Menge oder Umfang
Mauerarbeiten:ca. 1.350 m² Mauerwerk aus Mauerziegel, Wandstärken von ca. 12 cm bis 2,00 mBetonfertigteile:ca. 42 Stk. Betonfertigteile als Fensterstürze, Fassadenauflager, aufwändige Balkenkonstruktionen etc.Natursteinarbeiten:ca. 1.760 m³ Herstellung, Lieferung u. Einbau profilierter, handwerklich erstellter Werksteinstücke aus Quarzsandstein mit händischer Oberflächenbearbeitungca. 226 Stk. Herstellen und Versetzen von Steinbildhauerkopien sowie Steinmetzwerkstücken mit bildhauerischen Anteilen mit hohen und höchsten Ansprüchen an die Bildhauerqualität aus Quarzsandstein; die Bildhauerstücke sind auf Grundlage der durch den AG bereitgestellten Gipsmodellen zu fertigen.Einzelne Prototypen der jeweiligen Steinbildhauerstücke sind in der Schlossbauhütte in Berlin Spandau zu fertigen.Betonarbeiten:ca. 130 m³ Beton für die Herstellung von Sockel- und Wandbauteilen.Eignungsnachweise zum Bieter:Es ist nachzuweisen, dass der Bieter in den letzten 5 Jahren über Erfahrungen in der Rekonstruktion von Natursteinfassaden, über Erfahrungen in der Ausführung von massiven Naturstein- Elementen und über Erfahrung in der Ausführung von kleinformatigen tragenden Ziegelmauerwerksarbeiten verfügt.Mit dem Angebot ist eine Eigenerklärung mit dazugehöriger Referenzliste und Darstellung der erbrachten Leistungen abzugeben.Folgende Nachweise/Angaben/Unterlagen sind auf gesondertes Verlangen vorzulegen:1. Umsatz des BietersEs ist nachzuweisen, dass die durchschnittlichen Jahresumsätze in den letzten 3 Jahren 1 500 000 EUR betragen:2. Referenzobjekte des BietersEs ist ein Referenzprojekt für Mauerarbeiten aus Mauerziegel und zwei Referenzprojekte für anspruchsvolle Natursteinarbeiten aus Sandstein in historischen oder teilhistorischen Fassaden, die mit den gegenständlichen Leistungen vergleichbar sind, vorzustellen.Zu den Referenzprojekten sollen jeweils folgende Angaben gemacht werden:a) Bezeichnung des Bauvorhabens,b) Bauherr, Auftraggeber (Name, Anschrift, Telefonnummer, Ansprechpartner),c) vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer, ARGE-Partner oder Nachauftragnehmer),d) Ort der Ausführung,e) Ausführungszeitraum,f) stichwortartige Benennung des im eigenen Betrieb erbrachten maßgeblichen Leistungsumfanges unter Angabe der ausgeführten Mengen,g) Zahl der hierfür durchschnittlich eingesetzten Arbeitnehmer,h) Auftragswert der beschriebenen Leistungen von mindestens 100 000 EURj) stichwortartige Beschreibung der besonderen technischen und gerätespezifischen Anforderungen, einschließlich der Angabe, ob die Leistung für Neubau / Umbau / Denkmal erbracht wurde.3. LieferantenerklärungEs ist eine Lieferantenerklärung (Anlage des Leistungsverzeichnisses) vollständig ausgefüllt und vom Bieter und dem Lieferanten / den Lieferanten unterschrieben einzureichen.4. Eignungsnachweise des künstlerischen LeitersEs wird ein besonderer Wert auf die qualitativ hochwertige Ausführung der Bildhauerarbeiten gelegt.Für die Ausführung der Bildhauerarbeiten ist ein verantwortlicher künstlerischer Leiter einzusetzen, der dem Auftraggeber über die gesamte Vertragslaufzeit als direkter Ansprechpartner zur Verfügung steht und der über besondere Qualifikationen und Kenntnisse in Bezug auf Bildhauerarbeiten der Stilepoche des Barocks verfügen muss. Der künstlerische Leiter muss eine Berufstätigkeit von mindestens 5 Jahren als Steinbildhauer nachweisen und der deutschen Sprache mächtig sein. Der künstlerische Leiter ist durch den Bieter namentlich zu benennen.Es sind folgende Eignungsnachweise des künstlerischen Leiters vorzulegen:a) Nachweis der Ausbildung zum Steinbildhauer durch Vorlage entsprechender Ausbildungsnachweise;b) Vorlage einer Werkliste;c) Lebenslauf und Erklärung über eine mindestens 5-jährige Berufstätigkeit als Bildhauer.4.1 Es wird die Vorstellung von zwei Referenzstücken des künstlerischen Leiters für die Ausführung von Bildhauerarbeiten von figürlichen und/oder ornamentalen Schmuckelementen mit zeitlicher Nähe zum Barock gefordert.Bei den Referenzstücken muss es sich um Kopierarbeiten im Maßstab 1:1 von vorhandenen Vorlagen als Neuschöpfung bzw. Nachschöpfung handeln.Die Mindestgröße der Referenzstücke beträgt 30 cm. Als Referenzstück werden nur eigenhändig durch den vorgesehenen künstlerischen Leiter gefertigte Werkstücke gewertet.Die Referenzstücke sind durch eine Dokumentation vorzustellen. Es sollen jeweils folgende Angaben gemacht werden:a) möglichst Angaben zur Vorlage: Entwurfsverfasser / Steinbildhauer;b) Angabe des Auftraggebers mit Anschrift, Ansprechpartner und ggf. Telefonnummer;c) Material der Referenz;d) Größe (Abmessungen) des Referenzstückes;e) zeitliche Einordnung des Originals und Angabe der Stilepoche des Originals;f) aussagekräftige fotografische Dokumentation des fertig gestellten Werkstückes;Es werden nur Unterlagen berücksichtigt, die einen Umfang von vier Seiten je Referenzstück (maximal DIN A3-Format, einseitig bedruckt) nicht übersteigen. Soweit eine fotografische Dokumentation der Zwischenschritte eingereicht wird, kann dies auf einer zusätzlichen Seite erfolgen.Eignungsnachweise zum Material1. Nachweise zu den angebotenen SandsteinenEs sind Prüfzeugnisse (nicht älter als 3 Jahre) zu allen angebotenen Sandsteinen vorzulegen. Es müssen darin folgende Prüfungen für jeden angebotenen Sandstein nachgewiesen werden zum Beleg, dass die Vorgaben der Ausschreibung (siehe Leistungsverzeichnis, Hinweise zu den Kennwertgruppen) eingehalten werden:a) Rohdichte nach DIN EN 1936;b) offene Porosität nach DIN EN 1936;c) Wasseraufnahme unter Atmosphärendruck nach DIN EN 13755;d) Druckfestigkeit nach DIN EN 1926;e) Biegezugfestigkeit nach DIN EN 12372;f) Ankerdornausbruchfestigkeit nach DIN EN 13364 (Plattengröße 200 x 200 x 40mm, Ankerdornloch d = 10mm, Dorneinbindetiefe 25 mm; bei geschichteten Sandsteinen: Ankerdornloch senkrecht zur Schichtung);g) Frostbeständigkeit nach DIN EN 12371 geprüft mit 48-fachem Frost-/Tauwechsel;h) Abnahme des scheinbaren Volumens (Masseverlust nach Frost-/Tauwechsel 48-fach) nach DIN EN 12371;j) Maximale Verringerung der Biegezugfestigkeit nach DIN EN 12372 nach Frostbeanspruchung (Frost-/Tauwechsel 48-fach);k) Sättigungsbeiwert (Sättigungswert oder Sättigungsbeiwert ist der Quotient aus Wasseraufnahme unter Atmosphärendruck WA,a und Wasseraufnahme unter Vakuum WA,v. Die Wasseraufnahme unter Vakuum wird ermittelt, indem die Proben einer Vakuumbehandlung unterzogen und anschließend einem Wasserdruck von 150 bar ausgesetzt werden. Der dabei ermittelte Kennwert wird als Wasseraufnahme unter Vakuum bezeichnet).