Neubau Archäologisches Zentrum Mainz (AZM), Neubau 1. BA, SAP 600 10 5009, 14D0399 Architektenleistung ab Leistungsbild Ausführungsplanung

Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Ministerium der Finanzen, dieses vertreten durch den Landesbetrieb Liegenschafts- und

Aufgabenstellung:
Mit dem Ziel, die archäologischen Zeugnisse überregionaler Geschichte an einem Standort zu konzentrieren, soll am südwestlichen Rand der Mainzer Innenstadt der Neubau eines »Archäologischen Zentrums Mainz« (AZM) errichtet werden. Von der benachbarten Neutorschule werden sowohl das 2-geschossige Hauptgebäude als auch der eingeschossige Westflügel erhalten. Es wird derzeit als Info-Point genutzt und soll während der Bauphase das Baubüro beherbergen.
Der 1. Bauabschnitt des Neubaus ist für die Unterbringung des Römisch-Germanischen Zentralmuseums (RGZM) vorgesehen. Die Nutzfläche beträgt ca. 8.500 qm (NF 1-6; ehe. HNF gem. DIN 277-2005). Sie gliedert sich in einen allgemeinen Bereich mit ca. 650 m² (NF 1-6; ehe. HNF gem. DIN 277-2005) und den vom RGZM genutzten Bereich mit ca. 7 850 m² (NF 1-6; ehe. HNF gem. DIN 277-2005). Der allgemeine Bereich beinhaltet unter anderem einen Vortragssaal (ca. 240 m²) und ein Bistro. Der Bereich des RGZM gliedert sich in ca. 3 300 m² Ausstellungsfläche (ca. 2 950 m² Dauerausstellung und ca. 350 m² Wechselausstellung) und ca. 5 300 m² für den Forschungsbereich. Dieser umfasst Werkstätten (ca. 1 200 m²), eine Bibliothek (ca. 1 000 m²) sowie Büroräume.
Das Gebäude gliedert sich in einen nordwestlichen Institutsteil (nicht-öffentlicher Bereich) und den im Ostflügel befindlichen Ausstellungsteil (öffentlicher Bereich). Über eine zentrale Eingangshalle wird das Institut mit Werkstätten, Bibliothek und Verwaltung mit der Ausstellung verbunden. Der Institutsteil erhält ein Untergeschoss mit einer Geschosshöhe von ca. 4 m, in dem sich überwiegend Lager- und Depotflächen sowie Teile der Werkstätten befinden. Der Ausstellungsbereich ist 3-geschossig, der Institutsbereich 4-geschossig geplant. Die Geschosshöhen im Ausstellungsbereich betragen ca. 5,50 m. Für den Institutsbereich ist im Erdgeschoss ebenfalls eine Geschosshöhe von 5,50 m vorgesehen. Die Höhe der darüber liegenden Geschosse variiert. Die Gebäudehöhe gesamt (ohne Aufzugsüberfahrt, Oberlichter etc.) beträgt rund 17 m.
Aus der aktuellen Planung heraus ergeben sich folgende Größen:
Länge Nord-Ost-Fassade Rheinstraße: ca. 95 m,
Länge Nord-West-Fassade: ca. 50 m,
Länge Süd-Ost-Fassade Stadteingang: ca. 10 m,
Länge Süd-West-Fassade zum Archäologischen Platz: ca. 82 m,
BGF: ca. 14 600 m²,
BRI: ca. 72 000 m³.
Herstellungskosten (KG 300 und KG 400): geschätzt 33 000 000 EUR
Durchführungszeitraum:
Der Terminplan baut auf zwei bindenden Terminen auf:
1. den notwendigen Infrastrukturumlegungen, welche im September 2015 erfolgen müssen und
2. dem Baubeginn (Hochbau) im Frühjahr 2016.
Um diese Termine einhalten zu können, beginnen die ersten vorbereitenden Maßnahmen für das Bauvorhaben zeitnah.
Der Rahmenterminplan sieht eine Einarbeitungsphase (des neu beauftragten Büros) bis Ende 2014 vor. Im Anschluss sind ab Januar 2015 die Planung, Ausschreibung und Vergabe für die Gründung und den Verbau vorgesehen. Der Ausführungsbeginn des Baugrubenverbaus (einschließlich Wasserhaltung) ist für Juni 2015 vorgesehen, sodass die archäologischen Grabungen ab Juli 2015 erfolgen können.
Parallel zu Planung und Ausschreibung der Infrastrukturumlegung und des Baugrubenverbaus soll die bereits vorliegende Planung im Rahmen der Einarbeitung hinterfragt und optimiert werden. Mit den hierzu erforderlichen Maßnahmen muss unmittelbar nach Beauftragung begonnen werden. Für diese anspruchsvolle Aufgabe wird ein leistungsfähiges Planungsbüro gesucht, das sowohl in Fragen der Gestaltung als auch der Bauabwicklung versiert ist.
Beauftragung:
Folgende Leistungen werden auf der Grundlage der HOAI beauftragt:
Für Gebäude und raumbildende Ausbauten gem. HOAI werden zunächst nur die Leistungen der LPH 5 – Ausführungsplanung, auf Basis einer vorliegenden und mit dem Nutzer abgestimmten HU-Bau Entwurfsplanung, beauftragt. Die beschriebene umfängliche Einarbeitung in die vorliegende Planung soll als besondere Leistung vergütet werden.
Es besteht die Absicht, weitere Leistungen der LHP 6/Vorbereitung der Vergabe, LPH 8/Objektüberwachung und LPH 9/Dokumentation stufenweise zu übertragen (Stufenvertrag).
Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der weiteren Leistungen besteht nicht.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-08-11. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-07-11.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-07-11 Auftragsbekanntmachung
2014-12-03 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2014-07-11)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Menge oder Umfang: 1 650 000
Gesamtwert des Auftrags: 1 650 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Ministerium der Finanzen, dieses vertreten durch den Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung, Niederlassung Mainz
Postanschrift: Fritz-Kohl-Straße 9
Postleitzahl: 55122
Postort: Mainz
Kontakt
Internetadresse: http://www.lbbnet.de 🌏
E-Mail: vof-verfahren.mainz@lbbnet.de 📧
Telefon: +49 61319660 📞
Fax: +49 6131966100 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-07-11 📅
Einreichungsfrist: 2014-08-11 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-07-16 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 134-241097
ABl. S-Ausgabe: 134
Zusätzliche Informationen
Die angegebene Vertragslaufzeit unter II.3) von 50 Monaten umfasst nicht die Frist von 4 Jahren für Mängelansprüche nach VOB/B. Bei der Angabe unter II.2.1) handelt es sich um das geschätzte Honorar bei Beauftragung aller Optionen des Stufenvertrages. Unter http://www.vergabe.rlp.de/VMPCenter/ finden Sie weitere Informationen zum Verfahren. Dort können Sie die Vergabeunterlagen kostenlos anfordern und herunterladen und Nachrichten der Vergabestelle einsehen. Vorbefasste Bewerber: Die Leistungen für das Erarbeiten der HU-Bau einschließlich aller für die bauaufsichtliche Genehmigung erforderlichen Unterlagen und Angaben (Lph. 2-4 § 34 HOAI) wurden unter Mitwirkung freiberuflich Tätiger bereits erbracht. Die Unterlagen können montags bis donnerstags während der Dienstzeiten von 9:00 bis 14:00 Uhr nach vorheriger telefonischer Anmeldung (Tel. +49 966249), in den Diensträumen des Auftraggebers (Adresse Kontaktstelle siehe Zif. I.1) eingesehen werden.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Aufgabenstellung:
Mit dem Ziel, die archäologischen Zeugnisse überregionaler Geschichte an einem Standort zu konzentrieren, soll am südwestlichen Rand der Mainzer Innenstadt der Neubau eines »Archäologischen Zentrums Mainz« (AZM) errichtet werden. Von der benachbarten Neutorschule werden sowohl das 2-geschossige Hauptgebäude als auch der eingeschossige Westflügel erhalten. Es wird derzeit als Info-Point genutzt und soll während der Bauphase das Baubüro beherbergen.
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Der 1. Bauabschnitt des Neubaus ist für die Unterbringung des Römisch-Germanischen Zentralmuseums (RGZM) vorgesehen. Die Nutzfläche beträgt ca. 8.500 qm (NF 1-6; ehe. HNF gem. DIN 277-2005). Sie gliedert sich in einen allgemeinen Bereich mit ca. 650 m² (NF 1-6; ehe. HNF gem. DIN 277-2005) und den vom RGZM genutzten Bereich mit ca. 7 850 m² (NF 1-6; ehe. HNF gem. DIN 277-2005). Der allgemeine Bereich beinhaltet unter anderem einen Vortragssaal (ca. 240 m²) und ein Bistro. Der Bereich des RGZM gliedert sich in ca. 3 300 m² Ausstellungsfläche (ca. 2 950 m² Dauerausstellung und ca. 350 m² Wechselausstellung) und ca. 5 300 m² für den Forschungsbereich. Dieser umfasst Werkstätten (ca. 1 200 m²), eine Bibliothek (ca. 1 000 m²) sowie Büroräume.
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Das Gebäude gliedert sich in einen nordwestlichen Institutsteil (nicht-öffentlicher Bereich) und den im Ostflügel befindlichen Ausstellungsteil (öffentlicher Bereich). Über eine zentrale Eingangshalle wird das Institut mit Werkstätten, Bibliothek und Verwaltung mit der Ausstellung verbunden. Der Institutsteil erhält ein Untergeschoss mit einer Geschosshöhe von ca. 4 m, in dem sich überwiegend Lager- und Depotflächen sowie Teile der Werkstätten befinden. Der Ausstellungsbereich ist 3-geschossig, der Institutsbereich 4-geschossig geplant. Die Geschosshöhen im Ausstellungsbereich betragen ca. 5,50 m. Für den Institutsbereich ist im Erdgeschoss ebenfalls eine Geschosshöhe von 5,50 m vorgesehen. Die Höhe der darüber liegenden Geschosse variiert. Die Gebäudehöhe gesamt (ohne Aufzugsüberfahrt, Oberlichter etc.) beträgt rund 17 m.
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Aus der aktuellen Planung heraus ergeben sich folgende Größen:
Länge Nord-Ost-Fassade Rheinstraße: ca. 95 m,
Länge Nord-West-Fassade: ca. 50 m,
Länge Süd-Ost-Fassade Stadteingang: ca. 10 m,
Länge Süd-West-Fassade zum Archäologischen Platz: ca. 82 m,
BGF: ca. 14 600 m²,
BRI: ca. 72 000 m³.
Herstellungskosten (KG 300 und KG 400): geschätzt 33 000 000 EUR
Durchführungszeitraum:
Der Terminplan baut auf zwei bindenden Terminen auf:
1. den notwendigen Infrastrukturumlegungen, welche im September 2015 erfolgen müssen und
2. dem Baubeginn (Hochbau) im Frühjahr 2016.
Um diese Termine einhalten zu können, beginnen die ersten vorbereitenden Maßnahmen für das Bauvorhaben zeitnah.
Der Rahmenterminplan sieht eine Einarbeitungsphase (des neu beauftragten Büros) bis Ende 2014 vor. Im Anschluss sind ab Januar 2015 die Planung, Ausschreibung und Vergabe für die Gründung und den Verbau vorgesehen. Der Ausführungsbeginn des Baugrubenverbaus (einschließlich Wasserhaltung) ist für Juni 2015 vorgesehen, sodass die archäologischen Grabungen ab Juli 2015 erfolgen können.
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Parallel zu Planung und Ausschreibung der Infrastrukturumlegung und des Baugrubenverbaus soll die bereits vorliegende Planung im Rahmen der Einarbeitung hinterfragt und optimiert werden. Mit den hierzu erforderlichen Maßnahmen muss unmittelbar nach Beauftragung begonnen werden. Für diese anspruchsvolle Aufgabe wird ein leistungsfähiges Planungsbüro gesucht, das sowohl in Fragen der Gestaltung als auch der Bauabwicklung versiert ist.
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Beauftragung:
Folgende Leistungen werden auf der Grundlage der HOAI beauftragt:
Für Gebäude und raumbildende Ausbauten gem. HOAI werden zunächst nur die Leistungen der LPH 5 – Ausführungsplanung, auf Basis einer vorliegenden und mit dem Nutzer abgestimmten HU-Bau Entwurfsplanung, beauftragt. Die beschriebene umfängliche Einarbeitung in die vorliegende Planung soll als besondere Leistung vergütet werden.
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Es besteht die Absicht, weitere Leistungen der LHP 6/Vorbereitung der Vergabe, LPH 8/Objektüberwachung und LPH 9/Dokumentation stufenweise zu übertragen (Stufenvertrag).
Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der weiteren Leistungen besteht nicht.
Dauer: 50 Monate
Referenznummer: 14D0399
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Mainz.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Der Bewerbungsbogen (Ausschreibungsunterlagen, siehe IV.3.3) muss vollständig ausgefüllt sein.
Auskunft zu wirtschaftlichen Verknüpfungen mit Unternehmen, die Ausführungs- oder Lieferinteressen verfolgen (§ 4(2) VOF 2009), als Eigenerklärung.
Erklärung nach § 4 (6) und (9) VOF 2009 (Ausschlusskriterien), dass keine Ausschlussgründe vorliegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Erklärungen über:
— den Gesamtumsatz und
— den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen des Bewerbers (Büro) der letzten drei Geschäftsjahre nach § 5 Abs. 4 Nr.: c VOF 2009.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Nachweis gemäß § 5 Abs. 5 Nr. a, b, c, d, f und h VOF 2009; entsprechende Formblätter werden mit den Ausschreibungsunterlagen zur Verfügung gestellt.
Allgemeines:
Die tatsächlichen Leistungserbringer im Auftragsfall, wie der Projektleiter (PL), der Bauleiter (BL) und die verantwortlichen Projektbearbeiter (PB), sind gemäß § 4 (3) VOF 2009 namentlich zu benennen und mit beruflicher Qualifikation anzugeben. Der Nachweis der fachlichen Qualifikation ist durch Vorlage der Berufszulassung, durch Angaben zur Berufserfahrung in Jahren sowie durch Referenzen zu führen.
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Die für die Erbringung der Leistungen benannten müssen eine abgeschlossene Fachausbildung als Dipl.-Ing. TH/FH bzw. Bachelor/Master an Universitäten oder Fachhochschulen nachweisen oder aber berechtigt sein die Berufsbezeichnung „Architekt“ oder „Ingenieur“ zu tragen und über die geforderten Nachweise verfügen.
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Der Projektleiter muss die Berufserfahrung von min. 5 Jahren (in der entsprechenden Dienstleistung) nach-weisen.
Für die Objektüberwachung ist zusätzlich eine angemessene Baustellenpraxis von mind. 5 Jahren Voraussetzung.
Die Referenzprojekte müssen für das Büro die Leistungsphasen 5-6 und 8, für den PL die Leistungsphasen 5-6 und für den BL die Leistungsphase 8 umfassen.
Die Referenzen des Büros, des Projektleiters und des Bauleiters dürfen nachweislich nicht länger als 10 Jahre (Fertigstellung) zurückliegen, d. h., Leistungserbringung der LPH. 5-6 und 8 zwingend in den Jahren 2004 bis 2014.
Zu folgenden Wertungskriterien sind Referenzprojekte anzugeben:
Für das Büro:
Wertungskriterium 1:
Planung und Realisierung eines vergleichbar komplexen Gebäudes mit mindestens 4 000 m² Nutzfläche, mindestens 4 Nutzungsbereichen und mindestens Honorarzone IV Mindestsatz.
Zum Nachweis der Eignung sind mind. 1 Referenz, mit vergleichbarem Leistungsgegenstand, mit den Bewerbungsunterlagen vorzulegen.
Wertungskriterium 2:
Planung und Realisierung eines Gebäudes mit Publikumsverkehr mit mindestens 1 000 m² Nutzfläche.
Wertungskriterium 3:
Erfahrungen mit Entwurfsoptimierungen in Vorbereitung der Ausführungsplanung.
Für den PL:
Für den BL:
Zu den Referenzprojekten sind folgende Mindestangaben über ein Projektdatenblatt abzugeben:
a) Planungszeit (von/bis),
b) Bauzeit (von/bis),
c) erbrachte Leistungsphasen,
d) Nutzfläche NF 1-6,
e) Gesamtbaukosten KG 200-600 (EUR, brutto),
f) Grundriss, Ansicht und Foto,
g) Art der Maßnahme (Umbau, Sanierung, Erweiterung) mit kurzer stichpunktartigen Beschreibung der Maßnahme, bzw. bei Gebäuden Beschreibung der technischen Konzeption und des Tragwerks,
h) Ort der Ausführung,
i) Objektbezogener Ansprechpartner (Name und Telefonnummer).
Diese Angaben werden zur Prüfung der Referenzprojekte herangezogen.
Referenzen, die den geforderten Standard erfüllen, werden gleich gewertet. Die Angabe von mehr als einer Referenz je Wertungskriterium führt nicht zu einer höheren Bewertung.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Die Erklärung einer Versicherungsgesellschaft, dass sie mit dem Bewerber im Auftragsfall eine
Berufshaftpflichtversicherung über mindestens 500 000 EUR bei Personenschäden und mindestens 1 000 000 EUR bei sonstigen Schäden (siehe zu den Anforderungen Anhang 4 RBBau 19. AT) bereit ist abzuschließen oder eine solche Versicherung bereits ständig abgeschlossen ist, ist dem Teilnahmeantrag beizufügen. Die Erklärung darf nicht älter als 1 Jahr sein.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften (BG) müssen einen bevollmächtigten Vertreter benennen und sich gegenüber dem Auftraggeber schriftlich zur gesamtschuldnerischen Haftung verpflichten.
Bietergemeinschaften, die sich erst nach der Einreichung des Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen.
Mehrfachbewerbungen (für mehrere Bieter) werden ausgeschlossen. Im Falle einer unzulässigen Doppelbewerbung müssen zur Wahrung des Wettbewerbprinzips beide betroffenen Bieter ausgeschlossen werden.
Zur Teilnahme berechtigt sind Bietergemeinschaften aus Architekten/Innen, Ingenieuren/Innen, bei denen jedes Mitglied die Anforderungen erfüllt, die an die natürlichen und juristischen Personen als Teilnehmer gestellt werden.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Es wird jeder zugelassen, der nach den Architektengesetzen der Länder berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Architekt zu tragen oder nach den EG-Richtlinien, insbesondere der Richtlinie für die gegenseitige Anerkennung der Diplome auf dem Gebiete der Architektur, berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt tätig zu werden.
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Es wird jeder zugelassen, der nach den Gesetzen der Länder berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen oder nach den EG-Richtlinien, über eine allgemeine Anerkennung der Hochschuldiplome in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur tätig zu werden.
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 8
Objektive Auswahlkriterien:
Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt durch Prüfung der Vollständigkeit der nach III.2.1) bis III.2.3) vorzulegendenNachweise, insbesondere auch der Referenzprojekte. Haben mehr als 8 Bewerbern geeignete Nachweise gemäß III.2.1) bis III.2.3) vorgelegt, entscheidet über die Teilnahme am weiteren Verhandlungsverfahren das Los.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: LBB Niederlassung Mainz
Sarah Wloka

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 14D0399
Zusätzliche Informationen
Die angegebene Vertragslaufzeit unter II.3) von 50 Monaten umfasst nicht die Frist von 4 Jahren für Mängelansprüche nach VOB/B.
Bei der Angabe unter II.2.1) handelt es sich um das geschätzte Honorar bei Beauftragung aller Optionen des Stufenvertrages.
Unter http://www.vergabe.rlp.de/VMPCenter/ finden Sie weitere Informationen zum Verfahren. Dort können Sie die Vergabeunterlagen kostenlos anfordern und herunterladen und Nachrichten der Vergabestelle einsehen.
Vorbefasste Bewerber:
Die Leistungen für das Erarbeiten der HU-Bau einschließlich aller für die bauaufsichtliche Genehmigung erforderlichen Unterlagen und Angaben (Lph. 2-4 § 34 HOAI) wurden unter Mitwirkung freiberuflich Tätiger bereits erbracht.
Die Unterlagen können montags bis donnerstags während der Dienstzeiten von 9:00 bis 14:00 Uhr nach vorheriger telefonischer Anmeldung (Tel. +49 966249), in den Diensträumen des Auftraggebers (Adresse Kontaktstelle siehe Zif. I.1) eingesehen werden.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland-Pfalz
Postanschrift: Stiftsstraße 9
Postort: Mainz
Postleitzahl: 55116
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
§ 107 (3) GWB.
Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die auf Grund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf in der Bekanntmachung benannten Fristen zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Fristen zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101 b Abs. 1 Nr. 2 GWB.
§ 101 a Abs.1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Quelle: OJS 2014/S 134-241097 (2014-07-11)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2014-12-03)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 1 770 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-12-03 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-12-06 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 236-415639
Verweist auf Bekanntmachung: 2014/S 134-241097
ABl. S-Ausgabe: 236

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind (100)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2014-10-13 📅
Name: Architekten Bernhardt + Partner
Postanschrift: Birkenweg 13 F
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64295
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@bp-da.de 📧
Internetadresse: http://www.bernhardt-partner.de 🌏
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 14

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwkel.rlp.de 📧
Telefon: +49 6131162234 📞
Internetadresse: http://www.mwkel.rlp.de 🌏
Fax: +49 6131162113 📠
Quelle: OJS 2014/S 236-415639 (2014-12-03)