Monitoring zum Stand der Prävention vor sexualisierter Gewalt an Kindern und Jugendlichen in Deutschland

Arbeitsstab des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs

Der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM), Johannes-Wilhelm Rörig, knüpft mit seiner Arbeit an die Empfehlungen seiner Amtsvorgängerin Dr. Christine Bergmann und des Runden Tisches „Sexueller Kindesmissbrauch“ an.
Mit Kabinettbeschluss vom 26.3.2014 wurde Johannes-Wilhelm Rörig ab 1.4.2014 für die Dauer von 5 Jahren erneut als Unabhängigen Beauftragter für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs eingesetzt.
Im Rahmen seiner Aufgaben ist ein Monitoring zum Stand der Prävention vor sexualisierter Gewalt an Kindern und Jugendlichen in Deutschland zu entwickeln und durchzuführen. Anknüpfungspunkt sind Schutzkonzepte in Einrichtungen und Institutionen, denen Kinder- und Jugendlichen anvertraut sind. Hintergrund sind die Leitlinien zur Prävention und Intervention in Institutionen des Runden Tisches „Sexueller Kindesmissbrauch“ 2010/11 sowie 2 quantitative Erhebungen des Unabhängigen Beauftragen für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs in 2012 und 2013 zum Umsetzungsstand der Empfehlungen des Runden Tisches.
Das Monitoring 2014ff soll mit quantitativen und qualitativen Erhebungen in den Bereichen:
— Bildung und Erziehung (Schulen, Internate, Kitas, Heime/andere Wohnformen),
— Gesundheit (Kliniken und ambulante Bereiche),
— Kinder- und Jugendarbeit (Sport, Jugendverbände, Kultur, Reisen),
— Religiöses Leben (evangelische, katholische, jüdische und muslimische Gemeinden)
zu aussagekräftigen Ergebnissen führen.
In quantitativen Erhebungen soll mit Vollerhebungen und mit repräsentativen Stichproben gearbeitet werden, in den qualitativen Erhebungen mit Fallstudien und Good-Practice-Analysen. In den Bereichen Kinder- und Jugendarbeit, religiöses Leben sollen rein qualitative Elemente zum Einsatz kommen, in den Bereichen Gesundheit, Bildung und Erziehung jeweils qualitative und quantitative Elemente.
Das Erkenntnisinteresse bezieht sich auf die Einführung und Umsetzung von Schutzkonzepten in Einrichtungen, diesbezüglich förderliche und hinderliche Rahmenbedingungen, Bedarfe und Herausforderungen. Dabei stehen gleichwertig sowohl Einrichtungen/Institutionen als „Schutzraum“ (Kein Tatort sexuellen Missbrauchs werden) als auch Einrichtungen/Institutionen als „Kompetenzort“ für Kinder und Jugendliche, die an anderer Stelle sexualisierte Gewalt erfahren und deshalb Hilfe brauchen, im Fokus.
Die anzuwendenden Erhebungsinstrumente sollen gleichzeitig aktivierenden und begleitenden Charakter haben und eine Auseinandersetzung in den Einrichtungen vor Ort mit dem Thema sexueller Kindesmissbrauch/Schutzkonzepte unterstützen und befördern.
Das Monitoring soll in enger Kooperation mit den Bundesländern, den Kommunen und den zivilgesellschaftlichen Strukturen in Deutschland umgesetzt werden. Synergien mit thematisch angrenzenden Forschungsvorhaben sollen genutzt werden.
Ergänzende Informationen zum Verfahren siehe unter Punkt VI.3) der Bekanntmachung.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-08-07. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-07-08.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-07-08 Auftragsbekanntmachung
2014-12-15 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2014-07-08)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Projektmanagement, außer Projektüberwachung von Bauarbeiten
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Projektmanagement, außer Projektüberwachung von Bauarbeiten 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Arbeitsstab des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs
Postanschrift: Glinkastr. 24
Postleitzahl: 10117
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.beauftragter-missbrauch.de 🌏
E-Mail: zentrale-beschaffung@bafza.bund.de 📧
Telefon: +49 22136734267 📞
Fax: +49 22136734664 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-07-08 📅
Einreichungsfrist: 2014-08-07 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-07-12 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 132-236772
ABl. S-Ausgabe: 132
Zusätzliche Informationen
— Kosten für die Bewerbung, Angebotserstellung, eventuelle Präsentation und Verhandlungen werden nicht erstattet. — Der Auftraggeber behält sich die Durchführung einer Verhandlungsrunde vor. Das erste Angebot ist verbindlich. — Ergänzende Unterlagen können bei der genannten Kontaktstelle Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Zentrale Vergabestelle des BMFSFJ, Frau Monika Claßen-Sielaff, Sibille-Hartmann-Str. 2-8, 50969 Köln schriftlich – auch per E-Mail oder Fax – angefordert werden. — Fragen können bis zum 30.7.2014 bei der genannten Kontaktstelle schriftlich, per Fax oder per E-Mail an zentrale-beschaffung@bafza.bund.de gestellt werden. Die Fragen werden schriftlich beantwortet. Soweit die Beantwortung ergänzende oder berichtigende Angaben für die Ausschreibung enthält, werden sie als Ergänzungen zur Ausschreibung im EU-Supplement sowie auf der Internetseite www.bund.de bekannt gemacht. — Der Teilnahmeantrag ist zu unterschreiben (keine digitale, gescannte oder gefaxte Unterschrift). — Senden Sie den Teilnahmeantrag zweifach (Original und eine Fassung auf handelsüblichem Datenträger) in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „Nicht öffnen! Teilnahmeantrag Monitoring“ an die genannte Kontaktstelle: Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Zentrale Vergabestelle des BMFSFJ, Frau Claßen-Sielaff, Sibille-Hartmann-Str. 2-8, 50969 Köln — Der Teilnahmeantrag ist ausschließlich auf dem Post- bzw. Botenweg einzureichen. — Maßgeblich ist der Eingangsstempel der Poststelle des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben bzw. die Eingangsbestätigung bei persönlicher Übergabe oder Übergabe durch Boten. Der Bewerber/Die Bewerberin hat sicherzustellen, dass über Zustell- oder Kurierdienste versendete Teilnahmeanträge innerhalb der Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge bei der genannten Kontaktstelle eingehen. Ein Verschulden der Zustell- oder Kurierdienste wird dem Bewerber/der Bewerberin zugerechnet. — Teilnahmeanträge, die per E-Mail oder Fax eingehen, müssen ausgeschlossen werden. — Mit Abgabe des Teilnahmeantrages unterliegen nicht berücksichtigte Bewerber den Bestimmungen des § 22 EG VOL/A.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM), Johannes-Wilhelm Rörig, knüpft mit seiner Arbeit an die Empfehlungen seiner Amtsvorgängerin Dr. Christine Bergmann und des Runden Tisches „Sexueller Kindesmissbrauch“ an.
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Mit Kabinettbeschluss vom 26.3.2014 wurde Johannes-Wilhelm Rörig ab 1.4.2014 für die Dauer von 5 Jahren erneut als Unabhängigen Beauftragter für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs eingesetzt.
Im Rahmen seiner Aufgaben ist ein Monitoring zum Stand der Prävention vor sexualisierter Gewalt an Kindern und Jugendlichen in Deutschland zu entwickeln und durchzuführen. Anknüpfungspunkt sind Schutzkonzepte in Einrichtungen und Institutionen, denen Kinder- und Jugendlichen anvertraut sind. Hintergrund sind die Leitlinien zur Prävention und Intervention in Institutionen des Runden Tisches „Sexueller Kindesmissbrauch“ 2010/11 sowie 2 quantitative Erhebungen des Unabhängigen Beauftragen für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs in 2012 und 2013 zum Umsetzungsstand der Empfehlungen des Runden Tisches.
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Das Monitoring 2014ff soll mit quantitativen und qualitativen Erhebungen in den Bereichen:
— Bildung und Erziehung (Schulen, Internate, Kitas, Heime/andere Wohnformen),
— Gesundheit (Kliniken und ambulante Bereiche),
— Kinder- und Jugendarbeit (Sport, Jugendverbände, Kultur, Reisen),
— Religiöses Leben (evangelische, katholische, jüdische und muslimische Gemeinden)
zu aussagekräftigen Ergebnissen führen.
In quantitativen Erhebungen soll mit Vollerhebungen und mit repräsentativen Stichproben gearbeitet werden, in den qualitativen Erhebungen mit Fallstudien und Good-Practice-Analysen. In den Bereichen Kinder- und Jugendarbeit, religiöses Leben sollen rein qualitative Elemente zum Einsatz kommen, in den Bereichen Gesundheit, Bildung und Erziehung jeweils qualitative und quantitative Elemente.
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Das Erkenntnisinteresse bezieht sich auf die Einführung und Umsetzung von Schutzkonzepten in Einrichtungen, diesbezüglich förderliche und hinderliche Rahmenbedingungen, Bedarfe und Herausforderungen. Dabei stehen gleichwertig sowohl Einrichtungen/Institutionen als „Schutzraum“ (Kein Tatort sexuellen Missbrauchs werden) als auch Einrichtungen/Institutionen als „Kompetenzort“ für Kinder und Jugendliche, die an anderer Stelle sexualisierte Gewalt erfahren und deshalb Hilfe brauchen, im Fokus.
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Die anzuwendenden Erhebungsinstrumente sollen gleichzeitig aktivierenden und begleitenden Charakter haben und eine Auseinandersetzung in den Einrichtungen vor Ort mit dem Thema sexueller Kindesmissbrauch/Schutzkonzepte unterstützen und befördern.
Das Monitoring soll in enger Kooperation mit den Bundesländern, den Kommunen und den zivilgesellschaftlichen Strukturen in Deutschland umgesetzt werden. Synergien mit thematisch angrenzenden Forschungsvorhaben sollen genutzt werden.
Ergänzende Informationen zum Verfahren siehe unter Punkt VI.3) der Bekanntmachung.
Beschreibung der Optionen:
Verlängerung des Vertrages im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens gem. § 3 EG Abs. 4 lit. g VOL/A.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Berlin.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Der Bewerber/Die Bewerberin hat besondere Sorgfalt bei der Erstellung der Unterlagen walten zu lassen. Hinweis für Bietergemeinschaften: Die geforderten Nachweise sind für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erbringen. Sofern sich ein/e Bewerber/in zum Nachweis seiner/ihrer Eignung auf die Kapazitäten eines Unterauftragnehmens beruft, hat er/sie die geforderten Nachweise auch für das betreffende Unternehmen vorzulegen.
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Die vorgegebene Reihenfolge soll eingehalten werden.
Fehlende Unterlagen können zum Ausschluss führen.
a) Darstellung der Eigentümerstruktur (oder vergleichbare Angaben bzw. Unterlagen),
b) Nennung der für das Unternehmen/die Institution verantwortlichen Personen,
c) Kurze Darstellung des sich bewerbenden Unternehmens/Instituts (max. 1 DIN-A4-Seite).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Der Bewerber/Die Bewerberin hat besondere Sorgfalt bei der Erstellung der Unterlagen walten zu lassen. Hinweis für Bietergemeinschaften: Die geforderten Nachweise sind für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erbringen. Sofern sich ein/e Bewerber/in zum Nachweis seiner/ihrer Eignung auf die Kapazitäten eines Unterauftragnehmens beruft, hat er/sie die unter Punkt a)-d) geforderten Nachweise auch für das betreffende Unternehmen vorzulegen.
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Die vorgegebene Reihenfolge soll eingehalten werden.
Fehlende Unterlagen können zum Ausschluss führen.
a) Mitteilung des Gründungsjahrs und Darstellung der Geschäftsentwicklung der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre,
b) Eigenerklärung, dass sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet, dass nicht über das Vermögen das Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt wurde,
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c) Eigenerklärung, dass ordnungsgemäße Zahlungen von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung erfolgt sind,
d) Eigenerklärung, dass nachweislich keine schweren Verfehlungen begangen wurden, die die Zuverlässigkeit in Frage stellen,
e) Nachweis über Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherungsdeckung.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Der Bewerber/Die Bewerberin hat besondere Sorgfalt bei der Erstellung der Unterlagen walten zu lassen.
Die vorgegebene Reihenfolge soll eingehalten werden.
a) Der/Die Bewerber/in hat Art und Umfang der Leistungen anzugeben, die er/sie an Unterauftragnehmer übertragen will und diese spätestens vor Zuschlagserteilung namentlich zu benennen.
b) Angabe bei Bietergemeinschaften, welcher Partner welche Aufgaben und Themenstellungen übernimmt sowie wer als zentrale Ansprechperson fungiert,
c) Bestätigung, dass das Angebot, die eventuelle Präsentation und die Auftragsleistung in deutscher Sprache erfolgen,
d) Übersicht über die in den letzten 3 Jahren geleisteten vergleichbaren Arbeiten (und Aktivitäten) mit Angaben des Auftragsgegenstandes, des Auftragswertes, der Leistungszeit und der Angabe der öffentlichen und privaten Auftraggeber,
e) Angabe der Namen und der beruflichen Qualifikation der Personen, die im Falle eines Zuschlags für den Auftrag zuständig sein werden, sowohl im wissenschaftlichen Bereich, als auch im administrativen und technischen Umsetzungsbereich,
f) Zusicherung, dass es bei Zuschlag eine feste Ansprechperson gibt und dass diese Person kontinuierlich zur Verfügung steht und bei personellen Veränderungen keine inhaltlichen und zeitlichen Probleme im Rahmen der Unterstützung entstehen. Es ist diese Person namentlich zu benennen unter Angabe des Werdegangs und sonstiger Qualifikationsmerkmale, warum sich die zu benennende Person, als zentrale Ansprechperson empfiehlt.
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g) Erfüllungsort ist Berlin. Es ist darzulegen, wie die schnelle Leistungserbringung gesichert wird, ggf. muss ein Servicebüro in Berlin eingerichtet werden. Es ist sicherzustellen, dass vor Ort genügend Personal zur Verfügung gestellt wird, um für den Auftraggeber eine schnelle und direkte Kommunikation zu ermöglichen.
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h) Nachweis von Erfahrungen mit der wissenschaftlichen Begleitung in der qualitativen und qualitativen Sozial- und Evaluationsforschung,
i) Nachweis von Erfahrungen mit quantitativen und qualitativen Erhebungen zu sensiblen Themen und sehr große Bereitschaft sich mit dem Thema sexueller Kindesmissbrauch vertraut zu machen und dies beim Monitoring zu berücksichtigen,
j) Nachweis von Erfahrungen mit der wissenschaftlichen Begleitung bei der Evaluation von Projekten im Bereich der Kinder- und Jugendpolitik,
k) Nachweis von Erfahrungen bei der Ausarbeitung von Fragestellungen für Erhebungen,
l) Nachweis von Erfahrungen bei der Erarbeitung überzeugender Lösungen für eine Auswahl von Untersuchungseinheiten im Rahmen von qualitativen Studien, um z. B. förderliche und hinderliche Bedingungen sowie die Zielerreichung empirisch zu untersuchen,
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m) Nachweis von sehr guten Kenntnissen und praktischen Erfahrungen im Bereich des Kinder- und Jugendschutzes,
n) Nachweis von Kompetenz zur Kooperation mit weiteren Partnern im Rahmen von Projektevaluationen,
o) Nachweis von Kenntnissen kommunaler Strukturen sowie der Strukturen von Freien Trägern und Verbänden in der Kinder- und Jugendpolitik/Kinder- und Jugendhilfe/Soziale Arbeit.
Auftragsausführung
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften haben in dem Teilnahmeantrag sämtliche Mitglieder der Bietergemeinschaft sowie einen bevollmächtigten Vertreter/eine bevollmächtigte Vertreterin zu benennen. Im Falle der Auftragsvergabe haften die Bietergemeinschaften gesamtschuldnerisch. Der Auftraggeber erwartet auch im Fall einer Bietergemeinschaft die geschlossene Erbringung der Leistung aus einer Hand. Die unter Punkt III.2.1) und III.2.2) geforderten Nachweise sind für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erbringen.
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Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Objektive Auswahlkriterien:
Die Angaben der Bewerber/Bewerberinnen werden differenziert bewertet und eine Rangfolge der Teilnahmeanträge ermittelt. Es werden aufgrund der unter Punkt III.2) geforderten Angaben und Nachweise der Bewerber/Bewerberinnen 0 bis 10 Punkte mit einer Gewichtung von 1-3 vergeben. Nach diesem Schritt werden aufgrund ihrer erreichten Gesamtpunktzahl schließlich die besten Bewerber/Bewerberinnen ermittelt, um als Teilnehmer zur Angebotsabgabe aufgefordert zu werden.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Zentrale Vergabestelle des BMFSFJ, 50964 Köln
Frau Claßen-Sielaff
Internetadresse: www.beauftragter-missbrauch.de 🌏
Name: Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Zentrale Vergabestelle des BMFSFJ
Postanschrift: Sibille-Hartmann-Str. 2-8
Postort: Köln
Postleitzahl: 50969

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2014-11-01 📅
Datum des Endes: 2018-10-31 📅
Zusätzliche Informationen
— Kosten für die Bewerbung, Angebotserstellung, eventuelle Präsentation und Verhandlungen werden nicht erstattet.
— Der Auftraggeber behält sich die Durchführung einer Verhandlungsrunde vor. Das erste Angebot ist verbindlich.
— Ergänzende Unterlagen können bei der genannten Kontaktstelle Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Zentrale Vergabestelle des BMFSFJ, Frau Monika Claßen-Sielaff, Sibille-Hartmann-Str. 2-8, 50969 Köln schriftlich – auch per E-Mail oder Fax – angefordert werden.
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— Fragen können bis zum 30.7.2014 bei der genannten Kontaktstelle schriftlich, per Fax oder per E-Mail an zentrale-beschaffung@bafza.bund.de gestellt werden. Die Fragen werden schriftlich beantwortet. Soweit die Beantwortung ergänzende oder berichtigende Angaben für die Ausschreibung enthält, werden sie als Ergänzungen zur Ausschreibung im EU-Supplement sowie auf der Internetseite www.bund.de bekannt gemacht.
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— Der Teilnahmeantrag ist zu unterschreiben (keine digitale, gescannte oder gefaxte Unterschrift).
— Senden Sie den Teilnahmeantrag zweifach (Original und eine Fassung auf handelsüblichem Datenträger) in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „Nicht öffnen! Teilnahmeantrag Monitoring“ an die genannte Kontaktstelle: Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Zentrale Vergabestelle des BMFSFJ, Frau Claßen-Sielaff, Sibille-Hartmann-Str. 2-8, 50969 Köln
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— Der Teilnahmeantrag ist ausschließlich auf dem Post- bzw. Botenweg einzureichen.
— Maßgeblich ist der Eingangsstempel der Poststelle des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben bzw. die Eingangsbestätigung bei persönlicher Übergabe oder Übergabe durch Boten. Der Bewerber/Die Bewerberin hat sicherzustellen, dass über Zustell- oder Kurierdienste versendete Teilnahmeanträge innerhalb der Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge bei der genannten Kontaktstelle eingehen. Ein Verschulden der Zustell- oder Kurierdienste wird dem Bewerber/der Bewerberin zugerechnet.
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— Teilnahmeanträge, die per E-Mail oder Fax eingehen, müssen ausgeschlossen werden.
— Mit Abgabe des Teilnahmeantrages unterliegen nicht berücksichtigte Bewerber den Bestimmungen des § 22 EG VOL/A.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt – Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß § 107 Absatz 3 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften unverzüglich beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Zentrale Vergabestelle des BMFSFJ, Sibille-Hartmann-Str. 2-8, 50969 Köln gerügt werden. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die sich aus diesem Bekanntmachungstext ergeben, müssen innerhalb der Bewerbungsfrist gerügt werden. Hilft das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Zentrale Vergabestelle des BMFSFJ der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung beim Bundeskartellamt unter der o. g. Anschrift innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Zentrale Vergabestelle des BMFSFJ, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden.
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Quelle: OJS 2014/S 132-236772 (2014-07-08)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2014-12-15)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Vergabekriterien
Unbestimmt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-12-15 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-12-18 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 244-430260
Verweist auf Bekanntmachung: 2014/S 132-236772
ABl. S-Ausgabe: 244

Auftragsvergabe
Name: DJI Deutsches Jugendinstitut e. V.
Postanschrift: Nockherstr. 2
Postort: München
Postleitzahl: 81541
Land: Deutschland 🇩🇪
Quelle: OJS 2014/S 244-430260 (2014-12-15)