Planung der Verrohrung von Wetterbohrlöchern
Im Rahmen der Errichtung eines Endlagers für radioaktive Abfallstoffe im früheren Eisenerzbergwerk Konrad wird die Bewetterung der Grube umgestellt. Hierfür ist die Planung und Beschaffung von Sonderbewetterungsanlagen der Einlagerung erforderlich.
Hinsichtlich der Qualitätssicherung der durchzuführenden Arbeiten werden für das geplante Endlager Konrad erhöhte Anforderungen gestellt (Qualitätssicherungsbereich (QSB) 3.1). Der QSB 3.1 umfasst die Planung, Beschaffung, Herstellung und Inbetriebnahme sowie den Betrieb (einschließlich Stilllegung) von Anlagenteilen, Systemen und Komponenten, für die ergänzende qualitätssichernde Forderungen aus kerntechnischer Sicht festgelegt sind. Die Ausführungsplanung für diese Komponenten wird rechtzeitig vor Errichtung der atomrechtlichen Aufsicht zur Zustimmung vorgelegt. Die Komponenten der Sonderbewetterung der Einlagerung sind in den QSB 3.1 eingeordnet.
Die vorliegende Ausschreibung beinhaltet eine detaillierte Planung der Verrohrung der Wetterbohrlöcher zwischen den Einlagerungskammern im Einlagerungsfeld 5/1 und der darüber liegenden Abwettersammelstrecke und damit eines Teils der Sonderbewetterung der Einlagerung. Dabei handelt es sich um die Planung von vier neu zu erstellenden Wetterbohrungen in den Einlagerungskammern sowie um die Anpassung einer Bestandsbohrung an veränderte Grubenraumdimensionen. Ziel ist die Erstellung einer prüffähigen Vorprüfunterlage zur Vorlage bei der Endlagerüberwachung.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-10-23.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-09-19.
Wer?
Wie?
Wo?
Geschichte der Beschaffung
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Dokument |
2014-09-19
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Auftragsbekanntmachung
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