Neustrukturierung der elektrischen Energieversorgung, Bundeswehrkrankenhaus Hamburg, Lesserstr. 180, 22049 Hamburg, Technische Ausrüstung

Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, Bundesbauabteilung

Die Bundesbauabteilung der Freien und Hansestadt Hamburg ist vom Bundesministerium der Verteidigung (Bauherr) mit der Baumaßnahme der Bundeswehr „Neustrukturierung der elektrischen Energieversorgung“ im Bundeswehrkrankenhaus Hamburg (BWK) beauftragt worden.
Die Liegenschaft besteht aus 18 Gebäuden. In diesen sind die verschieden Nutzungen des Krankenhausbetriebes untergebracht. Im Wesentlichen sind dies: Ein Bettenhaus mit 320 Betten, Notaufnahme und Intensivstation, ein OP-Gebäude mit 6 OPs, Sterilisation und Bäderabteilung und ein Haupthaus (Haus 1). Dieses Gebäude aus dem Jahre 1937 ist denkmalgeschützt, viergeschossig und über 300 m lang, daran schließt sich der sog. Kreuzbau und ein etwas kleinerer Nordflügel an. Im Haus 1 sind neben Büro- und Unterkunftsnutzungen mehrere medizinische Fachuntersuchungsstellen sowie eine Apotheke, eine Radiologie mit MRT und CT, eine Küche und die DV-Abteilung untergebracht. Außerdem befinden sich auf der Liegenschaft ein sechsgeschossiges Schwesternwohnheim, ein Hubschrauberhangar mit Rettungswache, der Psychologische Dienst sowie einige kleinere Gebäude mit Verwaltung, Heizhaus, Netzersatzanlage, Casino und Sanitätsfachschule.
Das Gelände ist ca. 0,25 km² groß und wird vom Netzbetreiber mit 10 kV und ca. 280 MVA eingespeist. Die Energie wird über ein eigenes 10 kV Netz auf vier Energiezentralen verteilt.
In der Liegenschaft sind umfangreiche Um- und Erweiterungsbauten geplant. Unter anderem soll der Nordflügel abgerissen und durch ein neues Gebäude ersetzt werden. Die elektrische Energieversorgungsanlage ist auf dem Stand der VDE 107 errichtet. Auch das Notstromaggregat hat mit 900 kVA seine Ausbaureserve erreicht.
Bauaufgabe:
Gegenstand dieses Verfahrens ist die Vergabe von Leistungen für die Aufstellung der Entscheidungsunterlage-Bau (ES-Bau) in der Qualität einer Entwurfsunterlage-Bau (EW-Bau), der Ausführungsplanung und die spätere Bauausführung für eine umfassende Grundsanierung und Neustrukturierung der Stromversorgung mit den notwendigen Provisorien und Interimsmaßnahmen. Die Bauaufgabe erfolgt parallel zu einer weiteren Maßnahme, mittels der die gesamten Versorgungsleitungen (Wasser, Abwasser etc.) neu strukturiert werden.
Die gesamte Energieverteilung ist an die aktuelle Vorschriftenlage nach VDE 0100 Teil 710 anzupassen. Hierzu muss ein redundantes 10 kV Netz mit den dazugehörigen Energiezentralen errichtet werden. Das Notstromaggregat ist zu ergänzen bzw. zu erneuern. Als besondere Schwierigkeit kommt hinzu, dass der Krankenhausbetrieb möglichst wenig oder gar nicht unterbrochen werden darf. Die Anlage muss außerdem zukunftsorientiert projektiert werden.
Planungsgrundlagen:
Es liegt bereits eine Entwicklungsplanung mit einer Grobkostenschätzung für die Gesamtliegenschaft vor. Derzeit wird eine Machbarkeitsstudie zur Ersatzstromversorgung erstellt. Die Unterlagen werden den Bietern im Rahmen der Angebotsaufforderung zur Verfügung gestellt. Die Planung und der Ausbau erfolgen entsprechend den aktuell gültigen Standards der BFR der Bundeswehr.
Leistungsbild:
Ziel dieses Vergabeverfahrens ist die Vergabe des Leistungsbereiches Technische Ausrüstung ab Leistungsphase 2, 3, 5 bis 8 gem. § 55 HOAI, Anlagengruppe 4 gem. § 53 (2) HOAI i. V. m. der BFR der Bundeswehr. Die Gesamtbaukosten für die Umsetzung der Maßnahme belaufen sich auf ca. 7 800 000 EUR brutto für die Kostengruppen 200 bis 600.
Projektdauer:
Der Auftrag umfasst zunächst die LPH 2 und 3. Die Aufstellung der Entscheidungsunterlage-Bau (ES-Bau) soll in der Qualität einer Entwurfsunterlage-Bau (EW-Bau) erfolgen und bei einer voraussichtlichen Beauftragung im April 2015 bis Oktober 2015 abgeschlossen werden. Es ist beabsichtigt, bei Fortsetzung der Maßnahme die LPH 5-8 zu beauftragen. Als Baubeginn ist Oktober 2016 vorgesehen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-12-15. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-11-11.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-11-11 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2014-11-11)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Menge oder Umfang:
Die zu vergebenen Leistungen auf Grundlage der HOAI 2013 bestehen aus:Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI, Anlagengruppe 4 gem. § 53 (2) HOAI, LPH 2, 3, 5 bis 8. Der geschätzte Auftragswert liegt bei 550 000 EUR ohne Nebenkosten und ohne Umsatzsteuer.550 000
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Gesamtwert des Auftrags: 550 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, Bundesbauabteilung
Postanschrift: Pappelallee 41
Postleitzahl: 22089
Postort: Hamburg
Kontakt
E-Mail: poststellebundesbauabteilung@bba.hamburg.de 📧
Telefon: +49 4042842223 📞
Fax: +49 40427921200 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-11-11 📅
Einreichungsfrist: 2014-12-15 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-11-14 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 220-389185
ABl. S-Ausgabe: 220
Zusätzliche Informationen
Die Anträge auf Teilnahme am Vergabeverfahren (Bewerbungsbogen mit Anlagen) sind in einem verschlossenen Umschlag, deutlich sichtbar gekennzeichnet mit der Auftragsbezeichnung, bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist auf dem Postweg an die Vergabestelle zu senden oder dem Auftraggeber direkt zu überreichen. Bewerbungen per E-Mail oder Fax sind nicht zulässig. Bitte beschriften Sie den Umschlag der Teilnahmeanträge wie folgt: „VOF Vergabeverfahren Neustrukturierung elektrische Energieversorgung, Bundeswehrkrankenhaus Hamburg, Lesserstraße 180, 22049 Hamburg“. Der Teilnahmeantrag ist zu richten an: Freie und Hansestadt Hamburg, Bundesbauabteilung, Pappelallee 41, 22089 Hamburg, Deutschland. Der für den Teilnahmeantrag zwingend zu verwendende Bewerbungsbogen sowie die Anlagenvordrucke sind unter der in Ziff. I.1) genannten E-Mail-Adresse (poststellebundesbauabteilung@bba.hamburg.de) anzufordern. Der Bewerbungsbogen ist innerhalb der Bewerbungsfrist vollständig ausgefüllt, mit Angabe der dort einzutragenden Punktzahlen und rechtsverbindlich unterschrieben einzureichen. Fehlende Angaben und Unterlagen zu den Ausschlussgründen unter Pkt. 2 oder den Mindestanforderungen unter Pkt. 3 des Bewerbungsbogens führen ebenso wie das Fehlen der Unterschrift auf dem Bewerbungsbogen unmittelbar zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren. Im Falle von Bewerbergemeinschaften oder der Einschaltung von Nachunternehmern, ist ein Bewerbungsbogen abzugeben, der alle geforderten Erklärungen und Nachweise für alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft bzw. für alle Nachunternehmer enthält. Anlagen und Nachweise, die sich nur auf ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. auf einen Nachunternehmer beziehen, sind als solche kenntlich zu machen. Es besteht kein Anspruch auf Rücksendung der eingereichten Unterlagen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Bundesbauabteilung der Freien und Hansestadt Hamburg ist vom Bundesministerium der Verteidigung (Bauherr) mit der Baumaßnahme der Bundeswehr „Neustrukturierung der elektrischen Energieversorgung“ im Bundeswehrkrankenhaus Hamburg (BWK) beauftragt worden.
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Die Liegenschaft besteht aus 18 Gebäuden. In diesen sind die verschieden Nutzungen des Krankenhausbetriebes untergebracht. Im Wesentlichen sind dies: Ein Bettenhaus mit 320 Betten, Notaufnahme und Intensivstation, ein OP-Gebäude mit 6 OPs, Sterilisation und Bäderabteilung und ein Haupthaus (Haus 1). Dieses Gebäude aus dem Jahre 1937 ist denkmalgeschützt, viergeschossig und über 300 m lang, daran schließt sich der sog. Kreuzbau und ein etwas kleinerer Nordflügel an. Im Haus 1 sind neben Büro- und Unterkunftsnutzungen mehrere medizinische Fachuntersuchungsstellen sowie eine Apotheke, eine Radiologie mit MRT und CT, eine Küche und die DV-Abteilung untergebracht. Außerdem befinden sich auf der Liegenschaft ein sechsgeschossiges Schwesternwohnheim, ein Hubschrauberhangar mit Rettungswache, der Psychologische Dienst sowie einige kleinere Gebäude mit Verwaltung, Heizhaus, Netzersatzanlage, Casino und Sanitätsfachschule.
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Das Gelände ist ca. 0,25 km² groß und wird vom Netzbetreiber mit 10 kV und ca. 280 MVA eingespeist. Die Energie wird über ein eigenes 10 kV Netz auf vier Energiezentralen verteilt.
In der Liegenschaft sind umfangreiche Um- und Erweiterungsbauten geplant. Unter anderem soll der Nordflügel abgerissen und durch ein neues Gebäude ersetzt werden. Die elektrische Energieversorgungsanlage ist auf dem Stand der VDE 107 errichtet. Auch das Notstromaggregat hat mit 900 kVA seine Ausbaureserve erreicht.
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Bauaufgabe:
Gegenstand dieses Verfahrens ist die Vergabe von Leistungen für die Aufstellung der Entscheidungsunterlage-Bau (ES-Bau) in der Qualität einer Entwurfsunterlage-Bau (EW-Bau), der Ausführungsplanung und die spätere Bauausführung für eine umfassende Grundsanierung und Neustrukturierung der Stromversorgung mit den notwendigen Provisorien und Interimsmaßnahmen. Die Bauaufgabe erfolgt parallel zu einer weiteren Maßnahme, mittels der die gesamten Versorgungsleitungen (Wasser, Abwasser etc.) neu strukturiert werden.
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Die gesamte Energieverteilung ist an die aktuelle Vorschriftenlage nach VDE 0100 Teil 710 anzupassen. Hierzu muss ein redundantes 10 kV Netz mit den dazugehörigen Energiezentralen errichtet werden. Das Notstromaggregat ist zu ergänzen bzw. zu erneuern. Als besondere Schwierigkeit kommt hinzu, dass der Krankenhausbetrieb möglichst wenig oder gar nicht unterbrochen werden darf. Die Anlage muss außerdem zukunftsorientiert projektiert werden.
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Planungsgrundlagen:
Es liegt bereits eine Entwicklungsplanung mit einer Grobkostenschätzung für die Gesamtliegenschaft vor. Derzeit wird eine Machbarkeitsstudie zur Ersatzstromversorgung erstellt. Die Unterlagen werden den Bietern im Rahmen der Angebotsaufforderung zur Verfügung gestellt. Die Planung und der Ausbau erfolgen entsprechend den aktuell gültigen Standards der BFR der Bundeswehr.
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Leistungsbild:
Ziel dieses Vergabeverfahrens ist die Vergabe des Leistungsbereiches Technische Ausrüstung ab Leistungsphase 2, 3, 5 bis 8 gem. § 55 HOAI, Anlagengruppe 4 gem. § 53 (2) HOAI i. V. m. der BFR der Bundeswehr. Die Gesamtbaukosten für die Umsetzung der Maßnahme belaufen sich auf ca. 7 800 000 EUR brutto für die Kostengruppen 200 bis 600.
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Projektdauer:
Der Auftrag umfasst zunächst die LPH 2 und 3. Die Aufstellung der Entscheidungsunterlage-Bau (ES-Bau) soll in der Qualität einer Entwurfsunterlage-Bau (EW-Bau) erfolgen und bei einer voraussichtlichen Beauftragung im April 2015 bis Oktober 2015 abgeschlossen werden. Es ist beabsichtigt, bei Fortsetzung der Maßnahme die LPH 5-8 zu beauftragen. Als Baubeginn ist Oktober 2016 vorgesehen.
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Menge oder Umfang:
Die zu vergebenen Leistungen auf Grundlage der HOAI 2013 bestehen aus:
Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI, Anlagengruppe 4 gem. § 53 (2) HOAI, LPH 2, 3, 5 bis 8. Der geschätzte Auftragswert liegt bei 550 000 EUR ohne Nebenkosten und ohne Umsatzsteuer.
Beschreibung der Optionen:
Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI, Anlagengruppe 4 gem. § 53 (2) HOAI, LPH 5 bis 8 in noch vom Auftraggeber festzulegenden Stufen.
Dauer: 6 Monate
Referenznummer: 4121 G 1402 - BBA VOF 2014/02
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Hamburg.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Der Bewerber hat den Teilnahmeantrag in Form eines vollständig ausgefüllten und unterschriebenen Bewerbungsbogens mit Angabe der dort einzutragenden Punktzahlen und den geforderten Erklärungen, Anlagen und Nachweisen zu den Ziffern III.2.1) bis III.2.3) abzugeben.
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Die Anlagen und Nachweise sind separat in der im Bewerbungsbogen vorgegebenen Reihenfolge geheftet vorzulegen.
Der Bewerbungsbogen und die beigefügten Anlagenvordrucke sind bei der in Ziff. I.1) genannten Kontaktstelle anzufordern. Darüber hinaus gehende Informationsunterlagen sind nicht erwünscht und werden nicht berücksichtigt.
Für den Fall einer Bewerbergemeinschaft und für den Fall, dass der Bewerber beabsichtigt, sich bei der Erfüllung des Auftrags der Kapazitäten anderer Unternehmen zu bedienen (Nachunternehmer), ist ein Bewerbungsbogen abzugeben, der alle geforderten Erklärungen und Nachweise für alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft bzw. für alle Nachunternehmer enthält. Anlagen und Nachweise, die sich nur auf ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. auf einen Nachunternehmer beziehen, sind als solche kenntlich zu machen.
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Die Nachweise müssen aktuell, nicht älter als 12 Monate (bis auf Kammerurkunden, Diplom-Urkunden und Referenzschreiben) und noch gültig sein. Fremdsprachige Bescheinigungen bedürfen einer Übersetzung in die deutsche Sprache.
Ausländische Bewerber können an der Stelle der geforderten Eignungsnachweise auch vergleichbare Nachweise vorlegen. Sie werden anerkannt, wenn sie nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden.
Geforderte Erklärungen und Nachweise:
1. Vollständig ausgefüllter und rechtsverbindlich unterschriebener Bewerbungsbogen.
2. Eigenerklärung zu wirtschaftlichen und / oder rechtlichen Verknüpfungen zu anderen Unternehmen gem. § 4 Abs. 2 VOF.
3. Eigenerklärung zur beabsichtigten Zusammenarbeit mit Anderen in auf den Auftrag bezogen relevanter Weise gem. § 4 Abs. 2 VOF.
4. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Auftragsanteile der Mitglieder zu benennen, wobei jedes einzelne Mitglied seine Eignung für die Leistung nachweisen muss, die es übernehmen soll.
5. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist eine Vollmachtserklärung mit Benennung eines bevollmächtigen Vertreters nachzuweisen (Vordruck Anlage 1).
6. Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers sind die Auftragsanteile, die als Unterauftrag vom Auftragnehmer vergeben werden sollen, zu benennen.
7. Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers ist eine Verpflichtungserklärung nach § 5 Abs. 6 VOF vorzulegen (Vordruck Anlage 2).
8. Eigenerklärungen über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. § 4 Abs. 6 a-g VOF und über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. § 4 Abs. 9 a-d VOF (Vordruck Anlage 3).
9. Namen und berufliche Qualifikation der Personen, die die Leistung im Auftragsfall tatsächlich erbringen sollen gem. § 4 Abs. 3 VOF.
10. Nachweis der geforderten Qualifikation des Bewerbers. Sofern es sich bei dem Bewerber um eine juristische Person handelt, ist die Qualifikation des verantwortlichen Berufsangehörigen gem. § 19 Abs. 3 VOF nachzuweisen.
11. Nachweis über den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung mit den unter Ziff. III.1.1 genannten Deckungssummen gem. § 5 Abs. 4 a VOF.
Genauere Angaben und die zu verwendenden Vordrucke entnehmen Sie bitte dem Bewerbungsbogen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Für den Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sind folgende Auskünfte zu erteilen:
1. Bescheinigung über den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung: Nachweis siehe unter Ziff. III.2.1).
2. Die Leistungsfähigkeit ist durch die Erklärung über den Gesamtumsatz und den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen des Bewerbers im Bereich Krankenhaus/Klinikbau und elektrischer Energieversorgung in den letzten 3 Geschäftsjahren (2012, 2013, 2014) gem. § 5 Abs. 4 c VOF nachzuweisen.
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Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Umsatzzahlen zu addieren; im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers darf der Umsatz des Nachunternehmers nur entsprechend seines Anteils am Gesamtauftrag hinzugerechnet werden, wenn der Nachunternehmer diesen Umsatz mit vergleichbaren Leistungen erzielt hat.
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Mindeststandards:
Mindeststandard zu 1.:
Vgl. III.1.1).
Mindeststandard zu 2.:
Der durchschnittliche Jahresumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre im Bereich Technische Ausrüstung muss mindestens 300 000 EUR (netto) betragen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Für den Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit sind folgende Auskünfte zu erteilen:
1. Vorstellung von drei Projektbearbeitern des Projektteams mit folgenden Angaben zu deren Qualifikation gem. § 5 Abs. 5 a) VOF:
Ausbildung und berufliche Qualifikation, Berufserfahrung, Bürozugehörigkeit in Jahren, Berufserfahrung mit vergleichbaren Projekten, persönliche Referenzliste, Einbindung in die Referenzprojekte, bisherige Zusammenarbeit des Projektteams.
Studiennachweise und Fortbildungsnachweise der für das Projekt vorgesehenen Mitarbeiter sind in Kopie vorzulegen.
Detaillierte Angaben entnehmen Sie bitte dem Bewerbungsbogen (Vordrucke Anlage 7 und 7A).
2. Vorstellung von max. drei mit der Bauaufgabe vergleichbaren Referenzprojekten gem. § 5 Abs. 5 b) VOF. Darüber hinausgehende Projektbeispiele werden nicht berücksichtigt.
Aus den Referenzen soll die Qualifikation des Bewerbers hinsichtlich der Erfahrung mit vergleichbaren Projekten, Größenordnung und Leistungsbereichen ersichtlich werden.
Die Referenzprojekte sind mit folgenden Angaben einzureichen:
Art der Baumaßnahme, Auftraggeber und Ansprechpartner, Referenzschreiben oder Eigenerklärung, Art und Umfang der beauftragten Leistungen, Zeitraum der Leistungserbringung, Projektkosten, Ausweis der Nachunternehmerleistungen, projektspezifische Kriterien.
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Für jedes Projekt hat eine Darstellung in Wort und Bild (farbig) max. auf 4 Seiten DIN A 4 zu erfolgen. Die Seiten sind jeweils zu nummerieren, Seiten ab der Seite 5 werden nicht gewertet. Die Referenzschreiben werden nicht zu den 4 Seiten gezählt. Unterlagen per E-Mail oder Fax sind nicht zulässig.
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Die Referenzprojekte müssen dem Bewerber eindeutig zuzuordnen sein.
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft können die Referenzprojekte von jedem Partner der Bewerbergemeinschaft eingereicht werden (insgesamt max. drei Referenzen pro Bewerbergemeinschaft).
Detaillierte Angaben entnehmen Sie bitte dem Bewerbungsbogen (Vordruck Anlage 8).
3. Angaben zur personellen Ausstattung des Bewerbers während der letzten 3 Jahre (2014, 2013, 2012); differenziert nach Ausbildung, Fachrichtung und Bürozugehörigkeit der Mitarbeiter und Führungskräfte gemäß § 5 Abs. 5 d) VOF.
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Mitarbeiterzahlen zu addieren. Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers können nur die Mitarbeiter des Nachunternehmers hinzugerechnet werden, die für den entsprechenden Leistungsanteil eingesetzt werden.
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4. Erläuterung über welche technische Büroausstattung (DV-Geräte, Hard- und Software) der Bewerber verfügt nach § 5 Abs. 5 e) VOF.
Genauere Angaben entnehmen Sie bitte dem Bewerbungsbogen.
Mindeststandards:
Vorstellung des Projektleiters, eines Projektmitarbeiters und des Bauleiters mit jeweils Studienabschluss der Fachrichtung Elektrotechnik (Dipl.-Ing. TH/FH bzw. Master/Bachelor).
Hiervon müssen alle Projektbearbeiter mind. 5 Jahre Berufserfahrung in der für die Projektbearbeitung vorgesehenen Funktion nachweisen.
1. Referenzprojekt A: Mit mindestens dem Referenzprojekt A ist die Erfahrung mit der Planung und Realisierung (LPH 3 bis 8) einer komplexen Energieversorgung im Krankenhaus mit getrennter AV/SV Versorgung nachzuweisen.
2. Referenzprojekt B: Mit mindestens dem Referenzprojekt B ist die Erfahrung mit der Planung und Realisierung (LPH 3 bis 8) eines Umbaus einer komplexen Energieversorgung im laufenden Betrieb nachzuweisen.
3. Bei allen drei Referenzprojekten liegt der Leistungszeitraum der LPH 3 bis 8 innerhalb der letzten 8 Jahre (2006 bis 2014). Mindestens ein Projekt muss baulich fertig gestellt sein, d. h., die LPH 8 muss abgeschlossen sein (Stand: 12/2014).
4. Für alle drei Referenzprojekte ist eine projektbezogene Referenzbescheinigung oder Eigenerklärung (mit Art, Umfang LPH, Leistungszeit, Rechnungswert) einzureichen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Haftpflichtversicherung in Höhe von mindestens:
Personenschäden 2 000 000 EUR (pro Schadensfall), Sonstige Schäden: 2 000 000 EUR (pro Schadensfall) bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut.
Versicherungsnachweise bei Bewerbergemeinschaften müssen von der Bewerbergemeinschaft oder jedem Mitglied einzeln und die Deckungssummen in voller Höhe nachgewiesen werden.
Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das 2-fache der Deckungssumme beträgt.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Vergütung erfolgt unter Zugrundelegung der Honorarvorschriften der HOAI 2013. Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes (RBBau).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet. Mehrfachbeteiligungen, d. h. parallele Beteiligung als Einzelbieter und gleichzeitig als Mitglied einer Bietergemeinschaft, sind unzulässig und werden ausgeschlossen.
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Sonstige besondere Bedingungen:
Der Auftragnehmer hat die gesetzlichen Bestimmungen und die Verwaltungsvorschriften für das Öffentliche Bauwesen in der jeweils geltenden Fassung zu beachten, insbesondere:
— die Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes (RBBau),
— das Vergabe- und Vertragsbuch für die Baumaßnahmen des Bundes (VHB),
— die Baufachlichen Richtlinien für die Durchführung von Baumaßnahmen der Bundeswehr (BFR),
— die allgemeinen Umdrucke für Baumaßnahmen der Bundeswehr.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Als Berufsqualifikation gemäß § 19 VOF wird der Beruf des Ingenieurs/in für die Leistungen gem. § 55 HOAI gefordert.
Die für die Erbringung der Leistung benannten müssen eine abgeschlossene Fachausbildung als Dipl.-Ing. TH/FH bzw. Bachelor/Master an Universitäten oder Fachhochschulen oder vergleichbare Berufserfahrung aufweisen.
Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe verantwortliche Berufsangehörige benennen, die die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllen.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Der Auftraggeber wählt anhand der erteilten Auskünfte über die Eignung der Bewerber sowie anhand der Auskünfte und Formalien, die zur Beurteilung der von diesen zu erfüllenden wirtschaftlichen und technischen Mindestanforderungen erforderlich sind, unter den Bewerbern, die nicht ausgeschlossen wurden und die genannten Anforderungen erfüllen, diejenigen aus, die er zur Verhandlung auffordert. Dabei ist die erreichte Punktzahl für die Auswahl maßgebend. Die Auswahl erfolgt nach den für die technische Leistungsfähigkeit (Bewertung der Referenzprojekte und des Projektteams) vergebenen Punkten. Genauere Angaben der zu vergebenen Punkte entnehmen Sie bitte den Anlagen 7 und 8. Erreichen mehrere Bewerber die gleiche Punktzahl und ist die Bewerberanzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zugrunde gelegten Kriterien größer als 5 Büros, behält sich die Vergabestelle vor, gem. § 10 Abs. 3 VOF unter den punktgleichen Bewerbern zu losen.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Vergabestelle
Frau Stefanie Kiegeland

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 4121 G 1402 - BBA VOF 2014/02
Zusätzliche Informationen
Die Anträge auf Teilnahme am Vergabeverfahren (Bewerbungsbogen mit Anlagen) sind in einem verschlossenen Umschlag, deutlich sichtbar gekennzeichnet mit der Auftragsbezeichnung, bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist auf dem Postweg an die Vergabestelle zu senden oder dem Auftraggeber direkt zu überreichen. Bewerbungen per E-Mail oder Fax sind nicht zulässig.
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Bitte beschriften Sie den Umschlag der Teilnahmeanträge wie folgt:
„VOF Vergabeverfahren Neustrukturierung elektrische Energieversorgung, Bundeswehrkrankenhaus Hamburg, Lesserstraße 180, 22049 Hamburg“.
Der Teilnahmeantrag ist zu richten an:
Freie und Hansestadt Hamburg, Bundesbauabteilung, Pappelallee 41, 22089 Hamburg, Deutschland.
Der für den Teilnahmeantrag zwingend zu verwendende Bewerbungsbogen sowie die Anlagenvordrucke sind unter der in Ziff. I.1) genannten E-Mail-Adresse (poststellebundesbauabteilung@bba.hamburg.de) anzufordern.
Der Bewerbungsbogen ist innerhalb der Bewerbungsfrist vollständig ausgefüllt, mit Angabe der dort einzutragenden Punktzahlen und rechtsverbindlich unterschrieben einzureichen. Fehlende Angaben und Unterlagen zu den Ausschlussgründen unter Pkt. 2 oder den Mindestanforderungen unter Pkt. 3 des Bewerbungsbogens führen ebenso wie das Fehlen der Unterschrift auf dem Bewerbungsbogen unmittelbar zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.
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Im Falle von Bewerbergemeinschaften oder der Einschaltung von Nachunternehmern, ist ein Bewerbungsbogen abzugeben, der alle geforderten Erklärungen und Nachweise für alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft bzw. für alle Nachunternehmer enthält. Anlagen und Nachweise, die sich nur auf ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. auf einen Nachunternehmer beziehen, sind als solche kenntlich zu machen.
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Es besteht kein Anspruch auf Rücksendung der eingereichten Unterlagen.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes – Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 22894990 📞
Fax: +49 2289499163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß § 107 Abs. 1 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
Der Antrag ist gemäß § 107 Abs. 3 Nr.1 GWB unzulässig, wenn der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftragnehmer nicht unverzüglich gerügt hat.
Die Rüge gilt nur dann als unverzüglich, wenn sie unverzüglich, spätestens innerhalb von 14 Kalendertagen, nach Kenntnis des behaupteten Verstoßes eingelegt wird.
Des Weiteren ist gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB der Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn mehr als 15 Tage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, Bundesbauabteilung, BBA 2
Postanschrift: Pappelallee 41
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 22089
Fax: +49 40427921200 📠
Quelle: OJS 2014/S 220-389185 (2014-11-11)