Objektplanung für Ingenieurbauwerke, hier: Bauoberleitung und Örtliche Bauüberwachung

Bremischer Deichverband am rechten Weserufer

Der Auftrag betrifft die Ingenieurleistungen im Rahmen der Erhöhung des Landesschutzdeiches in Bremen – Blumenthal im Bereich des Rönnebecker Hafens und der Weser. Konkret geht es um die Leistungsphase 8 (Bauoberleitung) der Objektplanung für Ingenieurbauwerke (§ 41 ff. HOAI 2013), sowie die diesbezügliche Örtliche Bauüberwachung als Besondere Leistung. Die Leistungsphasen 1 bis 7 wurden bereits vollständig erbracht und abgeschlossen. Diesbezüglich aussagekräftige Unterlagen werden den Bietern, welche zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden, zur Verfügung gestellt. Bei der Baumaßnahme handelt es sich im wesentlichen um den Neubau einer ca. 350 m langen, ufereinfassenden Hochwasserschutzwand (Bohlenlänge ca. 25-30 m) aus rückverankerten Spundwänden unter Berücksichtigung der vorhandenen, abgängigen Hochwasserschutzspundwand. Hinzu kommt der Bau eines Deichscharts sowie die Sanierung eines Schöpfwerks. Dem Deichverband werden für diesen Auftrag Zuwendungen aus Bundes- und Landesmitteln für die Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ gewährt.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-09-16. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-08-07.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-08-07 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2014-08-07)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Planungsleistungen für Dämme
Menge oder Umfang: Anrechenbare Kosten (Baukosten).4 800 000
Gesamtwert des Auftrags: 4 800 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Planungsleistungen für Dämme 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bremischer Deichverband am rechten Weserufer
Postanschrift: Am Lehester Deich 149
Postleitzahl: 28357
Postort: Bremen
Kontakt
Internetadresse: http://www.dvr-bremen.de 🌏
E-Mail: info@deichverband.de 📧
Telefon: +49 421207650 📞
Fax: +49 4212076515 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-08-07 📅
Einreichungsfrist: 2014-09-16 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-08-12 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 153-275154
ABl. S-Ausgabe: 153
Zusätzliche Informationen
a) Bewerber richten ihren Teilnahmeantrag in einem verschlossenen Umschlag an die unter I.1) genannte Adresse. Anderweitige Übersendungen (per E-Mail, Telefax, etc.) sind ausgeschlossen. Maßgeblich zur Fristwahrung ist der Eingang beim Auftraggeber, nicht der Poststempel. Verspätet eingegangene Anträge bleiben unberücksichtigt. b) Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Erklärungen und Unterlagen kurzfristig unter Fristsetzung bei den Bewerbern nachzufordern. Ein Anspruch auf Nachforderung besteht für den Bewerber nicht.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Auftrag betrifft die Ingenieurleistungen im Rahmen der Erhöhung des Landesschutzdeiches in Bremen – Blumenthal im Bereich des Rönnebecker Hafens und der Weser. Konkret geht es um die Leistungsphase 8 (Bauoberleitung) der Objektplanung für Ingenieurbauwerke (§ 41 ff. HOAI 2013), sowie die diesbezügliche Örtliche Bauüberwachung als Besondere Leistung. Die Leistungsphasen 1 bis 7 wurden bereits vollständig erbracht und abgeschlossen. Diesbezüglich aussagekräftige Unterlagen werden den Bietern, welche zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden, zur Verfügung gestellt. Bei der Baumaßnahme handelt es sich im wesentlichen um den Neubau einer ca. 350 m langen, ufereinfassenden Hochwasserschutzwand (Bohlenlänge ca. 25-30 m) aus rückverankerten Spundwänden unter Berücksichtigung der vorhandenen, abgängigen Hochwasserschutzspundwand. Hinzu kommt der Bau eines Deichscharts sowie die Sanierung eines Schöpfwerks. Dem Deichverband werden für diesen Auftrag Zuwendungen aus Bundes- und Landesmitteln für die Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ gewährt.
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Menge oder Umfang: Anrechenbare Kosten (Baukosten).

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
a) Nachweis über die Berechtigung zum Führen der Berufsbezeichnung „Ingenieur“.
b) Erklärung gem. § 4 Abs. 2 VOF darüber, ob und auf welche Art der Bewerber mit anderen Unternehmen verknüpft ist oder auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeitet.
c) Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 4 Abs. 6 VOF und § 4 Abs. 9 VOF.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
a) Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung mit der Deckungssumme von mind. 3 000 000 EUR für Personenschäden und 1 500 000 EUR für sonstige Schäden.
b) Eigenerklärung über den Gesamtumsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
c) Eigenerklärung über den Umsatz für vergleichbare Aufgaben in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.
Mindeststandards:
Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung mit der Deckungssumme von mind. 3 000 000 EUR für Personenschäden und 1 500 000 EUR für sonstige Schäden
Technische und berufliche Fähigkeiten:
a) Eigenerklärung zu Referenzprojekten, welche mit der ausgeschriebenen Aufgabe vergleichbar sind und innerhalb der letzten 3 Jahre abgeschlossen wurden oder noch andauern.
b) Eigenerklärung über die durchschnittliche Anzahl an Mitarbeitern der letzten 3 Kalenderjahre unterteilt nach Berufsträgern und sonstigen Mitarbeitern.
Mindeststandards:
Es müssen Erklärungen zu mindestens 2 Referenzprojekten abgegeben werden, die mit der ausgeschriebenen Aufgabe vergleichbar sind und innerhalb der letzten 3 Jahre abgeschlossen wurden oder noch andauern.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Keine.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Ergeben sich aus den Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften müssen zusammen mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern zu unterzeichnende Erklärung darüber abgeben, dass alle Mitglieder gesamtschuldnerisch haften. Gleichzeitig haben sie einen dem Auftraggeber gegenüber bevollmächtigten Vertreter zu benennen. Ebenso haben sie anzugeben, wie im Auftragsfall die Arbeitsteilung zwischen den Mitgliedern der Bietergemeinschaft erfolgen soll. Mitglieder einer Bietergemeinschaft dürfen sich nicht durch eine weitere Bewerbung (Einzelbewerbung oder als Mitglieder einer weiteren Bietergemeinschaft) an diesem Verfahren beteiligen. Der Auftraggeber behält sich vor, Bietergemeinschaften, deren Mitglieder sich mehrfach beworben haben, wegen Verstoßes gegen das Wettbewerbsprinzip vom weiteren Verfahren auszuschließen.
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Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatlandes am Tag der Bekanntmachung zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ berechtigt sind.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Auswahlkriterien:
Zur Abgabe eines Angebots werden ausschließlich Bewerber aufgefordert, die über die erforderliche Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit (Eignung) verfügen. Geeignet sind Bewerber, wenn sie die unter III.2.1) geforderten Erklärungen und Unterlagen eingereicht und die unter III.2.2) und III.2.3) geforderten Mindestbedingung erfüllt haben. Sofern mehr Teilnahmeanträge von geeigneten Bewerbern eingehen, als Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert werden sollen, so findet eine Auswahlentscheidung durch den Auftraggeber statt. Hierfür bewertet der Auftraggeber die gem. III.2.2) erklärten Umsätze für vergleichbare Aufgaben der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, die gem. III.2.3) angegebenen Referenzprojekte, die mit der vorliegenden Aufgabe vergleichbar sind und innerhalb der letzten 5 Jahre abgeschlossen wurden oder noch andauern und die gem. III.2.3) angegebenen durchschnittlich beschäftigten Berufsträger, die an mit der ausgeschriebenen Aufgabe vergleichbaren Projekten in den letzten 3 Kalenderjahren beschäftigt waren im Verhältnis zu allen beschäftigten Berufsträgern. Für jede Kategorie vergibt der Auftraggeber maximal 10 Punkte. Die Kategorien gehen in folgender Gewichtung in die Wertung ein: 50 % Referenzen in den vergangenen 5 Jahren, 30 % Umsatz für vergleichbare Aufgaben der letzten 3 Jahre im Verhältnis zum Gesamtumsatz, 20 % Durchschnittliche Anzahl der mit vergleichbaren Aufgaben beschäftigten Berufsträgerin den letzten drei Kalenderjahren. Nach diesem Verfahren wählt der Auftraggeber unter den geeigneten Bewerbern 3 aus, die er zur Abgabe von Angeboten auffordern wird.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Hrn. Dülge

Referenz
Zusätzliche Informationen
a) Bewerber richten ihren Teilnahmeantrag in einem verschlossenen Umschlag an die unter I.1) genannte Adresse. Anderweitige Übersendungen (per E-Mail, Telefax, etc.) sind ausgeschlossen. Maßgeblich zur Fristwahrung ist der Eingang beim Auftraggeber, nicht der Poststempel. Verspätet eingegangene Anträge bleiben unberücksichtigt.
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b) Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Erklärungen und Unterlagen kurzfristig unter Fristsetzung bei den Bewerbern nachzufordern. Ein Anspruch auf Nachforderung besteht für den Bewerber nicht.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer der freien Hansestadt Bremen
Postanschrift: Ansgaritorstr. 2
Postort: Bremen
Postleitzahl: 28195
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@bau.bremen.de 📧
Telefon: +49 4213616704 📞
Fax: +49 4214966704 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) ist der Antrag auf Nachprüfung unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen ist. Nähere Angaben zur Einlegung von Rechtsbehelfen: „Informationsblatt zum Rechtsschutz bei der Vergabe öffentlicher Aufträge“ unter www.bundeskartellamt.de
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Quelle: OJS 2014/S 153-275154 (2014-08-07)