Neubau und Instandsetzung/ Umbau von Bürogebäuden zur Unterbringung des Kommando Luftwaffe (Kdo Lw) in der General-Steinhoff-Kaserne in Berlin-Gatow, Projektsteuerungsleistungen, Projektstufen 2 bis 5, Handlungsbereiche A bis D nach AHO

Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, in Vertretung für das Bundesministerium für Verteidigung

Bei der geplanten Baumaßnahme handelt es sich zum ersten um den Neubau eines Bürogebäudes sowie um die Instandsetzung und Umbau von zwei Bestandsgebäuden und einem Gebäudekomplex auf der Bundeswehrliegenschaft General-Steinhoff-Kaserne Berlin.
Die Liegenschaft steht unter Denkmalschutz. Insofern müssen alle Maßnahmen unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes geplant und umgesetzt werden. Im Einzelnen sind die Folgenden ausgeführten Baumaßnahmen geplant:
1. Neubau eines Bürogebäudes für das Kommando Luftwaffe (Kdo Lw) mit den Abmessungen von ca. L 72,00 m - B 15,00 m - H 13,75 m und einer BGF von 3.055 m².
Vorgesehen ist ein nicht unterkellerter Neubau mit EG, OG und einem teilweise ausgebauten DG.
2. Umbau und Instandsetzung des Gebäudes 3a. Das Gebäude besteht aus KG, EG, OG und teilweise ausgebauten DG und hat die Abmessungen:
L 74,00 m - B 16,50 m - H 15,00 m
3. Teilweiser Umbau und Instandsetzung des Gebäudes 2 im laufenden Betrieb. Das Gebäude besteht aus EG, OG und teilweise ausgebautem DG sowie einem Kinosaal der zukünftig als Konferenzzentrum vorgesehen ist. Die Abmessungen des Gebäudes betragen: Abmessungen:
L 109,00 m - B 14,30 m - H 16,50 m.
4. Teilweiser Umbau und Instandsetzung des Gebäudekomplexes 4 im laufenden Betrieb. Der Gebäudekomplex 4 besteht aus den Gebäuden 4a, 4b, 4c und 4d. Im wesentlichen sollen hier nur die Instandsetzung der Dächer sowie die Außenabdichtung der Keller erfolgen.
Abmessungen:
Gebäude 4a: L 58,00 m - B 16,00 m - H 13,60 m;
Gebäude 4b: L 58,00 m - B 16,00 m - H 13,60 m;
Gebäude 4c: L 24,00 m - B 16,80 m - H 13,60 m;
Gebäude 4d: L 42,00 m - B 33,00 m - H 13,60 m;
Voraussichtliche Projektkosten: KGR 300: 12.000.000 EUR;
Voraussichtliche Projektkosten: KGR 400: 4.300.000 EUR.
Zeitgleich zum Vergabeverfahren für die Projektsteuerungsleistungen finden weitere Verfahren für die Objektplanung, für die Tragwerksplanung, für die technische Ausrüstung (M- und E-Technik, alle Anlagengruppen) und für den Brandschutz statt.
Der Leistungsumfang der Projektsteuerung betrifft die Projektstufen, alle Anlagengruppen, Projektplanung (2), Ausführungsvorbereitung (3), Bauausführung (4) und Projektabschluss (5) in den folgenden Handlungsbereichen: Organisation, Information, Koordination und Dokumentation (A), Qualitäten und Quantitäten (B), Kosten und Finanzierung (C), Termine und Kapazitäten (D).
Besonderer Wert wird auf die umfangreiche Erfahrung im Bereich der technischen Ausrüstung gelegt. Es wird daher empfohlen, eine Bietergemeinschaft aus Hochbau- und Elektro- / HLS-Projektsteuerer zu bilden.
Voraussichtlicher Leistungsbeginn: 6.2014.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-03-25. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-02-19.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-02-19 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2014-02-19)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Menge oder Umfang:
Projektsteuerungsleistungen, Projektstufen 2-5, Handlungsbereiche A-D nach AHO. Es ist eine stufenweise Vergabe der Leistungen vorgesehen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungen besteht jedoch nicht.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, in Vertretung für das Bundesministerium für Verteidigung
Postanschrift: Straße des 17. Juni 112
Postleitzahl: 10623
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.bbr.bund.de; www.bund.de; www.evergabe-online.de 🌏
E-Mail: vergabe.berlin@bbr.bund.de 📧
Fax: +49 30184018450 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-02-19 📅
Einreichungsfrist: 2014-03-25 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-02-21 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 037-061350
ABl. S-Ausgabe: 37
Zusätzliche Informationen
Hinweis 1: Bei Bietergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen und auszufüllen. Die Anlagen und geforderten Nachweise sind im Falle einer Bietergemeinschaft durch jedes Mitglied vorzulegen. Hinweis 2: Die vorgenannten Erklärungen und der Bewerbungsbogen sind als Formularvordruck im Internet unter der Adresse www.bbr.bund.de unter dem Menüpunkt Baubereich – baufachlicher Service -Vergaben-Freiberufliche Dienstleistungen (VOF) erhältlich. Es ist ausschließlich der vorgesehene Formularvordruck zu verwenden. Der rechtsverbindlich unterzeichnete Bewerbungsbogen mit den Erklärungen ist zusammen mit den geforderten Nachweisen in einem verschlossenen Umschlag an die Vergabestelle des BBR zu senden: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung; Vergabereferat A 4.1; Straße des 17. Juni 112; D-10623 Berlin. Eine persönliche Übergabe der Bewerbungsunterlagen kann nur innerhalb der Frist im Raum W.001 erfolgen. Bitte kennzeichnen Sie die Sendung außen auf dem Umschlag deutlich mit dem beigefügten „Aufkleber“: Der Bewerbungsbogen ist innerhalb der Bewerbungsfrist vollständig ausgefüllt und unterschrieben einzureichen. Fehlende Angaben zum Bewerber bzw. zu den Mindestanforderungen unter Punkt 2 des Bewerbungsbogens führen ebenso wie das Fehlen der Unterschrift auf dem Bewerbungsbogen unmittelbar zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren. Soweit der Bewerbung die geforderten Unterlagen und Nachweise (Punkt III.2.1.) nicht beiliegen, sind diese auf Anforderung innerhalb der von der Vergabestelle hierfür benannten Frist nachzureichen. Werden die nachgeforderten Unterlagen nicht inner- halb dieser Frist vorgelegt, führt auch dies zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren. Es besteht kein Anspruch auf Rücksendung der eingereichten Unterlagen. Auskünfte werden ausschließlich über vergabe.berlin@bbr.bund.de erteilt. Zur Gewährung des gleichen Informationsstandes aller Bewerber werden die Rückfragen sobald sie beantwortet sind laufend unter www.bbr.bund.de unter dem Menüpunkt Baubereich - baufachlicher Service -Vergaben-Freiberufliche Dienstleistungen (VOF) veröffentlicht. Hinweis 3: Vor Beauftragung muss eine Sicherheitsüberprüfung (polizeiliche Überprüfung / Anfrage Bundeszentralregister) aller durch den Auftragnehmer zur Projektbearbeitung eingesetzten Mitarbeiter erfolgen. Datenschutzrechtliche Einwilligungserklärung gem. § 4a BDSG (natürliche Personen). Die vom Bewerber/ Bieter im Verlauf des Vergabeverfahrens - auf Anforderung - mitgeteilten personenbezogenen Daten werden nach den geltenden Datenschutzbestimmungen, insbesondere des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG), streng vertraulich behandelt und ausschließlich zum Zwecke der Durchführung des Vergabeverfahrens genutzt. Diese Angaben sind Voraussetzung für die Berücksichtigung der Bewerbung/des Angebotes. Angesichts des Umstands, dass bereits mit der Abforderung von Unterlagen personenbezogene Daten erfasst werden, willigt der Bewerber/Bieter bereits mit der Abforderung in die Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten zum Zwecke der Antragsbearbeitung ein. Die Einwilligung ist freiwillig und erfolgt unbeschadet des Rechts zum Widerruf mit Wirkung für die Zukunft, sofern dem keine Rechtsgründe entgegenstehen. Die Nichteinwilligung kann jedoch zur Folge haben, dass die Bearbeitung der Bewerbung/des Angebotes und damit die Berücksichtigung im Vergabeverfahren unmöglich werden.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Bei der geplanten Baumaßnahme handelt es sich zum ersten um den Neubau eines Bürogebäudes sowie um die Instandsetzung und Umbau von zwei Bestandsgebäuden und einem Gebäudekomplex auf der Bundeswehrliegenschaft General-Steinhoff-Kaserne Berlin.
Die Liegenschaft steht unter Denkmalschutz. Insofern müssen alle Maßnahmen unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes geplant und umgesetzt werden. Im Einzelnen sind die Folgenden ausgeführten Baumaßnahmen geplant:
1. Neubau eines Bürogebäudes für das Kommando Luftwaffe (Kdo Lw) mit den Abmessungen von ca. L 72,00 m - B 15,00 m - H 13,75 m und einer BGF von 3.055 m².
Vorgesehen ist ein nicht unterkellerter Neubau mit EG, OG und einem teilweise ausgebauten DG.
2. Umbau und Instandsetzung des Gebäudes 3a. Das Gebäude besteht aus KG, EG, OG und teilweise ausgebauten DG und hat die Abmessungen:
L 74,00 m - B 16,50 m - H 15,00 m
3. Teilweiser Umbau und Instandsetzung des Gebäudes 2 im laufenden Betrieb. Das Gebäude besteht aus EG, OG und teilweise ausgebautem DG sowie einem Kinosaal der zukünftig als Konferenzzentrum vorgesehen ist. Die Abmessungen des Gebäudes betragen: Abmessungen:
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L 109,00 m - B 14,30 m - H 16,50 m.
4. Teilweiser Umbau und Instandsetzung des Gebäudekomplexes 4 im laufenden Betrieb. Der Gebäudekomplex 4 besteht aus den Gebäuden 4a, 4b, 4c und 4d. Im wesentlichen sollen hier nur die Instandsetzung der Dächer sowie die Außenabdichtung der Keller erfolgen.
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Abmessungen:
Gebäude 4a: L 58,00 m - B 16,00 m - H 13,60 m;
Gebäude 4b: L 58,00 m - B 16,00 m - H 13,60 m;
Gebäude 4c: L 24,00 m - B 16,80 m - H 13,60 m;
Gebäude 4d: L 42,00 m - B 33,00 m - H 13,60 m;
Voraussichtliche Projektkosten: KGR 300: 12.000.000 EUR;
Voraussichtliche Projektkosten: KGR 400: 4.300.000 EUR.
Zeitgleich zum Vergabeverfahren für die Projektsteuerungsleistungen finden weitere Verfahren für die Objektplanung, für die Tragwerksplanung, für die technische Ausrüstung (M- und E-Technik, alle Anlagengruppen) und für den Brandschutz statt.
Der Leistungsumfang der Projektsteuerung betrifft die Projektstufen, alle Anlagengruppen, Projektplanung (2), Ausführungsvorbereitung (3), Bauausführung (4) und Projektabschluss (5) in den folgenden Handlungsbereichen: Organisation, Information, Koordination und Dokumentation (A), Qualitäten und Quantitäten (B), Kosten und Finanzierung (C), Termine und Kapazitäten (D).
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Besonderer Wert wird auf die umfangreiche Erfahrung im Bereich der technischen Ausrüstung gelegt. Es wird daher empfohlen, eine Bietergemeinschaft aus Hochbau- und Elektro- / HLS-Projektsteuerer zu bilden.
Voraussichtlicher Leistungsbeginn: 6.2014.
Dauer: 68 Monate
Referenznummer: VOF 05-166/14
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Kladower Damm 182 in 14089 Berlin.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Vollständig ausgefüllter und von dem / den Büroinhaber(n), dem / den Geschäftsführer(n) und / oder dem /den bevollmächtigten Vertreter(n) rechtsverbindlich unterschriebener Bewerbungsbogen.
Im Falle einer Bietergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen – es ist nur ein Bewerbungsbogen zugelassen.
2. Der Nachweis der Unterschriftsbefugnis ist vom Bewerber, im Falle der Bietergemeinschaft von jedem Mitglied zu erbringen (Dies kann durch die Vorlage eines Registerauszuges erfolgen, - soweit solch eine Eintragung nicht gegeben ist, ist dem Bewerbungsbogen eine Vollmacht beizufügen, in der alle Partner der Gesellschaft den Unterzeichnenden bevollmächtigen. Hierfür kann die Anlage 1 zum Bewerbungsbogen verwandt werden.)
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3. Rechtsverbindlich unterzeichnete Erklärung nach VOF § 4 Absatz 2 (zur Unabhängigkeit / Zusammenarbeit mit Anderen) sowie nach VOF § 4 Absatz 6 und 9 VOF (über das Nichtzutreffen möglicher Ausschlussgründe), Anlage 2 des Bewerbungsbogens. Diese Anlage ist im Falle einer Bietergemeinschaft von jedem Mitglied vorzulegen.
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4. Im Falle einer Bietergemeinschaft sind die Angaben der Mitglieder zu den Auftragsanteilen zu benennen. Anlage 3a des Bewerbungsbogens.
Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers sind die Auftragsanteile, die als Unterauftrag vom Auftragnehmer vergeben werden sollen, zu benennen. Anlage 3b des Bewerbungsbogens.
5. Im Falle einer Bietergemeinschaft ist zur Durchführung dieses Auftrages die Vorlage einer Vollmachtserklärung zur Benennung eines bevollmächtigten Vertreters der Gemeinschaft nachzuweisen, Anlage 4 des Bewerbungsbogens.
6. Beruft sich der Bewerber / oder Bieter, bei der Erfüllung des Auftrages auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (Nachunternehmern), ist in der 2. Stufe des Verhandlungsverfahrens für den Nachunternehmer die Erklärung nach VOF § 4 Absatz 2 VOF (Unabhängigkeit / Zusammenarbeit) und VOF § 4 Absatz 6 und 9 (über das Nichtzutreffen möglicher Ausschlussgründe) sowie die Verpflichtungserklärung nach VOF § 5 Absatz 6 VOF vorzulegen. Anlage 2 und Anlage 5 des Bewerbungsbogens.
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Für Bewerber, die nur mit Hilfe fremder Kapazitäten (Nachunternehmern) die gestellten Mindestanforderungen hinsichtlich Umsatz und Mitarbeitern erfüllen, muss bereits mit der Bewerbung eine entsprechende Verpflichtungserklärung vorlegt werden. Anlage 5 des Bewerbungsbogens.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die Leistungsfähigkeit ist durch die Erklärung über den Umsatz der ausgeschriebenen Dienstleistung für die letzten 3 Jahre nachzuweisen.
Im Falle einer Bietergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen, d. h. die Umsatzzahlen sind zu addieren.
Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers darf der Umsatz des Nachunternehmers nur entsprechend seines Anteils am Gesamtauftrag hinzugerechnet werden, wenn der Nach-unternehmer diesen Umsatz mit vergleichbaren Leistungen erzielt hat. - siehe III.2.1 - Punkt 6 beachten.
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Mindeststandards:
Geforderte Mindeststandards Mindestanforderungen
Der durchschnittliche Jahresumsatz der letzten 3 Jahre (2011/ 2012/2013) des Bewerbers im Bereich Projektsteuerung muss mindestens >= 300.000 EUR brutto betragen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Für den Nachweis der Leistungsfähigkeit sind folgende Auskünfte zu erteilen:
1. Angaben zur personellen Ausstattung des Bewerbers während der letzten 3 Jahre, insbesondere Ausbildungen, Fachrichtungen und Bürozugehörigkeit der Mitarbeiter - im Sinne von § 5 Absatz 5 d) VOF.
Im Falle einer Bietergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen, d. h. die Mitarbeiterzahlen sind zu addieren.
Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers können nur die Mitarbeiter des Nachunternehmers hinzugerechnet werden, die für den entsprechenden Leistungsanteil eingesetzt wurden.
— siehe III.2.1 - Punkt 6 beachten.
2. Vorstellung von drei mit der Bauaufgabe vergleichbaren Referenzprojekten.
Aus der Referenzliste (Anlage 6 des Bewerbungsbogens) sind drei mit der Bauaufgabe vergleichbare Referenzprojekte (P1, P2 und P3) vom Bewerber vorzustellen, die anhand der Auswertungsmatrix bewertet werden. Die vorgestellten Projekte müssen im Zeitraum ab 01/ 2006 realisiert worden sein. (vgl. Punkt 2 der geforderten Mindeststandards).
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Insbesondere Angaben zu:
Projektdauer, Gebäudenutzung (z. B. Verwaltungs- / Büroge-bäude, sonstige vergleichbare Nutzung z. B. Schulgebäude, Unis etc.), Art der Baumaßnahme (Umsetzung denkmal-pflegerischer Anforderungen, Gebäude mit erhöhten Sicher-heitsanforderungen z. B. Ministerien, Bauten der Verfassungs-organe, Banken etc., Öffentlicher Auftraggeber), BGF, Bruttoprojektkosten (KGR 200 bis 600, KGR 300 und KGR 400 nach DIN 276), bearbeitete Anlagengruppen KGR 400, Leistungen des Bewerbers (bearbeitete Projektstufen und Handlungsbereiche), Integration komplexer Gebäudetechnik (Anteil KGR 400 zu KGR 300), Beschreibung der Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität der Projektabwicklung (projektbezogene Aussagen zur Kosten-, Termin- und Qualitätssicherung), Vorlage von projektbezogenen Referenz-schreiben (mit Angabe von Ansprechpartner, Telefonnummer).
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Neben dem Bewerbungsbogen sind maximal 3 einseitig bedruckte DIN A 4 Seiten je Referenzprojekt in Papierform einzureichen. Darüber hinausgehende Unterlagen werden zur Wertung nicht zugelassen.
Die Referenzprojekte (P1 bis P3) müssen dem Bewerber eindeutig zuzuordnen sein. Im Falle einer Bietergemeinschaft können die Referenzprojekte von jedem Partner der Bietergemeinschaft eingereicht werden. Referenzprojekte des Nachunternehmers sind nicht zugelassen.
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3. Vorstellung von zwei Projektbearbeitern (Projektverantwortlicher Hochbau sowie Projektverantwortlicher TGA)
Angaben zu deren Qualifikation:
Angabe der Berufserfahrung als Projektleiter im Bereich der Projektsteuerung, Berufserfahrung im Bereich der Projektsteuerung, Bürozugehörigkeit, Umfang der bisherigen Tätigkeiten im Hinblick
auf die Projektstufen und Handlungsbereiche nach AHO, Berufserfahrung mit vergleichbaren Projekten (auch aus früheren Beschäftigungsverhältnissen), Angaben zur Ein-bindung der vorgesehenen Projektbearbeiter in die drei Referenzprojekte.
Für die vorgesehenen Mitarbeiter einschl. des Büroinhabers sind Nachweise der Ausbildung, ggf. fachbezogene Fortbildungsnachweise und ggf. die Kammereintragung als Kopien einzureichen.
4. Vorstellung des Projektteams.
Bisherige Zusammenarbeit des Projektteams auch in Bezug zu den vorgestellten Referenzprojekten.
Eine ausführliche Erläuterung zur Bewertung der Referenzprojekte (P1, P2 und P3) sowie der vorgesehenen Mitarbeiter (PVH + PVTGA+ PT) ist der Auswertungsmatrix zu entnehmen. Andere als unter Punkt 3 des Bewerbungsbogens vorgestellte Referenzen und Projektmitarbeiter werden für den Teilnahmewettbewerb nicht zur Bewertung herangezogen. Die Auswertungsmatrix ist zusammen mit allen Bewerbungsunterlagen auf www.bbr-bund.de veröffentlicht.
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Mindeststandards:
Geforderte Mindeststandards/ Mindestanforderungen
Zu 1.:
Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter (einschließlich. Büroinhaber/n) der letzten 3 Jahre ((2011/ 2012/2013)
muss >= 5 sein.
Davon mind. 3 Mitarbeiter mit Studienabschluss der Fachrichtung Architektur oder Bauingenieur- oder Wirtschaftsingenieurwesen
oder gleichwertig, mit mind. 5 Jahren Berufserfahrung im Bereich Projektsteuerung, im Ø der letzten 3 Jahre (2011/ 2012/2013)
und
mind. 2 Mitarbeiter mit Studienabschluss der Fachrichtung Versorgungstechnik, Elektrotechnik oder gleichwertig, mit mind. 5 Jahren Berufserfahrung im Bereich Projektsteuerung, im Ø der
letzten 3 Jahre (2011/ 2012/2013)
Zu 2.:
Es ist eine Referenzliste vorzulegen mit mindestens drei mit der Bauaufgabe vergleichbaren Referenzprojekten, die ab 01/ 2006 realisiert worden sind (mit Abschluss der Lph 8 gem. HOAI) und die nachfolgenden Mindestanforderungen erfüllen. (Anlage 6 des Bewerbungsbogens)
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— Alle Referenzprojekte realisiert im Zeitraum ab 01/2006 , davon
— mind. ein Projekt mit Nachweis der Projektstufe 5 (Projektabschluss) einschl. Übergabe / Übernahme und Inbetriebnahme der technischen Ausrüstung
— Mindestens zwei Projekte im Bereich Sanierung oder Umbau des vorhandenen Bestandes
— Ein Projekt im Bereich Neubau
— Mindestens ein Projekt mit besonderen gebäudetechnischen Anforderungen (Verhältnis KGR 400 zu KGR 300 mind. 30 %)
— Mindestens ein Projekt mit anrechenbaren Bruttoprojektkosten KG 200 bis 600 nach DIN 276 >= 10,0. Mio EUR
Zu 3.:
Projektleiter/ Projektverantwortlicher Hochbau (PVH) mit Studienabschluss der Fachrichtung Architektur oder Bauingenieur- oder Wirtschaftsingenieurwesen oder gleichwertig, mit mind. 3 Jahren Berufserfahrung als Projektleiter im Bereich der Projektsteuerung.
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Projektleiter/ Projektverantwortlicher TGA (PVTGA) mit Studienabschluss der Fachrichtung Versorgungstechnik, Elektrotechnik oder gleichwertig, mit mind. 3 Jahren Berufserfahrung als Projektleiter im Bereich der Projektsteuerung.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Im Falle einer Beauftragung ist eine Haftpflichtversicherung mit Deckungssummen in Höhe von 511.290 EUR für Personenschäden und von 511.290 EUR für sonstige Schäden, entsprechend Anhang 4 RBBau, nachzuweisen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbestimmungen zu den Verträgen für freiberuflich Tätige (AVB) gemäß Anhang 19 der Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes (RBBau). Weiterhin gilt das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB).
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Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet und ein Mitglied als Projektleiter und Ansprechpartner dem Auftraggeber gegenüber benannt und mit unbeschränkter Vertretungsbefugnis ausgestattet wird.
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Mehrfachbeteiligungen, d.h. parallele Beteiligung als Einzelbieter und gleichzeitig als Gesellschafter einer Bietergemeinschaft, werden ausgeschlossen, sofern die betroffenen Bieter nicht nachweisen, dass die Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden.
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Die Auswahl erfolgt nach den Angaben zur Bewertung, wie im Bewerbungsbogen beschrieben. Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahl maßgebend. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen (§ 10 Abs. 3 VOF).
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Referat A 4.1 - Vergabesachgebiet
Internetadresse: www.bbr.bund.de; www.bund.de; www.evergabe-online.de 🌏

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: VOF 05-166/14
Zusätzliche Informationen
Hinweis 1: Bei Bietergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen und auszufüllen. Die Anlagen und geforderten Nachweise sind im Falle einer Bietergemeinschaft durch jedes Mitglied vorzulegen.
Hinweis 2: Die vorgenannten Erklärungen und der Bewerbungsbogen sind als Formularvordruck im Internet unter der Adresse www.bbr.bund.de unter dem Menüpunkt Baubereich – baufachlicher Service -Vergaben-Freiberufliche Dienstleistungen (VOF) erhältlich. Es ist ausschließlich der vorgesehene Formularvordruck zu verwenden. Der rechtsverbindlich unterzeichnete Bewerbungsbogen mit den Erklärungen ist zusammen mit den geforderten Nachweisen in einem verschlossenen Umschlag an die Vergabestelle des BBR zu senden:
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Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung; Vergabereferat A 4.1; Straße des 17. Juni 112; D-10623 Berlin.
Eine persönliche Übergabe der Bewerbungsunterlagen kann nur innerhalb der Frist im Raum W.001 erfolgen.
Bitte kennzeichnen Sie die Sendung außen auf dem Umschlag deutlich mit dem beigefügten „Aufkleber“:
Der Bewerbungsbogen ist innerhalb der Bewerbungsfrist vollständig ausgefüllt und unterschrieben einzureichen. Fehlende Angaben zum Bewerber bzw. zu den Mindestanforderungen unter Punkt 2 des Bewerbungsbogens führen ebenso wie das Fehlen der Unterschrift auf dem Bewerbungsbogen unmittelbar zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.
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Soweit der Bewerbung die geforderten Unterlagen und Nachweise (Punkt III.2.1.) nicht beiliegen, sind diese auf Anforderung innerhalb der von der Vergabestelle hierfür benannten Frist nachzureichen. Werden die nachgeforderten Unterlagen nicht inner- halb dieser Frist vorgelegt, führt auch dies zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.
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Es besteht kein Anspruch auf Rücksendung der eingereichten Unterlagen.
Auskünfte werden ausschließlich über vergabe.berlin@bbr.bund.de erteilt. Zur Gewährung des gleichen Informationsstandes aller Bewerber werden die Rückfragen sobald sie beantwortet sind laufend unter www.bbr.bund.de unter dem Menüpunkt Baubereich - baufachlicher Service -Vergaben-Freiberufliche Dienstleistungen (VOF) veröffentlicht.
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Hinweis 3: Vor Beauftragung muss eine Sicherheitsüberprüfung (polizeiliche Überprüfung / Anfrage Bundeszentralregister) aller durch den Auftragnehmer zur Projektbearbeitung eingesetzten Mitarbeiter erfolgen.
Datenschutzrechtliche Einwilligungserklärung gem. § 4a BDSG (natürliche Personen).
Die vom Bewerber/ Bieter im Verlauf des Vergabeverfahrens - auf Anforderung - mitgeteilten personenbezogenen Daten werden nach den geltenden Datenschutzbestimmungen, insbesondere des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG), streng vertraulich behandelt und ausschließlich zum Zwecke der Durchführung des Vergabeverfahrens genutzt. Diese Angaben sind Voraussetzung für die Berücksichtigung der Bewerbung/des Angebotes. Angesichts des Umstands, dass bereits mit der Abforderung von Unterlagen personenbezogene Daten erfasst werden, willigt der Bewerber/Bieter bereits mit der Abforderung in die Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten zum Zwecke der Antragsbearbeitung ein. Die Einwilligung ist freiwillig und erfolgt unbeschadet des Rechts zum Widerruf mit Wirkung für die Zukunft, sofern dem keine Rechtsgründe entgegenstehen. Die Nichteinwilligung kann jedoch zur Folge haben, dass die Bearbeitung der Bewerbung/des Angebotes und damit die Berücksichtigung im Vergabeverfahren unmöglich werden.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt - Vergabekammern des Bundes
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 22894990 📞
Fax: +49 2289499163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Zuständig für die Nachprüfung von Vergabeverfahren ist das
Bundeskartellamt - Vergabekammern des Bundes; Villemombler Str. 76; 53123 Bonn; Tel.: +49 22894990; Fax: +49 2289499163.
Gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften unverzüglich, bei der Vergabestelle des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, Referat A 4, Straße des 17. Juni 112 in 10623 Berlin, gerügt werden.
Die Vergabestelle teilt mit, dass eine Rüge jedenfalls dann nicht mehr unverzüglich ist, wenn sie erst nach Ablauf von 8 Kalendertagen, nachdem der Antragsteller den Verstoß erkannt hat, gerügt werden.
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die sich aus diesem Bekanntmachungstext oder aus den Vergabeunterlagen ergeben, müssen innerhalb der Angebots- bzw. Bewerbungsfrist gerügt werden, § 107 Abs. 3 Nr. 2 , Nr. 3 GWB.
Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung beim Bundeskartellamt unter der o.g. Anschrift innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden. Der Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit die Voraussetzungen von § 107 Abs. 3 GWB vorliegen.
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Die Vergabestelle weist ferner auf die Vorschriften der §§ 101 a, 101 b GWB hin. Insbesondere sind die Fristenregelungen in § 101 b Abs. 2 GWB zur Geltendmachung der in § 101 b Abs. 1 GWB genannten Verstöße zu beachten.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung - A 4.1 Vergabesachgebiet
Postanschrift: Straße des 17. Juni 112
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10623
Internetadresse: www.bbr.bund.de 🌏
Fax: +49 30184018450 📠
Quelle: OJS 2014/S 037-061350 (2014-02-19)