Objektplanung Gebäude § 33ff HOAI für den Umbau und die Erweiterung der Bertha-von-Suttner-Schule in Hannover zu einer 4-zügigen IGS mit Ganztagsbetreuung, einschl. Brandschutzsanierung und Herstellung der Barrierefreiheit

Landeshauptstadt Hannover, Fachbereich Gebäudemanagement

Objektplanung Gebäude § 33ff HOAI für den Umbau und die Erweiterung der Bertha-von-Suttner-Schule in Hannover zu einer 4-zügigen IGS mit Ganztagsbetreuung, einschl. Brandschutzsanierung und Herstellung der Barrierefreiheit.
Die denkmalgeschützte Schulliegenschaft aus den 1920-er-Jahren besteht aus zwei winkelförmig angeordneten Gebäudeteilen, dem Hauptgebäude und dem Sporthallentrakt. Im EG des Sporthallentraktes befindet sich derzeit eine 1-Gruppen Kindertagesstätte. Die Schule soll zu einer 4-zügigen IGS (Sekundarstufe I) mit Ganztagsbereich (Mensa/Freizeitbereiche) ausgebaut/erweitert werden. Neben Brandschutzsanierungen, räumlichen Umbaumaßnahmen und Herstellung der Barrierefreiheit im Bestand ist zur Erfüllung des Raumbedarfes ein Erweiterungsbau (Neubau) zu planen. Die Nettogrundfläche der Bestandsgebäude beträgt einschl. Kellergeschoss ca. 9 800 m², die NGF für die Erweiterung wird auf ca. 3 800 m² geschätzt.
Beauftragt werden sollen die Leistungsphasen 1-9 gem. § 34 HOAI 2013. Die stufenweise Beauftragung gemäß haushaltsrechtlicher Vorschriften bleibt vorbehalten. Die Landeshauptstadt Hannover stellt hohe energetische Anforderungen an ihre Gebäude; Neubauten in Passivhausstandard.
Das Gesamtinvestitionsvolumen wird auf rund 13 700 000 EUR brutto geschätzt (KG 200 bis 700, ohne KG 600).
Geplanter Baubeginn: Anfang 2. Quartal 2016, geplante Fertigstellung: Ende 4. Quartal 2017.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-04-07. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-02-26.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-02-26 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2014-02-26)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros
Menge oder Umfang: Honorarsumme ca. 950 000 EUR (netto) für die Leistungsphasen 1-9 § 34 HOAI 2013.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landeshauptstadt Hannover, Fachbereich Gebäudemanagement
Postanschrift: Ihmeplatz 5
Postleitzahl: 30449
Postort: Hannover
Kontakt
Internetadresse: http://www.hannover.de 🌏
E-Mail: baureferat.submissionen@hannover-stadt.de 📧
Telefon: +49 51116842870 📞
Fax: +49 51116842087 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-02-26 📅
Einreichungsfrist: 2014-04-07 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-02-27 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 041-068360
ABl. S-Ausgabe: 41
Zusätzliche Informationen
Zur Verhandlung sind von den ausgewählten Wirtschaftsteilnehmern auf der Grundlage einer Aufgabenbeschreibung konzeptionelle Nutzungs- und Gestaltungsvorschläge einzureichen, die mit einer Kosten- und Terminplanung sowie einer konzeptionellen Darstellung der Bauabschnitte, Interimsmaßnahmen, Provisorien und Auslagerungszeiträume hinterlegt werden sollen. Im Verlauf der Bearbeitungsphase wird eine Objektbegehung und Informationsveranstaltung durchgeführt. Alle Teilnehmer, die zur Verhandlung aufgefordert werden, und welche die Aufgaben vollständig und wertbar bearbeiten, erhalten eine Aufwandsentschädigung. Die Erweiterung des Raumprogramms um eine 4-Gruppen Kindertagesstätte steht derzeit in der Diskussion.
Mehr anzeigen

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Objektplanung Gebäude § 33ff HOAI für den Umbau und die Erweiterung der Bertha-von-Suttner-Schule in Hannover zu einer 4-zügigen IGS mit Ganztagsbetreuung, einschl. Brandschutzsanierung und Herstellung der Barrierefreiheit.
Die denkmalgeschützte Schulliegenschaft aus den 1920-er-Jahren besteht aus zwei winkelförmig angeordneten Gebäudeteilen, dem Hauptgebäude und dem Sporthallentrakt. Im EG des Sporthallentraktes befindet sich derzeit eine 1-Gruppen Kindertagesstätte. Die Schule soll zu einer 4-zügigen IGS (Sekundarstufe I) mit Ganztagsbereich (Mensa/Freizeitbereiche) ausgebaut/erweitert werden. Neben Brandschutzsanierungen, räumlichen Umbaumaßnahmen und Herstellung der Barrierefreiheit im Bestand ist zur Erfüllung des Raumbedarfes ein Erweiterungsbau (Neubau) zu planen. Die Nettogrundfläche der Bestandsgebäude beträgt einschl. Kellergeschoss ca. 9 800 m², die NGF für die Erweiterung wird auf ca. 3 800 m² geschätzt.
Mehr anzeigen
Beauftragt werden sollen die Leistungsphasen 1-9 gem. § 34 HOAI 2013. Die stufenweise Beauftragung gemäß haushaltsrechtlicher Vorschriften bleibt vorbehalten. Die Landeshauptstadt Hannover stellt hohe energetische Anforderungen an ihre Gebäude; Neubauten in Passivhausstandard.
Mehr anzeigen
Das Gesamtinvestitionsvolumen wird auf rund 13 700 000 EUR brutto geschätzt (KG 200 bis 700, ohne KG 600).
Geplanter Baubeginn: Anfang 2. Quartal 2016, geplante Fertigstellung: Ende 4. Quartal 2017.
Referenznummer: 19/0139/14
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Hannover, Stadtteil Südstadt.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
a) Eigenerklärung(en), dass keine Ausschlusskriterien gemäß § 4 der VOF (2009) vorliegen.
b) Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt/in.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Erklärung über den Gesamtumsatz (Honorarsummen) in den letzten 3 Geschäftsjahren.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
a) Referenzobjekt 1:
Ein realisiertes Neubauvorhaben im denkmalgeschützten Kontext aus dem Bereich Bildungseinrichtungen, mit einem Investitionsvolumen (KG 200-700) von mind. 2 000 000 EUR.
Bauliche Fertigstellung des Referenzobjektes zwischen 2008 und 2013.
Darstellung der Bausummen gegliedert nach DIN 276.
Darstellung aller dabei selbst erbrachten Leitungsphasen gem. § 34 HOAI.
Angabe eines/er Referenzgebers/in.
Hinweis: es ist ein 1 Objekt einzureichen, es wird ausschließlich 1 Objekt gewertet, wobei das Objekt auch im baulichen/räumlichen Kontext mit dem unter Ziffer III.2.3b) geforderten Sanierungsobjekt stehen kann. Das Objekt muss baulich fertiggestellt sein.
Mehr anzeigen
b) Referenzobjekt 2:
Ein realisiertes Sanierungsvorhaben mit einer Bauausführung im laufenden Betrieb des Nutzers mit einem Investitionsvolumen (KG 200-700) von min.1 000 000 EUR.
Hinweis: es ist ein 1 Objekt einzureichen, es wird ausschließlich 1 Objekt gewertet, wobei das Objekt auch im baulichen/räumlichen Kontext mit dem unter Ziffer III.2.3 a) geforderten Neubauobjekt stehen kann. Das Objekt muss baulich fertiggestellt sein.
Mehr anzeigen
c) Auflistung der Qualifikation der Führungskräfte und der Projektleiter/innen, die für die Bearbeitung dieses Bauvorhabens vorgesehen würden.
d) Eigenerklärung über die Anzahl, Qualifikation und Bürozugehörigkeit des technischen Personals mit festem Anstellungsvertrag.
Alle Nachweise sind gem. einer vorgegebenen Kurzform (= Unterlage 1) einzureichen. Die Unterlage ist erhältlich bei der Kontaktstelle A.II/A.III.
Darüber hinaus sind die Referenzobjekte jeweils separat in aussagekräftiger bewertbarer Form mit prägnanten Darstellungen/Erläuterungen und Detailangaben darzustellen (Anlagen max. DIN A4 mit Verweis auf das Referenzobjekt).
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Im Auftragsfall sind die Nachweise einer Haftpflichtversicherung in Höhe von bei Sachschäden min. 500 000 EUR, bei Personenschäden min. 1 500 000 EUR und einer gesamtschuldnerischen Haftung vorzulegen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
AVB für Architekten- und Ingenieurverträge des AG. Die Unterlage 3 (AVB) ist erhältlich bei der Kontaktstelle A.II/A.III.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die am Tag der Bekanntmachung:
— zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt/ in berechtigt sind, oder
— die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt/ in nach § 2 NArchtG (auswärtiger Architekt/in) und Geschäftssitz/ Wohnsitz in dem vom EWG-Abkommen erfassten Gebiet oder in einem sonstigen Drittstaat haben, sofern dieser ebenfalls Mitglied des WTO-Dienstleistungsabkommen ist; oder
Mehr anzeigen
— zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt/ in nach dem Recht des jeweiligen Heimatstaates berechtigt sind und in einem der vorgenannten Gebietsbereiche ansässig sind; ist die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, bestimmen sich die fachlichen Anforderungen nach der einschlägigen EG-Richtlinie. Teilnahmeberechtigt sind auch juristische Personen
Mehr anzeigen
— zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck die ausgeschriebene Aufgabe mit den entsprechenden Planungsleistungen gehört und
— deren bevollmächtigte Vertreter/ innen die fachlichen Anforderungen erfüllen, die an natürliche Personen gestellt sind, und
— von denen min. ein Mitglied der Geschäftsführung die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt sind. Teilnahmeberechtigt sind ebenfalls Arbeitsgemeinschaften teilnahmeberechtigter natürlicher oder juristischer Personen. Arbeitsgemeinschaften müssen einen/e bevollmächtigten/e Vertreter/in benennen. Mehrfachbewerbungen natürlicher oder juristischer Personen oder von Mitgliedern einer Arbeitsgemeinschaft führen zum Ausschluss aller Beteiligten.
Mehr anzeigen
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die gestellten Anforderungen und liegt die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zugrunde gelegten Kriterien über der geplanten Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, erfolgt die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los (§ 10 (3) VOF).Die Angaben zu den unter III.2.3 genannten Kriterien gehen mit folgender Gewichtung in die Bewertung ein:
Mehr anzeigen
III.2.3 a) Referenz für ein Neubauobjekt aus dem Bereich Bildungseinrichtungen: 50 % ≜ max. 200 Punkte.
III.2.3 b) Referenz für ein Sanierungsobjekt mit der Bauausführung im laufenden Betrieb des Nutzers: 40 % ≜ max. 160 Punkte.
Gesamteindruck (Form und Struktur der eingereichten Unterlagen, Authentizität der Darstellung: 10 % ≜ max. 40 Punkte.
Erläuterung zur Bewertung der Leistungsfähigkeit und Eignung:
1 Punkt = Qualität unter Durchschnitt,
2 Punkte = Qualität durchschnittlich,
3 Punkte = Qualität über Durchschnitt,
4 Punkte = Qualität herausragend Erreichte Punktzahl pro Einzelkriterium = erreichte Einzelpunkte x Gewichtung.
Hinweis: max. zu erreichende Punktzahl = 400 Punkte.
Die Bewertungsmatrix (Unterlage 2) ist erhältlich bei der Kontaktstelle A.II/A. III.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Internetadresse: www.hannover.de 🌏

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 19/0139/14

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
Postanschrift: Auf der Hude 2
Postort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es gelten die Regelungen des § 107 GWB. Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Mehr anzeigen
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Landeshauptstadt Hannover, Fachbereich Gebäudemanagement
Postanschrift: Ihmeplatz 5
Postort: Hannover
Postleitzahl: 30449
Quelle: OJS 2014/S 041-068360 (2014-02-26)