losnummer: 5
Bezeichnung des Loses: Management Grünlandschutzgebiet Ochtumniederung bei Brokhuchting
Dauer: 12 Monate
Referenznummer: 111-1-2014
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Bremen.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Bezeichnung des Bewerbers mit Angabe der Rechtsform und der Vertretungsverhältnisse
2. Eigenerklärung des Bewerbers, ob und auf welche Weise er wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist oder ob und auf welche Art er auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammen arbeitet (§ 4 Abs. 2 VOF).
3. Eigenerklärung des Bewerbers, dass keine Person, deren Verhalten dem Bewerber zuzu-rechnen ist, wegen einer in § 4 Abs. 6 VOF genannten Straftaten rechtskräftig verurteilt wurde;
4. Eigenerklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründe nach § 4 Abs. 9 VOF vor-liegen;
5. Auf Anforderung der Vergabestelle: Erklärung des Bewerbers über die Namen und die berufliche Qualifikation der Personen, die die Leistung tatsächlich erbringen. Diese Anforderung kann von Seiten der Vergabestelle auch nach Abschluss der Eignungsprüfung ge-stellt werden. (Hinweis: die Anforderung gem. III.3.2. wird hierdurch eingeschränkt – die Erklärung ist erst auf Verlangen der Vergabestelle abzugeben)
5. Auf Anforderung der Vergabestelle: Erklärung des Bewerbers über die Namen und die berufliche Qualifikation der Personen, die die Leistung tatsächlich erbringen. Diese Anforderung kann von Seiten der Vergabestelle auch nach Abschluss der Eignungsprüfung ge-stellt werden. (Hinweis: die Anforderung gem. III.3.2. wird hierdurch eingeschränkt – die Erklärung ist erst auf Verlangen der Vergabestelle abzugeben)
Die Vergabestelle behält sich vor, zu vorstehenden Punkten 1. bis 5. Nachweise zu fordern.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Nachweis der wesentlichen in den letzten 3 Jahren erbrachten Leistungen mit Angabe des Rechnungswertes, der Leistungszeit sowie der öffentlichen oder privaten Auftraggeber der Dienstleistungen zunächst durch Eigenerklärung (die Vergabestelle behält sich vor, Refe-renzschreiben nachzufordern).
1. Nachweis der wesentlichen in den letzten 3 Jahren erbrachten Leistungen mit Angabe des Rechnungswertes, der Leistungszeit sowie der öffentlichen oder privaten Auftraggeber der Dienstleistungen zunächst durch Eigenerklärung (die Vergabestelle behält sich vor, Refe-renzschreiben nachzufordern).
2. Darstellung von zwei vergleichbaren Referenzprojekten, deren Beginn oder Beendigung in den Jahren 2011, 2012 oder 2013 gelegen hat.
Mit
— Projektbeschreibung;
— Angabe der erbrachten Leistungen;
— Angabe des Leistungszeitraums;
— Benennung der maßgeblichen Projektleiter;
— Nennung des Auftraggebers (Name, zuständiger Mitarbeiter, Anschrift und Telefonnummer).
Das Vorliegen von mindestens 2 mit dem zu vergebenden Auftrag vergleichbaren Referenz-projekten ist Mindestvoraussetzung.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Vorliegen einer Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen für Personenschäden von mindestens 1 Mio. EUR (pro Schadensfall) und sonstigen Schäden einschließlich Vermögensschäden von mindestens 1 Mio. EUR (pro Schadensfall).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Referenz Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 111-1-2014
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Bremen, Der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr
Postanschrift: Ansgaritorstraße 2
Postort: Bremen
Postleitzahl: 28195
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@bau.bremen.de📧
Telefon: +49 4213616704📞
Fax: +49 4213616704 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
a) Ein Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht, kann ein Nachprüfungsverfahren gemäß der §§ 107 ff. GWB bei der unter VI.4.1 genannten Stelle einleiten.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
a) Ein Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht, kann ein Nachprüfungsverfahren gemäß der §§ 107 ff. GWB bei der unter VI.4.1 genannten Stelle einleiten.
b) Der Antrag ist unzulässig, soweit
— der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Aufraggeber nicht unverzüglich gerügt hat;
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur An-gebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Vergabebekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
— mehr als 15 Tage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
c) Die Ausführungen zur Unzulässigkeit (vorstehend unter lit. b) gelten nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101 b Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 101 a Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2014/S 010-013385 (2014-01-13)
Ergänzende Angaben (2014-01-27) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben