Im Schienengüterverkehr für den Hamburger Hafen sehen die Prognosen eine Steigerung des Aufkommens vor. Etwa zwei Drittel des Aufkommens entfallen auf den westlichen Hafen mit den Hafenbahnhöfen Alte Süderelbe, Waltershof und Mühlenwerder. Mit den steigenden Güterzugzahlen ist auch ein erheblicher Zuwachs an Fahrten von einzeln fahrenden Lokomotiven zwischen dem Hafen West und dem DB Netz sowie ein erhöhter Bedarf an Abstellkapazitäten im Bereich der Hafenbahn verbunden. Durch die Errichtung einer Lokservicestelle im westlichen Hafen, die von allen das Hafenbahnnetz befahrenden EVU diskriminierungsfrei genutzt werden kann,soll eine maßgebliche Reduzierung dieser Lokfahrten erreicht werden. Ausserdem werden gegenwärtig durch Lokabstellungen gebundenen Kapazitäten auf Betriebsgleisen bei Nutzung der Lokservicestelle freigesetzt. Die Planung der Lokservicestelle wird in mehreren Planungseinheiten erbracht. Im Ergebnis dieses Vergabeverfahrens soll die Hauptleistung der Planung (Hauptplaner) nach HOAI beauftragt werden. Die Erbringung der Dienstleistungen erfolgt vsl. im Zeitraum von August 2014 bis März 2015. Die Erbringung der optionalen Dienstleistungen erfolgt vsl. im Zeitraum von März 2015 bis August 2016.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-05-23.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-04-17.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2014-04-17) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen
Menge oder Umfang:
Planungsleistung nach HOAI § 41, §45 und § 49.Dieses Vergabeverfahren umfasst im Wesentlichen die Planung:- des Anlagenlayouts- des Tiefbaus (Erdbau, Entwässerung, Kabeltiefbau)- der Trassierung und des Oberbaus- des Straßenbaus- der Ingenieurbauwerke (Objekt- und Tragwerksplanung)- einer Schiebebühne (maschinentechnische Anlage)Die Leistungen sollen bis zum Ende der Lph 2 fest beauftragt werden. Die Leistungen der Lph 3 und 4 sollen später als Option 1, die Leistungen der Leistungsphasen 5 und 6 als Option 2 beauftragt werden.
Planungsleistung nach HOAI § 41, §45 und § 49.Dieses Vergabeverfahren umfasst im Wesentlichen die Planung:- des Anlagenlayouts- des Tiefbaus (Erdbau, Entwässerung, Kabeltiefbau)- der Trassierung und des Oberbaus- des Straßenbaus- der Ingenieurbauwerke (Objekt- und Tragwerksplanung)- einer Schiebebühne (maschinentechnische Anlage)Die Leistungen sollen bis zum Ende der Lph 2 fest beauftragt werden. Die Leistungen der Lph 3 und 4 sollen später als Option 1, die Leistungen der Leistungsphasen 5 und 6 als Option 2 beauftragt werden.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: HPA Hamburg Port Authority, AöR
Postanschrift: Neuer Wandrahm 4
Postleitzahl: 20457
Postort: Hamburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.hamburg-port-authority.de🌏
E-Mail: zentralereinkauf@hpa.hamburg.de📧
Telefon: +49 40428472829📞
Fax: +49 40428472612 📠
1.Das Vergabeverfahren erfolgt nach der Sektorenverordnung.
2.Bei dieser Bekanntmachung handelt es sich um einen Aufruf zur Teilnahme am Wettbewerb.
Die zu erbringende Leistung ist unter Pkt. II.1.5) grob beschrieben.
Unter http://www.hamburg-port-authority.de ist im Bereich "Für Hafenkunden" und dort unter "Ausschreibungen/Teilnahmewettbewerbe" ein Bewerbungsformblatt für diesen Teilnahmewettbewerb mit dem Aktenzeichen E-0331-14-V-EU abzurufen. Dieses Formblatt beschreibt die für den Teilnahmeantrag zwingend einzuhaltene Form. Das ausgefüllte Bewerbungsformblatt ist mit den übrigen Teilnahmeunterlagen abzugeben.Das Bewerbungsformblatt dient der Zusammenfassung der Bewerbungsunterlagen und vereinfacht die Auswertung für den AG. Die Nicht-Vorlage des Bewerbungsformblatts zum Eröffnungstermin des Teilnahmewettbewerbs führt zum Ausschluss vom weiteren Verfahren.
Andere schriftliche Unterlagen werden in dieser Phase nicht zur Verfügung gestellt.
Die Teilnahmeanträge haben die unter III.2) aufgeführten Inhalte in der vorgegebenen Struktur (siehe Bewerbungsformblatt) aufzuweisen.
Die Teilnahmeanträge sind als solche zu kennzeichnen und in einem verschlossenen Umschlag einzureichen.
Es sind nur Teilnahmeanträge zugelassen, die dem Verhandlungsleiter zum Eröffnungstermin vorliegen. Eine Ausnahme gilt dann, wenn der verspätete Eingang durch Umstände verursacht worden ist, die nicht vom Bewerber zu vertreten sind. Die Umstände hat der Bewerber unaufgefordert und unverzüglich darzulegen und nachzuweisen.
3.Bewerbergemeinschaften:
(1) Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. In dem Teilnahmeantrag ist ein zentraler Ansprechpartner anzugeben, der bevollmächtigt ist, die Bewerbergemeinschaft und später im Fall der Auswahl für das Verhandlungsverfahren auch die Bietergemeinschaft zu vertreten. Die Vollmacht ist mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen (Kopie ausreichend).
(2) Die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft sind in dem Teilnahmeantrag vollständig zu benennen. Die Anforderungen aus Pkt. III.2) Teilnahmebedingungen müssen von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft durch Abgabe von entsprechenden Erklärungen bzw. Nachweisen der jeweiligen Mitglieder erfüllt werden. Das Bewerbungsformblatt ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft abzugeben, nicht jedoch für Nachunternehmer.
(3) Schließen sich mehrere Bewerber zu einer Bewerbergemeinschaft zusammen, so ist zu gewährleisten, dass kein Bewerber Mitglied in mehr als einer Bewerbergemeinschaft ist. Ist ein Bewerber Mitglied in mehreren Bewerbergemeinschaften,so werden diese Bewerbergemeinschaften zwingend vom Teilnahmeverfahren ausgeschlossen.
4.Nachunternehmer:
(1) Der Bewerber hat in dem Teilnahmeantrag auch die Dritten, insbesondere Nachunternehmer, anzugeben, deren Kapazitäten er sich im Fall der Beauftragung bedienen will. Der Bewerber hat insoweit weiter darzulegen, welche Kapazitäten der Dritten genutzt werden sollen, dass sie die Eignungsanforderungen gemäß Pkt. III.2.3) Teilnahmebedingungen (anhand entsprechender Referenzen) erfüllen und z.B. durch eine Verpflichtungserklärung des Dritten nachzuweisen, dass dem Bewerber diese Kapazitäten zum Zeitpunkt der Ausführung des Auftrages zur Verfügung stehen werden.
(2)Sollte die Auswahl der Bewerber für das weitere Vergabeverfahren (Verhandlungsverfahren) zu einer Mehrfachbeteiligung eines oder mehrerer Nachunternehmern führen, wird der Auftraggeber prüfen und entscheiden, ob ein Ausschluss unter dem Gesichtspunkt einer Wettbewerbsbeeinflussung geboten ist.
Hierzu wird der Auftraggeber eine Erklärung abfordern, in dem der Bewerber darzulegen hat, wie mögliche Wettbewerbsbeeinträchtigungen in Folge einer Mehrfachbeteiligung eines oder mehrerer Nachunternehmen durch Maßnahmen des Bewerbers bzw. des / der Nachunternehmer verhindert werden sollen.
5.Bewertung der Bewerber:
Im Teilnahmewettbewerb werden nur Bewerber berücksichtigt, welche die unter Pkt. III.2) angegebenen Teilnahmebedingungen erfüllen und die unter Pkt. VI.3) beschriebene Form (Bewerbungsformblatt) einhalten.
Ausländische Bewerber / Unternehmen haben gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes gem. Pkt. III.2) vorzulegen.
Die Bewertung der Teilnahmeanträge erfolgt anhand von folgenden Kriterien:
(1) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit des Bewerbers 20% (gem. Pkt. III.2.2))
(2) Fachliche Eignung des Bewerbers 70%
(anteilig für max. 3 Referenzen je Kompetenzbereich gem. Pkt.III.2.3))
(3) Gesamteindruck des Teilnahmeantrages 10%
6.Die am besten geeigneten Bewerber (max. 5) erhalten nach Auswertung der Teilnahmeanträge detaillierte Ausschreibungsunterlagen und werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Die anderen Bewerber erhalten eine entsprechende Information über die Nichtberücksichtigung im weiteren Vergabeverfahren.
7.Sollten sich aus Sicht des Bewerbers Nachfragen ergeben, sind diese ausschließlich schriftlich (unter Angabe der unter Pkt. IV 3.1) genannten Vergabenummer) per Fax oder E-Mail, bis sechs Kalendertage vor Ablauf der Frist für den Eingang des Teilnahmeantrags an folgende Adresse zu richten:
Hamburg Port Authority AöR
Brooktorkai 1
Zentraler Einkauf
20457 Hamburg
Fax: +49 40 428472612
E-Mail: zentralereinkauf@hpa.hamburg.de
Fragen, die während des laufenden Verfahrens gestellt und beantwortet werden, sind ausschließlich unter http://www.hamburg-port-authority.de veröffentlicht. Der Bewerber hat eigenverantwortlich und regelmäßig die Informationen abzurufen.
1.Das Vergabeverfahren erfolgt nach der Sektorenverordnung.
2.Bei dieser Bekanntmachung handelt es sich um einen Aufruf zur Teilnahme am Wettbewerb.
Die zu erbringende Leistung ist unter Pkt. II.1.5) grob beschrieben.
Unter http://www.hamburg-port-authority.de ist im Bereich "Für Hafenkunden" und dort unter "Ausschreibungen/Teilnahmewettbewerbe" ein Bewerbungsformblatt für diesen Teilnahmewettbewerb mit dem Aktenzeichen E-0331-14-V-EU abzurufen. Dieses Formblatt beschreibt die für den Teilnahmeantrag zwingend einzuhaltene Form. Das ausgefüllte Bewerbungsformblatt ist mit den übrigen Teilnahmeunterlagen abzugeben.Das Bewerbungsformblatt dient der Zusammenfassung der Bewerbungsunterlagen und vereinfacht die Auswertung für den AG. Die Nicht-Vorlage des Bewerbungsformblatts zum Eröffnungstermin des Teilnahmewettbewerbs führt zum Ausschluss vom weiteren Verfahren.
Andere schriftliche Unterlagen werden in dieser Phase nicht zur Verfügung gestellt.
Die Teilnahmeanträge haben die unter III.2) aufgeführten Inhalte in der vorgegebenen Struktur (siehe Bewerbungsformblatt) aufzuweisen.
Die Teilnahmeanträge sind als solche zu kennzeichnen und in einem verschlossenen Umschlag einzureichen.
Es sind nur Teilnahmeanträge zugelassen, die dem Verhandlungsleiter zum Eröffnungstermin vorliegen. Eine Ausnahme gilt dann, wenn der verspätete Eingang durch Umstände verursacht worden ist, die nicht vom Bewerber zu vertreten sind. Die Umstände hat der Bewerber unaufgefordert und unverzüglich darzulegen und nachzuweisen.
3.Bewerbergemeinschaften:
(1) Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. In dem Teilnahmeantrag ist ein zentraler Ansprechpartner anzugeben, der bevollmächtigt ist, die Bewerbergemeinschaft und später im Fall der Auswahl für das Verhandlungsverfahren auch die Bietergemeinschaft zu vertreten. Die Vollmacht ist mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen (Kopie ausreichend).
(2) Die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft sind in dem Teilnahmeantrag vollständig zu benennen. Die Anforderungen aus Pkt. III.2) Teilnahmebedingungen müssen von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft durch Abgabe von entsprechenden Erklärungen bzw. Nachweisen der jeweiligen Mitglieder erfüllt werden. Das Bewerbungsformblatt ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft abzugeben, nicht jedoch für Nachunternehmer.
(3) Schließen sich mehrere Bewerber zu einer Bewerbergemeinschaft zusammen, so ist zu gewährleisten, dass kein Bewerber Mitglied in mehr als einer Bewerbergemeinschaft ist. Ist ein Bewerber Mitglied in mehreren Bewerbergemeinschaften,so werden diese Bewerbergemeinschaften zwingend vom Teilnahmeverfahren ausgeschlossen.
4.Nachunternehmer:
(1) Der Bewerber hat in dem Teilnahmeantrag auch die Dritten, insbesondere Nachunternehmer, anzugeben, deren Kapazitäten er sich im Fall der Beauftragung bedienen will. Der Bewerber hat insoweit weiter darzulegen, welche Kapazitäten der Dritten genutzt werden sollen, dass sie die Eignungsanforderungen gemäß Pkt. III.2.3) Teilnahmebedingungen (anhand entsprechender Referenzen) erfüllen und z.B. durch eine Verpflichtungserklärung des Dritten nachzuweisen, dass dem Bewerber diese Kapazitäten zum Zeitpunkt der Ausführung des Auftrages zur Verfügung stehen werden.
(2)Sollte die Auswahl der Bewerber für das weitere Vergabeverfahren (Verhandlungsverfahren) zu einer Mehrfachbeteiligung eines oder mehrerer Nachunternehmern führen, wird der Auftraggeber prüfen und entscheiden, ob ein Ausschluss unter dem Gesichtspunkt einer Wettbewerbsbeeinflussung geboten ist.
Hierzu wird der Auftraggeber eine Erklärung abfordern, in dem der Bewerber darzulegen hat, wie mögliche Wettbewerbsbeeinträchtigungen in Folge einer Mehrfachbeteiligung eines oder mehrerer Nachunternehmen durch Maßnahmen des Bewerbers bzw. des / der Nachunternehmer verhindert werden sollen.
5.Bewertung der Bewerber:
Im Teilnahmewettbewerb werden nur Bewerber berücksichtigt, welche die unter Pkt. III.2) angegebenen Teilnahmebedingungen erfüllen und die unter Pkt. VI.3) beschriebene Form (Bewerbungsformblatt) einhalten.
Ausländische Bewerber / Unternehmen haben gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes gem. Pkt. III.2) vorzulegen.
Die Bewertung der Teilnahmeanträge erfolgt anhand von folgenden Kriterien:
(1) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit des Bewerbers 20% (gem. Pkt. III.2.2))
(2) Fachliche Eignung des Bewerbers 70%
(anteilig für max. 3 Referenzen je Kompetenzbereich gem. Pkt.III.2.3))
(3) Gesamteindruck des Teilnahmeantrages 10%
6.Die am besten geeigneten Bewerber (max. 5) erhalten nach Auswertung der Teilnahmeanträge detaillierte Ausschreibungsunterlagen und werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Die anderen Bewerber erhalten eine entsprechende Information über die Nichtberücksichtigung im weiteren Vergabeverfahren.
7.Sollten sich aus Sicht des Bewerbers Nachfragen ergeben, sind diese ausschließlich schriftlich (unter Angabe der unter Pkt. IV 3.1) genannten Vergabenummer) per Fax oder E-Mail, bis sechs Kalendertage vor Ablauf der Frist für den Eingang des Teilnahmeantrags an folgende Adresse zu richten:
Fragen, die während des laufenden Verfahrens gestellt und beantwortet werden, sind ausschließlich unter http://www.hamburg-port-authority.de veröffentlicht. Der Bewerber hat eigenverantwortlich und regelmäßig die Informationen abzurufen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Dienstleistungskategorie: 12
Kurze Beschreibung:
Im Schienengüterverkehr für den Hamburger Hafen sehen die Prognosen eine Steigerung des Aufkommens vor. Etwa zwei Drittel des Aufkommens entfallen auf den westlichen Hafen mit den Hafenbahnhöfen Alte Süderelbe, Waltershof und Mühlenwerder.
Mit den steigenden Güterzugzahlen ist auch ein erheblicher Zuwachs an Fahrten von einzeln fahrenden Lokomotiven zwischen dem Hafen West und dem DB Netz sowie ein erhöhter Bedarf an Abstellkapazitäten im Bereich der Hafenbahn verbunden.
Durch die Errichtung einer Lokservicestelle im westlichen Hafen, die von allen das Hafenbahnnetz befahrenden EVU diskriminierungsfrei genutzt werden kann,soll eine maßgebliche Reduzierung dieser Lokfahrten erreicht werden. Ausserdem werden gegenwärtig durch Lokabstellungen gebundenen Kapazitäten auf Betriebsgleisen bei Nutzung der Lokservicestelle freigesetzt.
Durch die Errichtung einer Lokservicestelle im westlichen Hafen, die von allen das Hafenbahnnetz befahrenden EVU diskriminierungsfrei genutzt werden kann,soll eine maßgebliche Reduzierung dieser Lokfahrten erreicht werden. Ausserdem werden gegenwärtig durch Lokabstellungen gebundenen Kapazitäten auf Betriebsgleisen bei Nutzung der Lokservicestelle freigesetzt.
Die Planung der Lokservicestelle wird in mehreren Planungseinheiten erbracht. Im Ergebnis dieses Vergabeverfahrens soll die Hauptleistung der Planung (Hauptplaner) nach HOAI beauftragt werden.
Die Erbringung der Dienstleistungen erfolgt vsl. im Zeitraum von August 2014 bis März 2015. Die Erbringung der optionalen Dienstleistungen erfolgt vsl. im Zeitraum von März 2015 bis August 2016.
Menge oder Umfang:
Planungsleistung nach HOAI § 41, §45 und § 49.
Dieses Vergabeverfahren umfasst im Wesentlichen die Planung:
- des Anlagenlayouts
- des Tiefbaus (Erdbau, Entwässerung, Kabeltiefbau)
- der Trassierung und des Oberbaus
- des Straßenbaus
- der Ingenieurbauwerke (Objekt- und Tragwerksplanung)
- einer Schiebebühne (maschinentechnische Anlage)
Die Leistungen sollen bis zum Ende der Lph 2 fest beauftragt werden. Die Leistungen der Lph 3 und 4 sollen später als Option 1, die Leistungen der Leistungsphasen 5 und 6 als Option 2 beauftragt werden.
Beschreibung der Optionen:
- Leistungen der Lph 3 und 4 als Option 1
- Leistungen der Lph 5 und 6 als Option 2
(siehe Pkt.II.2.1)
Dauer: 8 Monate
Referenznummer: E-0331-14-V-EU
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Angaben, ob und auf welche Art die Bewerberinnen und Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft sind oder ob und auf welche Art sie auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeiten, sofern dem nicht berufsrechtliche Vorschriften entgegenstehen
1. Angaben, ob und auf welche Art die Bewerberinnen und Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft sind oder ob und auf welche Art sie auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeiten, sofern dem nicht berufsrechtliche Vorschriften entgegenstehen
2. formlose Erklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 21 Abs. 1, 2 und 4 SektVO vorliegen
3. Bestehende Berufshaftpflichtversicherung
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Darstellung der Organisationsstruktur des Unternehmens, der Standorte und der Niederlassungen.
Sofern die Ausführung durch eine Niederlassung erfolgen soll, sind die abgefragten Daten für die Niederlassung zu erstellen.
2. Erklärung über den Gesamtumsatz der letzten 3 Jahre.
Der mittlere Jahresumsatz muss mindestens 500 TEUR betragen, ansonsten ist der Bewerber nicht geeignet.
3. Erklärung über den Umsatz bzgl. der besonderen Leistungsart, die Gegenstand der Vergabe ist. Soweit die Umsätze von dem Bewerber zusammen mit anderen (z.B. Ingenieurgemeinschaft) erbracht wurden, sind diese gesondert unter Angabe des prozentualen Anteils am Gesamtumsatz des betreffenden Projektes auszuweisen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
3. Erklärung über den Umsatz bzgl. der besonderen Leistungsart, die Gegenstand der Vergabe ist. Soweit die Umsätze von dem Bewerber zusammen mit anderen (z.B. Ingenieurgemeinschaft) erbracht wurden, sind diese gesondert unter Angabe des prozentualen Anteils am Gesamtumsatz des betreffenden Projektes auszuweisen.
4. Anzahl der in den letzten 3 Jahren fest angestelten Mitarbeiter in den relevanten Berufgruppen
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Erklärung zum Qualitätsmanagement bzw. Angaben zur Qualitätssicherung im Unternehmen
2. Referenzen für Planungsleistungen aus den letzten 5 Jahren für die Kompetenzbereiche:
Kompetenzbereich 1: - Konzeptionelle Planung von Lokabstell- oder Zugbildungsanlagen; insb. Machbarkeitsuntersuchungen und Lph. 2 HOAI
Kompetenzbereich 2: - Erarbeitung eines Spurplans komplexer Bahnanlagen mit Planung von Kabeltiefbau, Entwässerung, Erdbau und Oberbau
Kompetenzbereich 3: - Straßenbau einer komplexen Anlage mit Planung von Parkplätzen, Entwässerung und Grünflächen
Kompetenzbereich 4: - Planung von Ingenieurbauwerken mit Tragwerksplanung für Durchlässe und kleine Brücken (Stützweite bis 15m) Eisenbahnverkehrslasten sowie für Stützwände
Referenzen zum Kompetenzbereich 2 müssen der Bewerbung beilgelegt werden, ansonsten ist der Bewerber nicht geeignet.
Ein Personaleinsatzkonzept und persönliche Referenzen der Bearbeiter werden im Teilnahmewettbewerb nicht abgefordert.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: siehe Vergabeunterlagen im Angebotsverfahren
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: siehe Vergabeunterlagen im Angebotsverfahren
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem(r) Vertreter(in)
Sonstige besondere Bedingungen:
Vertragsgrundlage werden die Allgemeinen Bedingungen des Auftraggebers für Ingenieurverträge
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt
Postanschrift: Neuenfelder Straße 19
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 21109
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Hinsichtlich der Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen gilt § 107 Abs.3 Nr. 4 GWB. Insbesondere ist ein Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren gemäß § 107 Abs.3 Nr. 4 GWB nur zulässig, soweit nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Hinsichtlich der Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen gilt § 107 Abs.3 Nr. 4 GWB. Insbesondere ist ein Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren gemäß § 107 Abs.3 Nr. 4 GWB nur zulässig, soweit nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2014/S 078-137841 (2014-04-17)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-01-10) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Telefon: +49 4042847-2829📞
Fax: +49 4042847-2612 📠