Nachhaltige Sanierung Landtagsgebäude Rheinland-Pfalz - Anlagengruppe 7 – Küchentechnik, Vergabenummer 14 D 0221, SAP 600 13 5013

Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Ministerium der Finanzen, dieses vertreten durch den Landesbetrieb Liegenschaft- und B

Der Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung, Niederlassung Mainz projektiert die Nachhaltige energetische Sanierung des Landtagsgebäudes Rheinland-Pfalz, Platz der Mainzer Republik 1 in 55116 Mainz.
Auftragsgegenstand ist die Fachplanung Technische Ausrüstung, Anlagengruppe 7 - Küchentechnik - an den nachfolgend beschriebenen Gebäuden mit Leistungen der Leistungsphasen 2-9
Der rheinland-pfälzische Landtag befindet sich im historischen Deutschhaus in Mainz. Das barocke Palais mit den beiden vorgelagerten sogenannten Kavaliersgebäuden wurde bis 1951 nach weitgehender Kriegszerstörung wieder aufgebaut. Seither wurden immer wieder Teilbereiche des Gebäudes modernisiert. Eine nachhaltige Sanierung zur Behebung grundlegender Mängel – insbesondere im Bereich des Brandschutzes, der gebäudetechnischen Anlagen sowie der Barrierefreiheit – war bislang jedoch nicht möglich. Zudem besteht Optimierungsbedarf im Bereich der Funktionszusammenhänge und des Raumbestandes innerhalb des Landtagsgebäudes. Zusätzlich soll das historische Landtagsgebäude um einen kleinen Anbau ergänzt werden.
Vor diesem Hintergrund hat das Land Rheinland-Pfalz – vertreten durch das Ministerium der Finanzen – zunächst einen Planungswettbewerb (Objektplanungsleistungen) für eine umfassende Sanierung des Landtagsgebäudes und der Kavaliergebäude ausgelobt. Ein wichtiger Teil der Aufgabenstellung bei der Sanierung des rheinland-pfälzischen Landtages sind die anspruchsvollen Zielvorgaben zum energieeffizienten und nachhaltigen Bauen. Zusätzlich müssen die Belange des Denkmalschutzes bei der Neugestaltung des Gebäudes berücksichtigt werden.
Ziel ist es, den Bestand energetisch zu sanieren, soweit dies im Rahmen des historischen Gebäudebestandes und unter Berücksichtigung der Belange des Denkmalschutzes möglich ist. Für den Bereich des Anbaus soll hingegen Passivhausstandard angestrebt werden.
Grundlagen der Planung sind die Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit gemäß §7 Landeshaushaltsordnung, die funktionalen Zweckmäßigkeiten, die gestalterischen Belange und öffentlich-rechtlichen Anforderungen.
Flächen
BGF Bestandsgebäude ca. 8 500 m²
BRI Bestandsgebäude ca. 37 000 cbm
Nutzflächen u.a.:
Plenarbereich: ca. 650 m² NF
öffentlicher Bereich mit Foyer, Besucher-, Ausstellungs- und Sitzungs- und Besprechungsbereichen sowie einer öffentlichen Gastronomie: ca. 2.300 m² NF
Bereiche der Landtagsverwaltung: ca. 1 100 m² NF
Der Rahmenterminplan sieht eine Planungszeit beginnend ab August 2014 und eine Ausführungszeit beginnend ab November 2015 über ein Zeitraum von ca. 2,5 Jahren vor.
Leistungsumfang:
Auf Grundlage des § 53 HOAI werden Leistungen der Leistungsphasen 2-9 des Leistungsbildes der Technischen Ausrüstung (inkl. der nichtöffentlichen Erschließung) für die Anlagengruppe 7, Nutzungsspezifische Anlagen - Küchentechnik, beauftragt.
Die Auftragnehmer (AN) werden verpflichtet, ein vom Auftraggeber (AG) zur Verfügung gestelltes Baubüro während der LPH 8 ausreichend zu besetzen.
Zunächst werden nur Leistungen der LPH 2-3 - Vorentwurf - und Entwurfsplanung beauftragt, mit der Absicht, weitere Leistungen der LPH 4 – Genehmigungsplanung, LPH 5 – Ausführungsplanung, LPH 6 – Vorbereitung der Vergabe, LPH 7 – Mitwirkung bei der Vergabe, LPH 8 – Objektüberwachung – Bauüberwachung und LPH 9 – Objektbetreuung stufenweise zu übertragen (Stufenvertrag). Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der weiteren Leistungen besteht nicht.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-05-19. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-04-16.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-04-16 Auftragsbekanntmachung
2015-02-13 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2014-04-16)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Menge oder Umfang: 160 000
Gesamtwert des Auftrags: 160 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Ministerium der Finanzen, dieses vertreten durch den Landesbetrieb Liegenschaft- und Baubetreuung, NL Mainz
Postanschrift: Fritz-Kohl-Straße 9
Postleitzahl: 55122
Postort: Mainz
Kontakt
Internetadresse: http://www.lbbnet.de 🌏
E-Mail: vof-verfahren.mainz@lbbnet.de 📧
Telefon: +49 61319660 📞
Fax: +49 6131966252 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-04-16 📅
Einreichungsfrist: 2014-05-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-04-19 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 078-136947
ABl. S-Ausgabe: 78
Zusätzliche Informationen
Unter http://www.vergabe.rlp.de/VMPCenter/ finden Sie weitere Informationen zum Verfahren. Unter der genannten Website können Sie die Vergabeunterlagen kostenlos anfordern, herunterladen und Nachrichten der Vergabestelle einsehen. Die angegebene Vertragslaufzeit unter II.3 von 46 Monaten umfasst nicht die Frist von 4 Jahren für Mängelbeseitigung nach VOB/B. Bei der Angabe unter II.2.1 handelt es sich um das geschätzte Honorar bei der Beauftragung aller Optionen des Stufenvertrages Vorbefasste Bewerber: Die Leistungen für das Erarbeiten der Machbarkeitsstudien wurden unter Mitwirkung freiberuflich Tätiger bereits erbracht. Die Unterlagen können montags bis donnerstags während der Dienstzeiten von 9.00 bis 14.00 Uhr nach vorheriger schriftlicher Anmeldung unter E-Mail: VOF-Verfahren.Mainz@LBBNET.DE in den Diensträumen des Auftraggebers (Adresse Kontaktstelle siehe Zif. I.1) eingesehen werden.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung, Niederlassung Mainz projektiert die Nachhaltige energetische Sanierung des Landtagsgebäudes Rheinland-Pfalz, Platz der Mainzer Republik 1 in 55116 Mainz.
Auftragsgegenstand ist die Fachplanung Technische Ausrüstung, Anlagengruppe 7 - Küchentechnik - an den nachfolgend beschriebenen Gebäuden mit Leistungen der Leistungsphasen 2-9
Der rheinland-pfälzische Landtag befindet sich im historischen Deutschhaus in Mainz. Das barocke Palais mit den beiden vorgelagerten sogenannten Kavaliersgebäuden wurde bis 1951 nach weitgehender Kriegszerstörung wieder aufgebaut. Seither wurden immer wieder Teilbereiche des Gebäudes modernisiert. Eine nachhaltige Sanierung zur Behebung grundlegender Mängel – insbesondere im Bereich des Brandschutzes, der gebäudetechnischen Anlagen sowie der Barrierefreiheit – war bislang jedoch nicht möglich. Zudem besteht Optimierungsbedarf im Bereich der Funktionszusammenhänge und des Raumbestandes innerhalb des Landtagsgebäudes. Zusätzlich soll das historische Landtagsgebäude um einen kleinen Anbau ergänzt werden.
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Vor diesem Hintergrund hat das Land Rheinland-Pfalz – vertreten durch das Ministerium der Finanzen – zunächst einen Planungswettbewerb (Objektplanungsleistungen) für eine umfassende Sanierung des Landtagsgebäudes und der Kavaliergebäude ausgelobt. Ein wichtiger Teil der Aufgabenstellung bei der Sanierung des rheinland-pfälzischen Landtages sind die anspruchsvollen Zielvorgaben zum energieeffizienten und nachhaltigen Bauen. Zusätzlich müssen die Belange des Denkmalschutzes bei der Neugestaltung des Gebäudes berücksichtigt werden.
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Ziel ist es, den Bestand energetisch zu sanieren, soweit dies im Rahmen des historischen Gebäudebestandes und unter Berücksichtigung der Belange des Denkmalschutzes möglich ist. Für den Bereich des Anbaus soll hingegen Passivhausstandard angestrebt werden.
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Grundlagen der Planung sind die Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit gemäß §7 Landeshaushaltsordnung, die funktionalen Zweckmäßigkeiten, die gestalterischen Belange und öffentlich-rechtlichen Anforderungen.
Flächen
BGF Bestandsgebäude ca. 8 500 m²
BRI Bestandsgebäude ca. 37 000 cbm
Nutzflächen u.a.:
Plenarbereich: ca. 650 m² NF
öffentlicher Bereich mit Foyer, Besucher-, Ausstellungs- und Sitzungs- und Besprechungsbereichen sowie einer öffentlichen Gastronomie: ca. 2.300 m² NF
Bereiche der Landtagsverwaltung: ca. 1 100 m² NF
Der Rahmenterminplan sieht eine Planungszeit beginnend ab August 2014 und eine Ausführungszeit beginnend ab November 2015 über ein Zeitraum von ca. 2,5 Jahren vor.
Leistungsumfang:
Auf Grundlage des § 53 HOAI werden Leistungen der Leistungsphasen 2-9 des Leistungsbildes der Technischen Ausrüstung (inkl. der nichtöffentlichen Erschließung) für die Anlagengruppe 7, Nutzungsspezifische Anlagen - Küchentechnik, beauftragt.
Die Auftragnehmer (AN) werden verpflichtet, ein vom Auftraggeber (AG) zur Verfügung gestelltes Baubüro während der LPH 8 ausreichend zu besetzen.
Zunächst werden nur Leistungen der LPH 2-3 - Vorentwurf - und Entwurfsplanung beauftragt, mit der Absicht, weitere Leistungen der LPH 4 – Genehmigungsplanung, LPH 5 – Ausführungsplanung, LPH 6 – Vorbereitung der Vergabe, LPH 7 – Mitwirkung bei der Vergabe, LPH 8 – Objektüberwachung – Bauüberwachung und LPH 9 – Objektbetreuung stufenweise zu übertragen (Stufenvertrag). Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der weiteren Leistungen besteht nicht.
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Dauer: 46 Monate
Referenznummer: 14 D 0221
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Mainz.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
- Der Bewerbungsbogen (Ausschreibungsunterlagen, siehe IV.3.3) muss von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vollständig ausgefüllt werden
- Auskunft zu wirtschaftlichen Verknüpfungen mit Unternehmen, die Ausführungs- oder Lieferinteressen verfolgen (§ 4(2) VOF 2009) erfolgt als Eigenerklärung.
- Eigenerklärung, dass keine Ausschlusskriterien nach § 4 (6) und (9) VOF 2009 vorliegen, erfolgt ebenfalls als Eigenerklärung
Bei Bewerbergemeinschaften ist die Eigenerklärung von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Eigenerklärungen zum Gesamtumsatz und dem Umsatz für entsprechende Dienstleistungen des Bewerbers (Büro) der letzten drei Geschäftsjahre nach§ 5 Abs. 4 Nr.: c VOF 2009.
Bei Bewerbergemeinschaften ist die Eigenerklärung von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Gefordert werden:
- Nachweise gemäß § 5 Abs. 5 Nr. a, b, c, d, f und h VOF / entsprechend dem Bewerbungsbogen bzw. den dazugehörigen Formblättern
Allgemeines:
Die tatsächlichen Leistungserbringer im Auftragsfall – wie der Projektleiter (PL) und der verantwortliche Projektbearbeiter (PB) sowie der Bauleiter (BL) – sind gemäß § 4 (3) VOF 2009 namentlich zu benennen und mit beruflicher Qualifikation anzugeben.
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Der Nachweis der fachlichen Qualifikation ist durch Vorlage der Berufszulassung, durch Angaben zur Berufserfahrung in Jahren sowie durch Referenzen zu führen.
Der für die Erbringung der Leistungen benannte BL muss eine abgeschlossene Fach - bzw. Hochschulausbildung mit Diplom, Bachelor/Master Abschluss in der entsprechenden Dienstleistung nachweisen oder aber berechtigt sein, die Berufsbezeichnung - Ingenieur (in der entsprechenden Dienstleistung) zu tragen und über die geforderten Nachweise verfügen.
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Der Projektleiter muss eine Berufserfahrung von mind. 10 Jahren (in der entsprechenden Dienstleistung) nachweisen (durch Vorlage einer Projektliste mit den erf. Projektdaten). Für die Objektüberwachung ist zusätzlich eine angemessene Baustellenpraxis von mind. 3 Jahren (in der entsprechenden Dienstleistung) Voraussetzung
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Es sind Referenzprojekte des Bewerbers, des PL und des BL aufzuführen. Hierbei sind die nachfolgend beschriebenen Festlegungen zwingend einzuhalten:
Der Bewerber, der vorgesehene Projektleiter und der vorgesehene Bauleiter müssen jeweils den Nachweis führen, dass sie bereits Projekte vergleichbarer Komplexität geplant haben.
Die Referenzprojekte müssen für das Büro die Leistungsphasen 2-6 und 8, für den PL die Leistungsphasen 2-6 und für den BL die Leistungsphase 8 umfassen.
Die Referenzen des Büros, des Projektleiters und des Bauleiters dürfen nachweislich nicht länger als 10 Jahre (Fertigstellung) zurückliegen, d. h., Leistungserbringung der LPH 2-6 und 8 zwingend in den Jahren 2003 bis 2013. Dabei darf die Leistungserbringung der Referenzprojekte im Jahr 2003 höchstens LPH 4 bzw. die Leistungserbringung im Jahr 2013 muss mindestens 80 % der LPH 8 betragen.
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Zu folgenden Wertungskriterien sind Referenzprojekte anzugeben:
Für das Büro:
Wertungskriterium 1:
- Planung und Realisierung von energieeffizienten und prozesseffizienten Produktionsküchen
für mind. 400 Essen pro Tag
Zum Nachweis der Eignung sind mind. 2 Referenzen mit vergleichbarem Leistungsgegenstand vorzulegen.
Wertungskriterium 2:
- Planung und Realisierung eines Full-Service-Restaurants (a-la-Carte und Bankett-Küche) mit mind. 100 Sitzplätzen
Für den Projektleiter:
Für den Bauleiter:
- Realisierung von energieeffizienten und prozesseffizienten Produktionsküchen
- Realisierung eines Full-Service-Restaurants (a-la-Carte und Bankett-Küche) mit mind. 100 Sitzplätzen
Zu den Referenzprojekten sind folgende
Mindestangaben
über ein Projektdatenblatt abzugeben:
a) Planungszeit (von/bis),
b) Bauzeit (von/bis),
c) erbrachte Leistungsphasen,
d) Nutzfläche,
e) Baukosten (EUR, brutto),
f) Grundriss, Ansicht und Foto,
g) Art der Maßnahme (Neubau oder Sanierung) mit kurzer stichpunktartiger Beschreibung
h) Ort der Ausführung,
i) Objektbezogener, verantwortlicher Ansprechpartner des Auftragnehmers (Name und Telefonnummer).
Diese Angaben werden zur Wertung der Referenzprojekte herangezogen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Der freiberuflich Tätige hat den ausreichenden Versicherungsschutz in der Regel durch eine Berufshaftpflichtversicherung nachzuweisen, die eine Inanspruchnahme der im Vertrag genannten Deckungssummen ermöglicht. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt. Soweit der freiberuflich Tätige Versicherungsschutz oberhalb der Basisversicherung nachzuweisen hat, besteht die Möglichkeit des Abschlusses einer Objektversicherung oder der Zusatzdeckung durch Abschluss einer zu seiner Basisversicherung hinzutretenden Berufshaftpflicht-Exzedentenversicherung.
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Als Nachweis genügt eine verbindliche Erklärung einer Versicherungsgesellschaft, aus der hervorgeht, das entweder eine Haftpflicht-Versicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 150 000 EUR für Personenschäden und 500 000 EUR für sonstige Schäden (siehe zu den Anforderungen Anhang 4 RBBau 19. AT) bereits besteht oder die Versicherungsgesellschaft bereit ist, eine Versicherung mit diesen Deckungssummen mit dem Bewerber abzuschließen. Die Erklärung darf nicht älter als 1 Jahr sein.
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Nach Auftragserteilung muss innerhalb von 14 Tagen der Abschluss der Versicherung durch Vorlage einer Kopie der Versicherungspolice belegt werden.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: siehe Vergabeunterlagen
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften (BG) müssen einen bevollmächtigten Vertreter bestimmen und sich vertraglich zur gesamtschuldnerischen Haftung verpflichtet haben.
Bewerbergemeinschaften, die sich erst nach der Einreichung des Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen.
Mehrfachbewerbungen (für mehrere Bewerber) werden ausgeschlossen. Im Falle einer unzulässigen Doppelbewerbung müssen zur Wahrung des Wettbewerbsprinzips beide betroffenen Bewerber ausgeschlossen werden.
Zur Teilnahme berechtigt sind Bewerbergemeinschaften aus Ingenieuren/Innen, bei denen jedes Mitglied die Anforderungen erfüllt, die an die natürlichen und juristischen Personen als Teilnehmer gestellt werden.
Sonstige besondere Bedingungen:
Einverständniserklärungen zur Sicherheitsüberprüfung sind von allen am Projekt beteiligten Mitarbeitern mit den Unterlagen zum Verhandlungsgespräch vorzulegen. Entsprechende Formblätter werden mit der Einladung zum Verhandlungsgespräch zugesendet.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Kriterien gemäß III.2.1 bis III.2.3. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach der objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung, Niederlassung Mainz

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 14 D 0221
Zusätzliche Informationen
Unter http://www.vergabe.rlp.de/VMPCenter/ finden Sie weitere Informationen zum Verfahren.
Unter der genannten Website können Sie die Vergabeunterlagen kostenlos anfordern, herunterladen und Nachrichten der Vergabestelle einsehen.
Die angegebene Vertragslaufzeit unter II.3 von 46 Monaten umfasst nicht die Frist von 4 Jahren für Mängelbeseitigung nach VOB/B.
Bei der Angabe unter II.2.1 handelt es sich um das geschätzte Honorar bei der Beauftragung aller Optionen des Stufenvertrages
Vorbefasste Bewerber:
Die Leistungen für das Erarbeiten der Machbarkeitsstudien wurden unter Mitwirkung freiberuflich Tätiger bereits erbracht.
Die Unterlagen können montags bis donnerstags während der Dienstzeiten von 9.00 bis 14.00 Uhr nach vorheriger schriftlicher Anmeldung unter E-Mail: VOF-Verfahren.Mainz@LBBNET.DE in den Diensträumen des Auftraggebers (Adresse Kontaktstelle siehe Zif. I.1) eingesehen werden.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland-Pfalz
Postanschrift: Stiftsstraße 9
Postort: Mainz
Postleitzahl: 55116
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: § 107 (3) GWB. Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die auf Grund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf in der Bekanntmachung benannten Fristen zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Fristen zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101 b Abs. 1 Nr.2 GWB.
§ 101 a Abs.1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Quelle: OJS 2014/S 078-136947 (2014-04-16)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-02-13)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Ministerium der Finanzen, dieses vertreten durch den Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung, Niederlassung Mainz, vertreten durch den Niederlassungsleiter
Kontakt
E-Mail: vergabe.mainz@lbbnet.de 📧
Fax: +49 6131966100 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-02-13 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-02-18 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 034-058558
Verweist auf Bekanntmachung: 2014/S 78-136947
ABl. S-Ausgabe: 34

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Angaben zur Arbeitsweise im Hinblick auf die zu vergebende Leistung (50)
2. Konzeptionelle Vorgehensweise – Vertiefende Angaben des Bewerbers zu technischen Belangen bei der Umsetzung (30)
3. Qualität der Präsentation (10)
4. Honorar (10)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2014-09-15 📅
Name: Vtechnik Planung GmbH
Postanschrift: Waldstraße 33
Postort: Gaggenau
Postleitzahl: 76571
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammern Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwkel.rlp.de 📧
Telefon: +49 6131162234 📞
Internetadresse: http://www.mwkel.rlp.de 🌏
Fax: +49 6131162113 📠
Quelle: OJS 2015/S 034-058558 (2015-02-13)