Neubau eines Forschungsgebäudes und Umbau eines ehemaligen Kasernengebäudes

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V Hochbau

Für den Neubau eines Forschungsgebäudes der Humboldt-Universität zu Berlin und den Umbau eines angrenzenden ehemaligen Kasernengebäudes (Baujahr 1955) zu Büro- und Seminarflächen sollen folgende Leistungen gemäß Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI 2013) gemeinsam vergeben sowie beauftragt werden:
— Teil 3 Objektplanung, Abschnitt 1 Gebäude, §§ 34-37 in Verbindung mit Anlage 10 und
— Teil 4 Fachplanung Abschnitt 1 Tragwerksplanung §§ 49-52 in Verbindung mit Anlage 14.
1. Leistungen bei Gebäuden:
Die Leistungen der LPH (Leistungsphase) 1 sind bereits erbracht und stehen dem Auftragnehmer in Form eines gebilligten Bedarfsprogramms als verbindliche Arbeitsgrundlage zur Verfügung. Es sollen Planungsleistungen zunächst der LPH 2 – Vorplanung nach § 34 HOAI beauftragt werden.
Der Auftrag umfasst optional die LPH 3 – Entwurfsplanung, LPH 4 – Genehmigungsplanung, LPH 5 – Ausführungsplanung, LPH 6 – Vorbereitung der Vergabe, LPH 7 – Mitwirkung bei der Vergabe, LPH 8 – Objektüberwachung - Bauüberwachung und Dokumentation, LPH 9 – Objektbetreuung. Zusätzlich soll optional die Mitwirkung bei der Mittelabflussplanung beauftragt werden.
2. Leistungen der Tragwerksplanung:
Es sollen Planungsleistungen zunächst der LPH 1 – Grundlagenermittlung und LPH 2 – Vorplanung gemäß § 51 HOAI (2013) beauftragt werden. Als verbindliche Arbeitsgrundlage der Beauftragung steht das gebilligte Bedarfsprogramm und ein Baugrundgutachten zur Verfügung.
Der Auftrag umfasst optional LPH 3 – Entwurfsplanung, LPH 4 – Genehmigungsplanung, LPH 5 – Ausführungsplanung, LPH 6 – Vorbereitung der Vergabe; weitere optional abrufbare besondere Leistungen wie bauphysikalische Nachweise zum Brandschutz, vorläufige nachprüfbare Berechnung wesentlicher tragender Bauteile, vorgezogene prüfbare und für die Ausführung geeignete Berechnungen der Gründung (setzungsgefährdeter Baugrund), vorgezogene Berechnungen der erschütterungsfreien Ausführung der Gründung für die notwendigen schwingungsfreien Laborräume, statische Nachweise an nicht zum Tragwerk gehörende Konstruktionen (z. B. Fassaden) vorgesehen.
Die Bereitschaft des Bieters, Besondere Leistungen nach Anlage 10 bzw. Anlage 14 HOAI (2013) zu übernehmen, wird vorausgesetzt.
In der Stufe 2 des VOF-Verfahrens soll als Aufgabe ein gemeinsames Entwurfskonzept für den Forschungsneubau und den Umbau des Bestandsgebäudes entwickelt werden, welches darstellt, wie das funktionale Raumprogramm im Neu- und Bestandsbau umgesetzt werden kann.
Dieses Entwurfskonzept soll im Rahmen der Verhandlungsgespräche präsentiert werden und wird entscheidend bei der Bewertung Berücksichtigung finden. Das Entwurfskonzept wird allen eingeladenen Bietern entsprechend mit 5 000 EUR vergütet.
Der Auftraggeber behält sich eine stufenweise Beauftragung einzelner oder mehrerer Leistungsphasen bis zum Abschluss der Baumaßnahme vor. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung der Gesamtleistung besteht nicht.
Auf die vertragsgemäße Beschaffenheitsvereinbarung der Baukostenobergrenze wird ausdrücklich hingewiesen.
Der Bauherr behält sich ebenfalls vor, einzelne Teilleistungen selbst zu erbringen.
Das zu bebauende Grundstück befindet sich im Ortsteil Adlershof im Bezirk Treptow-Köpenick an der Strasse Zum Großen Windkanal und wird nordöstlich, wie südwestlich von drei Kasernengebäuden begrenzt. Auf der Nordwestseite befindet sich die Abraham-Joffe-Straße.
Der Neubau soll zwischen zwei vorhandenen Kasernengebäuden entstehen, von denen eine Kaserne bereits als Bürogebäude für die HU-Berlin genutzt wird. Die zur HU- gehörenden Kasernengebäude liegen an der Strasse Zum Großen Windkanal 2 bzw. 6.
Das neue Laborgebäude soll eine Gesamtnutzfläche von ca. 2.681 m² erhalten und 2-3 Obergeschosse umfassen. 2 299 m² Nutzfläche sollen in dem anliegenden Bestandsgebäude (ehem. Kaserne) durch passenden Umbau zu Büroräumen realisiert werden. Die Gesamtnutzfläche der Baumaßnahme beträgt ca. ca. 5 020 m².
Das Grundstück liegt im Geltungsbereich des gültigen Bebauungsplanes XV_55a-1 (vom 1.12.2011). Ein Bodengutachten liegt vor.
Zu den Planungsbeteiligten werden u.a. gehören: Fachplaner der Technischen Ausrüstung, Sonderfachleute wie u. a. TGA-Fachbereich Laborplanung, Sicherheitskoordinator, Beratungsleistungen zur Bauphysik, Wärmeschutz- und Energiebilanzierung sowie der Bauakustik, Leistungen der Freianlagen, Projektsteuerungsleistungen

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-02-12. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-01-29.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-01-29 Auftragsbekanntmachung
2014-02-05 Ergänzende Angaben
2014-06-17 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2014-01-29)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros
Menge oder Umfang:
Die geprüften Gesamtkosten nach DIN 276 (Kostengruppe 200-700) betragen maximal 43 630 000 EUR brutto als Kostenobergrenze incl. 10 % Unvorhergesehenes. Davon entfallen ca. 2 500 000 EUR auf die Ersteinrichtung und 7 870 000 EUR auf die Großgeräte.Dauer des Auftrags:— Vorplanung: 5.2014 bis 10.2014— Entwurfsplanung: 1.2015 bis 7.2015— Genehmigungsplanung: bis 8.2015— Ausführungsplanung/Vergabe ca. 80 %: bis 4.2016— Baubeginn: 4.2016— Baufertigstellung: bis 5.2018— Schlussrechnung: bis 11.2018— Übergabe an den Nutzer: 11.2018— Ablauf der Gewährleistungsfrist: ca. 11.2022Die Baumaßnahme wird aus Mitteln der Bund-Länder-Finanzierung nach Artikel 91 b GG anteilig mitfinanziert.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros 📦

Verfahren
Verfahrensart: Beschleunigtes Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V Hochbau
Postanschrift: Fehrbelliner Platz 2
Postleitzahl: 10707
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.stadtentwicklung.berlin.de 🌏
E-Mail: einkauf-fbt-hochbau@senstadtum.berlin.de 📧
Telefon: +49 3090139-3308/3307 📞
Fax: +49 30901393301 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-01-29 📅
Einreichungsfrist: 2014-02-12 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-02-01 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 023-036423
ABl. S-Ausgabe: 23
Zusätzliche Informationen
1. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Das Formular "Bewerberbogen" und die Untersetzung der Kriterien in Ziff.IV.1.2) sind kostenlos abrufbar unter: http://www.vergabeplattform.berlin.de/bekanntmachungen.118.0.html. Der Dateiname lautet: Bewerberbogen 145_HU_IRIS_PL_TW. 2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene Unternehmer; 2.1 Bei Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig ausgefüllt werden. In Abweichung zu III. 1.1) betragen die vom Nachunternehmer nachzuweisenden Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung 1 000 000 EUR für Personen- und 500 000 EUR für sonstige Schäden; 2.2 Pro Teilnahmeantrag dürfen maximal 3 Projektmitarbeiter der Gebäudeplanung sowie max. 2 Projektmitarbeiter der Tragwerksplanung und max. je 2 Referenzgebäude der Gebäude- bzw. der Tragwerksplanung vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbern/Bewerbergemeinschaften im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 3 Projektmitarbeitern der Gebäudeplanung, 2 Projektmitarbeiter der Tragwerksplanung sowie je 2 Referenzen der Gebäude- bzw. der Tragwerksplanung werden in die Wertung einbezogen. 3. Die Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt; dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird; 4. Die Mitarbeiterzahlen und die Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Mitarbeiterangaben und Referenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber/die Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird; 5. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden, dass der Bewerberbogen an Länge gewinnt, sind Änderungen im Bewerberbogen nicht zulässig; 6. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden, gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend, deutsche Übersetzungen von Nachweisen oder sonstigen Angaben müssen beglaubigt sein; 7. Die Bewerberunterlagen (keine losen Blätter) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber „VOF-Vergabeverfahren 145_HU_IRIS_PL_TW“ gekennzeichnet bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V Hochbau VS 1-2, Fehrbelliner Platz 2, 10707 Berlin einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt; 8. Zusätzliche Auskünfte sind frühzeitig schriftlich jedoch spätestens bis zum 6.2.2014 an die Vergabestelle zu richten. Auskunftserteilung erfolgt nur nach schriftlicher Anforderung (d. h. per E-Mail, Fax oder Brief), von der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten Internetadresse (s. Punkt 1) veröffentlicht; 9. Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung sowie zur Abgabe eines Angebotes benannt.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Für den Neubau eines Forschungsgebäudes der Humboldt-Universität zu Berlin und den Umbau eines angrenzenden ehemaligen Kasernengebäudes (Baujahr 1955) zu Büro- und Seminarflächen sollen folgende Leistungen gemäß Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI 2013) gemeinsam vergeben sowie beauftragt werden:
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— Teil 3 Objektplanung, Abschnitt 1 Gebäude, §§ 34-37 in Verbindung mit Anlage 10 und
— Teil 4 Fachplanung Abschnitt 1 Tragwerksplanung §§ 49-52 in Verbindung mit Anlage 14.
1. Leistungen bei Gebäuden:
Die Leistungen der LPH (Leistungsphase) 1 sind bereits erbracht und stehen dem Auftragnehmer in Form eines gebilligten Bedarfsprogramms als verbindliche Arbeitsgrundlage zur Verfügung. Es sollen Planungsleistungen zunächst der LPH 2 – Vorplanung nach § 34 HOAI beauftragt werden.
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Der Auftrag umfasst optional die LPH 3 – Entwurfsplanung, LPH 4 – Genehmigungsplanung, LPH 5 – Ausführungsplanung, LPH 6 – Vorbereitung der Vergabe, LPH 7 – Mitwirkung bei der Vergabe, LPH 8 – Objektüberwachung - Bauüberwachung und Dokumentation, LPH 9 – Objektbetreuung. Zusätzlich soll optional die Mitwirkung bei der Mittelabflussplanung beauftragt werden.
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2. Leistungen der Tragwerksplanung:
Es sollen Planungsleistungen zunächst der LPH 1 – Grundlagenermittlung und LPH 2 – Vorplanung gemäß § 51 HOAI (2013) beauftragt werden. Als verbindliche Arbeitsgrundlage der Beauftragung steht das gebilligte Bedarfsprogramm und ein Baugrundgutachten zur Verfügung.
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Der Auftrag umfasst optional LPH 3 – Entwurfsplanung, LPH 4 – Genehmigungsplanung, LPH 5 – Ausführungsplanung, LPH 6 – Vorbereitung der Vergabe; weitere optional abrufbare besondere Leistungen wie bauphysikalische Nachweise zum Brandschutz, vorläufige nachprüfbare Berechnung wesentlicher tragender Bauteile, vorgezogene prüfbare und für die Ausführung geeignete Berechnungen der Gründung (setzungsgefährdeter Baugrund), vorgezogene Berechnungen der erschütterungsfreien Ausführung der Gründung für die notwendigen schwingungsfreien Laborräume, statische Nachweise an nicht zum Tragwerk gehörende Konstruktionen (z. B. Fassaden) vorgesehen.
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Die Bereitschaft des Bieters, Besondere Leistungen nach Anlage 10 bzw. Anlage 14 HOAI (2013) zu übernehmen, wird vorausgesetzt.
In der Stufe 2 des VOF-Verfahrens soll als Aufgabe ein gemeinsames Entwurfskonzept für den Forschungsneubau und den Umbau des Bestandsgebäudes entwickelt werden, welches darstellt, wie das funktionale Raumprogramm im Neu- und Bestandsbau umgesetzt werden kann.
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Dieses Entwurfskonzept soll im Rahmen der Verhandlungsgespräche präsentiert werden und wird entscheidend bei der Bewertung Berücksichtigung finden. Das Entwurfskonzept wird allen eingeladenen Bietern entsprechend mit 5 000 EUR vergütet.
Der Auftraggeber behält sich eine stufenweise Beauftragung einzelner oder mehrerer Leistungsphasen bis zum Abschluss der Baumaßnahme vor. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung der Gesamtleistung besteht nicht.
Auf die vertragsgemäße Beschaffenheitsvereinbarung der Baukostenobergrenze wird ausdrücklich hingewiesen.
Der Bauherr behält sich ebenfalls vor, einzelne Teilleistungen selbst zu erbringen.
Das zu bebauende Grundstück befindet sich im Ortsteil Adlershof im Bezirk Treptow-Köpenick an der Strasse Zum Großen Windkanal und wird nordöstlich, wie südwestlich von drei Kasernengebäuden begrenzt. Auf der Nordwestseite befindet sich die Abraham-Joffe-Straße.
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Der Neubau soll zwischen zwei vorhandenen Kasernengebäuden entstehen, von denen eine Kaserne bereits als Bürogebäude für die HU-Berlin genutzt wird. Die zur HU- gehörenden Kasernengebäude liegen an der Strasse Zum Großen Windkanal 2 bzw. 6.
Das neue Laborgebäude soll eine Gesamtnutzfläche von ca. 2.681 m² erhalten und 2-3 Obergeschosse umfassen. 2 299 m² Nutzfläche sollen in dem anliegenden Bestandsgebäude (ehem. Kaserne) durch passenden Umbau zu Büroräumen realisiert werden. Die Gesamtnutzfläche der Baumaßnahme beträgt ca. ca. 5 020 m².
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Das Grundstück liegt im Geltungsbereich des gültigen Bebauungsplanes XV_55a-1 (vom 1.12.2011). Ein Bodengutachten liegt vor.
Zu den Planungsbeteiligten werden u.a. gehören: Fachplaner der Technischen Ausrüstung, Sonderfachleute wie u. a. TGA-Fachbereich Laborplanung, Sicherheitskoordinator, Beratungsleistungen zur Bauphysik, Wärmeschutz- und Energiebilanzierung sowie der Bauakustik, Leistungen der Freianlagen, Projektsteuerungsleistungen
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Menge oder Umfang:
Die geprüften Gesamtkosten nach DIN 276 (Kostengruppe 200-700) betragen maximal 43 630 000 EUR brutto als Kostenobergrenze incl. 10 % Unvorhergesehenes. Davon entfallen ca. 2 500 000 EUR auf die Ersteinrichtung und 7 870 000 EUR auf die Großgeräte.
Dauer des Auftrags:
— Vorplanung: 5.2014 bis 10.2014
— Entwurfsplanung: 1.2015 bis 7.2015
— Genehmigungsplanung: bis 8.2015
— Ausführungsplanung/Vergabe ca. 80 %: bis 4.2016
— Baubeginn: 4.2016
— Baufertigstellung: bis 5.2018
— Schlussrechnung: bis 11.2018
— Übergabe an den Nutzer: 11.2018
— Ablauf der Gewährleistungsfrist: ca. 11.2022
Die Baumaßnahme wird aus Mitteln der Bund-Länder-Finanzierung nach Artikel 91 b GG anteilig mitfinanziert.
Beschreibung der Optionen:
Der Auftraggeber behält sich eine Stufenweise Beauftragung entsprechend Ziffer II.1.5 Teil 3 Objektplanung Abschnitt 1 Gebäude LPH 3 – LPH 9 (Entwurfsplanung;Genehmigungsplanung; Ausführungsplanung; Vorbereitung der Vergabe; Mitwirkung bei der Vergabe;
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Objektüberwachung-Bauüberwachung, Dokumentation;
Objektbetreuung sowie Besondere Leistungen zu den Grundleistungen vor. Zusätzlich soll optional die Mitwirkung bei der Mittelabflussplanung beauftragt werden.
Für den Teil 4 Fachplanung Abschnitt 1 Tragwerksplanung entsprechend Ziffer II.1.5 die LPH 3 – LPH 6 (Entwurfsplanung;
Genehmigungsplanung;
Ausführungsplanung;
Vorbereitung der Vergabe; zusätzlich optional siehe die Besonderen Leistungen wie unter Ziff. II.1.5 aufgeführt. Sollten sich die haushaltsrechtlichen Rahmenbedingungen ändern, muss das Leistungsbild entsprechend angepasst werden.
Referenznummer: 14224E70002
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Humboldt-Universität zu Berlin
Forschungshaus IRIS
Zum Großen Windkanal 2
12489 Berlin

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Im Bewerberbogen sind folgende Angaben und Erklärungen zu machen und folgende Nachweise beizufügen:
1. Ein vollständig ausgefüllter und unterschriebener Bewerberbogen sowie unterzeichnete Erklärungen. (Siehe auch Ziffer VI.3 Zusätzliche Angaben);
2. Unternehmensdarstellung (Büro/Unternehmen, Anschrift, Land, Rechtsform, Büroinhaber/bevollm. Vertreter bei jur. Person), Telefon, Fax, Email, Ansprechpartner/in);
3. Eigenerklärung gemäß § 4 Abs. 2 VOF, ob und auf welche Art wirtschaftliche Verknüpfungen des Bewerbers mit anderen Unternehmen bestehen sowie ob und auf welche Art der Bewerber auf den Auftrag bezogen mit anderen zusammenarbeitet (Anlage 1 zum Bewerberbogen);
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4. Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach § 4 Abs. 6 Buchst. a bis g und Abs. 9 Buchst. a bis e VOF (Anlage 2 zum Bewerberbogen);
5. Bewerbergemeinschaftserklärung gemäß Ziffer III.1.3) (formlos);
6. Verpflichtungserklärung des/der Nachunternehmer (Anlage zum Bewerberbogen). Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten im gleichen Maße für verbundene Unternehmen.
Das Nichtvorliegen von einem der geforderten Nachweise der Punkte 1 bis 6 führt ebenso wie das Fehlen der Unterschrift auf dem Bewerberbogen unmittelbar zum Ausschluss am weiteren Vefahren.
7. Von § 5 Abs. 3 VOF 2009 wird kein Gebrauch gemacht. Fehlende und/oder unvollständige Erklärungen und Nachweise, die nicht bis zum Ablauf der Bewerberfrist vorgelegt wurden, werden nicht nachgefordert.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Nach § 5 (4c) VOF – Erklärung über:
8. Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherunggemäß den Anforderungen in Ziffer III.1.1),
9. Gemäß § 5(4c) VOF eine Erklärung über den Gesamtumsatz (netto) bezogen auf die letzten 5 Jahre (2009-2013)
10. Erklärung über den Umsatz (netto) für die entsprechenden Dienstleistungen bezogen auf die letzten 5 Jahre. (2009-2013). Bei der Ermittlung der Umsätze sind nur vergleichbare/leistungsbezogene Umsätze zu berücksichtigen.
Mindeststandards:
Zu 8. Vorlage der Kopie des Versicherungsscheins oder der unwiderruflichen Erklärung des Versicherungsgebers gemäß Ziffer III.1.1) muss erbracht werden;
Zu 9. Der Beweber/die Bewerbergemeinschaft wird bei der weiteren Wertung außer Betracht gelassen, wenn bezogen auf den Gebäudeplaner der jährlichen Gesamtumsatz im Mittel der letzten 3 Jahre (2011-2013) unter 800 000 EUR (netto) und bezogen auf den Tragwerksplaner der jährlichen Gesamtumsatz im Mittel der letzten 3 Jahre (2011-2013) unter 300 000 EUR (netto) liegt.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Im Bewerberbogen sind folgende Angaben und Erklärungen zu machen und folgende Nachweise beizufügen:
11 a. Gebäudeplaner: Gesamtzahl der angestellten Mitarbeiter und der Leitung des Büros/ Unternehmens gemäß § 5 (5d) VOF der letzten 5 Jahren (2009 bis 2013), aufgeteilt nach Architekten/Ingenieuren mit mindestens 5 Berufsjahren nach einer abgeschlossenen Hochschul- oder Fachhochschulausbildung nach sonstigen Mitarbeitern. Zudem erfolgt eine Aufteilung der Gesamtzahl der angestellten Mitarbeiter und der Leitung des Büro/Unternehmens nach Architekten/ Ingenieuren mit mindestens 2 Jahren Büro- bzw. Unternehmenszugehörigkeit und nach sonstigen Mitarbeitern.
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11 b. Tragwerksplanung: Gesamtzahl der angestellten Mitarbeiter und der Leitung des Büros/ Unternehmens in den letzten 5 Jahren (2009-2013), aufgeteilt nach Ingenieuren mit 5 Berufsjahren nach einer abgeschlossenen Hochschul- oder Fachhochschulausbildung oder glw., sowie nach sonstigen Mitarbeitern. Zudem hat eine Aufteilung der Gesamtzahl der angestellten Mitarbeiter und der Leitung des Büros/Unternehmens nach Ingenieuren mit mindestens 2 Jahren Büro- bzw. Unternehmenszugehörigkeit und nach sonstigen Mitarbeitern zu erfolgen.
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12. Angaben zu den vorgesehenen Mitarbeitern (max.3 für die Gebäudeplanung und max. 2 für die Tragwerksplanung) gemäß § 5(5a); § 4(3) VOF wie:
— Name, Vorname;
— Berufsausbildung;
— Qualifikation/Abschlüsse;
— beruflicher Werdegang einschließlich der Zeiträume/Positionen/Tätigkeiten im jeweiligen Unternehmen sowie Berufsjahre nach Hochschul- oder Fachhochschulausbildung, Diplom- oder vergleichbare Abschlüsse sowie eine Kopie des Studiennachweis oder der Berufszulassung; eine Liste von Referenzen mit vergleichbaren Projekten als Nachweis der Projektleitungs-, Planungs- und/oder Baustellenpraxis an denen die genannten Projektmitarbeiter maßgeblich beteiligt waren bis mind. 2 bis max. 5 Referenzen;
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— je einem Projektleiter Gebäude- und Tragwerksplanung;
— je einem stellvertretenden Projektleiter Gebäude- und Tragwerksplanung;
— ein Bauleiter Hochbau;
— Organigramm des Planungsteams Objekt- und Tragwerksplanung.
13. Vorstellung von je 2 Referenzprojekten der Gebäude- und der Tragwerksplanung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft für einen Neubau und/oder einen Umbau, Modernisierung und Instandsetzung mit folgenden Angaben:
— Benennung des Projekts;
— Benennung des Ansprechpartners mit Kontaktdaten (Name, Anschrift, Telefon, Fax, E-Mail-Adresse);
— Angabe zum Bearbeitungsumfang;
— Angabe zum Bearbeitungszeitraumes;
— Brutto-Gesamtkosten nach DIN 276 KG 200 bis 400(Gebäudeplanung); bzw. 300 bis 400 (Tragwerksplanung);
— Angaben zum ökologischen Gesamtkonzept oder besonders hoher Energieeffizienz;
— Angaben zu den ausgeführten Leistungsphasen (LPH für die Gebäudeplanung);
— Art des Tragwerkes, sowie Angabe der Honorarzone bzw. des statisch-konstruktiven Schwierigkeitsgrades nach HOAI;
— Übergabe an den Bauherren;
— Beteiligung des vorgesehenen Projektleiter bzw. stellvertretenden Projektleiter in verantwortlicher Position (Gebäude-/Tragwerksplanung);
— Beifügung der Referenzschreiben der Auftraggeber; bei privatem Auftraggeber ggf. Eigenerklärung.
Eine Referenz wird nur gewertet, wenn nachfolgende Anforderungen/Bedigungen a) bis e) erfüllt sind:
a) die Leistungen der Referenzen müssen eigenverantwortlich erbracht worden sein;
b) jede Referenz muss im unter „Name (Büro/Unternehmen)“ auf Seite 1 des Bewerberbogens angegebenem Büro/Unternehmen oder dessen Rechtsvorgänger bearbeitet worden sein;
c) Referenzen von Projektmitarbeitern, die diese für andere Büros bearbeitet haben, dürfen nicht angegeben werden;
d) die Leistungen an den Referenzprojekten müssen abgeschlossen sein, die Übergabe des Objektes (LPH8) an den Bauherren darf max. 5 Jahre zurückliegen (d. h. Übergabe des Objektes bis spätestens vor dem Tag der Veröffentlichung der Bekanntmachung);
e) die Referenzen dürfen keine Tief- oder Ingenieurbauwerke sein.
Mindeststandards:
[zu 11a/11b] Der Beweber/die Bewerbergemeinschaft wird bei der weiteren Wertung außer Betracht gelassen, wenn bezogen auf den Gebäudeplaner im Teilnahmeantrag angegebenen angestellten Mitarbeiter im Mittel der letzten 5 Jahren (2009-2013) unter 4 Hoch- oder Fachhochschulingenieure; bezogen auf den Tragwerksplaner die Anzahl der angestellten Mitarbeiter im Mittel der letzten 3 Jahre (2011-2013) unter 3 Hoch- oder Fachhochschulingenieure liegt.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens je 1 000 000 EUR für Personen- und 1 000 000 EUR sonstige Schäden (Sachschäden und Vermögensschäden) je Schadensereignis durch Vorlage entsprechender Kopien des Versicherungsscheines beizubringen. Die Gesamtleistung für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme betragen. Ausreichend ist auch die Vorlage einer unwiderruflichen Erklärung eines Versicherungsgebers (Versicherung oder Versicherungsvermittler), dass im Auftragsfall mit dem Versicherungsnehmer eine Versicherung mit den oben genannten Mindestdeckungssummen sowie der Mindestmaximierung geschlossen wird. Nach Erteilung des Auftrages muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden.
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Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft eine Versicherung zu den o. g. Bedingungen nachzuweisen bzw. eine entsprechende unwiderrufliche Absichtserklärung eines Versicherungsgebers beizubringen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist gleichzeitig eine Erklärung des Versicherungsgebers bzw. die entsprechende Passage aus dem/den Vertrag/Bedingungen beizufügen, wonach die Versicherung auch bei der Betätigung des Bewerbergemeinschaftsmitglieds als Partner einer Arbeitsgemeinschaft zu den o. g. Bedingungen eintritt.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeine Vertragsbedingungen – AVB . Weiterhin gilt das Bürgerliche Gesetzbuch sowie Bau-, Rechts-, Verwaltungsvorschriften des Landes Berlin u. a. AVB zu den Verträgen, ABau, LHO Berlin, Berliner Bauordnung, Liste der Technischen Baubestimmungen; Rundschreiben einsehbar unter www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben.
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(Die Auflistung ist nicht abschließend ).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. Sie müssen gesamtschuldnerisch haften und einen bevollmächtigten Vertreter benennen. Es ist eine von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterschriebene Erklärung (Bewerbergemeinschaftserklärung) abzugeben,
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— in der alle Mitglieder mit Namen und Adresse benannt sind,
— in der ein bevollmächtigter Vertreter bezeichnet ist,
— mit der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt wird,
— wonach der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber im Vergabeverfahren und für den Fall der Auftragserteilung bei der Vertragsdurchführung rechtsverbindlich vertritt,
— wonach alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Mehrfachbewerbungen (Mitgliedschaften in mehreren Bewerbergemeinschaften bzw. die Einzelbewerbung und gleichzeitige Mitgliedschaft in einer Bewerbergemeinschaft) sind unzulässig und führen zum Ausschluss des jeweiligen Bewerbers bzw. der jeweiligen Bewerbergemeinschaft.
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Dies gilt nicht in gleicher Weise für Mehrfachbewerbungen als Nachunternehmer. Der Auftraggeber behält sich bei Bewerbern oder Bewerbergemeinschaften mit demselben Nachunternehmer vor, diese Nachunternehmer aus Wettbewerbsgründen von der Teilnahme an den Bietergesprächen auszuschließen. Die Nachunternehmerleistung kann in diesem Fall dennoch zum Gegenstand des Bietergesprächs werden.
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Sonstige besondere Bedingungen:
Siehe Vergabeunterlagen.
Gemäß Frauenförderverordnung (FFV) vom 23.8.1999 (Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin, Seite 498) müssen Bieter mit Abgabe des Angebotes eine entsprechende Erklärung abgeben. Angebote, die keine oder unvollständige Erklärungen gem. § 1 Abs. 2 FFV enthalten, werden nicht berücksichtigt.
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Es bestehen gesonderte Anforderungen nach dem Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (AVG) vom 8.7.2010 (GVBl.S.399 vom 22.7.2010), zuletzt geändert am 5.6.2012 (GVBl.S.159 vom 16.6.2012). Näheres siehe Vergabeunterlagen.
Der Bieter (einschließlich eventueller Nachunternehmer) darf weder einen Eintrag im Berliner Korruptionsregister, Gewerbezentralregister, noch in den Sanktionslisten der EG Antiterrorismusverordnung (EG) Nr. 2580/2001 und 881/2002 haben. Eine diesbezügliche Abfrage erfolgt vor Zuschlagserteilung.
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Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Nach § 19 VOF. Architekt oder Ingenieur – Bauvorlageberechtigter gem. Bauordnung Berlin.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Begründung des beschleunigten Verfahrens:
Die Baumaßnahme HU-IRIS wird zu ca. 40 % aus Bundesmitteln finanziert, die jedoch nur bis Ende 2018 zur Verfügung stehen. Das heißt, dass die Baufertigstellung Mitte 2018 erfolgen muss.
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen (§ 10 Abs. 3 VOF).
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Gebäudeplanung:
(1.) Gesamtumsatz und Umsatz für entsprechende Dienstleistungen der letzten 5 Jahre gem. Ziffer III.2.2: max. 10 Punkte. Bewertet wird das Kriterium als Summe der Unterkriterien (1.1 und 1.2).
(2.) Angaben zur Mitarbeiterstruktur gemäß ZifferIII. 2.3: max. 10 Punkte. Bewertet wird das Kriterium als Summe der Unterkriterien (2.1 und 2.2).
(3.) Angaben zu den vorgesehenen Projektmitarbeitern Ziffer III.2.3: max. 18 Pkt. Mit 0 Punkten bewertet werden die Unterkriterien 3.1. bis 3.3., wenn der Projektleiter, stellvertretende Projektleiter oder der Bauleiter nicht über eine abgeschlossene Ausbildung (Dipl.-Ing., TH/FH oder gleichwertig) verfügen. Wird diese Qualifikation nachgewiesen erfolgt die Bewertung als Summe der Unterkriterien (3.1 bis 3.3).
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(4.) Angaben zu den Referenzprojekten Ziff. III.2.3): max. 122 Punkte (58 + 58 + 6). Jedes der zwei Referenzprojekte wird mit bis zu 58 Pkt. bewertet und zusätzlich werden einmalig 6 Pkt. vergeben. Ein Referenzprojekt wird nur gewertet, wenn alle Bedingungen nach Ziffer III.2.3 Punkt 13 a) bis d) erfüllt sind. Bewertet werden die Unterkriterien (4.1 bis 4.8).
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In der Summe aller Kriterien (Gebäudeplanung) werden maximal 160 Punkte vergeben.Tragwerksplanerung:
(2.) Angaben zur Mitarbeiterstruktur gemäß ZifferIII.2.3: max. 10 Punkte. Bewertet wird das Kriterium als Summe der Unterkriterien (2.1 und 2.2).
(3.) Angaben zu den vorgesehenen Projektmitarbeitern Ziffer III.2.3: max. 12 Pkt. Mit 0 Punkten wird das Kriterium bewertet, wenn die vorgesehenen Projektmitarbeiter (hauptverantwortlicher Tragwerksplaner, stellvertretende Tragwerksplaner) nicht über Hochschul- oder Fachhochschulabschlüsse (Dipl.-Ing., TH/FH oder gleichwertig) verfügen. Wird die Anforderung nach den Abschlüssen erfüllt, wird das Kriterium als Summe der Unterkriterien [3.1] und [3.2] bewertet:
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(4.) Angaben zu den Referenzprojekten Ziff. III.2.3): max. 28 Punkte (14 + 14). Jedes der 2 Referenzprojekte wird mit bis zu 14 Pkt. bewertet. Ein Referenzprojekt wird nur gewertet, wenn alle Bedingungen nach Ziffer III.2.3 Punkt 13 a) bis e) erfüllt sind. Bewertet werden die Unterkriterien (4.1 bis 4.3).
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In der Summe aller Kriterien (Tragwerksplanung) werden max. 50 Pkt. vergeben.In der Gesamtsumme der Kriterien der Gebäude- und Tragwerksplanung werden maximal 210 Pkt. vergeben.
Hinweis: Die Untersetzung der Kriterien und Unterkriterien sind zusammen mit dem Bewerberbogen genannten Adresse unter der Ziffer VI.3) Zusätzliche Angaben abrufbar.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V
Frau Gentz, Frau Haase

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2014-05-02 📅
Datum des Endes: 2018-11-30 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 14224E70002
Zusätzliche Informationen
1. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Das Formular "Bewerberbogen" und die Untersetzung der Kriterien in Ziff.IV.1.2) sind kostenlos abrufbar unter:
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http://www.vergabeplattform.berlin.de/bekanntmachungen.118.0.html. Der Dateiname lautet: Bewerberbogen 145_HU_IRIS_PL_TW.
2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene Unternehmer;
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2.1 Bei Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig ausgefüllt werden. In Abweichung zu III. 1.1) betragen die vom Nachunternehmer nachzuweisenden Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung 1 000 000 EUR für Personen- und 500 000 EUR für sonstige Schäden;
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2.2 Pro Teilnahmeantrag dürfen maximal 3 Projektmitarbeiter der Gebäudeplanung sowie max. 2 Projektmitarbeiter der Tragwerksplanung und max. je 2 Referenzgebäude der Gebäude- bzw. der Tragwerksplanung vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbern/Bewerbergemeinschaften im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 3 Projektmitarbeitern der Gebäudeplanung, 2 Projektmitarbeiter der Tragwerksplanung sowie je 2 Referenzen der Gebäude- bzw. der Tragwerksplanung werden in die Wertung einbezogen.
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3. Die Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt; dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird;
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4. Die Mitarbeiterzahlen und die Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Mitarbeiterangaben und Referenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber/die Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird;
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5. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden, dass der Bewerberbogen an Länge gewinnt, sind Änderungen im Bewerberbogen nicht zulässig;
6. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden, gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend, deutsche Übersetzungen von Nachweisen oder sonstigen Angaben müssen beglaubigt sein;
7. Die Bewerberunterlagen (keine losen Blätter) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber „VOF-Vergabeverfahren 145_HU_IRIS_PL_TW“ gekennzeichnet bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V Hochbau VS 1-2, Fehrbelliner Platz 2, 10707 Berlin einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt;
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8. Zusätzliche Auskünfte sind frühzeitig schriftlich jedoch spätestens bis zum 6.2.2014 an die Vergabestelle zu richten. Auskunftserteilung erfolgt nur nach schriftlicher Anforderung (d. h. per E-Mail, Fax oder Brief), von der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten Internetadresse (s. Punkt 1) veröffentlicht;
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9. Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung sowie zur Abgabe eines Angebotes benannt.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3090138316 📞
Fax: +49 3090137613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Frist GWB; 4. Teil vom 24.4.2009 § 107 Abs. 3 Nr. 1-4 wird hingewiesen (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung).
Quelle: OJS 2014/S 023-036423 (2014-01-29)
Ergänzende Angaben (2014-02-05)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-02-05 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-02-08 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 028-044724
Verweist auf Bekanntmachung: 2014/S 23-036423
ABl. S-Ausgabe: 28
Quelle: OJS 2014/S 028-044724 (2014-02-05)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2014-06-17)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-06-17 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-06-20 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 117-207728
ABl. S-Ausgabe: 117

Objekt
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Humboldt-Universität zu Berlin,
Forschungshaus IRIS,
Zum Großen Windkanal 2,
12489 Berlin.

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Darstellung des entwickelten Vorplanungskonzeptes A) Städtebau und architektonische Gestaltung (15 Pkt), B) Raumprgramm und fuktionale Zusammenhänge (15 Pkt.), C) Funktionalität (15 Pkt.), D) Realisierbarkeit (15 Pkt.) (60)
2. Darstellung der geplanten Herangehensweise im Hinblick auf Ausschreibung, Vergabe, Bauausführung, Qualität, Termine- und Kosten in Bezug auf die Baumaßnahme (30)
3. Wirtschaftlichkeit des Honorarangebotes (10)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2014-05-16 📅
Name: Bewerbergemeinschaft Nickl & Partner Architekten/IDK Kleinjohann GmbH & Co.KG
Postanschrift: Winkingufer 7
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10555
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: mail@nickl-architekten-berlin.de 📧
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 6

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Frau Gentz oder Frau Haase

Referenz
Kennungen
Nummer der Bekanntmachung im Amtsblatt S: 2014/S 28-044724
Quelle: OJS 2014/S 117-207728 (2014-06-17)