Beschaffung von 9 Stück Niederflur-Doppeltraktionsstraßenbahnzügen und 4 Stück Niederflur-Straßenbahnzügen ohne Doppeltraktion. Folgende Fahrzeugvarianten sind geplant: — Länge (L): 17-19 m, Sitzplätz (SP): 32; Stehplätze (StP): 70; Leergewicht (LG): 24 t; Angetriebene Achsen (AA): 75 %. — Länge (L): 26-28 m, SP: 50; StP 108; LG: 34 t; AA: 65 %. — Länge (L): 36-38 m, SP: 68; StP: 145; LG: 42 t; AA: 75 %. — Länge (L): 46-48 m, SP: 86; StP: 183 ;LG: 52 t; AA: 80 %. Alle Varianten müssen folgende wesentliche Anforderungen erfüllen: — Fahrzeuge mit Drehgestellen; keine Multigelenkfahrzeuge; — Breite 2,3 m; — 100 % Niederflur; — Fußbodenhöhe ≤ 360 mm; — Einstiegshöhe ≤ 300 mm; — Ein-Richtungs-Fahrzeug; — Hublift im ersten Wagenteil, idealerweise an der ersten Tür; — 2 Plätze für Rollstuhlfahrer; — Idealerweise soll zusätzlich eine Klapprampe angeboten werden; — Stromabnehmer 4,3 m bis 14 m hinter der Fahrzeugstirnseite; — Automatische Kupplung für Fahrzeuge in Doppeltraktion, maximale Länge: 48 m; — Zul. max. Achslast 9 t; — Türen pro Wagenteil: Mindestens eine, idealerweise zwei 2-flügelige Türen; — Nutzung: 35 Jahre; — 100 tkm/a; — Höchstgeschwindigkeit 70 km/h; — Im Rahmen der Ausschreibung ist die Einhaltung des Lichtraumes für 10 vorgegebene Streckenabschnitte des Münchener Netzes vom AN nachzuweisen; — Energiespeicher und Luftfederung müssen optional angeboten werden; — Fahrleitungsnennspannung 750 V; — Kleinster Gleisbogenradius 15 m; — Max. Streckenneigung 6 %; — Spurweite 1 435 mm; — Kuppe 150 m; Wanne; 500 m; — Fahrdrahthöhe max. 5 700 mm über SO; min. 3 800 mm über SO.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-07-08.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-06-05.
Auftragsbekanntmachung (2014-06-05) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Straßenbahnpersonenwagen
Menge oder Umfang:
9 Stück Niederflur-Doppeltraktionsstraßenbahnzüge.4 Stück Niederflur-Straßenbahnzüge ohne Doppeltraktion.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Straßenbahnpersonenwagen📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadtwerke München GmbH
Postanschrift: Emmy-Noether-Straße 2
Postleitzahl: 80287
Postort: München
Kontakt
Internetadresse: http://www.swm.de🌏
E-Mail: falk.helga@swm.de📧
Telefon: +49 8923614829📞
Fax: +49 892361704829 📠
II.2.2) Angaben zu Optionen:
Voraussichtlicher Zeitplan für den Rückgriff auf diese Optionen: ca. 2017-2028.
II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung:
Beginn: 1.5.2017 (1. Fhzg.),
Abschluss: 1.10.2017 (letztes Fhzg.).
IV.3.7) Bedingungen für die Öffnung der Angebote:
Personen, die bei der Öffnung der Angebote anwesend sein dürfen (falls zutreffend): nein
Bieter und Ihre Bevollmächtigten dürfen bei der Angebotsöffnung nicht anwesend sein. Eine Bekanntgabe der Angebotspreise erfolgt nicht.
Sofern dies noch nicht erfolgt ist, muss für die Anforderung der Bewerbungsunterlagen eine einmalige Erstregistrierung im Lieferantenportal der SWM (www.swm.de/privatkunden/unternehmen/logistik/einkauf/ausschreibungen.html) erfolgen. Nach dieser Registrierung wird ein geschützter Zugang mit Benutzername und Passwort bereitgestellt unter dem die Anmeldung im Lieferantenportal zukünftig erfolgen kann.
Nach der Anmeldung mit den Zugangsdaten können die Bewerbungsunterlagen der hier zu vergebenden Leistung mit Angabe des Aktenzeichens (siehe Ziffer IV.3.1)) durch den Bewerber online angefordert werden. Nach Eingang dieser Anforderung erfolgt zeitnah die Freischaltung der Bewerbungsunterlagen im System zur Einsichtnahme und Erstellung des Teilnahmeantrages.
Die Einreichung der Teilnahmeanträge erfolgt elektronisch über das Lieferantenportal der SWM im Mantelbogenverfahren
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft eine Erstregistrierung sowie Anforderung der Bewerbungsunterlagen über das System erforderlich.
Die objektiven Regeln und Kriterien für die Bewerberauswahl können den ausgehändigten Bewerbungsunterlagen entnommen werden.
Es werden höchstens 5 Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert.
Die Abwicklung des Verhandlungsverfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu verhandelnden Angebote ist beabsichtigt.
Voraussichtlicher Zeitplan für den Rückgriff auf diese Optionen: ca. 2017-2028.
II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung:
Beginn: 1.5.2017 (1. Fhzg.),
Abschluss: 1.10.2017 (letztes Fhzg.).
IV.3.7) Bedingungen für die Öffnung der Angebote:
Personen, die bei der Öffnung der Angebote anwesend sein dürfen (falls zutreffend): nein
Bieter und Ihre Bevollmächtigten dürfen bei der Angebotsöffnung nicht anwesend sein. Eine Bekanntgabe der Angebotspreise erfolgt nicht.
Sofern dies noch nicht erfolgt ist, muss für die Anforderung der Bewerbungsunterlagen eine einmalige Erstregistrierung im Lieferantenportal der SWM (www.swm.de/privatkunden/unternehmen/logistik/einkauf/ausschreibungen.html) erfolgen. Nach dieser Registrierung wird ein geschützter Zugang mit Benutzername und Passwort bereitgestellt unter dem die Anmeldung im Lieferantenportal zukünftig erfolgen kann.
Nach der Anmeldung mit den Zugangsdaten können die Bewerbungsunterlagen der hier zu vergebenden Leistung mit Angabe des Aktenzeichens (siehe Ziffer IV.3.1)) durch den Bewerber online angefordert werden. Nach Eingang dieser Anforderung erfolgt zeitnah die Freischaltung der Bewerbungsunterlagen im System zur Einsichtnahme und Erstellung des Teilnahmeantrages.
Die Einreichung der Teilnahmeanträge erfolgt elektronisch über das Lieferantenportal der SWM im Mantelbogenverfahren
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft eine Erstregistrierung sowie Anforderung der Bewerbungsunterlagen über das System erforderlich.
Die objektiven Regeln und Kriterien für die Bewerberauswahl können den ausgehändigten Bewerbungsunterlagen entnommen werden.
Es werden höchstens 5 Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert.
Die Abwicklung des Verhandlungsverfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu verhandelnden Angebote ist beabsichtigt.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Beschaffung von 9 Stück Niederflur-Doppeltraktionsstraßenbahnzügen und 4 Stück Niederflur-Straßenbahnzügen ohne Doppeltraktion.
4 Stück Niederflur-Straßenbahnzüge ohne Doppeltraktion.
Beschreibung der Optionen: Bis zu ca. 107 Stück in verschiedenen Fahrzeugvarianten.
Referenznummer: SV-KLA-140521-003
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: München.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
(1) Erklärung des Unternehmens, dass die gewerberechtlichen Voraussetzungen für die Ausführung der ausgeschriebenen Leistung erfüllt sind.
(2) Erklärung des Unternehmens, dass die gesetzliche Verpflichtung zur Zahlung der Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt ist.
(3) Erklärung des Unternehmens, ob das Unternehmen Mitglied bei der Berufsgenossenschaft ist und die Verpflichtung zur Zahlung der Beiträge an die Berufsgenossenschaft/gesetzliche Unfallversicherung ordnungsgemäß erfüllt ist.
(4) Erklärung, dass keine Ausschlussgründe nach §21 Abs. 1 und 2 sowie Abs. 4 SektVO vorliegen.
(5) Erklärung, in welchem Berufsregister das Unternehmen eingetragen ist (Handelsregister, Handwerksrolle oder IHK-Zugehörigkeit).
(6) Bei Bildung einer Bewerbergemeinschaft: Bewerbergemeinschaftserklärung mit Benennung sämtlicher Mitglieder, welche im Falle der Angebotsaufforderung eine Bieter-/Arbeitsgemeinschaft bilden werden sowie des bevollmächtigten Vertreters, welcher die Bewerbergemeinschaft rechtsverbindlich vertritt.
(6) Bei Bildung einer Bewerbergemeinschaft: Bewerbergemeinschaftserklärung mit Benennung sämtlicher Mitglieder, welche im Falle der Angebotsaufforderung eine Bieter-/Arbeitsgemeinschaft bilden werden sowie des bevollmächtigten Vertreters, welcher die Bewerbergemeinschaft rechtsverbindlich vertritt.
Ausländische Unternehmen, in deren Herkunftsland die geforderten Nachweise nicht erhältlich sind, können vergleichbare Bescheinigungen der zuständigen Behörden oder Stellen ihres Herkunftslandes unter Beifügung einer amtlich beglaubigten oder von einem öffentlich bestellten oder beeidigten Übersetzer oder Dolmetscher angefertigten Übersetzung in die deutsche Sprache vorlegen.
Ausländische Unternehmen, in deren Herkunftsland die geforderten Nachweise nicht erhältlich sind, können vergleichbare Bescheinigungen der zuständigen Behörden oder Stellen ihres Herkunftslandes unter Beifügung einer amtlich beglaubigten oder von einem öffentlich bestellten oder beeidigten Übersetzer oder Dolmetscher angefertigten Übersetzung in die deutsche Sprache vorlegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
(7) Erklärung des Unternehmens, dass über dessen Vermögen kein Insolvenzverfahren oder vergleichbar gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder der Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist.
(8) Erklärung des Unternehmens, dass sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet.
(9) Gesamtumsatz des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen.
(10) Umsatzanteile des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
(11) Referenzen: Referenzen über die abgeschlossene Ausführung von Leistungen in den letzten 10 abgeschlossenen Geschäftsjahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind. Zu den Referenzen sind folgende Angaben erforderlich: Auftraggeber, Anschrift des Auftraggebers, Ansprechpartner mit Telefonnummer, Ort der Ausführung, Vertragsverhältnis, Art und Umfang der zu erbringenden Leistungen (ggf. Beschreibung), Projektzeitraum und Auftragswert (netto) pro Jahr.
(11) Referenzen: Referenzen über die abgeschlossene Ausführung von Leistungen in den letzten 10 abgeschlossenen Geschäftsjahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind. Zu den Referenzen sind folgende Angaben erforderlich: Auftraggeber, Anschrift des Auftraggebers, Ansprechpartner mit Telefonnummer, Ort der Ausführung, Vertragsverhältnis, Art und Umfang der zu erbringenden Leistungen (ggf. Beschreibung), Projektzeitraum und Auftragswert (netto) pro Jahr.
Spezielle Anforderungen an die Referenzen:
— Angabe der Stückzahl der seit 2004 ausgelieferten Niederflurfahrzeuge. Angabe von Stückzahl, Fahrzeugkonzept, Zeitraum und Kunde. Bei Bietergemeinschaft: Angabe des Anteils des Bewerbers am Gesamtprojekt.
— Anzahl und Angabe der abgeschlossenen Zulassungen seit 2004 gem. BOStrab bzw. Zulassungen in anderen EU Ländern.
— Anzahl und Angabe der abgeschlossenen Zulassungsverfahren unter Anwendung von DIN EN 50126. Im Zuge der endgültigen Ausschreibung behalten wir uns vor einen Nachweis der Anwendung der Prozesse dieser Norm zu fordern.
(12) Personelle Ausstattung: Zahl der im Unternehmen in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Qualifikationen (Ausbildung, Fachrichtung) mit extra ausgewiesenem technischen Leitungspersonal.
(12) Personelle Ausstattung: Zahl der im Unternehmen in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Qualifikationen (Ausbildung, Fachrichtung) mit extra ausgewiesenem technischen Leitungspersonal.
(13) Benennung von Teilleistungen, welche durch Nachunternehmer/andere Unternehmen erbracht werden.
(14) Der Bewerber muss mit dem Teilnahmeantrag ein Fahrzeugkonzept(e) zur Umsetzung des Auftrages gem. II.1.5) abgeben. Dieses ist im Anschluss, nach Aufforderung des AG’s, zu präsentieren.
Das Konzept geht in die Bewertung des Teilnahmeantrages mit ein.
Ausländische Unternehmen, in deren Herkunftsland die geforderten Nachweise nicht erhältlich sind, können vergleichbare Bescheinigungen der zuständigen Behörden oder Stellen ihres Herkunftslandes unter Beifügung einer amtlich beglaubigten oder von einem öffentlich bestellten oder beeidigten Übersetzer oder Dolmetscher angefertigten Übersetzung in die deutsche Sprache vorlegen.
Ausländische Unternehmen, in deren Herkunftsland die geforderten Nachweise nicht erhältlich sind, können vergleichbare Bescheinigungen der zuständigen Behörden oder Stellen ihres Herkunftslandes unter Beifügung einer amtlich beglaubigten oder von einem öffentlich bestellten oder beeidigten Übersetzer oder Dolmetscher angefertigten Übersetzung in die deutsche Sprache vorlegen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Gemäß Ausschreibungsunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gemäß Ausschreibungsunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2017-05-01 📅
Datum des Endes: 2017-10-01 📅
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Bayerstraße 30
Postort: München
Postleitzahl: 80335
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@vg-m.bayern.de📧
Telefon: +49 895143647📞
Fax: +49 895143767 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 114 Abs. 2 Satz 1 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung (per Fax oder elektronisch) der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung (§ 101a GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße unverzüglich nach Kenntnis bzw. – soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind – bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1-3 GWB).
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 114 Abs. 2 Satz 1 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung (per Fax oder elektronisch) der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung (§ 101a GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße unverzüglich nach Kenntnis bzw. – soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind – bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1-3 GWB).
Quelle: OJS 2014/S 114-201668 (2014-06-05)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-11-20) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge