Pflege der Sozialbudget-Datenbank

Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)

1 Gegenstand und Ziel
Gegenstand des ausgeschriebenen Projekts ist die im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) vorhandene Sozialbudget-Datenbank.
Das Sozialbudget ist ein statistisches Rechenwerk, das alle in Deutschland gewährten Sozialleistungen erfasst und über sie und ihre Finanzierung berichtet. Im jährlichen Rhythmus werden aktuelle Daten über das soziale Sicherungssystem veröffentlicht. Das aktuelle Sozialbudget 2013 steht im Internetangebot des BMAS unter dem Link http://www.bmas.de/DE/Service/Publikationen/a230-13-sozialbudget-2013.html als PDF-Dokument zur Verfügung.
Das Sozialbudget umfasst die jährlichen Daten (seit 1960) von insgesamt 30 Institutionen bzw. Zweigen der sozialen Sicherung, die soziale Leistungen bereitstellen. Diese Leistungen werden sowohl einer speziellen Art (z. B. Einkommens- oder Sachleistung) als auch einer der 10 Funktionen:
1. Krankheit,
2. Invalidität,
3. Alter,
4. Hinterbliebene,
5. Kinder,
6. Ehegatten,
7. Mutterschaft,
8. Arbeitslosigkeit,
9. Wohnen und
10. Allgemeine Lebenshilfen
zugeordnet. Bei der Finanzierung der Leistungen wird ebenfalls nach Arten (z. B. Sozialbeiträge oder Zuschüsse des Staates) und nach Quellen (z. B. Unternehmen oder Gebietskörperschaften) unterschieden.
Die Ausgangsdaten zur Berechnung des Sozialbudgets werden in Excel-Dateien als Betrags- und Finanzierungspositionen bereitgestellt. Sie sind an die Schnittstelle der eingesetzten Auswertungssoftware angepasst, damit sie automatisch in die hinter der Software stehende Access-Datenbank eingelesen werden können. In der Datenbank werden alle Betrags- und Finanzierungspositionen des Sozialbudgets nach bestimmten Merkmalen klassifiziert. Im Auswertungsteil der Datenbank werden die Möglichkeiten bereitgestellt, diverse Präsentationstabellen und Berichte zu erzeugen.
Aus den Daten des Sozialbudgets wird ein gewichtiger Teil des deutschen Beitrags zum Europäischen System der Integrierten Sozialschutzstatistik (ESSOSS) erzeugt und jährlich in Form eines Fragebogens an Eurostat, das Statistische Amt der Europäischen Union, geliefert. Die von Eurostat erfassten Leistungen des Sozialschutzes werden unter dem Link http://epp.eurostat.ec.europa.eu/portal/page/portal/social_protection/introduction veröffentlicht. Methodische Grundlage ist das ESSOSS-Handbuch 2008, das ebenfalls unter dem oben genannten Link zur Verfügung steht.
Ziel des ausgeschriebenen Projekts ist die Pflege der vorhandenen Sozialbudget-Datenbank.
Die Pflege der Sozialbudget-Datenbank hat die jederzeitige Einsetzbarkeit der Sozialbudget-Datenbank unter sich ändernden Anforderungen zu gewährleisten. Die Pflege beinhaltet beispielsweise die Anpassung der Datenbank bei Datenaktualisierungen, bei Änderungen der vorhandenen IT-Rahmenbedingungen oder bei Veränderungen der ESSOSS-Methodik bzw. des ESSOSS-Fragebogens.
Zum Anforderungsprofil ab 2015 gehört der Aufbau einer Leistungsempfängerdatenbank, die auf bereits vorhandene Daten zu den Leistungsempfängern von Alterssicherungsleistungen aufsetzt. Ergänzend sind entsprechende Daten für andere Sicherungssysteme zusammenzustellen. Diese Datensammlung soll sich an der SOCR-Datenbank der OECD orientieren und wird neben den Kern-Daten des Sozialbudgets ebenfalls an Eurostat übermittelt. Im Hinblick auf die Datenlieferungen an Eurostat ist zudem die Pflege und Weiterentwicklung des Moduls in Bezug auf die Erfassung und Aufbereitung der Nettosozialleistungen (Sozialleistungen abzüglich der darauf entfallenden Steuern und Sozialbeiträge) erforderlich. Außerdem sollen die Ausgangsdaten der im Abschnitt 3.1.1 genannten Sicherungssysteme von der Auftragnehmerin/dem Auftragnehmer eigenständig zusammengestellt werden.
Darüber hinaus muss die Auftragnehmerin/der Auftragnehmer kurzfristig für ggf. notwendige Hilfestellungen hinsichtlich der Anwendung der Datenbank-Applikation und zur inhaltlichen Beratung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BMAS zur Verfügung stehen. Die telefonische Erreichbarkeit zu den Kernarbeitszeiten des BMAS (Mo. bis Fr. 9:00 Uhr bis 15:00 Uhr) ist sicher zu stellen.
Zur Zielerreichung muss auf der vorhandenen Access-Datenbank aufgebaut werden. Dies betrifft insbesondere die Aufbereitung der Ausgangsdaten (siehe 3.1.1), das automatische Einlesen der Ausgangsdaten in die Datenbank-Applikation mit der notwendigen Klassifikation der Betrags- und Finanzierungspositionen (siehe 3.1.2) und die Module zur Erstellung der Auswertungstabellen (siehe 3.1.3). Die Dokumentation der Anwendung (Benutzerhandbuch) ist den Vergabeunterlagen als Anhang 2a beigefügt.
2 Rahmenbedingungen.
2.1 Systemumgebung.
Die Access-Daten werden zentral auf einem eigenen Laufwerk auf einem SAN/NAS-Server der Firma EMC vorgehalten. Die Nutzer der Datenbank greifen über ihre Access2003-Applikation (SP3) auf diese Daten zu. Die Ausgangsdaten werden in Excel-Tabellen erfasst und in die Access-Datenbank eingelesen.
2.2 Dokumentationen der Datenbank-Applikation.
Es liegen folgende Dokumentationen vor:
— Benutzerhandbuch,
— Technische Dokumentation.
3 Leistungsverzeichnis.
3.1 Fachgebietsbezogene Leistungen.
3.1.1 Ausgangsdaten.
Die Ausgangsdaten zur Berechnung des Sozialbudgets werden in 30 Excel-Dateien (so genannten Betragsübersichten) bereitgestellt. Die Excel-Dateien beinhalten die Zeitreihen von insgesamt rund 1 900 Einnahmen- und Ausgabenpositionen. Sie sind an die Schnittstelle der Access-Datenbank angepasst, damit sie automatisch in diese eingelesen werden können. In den Excel-Dateien werden Daten für Deutschland ab 1960 erfasst und jährlich fortgeschrieben.
Von der Auftragnehmerin/dem Auftragnehmer sind neben den Daten der Sozialversicherungszweige (Rentenversicherung, Krankenversicherung, Pflegeversicherung, Unfallversicherung, Arbeitslosenversicherung) zusätzlich die Daten der folgenden Systeme zu pflegen:
— Sondersysteme (Alterssicherung der Landwirte, Private Kranken- und Pflegeversicherung),
— Systeme des öffentlichen Dienstes (Pensionen, Beihilfen),
— Förder- und Fürsorgesysteme (Grundsicherung für Arbeitsuchende, Ausgleichsabgabe für schwerbehinderte Menschen).
Die Datenpflege beinhaltet die Bereitstellung und Umsetzung der Daten in die Betragsübersichten. Die Rechnungsergebnisse der Sozialversicherungszweige bzw. der Alterssicherung der Landwirte liegen bei den jeweils zuständigen Ressorts vor. Quellen für die anderen Daten sind das Statistische Bundesamt, Verband der privaten Krankenversicherung e. V., Bundesagentur für Arbeit, Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen). Sofern im Vertragszeitraum Revisionen zu den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen durchgeführt werden, müssen diese Änderungen für das Sozialbudget geprüft und ggf. nachgebildet werden. Die Veröffentlichung des Sozialbudgets erfolgt jährlich zur Mitte eines Jahres.
Darüber hinaus erfolgt von der Auftragnehmerin/dem Auftragnehmer im Hinblick auf die Datenlieferungen an Eurostat die Betreuung der Eurostat-Module.
— Kernsystem (der aus den Daten des nationalen Sozialbudgets erzeugte ESSOSS-Fragebogen) zum Juni eines Jahres,
— Nettosozialleistungen (Sozialleistungen abzüglich der darauf entfallenden Steuern und Sozialbeiträge) zum Dezember eines Jahres sowie
— der Leistungsempfänger Alterssicherung zum Mai eines Jahres sowie ergänzend,
— die Zusammenstellung weiterer Daten zu den Leistungsempfängern aus anderen Systemen unter Anlehnung an die SOCR-Datenbank der OECD.
Die Bearbeitung beinhaltet die Erfassung und Aufbereitung der Daten und das Erstellen/Pflegen der jeweiligen von Eurostat geforderten Qualitäts-Reports. Die Datenlieferungen an Eurostat umfassen:
— Core system data (QUANTI),
— Core system: qualitative information (QUALI),
— Module on pension beneficiaries (BENEF),
— Quality Report for the Core System (QUALREP),
— Quality Report for the module on Pension Beneficiaries (QRPENB),
— Module on Net social benefits (NET),
— Quality Report for the module on Net social benefits (QRNET).
Sämtliche notwendige Informationen werden vom Auftraggeber zur Verfügung gestellt.
3.1.2 Datenbank.
Zur Zeit werden alle Betrags- und Finanzierungspositionen des Sozialbudgets beim Einlesen der Daten in die Datenbank erfasst und nach drei Merkmalen klassifiziert: die Nummer ihrer Institution bzw. Unterinstitution, einer laufenden Nummer und durch den Klassifikationsschlüssel (Kodierung zur weiteren Klassifikation der Betragspositionen). Als Grundlage für den Aufbau der Datenbank gilt neben dem Klassifikationsschlüssel die folgende Gliederung nach Institutionen:
1 Sozialversicherungssysteme,
11 Rentenversicherung,
12 Krankenversicherung,
13 Pflegeversicherung,
14 Unfallversicherung,
15 Arbeitslosenversicherung,
2 Sondersysteme,
21 Alterssicherung der Landwirte,
22 Versorgungswerke,
23 Private Altersvorsorge,
24 Private Krankenversicherung,
25 Private Pflegeversicherung,
3 Systeme des öffentlichen Dienstes,
31 Pensionen,
32 Familienzuschläge,
33 Beihilfen,
4 Arbeitgebersysteme,
41 Entgeltfortzahlung,
42 Betriebliche Altersversorgung,
43 Zusatzversorgung,
44 Sonstige Arbeitgeberleistungen,
5 Entschädigungssysteme,
51 Soziale Entschädigung,
52 Lastenausgleich,
53 Wiedergutmachung,
54 Sonstige Entschädigungen,
6 Förder- und Fürsorgesysteme,
61 Kindergeld und Familienleistungsausgleich,
62 Erziehungsgeld/Elterngeld,
63 Grundsicherung für Arbeitsuchende,
64 Arbeitslosenhilfe/sonstige Arbeitsförderung,
65 Ausbildungs- und Aufstiegsförderung,
66 Sozialhilfe,
67 Kinder- und Jugendhilfe,
68 Wohngeld,
7 Steuerliche Leistungen.
Ein sechsstelliger funktions- und quellbezogener Klassifikationsschlüssel kennzeichnet – abgesehen von der Institutionszuordnung in Spalte A der Betragsübersichten – sämtliche Merkmale, nach denen die Betragspositionen klassifiziert sind. Dabei kann jeder Betragsposition (außer Verrechnungen, Verwaltungs- und sonstigen Ausgaben) nur eine Sozialschutzfunktion bzw. eine Finanzierungsquelle zugeordnet werden. Der Klassifikationsschlüssel ist folgendermaßen aufgebaut:
— Die ersten beiden Stellen kennzeichnen die Leistungs- bzw. Finanzierungsart.
— Die dritte und vierte Stelle kennzeichnen die Sozialschutzfunktion bzw. Finanzierungsquelle. Dabei wird von den 10 im Sozialbudget unterschiedenen Funktionen und den 8Finanzierungsquellen ausgegangen.
— Die fünfte und sechste Stelle gliedert die betrachtete Position im Detail. Beispiele hierfür sind die Positionen des ESSOSS-Fragebogens sowie weitere Detaillierungen, die ggf. für das nationale Sozialbudget erforderlich oder wünschenswert sind.
In die oben skizzierte Datenbank sind von der Auftragnehmerin/dem Auftragnehmer die Betragsübersichten zu pflegen. Dies beinhaltet z. B., dass die Datenbank bei Änderungen der vorhandenen IT-Rahmenbedingungen oder der ESSOSS-Methodik bzw. des ESSOSS-Fragebogens anzupassen ist.
3.1.3 Auswertung und Präsentation der Daten.
Die Methodik zur Erstellung des Sozialbudgets orientiert sich an dem Europäischen System einer integrierten Sozialschutzstatistik (ESSOSS). Aus den Ausgangsdaten wird sowohl das nationale Sozialbudget berechnet als auch der deutsche Beitrag zur europäischen Sozialschutzmethodik erzeugt. Es kann daher ein gemeinsamer Klassifikationsschlüssel verwendet werden.
Der Auswertungsteil der Datenbank erzeugt im Bezug auf das Sozialbudget und auf ESSOSS folgende Tabellen:
— die im Sozialbudget 2013 verwendeten Tabellen zu den Funktions- und Institutionsgruppen und
— den ESSOSS-Fragebogen.
Die Tabellen werden zur Zeit im Excel-Format ausgegeben. Im Rahmen der Umgestaltung eines gemeinsamen Standards für den Austausch und die gemeinsame Nutzung von Daten auf europäischer Ebene sind die Auswertungstabellen zukünftig auch im Datenformat SDMX (Statistical Data and Metadata eXchange) bereitzustellen. Dieses Format wird künftig auch vom Statistischen Bundesamt zur Verfügung gestellt. Es handelt sich um einen neuen Standard, der von der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, der Europäischen Zentralbank, der Kommission (Eurostat), dem Internationalen Währungsfonds, der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, den Vereinten Nationen und der Weltbank eingeleitet wurde. SDMX stellt für den Austausch amtlicher Statistiken statistische und technische Normen bereit, u. a. die SDMX Markup Language mit der XML-Syntax („SDMX-ML-Format“). Der Einführungsprozesses wird seitens Eurostat mit einem Schulungsprogramm, das monatlich stattfindende Webinare, bilaterale schriftliche Hinweise und die Möglichkeit von Expertenbesuchen in den Mitgliedstaaten auf Anfrage beinhaltet, unterstützt werden.
Der Auswertungsteil der Datenbank erzeugt darüber hinaus folgende Berichte:
— Einzelauswertungen und Jahresvergleiche in Bezug auf die im Klassifikationsschlüssel enthaltenen Kategorien und Aggregationen von Kategorien (z. B. periodische Einkommensleistungen der Funktion Alter).
— Spezielle Auswertungen im Rahmen der Konsolidierung der Beiträge des Staates, die im Gegensatz zu anderen Transfers keiner Funktion zugeordnet werden und auf Institutionsebene gesondert ausgewiesen werden müssen. Obwohl die Matrizen für die Konsolidierung durch Institutions- und Typnummern einwandfrei erstellt werden können, ist ein zusätzlicher Abgleich von Einnahmen und Ausgaben nötig, der in der Datenbank durchgeführt werden soll. Maßgeblich ist die Ausgabenseite der zahlenden Institution.
— Spezielle Auswertungen zu Eigenbeiträgen von Empfängern sozialer Leistungen. Die Eigenbeiträge müssen eventuell zu einem späteren Zeitpunkt analog zu den Beiträgen des Staates konsolidiert werden. Aktuell werden sie jedoch derselben Kategorie und Funktion wie die Leistungen, von denen sie abgezogen werden, zugeordnet.
— Spezielle Auswertungen zu den anderen Transfers zwischen den Institutionen.
Der Auftragnehmerin/dem Auftragnehmer obliegt die Aufgabe, die Präsentationstabellen und Berichte programmtechnisch zur Verfügung zu stellen, damit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BMAS diese in der für sie notwendigen Art und Weise erzeugen können. Die Präsentationstabellen und Berichte sind von der Auftragnehmerin/dem Auftragnehmer im Rahmen der Pflege ggf. neu zu programmieren und an den jeweils aktuellen Datenstand anzupassen.
3.2 Programmierleistungen.
Zu den von der Auftragnehmerin/dem Auftragnehmer zu leistenden Programmierleistungen zählt die Weiterentwicklung und Pflege aller unter 3.1 aufgeführten Bestandteile der Sozialbudget-Datenbank.
Dies umfasst im Einzelnen:
— Anpassung der Software an Änderungen der technischen Umgebung (z. B. Systemsoftware oder neue Softwareversionen) und der funktionalen Bedingungen (z. B. gesetzliche Entwicklungen),
— Beseitigung von Fehlern in Software und Implementierung,
— Optimierung der Software in Bezug auf Effizienz und Leistungsverhalten,
— Übermittlung von Daten im SDMX-ML-Format.
3.3 Dokumentation.
Die Auftragnehmerin/der Auftragnehmer hat die unter Ziffer 2.2 aufgeführten Dokumentationen (Benutzerhandbuch, Technische Dokumentation) zu aktualisieren und mit der Abgabe des Endberichts vorzulegen.
4 Leistungsumfang.
Der Umfang der zu erbringenden Leistung entspricht ca. 80 Personentagen im Jahr. Mit einem Anteil von ca. 90 Prozent beruht der Leistungsumfang auf der fixen Aufgabenstellung entsprechend dem oben aufgeführten Leistungsverzeichnis. Dieser Teil der Leistung wird pauschal vergütet. Weitere 10 Prozent der Aufgabenstellung sind variabel als Folge von zur Zeit nicht absehbaren, notwendigen Änderungen im Sozialbudget und der EU-Sozialschutzstatistik, die z. B. auf nationalen und internationalen Entscheidungen mit Rückwirkung auf das soziale Sicherungssystem beruhen. Die Vergütung erfolgt hierfür anhand des tatsächlichen Aufwands abgerechnet nach Standardstunden.
5 Kostenkalkulation.
Zusätzlich zum Preisblatt ist im Angebot die Anzahl der vorgesehenen Personentage für beide Teile (fix und variabel) getrennt darzulegen. Ergänzend ist für den variablen Teil der Leistungserbringung eine separate Kostenkalkulation basierend auf einem Standardstundensatz aufzuführen. Die Vergütung der variablen Aufgabenstellungen wird ausschließlich anhand dieser Standardstunde vorgenommen.
6 Sonstige Anforderungen an das Angebot.
Das Angebot soll sich auf den oben umfassend dargestellten Anforderungskatalog beziehen und insbesondere Folgendes enthalten:
— Darstellung, wie die Leistungen zur Pflege der Sozialbudget-Datenbank erbracht werden können. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die regelmäßige Veröffentlichung des Sozialbudgets und die jährlichen Datenlieferungen an Eurostat sicher gestellt sein müssen.
— Skizzierung eines Ansatzes zum Aufbau einer Datenbank für Leistungsempfänger von Alterssicherungsleistungen und anderer Sicherungssysteme.
— Beschreibung der Möglichkeiten, wie die Daten des Sozialbudgets für Datenlieferungen an Eurostat mittels der Access-Applikation in SDMX-ML-Format konvertiert werden können.
— Bei Angeboten von Bietergemeinschaften jeweils eine Aufteilung der Gesamtkosten der Positionen 1 und 2 des Preisblattes (wird mit den Vergabeunterlagen versendet) auf die Partner (ohne Aufteilung in Personal- und Sachkosten).

Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-12-10. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-10-30.

Wer?

Wie?

Wo?

Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-10-30 Auftragsbekanntmachung