Objektplanung Gebäude (Architektenleistungen) nach HOAI Leistungsphasen 1-8 für die Sanierung des Dienstgebäudes der Filiale Stuttgart (Theodor-Heuss-Straße 20, 70174 Stuttgart), Projekt 34.0276 KOBRA
Die Deutsche Bundesbank beabsichtigt, das in den 1970-iger Jahren errichtete und Ende der 1990-iger Jahre teilumgebaute Dienstgebäude der Filiale Stuttgart zu sanieren. Das mehrgeschossige Verwaltungsgebäude besitzt 3 Untergeschosse und 7 Obergeschosse, davon 1 Technikgeschoss. Die technischen Zentralen und Einrichtungen befinden sich im 6. OG sowie in den Untergeschossen, in denen auch eine 2-geschossige Tiefgarage vorhanden ist. Die Fassade aus dem Errichtungsjahr besteht aus einer Stahl-Glas-Konstruktion mit Paneelelementen im Brüstungsbereich. Darüber hinaus gibt es folgende Funktionsbereiche und Anforderungen: — Verwaltung, — Veranstaltungsräume, — Hochsicherheitsbereiche, — Lagerflächen, — Anlieferbereiche im Gebäude für den Kundenverkehr, — Komplexe Sicherheitsanforderungen. Die gesetzlichen Vorgaben des baulichen Brandschutzes sind nicht mehr gewährleistet. Neben der Ertüchtigung des baulichen Brandschutzes (Einbau eines zweiten Installationsschachtes zur Medientrennung für HKLS und ELT, Bau einer Fluchttreppe aus 5. OG) wird die energetische Sanierung des Technikbestandes unter Einbeziehung der Gebäudehülle ein zentrales Thema der Sanierungsmaßnahme werden. Vor allem die technischen Anlagen, die aufgrund von Teilsanierungen keinen einheitlichen Ausbaustand haben, entsprechen nicht dem aktuellen Stand der Technik. Darüber hinaus sind die Veranstaltungsräume als eine Versammlungsstätte auszubauen. Für die Dauer der Sanierung soll die Verwaltung ausgelagert werden, nicht jedoch die Anlieferungen und die Hochsicherheitsbereiche. Der für die genannten Bereiche geplante Parallelbetrieb erfordert technische und hochbauliche Interimslösungen für die Aufrechterhaltung von Betrieb und Brandschutz, die auch abends bzw. am Wochenende auszuführen sind. Diese Vorgehensweise erfordert eine überdurchschnittliche Grundlagenermittlung und Vorplanung, eine gut strukturierte Koordination und die interdisziplinäre Zusammenarbeit aller Planungsbeteiligten. Dem Gebäudeplaner fällt neben der Hochbauleistung eine komplexe Koordination der anderen Planungsleistungen zu (Technik, Brandschutz, …). Der Planer der Technischen Ausrüstung hat im Rahmen seiner eigenen Planungsleistung die komplexe Koordination mit den anderen Planungsbeteiligten sicherzustellen. Die Deutsche Bundesbank setzt voraus, dass der AN mindestens für den Zeitraum der Objektüberwachung vor Ort ein Baubüro unterhält. Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die Beauftragung der Planung/Ausführung nach HOAI der Leistungsphasen 1-8. Die Beauftragung erfolgt in Leistungsstufen, wobei bei Vertragsabschluss zunächst nur die Voruntersuchung Lph 1 aus der Leistungsstufe 1 beauftragt wird. Der Auftraggeber beabsichtigt, bei Fortschreibung der Planung und Ausführung der Baumaßnahme den Auftragnehmer mit weiteren noch nicht beauftragten Leistungen – einzeln oder im Ganzen – zu beauftragen. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung weitere Leistungsstufen besteht nicht. Die Projektsprache ist deutsch.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-01-16.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-11-27.
Auftragsbekanntmachung (2014-11-27) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Menge oder Umfang:
Die geschätzten Baukosten für die Sanierung des Dienstgebäudes der Filiale Stuttgart betragen brutto 26 500 000 EUR für eine Nutzfläche von ca. 17 700 m² (BRI 74 300 m³).Diese gliedern sich auf in die KG 300 brutto 18 000 000 EUR und KG 400 brutto 8 500 000 EUR.Die geschätzten anrechenbaren Kosten für die Gebäudeplanung betragen mit Mehrwertsteuer 24 500 000 EUR.Nach einer ersten Einschätzung sollen folgende Leistungen im Dienstgebäude der Filiale Stuttgart durchgeführt werden:Brandschutz:— Instandsetzung der Treppenhäuser;— Schaffung eines zweiten Fluchtwegs inklusive Fluchttreppe aus dem 5. OG;— Ertüchtigung der Räume im 5. Obergeschoss nach gültiger Versammlungsstättenverordnung (VStättVO);— Ertüchtigung und Neuplanung zentraler Installationsschächte mit qualifizierten Begrenzungswänden und Verschlüssen;— Ertüchtigung des Gebäudes nach den gültigen Brandschutzvorschriften;— Überarbeiten Fluchtweg- und Notausgangsbeschilderung und deren Pläne;— Brandschutztechnische Schottung der Installationsschächte, Decken und Wände;— Erneuerung der brandschutztechnischen Infrastruktur, Integration in das Brandschutzkonzept und die vorhandene Brandmeldeanlage.Hochbau:— Energetische Ertüchtigung der Fassade nach gültiger ENEV (zunächst Voruntersuchung) im Zusammenhang mit den Gewerken Klima, Lüftung und Heizung;— Verglasung von einem Teilbereich der Terrasse im 5. Obergeschoss;— Erneuerung der Türen gemäß Brandschutzvorschriften;— Erneuerung von Fußbodenbelägen, Doppelböden, Hohlraumböden, abgehängte Decken, Putz- und Malerarbeiten;— Erneuerung mobiler Trennwände im 5. Obergeschoss;— Instandsetzen schadhafter Bauteile;— Stellung von provisorischen Trennwänden und Hochsicherheitstrennwänden;— Rückbau und Montage von vorhandenen Trennwänden, Decken und Doppelboden;— Überprüfung vorhandener konstruktiver Bauteile (Wände, Decken) und weiteren Bauteilen auf die geforderte Qualitäten, ggfs. Ertüchtigung lt. Brandschutz- bzw. Schallschutzanforderungen.Technik:— Energetische Sanierung der Kälteerzeugung;— Erneuerung und energetische Sanierung von RLT-Anlagen;— Ertüchtigung der Gebäudeautomation einschließlich MSR-Anlage;— Austausch von Restbeständen verzinkter Trinkwasserleitungen;— Trennung von Trink- und Brauchwasserinstallation nach aktuellen Vorschriften DIN EN1717;— Sanierung von innerhalb im I-Schacht geführter Entwässerungsleitungen aus PE/PVC;— Trennung der Steigtrassen für ELT- und HKLS-Installationen mit Einbau eines zweiten zentralen I-Schachts;— Neuordnung der Elektroverteiler vom EG bis zum 5. OG;— Ergänzung der unzureichenden Außenbeleuchtung;— Versetzen bzw. Verlegen von Unterverteilungen (Pfortenleittechnik, Elektroakustische Anlagen (ELA), Sicherheitsbeleuchtung) und eines DV-Schrankes;— Umsetzung eines neuen Beleuchtungskonzepts.Für die Planungsleistungen Technische Ausrüstung ELT und HKLS wird jeweils ein separates Büro im Rahmen eines Wettbewerbes von der Bank gebunden.Die Aspekte des nachhaltigen Bauens sind zu beachten und dabei ist der Zyklus von der Planung bis zur Fertigstellung zu dokumentieren.
Die geschätzten Baukosten für die Sanierung des Dienstgebäudes der Filiale Stuttgart betragen brutto 26 500 000 EUR für eine Nutzfläche von ca. 17 700 m² (BRI 74 300 m³).Diese gliedern sich auf in die KG 300 brutto 18 000 000 EUR und KG 400 brutto 8 500 000 EUR.Die geschätzten anrechenbaren Kosten für die Gebäudeplanung betragen mit Mehrwertsteuer 24 500 000 EUR.Nach einer ersten Einschätzung sollen folgende Leistungen im Dienstgebäude der Filiale Stuttgart durchgeführt werden:Brandschutz:— Instandsetzung der Treppenhäuser;— Schaffung eines zweiten Fluchtwegs inklusive Fluchttreppe aus dem 5. OG;— Ertüchtigung der Räume im 5. Obergeschoss nach gültiger Versammlungsstättenverordnung (VStättVO);— Ertüchtigung und Neuplanung zentraler Installationsschächte mit qualifizierten Begrenzungswänden und Verschlüssen;— Ertüchtigung des Gebäudes nach den gültigen Brandschutzvorschriften;— Überarbeiten Fluchtweg- und Notausgangsbeschilderung und deren Pläne;— Brandschutztechnische Schottung der Installationsschächte, Decken und Wände;— Erneuerung der brandschutztechnischen Infrastruktur, Integration in das Brandschutzkonzept und die vorhandene Brandmeldeanlage.Hochbau:— Energetische Ertüchtigung der Fassade nach gültiger ENEV (zunächst Voruntersuchung) im Zusammenhang mit den Gewerken Klima, Lüftung und Heizung;— Verglasung von einem Teilbereich der Terrasse im 5. Obergeschoss;— Erneuerung der Türen gemäß Brandschutzvorschriften;— Erneuerung von Fußbodenbelägen, Doppelböden, Hohlraumböden, abgehängte Decken, Putz- und Malerarbeiten;— Erneuerung mobiler Trennwände im 5. Obergeschoss;— Instandsetzen schadhafter Bauteile;— Stellung von provisorischen Trennwänden und Hochsicherheitstrennwänden;— Rückbau und Montage von vorhandenen Trennwänden, Decken und Doppelboden;— Überprüfung vorhandener konstruktiver Bauteile (Wände, Decken) und weiteren Bauteilen auf die geforderte Qualitäten, ggfs. Ertüchtigung lt. Brandschutz- bzw. Schallschutzanforderungen.Technik:— Energetische Sanierung der Kälteerzeugung;— Erneuerung und energetische Sanierung von RLT-Anlagen;— Ertüchtigung der Gebäudeautomation einschließlich MSR-Anlage;— Austausch von Restbeständen verzinkter Trinkwasserleitungen;— Trennung von Trink- und Brauchwasserinstallation nach aktuellen Vorschriften DIN EN1717;— Sanierung von innerhalb im I-Schacht geführter Entwässerungsleitungen aus PE/PVC;— Trennung der Steigtrassen für ELT- und HKLS-Installationen mit Einbau eines zweiten zentralen I-Schachts;— Neuordnung der Elektroverteiler vom EG bis zum 5. OG;— Ergänzung der unzureichenden Außenbeleuchtung;— Versetzen bzw. Verlegen von Unterverteilungen (Pfortenleittechnik, Elektroakustische Anlagen (ELA), Sicherheitsbeleuchtung) und eines DV-Schrankes;— Umsetzung eines neuen Beleuchtungskonzepts.Für die Planungsleistungen Technische Ausrüstung ELT und HKLS wird jeweils ein separates Büro im Rahmen eines Wettbewerbes von der Bank gebunden.Die Aspekte des nachhaltigen Bauens sind zu beachten und dabei ist der Zyklus von der Planung bis zur Fertigstellung zu dokumentieren.
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Deutsche Bundesbank – Beschaffungszentrum
Postanschrift: Hauptverwaltung in Hessen, Taunusanlage 5
Postleitzahl: 60329
Postort: Frankfurt am Main
Kontakt
Internetadresse: http://www.bundesbank.de🌏
E-Mail: vergabeservice@bundesbank.de📧
Telefon: +49 6995665287📞
Fax: +49 6995665295 📠
a) Es besteht die Möglichkeit, bei der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle unter Angabe der unter Ziffer IV.3.1) genannten Verfahrensnummer ein Teilnahmeantragsformular anzufordern (möglichst per E-Mail).
b) Der Teilnahmeantrag ist schriftlich in Papierform unterschrieben einzureichen. Zusätzlich ist dem schriftlichen Teilnahmeantrag eine nicht wiederbeschreibbare CD beizulegen, auf der die Unterlagen in elektronischer Form (möglichst pdf-Format) enthalten sind. Der Bewerber hat dafür Sorge zu tragen, dass die Papierform und die CD identische Inhalte haben. Der Teilnahmeantrag ist in einem verschlossenen und mit der Kennzeichnung „Teilnahmeantrag zum Vergabeverfahren 14/0005379 – Deutsche Bundesbank, Objektplanung Gebäude (Architektenleistungen) – für die Sanierung der Filiale Stuttgart“ – versehenen Umschlag grundsätzlich auf dem Postweg zuzustellen. In Ausnahmefällen können die Unterlagen in der Zeit von Mo. – Fr. 8:00 bis 16:00 Uhr persönlich oder per Boten direkt bei der Deutschen Bundesbank, Hauptverwaltung in Hessen, -Poststelle-, Weserstraße 46, 60329 Frankfurt am Main, abgegeben werden. Auf Wunsch ist in dieser Zeit auch eine Empfangsbestätigung auf einer vorbereiteten Quittung möglich.
c) Nach dem 16.1.2015, 11:00 Uhr eintreffende Teilnahmeanträge werden nicht zur Wertung zugelassen.
d) Nicht eigenhändig im Original unterschriebene Teilnahmeanträge werden von der Wertung ausgeschlossen.
e) Fehlende Erklärungen und Nachweise, die auch nach Anforderung durch den Auftraggeber nicht fristgerecht nachgereicht werden, führen zum Ausschluss des Teilnahmeantrages.
f) Die Verfahrenssprache ist deutsch. Es werden daher nur Angaben und Nachweise in deutscher Sprache akzeptiert (ggf. in deutscher Übersetzung).
a) Es besteht die Möglichkeit, bei der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle unter Angabe der unter Ziffer IV.3.1) genannten Verfahrensnummer ein Teilnahmeantragsformular anzufordern (möglichst per E-Mail).
b) Der Teilnahmeantrag ist schriftlich in Papierform unterschrieben einzureichen. Zusätzlich ist dem schriftlichen Teilnahmeantrag eine nicht wiederbeschreibbare CD beizulegen, auf der die Unterlagen in elektronischer Form (möglichst pdf-Format) enthalten sind. Der Bewerber hat dafür Sorge zu tragen, dass die Papierform und die CD identische Inhalte haben. Der Teilnahmeantrag ist in einem verschlossenen und mit der Kennzeichnung „Teilnahmeantrag zum Vergabeverfahren 14/0005379 – Deutsche Bundesbank, Objektplanung Gebäude (Architektenleistungen) – für die Sanierung der Filiale Stuttgart“ – versehenen Umschlag grundsätzlich auf dem Postweg zuzustellen. In Ausnahmefällen können die Unterlagen in der Zeit von Mo. – Fr. 8:00 bis 16:00 Uhr persönlich oder per Boten direkt bei der Deutschen Bundesbank, Hauptverwaltung in Hessen, -Poststelle-, Weserstraße 46, 60329 Frankfurt am Main, abgegeben werden. Auf Wunsch ist in dieser Zeit auch eine Empfangsbestätigung auf einer vorbereiteten Quittung möglich.
c) Nach dem 16.1.2015, 11:00 Uhr eintreffende Teilnahmeanträge werden nicht zur Wertung zugelassen.
d) Nicht eigenhändig im Original unterschriebene Teilnahmeanträge werden von der Wertung ausgeschlossen.
e) Fehlende Erklärungen und Nachweise, die auch nach Anforderung durch den Auftraggeber nicht fristgerecht nachgereicht werden, führen zum Ausschluss des Teilnahmeantrages.
f) Die Verfahrenssprache ist deutsch. Es werden daher nur Angaben und Nachweise in deutscher Sprache akzeptiert (ggf. in deutscher Übersetzung).
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Deutsche Bundesbank beabsichtigt, das in den 1970-iger Jahren errichtete und Ende der 1990-iger Jahre teilumgebaute Dienstgebäude der Filiale Stuttgart zu sanieren. Das mehrgeschossige Verwaltungsgebäude besitzt 3 Untergeschosse und 7 Obergeschosse, davon 1 Technikgeschoss. Die technischen Zentralen und Einrichtungen befinden sich im 6. OG sowie in den Untergeschossen, in denen auch eine 2-geschossige Tiefgarage vorhanden ist. Die Fassade aus dem Errichtungsjahr besteht aus einer Stahl-Glas-Konstruktion mit Paneelelementen im Brüstungsbereich. Darüber hinaus gibt es folgende Funktionsbereiche und Anforderungen:
Die Deutsche Bundesbank beabsichtigt, das in den 1970-iger Jahren errichtete und Ende der 1990-iger Jahre teilumgebaute Dienstgebäude der Filiale Stuttgart zu sanieren. Das mehrgeschossige Verwaltungsgebäude besitzt 3 Untergeschosse und 7 Obergeschosse, davon 1 Technikgeschoss. Die technischen Zentralen und Einrichtungen befinden sich im 6. OG sowie in den Untergeschossen, in denen auch eine 2-geschossige Tiefgarage vorhanden ist. Die Fassade aus dem Errichtungsjahr besteht aus einer Stahl-Glas-Konstruktion mit Paneelelementen im Brüstungsbereich. Darüber hinaus gibt es folgende Funktionsbereiche und Anforderungen:
— Verwaltung,
— Veranstaltungsräume,
— Hochsicherheitsbereiche,
— Lagerflächen,
— Anlieferbereiche im Gebäude für den Kundenverkehr,
— Komplexe Sicherheitsanforderungen.
Die gesetzlichen Vorgaben des baulichen Brandschutzes sind nicht mehr gewährleistet. Neben der Ertüchtigung des baulichen Brandschutzes (Einbau eines zweiten Installationsschachtes zur Medientrennung für HKLS und ELT, Bau einer Fluchttreppe aus 5. OG) wird die energetische Sanierung des Technikbestandes unter Einbeziehung der Gebäudehülle ein zentrales Thema der Sanierungsmaßnahme werden. Vor allem die technischen Anlagen, die aufgrund von Teilsanierungen keinen einheitlichen Ausbaustand haben, entsprechen nicht dem aktuellen Stand der Technik. Darüber hinaus sind die Veranstaltungsräume als eine Versammlungsstätte auszubauen.
Die gesetzlichen Vorgaben des baulichen Brandschutzes sind nicht mehr gewährleistet. Neben der Ertüchtigung des baulichen Brandschutzes (Einbau eines zweiten Installationsschachtes zur Medientrennung für HKLS und ELT, Bau einer Fluchttreppe aus 5. OG) wird die energetische Sanierung des Technikbestandes unter Einbeziehung der Gebäudehülle ein zentrales Thema der Sanierungsmaßnahme werden. Vor allem die technischen Anlagen, die aufgrund von Teilsanierungen keinen einheitlichen Ausbaustand haben, entsprechen nicht dem aktuellen Stand der Technik. Darüber hinaus sind die Veranstaltungsräume als eine Versammlungsstätte auszubauen.
Für die Dauer der Sanierung soll die Verwaltung ausgelagert werden, nicht jedoch die Anlieferungen und die Hochsicherheitsbereiche. Der für die genannten Bereiche geplante Parallelbetrieb erfordert technische und hochbauliche Interimslösungen für die Aufrechterhaltung von Betrieb und Brandschutz, die auch abends bzw. am Wochenende auszuführen sind.
Für die Dauer der Sanierung soll die Verwaltung ausgelagert werden, nicht jedoch die Anlieferungen und die Hochsicherheitsbereiche. Der für die genannten Bereiche geplante Parallelbetrieb erfordert technische und hochbauliche Interimslösungen für die Aufrechterhaltung von Betrieb und Brandschutz, die auch abends bzw. am Wochenende auszuführen sind.
Diese Vorgehensweise erfordert eine überdurchschnittliche Grundlagenermittlung und Vorplanung, eine gut strukturierte Koordination und die interdisziplinäre Zusammenarbeit aller Planungsbeteiligten. Dem Gebäudeplaner fällt neben der Hochbauleistung eine komplexe Koordination der anderen Planungsleistungen zu (Technik, Brandschutz, …). Der Planer der Technischen Ausrüstung hat im Rahmen seiner eigenen Planungsleistung die komplexe Koordination mit den anderen Planungsbeteiligten sicherzustellen.
Diese Vorgehensweise erfordert eine überdurchschnittliche Grundlagenermittlung und Vorplanung, eine gut strukturierte Koordination und die interdisziplinäre Zusammenarbeit aller Planungsbeteiligten. Dem Gebäudeplaner fällt neben der Hochbauleistung eine komplexe Koordination der anderen Planungsleistungen zu (Technik, Brandschutz, …). Der Planer der Technischen Ausrüstung hat im Rahmen seiner eigenen Planungsleistung die komplexe Koordination mit den anderen Planungsbeteiligten sicherzustellen.
Die Deutsche Bundesbank setzt voraus, dass der AN mindestens für den Zeitraum der Objektüberwachung vor Ort ein Baubüro unterhält.
Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die Beauftragung der Planung/Ausführung nach HOAI der Leistungsphasen 1-8. Die Beauftragung erfolgt in Leistungsstufen, wobei bei Vertragsabschluss zunächst nur die Voruntersuchung Lph 1 aus der Leistungsstufe 1 beauftragt wird.
Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die Beauftragung der Planung/Ausführung nach HOAI der Leistungsphasen 1-8. Die Beauftragung erfolgt in Leistungsstufen, wobei bei Vertragsabschluss zunächst nur die Voruntersuchung Lph 1 aus der Leistungsstufe 1 beauftragt wird.
Der Auftraggeber beabsichtigt, bei Fortschreibung der Planung und Ausführung der Baumaßnahme den Auftragnehmer mit weiteren noch nicht beauftragten Leistungen – einzeln oder im Ganzen – zu beauftragen. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung weitere Leistungsstufen besteht nicht. Die Projektsprache ist deutsch.
Der Auftraggeber beabsichtigt, bei Fortschreibung der Planung und Ausführung der Baumaßnahme den Auftragnehmer mit weiteren noch nicht beauftragten Leistungen – einzeln oder im Ganzen – zu beauftragen. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung weitere Leistungsstufen besteht nicht. Die Projektsprache ist deutsch.
Menge oder Umfang:
Die geschätzten Baukosten für die Sanierung des Dienstgebäudes der Filiale Stuttgart betragen brutto 26 500 000 EUR für eine Nutzfläche von ca. 17 700 m² (BRI 74 300 m³).
Diese gliedern sich auf in die KG 300 brutto 18 000 000 EUR und KG 400 brutto 8 500 000 EUR.
Die geschätzten anrechenbaren Kosten für die Gebäudeplanung betragen mit Mehrwertsteuer 24 500 000 EUR.
Nach einer ersten Einschätzung sollen folgende Leistungen im Dienstgebäude der Filiale Stuttgart durchgeführt werden:
Brandschutz:
— Instandsetzung der Treppenhäuser;
— Schaffung eines zweiten Fluchtwegs inklusive Fluchttreppe aus dem 5. OG;
— Ertüchtigung der Räume im 5. Obergeschoss nach gültiger Versammlungsstättenverordnung (VStättVO);
— Ertüchtigung und Neuplanung zentraler Installationsschächte mit qualifizierten Begrenzungswänden und Verschlüssen;
— Ertüchtigung des Gebäudes nach den gültigen Brandschutzvorschriften;
— Überarbeiten Fluchtweg- und Notausgangsbeschilderung und deren Pläne;
— Brandschutztechnische Schottung der Installationsschächte, Decken und Wände;
— Erneuerung der brandschutztechnischen Infrastruktur, Integration in das Brandschutzkonzept und die vorhandene Brandmeldeanlage.
Hochbau:
— Energetische Ertüchtigung der Fassade nach gültiger ENEV (zunächst Voruntersuchung) im Zusammenhang mit den Gewerken Klima, Lüftung und Heizung;
— Verglasung von einem Teilbereich der Terrasse im 5. Obergeschoss;
— Erneuerung der Türen gemäß Brandschutzvorschriften;
— Erneuerung von Fußbodenbelägen, Doppelböden, Hohlraumböden, abgehängte Decken, Putz- und Malerarbeiten;
— Erneuerung mobiler Trennwände im 5. Obergeschoss;
— Instandsetzen schadhafter Bauteile;
— Stellung von provisorischen Trennwänden und Hochsicherheitstrennwänden;
— Rückbau und Montage von vorhandenen Trennwänden, Decken und Doppelboden;
— Überprüfung vorhandener konstruktiver Bauteile (Wände, Decken) und weiteren Bauteilen auf die geforderte Qualitäten, ggfs. Ertüchtigung lt. Brandschutz- bzw. Schallschutzanforderungen.
Technik:
— Energetische Sanierung der Kälteerzeugung;
— Erneuerung und energetische Sanierung von RLT-Anlagen;
— Ertüchtigung der Gebäudeautomation einschließlich MSR-Anlage;
— Austausch von Restbeständen verzinkter Trinkwasserleitungen;
— Trennung von Trink- und Brauchwasserinstallation nach aktuellen Vorschriften DIN EN1717;
— Sanierung von innerhalb im I-Schacht geführter Entwässerungsleitungen aus PE/PVC;
— Trennung der Steigtrassen für ELT- und HKLS-Installationen mit Einbau eines zweiten zentralen I-Schachts;
— Neuordnung der Elektroverteiler vom EG bis zum 5. OG;
— Ergänzung der unzureichenden Außenbeleuchtung;
— Versetzen bzw. Verlegen von Unterverteilungen (Pfortenleittechnik, Elektroakustische Anlagen (ELA), Sicherheitsbeleuchtung) und eines DV-Schrankes;
— Umsetzung eines neuen Beleuchtungskonzepts.
Für die Planungsleistungen Technische Ausrüstung ELT und HKLS wird jeweils ein separates Büro im Rahmen eines Wettbewerbes von der Bank gebunden.
Die Aspekte des nachhaltigen Bauens sind zu beachten und dabei ist der Zyklus von der Planung bis zur Fertigstellung zu dokumentieren.
Referenznummer: 14/0005379
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Stuttgart.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
a) Erklärung zu wirtschaftlichen Verknüpfungen und auftragsrelevanter Zusammenarbeit mit anderen gemäß § 4 Abs. 2 VOF;
b) Nachweis der Berechtigung der Berufsbezeichnung „Architekt“ oder „Ingenieur“ bzw. „Beratender Ingenieur" gemäß § 4 Abs. 3 VOF;
c) Allgemeine Angaben:
— Sitz des Dienstleistungsunternehmens,
— Dauer des Bestehens.
d) Aktueller Auszug aus dem Berufsregister, ggf. Kopie (in der Bundesrepublik Deutschland Handelsregister bzw. Handwerksrolle, bei ausländischen Bewerbern Unterlagen gemäß Artikel 46 der Richtlinie 2004/18/EG);
e) Eigenerklärung zu Eintragungen im Gewerbezentralregister über den Bewerber (bei ausländischen Bewerbern Unterlagen gemäß Artikel 45 der Richtlinie 2004/18/EG) oder
falls vorhanden Auszug aus dem Gewerbezentralregister (GZRA) – ggf. auch Kopie – nach § 150 Abs. 1 Gewerbeordnung über den Bewerber – nicht älter als 6 Monate, gerechnet ab dem Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge (bei ausländischen Bewerbern Unterlagen gemäß Artikel 45 der Richtlinie 2004/18/EG);
falls vorhanden Auszug aus dem Gewerbezentralregister (GZRA) – ggf. auch Kopie – nach § 150 Abs. 1 Gewerbeordnung über den Bewerber – nicht älter als 6 Monate, gerechnet ab dem Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge (bei ausländischen Bewerbern Unterlagen gemäß Artikel 45 der Richtlinie 2004/18/EG);
f) Eigenerklärung gem. § 4 Abs. 9 lit. a) bis e) VOF;
g) Eigenerklärung gem. § 4 Abs. 6 lit. a) bis g) VOF.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
a) Nachweis des Bestehens einer Berufshaftpflichtversicherung i.H.v. mind. 3 000 000 EUR für Personenschäden und 5 000 000 EUR für sonstige Schäden je Schadensereignis. Die Maximierung der Ersatzleistungen muss mindestens das 2-fache der vorgenannten Deckungssummen je Versicherungsjahr betragen. Dem gleichgesetzt ist eine Bestätigung des Versicherers, dass im Auftragsfall die Deckungssummen ohne Bedingungen auf die geforderten Summen erhöht werden. (Hinweis: Die geforderten Schadensarten und Schadenssummen müssen explizit ausgewiesen sein).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
a) Nachweis des Bestehens einer Berufshaftpflichtversicherung i.H.v. mind. 3 000 000 EUR für Personenschäden und 5 000 000 EUR für sonstige Schäden je Schadensereignis. Die Maximierung der Ersatzleistungen muss mindestens das 2-fache der vorgenannten Deckungssummen je Versicherungsjahr betragen. Dem gleichgesetzt ist eine Bestätigung des Versicherers, dass im Auftragsfall die Deckungssummen ohne Bedingungen auf die geforderten Summen erhöht werden. (Hinweis: Die geforderten Schadensarten und Schadenssummen müssen explizit ausgewiesen sein).
b) Nachweis des Umsatzes, der in den letzten 3 Jahren p. a. mit vergleichbaren Referenzprojekten mit Bauen im Bestand erzielt wurde.
Definition der Vergleichbarkeit:
— Realisierung von Bauprojekten mit einer Bausumme von mindestens 10 000 000 EUR;
— Realisierung von Bauprojekten mit Schwerpunkten Brandschutzsanierung, energetische Sanierung;
— Realisierung von Bauprojekten im Verwaltungsbereich mit Bereichen industrieller Nutzung und mit komplexen Sicherheitsanforderungen;
— Bautätigkeit im laufenden Betrieb.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
a) Anzahl der angestellten Mitarbeiter (Ingenieure/Architekten/technische Mitarbeiter/andere) mit genauer Berufsbezeichnung, die in den letzten 3 Jahren vergleichbare Leistungen ausgeführt haben.
b) Persönliche Referenzliste vergleichbarer Projekte des vorgesehenen Projektleiters sowie Angaben zu seiner Ausbildung/Qualifikation, seiner Funktion und seinen Schulungs-/Nachschulungsprogrammen. Es sind mind. 2 Referenzprojekte (unter Angabe von Objektbezeichnung, Bausumme, BGF, BRI und Leistungszeit sowie unter Angabe des Auftraggebers und eines Ansprechpartners) zu benennen. Der Auftraggeber wird 2 Referenzen des vorgesehenen Projektleiters auswählen und überprüfen. Zur Definition der Vergleichbarkeit siehe III.2.2), lit. b).
b) Persönliche Referenzliste vergleichbarer Projekte des vorgesehenen Projektleiters sowie Angaben zu seiner Ausbildung/Qualifikation, seiner Funktion und seinen Schulungs-/Nachschulungsprogrammen. Es sind mind. 2 Referenzprojekte (unter Angabe von Objektbezeichnung, Bausumme, BGF, BRI und Leistungszeit sowie unter Angabe des Auftraggebers und eines Ansprechpartners) zu benennen. Der Auftraggeber wird 2 Referenzen des vorgesehenen Projektleiters auswählen und überprüfen. Zur Definition der Vergleichbarkeit siehe III.2.2), lit. b).
c) Persönliche Referenzliste vergleichbarer Projekte des vorgesehenen stellvertretenden Projektleiters sowie Angaben zu seiner Ausbildung/Qualifikation, seiner Funktion und seinen Schulungs-/Nachschulungsprogrammen. Es sind mind. 2 Referenzprojekte (unter Angabe von Objektbezeichnung, Bausumme, BGF, BRI und Leistungszeit sowie unter Angabe des Auftraggebers und eines Ansprechpartners) zu benennen.
c) Persönliche Referenzliste vergleichbarer Projekte des vorgesehenen stellvertretenden Projektleiters sowie Angaben zu seiner Ausbildung/Qualifikation, seiner Funktion und seinen Schulungs-/Nachschulungsprogrammen. Es sind mind. 2 Referenzprojekte (unter Angabe von Objektbezeichnung, Bausumme, BGF, BRI und Leistungszeit sowie unter Angabe des Auftraggebers und eines Ansprechpartners) zu benennen.
Der Auftraggeber wird 2 Referenzen des vorgesehenen Stellvertreters auswählen und überprüfen. Zur Definition der Vergleichbarkeit siehe III.2.2), lit. b).
d) Persönliche Referenzliste vergleichbarer Projekte des Bauleiters i.S. LBO BW § 45 sowie Angaben zu seiner Ausbildung/Qualifikation, seiner Funktion und seinen Schulungs-/Nachschulungsprogrammen. Es sind mind. 2 Referenzprojekte (unter Angabe von Objektbezeichnung, Bausumme, BGF, BRI und Leistungszeit sowie unter Angabe des Auftraggebers und eines Ansprechpartners) zu benennen. Der Auftraggeber wird 2 Referenzen des vorgesehenen Bauleiters auswählen und überprüfen. Zur Definition der Vergleichbarkeit siehe III.2.2), lit. b).
d) Persönliche Referenzliste vergleichbarer Projekte des Bauleiters i.S. LBO BW § 45 sowie Angaben zu seiner Ausbildung/Qualifikation, seiner Funktion und seinen Schulungs-/Nachschulungsprogrammen. Es sind mind. 2 Referenzprojekte (unter Angabe von Objektbezeichnung, Bausumme, BGF, BRI und Leistungszeit sowie unter Angabe des Auftraggebers und eines Ansprechpartners) zu benennen. Der Auftraggeber wird 2 Referenzen des vorgesehenen Bauleiters auswählen und überprüfen. Zur Definition der Vergleichbarkeit siehe III.2.2), lit. b).
e) Nachweis von mind. 2, max. 5 vergleichbaren Referenzprojekten des Bewerbers insgesamt der letzten 7 Jahre (unter Angabe von Objektbezeichnung, Bausumme, BGF, BRI und Leistungszeit sowie unter Angabe des Auftraggebers und eines Ansprechpartners). Zur Definition der Vergleichbarkeit siehe III.2.2), lit. b).
e) Nachweis von mind. 2, max. 5 vergleichbaren Referenzprojekten des Bewerbers insgesamt der letzten 7 Jahre (unter Angabe von Objektbezeichnung, Bausumme, BGF, BRI und Leistungszeit sowie unter Angabe des Auftraggebers und eines Ansprechpartners). Zur Definition der Vergleichbarkeit siehe III.2.2), lit. b).
f) Angabe der verfügbaren EDV- und CAD-Programme inkl. Schnittstellen und Anzahl der Arbeitsplätze. Standard der Deutschen Bundesbank ist AutoCAD Architecture 2012, für Technik AutoCAD MEP 2012 sowie eine verlustfreie Datenübergabe über AVA-GAEB-Schnittstelle.
f) Angabe der verfügbaren EDV- und CAD-Programme inkl. Schnittstellen und Anzahl der Arbeitsplätze. Standard der Deutschen Bundesbank ist AutoCAD Architecture 2012, für Technik AutoCAD MEP 2012 sowie eine verlustfreie Datenübergabe über AVA-GAEB-Schnittstelle.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Nachweis des Bestehens einer Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von mindestens 3 000 000 EUR für Personenschäden und 5 000 000 EUR für sonstige Schäden je Schadensereignis.
Die Maximierung der Ersatzleistungen muss mindestens das 2-fache der vorgenannten Deckungssummen je Versicherungsjahr betragen. Dem gleichgesetzt ist eine Bestätigung des Versicherers, dass im Auftragsfall die Deckungssummen ohne Bedingungen auf die geforderten Summen erhöht werden. (Hinweis: Die geforderten Schadensarten und Schadenssummen müssen explizit ausgewiesen sein).
Die Maximierung der Ersatzleistungen muss mindestens das 2-fache der vorgenannten Deckungssummen je Versicherungsjahr betragen. Dem gleichgesetzt ist eine Bestätigung des Versicherers, dass im Auftragsfall die Deckungssummen ohne Bedingungen auf die geforderten Summen erhöht werden. (Hinweis: Die geforderten Schadensarten und Schadenssummen müssen explizit ausgewiesen sein).
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Allgemeine Vertragsbestimmungen (AVB) der Deutschen Bundesbank zu den Verträgen für freiberuflich Tätige. Freie Honorarvereinbarung basierend auf der Gebührenordnung der HOAI in der geltenden Fassung. Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerische Haftung der an einer Bietergemeinschaft Beteiligten. Ein Mitglied der Bietergemeinschaft ist als bevollmächtigter Vertreter für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu benennen.
Sonstige besondere Bedingungen:
Der Auftragnehmer sowie die am Projekt beteiligten Mitarbeiter/-innen…
… werden nach Vertragsabschluss einer Zuverlässigkeitsüberprüfung durch das Landeskriminalamt unterzogen. Hierzu ist zwingend eine Einwilligungserklärung der zu überprüfenden Personen erforderlich. Enthält das Ergebnis der Zuverlässigkeitsüberprüfung Erkenntnisse, die dazu führen, dass der Auftraggeber die Person als nicht zuverlässig ansieht, scheidet eine Mitarbeit am Projekt aus.
… müssen sich verpflichten, vor Aufnahme der Tätigkeiten eine Verpflichtungserklärung (Verpflichtung nach dem Verpflichtungsgesetz vom 2.3.1974 – BGBl. I S.469ff./547 – in der zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses geltenden Fassung) über die gewissenhafte Erfüllung ihrer Obliegenheiten abzugeben.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: § 19 VOF.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
1. Umsatz, der mit vergleichbaren Referenzprojekten in den letzten 3 Jahren erzielt wurde (Gewichtungsfaktor -GF- 15),
2. Anzahl der Mitarbeiter, die bei vergleichbaren Referenzprojekten in den letzten 3 Jahren tätig waren (GF 10),
3. Persönliche Referenzliste vergleichbarer Projekte des vorgesehenen Projektleiters sowie des stellvertretenden Projektleiters (GF 30),
4. Persönliche Referenzliste vergleichbarer Projekte des vorgesehenen Bauleiters i. S. LBO BW § 45 (GF 25),
5. Referenzliste vergleichbarer Projekte des Bewerbers insgesamt aus den letzten 7 Jahren (GF 15),
6. Gesamteindruck der Bewerbung (GF 5).Definition der Vergleichbarkeit:
— Realisierung von Bauprojekten mit einer Bausumme von mindestens 10 000 000 EUR,
— Realisierung von Bauprojekten mit Schwerpunkten Brandschutzsanierung, energetische Sanierung,
— Realisierung von Bauprojekten im Verwaltungsbereich mit Bereichen industrieller Nutzung und mit komplexen Sicherheitsanforderungen,
— Bautätigkeit im laufenden BetriebDie einzelnen Kriterien werden mit einer Bewertung zwischen 1 und 5 Punkten versehen und gewichtet.
Die Punkte ergeben sich aus Multiplikation von Gewichtung und Bewertung. Die maximale Punktzahl beträgt 500. Bei Punktegleichstand mehrerer Bewerber entscheidet das Los. (Details siehe Bewertungsmatrix der Vergabestelle – die Datei wird auf Anforderung bei der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle unter Angabe der unter Ziffer IV.3.1) genannten Verfahrensnummer bereitgestellt.
Die Punkte ergeben sich aus Multiplikation von Gewichtung und Bewertung. Die maximale Punktzahl beträgt 500. Bei Punktegleichstand mehrerer Bewerber entscheidet das Los. (Details siehe Bewertungsmatrix der Vergabestelle – die Datei wird auf Anforderung bei der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle unter Angabe der unter Ziffer IV.3.1) genannten Verfahrensnummer bereitgestellt.
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2015-02-24 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Frau Nadja Wolf
Internetadresse: www.bundesbank.de🌏
Name: Deutsche Bundesbank, Beschaffungszentrum
Kontaktperson: Submissionsstelle
Telefon: +49 6995665200📞
E-Mail: nadja.wolf@bundesbank.de📧
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2015-09-01 📅
Datum des Endes: 2022-12-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 14/0005379
Zusätzliche Informationen
a) Es besteht die Möglichkeit, bei der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle unter Angabe der unter Ziffer IV.3.1) genannten Verfahrensnummer ein Teilnahmeantragsformular anzufordern (möglichst per E-Mail).
b) Der Teilnahmeantrag ist schriftlich in Papierform unterschrieben einzureichen. Zusätzlich ist dem schriftlichen Teilnahmeantrag eine nicht wiederbeschreibbare CD beizulegen, auf der die Unterlagen in elektronischer Form (möglichst pdf-Format) enthalten sind. Der Bewerber hat dafür Sorge zu tragen, dass die Papierform und die CD identische Inhalte haben. Der Teilnahmeantrag ist in einem verschlossenen und mit der Kennzeichnung „Teilnahmeantrag zum Vergabeverfahren 14/0005379 – Deutsche Bundesbank, Objektplanung Gebäude (Architektenleistungen) – für die Sanierung der Filiale Stuttgart“ – versehenen Umschlag grundsätzlich auf dem Postweg zuzustellen. In Ausnahmefällen können die Unterlagen in der Zeit von Mo. – Fr. 8:00 bis 16:00 Uhr persönlich oder per Boten direkt bei der Deutschen Bundesbank, Hauptverwaltung in Hessen, -Poststelle-, Weserstraße 46, 60329 Frankfurt am Main, abgegeben werden. Auf Wunsch ist in dieser Zeit auch eine Empfangsbestätigung auf einer vorbereiteten Quittung möglich.
b) Der Teilnahmeantrag ist schriftlich in Papierform unterschrieben einzureichen. Zusätzlich ist dem schriftlichen Teilnahmeantrag eine nicht wiederbeschreibbare CD beizulegen, auf der die Unterlagen in elektronischer Form (möglichst pdf-Format) enthalten sind. Der Bewerber hat dafür Sorge zu tragen, dass die Papierform und die CD identische Inhalte haben. Der Teilnahmeantrag ist in einem verschlossenen und mit der Kennzeichnung „Teilnahmeantrag zum Vergabeverfahren 14/0005379 – Deutsche Bundesbank, Objektplanung Gebäude (Architektenleistungen) – für die Sanierung der Filiale Stuttgart“ – versehenen Umschlag grundsätzlich auf dem Postweg zuzustellen. In Ausnahmefällen können die Unterlagen in der Zeit von Mo. – Fr. 8:00 bis 16:00 Uhr persönlich oder per Boten direkt bei der Deutschen Bundesbank, Hauptverwaltung in Hessen, -Poststelle-, Weserstraße 46, 60329 Frankfurt am Main, abgegeben werden. Auf Wunsch ist in dieser Zeit auch eine Empfangsbestätigung auf einer vorbereiteten Quittung möglich.
c) Nach dem 16.1.2015, 11:00 Uhr eintreffende Teilnahmeanträge werden nicht zur Wertung zugelassen.
d) Nicht eigenhändig im Original unterschriebene Teilnahmeanträge werden von der Wertung ausgeschlossen.
e) Fehlende Erklärungen und Nachweise, die auch nach Anforderung durch den Auftraggeber nicht fristgerecht nachgereicht werden, führen zum Ausschluss des Teilnahmeantrages.
f) Die Verfahrenssprache ist deutsch. Es werden daher nur Angaben und Nachweise in deutscher Sprache akzeptiert (ggf. in deutscher Übersetzung).
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren: Es gilt eine Frist von 15 Kalendertagen gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Deutsche Bundesbank, Beschaffungszentrum
Postanschrift: Taunusanlage 5
Postort: Frankfurt am Main
Postleitzahl: 60329
Telefon: +49 6995665287📞
Fax: +49 6995665295 📠
Quelle: OJS 2014/S 232-409228 (2014-11-27)
Ergänzende Angaben (2015-02-05) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben