Der AWB beabsichtigt im Rahmen der Deponiefortschrittsplanung den Ausbau der Deponie Wilsum im Deponieabschnitt Ic zur Einlagerung von DK-I- und DK-II-Abfällen. Für die Flächen liegt aus dem Jahr 1986 ein Planfeststellungsbeschluss vor. Leistungsbereich 1: Der noch nicht hergestellte Bauabschnitt Ic-3 hat eine Größe von ca. 2 ha, der tatsächliche Ausbau der Deponiebasisabdichtung soll auf einer Fläche von ca. 1,1 ha erfolgen. Leistungsbereich 2: Die älteren Deponieabschnitte Ia und Ib sollen auf einer Fläche von ca. 6,2 ha auf Endhöhe profiliert und mit einem Oberflächenabdichtungssystem gegen zutretendes Niederschlagswasser gedichtet und anschließend rekultiviert werden. Bei der Planung für die Oberflächen- und Basisabdichtung sind vorhandene technische Anlagen für die Sickerwasseraufbereitung zu berücksichtigen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-09-25.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-08-20.
Auftragsbekanntmachung (2014-08-20) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Menge oder Umfang: 250 000350 000
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Grafschaft Bentheim
Postanschrift: Van-Delden-Straße 1-7
Postleitzahl: 48529
Postort: Nordhorn
Kontakt
Internetadresse: http://www.awb-grafschaft.de🌏
E-Mail: beate.jacobs@grafschaft.de📧
Telefon: +49 5921961247📞
Fax: +49 5921961240 📠
Der Teilnahmeantrag ist in zweifacher Ausfertigung in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich gekennzeichnet mit der Aufschrift „Teilnahmeantrag Planungs- und Ingenieurleistungen im Deponiebau“ beim Landkreis Grafschaft Bentheim, Abteilung 1.3 – Vergabestelle, van-Delden-Straße 1-7, 48529 Nordhorn, Deutschland, einzureichen.
Der Teilnahmeantrag ist in zweifacher Ausfertigung in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich gekennzeichnet mit der Aufschrift „Teilnahmeantrag Planungs- und Ingenieurleistungen im Deponiebau“ beim Landkreis Grafschaft Bentheim, Abteilung 1.3 – Vergabestelle, van-Delden-Straße 1-7, 48529 Nordhorn, Deutschland, einzureichen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der AWB beabsichtigt im Rahmen der Deponiefortschrittsplanung den Ausbau der Deponie Wilsum im Deponieabschnitt Ic zur Einlagerung von DK-I- und DK-II-Abfällen. Für die Flächen liegt aus dem Jahr 1986 ein Planfeststellungsbeschluss vor.
Leistungsbereich 1: Der noch nicht hergestellte Bauabschnitt Ic-3 hat eine Größe von ca. 2 ha, der tatsächliche Ausbau der Deponiebasisabdichtung soll auf einer Fläche von ca. 1,1 ha erfolgen.
Leistungsbereich 2: Die älteren Deponieabschnitte Ia und Ib sollen auf einer Fläche von ca. 6,2 ha auf Endhöhe profiliert und mit einem Oberflächenabdichtungssystem gegen zutretendes Niederschlagswasser gedichtet und anschließend rekultiviert werden.
Leistungsbereich 2: Die älteren Deponieabschnitte Ia und Ib sollen auf einer Fläche von ca. 6,2 ha auf Endhöhe profiliert und mit einem Oberflächenabdichtungssystem gegen zutretendes Niederschlagswasser gedichtet und anschließend rekultiviert werden.
Bei der Planung für die Oberflächen- und Basisabdichtung sind vorhandene technische Anlagen für die Sickerwasseraufbereitung zu berücksichtigen.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 250 000 💰
350 000 💰
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Landkreis Grafschaft Bentheim.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die Bieter mit dem Teilnahmeantrag weisen ihre Eignung durch Vorlage der folgenden Unterlagen/Informationen/Erklärungen nach:
1) aktueller Handelsregisterauszug oder entsprechender Auszug aus dem Berufsregister.
2) Bestätigung einer Haftpflichtversicherung, nachweislich auch für die zu beauftragenden Ingenieurleistungen, mit einer Deckungssumme von mindesten 3 000 000 EUR für Personenschäden und 1 500 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden.
3) Eigenerklärung, dass Ausschlussgründe gemäß § 4 Abs. 6 und Abs. 9 VOF nicht vorliegen.
Sofern ein Bieter einen Unterauftragnehmer einbinden will, sind die vorgenannten Erklärungen auch für den Unterauftragnehmer einzureichen. Auf Anforderung der Vergabestelle ist eine rechtsverbindliche Zusicherung des Unterauftragnehmers über seine Verfügbarkeit nachzureichen.
Sofern ein Bieter einen Unterauftragnehmer einbinden will, sind die vorgenannten Erklärungen auch für den Unterauftragnehmer einzureichen. Auf Anforderung der Vergabestelle ist eine rechtsverbindliche Zusicherung des Unterauftragnehmers über seine Verfügbarkeit nachzureichen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die Bewerber legen dem Teilnahmeantrag zum Nachweis ihrer wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit fogende Unterlagen/Nachweise/Informationen bei:
1) Angabe zum Gesamtumsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren,
2) Angabe über den Umsatz entsprechender Dienstleistungen in den vergangenen 5 Jahren.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Zum Nachweis seiner technischen Leistungsfähigkeit und seiner fachlichen Eignung nach § 5 Abs. 5 VOF hat der Bewerber mit diesem Teilnahmeantrag folgende Unterlagen oder vergleichbare Informationen einzureichen:
1) Qualifikation und persönliche Referenzen für vergleichbare Leistungen der für die Bearbeitung vorgesehenen Projektleitung,
b) Qualifikation und persönliche Referenzen für vergleichbare Leistungen der für die Bearbeitung vorgesehenen Projektmitarbeiter,
3) Liste der wesentlichen in den letzten 5 Jahren erbrachten vergleichbaren Leistungen mit Angabe des Rechnungswertes, der Leistungszeit sowie der öffentlichen oder privaten Auftraggeber der Dienstleistungen,
4) Angabe, welche Teile des Auftrags der Bewerber unter Umständen als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt.
Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Nein.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Für Bewerbergemeinschaften gilt, dass mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung beizufügen ist, mit der die gesamtschuldnerische Haftung der Bewerbergemeinschaft erklärt und ein bevollmächtigter Vertreter benannt wird.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Für Bewerbergemeinschaften gilt, dass mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung beizufügen ist, mit der die gesamtschuldnerische Haftung der Bewerbergemeinschaft erklärt und ein bevollmächtigter Vertreter benannt wird.
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Die Angaben und Erklärungen zu Ziffer III.2.1) bis III.2.3) dieses Teilnahmeantrags dienen zur Auswahl der Teilnehmer am Verhandlungsverfahren (Auswahlkriterien), insbesondere ist der Nachweis von vergleichbaren, erfolgreich durchgeführten Projekten des zur Bearbeitung vorgesehenen Personals zwingend erforderlich.
Die Angaben und Erklärungen zu Ziffer III.2.1) bis III.2.3) dieses Teilnahmeantrags dienen zur Auswahl der Teilnehmer am Verhandlungsverfahren (Auswahlkriterien), insbesondere ist der Nachweis von vergleichbaren, erfolgreich durchgeführten Projekten des zur Bearbeitung vorgesehenen Personals zwingend erforderlich.
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2015-01-02 📅
Datum des Endes: 2016-12-30 📅
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Niedersachsen
Postanschrift: Auf der Hude 2
Postort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@mw.niedersachsen.de📧
Telefon: +49 4131151336📞
Internetadresse: http://mw.niedersachsen.de🌏
Fax: +49 4131152943 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Für die Einlegung von Rechtsbehelfen gilt:
a) Sofern der Bewerber einen Verstoß gegen Vergabevorschriften im Verfahren erkennt, ist dieser unverzüglich gegenüber der Vergabestelle zu rügen.
b) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber der Vergabestelle zu rügen.
c) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Aufforderung zur Angebotsabgabe benannten Frist oder zur Bewerbung gegenüber der Vergabestelle zu rügen.
d) Eine Rüge gilt als abgeholfen, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle beim Bewerber, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2014/S 159-286195 (2014-08-20)