Neubau Biologie/Planungsergänzung und schlüsselfertige Errichtung durch einen Generalunternehmer

Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Die Johannes Gutenberg-Universität (JGU) plant, einen Neubau der Biologie auf ihrem Campus zu errichten. Das Gebäude ist als Forschungsbau und nicht als Lehrgebäude konzipiert und enthält neben den Laborbereichen (S1 und S2) eine Tierhaltung, studentische Arbeitsbereiche Büros und einen Hörsaal. Als Nutzfläche (NF 1-6, bzw. HNF) sind für den 1. BA ca. 4 200 m² vorgesehen. Die NF 3 (Laborflächen) beträgt etwa 50 %. Das Flächenprogramm soll nach Möglichkeit auf 4 Vollgeschossen und einem Untergeschoss realisiert werden.
Als Baugrundstück ist das unbebaute Grundstück zwischen dem Botanischen Garten und dem Gebäude ZVTE bzw. zwischen Dalheimer-Weg und Hans-Dieter-Hüsch-Weg vorgesehen. Die städtebauliche Leitidee ist dabei die Ausbildung der Universität zu einem urbanen Stadtquartier für Lehre und Forschung. Auf dem Grundstück soll zukünftig eine Erweiterung des Neubaus Biologie als zweiter Bauabschnitt von gleicher Größe realisiert werden können.
Der Auftraggeber schreibt die Planung sowie die schlüsselfertige Errichtung des Forschungsneubaus einschließlich Außenanlagen an einen Generalunternehmer (GU) auf Grundlage einer funktionalen Leistungsbe-schreibung (FLB) aus. Die Planungsleistung des Auftragnehmers (AN = GU) umfassen alle Planungs-, Gutachter- und Beraterleistungen, die für die schlüsselfertige Errichtung des Gebäudes auf Grundlage der in der Ausschreibung beschriebenen Schnittstellen erforderlich sind, das heißt insbesondere die erforderlichen Planungsleistungen inklusive Genehmigungsplanung, alle ergänzenden Fachplanungen, Berechnungen und Gutachten bis zur Ausführungsreife, die Werk- und Montageplanung und die Revisionsplanung über alle notwendigen Gewerke.
Die FLB berücksichtigt sowohl das mit dem Nutzer abgestimmte Raumprogramm als auch Planungsüberlegungen, welche die besonderen Nutzerwünsche berücksichtigen.
Der Auftraggeber beabsichtigt, hinsichtlich des zulässigen Maßes der baulichen Nutzung sowie wesentlicher bauordnungsrechtlicher Rahmenbedingungen kurzfristig eine Bauvoranfrage zu stellen.
Das Projekt hat eine Budgetobergrenze von 30 900 000 EUR brutto (KGR 200-600). Der Auftraggeber behält sich daher insbesondere eine Aufhebung der Ausschreibung für den Fall der Unwirtschaftlichkeit der eingegangenen Angebote vor.
Nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs werden an die qualifizierten Bewerber ausführliche Informationen in den Verdingungsunterlagen versandt.

Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-11-17. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-10-06.

Wer?

Wie?

Wo?

Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-10-06 Auftragsbekanntmachung
2014-10-23 Ergänzende Angaben