Planung und Ausführung einer Seilbahn als Ersatz (Neubau) einer Pendelbahn - Auftragsgegenstand: Seilbahntechnik

Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG

Die Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG beabsichtigt eine Modernisierung der bestehenden Eibsee-Seilbahn. Die neue Pendelbahn ersetzt die bestehende Pendelbahn aus dem Jahr 1963 (Baujahre 1960 bis 1962). Die Lage der Bergstation, der beiden Stützen und die Seilbahntrasse selbst soll im Wesentlichen mit der Lage der bestehenden Eibsee-Seilbahn identisch sein. Die neue Talstation soll um rund 15 bis 20 Meter quer zur bestehenden Bahnachse und rund 50 Meter entlang der geplanten Bahnachse Richtung Norden verschoben werden.
Sämtliche Anlagenteile und baulichen Anlagen der bestehenden Eibsee-Seilbahn sollen abgebrochen werden. Ausgenommen von den Abbrucharbeiten sind Teile der Bergstation; diese sollen in der neuen Bergstation als zusätzliche Kundenfläche integriert werden.
Die Förderleistung der neu zu realisierenden Seilbahn soll rund 540 Personen pro Stunde betragen und die beiden neuen Kabinen jeweils 120 Personen fassen können. Der Höhenunterschied zwischen den Stationen beträgt rund 1 950 Meter und die schräge Länge rund 4 390 Meter. Die größte Neigung der Fahrbahn beträgt 110 %. Die Bergstation befindet sich auf rund 2 940 m.ü. NN an der Nordseite der Zugspitze. Im Zugspitzmassiv ist in Regionen oberhalb von rund 2 500 m.ü. NN Permafrost vorhanden. Im Bereich des Zugspitzgipfels ist somit mit Permafrost zu rechnen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-03-24. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-03-05.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-03-05 Auftragsbekanntmachung
2014-10-10 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2014-03-05)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Seilbahnsysteme
Menge oder Umfang:
Planung und Ausführung einer Seilbahn als Ersatz (Neubau) einer bestehenden Pendelbahn.Im Umfang dieser Bekanntmachung ist die Planung und Ausführung (Los 1 – Planung; Los 2 – Ausführung) der Seilbahntechnik enthalten. Mittels einer parallel stattfindenden Vergabe wird zusätzlich die Generalplanung der weiteren erforderlichen baulichen Anlagen vergeben.Im Los 1 – Planung sind sämtliche Leistungen der Fachplanung zu erbringen, die für eine positive Genehmigung erforderlich sind:— Gebäudeplanung (Leistungsphasen 1-4 gem. HOAI 2013 i.V.m. Anlage 10 Nr. 10.1),— Tragwerksplanung (Leistungsphasen 1-4 gem. HOAI 2013 i.V.m. Anlage 14 Nr. 14.1),— Technische Ausrüstung (Leistungsphasen 1-4 HOAI 2013 i.V.m. Anlage 15 Nr. 15.1; Anlagengruppen 2, 3, 4, 5 und analog Anlagengruppe 6).Im Los 2 - Ausführung sind neben der Bauausführung sämtliche Leistungen der Fachplanung zu erbringen, die für die Ausführung erforderlich sind:— Gebäudeplanung (Leistungsphasen 5 und 9 gem. HOAI 2013 i.V.m. Anlage 10 Nr. 10.1),— Tragwerksplanung (Leistungsphasen 5 gem. HOAI 2013 i.V.m. Anlage 14 Nr. 14.1),— Technische Ausrüstung (Leistungsphasen 5 und 9 gem. HOAI 2013 i.V.m. Anlage 15 Nr. 15.1; Anlagengruppen 2, 3, 4, 5 und analog Anlagengruppe 6),— Bauausführung.Die Leistungsphasen 6 und 7 (Vergabe) sind, innerhalb der Ausführungsgrenzen der Seilbahntechnik, keine Teilleistung des Auftrages Seilbahntechnik. Die Leistungsphase 8 (Bauüberwachung) ist eine Leistung des gesondert beauftragten Generalplaners.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Seilbahnsysteme 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG
Postanschrift: Olympiastraße 27
Postleitzahl: 82467
Postort: Garmisch-Partenkirchen
Kontakt
Internetadresse: http://www.zugspitze.de 🌏
E-Mail: c.emmermann@zugspitze.de 📧
Telefon: +49 8821797920 📞
Fax: +49 8821797900 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-03-05 📅
Einreichungsfrist: 2014-03-24 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-03-07 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 047-079320
Verweist auf Bekanntmachung: 2013/S 248-431962
ABl. S-Ausgabe: 47
Zusätzliche Informationen
Die Bewerbungsunterlagen einschließlich des Bewerbungsbogen sowie der Bewertungsmatrix sind zwingend bei der Kontaktstelle gemäß Abschnitt I. E-Mail: C.Emmermann@zugspitze.de anzufordern. Der Teilnahmeantrag ist unter Verwendung des Bewerbungsbogens unter Hinzufügung der weitergehenden Nachweise in der durch diese Bekanntmachung vorgegebenen Reihenfolge zu strukturieren und einzureichen. Bei fremdsprachigen Dokumenten ist zusätzlich eine beglaubigte Übersetzung in die Verfahrenssprache (deutsch) beizufügen. Es werden mindestens 3, höchstens 5 Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert. Soweit mehr Teilnahmeanträge eingehen, werden mind. 3, max. jedoch 5 Teilnehmer mit der höchsten Punktebewertung nach Abschluss der Eignungsprüfung zur Angebotsabgabe aufgefordert. Die Bewertungsmatrix zur Ermittlung dieser max. 5 Teilnehmer ist den zwingend abzufordernden Bewertungsunterlagen zu entnehmen. Es erfolgt ausschließlich eine Gesamtvergabe beider Lose an einen Bieter. Dabei erfolgt zunächst die Zuschlagserteilung auf Los 1 und nach Erbringung der Leistungen aus Los 1 die Beauftragung der Leistungen des Los 2 (stufenweise Beauftragung Los 1 und Los 2).
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG beabsichtigt eine Modernisierung der bestehenden Eibsee-Seilbahn. Die neue Pendelbahn ersetzt die bestehende Pendelbahn aus dem Jahr 1963 (Baujahre 1960 bis 1962). Die Lage der Bergstation, der beiden Stützen und die Seilbahntrasse selbst soll im Wesentlichen mit der Lage der bestehenden Eibsee-Seilbahn identisch sein. Die neue Talstation soll um rund 15 bis 20 Meter quer zur bestehenden Bahnachse und rund 50 Meter entlang der geplanten Bahnachse Richtung Norden verschoben werden.
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Sämtliche Anlagenteile und baulichen Anlagen der bestehenden Eibsee-Seilbahn sollen abgebrochen werden. Ausgenommen von den Abbrucharbeiten sind Teile der Bergstation; diese sollen in der neuen Bergstation als zusätzliche Kundenfläche integriert werden.
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Die Förderleistung der neu zu realisierenden Seilbahn soll rund 540 Personen pro Stunde betragen und die beiden neuen Kabinen jeweils 120 Personen fassen können. Der Höhenunterschied zwischen den Stationen beträgt rund 1 950 Meter und die schräge Länge rund 4 390 Meter. Die größte Neigung der Fahrbahn beträgt 110 %. Die Bergstation befindet sich auf rund 2 940 m.ü. NN an der Nordseite der Zugspitze. Im Zugspitzmassiv ist in Regionen oberhalb von rund 2 500 m.ü. NN Permafrost vorhanden. Im Bereich des Zugspitzgipfels ist somit mit Permafrost zu rechnen.
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Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: Planung der Seilbahntechnik
Kurze Beschreibung:
Planung der gesamten Seilbahntechnik sowie optional der zugehörigen Bauleistungen für die Streckenbauwerke und die Bergstation bis zum positiven Erhalt aller erforderlichen Teilplangutachten und Teilplangenehmigungen. Im Los 1 – Planung sind sämtliche Leistungen der Fachplanung (Objektplanung, Tragwerksplanung und Technische Ausrüstung) zu erbringen, die für eine positive Genehmigung erforderlich sind. Analog der HOAI sind die Leistungsphasen 2 (Vorplanung) bis 4 (Genehmigungsplanung) im Leistungsumfang des Los 1 – Planung enthalten.
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Menge oder Umfang:
Im Auftragsgegenstand der Seilbahntechnik sind die Planungsschnittstellen zum Generalplaner (separate Bekanntmachung):
— Talstation: Planung der kompletten Seilbahntechnik inkl. zugehörigen Stahlbau bis zum Anschluss an den Betonbau,
— Strecke: Planung der kompletten Stützen inkl. zugehörigen Stahlbau bis zum Anschluss an den Betonbau. Demontage und Abbruch der bestehenden Seile und Stützen,
— Berg: Planung des gesamten Neubau der Bergstation nördlich inkl. Einhausung und südlich (bei Bedarf) des Bestandes inkl. zugehörigen Stahlbau bis zum Anschluss an den Betonbau. Demontage und Abbruch der bestehenden Seilbahntechnik und Bahnsteige.
Dauer: 12 Monate
Zusätzliche Angaben zu den Losen:
Im Auftragsgegenstand des Generalplaners (separate Bekanntmachung) sind die Planungsschnittstellen zur Seilbahntechnik:
— Talstation: Planung des Abbruches der alten Station, der gesamte Neubau bis zu den Schnittstellen der Seilbahntechnik,
— Strecke: Planung der kompletten Baufeldvorbereitung, der Erdarbeiten und Betonarbeiten bis zu den Schnittstellen der Seilbahntechnik,
— Berg: Planung der kompletten Baufeldvorbereitung, der Erdarbeiten und Betonarbeiten bis zu den Schnittstellen der Seilbahntechnik sowie Planung des Umbau des Bestandes entlang der bestehenden Kalt-Warm-Grenze.
Losnummer: 2
Bezeichnung des Loses: Ausführung der Seilbahntechnik
Kurze Beschreibung:
Ausführung (Herstellung, Lieferung und Montage) der gesamten Seilbahntechnik sowie optional der zugehörigen Bauleistungen für die Streckenbauwerke und die Bergstation nach dem Erhalt aller erforderlichen positiven Teilplangutachten und Teilplangenehmigungen. Im Los 2 – Ausführung sind neben der Bauausführung sämtliche Leistungen der Fachplanung (Objektplanung, Tragwerksplanung und Technische Ausrüstung) zu erbringen, die für die Ausführung erforderlich sind. Analog der HOAI ist die Leistungsphase 5 (Ausführungsplanung) und die Leistungsphase 9 (Objektbetreuung) im Leistungsumfang des Los 2 – Ausführung enthalten. Die Leistungsphasen 6 und 7 (Vergabe) sind, innerhalb der Ausführungsgrenzen, keine Teilleistung des Auftrages Seilbahntechnik. Die Leistungsphase 8 (Bauüberwachung) ist eine Leistung des gesondert beauftragten Generalplaners.
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Menge oder Umfang:
Im Auftragsgegenstand der Seilbahntechnik sind die Ausführungsschnittstellen zum Generalplaner (separate Bekanntmachung):
— Talstation: Die komplette Seilbahntechnik inkl. zugehörigen Stahlbau bis zum Anschluss an den Betonbau,
— Strecke: Die komplette Seilbahntechnik inkl. Seile und die Stützen inkl. zugehörigen Stahlbau bis zum Anschluss an den Betonbau. Demontage und Abbruch der bestehenden Seile und Stützen,
— Berg: Der gesamte Neubau der Bergstation nördlich inkl. Einhausung und südlich (bei Bedarf) des Bestandes inkl. zugehörigen Stahlbau bis zum Anschluss an den Betonbau. Demontage und Abbruch der bestehenden Seilbahntechnik und Bahnsteige.
Dauer: 30 Monate
Zusätzliche Angaben zu den Losen:
Im Auftragsgegenstand des Generalplaners (separate Bekanntmachung) sind die Ausführungsschnittstellen zur Seilbahntechnik:
— Talstation: Abbruch der alten Station, der gesamte Neubau bis zu den Schnittstellen der Seilbahntechnik,
— Strecke: Die komplette Baufeldvorbereitung, die Erdarbeiten und die Betonarbeiten bis zu den Schnittstellen der Seilbahntechnik,
— Berg: Die komplette Baufeldvorbereitung, die Erdarbeiten und die Betonarbeiten bis zu den Schnittstellen der Seilbahntechnik sowie der Umbau des Bestandes entlang der bestehenden Kalt-Warm-Grenze.
Menge oder Umfang:
Planung und Ausführung einer Seilbahn als Ersatz (Neubau) einer bestehenden Pendelbahn.
Im Umfang dieser Bekanntmachung ist die Planung und Ausführung (Los 1 – Planung; Los 2 – Ausführung) der Seilbahntechnik enthalten. Mittels einer parallel stattfindenden Vergabe wird zusätzlich die Generalplanung der weiteren erforderlichen baulichen Anlagen vergeben.
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Im Los 1 – Planung sind sämtliche Leistungen der Fachplanung zu erbringen, die für eine positive Genehmigung erforderlich sind:
— Gebäudeplanung (Leistungsphasen 1-4 gem. HOAI 2013 i.V.m. Anlage 10 Nr. 10.1),
— Tragwerksplanung (Leistungsphasen 1-4 gem. HOAI 2013 i.V.m. Anlage 14 Nr. 14.1),
— Technische Ausrüstung (Leistungsphasen 1-4 HOAI 2013 i.V.m. Anlage 15 Nr. 15.1; Anlagengruppen 2, 3, 4, 5 und analog Anlagengruppe 6).
Im Los 2 - Ausführung sind neben der Bauausführung sämtliche Leistungen der Fachplanung zu erbringen, die für die Ausführung erforderlich sind:
— Gebäudeplanung (Leistungsphasen 5 und 9 gem. HOAI 2013 i.V.m. Anlage 10 Nr. 10.1),
— Tragwerksplanung (Leistungsphasen 5 gem. HOAI 2013 i.V.m. Anlage 14 Nr. 14.1),
— Technische Ausrüstung (Leistungsphasen 5 und 9 gem. HOAI 2013 i.V.m. Anlage 15 Nr. 15.1; Anlagengruppen 2, 3, 4, 5 und analog Anlagengruppe 6),
— Bauausführung.
Die Leistungsphasen 6 und 7 (Vergabe) sind, innerhalb der Ausführungsgrenzen der Seilbahntechnik, keine Teilleistung des Auftrages Seilbahntechnik. Die Leistungsphase 8 (Bauüberwachung) ist eine Leistung des gesondert beauftragten Generalplaners.
Beschreibung der Optionen:
In dieser Ausschreibung ist auch die Planung und Ausführung der zugehörigen Bauleistungen (Stahlbau, Demontage und Abbruch der bestehenden Seilbahntechnik) von Stütze 1 und Stütze 2 sowie die Planung und Ausführung der Bergstation enthalten.
Planungs- und Ausführungsschnittstelle: Anschluss Stahlbau an Betonbau
Dauer: 42 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Los 1 – Planung: Garmisch-Partenkirchen und Grainau.
Los 2 – Ausführung: Garmisch-Partenkirchen und Grainau.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1) Nachweis der Berufszulassung bzw. beruflichen Befähigung (soweit nicht durch Berufszulassung bereits erbracht) des zuständigen Inhabers/Geschäftsführers des Bewerbers,
2) Eigenerklärung des Bewerbers, dass keine Umstände oder sonstige Tatsachen i.S.d. § 21 Abs. 1 Ziff. 1 bis 7 SektVO vorliegen, die die Zuverlässigkeit des Bewerbers in Frage stellen,
Der Auftraggeber behält sich vor, die Richtigkeit der Eigenerklärung des Bewerbers durch Einholung einer Bescheinigung nach § 21 Abs. 1 SektVO zu überprüfen.
3) aktueller Handelsregisterauszug (nicht älter als 3 Monate) des Sitzes oder Wohnsitzes des Bewerbers, soweit die Eintragung in das Register nach den gesetzlichen Bestimmungen des Mitgliedsstaates, in dem der Bewerber seinen Sitz hat, vorgeschrieben ist.
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4) Bescheinigung (nicht älter als 3 Monate), dass kein Insolvenzverfahren oder vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt oder ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt wurde.
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5) Bescheinigung (nicht älter als 3 Monate), dass sich der Bewerber nicht in Liquidation befindet.
6) Eigenerklärung des Bewerbers, dass dieser seine Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialabgaben nicht verletzt oder verletzt hat.
Der Auftraggeber behält sich vor, die Richtigkeit der Erklärung des Bewerbers durch Einholung der entsprechenden amtlichen Bescheinigungen auf gesondert gegenüber dem Bewerber ergehende Anforderung mit Fristsetzung zu überprüfen.
7) Eigenerklärung des Bewerbers, dass dieser keine unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit abgibt.
8) Eigenerklärung des Bewerbers, dass nachweislich keine schwere Verfehlung vorliegt, durch die die Zuverlässigkeit des Unternehmens oder einer Person, die nach § 21 Abs. 2 SektVO verantwortlich für das Unternehmen handelt, in Frage gestellt wird.
9) Eigenerklärung des Bewerbers, ob und auf welche Art er wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist.
10) Eigenerklärung des Bewerbers, ob und auf welche Art er auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammen arbeitet.
Mindestanforderung: sich bewerbende Wirtschaftsteilnehmer müssen auf dem einschlägigen Markt eine Tätigkeit von mindestens 3 Geschäftsjahren bezogen auf den Termin zur Abgabe der Teilnahmeanträge nachweisen können. Der diesbezügliche Nachweis ist mit durch die unter Ziff. III.2.1)-III.2.3) jeweils für die letzten 3 Geschäftsjahre geforderten Erklärungen und Bescheinigungen zu erbringen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
11) Bescheinigung (Geschäftsbericht, Bilanz, Bilanzauszug oder vergleichbar) über den Gesamtumsatz des Bewerbers der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre sowie Eigenerklärung des Bewerbers über den Umsatz für vergleichbare Leistungen (Los 1: Planung sowie Los 2: Errichtung von Seilbahnen) in diesem Zeitraum.
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12) Nachweis über das Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen je Schadensfall (2-fach maximiert) für Personenschäden mind. 20 000 000 EUR sowie Sach- und Vermögensschäden mind. 20 000 000 EUR durch Kopie der Police oder vergleichbaren Nachweis. Sollten die Versicherungssummen des Bewerbers im Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags nicht den vorstehenden Deckungssummen entsprechen, ist neben dem Nachweis der bestehenden Versicherung eine Eigenerklärung des Bewerbers beizufügen, dass der Bewerber bereit ist, im Auftragsfall binnen 2 Wochen nach Zuschlagserteilung eine entsprechende Anpassung der bestehenden Versicherung vorzunehmen und die erfolgte Anpassung dem Auftraggeber binnen 2 Wochen unaufgefordert durch Bescheinigung der Versicherung nachzuweisen sowie eine Bescheinigung des Versicherers des Bewerbers, dass dieser dem Bewerber eine den vorstehenden Anforderungen entsprechende Anpassung der bestehenden Versicherungssummen im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
13) Eigenerklärung des Bewerbers mit Aufstellung der Führungskräfte und Mitarbeiter des Bewerbers, gegliedert nach Berufsgruppen, jeweils für die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
14) Eigenerklärung des Bewerbers mit Aufstellung von vergleichbaren Referenzprojekten über die Planung (vgl. Los 1) und Ausführung (vgl. Los 2) jeweils mit Angabe des Auftraggebers incl. Ansprechpartner und Kontaktdaten, Angabe der Seilbahnart (Pendel- oder Umlaufbahn), schräge Länge sowie Höhenlage der Berg- und Talstation.
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15) Aussagekräftige Darstellung der Maßnahmen des Bewerbers zur Sicherstellung der Qualität.
16) als Mindestanforderung zum Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit ist 1 Referenzobjekt (Pendelbahn oder Umlaufbahn) mindestens im Mittelgebirge (1 000 m bis 2 000 m ü.NN.) in den letzten 10 Jahren, eigenverantwortlich, mind. in den LPH 2-4 sowie 8 HOAI bzw. verglb. Regelung des Herkunftslandes nachzuweisen unter Angabe des Auftraggebers, Pendel- oder Umlaufbahn, der schrägen Länge, Höhenlage der Berg- und Talstation ü. NN, sowie bei Ausführung als Arbeitsgemeinschaft: Benennung des Anteils und Inhalts der im Unternehmen des Bewerbers erbrachten Leistungen.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Vertragserfüllungs- und Gewährleistungsbürgschaft.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Einzelheiten sind in den Vergabeunterlagen enthalten.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaft (ArGe) mit Benennung eines Bevollmächtigten Vertreters, der die Mitglieder der Bietergemeinschaft (ArGe) gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, sowie gesamtschuldnerischer Haftung in der Rechtsform einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) gem. §§ 705 ff. BGB.
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Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
a) natürliche Personen, die gemäß der Rechtsvorschrift ihres Heimatlandes am Tage der Bekanntmachung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt oder Ingenieur berechtigt sind. Ist in dem jeweiligen Heimatland die Berufsbezeichnung nicht gesetzlich geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über sein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstige Befähigungsnachweise verfügt, deren Anerkennung nach der Richtlinie 85/384/EWG (EG-Architektenrichtlinie) bzw. 89/48/EWG (EG-Hochschuldiplomrichtlinie) gewährleistet ist,
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b) Juristische Personen, zu deren satzungsmäßigem Gesellschaftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/Planungsleistungen gehören, sofern einer der Gesellschafter oder der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person und der verantwortliche Projektbearbeiter die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllt,
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c) Bietergemeinschaften (ArGe), bei denen jedes Mitglied die Anforderungen erfüllt, die an natürliche und juristische Personen gestellt werden.
Bietergemeinschaften (nach Auftragserteilung Arbeitsgemeinschaften) sind mit Bewerbung zum Verfahren anzugeben. die nachträgliche Bildung von Bietergemeinschaften ist unzulässig.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG
Dipl.-Ing. Peter Huber

Referenz
Daten
Veröffentlichungsdatum: 2013-12-21 📅
Kennungen
Art der früheren Veröffentlichung: Notice_buyer_profile
Nummer der Bekanntmachung im Amtsblatt S: 2013/S 248-431962

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Südbayern bei der Regierung von Oberbayern
Postanschrift: Maximilianstr. 39
Postort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Einlegung von Rechtsbehelfen richtet sich nach den §§ 107 ff. GWB. Die Fristen des § 107 Abs. 3 GWB sind zu beachten. Ein Antrag auf Nachprüfung ist u. a. nach § 107 Abs, 3 S. 1 Nr 4 GWB unzulässig, wenn er nicht innerhalb einer Frist von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, erhoben wird.
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Quelle: OJS 2014/S 047-079320 (2014-03-05)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2014-10-10)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 21 096 900 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-10-10 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-10-14 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 197-348723
Verweist auf Bekanntmachung: 2014/S 47-079320
ABl. S-Ausgabe: 197

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Land: Deutschland 🇩🇪
Quelle: OJS 2014/S 197-348723 (2014-10-10)