Die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur beabsichtigt für die Maßnahme „Erhaltungs- und Sicherungsarbeiten Zeche Radbod“ Planungen zur Sanierung des Fördergerüstes und der Schachthalle am Schacht 2 in Hamm zu beauftragen. Das Fördergerüst über Schacht 2 aus dem Jahr 1903 ist zu entrosten, schadhafte Teile sind ggf. zu rekonstruieren. Die Gesamtkonstruktion ist dauerhaft gegen Korrosion zu schützen. Bei der aufgeständerten Schachthalle (Hängebank) ist die Stahlkonstruktion zu erhalten, wobei die Gefache unter Beachtung der Statik entfernt werden müssen. — Leistungen der Objektplanung nach § 34 HOAI, Leistungsphasen 4 bis 9.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-04-24.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-03-21.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2014-03-21) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Genehmigungsvorlagen, Konstruktionszeichnungen und Spezifikationen
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Genehmigungsvorlagen, Konstruktionszeichnungen und Spezifikationen📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur
Postanschrift: Emscherallee 11
Postleitzahl: 44369
Postort: Dortmund
Kontakt
Internetadresse: http://www.industriedenkmal-stiftung.de🌏
E-Mail: burggraef@industriedenkmal-stiftung.de📧
Telefon: +49 23193112253📞
Fax: +49 23193112210 📠
Für das Projekt wurde ein Antrag auf Fördermittel gestellt. Die hierzu notwendigen Unterlagen und Ausarbeitungen wurden von der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur sowie dem Architekturbüro PASD Architekten Feldmeier - Wrede in D-58095 Hagen (Lph 1 bis 3) erstellt. Sie werden zusammen mit den Ausschreibungsunterlagen den Bietern nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs zur Verfügung gestellt.
Fragen der Bewerber sind schriftlich, per Telefax oder per E-Mail an die unter I.1 genannte Stelle zu richten. Sie werden vom Auftraggeber im Regelfall per E-Mail beantwortet, wobei alle Bewerber zeitgleich unterrichtet werden.
Für das Projekt wurde ein Antrag auf Fördermittel gestellt. Die hierzu notwendigen Unterlagen und Ausarbeitungen wurden von der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur sowie dem Architekturbüro PASD Architekten Feldmeier - Wrede in D-58095 Hagen (Lph 1 bis 3) erstellt. Sie werden zusammen mit den Ausschreibungsunterlagen den Bietern nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs zur Verfügung gestellt.
Fragen der Bewerber sind schriftlich, per Telefax oder per E-Mail an die unter I.1 genannte Stelle zu richten. Sie werden vom Auftraggeber im Regelfall per E-Mail beantwortet, wobei alle Bewerber zeitgleich unterrichtet werden.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur beabsichtigt für die Maßnahme „Erhaltungs- und Sicherungsarbeiten Zeche Radbod“ Planungen zur Sanierung des Fördergerüstes und der Schachthalle am Schacht 2 in Hamm zu beauftragen.
Das Fördergerüst über Schacht 2 aus dem Jahr 1903 ist zu entrosten, schadhafte Teile sind ggf. zu rekonstruieren. Die Gesamtkonstruktion ist dauerhaft gegen Korrosion zu schützen.
Bei der aufgeständerten Schachthalle (Hängebank) ist die Stahlkonstruktion zu erhalten, wobei die Gefache unter Beachtung der Statik entfernt werden müssen.
— Leistungen der Objektplanung nach § 34 HOAI, Leistungsphasen 4 bis 9.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Nachweis der Berufsqualifikation entsprechend Ziffer III.3.1 durch Bestätigung der Architektenkammer über die Mitgliedschaft oder Vorlage einer Urkunde bzw. eines Prüfzeugnisses welche zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt-/in berechtigt.
2. Eigenerklärungen zu Ausschlussgründen nach § 4 Abs. 6 und 9 VOF und § 13 Abs. 1 TVgG-NRW sowie zur Unabhängigkeit von Liefer- und Ausführungsinteressen gemäß § 2 Abs 3 VOF.
3. Erklärung über die Anmeldung zur Berufsgenossenschaft oder Erklärung, dass keine Verpflichtung zur Anmeldung bei der Berufsgenossenschaft besteht.
4. Verpflichtungserklärungen nach §§ 4, 18 und 19 TVgG-NRW liegen den Bewerbungsunterlagen bei, sind auszufüllen, zu unterschreiben und bei der Angebotsabgabe einzureichen.
Es ist ein vom Auftraggeber vorgegebenes Bewerbungsformular zu verwenden, welches bei der in Ziffer I.1 genannten Stelle erhältlich ist.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Jahresgesamtumsätze der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
Es ist ein vom Auftraggeber vorgegebenes Bewerbungsformular zu verwenden, welches bei der in Ziffer I.1 genannten Stelle erhältlich ist.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Angaben zur Anzahl der qualifizierten Mitarbeiter (Angestellte sowie mitarbeitende Büroinhaber, die über mindestens eine der folgenden Berufsqualifikationen
bzw., eine vergleichbare Berufsqualifikation eines anderen EU-Mitgliedsstaates verfügen: Master / Bachelor of Arts / Engineering, Dipl.-Ing. der Architektur, Bachelor of Arts / Engineering (FH), Dipl.-Ing. der Architektur (FH), Dipl.-Ing. Versorgungstechnik, Dipl.-Ing. Bauwesen, Dipl.-Ing. Elektrotechnik, Techniker /
bzw., eine vergleichbare Berufsqualifikation eines anderen EU-Mitgliedsstaates verfügen: Master / Bachelor of Arts / Engineering, Dipl.-Ing. der Architektur, Bachelor of Arts / Engineering (FH), Dipl.-Ing. der Architektur (FH), Dipl.-Ing. Versorgungstechnik, Dipl.-Ing. Bauwesen, Dipl.-Ing. Elektrotechnik, Techniker /
Bautechniker) für die Jahre 2011, 2012, 2013 im jeweiligen Jahresdurchschnitt.
2. Angaben zur technischen Büroausstattung. (CAD-Arbeitsplätze, Plotter);
3. Benennung der verantwortlichen Planer (Projektleiter und Vertreter) mit fachlichen Lebensläufen (Berufsjahre allgemein und als verantwortlichen Planer / Projektleiter und Nachweis der Berufsqualifikation).
4. Angabe Referenzen für vergleichbare Leistungen der Objektplanung für Projekte der Denkmalpflege (Gebäude und Ingenieurbauten).
Es ist ein vom Auftraggeber vorgegebenes Bewerbungsformular zu verwenden, welches bei der in Ziffer I.1 genannten Stelle erhältlich ist.
Mindeststandards:
zu 4. Es sind nur Referenzen zugelassen, die alle folgenden Voraussetzungen erfüllen:
— Das geplante Vorhaben wurde tatsächlich realisiert und ist fertig gestellt, letzteres nicht vor dem 1.1.2000 (es gilt das Datum der rechtsgeschäftlichen Abnahme).
— Die Referenznennungen müssen ein Denkmal sein;
— Die Referenznennungen müssen die Sanierung von Stahlbau beinhalten;
— Die Referenznennung ist zulässig für Vorhaben mit einer Investitionssumme größer 500 000 EUR netto (KG 300 und 400 der DIN 276).
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Berufshaftpflichtversicherung mit einer Mindestabdeckungssumme von 2 000 000 EUR für Personen- und 1 500 000 EUR für sonstige Schäden (Abschluss im Auftragsfall genügt).
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: HOAI 2013.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften sind zugelassen.
Gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaften und Bietergemeinschaften finden nur Berücksichtigung, wenn mit dem Angebot ein Verzeichnis der Mitglieder der Gemeinschaft mit Bezeichnung des bevollmächtigten Vertreters sowie eine von allen Mitgliedern rechtsverbindlich unterzeichnete Erklärung, dass der bevollmächtigte Vertreter die im Verzeichnis aufgeführten Mitglieder gegenüber der Auftraggeberin rechtsverbindlich vertritt, eingereicht wird. Arbeits- und Bietergemeinschaften müssen die unter III.2.) genannten Nachweise für jedes Mitglied erbringen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaften und Bietergemeinschaften finden nur Berücksichtigung, wenn mit dem Angebot ein Verzeichnis der Mitglieder der Gemeinschaft mit Bezeichnung des bevollmächtigten Vertreters sowie eine von allen Mitgliedern rechtsverbindlich unterzeichnete Erklärung, dass der bevollmächtigte Vertreter die im Verzeichnis aufgeführten Mitglieder gegenüber der Auftraggeberin rechtsverbindlich vertritt, eingereicht wird. Arbeits- und Bietergemeinschaften müssen die unter III.2.) genannten Nachweise für jedes Mitglied erbringen.
Mehrfachbewerbungen mit verschiedenen Unternehmen oder Nachunternehmen sind unzulässig und führen zum Ausschluss vom Vergabeverfahren.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: §19 VOF: Zugelassen sind nur in den EWR Staaten zum Tage der Verdingung ansässige natürliche Personen, die gemäß der Rechtsvorschrift ihres Heimatlandes am Tage der Verdingung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt/-in berechtigt sind. Ist in dem jeweiligen Heimatstaat die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Anforderung, wer über ein Diplom, Prüfzeugnisse oder sonstigen Befähigungsnachweise verfügt, deren Anerkennung nach der Richtlinie 85/384/EWG (EG-Architektenrichtlinie) bzw. 89/48 EWG (EG Hochschuldiplomrichtlinie) gewährleistet ist. Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der die angegebenen Zulassungsvoraussetzungen erfüllt.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: §19 VOF: Zugelassen sind nur in den EWR Staaten zum Tage der Verdingung ansässige natürliche Personen, die gemäß der Rechtsvorschrift ihres Heimatlandes am Tage der Verdingung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt/-in berechtigt sind. Ist in dem jeweiligen Heimatstaat die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Anforderung, wer über ein Diplom, Prüfzeugnisse oder sonstigen Befähigungsnachweise verfügt, deren Anerkennung nach der Richtlinie 85/384/EWG (EG-Architektenrichtlinie) bzw. 89/48 EWG (EG Hochschuldiplomrichtlinie) gewährleistet ist. Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der die angegebenen Zulassungsvoraussetzungen erfüllt.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 4
Objektive Auswahlkriterien:
Unvollständige und nicht fristgerechte Teilnahmeanträge bleiben ebenso unberücksichtigt wie Teilnahmeanträge, die nicht den genannten Mindestanforderungen entsprechen oder von aus sonstigen Gründen nicht geeigneten Bewerbern eingereicht wurden. Verbleiben danach mehr Teilnehmer, als zur Angebotsabgabe aufgefordert werden sollen, so trifft der Auftraggeber eine Auswahl nach folgenden Oberkriterien (in Klammer: Gewichtung) Fachkunde (75 %), Leistungsfähigkeit (25 %). Eine detaillierte Matrix der Auswahlkriterien mit näheren Erläuterungen erhalten Interessenten zusammen mit dem Bewerbungsformularbei der in Ziffer I.1 genannten Stelle. Erlangen mehr Bewerber die gleiche Bewertung, so entscheidet das Los.
Unvollständige und nicht fristgerechte Teilnahmeanträge bleiben ebenso unberücksichtigt wie Teilnahmeanträge, die nicht den genannten Mindestanforderungen entsprechen oder von aus sonstigen Gründen nicht geeigneten Bewerbern eingereicht wurden. Verbleiben danach mehr Teilnehmer, als zur Angebotsabgabe aufgefordert werden sollen, so trifft der Auftraggeber eine Auswahl nach folgenden Oberkriterien (in Klammer: Gewichtung) Fachkunde (75 %), Leistungsfähigkeit (25 %). Eine detaillierte Matrix der Auswahlkriterien mit näheren Erläuterungen erhalten Interessenten zusammen mit dem Bewerbungsformularbei der in Ziffer I.1 genannten Stelle. Erlangen mehr Bewerber die gleiche Bewertung, so entscheidet das Los.
Für das Projekt wurde ein Antrag auf Fördermittel gestellt. Die hierzu notwendigen Unterlagen und Ausarbeitungen wurden von der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur sowie dem Architekturbüro PASD Architekten Feldmeier - Wrede in D-58095 Hagen (Lph 1 bis 3) erstellt. Sie werden zusammen mit den Ausschreibungsunterlagen den Bietern nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs zur Verfügung gestellt.
Für das Projekt wurde ein Antrag auf Fördermittel gestellt. Die hierzu notwendigen Unterlagen und Ausarbeitungen wurden von der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur sowie dem Architekturbüro PASD Architekten Feldmeier - Wrede in D-58095 Hagen (Lph 1 bis 3) erstellt. Sie werden zusammen mit den Ausschreibungsunterlagen den Bietern nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs zur Verfügung gestellt.
Fragen der Bewerber sind schriftlich, per Telefax oder per E-Mail an die unter I.1 genannte Stelle zu richten. Sie werden vom Auftraggeber im Regelfall per E-Mail beantwortet, wobei alle Bewerber zeitgleich unterrichtet werden.
Für das Projekt wurde ein Antrag auf Fördermittel gestellt. Die hierzu notwendigen Unterlagen und Ausarbeitungen wurden von der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur sowie dem Architekturbüro PASD Architekten Feldmeier – Wrede in 58095 Hagen (Lph 1 bis 3) erstellt.
Für das Projekt wurde ein Antrag auf Fördermittel gestellt. Die hierzu notwendigen Unterlagen und Ausarbeitungen wurden von der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur sowie dem Architekturbüro PASD Architekten Feldmeier – Wrede in 58095 Hagen (Lph 1 bis 3) erstellt.
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2014-08-04 📅
Name: Dipl.-Ing. Heinrich Böll Architekt BDA DWB
Postanschrift: Max-Fiedler-Str.6
Postort: Essen
Postleitzahl: 45128
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: inof@architekt-boell.de📧 Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4
Quelle: OJS 2014/S 169-300852 (2014-09-02)