Im Rahmen des Gesamtprojekts Verkehrsanbindung Burchardkai ist der Neubau der Waltershofer Brücken vorgesehen. Die überalterte und nicht mehr genügend leistungsfähige Infrastruktur bedarf der Erneuerung, Erweiterung und Optimierung. Die Waltershofer Brücken befinden sich im Hamburger Hafen und binden den Container Terminal Burchardkai an das übergeordneten Straßen- und Schienennetz an. In einem ersten Bauabschnitt sollen im Zeitraum von Anfang 2015 bis Ende 2016 zunächst die vorhandene Straßenbrücke 41b und die östlichen Flügelbereiche erneuert und eine zusätzliche neue Hafenbahnbrücke hergestellt werden. Die westlich gelegenen beiden vorhandenen Eisenbahnbrücken und die Straßenbrücke 187 bleiben in dieser Zeit in Betrieb. Die vorhandene Straße Altenwerder Damm und der Hochwasserschutz werden im Brückenbereich angepasst und die überführten Medienleitungen am Bauwerk neu angeordnet. Im Wesentlichen sind folgende Arbeiten durchzuführen: — Rückbau der vorhandenen Straßenbrücke 41b und Medienleitungen sowie Teilrückbau der vorhandenen Brückenwiderlager. — Neubau einer zweispurigen Straßenbrücke und einer eingleisigen Eisenbahnbrücke als stählerne Stabbogenbrücken mit einer Stützweite von ca. 45 m einschließlich Erneuerung der tiefgegründeten Brückenwiderlager im Tidebereich der Elbe. — Neubau der östlichen Flügelbereiche als tiefgegründete Uferwände; auf der Nordseite gleichzeitig als Barriere-freie Fußgängerrampe. — Neubau einer zweispurigen Straße auf einer Länge von ca. 250 m. — Anpassung an private Hochwasserschutzanlagen. Hauptarbeiten sind Erdarbeiten, Abbrucharbeiten, Tiefgründungsarbeiten, Stahlwasserbauarbeiten, Stahlbetonarbeiten, Stahlbauarbeiten und Straßenbauarbeiten.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-07-15.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-06-19.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2014-06-19) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Menge oder Umfang:
— Örtliche Bauüberwachung und einzelne Teilleistungen der Bauoberleitung gemäß HOAI 2013, Anlagen 12.1 und 13.1 (jeweils LPH 8),— Objektüberwachung gemäß HOAI 2013, Anlage 14.1 (LPH 8),— Vertretung des Bauherrn (HPA) als sachkundige Person gemäß § 57 HBauO.Zeitraum: ca. Anfang 2015 bis mindestens Ende 2016.
— Örtliche Bauüberwachung und einzelne Teilleistungen der Bauoberleitung gemäß HOAI 2013, Anlagen 12.1 und 13.1 (jeweils LPH 8),— Objektüberwachung gemäß HOAI 2013, Anlage 14.1 (LPH 8),— Vertretung des Bauherrn (HPA) als sachkundige Person gemäß § 57 HBauO.Zeitraum: ca. Anfang 2015 bis mindestens Ende 2016.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Hamburg Port Authority, Anstalt öffentlichen Rechts
Postanschrift: Neuer Wandrahm 4
Postleitzahl: 20457
Postort: Hamburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.hamburg-port-authority.de🌏
E-Mail: zentralereinkauf@hpa.hamburg.de📧
Das Vergabeverfahren erfolgt nach der Sektorenverordnung.
Bei dieser Bekanntmachung handelt es sich um einen Aufruf zur Teilnahme am Wettbewerb.
Die zu erbringende Leistung ist unter Pkt. II.1.5) grob beschrieben.
Unter http://www.hamburg-port-authority.de ist im Bereich „Für Hafenkunden“ und dort unter „Ausschreibungen/Teilnahmewettbewerbe“ ein Bewerbungsformblatt für diesen Teilnahmewettbewerb abzurufen. Dieses Formblatt beschreibt die für den Teilnahmeantrag zwingend einzuhaltene Form. Das ausgefüllte Bewerbungsformblatt ist mit den Teilnahmeunterlagen abzugeben.Das Bewerbungsformblatt dient der Zusammenfassung der Bewerbungsunterlagen und vereinfacht die Auswertung für den AG. Die Nicht-Vorlage des Bewerbungsformblatts zum Eröffnungstermin des Teilnahmewettbewerbs führt zum Ausschluss vom weiteren Verfahren.
Wichtiger Hinweis: Unter III.2.3) wird zu jedem Kompetenzbereich mindestens eine Referenz gefordert. Wird diese Forderung zum Eröffnungstermin des Teilnahmewettbewerbs nicht erfüllt, führt dies zum Ausschluss vom weiteren Verfahren.
Andere schriftliche Unterlagen werden in dieser Phase nicht zur Verfügung gestellt.
Die Teilnahmeanträge haben die unter III.2) aufgeführten Inhalte in der vorgegebenen Struktur (siehe Bewerbungsformblatt) aufzuweisen.
Die Teilnahmeanträge sind als solche zu kennzeichnen und in einem verschlossenen Umschlag einzureichen.
Es sind nur Teilnahmeanträge zugelassen, die dem Verhandlungsleiter zum Eröffnungstermin vorliegen. Eine Ausnahme gilt dann, wenn der verspätete Eingang durch Umstände verursacht worden ist, die nicht vom Bewerber zu vertreten sind. Die Umstände hat der Bewerber unaufgefordert und unverzüglich darzulegen und nachzuweisen.
Bewerbergemeinschaften:
1. Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. In dem Teilnahmeantrag ist ein zentraler Ansprechpartner anzugeben, der bevollmächtigt ist, die Bewerbergemeinschaft und später im Fall der Auswahl für das Verhandlungsverfahren auch die Bietergemeinschaft zu vertreten. Die Vollmacht ist mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen (Kopie ausreichend).
2. Die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft sind in dem Teilnahmeantrag vollständig zu benennen. Eine Bewerbergemeinschaft wird bei der Bewertung gemeinsam betrachtet. Nachweise und Erklärungen allgemeiner Art müssen von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft einzeln eingereicht werden. Hierzu gehören: Alle Nachweise gem. Punkt III.2.1) und Punkt III.2.2).
Von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft ist hierzu ein eigenes Bewerbungsformblatt auszufüllen, in dem die Angaben zum Unternehmen rechtsverbindlich unterschrieben werden.
Die Nachweise zu Punkt III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit, müssen nicht von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft einzeln nachgewiesen werden. Es müssen jedoch alle Anforderungen zu III.2.3) gemeinsam durch die Bewerbergemeinschaft abgedeckt werden. Die entsprechenden Referenzen sind in den Bewerbungsformblättern der Mitglieder aufzuführen. Die Erklärung zu III.2.3), Punkt 2 ist gemeinsam abzugeben.
Das Bewerbungsformblatt ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft abzugeben, nicht jedoch für Nachunternehmer.
3. Schließen sich mehrere Bewerber zu einer Bewerbergemeinschaft zusammen, so ist zu gewährleisten, dass kein Bewerber Mitglied in mehr als einer Bewerbergemeinschaft ist. Ist ein Bewerber Mitglied in mehreren Bewerbergemeinschaften,so werden diese Bewerbergemeinschaften zwingend vom Teilnahmeverfahren ausgeschlossen.
Nachunternehmer:
1. Der Bewerber hat in dem Teilnahmeantrag auch die Dritten, insbesondere Nachunternehmer, anzugeben, deren Kapazitäten er sich im Fall der Beauftragung bedienen will. Der Bewerber hat insoweit weiter darzulegen, welche Kapazitäten der Dritten genutzt werden sollen, dass sie die Eignungsanforderungen gemäß Pkt. III.2.3) Teilnahmebedingungen (anhand entsprechender Referenzen) erfüllen und z. B. durch eine Verpflichtungserklärung des Dritten nachzuweisen, dass dem Bewerber diese Kapazitäten zum Zeitpunkt der Ausführung des Auftrages zur Verfügung stehen werden.
2. Abgabe der Erklärung, dass die vorgesehenen Nachunternehmer in diesem Vergabeverfahren ausschließlich für den Bewerber eingesetzt werden sollen und nicht für andere Bewerber. Kann diese Erklärung im Rahmen des Teilnahmewettbewerbes nicht abgegeben werden, so ist dies in den Bewerbungsunterlagen zu dokumentieren. Sollte die Auswahl der Bewerber für das weitere Vergabeverfahrens (Verhandlungsverfahren) zu einer Mehrfachbeteiligung von Unterauftragnehmern führen, wird der Auftraggeber einzelfallbezogen entscheiden, ob ein Ausschluss unter dem Gesichtspunkt einer Wettbewerbsbeeinflussung geboten ist. Hierzu wird dem Bewerber die Möglichkeit eingeräumt, darzulegen wie mögliche Wettbewerbsbeeinträchtigungen in Folge einer Mehrfachbeteiligung eines oder mehrerer Nachunternehmer durch Maßnahmen des Bewerbers bzw. des/ der Nachunternehmer verhindert werden sollen.
Bewertung der Bewerber:
Im Teilnahmewettbewerb werden nur Bewerber berücksichtigt, welche die unter Pkt. III.2) angegebenen Teilnahmebedingungen erfüllen und die unter Pkt. VI.3) beschriebene Form (Bewerbungsformblatt) einhalten.
Ausländische Bewerber/Unternehmen haben gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes gem. Pkt. III.2) vorzulegen.
Die Bewertung der Teilnahmeanträge erfolgt anhand von folgenden Kriterien:
1. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit des Bewerbers 20% (gem. Pkt. III.2.2): Umsatz und Mitarbeiter zu je 10 %),
2. Fachliche Eignung des Bewerbers 80 %,
Referenzen für die Kompetenzbereiche gem. Pkt.III.2.3, Referenzen zu 1.1) und 1.2) je bis max. 28 %, Referenzen zu 1.3) bis max.16 %.
Pkt. III.2.1), QM bis max. 8 %.
Die am besten geeigneten Bewerber erhalten nach Auswertung der Teilnahmeanträge detaillierte Ausschreibungsunterlagen und werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Die anderen Bewerber erhalten eine entsprechende Information über die Nichtberücksichtigung im weiteren Vergabeverfahren.
Sollten sich aus Sicht des Bewerbers Nachfragen ergeben, sind diese ausschließlich schriftlich (unter Angabe der unter Pkt. IV 3.1) genannten Vergabenummer) per Fax oder E-Mail, bis 6 Kalendertage vor Ablauf der Frist für den Eingang des Teilnahmeantrags an folgende Adresse zu richten:
Hamburg Port Authority AöR,
Brooktorkai 1,
Zentraler Einkauf,
20457 Hamburg,
Fax: +49 40428472612.
E-Mail:zentralereinkauf@hpa.hamburg.de
Fragen, die während des laufenden Verfahrens gestellt und beantwortet werden, sind ausschließlich unter http://www.hamburg-port-authority.de veröffentlicht. Der Bewerber hat eigenverantwortlich und regelmäßig die Informationen abzurufen.
Das Vergabeverfahren erfolgt nach der Sektorenverordnung.
Bei dieser Bekanntmachung handelt es sich um einen Aufruf zur Teilnahme am Wettbewerb.
Die zu erbringende Leistung ist unter Pkt. II.1.5) grob beschrieben.
Unter http://www.hamburg-port-authority.de ist im Bereich „Für Hafenkunden“ und dort unter „Ausschreibungen/Teilnahmewettbewerbe“ ein Bewerbungsformblatt für diesen Teilnahmewettbewerb abzurufen. Dieses Formblatt beschreibt die für den Teilnahmeantrag zwingend einzuhaltene Form. Das ausgefüllte Bewerbungsformblatt ist mit den Teilnahmeunterlagen abzugeben.Das Bewerbungsformblatt dient der Zusammenfassung der Bewerbungsunterlagen und vereinfacht die Auswertung für den AG. Die Nicht-Vorlage des Bewerbungsformblatts zum Eröffnungstermin des Teilnahmewettbewerbs führt zum Ausschluss vom weiteren Verfahren.
Wichtiger Hinweis: Unter III.2.3) wird zu jedem Kompetenzbereich mindestens eine Referenz gefordert. Wird diese Forderung zum Eröffnungstermin des Teilnahmewettbewerbs nicht erfüllt, führt dies zum Ausschluss vom weiteren Verfahren.
Andere schriftliche Unterlagen werden in dieser Phase nicht zur Verfügung gestellt.
Die Teilnahmeanträge haben die unter III.2) aufgeführten Inhalte in der vorgegebenen Struktur (siehe Bewerbungsformblatt) aufzuweisen.
Die Teilnahmeanträge sind als solche zu kennzeichnen und in einem verschlossenen Umschlag einzureichen.
Es sind nur Teilnahmeanträge zugelassen, die dem Verhandlungsleiter zum Eröffnungstermin vorliegen. Eine Ausnahme gilt dann, wenn der verspätete Eingang durch Umstände verursacht worden ist, die nicht vom Bewerber zu vertreten sind. Die Umstände hat der Bewerber unaufgefordert und unverzüglich darzulegen und nachzuweisen.
Bewerbergemeinschaften:
1. Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. In dem Teilnahmeantrag ist ein zentraler Ansprechpartner anzugeben, der bevollmächtigt ist, die Bewerbergemeinschaft und später im Fall der Auswahl für das Verhandlungsverfahren auch die Bietergemeinschaft zu vertreten. Die Vollmacht ist mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen (Kopie ausreichend).
2. Die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft sind in dem Teilnahmeantrag vollständig zu benennen. Eine Bewerbergemeinschaft wird bei der Bewertung gemeinsam betrachtet. Nachweise und Erklärungen allgemeiner Art müssen von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft einzeln eingereicht werden. Hierzu gehören: Alle Nachweise gem. Punkt III.2.1) und Punkt III.2.2).
Von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft ist hierzu ein eigenes Bewerbungsformblatt auszufüllen, in dem die Angaben zum Unternehmen rechtsverbindlich unterschrieben werden.
Die Nachweise zu Punkt III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit, müssen nicht von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft einzeln nachgewiesen werden. Es müssen jedoch alle Anforderungen zu III.2.3) gemeinsam durch die Bewerbergemeinschaft abgedeckt werden. Die entsprechenden Referenzen sind in den Bewerbungsformblättern der Mitglieder aufzuführen. Die Erklärung zu III.2.3), Punkt 2 ist gemeinsam abzugeben.
Das Bewerbungsformblatt ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft abzugeben, nicht jedoch für Nachunternehmer.
3. Schließen sich mehrere Bewerber zu einer Bewerbergemeinschaft zusammen, so ist zu gewährleisten, dass kein Bewerber Mitglied in mehr als einer Bewerbergemeinschaft ist. Ist ein Bewerber Mitglied in mehreren Bewerbergemeinschaften,so werden diese Bewerbergemeinschaften zwingend vom Teilnahmeverfahren ausgeschlossen.
Nachunternehmer:
1. Der Bewerber hat in dem Teilnahmeantrag auch die Dritten, insbesondere Nachunternehmer, anzugeben, deren Kapazitäten er sich im Fall der Beauftragung bedienen will. Der Bewerber hat insoweit weiter darzulegen, welche Kapazitäten der Dritten genutzt werden sollen, dass sie die Eignungsanforderungen gemäß Pkt. III.2.3) Teilnahmebedingungen (anhand entsprechender Referenzen) erfüllen und z. B. durch eine Verpflichtungserklärung des Dritten nachzuweisen, dass dem Bewerber diese Kapazitäten zum Zeitpunkt der Ausführung des Auftrages zur Verfügung stehen werden.
2. Abgabe der Erklärung, dass die vorgesehenen Nachunternehmer in diesem Vergabeverfahren ausschließlich für den Bewerber eingesetzt werden sollen und nicht für andere Bewerber. Kann diese Erklärung im Rahmen des Teilnahmewettbewerbes nicht abgegeben werden, so ist dies in den Bewerbungsunterlagen zu dokumentieren. Sollte die Auswahl der Bewerber für das weitere Vergabeverfahrens (Verhandlungsverfahren) zu einer Mehrfachbeteiligung von Unterauftragnehmern führen, wird der Auftraggeber einzelfallbezogen entscheiden, ob ein Ausschluss unter dem Gesichtspunkt einer Wettbewerbsbeeinflussung geboten ist. Hierzu wird dem Bewerber die Möglichkeit eingeräumt, darzulegen wie mögliche Wettbewerbsbeeinträchtigungen in Folge einer Mehrfachbeteiligung eines oder mehrerer Nachunternehmer durch Maßnahmen des Bewerbers bzw. des/ der Nachunternehmer verhindert werden sollen.
Bewertung der Bewerber:
Im Teilnahmewettbewerb werden nur Bewerber berücksichtigt, welche die unter Pkt. III.2) angegebenen Teilnahmebedingungen erfüllen und die unter Pkt. VI.3) beschriebene Form (Bewerbungsformblatt) einhalten.
Ausländische Bewerber/Unternehmen haben gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes gem. Pkt. III.2) vorzulegen.
Die Bewertung der Teilnahmeanträge erfolgt anhand von folgenden Kriterien:
1. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit des Bewerbers 20% (gem. Pkt. III.2.2): Umsatz und Mitarbeiter zu je 10 %),
2. Fachliche Eignung des Bewerbers 80 %,
Referenzen für die Kompetenzbereiche gem. Pkt.III.2.3, Referenzen zu 1.1) und 1.2) je bis max. 28 %, Referenzen zu 1.3) bis max.16 %.
Pkt. III.2.1), QM bis max. 8 %.
Die am besten geeigneten Bewerber erhalten nach Auswertung der Teilnahmeanträge detaillierte Ausschreibungsunterlagen und werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Die anderen Bewerber erhalten eine entsprechende Information über die Nichtberücksichtigung im weiteren Vergabeverfahren.
Sollten sich aus Sicht des Bewerbers Nachfragen ergeben, sind diese ausschließlich schriftlich (unter Angabe der unter Pkt. IV 3.1) genannten Vergabenummer) per Fax oder E-Mail, bis 6 Kalendertage vor Ablauf der Frist für den Eingang des Teilnahmeantrags an folgende Adresse zu richten:
Hamburg Port Authority AöR,
Brooktorkai 1,
Zentraler Einkauf,
20457 Hamburg,
Fax: +49 40428472612.
E-Mail:zentralereinkauf@hpa.hamburg.de
Fragen, die während des laufenden Verfahrens gestellt und beantwortet werden, sind ausschließlich unter http://www.hamburg-port-authority.de veröffentlicht. Der Bewerber hat eigenverantwortlich und regelmäßig die Informationen abzurufen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Dienstleistungskategorie: 12
Kurze Beschreibung:
Im Rahmen des Gesamtprojekts Verkehrsanbindung Burchardkai ist der Neubau der Waltershofer Brücken vorgesehen. Die überalterte und nicht mehr genügend leistungsfähige Infrastruktur bedarf der Erneuerung, Erweiterung und Optimierung.
Die Waltershofer Brücken befinden sich im Hamburger Hafen und binden den Container Terminal Burchardkai an das übergeordneten Straßen- und Schienennetz an.
In einem ersten Bauabschnitt sollen im Zeitraum von Anfang 2015 bis Ende 2016 zunächst die vorhandene Straßenbrücke 41b und die östlichen Flügelbereiche erneuert und eine zusätzliche neue Hafenbahnbrücke hergestellt werden. Die westlich gelegenen beiden vorhandenen Eisenbahnbrücken und die Straßenbrücke 187 bleiben in dieser Zeit in Betrieb.
In einem ersten Bauabschnitt sollen im Zeitraum von Anfang 2015 bis Ende 2016 zunächst die vorhandene Straßenbrücke 41b und die östlichen Flügelbereiche erneuert und eine zusätzliche neue Hafenbahnbrücke hergestellt werden. Die westlich gelegenen beiden vorhandenen Eisenbahnbrücken und die Straßenbrücke 187 bleiben in dieser Zeit in Betrieb.
Die vorhandene Straße Altenwerder Damm und der Hochwasserschutz werden im Brückenbereich angepasst und die überführten Medienleitungen am Bauwerk neu angeordnet.
Im Wesentlichen sind folgende Arbeiten durchzuführen:
— Rückbau der vorhandenen Straßenbrücke 41b und Medienleitungen sowie Teilrückbau der vorhandenen Brückenwiderlager.
— Neubau einer zweispurigen Straßenbrücke und einer eingleisigen Eisenbahnbrücke als stählerne Stabbogenbrücken mit einer Stützweite von ca. 45 m einschließlich Erneuerung der tiefgegründeten Brückenwiderlager im Tidebereich der Elbe.
— Neubau der östlichen Flügelbereiche als tiefgegründete Uferwände; auf der Nordseite gleichzeitig als Barriere-freie Fußgängerrampe.
— Neubau einer zweispurigen Straße auf einer Länge von ca. 250 m.
— Anpassung an private Hochwasserschutzanlagen.
Hauptarbeiten sind Erdarbeiten, Abbrucharbeiten, Tiefgründungsarbeiten, Stahlwasserbauarbeiten, Stahlbetonarbeiten, Stahlbauarbeiten und Straßenbauarbeiten.
Menge oder Umfang:
— Örtliche Bauüberwachung und einzelne Teilleistungen der Bauoberleitung gemäß HOAI 2013, Anlagen 12.1 und 13.1 (jeweils LPH 8),
— Vertretung des Bauherrn (HPA) als sachkundige Person gemäß § 57 HBauO.
Zeitraum: ca. Anfang 2015 bis mindestens Ende 2016.
Dauer: 24 Monate
Referenznummer: E-0554-14-V-EU
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Hamburg.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Angaben, ob und auf welche Art die Bewerberinnen und Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft sind oder ob und auf welche Art sie auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeiten, sofern dem nicht berufsrechtliche Vorschriften entgegenstehen.
1. Angaben, ob und auf welche Art die Bewerberinnen und Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft sind oder ob und auf welche Art sie auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeiten, sofern dem nicht berufsrechtliche Vorschriften entgegenstehen.
2. Formlose Erklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 21 Abs. 1 und 4 SektVO vorliegen.
3. Bestehende Berufshaftpflichtversicherung (Die Vorlage von Kopien ist zulässig).
4. Erklärung zur Qualitätssicherung im Unternehmen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Darstellung der Organisationsstruktur des Unternehmens, der Standorte und der Niederlassungen.
Sofern die Ausführung durch eine Niederlassung erfolgen soll, sind die vorstehend abgefragten Daten für die fragliche Niederlassung zu erstellen.
2. Erklärung über den Gesamtumsatz, sowie den Umsatz bzgl. der besonderen Leistungsart, die Gegenstand der Vergabe ist, jeweils für die letzten 5 Jahre. Soweit die Umsätze von dem Bewerber zusammen mit anderen (z. B. Ingenieurgemeinschaft) erbracht wurden, sind diese gesondert unter Angabe des prozentualen Anteils am Gesamtumsatz des betreffenden Projektes auszuweisen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
2. Erklärung über den Gesamtumsatz, sowie den Umsatz bzgl. der besonderen Leistungsart, die Gegenstand der Vergabe ist, jeweils für die letzten 5 Jahre. Soweit die Umsätze von dem Bewerber zusammen mit anderen (z. B. Ingenieurgemeinschaft) erbracht wurden, sind diese gesondert unter Angabe des prozentualen Anteils am Gesamtumsatz des betreffenden Projektes auszuweisen.
3. Erklärung aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren und aktuell fest angestellten Beschäftigten ersichtlich ist, gegliedert nach Berufsgruppen (siehe Bewerbungsformblatt).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Nachweis der fachlichen Qualifikation und Eignung für die Erbringung der unter Abschnitt II.2.1) genannten Leistungen. Hierzu hat der Bieter Referenzen der vergangenen 8 Jahre einzureichen, mit denen die Ausführung der ausgeschriebenen Leistungen bei vergleichbaren Bauvorhaben (Art und Komplexität gemäß Abschnitt II.1.5) nachgewiesen werden.
1. Nachweis der fachlichen Qualifikation und Eignung für die Erbringung der unter Abschnitt II.2.1) genannten Leistungen. Hierzu hat der Bieter Referenzen der vergangenen 8 Jahre einzureichen, mit denen die Ausführung der ausgeschriebenen Leistungen bei vergleichbaren Bauvorhaben (Art und Komplexität gemäß Abschnitt II.1.5) nachgewiesen werden.
Es sind einschlägige Referenzen zu folgenden drei Kompetenzbereichen vorzulegen:
Vergleichbare Leistungen gem. II.2.1) beim Bau von Straßen- und Eisenbahnbrücken mit stählernen Überbauten (Stützweite größer/gleich 40 m). Besonderheiten bei der Herstellung:
— Bauen im Bestand,
— Bauen unter Aufrechterhaltung des Verkehrs,
— Bauen in einem hochfrequentierten Gewerbe- bzw. Industriegebiet.
Vergleichbare Leistungen gem. II.2.1) beim Bau von Wasserbauwerken und deren Gründung sowie Baugruben zu deren Herstellung in tidebeeinflussten Hafengebieten und bei schwierigen Baugrundverhältnissen.
Besonderheiten bei der Herstellung:
— Bauen unter Berücksichtigung und Aufrechterhaltung des Hochwasserschutzes.
1.3) Kompetenzbereich 1.3 – Verkehrsanlagen Straße und Schiene
Vergleichbare Leistungen gem. II.2.1) beim Bau von Anlagen des Straßenverkehrs und Anlagen des Schienenverkehrs.
— Arbeiten in Gleis-Sperrpausen,
— Arbeiten in Gleisnähe unter laufendem Verkehr.
Hinweis: idealerweise kombinieren die Referenzen die Besonderheiten 1.1), 1.2) und 1.3). Die Mehrfachnennung eines Referenzprojektes in den 3 Kompetenzbereichen ist daher möglich.
Für die drei Kompetenzbereiche gilt jeweils, dass 4 passende Referenzen zu vergleichbaren Leistungen die maximal zu erreichende Punktzahl ergibt.
Zu jedem Kompetenzbereich ist mindestens eine Referenz vorzulegen. Wird diese Forderung nicht erfüllt, führt dies zum Ausschluß vom weiteren Verfahren.
Hier werden ausdrücklich Referenzen des Unternehmens, jedoch keine personenbezogenen Referenzen gefordert.
2. Es werden nur solche Bewerber für den Wettbewerb zugelassen, die für die gesamte Dauer der Baumaßnahme (ca. Anfang 2015 bis mind. Ende 2016) die ständige Präsenz der örtlichen Bauüberwachung auf der Baustelle gewährleisten können. Der Bewerber hat hierzu eine entsprechende Erklärung abzugeben.
2. Es werden nur solche Bewerber für den Wettbewerb zugelassen, die für die gesamte Dauer der Baumaßnahme (ca. Anfang 2015 bis mind. Ende 2016) die ständige Präsenz der örtlichen Bauüberwachung auf der Baustelle gewährleisten können. Der Bewerber hat hierzu eine entsprechende Erklärung abzugeben.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Siehe Vergabeunterlagen im Angebotsverfahren.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Vergabeunterlagen im Angebotsverfahren.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem(r) Vertreter(in).
Sonstige besondere Bedingungen: Vertragsgrundlage werden die Allgemeinen Vertragsbestimmungen des Auftraggebers.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt
Postanschrift: Neuenfelderstraße 19
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 21109
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Hinsichtlich der Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen gilt § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB. Insbesondere ist ein Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB nur zulässig, soweit nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Hinsichtlich der Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen gilt § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB. Insbesondere ist ein Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB nur zulässig, soweit nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2014/S 117-208401 (2014-06-19)
Ergänzende Angaben (2014-07-04) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben