Neuanmietung eines Verwaltungsgebäudes, Ausschreibung 851

Einkaufsverbund der Krankenkassen (EVdK) für die pronova BKK, Körperschaft des öffentlichen Rechts

Die pronova BKK beabsichtigt, in Leverkusen-Wiesdorf ein neues Verwaltungsgebäude anzumieten. Das neue Verwaltungsgebäude muss für ca. 497 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ab dem 1.11.2017 ausgelegt sein. Das Verwaltungsgebäude muss darüber hinaus ab Mitte 2021 für weitere ca. 117 Personen erweiterbar sein.
Die neu anzumietende Immobilie muss dem Raum- und Flächenbedarf sowie den funktionalen, qualitativen und wirtschaftlichen Anforderungen der Auftraggeberin genügen. Die benötigten Mietflächen können in einem Bestandsgebäude, durch Umbau und Modernisierung eines Bestandsgebäudes, durch Anpassung eines bereits in Planung oder im Bau befindlichen Gebäudes oder durch Errichtung eines Neubaus geschaffen werden.
Auftragsgegenstand ist der Abschluss eines Mietvertrages über ein nach den Anforderungen der Auftraggeberin zu errichtendes bzw. herzurichtendes Verwaltungsgebäude in Leverkusen-Wiesdorf. Geplanter Einzugstermin ist der 1.11.2017. Spätester Übergabetermin/Mietbeginn ist der 1.12.2017. Der Mietvertrag soll dabei eine Laufzeit von 12 Jahren haben mit der Option für die Auftraggeberin, den Vertrag einmalig um 5 Jahre zu verlängern.
Folgende weitere Eckpunkte sind bei der Gestaltung des Mietvertrages zu berücksichtigen:
1. Für den Fall, dass der späteste Übergabetermin nicht eingehalten werden wird, kann der Mieter pro angefangener Woche, in welcher sich der Vermieter in Verzug befindet, einen pauschalen Schadensersatz in Höhe von mindestens 50 000 EUR verlangen. Ferner ist ein außerordentliches Kündigungsrecht des Mieters für den Fall, dass der Vermieter sich an einem noch zu bestimmenden Tag noch in Verzug seiner Übergabeverpflichtung befindet, zu vereinbaren.
2. Der Mieter soll berechtigt sein, nach Abschluss des Mietvertrages vor und während der Planung und Durchführung eventueller Bau-/Umbaumaßnahmen bei Vorliegen von noch zu definierenden Voraussetzungen bauliche Änderungen des Mietgegenstandes vom Vermieter zu verlangen („Sonderwünsche“). Einzelheiten sind im Mietvertrag zu vereinbaren.
3. Der Vermieter ist dafür verantwortlich, dass alle mit Art, Lage und Beschaffenheit des Mietgegenstandes in der von ihm geschuldeten Ausgestaltung zusammenhängenden Genehmigungen (insb. Baugenehmigung) vorliegen, die für den Gebrauch des Mietgegenstandes zu dem vorgesehenen Zweck erforderlich sind. Der Vermieter ist außerdem dafür verantwortlich, dass die Regelungen der Arbeitsstättenverordnung und der Arbeitsstättenrichtlinien zu den baulichen Anforderungen an Arbeitsstätten erfüllt werden.
4. Der Vermieter hat eine Zertifizierung des Objektes nach DGNB mit dem Zertifizierungsgrad von mindestens Silber oder einen gleichwertigen Standard für nachhaltiges Bauen anzustreben.
5. Sämtliche Instandhaltungs- und Instandsetzungsarbeiten sollen während der Mietzeit durch den Vermieter ausgeführt werden, also in Bezug auf Dach und Fach sowie TGA (Technische Gebäudeausrüstung). Ausgenommen sollen die klassischen Schönheitsreparaturen sowie Kleinreparaturen sein, welche vom Mieter zu übernehmen sind.
6. Es ist zu berücksichtigen, dass der Vermieter durch die Vermietung an die pronova BKK nicht zur Umsatzsteuer optieren kann.
7. Die Wertsicherung der Miete kann über eine Indexklausel vorgenommen werden, die sich an den Verbraucherpreisindex (VPI) anlehnt. Die Änderung der Nettomiete soll zum ersten Mal nach Ablauf von 5 Jahren ab Mietbeginn erfolgen. Maßgeblicher Vergleichsindex für die erste Anpassung der Miete ist der VPI, der im 4. Jahr seit Mietbeginn für den Monat veröffentlicht wird, der dem Monat des Mietbeginns entspricht; die Miete wird also in dem Verhältnis angepasst, in dem sich der für den Erhöhungsmonat festgestellte VPI im Verhältnis zu dem für den Referenzmonat festgestellten VPI geändert hat.
8. Der pronova BKK wird ein Untervermietungsrecht eingeräumt.
9. Hinsichtlich der Rückgabe des Mietgegenstandes am Ende des Mietverhältnisses ist eine Endrenovierung vom Mieter vorbehaltlich noch zu verhandelnder Rückgabemodalitäten nicht durchzuführen.
Das neue Verwaltungsgebäude mit einer ersten Bruttogrundfläche von ca. 10 700 m² zuzüglich ca. 500 m² Lager- bzw. Kellerfläche soll im Stadtgebiet Leverkusen-Wiesdorf untergebracht werden. Die benötigte Gesamtnutzfläche beinhaltet unter anderem:
Bürofläche: ca. 5 300 m²,
Besprechungs-/Schulungsfläche: ca. 750 m²,
Technik-/Sozial- und Sanitärbereiche: ca. 1 200 m².
Die ab 2021 optional zu erweiternde Fläche beträgt ca. 2 000 m². Außerdem sind die notwendigen PKW-Stellplätze, Besucherstellplätze sowie Flächen für Müllsammel-/Containeraufstellung und Fahrradstellplätze direkt einzuplanen und zur Verfügung zu stellen.
Ein detailliertes Einzelraumprogramm sowie ein Funktionsschema wird der Aufforderung zur Angebotserstellung beigefügt.
Das gesamte Gebäude muss bei Nutzungsbeginn barrierefrei sein.
Da für die Auftraggeberin der neue Standort von besonderer Bedeutung und die Angabe der Lage unabdingbare Voraussetzung zur Abgabe eines ersten Angebotes in dem Verhandlungsverfahren ist, wird sie nur solche Bewerber zur Abgabe eines ersten Angebotes auffordern, die bereits mit ihrem Teilnahmeantrag nachweisen, dass sie über ein geeignetes Gebäude oder Grundstück verfügen, auf dem die Büroflächen zukünftig adäquat untergebracht werden können. Den Bewerbern steht offen, mit ihrem Teilnahmeantrag mehrere geeignete Grundstücke oder Gebäude zu benennen. Sollten sich mehrere Grundstücke oder Gebäude als geeignet erweisen, muss der Bewerber nach Aufforderung zur Angebotsabgabe entscheiden, für welches seiner geeigneten Grundstücke oder Gebäude er ein Angebot abgegeben will.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-11-07. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-09-25.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-09-25 Auftragsbekanntmachung
2015-11-06 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2014-09-25)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bau von Bürogebäuden
Menge oder Umfang:
Die Gesamtmenge zum Vertragsbeginn beträgt ca. 10 700 m² zu einer maximalen Brutto-Monatsmiete von höchstens 14,42 EUR pro m² sowie ca. 250 Parkplätze zu höchstens 52 EUR pro Parkplatz für den Zeitraum 1.11.2017 bis 31.10.2029;zzgl. Option.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bau von Bürogebäuden 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Einkaufsverbund der Krankenkassen (EVdK) für die pronova BKK, Körperschaft des öffentlichen Rechts
Postanschrift: Butzweilerhof Allee 2
Postleitzahl: 50829
Postort: Köln
Kontakt
Internetadresse: http://www.pronovabkk.de 🌏
E-Mail: christina.friebe@evdk.com 📧
Telefon: +49 221567853906 📞
Fax: +49 221567859906 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-09-25 📅
Einreichungsfrist: 2014-11-07 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-09-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 187-329284
ABl. S-Ausgabe: 187
Zusätzliche Informationen
Das Verfahren wird als Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb durchgeführt. Unter http://evdk/Ausschreibungen finden Sie weitere Informationen zum Verfahren. Dort können Vergabeunterlagen nach Registrierung kostenlos angefordert und heruntergeladen und Nachrichten der Auftraggeberin eingesehen werden. Für die Erstellung des Teilnahmeantrags sind die unter http://evdk/Ausschreibungen eingestellten Vordrucke bzw. Anlagen (Anlage 1 – Anlage 11) zu verwenden. Teilnahmeanträge sind ausschließlich in Schriftform einzureichen. Für die Details wird auf die Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb verwiesen. Derzeit plant die Auftraggeberin folgenden Verfahrensablauf: nach Auswertung der Teilnahmeanträge beabsichtigt die Auftraggeberin, die 3 bis 5 am besten geeigneten Bewerber samt Grundstücke oder Gebäude zur Angebotsabgabe auf Grundlage der Vergabeunterlagen aufzufordern. Die Auftraggeberin behält sich vor, weniger als 3 Bewerber zur Angebotsabgabe aufzufordern, sofern weniger als 3 Bewerber ihre Eignung bzw. die Eignung ihres Grundstücks nachweisen können. Sollte ein Bewerber, der sich mit mehreren Grundstücken beworben hat, mit mehreren Grundstücken zu den besten 3 bis 5 Bewerbern gehören, so wird er je nach dem Bewertungsergebnis ggf. mit mehreren Grundstücken zur Angebotsabgabe aufgefordert. In diesem Fall wird der Bewerber weiterhin als ein Bewerber behandelt. Er muss jedoch nach Aufforderung zur Angebotsabgabe entscheiden, für welches seiner geeigneten Grundstücke er ein Angebot abgeben will. 1. Die Bieter sowie deren Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften, soweit diese bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind, haben die gemäß § 4 Tariftreue- und Vergabegesetz erforderlichen Verpflichtungserklärungen abzugeben. 2. Die Bieter werden nach § 9 TVgG darauf hingewiesen, dass sie verpflichtet werden, a) die von den Nachunternehmern und Verleihern von Arbeitskräften abgegebene Verpflichtungserklärung gemäß § 4 TVgG der Auftraggeberin vorzulegen, b) bei Vertragslaufzeiten von länger als 3 Jahren von den Nachunternehmern und Verleihern von Arbeitskräften jeweils mit Ablauf von 3 Jahren nach Vertragsschluss zur Weitergabe an die Auftraggeberin eine Eigenerklärung des Inhalts zu verlangen, ob die Bedingungen der abgegebenen Erklärung gemäß § 4 TVgG nach wie vor eingehalten werden, c) Nachunternehmer davon in Kenntnis zu setzen, dass es sich um einen öffentlichen Auftrag handelt, d) bei der Weitergabe von Bauleistungen an Nachunternehmer die Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB), Teil B, Allgemeine Vertragsbedingungen für die Ausführung von Bauleistungen (VOB/B)in der Fassung vom 31.7.2009 (BAnz. Nr. 36 vom 5 März 2010, Seite 940), geänd. durch Nr. II Änd. der VOB/AAbschnitt 1 und Änd. der VOB/B v. 26.6.2012 (BAnz AT 13.7.2012 B3), bei der Weitergabe von Dienstleistungen die Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen (VOL), Teil B, Allgemeine Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen (VOL/B) vom 5.8.2003 zum Vertragsbestandteil zu machen, e) den Nachunternehmern keine, insbesondere hinsichtlich der Zahlungsweise, ungünstigeren Bedingungen aufzuerlegen, als sie zwischen dem Auftragnehmer und der Auftraggeberin vereinbart werden. 3. Der Auftrag soll nach § 18 TVgG nur an einen Auftragnehmer vergeben werden, der sich bei Angebotsabgabe schriftlich verpflichtet hat, den Auftrag gemäß den in der Leistungsbeschreibung bekanntgegebenen besonderen Auftragsausführungsbedingungen ausschließlich mit Waren auszuführen, die nachweislich oder gemäß einer entsprechenden Zusicherung unter Beachtung der ILO-Kernarbeitsnormen nach § 18 Abs. 1 TVgG gewonnen oder hergestellt worden sind. Hierzu sind von den Bietern mit Angebotsabgabe entsprechende Nachweise oder Erklärungen zu verlangen. 4. Der Auftrag soll nach § 19 TVgG nur an einen Auftragnehmer vergeben werden, der sich bei Angebotsabgabe schriftlich verpflichtet hat, bei der Ausführung des Auftrages Maßnahmen zur Frauenförderung und zur Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie im eigenen Unternehmen durchzuführen oder einzuleiten sowie das geltende Gleichbehandlungsrecht zu beachten. Hierzu sind von den Bietern mit Angebotsabgabe entsprechende Nachweise bzw. eine Verpflichtungserklärung zu verlangen (Anlage 4). Bitte beachten Sie, dass Paketsendungen nur innerhalb der regulären Geschäftszeiten montags bis freitags von 8:00 bis 16:00 Uhr entgegengenommen werden können. Bitte achten Sie ebenfalls auf nicht bundeseinheitliche Feier- oder Brauchtumstage. Bieteranfragen sind je Bieter, wenn möglich, auf eine Anfrage zu beschränken! Um die qualifizierte und rechtzeitige Beantwortung Ihrer Fragen sicherzustellen, richten Sie diese bitte bis spätestens eine Woche vor Angebotsabgabe an die genannte Kontaktstelle. Darüber hinaus eingehende Bieterfragen können nur begrenzt beantwortet werden. Zu IV.3.3) Die Teilnahmeunterlagen sowie die Vergabeunterlagen stehen auf der Internetseite des EVdK (www.evdk.com) nach erfolgter Registrierung zum Download zur Verfügung. Zu III.2) Alle Anlagen werden mit den Teilnahme- bzw. Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellt. Für die Mitteilung des Ausschreibungsergebnisses legen Sie Ihren eingereichten Unterlagen bitte einen DIN lang Umschlag mit 0,60 EUR Porto und Ihrer Anschrift bei. Zu II.2): Der Vertrag tritt zum 1.11.2017 in Kraft und wird für die Laufzeit von 12 Jahren geschlossen. Der Vertrag endet automatisch, sollte er nicht durch die Option zur einmaligen Verlängerung um 5 Jahre verlängert werden.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die pronova BKK beabsichtigt, in Leverkusen-Wiesdorf ein neues Verwaltungsgebäude anzumieten. Das neue Verwaltungsgebäude muss für ca. 497 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ab dem 1.11.2017 ausgelegt sein. Das Verwaltungsgebäude muss darüber hinaus ab Mitte 2021 für weitere ca. 117 Personen erweiterbar sein.
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Die neu anzumietende Immobilie muss dem Raum- und Flächenbedarf sowie den funktionalen, qualitativen und wirtschaftlichen Anforderungen der Auftraggeberin genügen. Die benötigten Mietflächen können in einem Bestandsgebäude, durch Umbau und Modernisierung eines Bestandsgebäudes, durch Anpassung eines bereits in Planung oder im Bau befindlichen Gebäudes oder durch Errichtung eines Neubaus geschaffen werden.
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Auftragsgegenstand ist der Abschluss eines Mietvertrages über ein nach den Anforderungen der Auftraggeberin zu errichtendes bzw. herzurichtendes Verwaltungsgebäude in Leverkusen-Wiesdorf. Geplanter Einzugstermin ist der 1.11.2017. Spätester Übergabetermin/Mietbeginn ist der 1.12.2017. Der Mietvertrag soll dabei eine Laufzeit von 12 Jahren haben mit der Option für die Auftraggeberin, den Vertrag einmalig um 5 Jahre zu verlängern.
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Folgende weitere Eckpunkte sind bei der Gestaltung des Mietvertrages zu berücksichtigen:
1. Für den Fall, dass der späteste Übergabetermin nicht eingehalten werden wird, kann der Mieter pro angefangener Woche, in welcher sich der Vermieter in Verzug befindet, einen pauschalen Schadensersatz in Höhe von mindestens 50 000 EUR verlangen. Ferner ist ein außerordentliches Kündigungsrecht des Mieters für den Fall, dass der Vermieter sich an einem noch zu bestimmenden Tag noch in Verzug seiner Übergabeverpflichtung befindet, zu vereinbaren.
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2. Der Mieter soll berechtigt sein, nach Abschluss des Mietvertrages vor und während der Planung und Durchführung eventueller Bau-/Umbaumaßnahmen bei Vorliegen von noch zu definierenden Voraussetzungen bauliche Änderungen des Mietgegenstandes vom Vermieter zu verlangen („Sonderwünsche“). Einzelheiten sind im Mietvertrag zu vereinbaren.
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3. Der Vermieter ist dafür verantwortlich, dass alle mit Art, Lage und Beschaffenheit des Mietgegenstandes in der von ihm geschuldeten Ausgestaltung zusammenhängenden Genehmigungen (insb. Baugenehmigung) vorliegen, die für den Gebrauch des Mietgegenstandes zu dem vorgesehenen Zweck erforderlich sind. Der Vermieter ist außerdem dafür verantwortlich, dass die Regelungen der Arbeitsstättenverordnung und der Arbeitsstättenrichtlinien zu den baulichen Anforderungen an Arbeitsstätten erfüllt werden.
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4. Der Vermieter hat eine Zertifizierung des Objektes nach DGNB mit dem Zertifizierungsgrad von mindestens Silber oder einen gleichwertigen Standard für nachhaltiges Bauen anzustreben.
5. Sämtliche Instandhaltungs- und Instandsetzungsarbeiten sollen während der Mietzeit durch den Vermieter ausgeführt werden, also in Bezug auf Dach und Fach sowie TGA (Technische Gebäudeausrüstung). Ausgenommen sollen die klassischen Schönheitsreparaturen sowie Kleinreparaturen sein, welche vom Mieter zu übernehmen sind.
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6. Es ist zu berücksichtigen, dass der Vermieter durch die Vermietung an die pronova BKK nicht zur Umsatzsteuer optieren kann.
7. Die Wertsicherung der Miete kann über eine Indexklausel vorgenommen werden, die sich an den Verbraucherpreisindex (VPI) anlehnt. Die Änderung der Nettomiete soll zum ersten Mal nach Ablauf von 5 Jahren ab Mietbeginn erfolgen. Maßgeblicher Vergleichsindex für die erste Anpassung der Miete ist der VPI, der im 4. Jahr seit Mietbeginn für den Monat veröffentlicht wird, der dem Monat des Mietbeginns entspricht; die Miete wird also in dem Verhältnis angepasst, in dem sich der für den Erhöhungsmonat festgestellte VPI im Verhältnis zu dem für den Referenzmonat festgestellten VPI geändert hat.
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8. Der pronova BKK wird ein Untervermietungsrecht eingeräumt.
9. Hinsichtlich der Rückgabe des Mietgegenstandes am Ende des Mietverhältnisses ist eine Endrenovierung vom Mieter vorbehaltlich noch zu verhandelnder Rückgabemodalitäten nicht durchzuführen.
Das neue Verwaltungsgebäude mit einer ersten Bruttogrundfläche von ca. 10 700 m² zuzüglich ca. 500 m² Lager- bzw. Kellerfläche soll im Stadtgebiet Leverkusen-Wiesdorf untergebracht werden. Die benötigte Gesamtnutzfläche beinhaltet unter anderem:
Bürofläche: ca. 5 300 m²,
Besprechungs-/Schulungsfläche: ca. 750 m²,
Technik-/Sozial- und Sanitärbereiche: ca. 1 200 m².
Die ab 2021 optional zu erweiternde Fläche beträgt ca. 2 000 m². Außerdem sind die notwendigen PKW-Stellplätze, Besucherstellplätze sowie Flächen für Müllsammel-/Containeraufstellung und Fahrradstellplätze direkt einzuplanen und zur Verfügung zu stellen.
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Ein detailliertes Einzelraumprogramm sowie ein Funktionsschema wird der Aufforderung zur Angebotserstellung beigefügt.
Das gesamte Gebäude muss bei Nutzungsbeginn barrierefrei sein.
Da für die Auftraggeberin der neue Standort von besonderer Bedeutung und die Angabe der Lage unabdingbare Voraussetzung zur Abgabe eines ersten Angebotes in dem Verhandlungsverfahren ist, wird sie nur solche Bewerber zur Abgabe eines ersten Angebotes auffordern, die bereits mit ihrem Teilnahmeantrag nachweisen, dass sie über ein geeignetes Gebäude oder Grundstück verfügen, auf dem die Büroflächen zukünftig adäquat untergebracht werden können. Den Bewerbern steht offen, mit ihrem Teilnahmeantrag mehrere geeignete Grundstücke oder Gebäude zu benennen. Sollten sich mehrere Grundstücke oder Gebäude als geeignet erweisen, muss der Bewerber nach Aufforderung zur Angebotsabgabe entscheiden, für welches seiner geeigneten Grundstücke oder Gebäude er ein Angebot abgegeben will.
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Es werden Varianten akzeptiert
Menge oder Umfang:
Die Gesamtmenge zum Vertragsbeginn beträgt ca. 10 700 m² zu einer maximalen Brutto-Monatsmiete von höchstens 14,42 EUR pro m² sowie ca. 250 Parkplätze zu höchstens 52 EUR pro Parkplatz für den Zeitraum 1.11.2017 bis 31.10.2029;
zzgl. Option.
Beschreibung der Optionen:
Zusätzlich ca. 2 000 m² zu einer maximalen Brutto-Monatsmiete von 14,99 EUR pro m² sowie ca. 50 Parkplätze zu höchstens 52,- für den Zeitraum ab Mitte 2021 bis 31.10.2029.
Referenznummer: Ausschreibung Nr. 851
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Leverkusen Wiesdorf.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Handesregisterauszug, Gewerbeanmeldung.
Zum Nachweis der Eignung sind zusätzlich folgende geforderte Unterlagen beizubringen:
— Unterzeichnete Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit (Anlage 2).
— Unterzeichnete Eigenerklärung, dass der/die Anbietende sich nicht in einem Insolvenzverfahren, gerichtlichen Vergleichsverfahren oder in Liquidation befindet (Anlage 3).
— Unterzeichnete Eigenerklärung, dass branchenübliche Tarifentgelte gezahlt werden und keine Verstöße gegen das Schwarzarbeits- und Tariftreuegesetz vorliegen oder vorlagen (Anlage 4).
— Unterzeichnete Eigenerklärung zum Gewerbezentralregisterauszug (Anlage 7). Nach Zuschlagserteilung reicht der Bieter eine Kopie des aktuellen Gewerbezentralregistgerauszuges vom Bundesamt für Justiz nach.
— Unterzeichnete Eigenerklärung über die regelmäßige Zahlung von Steuern und Abgaben, Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung sowie zur Betriebshaftpflichtversicherung/Industriehaftpflichtversicherung mit einer Haftungssumme von mindestens 1 500 000 EUR je Schadensfall (Anlage 8).
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— Unterzeichnete Eigenerklärung Subunternehmer (Anlage 9).
— Unterzeichnete Eigenerklärung Scientology-Organisation (Anlage 10).
— Unterzeichnete Eigenerklärung Bietergemeinschaften (Anlage 11).
— Ausführliche Unternehmensvorstellung, Unternehmensdaten inklusive Aufstellung der Gesellschafter und Unternehmensbeteiligungen, sowie gerne ein Nachweis der Zertifizierung z. B. nach ISO/IEC 27001.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Insgesamt müssen die mit der Bewerbung vorgelegten Unterlagen die Prognose zulassen, dass der Bewerber oder die Bewerberin über die zur auftragsgemäßen Herstellung des Mietobjektes bis zum Mietbeginn und zur Ausführung des Mietvertrages erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit verfügt.
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Dazu ist neben der Vorlage einer Bankauskunft oder eines gleichwertigen Nachweises die Angaben zum Jahresumsatz im Bereich Projektentwicklung, Gebäudeplanung, Gebäudeerstellung, Gebäudeumbau und Vermietung in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (Anlage 5) vorzulegen.
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Sämtliche Unterlagen sind im Original einzureichen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Nr. 1 Technische Leistungsfähigkeit für die Abgabe eines Angebotes zur Errichtung eines Gebäudes:
Angabe von mindestens 3 Referenzen für Projektentwicklung des Bewerbers für durchgeführte Bau- und Planungsleistungen für Hochbauvorhaben/ Neubau, deren Investitionskosten bei ca. 30 000 000 EUR lagen und die seit dem 1.1.2007 fertiggestellt worden sind. Dieses Formular (Anlage 6) ist im Original einzureichen.
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Angabe von mindestens drei Referenzen für Projektentwicklung sowie Gebäudeplanung und Ausführung für durchgeführte Sanierungs-/Umbauleistungen für mindestens 10 000 m² Bürofläche.
Nr. 2 Technische Leistungsfähigkeit für die Abgabe eines Angebotes zur Sanierung/zum Umbau eines Bestandsgebäudes:
Angabe von mindestens drei Referenzen für Gebäudeplanung des Bewerbers für durchgeführte Bau- und Planungsleistungen für Hochbauvorhaben die seit dem 1.1.2007 fertiggestellt worden sind. Dieses Formular (Anlage 6) ist im Original einzureichen.
Jeder Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaft muss diese Referenzen entsprechend seines Angebotes vorlegen (Neubau/Umbau). Andernfalls wird der Bewerber ausgeschlossen.
Weiterhin ist die Vorlage einer Beschreibung des Mietobjektes bzw. Grundstücks, das der Bewerber bzw. die Bewerberin zur Nutzung als Mietobjekt zur Verfügung stellen will, mit dem Nachweis der Eignung zur Erfüllung der unter II.1.5) der Bekanntmachung angegebenen Anforderungen zu erstellen. Eine Erklärung des Bieters bzw. der Bieterin, in welcher Weise im Auftragsfall die Verfügbarkeit zur Vertragsausführung sicher gestellt wird, ist ebenfalls zu erstellen und mit dem Teilnahmeantrag (Anlage 1) einzureichen. Dazu ist ein Finanzierungsnachweis oder ein gleichwertiger Nachweis beizufügen.
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Der Bieter bzw. die Bieterin muss entweder sein bzw. ihr Eigentum an dem Grundstück oder Gebäude nachweisen oder erklären, in welcher Weise er die Verfügbarkeit sichern wird. Diese Erklärung muss erkennen lassen, dass die Verfügbarkeit des Objektes zum Mietbeginn durch den oder die Bietenden sichergestellt ist.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Siehe Vergabeunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Siehe Vergabeunterlagen (Bietergemeinschaften haften gesamtschuldnerisch, Benennung eines bevollmächtigten Vertreters).
Sonstige besondere Bedingungen:
Das Mietobjekt muss die Vorgaben der ab 1.5.2014 gültigen EnEV 2014 erfüllen; ein Bestandsgebäude ist ggf. insoweit zu ertüchtigen.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Im Rahmen dieses Teilnahmewettbewerbes werden die 3 bis 5 am besten geeigneten Bewerber samt Grundstücke oder Gebäude ausgewählt und zur Abgabe eines ersten Angebotes aufgefordert. In Abhängigkeit von der geforderten Qualifikation der Bewerber können ausnahmsweise jedoch auch weniger als 3 Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, sofern weniger als 3 Bewerber ihre Eignung bzw. die Eignung ihres Grundstücks oder Gebäudes nachweisen können.Sollte ein Bewerber, der sich mit mehreren Grundstücken oder Gebäuden beworben hat, mit mehreren Grundstücken oder Gebäuden zu den besten 3 bis 5 Bewerbern gehören, so wird er je nach dem Bewertungsergebnis ggf. mit mehreren Grundstücken oder Gebäuden zur Angebotsabgabe aufgefordert. In diesem Fall wird der Bewerber weiterhin als ein Bewerber behandelt. Er muss jedoch nach Aufforderung zur Angebotsabgabe entscheiden, für welches seiner geeigneten Grundstücke oder Gebäude er ein Angebot abgeben will. Ausgeschlossen werden solche Bewerber, deren Grundstücke oder Gebäude mindestens eines der folgenden Lage-/Funktionskriterien (Ausschlusskriterien) erfüllen:
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a) Lage außerhalb des Auswahlgebietes Leverkusen Wiesdorfb) Angebotener Mietpreis liegt oberhalb des maximalen Mietzinsesc) Lage, bei der die Zu- bzw. Abfahrt über ein Gelände führt, das Zugangsbeschränkungen aufweist oder zukünftig aufweisen kann (z. B. Privatgelände)
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d) Lage, bei der die Zu- bzw. Abfahrt durch Gegebenheiten im Verkehrsraum die Erreichbarkeit der nächsten Haupterschließungsstraße nachhaltig behindern könnte (Schienenquerverkehr o. ä.).
e) Darüber hinaus wird im Rahmen einer Plausibilitätsprüfung anhand der eingereichten Unterlagen ermittelt, ob das Grundstück oder Gebäude grundsätzlich dazu geeignet ist, eine Bruttogrundfläche von ca. 12 700 m² sowie zusätzlich ca. 300 PKW-Stellplätze aufzunehmen.
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Sollte dieser Plausibilitätsnachweis nicht erfolgen, gilt das Grundstück oder Gebäude als ungeeignet und wird ausgeschlossen.
f) Zudem wird nur für diejenigen Bewerber eine Eignungswertung erfolgen, die die unter Technische Leistungsfähigkeit dieser Bekanntmachung georderten Referenzen vorweisen können.
Die Eignung der Bewerber wird anhand der folgenden Kriterien bewertet:
1. Referenzen Projektentwicklung (40 %);
2. Referenzen Objektplanung (60 %).
Auf Grundlage dieser Eignungswertung (Referenzen Projektentwicklung und Referenzen Objektplanung) werden die besten drei bis maximal fünf geeigneten Bewerber ermittelt.
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2015-01-30 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: pronova BKK
Postanschrift: Brunckstraße 47
Postort: Ludwigshafen
Postleitzahl: 67049
Kontakt
Kontaktperson: Einkaufsverbund der Krankenkassen
Christina Friebe
Internetadresse: www.pronovabkk.de 🌏
Adresse des Käuferprofils: http://evdk.com/ausschreibungen 🌏

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2017-11-01 📅
Datum des Endes: 2029-10-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: Ausschreibung Nr. 851
Zusätzliche Informationen
Das Verfahren wird als Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb durchgeführt. Unter http://evdk/Ausschreibungen finden Sie weitere Informationen zum Verfahren. Dort können Vergabeunterlagen nach Registrierung kostenlos angefordert und heruntergeladen und Nachrichten der Auftraggeberin eingesehen werden.
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Für die Erstellung des Teilnahmeantrags sind die unter http://evdk/Ausschreibungen eingestellten Vordrucke bzw. Anlagen (Anlage 1 – Anlage 11) zu verwenden. Teilnahmeanträge sind ausschließlich in Schriftform einzureichen. Für die Details wird auf die Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb verwiesen.
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Derzeit plant die Auftraggeberin folgenden Verfahrensablauf: nach Auswertung der Teilnahmeanträge beabsichtigt die Auftraggeberin, die 3 bis 5 am besten geeigneten Bewerber samt Grundstücke oder Gebäude zur Angebotsabgabe auf Grundlage der Vergabeunterlagen aufzufordern. Die Auftraggeberin behält sich vor, weniger als 3 Bewerber zur Angebotsabgabe aufzufordern, sofern weniger als 3 Bewerber ihre Eignung bzw. die Eignung ihres Grundstücks nachweisen können.
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Sollte ein Bewerber, der sich mit mehreren Grundstücken beworben hat, mit mehreren Grundstücken zu den besten 3 bis 5 Bewerbern gehören, so wird er je nach dem Bewertungsergebnis ggf. mit mehreren Grundstücken zur Angebotsabgabe aufgefordert. In diesem Fall wird der Bewerber weiterhin als ein Bewerber behandelt. Er muss jedoch nach Aufforderung zur Angebotsabgabe entscheiden, für welches seiner geeigneten Grundstücke er ein Angebot abgeben will.
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1. Die Bieter sowie deren Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften, soweit diese bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind, haben die gemäß § 4 Tariftreue- und Vergabegesetz erforderlichen Verpflichtungserklärungen abzugeben.
2. Die Bieter werden nach § 9 TVgG darauf hingewiesen, dass sie verpflichtet werden,
a) die von den Nachunternehmern und Verleihern von Arbeitskräften abgegebene Verpflichtungserklärung gemäß § 4 TVgG der Auftraggeberin vorzulegen,
b) bei Vertragslaufzeiten von länger als 3 Jahren von den Nachunternehmern und Verleihern von Arbeitskräften jeweils mit Ablauf von 3 Jahren nach Vertragsschluss zur Weitergabe an die Auftraggeberin eine Eigenerklärung des Inhalts zu verlangen, ob die Bedingungen der abgegebenen Erklärung gemäß § 4 TVgG nach wie vor eingehalten werden,
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c) Nachunternehmer davon in Kenntnis zu setzen, dass es sich um einen öffentlichen Auftrag handelt,
d) bei der Weitergabe von Bauleistungen an Nachunternehmer die Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB), Teil B, Allgemeine Vertragsbedingungen für die Ausführung von Bauleistungen (VOB/B)in der Fassung vom 31.7.2009 (BAnz. Nr. 36 vom 5 März 2010, Seite 940), geänd. durch Nr. II Änd. der VOB/AAbschnitt 1 und Änd. der VOB/B v. 26.6.2012 (BAnz AT 13.7.2012 B3), bei der Weitergabe von Dienstleistungen die Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen (VOL), Teil B, Allgemeine Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen (VOL/B) vom 5.8.2003 zum Vertragsbestandteil zu machen,
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e) den Nachunternehmern keine, insbesondere hinsichtlich der Zahlungsweise, ungünstigeren Bedingungen aufzuerlegen, als sie zwischen dem Auftragnehmer und der Auftraggeberin vereinbart werden.
3. Der Auftrag soll nach § 18 TVgG nur an einen Auftragnehmer vergeben werden, der sich bei Angebotsabgabe schriftlich verpflichtet hat, den Auftrag gemäß den in der Leistungsbeschreibung bekanntgegebenen besonderen Auftragsausführungsbedingungen ausschließlich mit Waren auszuführen, die nachweislich oder gemäß einer entsprechenden Zusicherung unter Beachtung der ILO-Kernarbeitsnormen nach § 18 Abs. 1 TVgG gewonnen oder hergestellt worden sind. Hierzu sind von den Bietern mit Angebotsabgabe entsprechende Nachweise oder Erklärungen zu verlangen.
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4. Der Auftrag soll nach § 19 TVgG nur an einen Auftragnehmer vergeben werden, der sich bei Angebotsabgabe schriftlich verpflichtet hat, bei der Ausführung des Auftrages Maßnahmen zur Frauenförderung und zur Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie im eigenen Unternehmen durchzuführen oder einzuleiten sowie das geltende Gleichbehandlungsrecht zu beachten. Hierzu sind von den Bietern mit Angebotsabgabe entsprechende Nachweise bzw. eine Verpflichtungserklärung zu verlangen (Anlage 4).
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Bitte beachten Sie, dass Paketsendungen nur innerhalb der regulären Geschäftszeiten montags bis freitags von 8:00 bis 16:00 Uhr entgegengenommen werden können. Bitte achten Sie ebenfalls auf nicht bundeseinheitliche Feier- oder Brauchtumstage.
Bieteranfragen sind je Bieter, wenn möglich, auf eine Anfrage zu beschränken! Um die qualifizierte und rechtzeitige Beantwortung Ihrer Fragen sicherzustellen, richten Sie diese bitte bis spätestens eine Woche vor Angebotsabgabe an die genannte Kontaktstelle. Darüber hinaus eingehende Bieterfragen können nur begrenzt beantwortet werden.
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Zu IV.3.3) Die Teilnahmeunterlagen sowie die Vergabeunterlagen stehen auf der Internetseite des EVdK (www.evdk.com) nach erfolgter Registrierung zum Download zur Verfügung.
Zu III.2) Alle Anlagen werden mit den Teilnahme- bzw. Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellt.
Für die Mitteilung des Ausschreibungsergebnisses legen Sie Ihren eingereichten Unterlagen bitte einen DIN lang Umschlag mit 0,60 EUR Porto und Ihrer Anschrift bei.
Zu II.2):
Der Vertrag tritt zum 1.11.2017 in Kraft und wird für die Laufzeit von 12 Jahren geschlossen. Der Vertrag endet automatisch, sollte er nicht durch die Option zur einmaligen Verlängerung um 5 Jahre verlängert werden.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes NRW bei der Bezirksregierung Köln
Postanschrift: Zeughausstraße 2-10
Postort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: poststelle@bezreg-koeln.nrw.de 📧
Telefon: +49 2211470 📞
Fax: +49 2211473185 📠
Quelle: OJS 2014/S 187-329284 (2014-09-25)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-11-06)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-11-06 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-11-11 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 218-397065
Verweist auf Bekanntmachung: 2014/S 187-329284
ABl. S-Ausgabe: 218

Objekt
Umfang der Beschaffung
Referenznummer: Ausschreibung 851
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Der Vertrag wird am Standort der pronova BKK in Leverkusen Wiesdorf betreut.

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Bewertung Preis (60)
2. Bewertung Fachlichkeit (40)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-07-27 📅
Name: Landmarken AG
Postanschrift: Karmeliterstraße 10
Postort: Aachen
Postleitzahl: 52064
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Postanschrift: Brunckstr. 47
Postleitzahl: 67043
Quelle: OJS 2015/S 218-397065 (2015-11-06)