Neubau einer 2-zügigen Grundschule, inkl. 1-Feld-Sporthalle und Hortgebäude für 190 Kinder

KIS – Kommunaler Immobilen Service, Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Potsdam

Auftragsumfang:
— Gebäudeplanungsleistungen LP 02-09 gemäß § 34 HOAI;
— Tragwerksplanung LP 02-06 (LP 08 optional) gemäß § 51 HOAI;
— Planung der technischen Ausrüstung LP 02-09 gemäß § 55 HOAI als Gesamtleistung.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-01-12. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-12-05.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-12-05 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2014-12-05)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Menge oder Umfang:
Neubau einer 2-zügigen Grundschule für ca. 300 Schüler mit NF: ca. 2 000 m² + Neubau einer 1-Feld-Sporthalle mit NF ca. 600 m² (gemäß Raumprogrammempfehlung MBJS – Land Brandenburg) mit durchschnittlichen Planungsanforderungen und Neubau eines Hortgebäudes für 190 Kinder.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: KIS – Kommunaler Immobilen Service, Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Potsdam
Postanschrift: Hegelallee 6-10, Haus 1
Postleitzahl: 14467
Postort: Potsdam
Kontakt
E-Mail: karen.voigt@rathaus.potsdam.de 📧
Telefon: +49 3312893726 📞
Fax: +49 3312893713 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-12-05 📅
Einreichungsfrist: 2015-01-12 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-12-10 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 238-419344
ABl. S-Ausgabe: 238
Zusätzliche Informationen
Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesendet. Die Bewerbungsunterlagen sollten nicht mehr als 30 Seiten pro Leistungsbild/Fachplaner umfassen. Soweit eine Beteiligung als Bewerber/Bietergemeinschaft vorgesehen ist, sind für jedes Mitglied die Erklärungen und Nachweise nach Ziffer III.2.1 bis III.2.3 vorzulegen. Beabsichtigt die Bewerber/Bietergemeinschaft sich zum Nachweis der Eignung und zur Leistungserbringung im Auftragsfall der Fähigkeiten und Ressourcen von Dritten/ Nachunternehmern/konzernverbundene Unternehmen zu bedienen, sind auch von diesen zu benennenden Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundene Unternehmen die Erklärungen und Nachweise nach Ziffer III.2.1 bis III.2.3 vorzulegen und zusätzlich der Nachweis zu erbringen, dass der Dritte für die Auftragsausführung in tatsächlich geeigneter Weise zur Verfügung steht (Verpflichtungserklärung).
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Auftragsumfang:
— Gebäudeplanungsleistungen LP 02-09 gemäß § 34 HOAI;
— Tragwerksplanung LP 02-06 (LP 08 optional) gemäß § 51 HOAI;
— Planung der technischen Ausrüstung LP 02-09 gemäß § 55 HOAI als Gesamtleistung.
Referenznummer: keine
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Potsdam.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung: Angaben entsprechend § 4 Abs.: 2,3,4 und 9 VOF.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Angaben entsprechend § 5 Abs.: 4 c VOF.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Eigenerklärung entsprechend § 5 Abs.: 5b-f und h VOF, Nachweis der beruflichen Qualifikation gem. § 19 VOF; Die Teilnehmer müssen in der Lage sein, die Leistungen mit dem eigenen Architektur- und Ingenieurbüro zu erbringen. Die Planer müssen in der Lage sein, im bestehenden Kontext eine optisch ansprechende, funktionale und nachhaltige Lösung bei wirtschaftlicher Bauweise termin- und qualitätsgerecht umzusetzen. Die Bewerber haben Angaben über die Zusammenstellung und Organisation der Planungsgruppe und über den für jede Fachrichtung verantwortlichen Projektleiter mit Lebenslauf und persönlicher Referenzliste vorzulegen. Der Auftragnehmer muss während der Planungsphasen 02-07 mind. 1 x wöchentlich dem Auftraggeber vor Ort zur Verfügung stehen. Ab der Leistungsphase 08 ist der Auftragnehmer verpflichtet bis zur Fertigstellung ein Baubüro auf oder in unmittelbarer Nähe der Liegenschaft ausreichend zu besetzen.
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Mindeststandards:
Mind. 5-jährige Berufserfahrung des Projektleiters; Planung von mind. 2 Schulen in vergleichbarer Größe über die Leistungsphasen 02-08; Planung von mind. 1 Sporthalle über die Leistungsphasen 02-08, Planung von mind. 1 Kita oder ähnliche soziale Einrichtung über die Leistungsphasen 02-08, Erfahrungen mit energieoptimierten Bauweisen einschl. Anwendung regenerativer Energieträger.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Vertragserfüllungseinbehalt in Höhe von 5 % der Auftragssumme.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
HOAI in der zum Vertragsabschluss gültigen Fassung; Auftragserteilung erfolgt als Gesamtbaumaßnahme gemäß § 11 Abs. (2) HOAI;
Gebäudeplanung Honorarzone III (Mindestsatz);
Tragwerksplanung Honorarzone III (Mindestsatz);
Planung der technischen Ausrüstung Honorarzone II (Mindestsatz);
Nebenkosten sind mit der Bewerbung anzubieten.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Bertreter.
Zulagen für erhöhte Koordinierungsaufwendungen werden nicht gewährt.
Sonstige besondere Bedingungen:
Nachweis der Berufshaftpflichtversicherungsdeckung mit einer Mindestdeckungssumme in Höhe von 1 500 000 EUR für Personenschäden und 2 000 000 EUR für sonstige Schäden; Geschäftssprache ist deutsch.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: § 19 VOF; §§ 48, 49 BbgBauO.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 4
Höchstzahl der Bewerber: 7
Objektive Auswahlkriterien:
Referenzen des Bewerbers, betrifft jede Fachrichtung, in Bezug auf die ausgeschriebene Leistung; fachliche Qualifikation des Projektteams; persönliche Referenzliste und Lebenslauf des Projektleiters.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Kis
Fr. Voigt

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2015-04-30 📅
Datum des Endes: 2018-08-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: keine

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Postort: Potsdam
Postleitzahl: 14467
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3318661617 📞
Fax: +49 3318661562 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein, § 107 Abs. 1 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB).
2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend gemacht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verseltzung der Vergabevorschriften ein Schaden
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entstanden ist oder zu entstehen droht, § 107 Abs. 2 GWB.
3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. Der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen die Vergabevorschrift im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat;
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die auf Grund der Bekannmachung erkennbar sind und nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestes bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Absatz 1
Nummer 2 GWB § 101a, Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt, § 107 Abs. 3 GWB.
Quelle: OJS 2014/S 238-419344 (2014-12-05)