Planungsleistungen für die Südosttangente (innerörtliche Entlastungsstraße) in Rothenburg ob der Tauber

Stadt Rothenburg ob der Tauber

Die Stadt plant den Bau einer Verbindungsstraße von der Staatsstraße 2250 zur Erlbacher Straße. Diese Straße soll der Entlastung vor allem des Döhlerknotens dienen, aber auch die beiden geplanten Gewerbegebiete auf Rothenburger und Neusitzer Gemarkung erschließen. Die Varianten, die am bisherigen Standort geplant wurden, konnten allesamt aufgrund der Eigentumsverhältnisse an den Grundstücken nicht realisiert werden.
Daher hat sich die Stadt Rothenburg ob der Tauber entschlossen, die geplante Entlastungs-straße weiter nach Westen (Richtung Rothenburg ob der Tauber) zu verlegen. Der hierfür erforderliche Grunderwerb kann realisiert werden.
Ein Förderantrag muss bis Anfang September 2015 gestellt werden; bis dahin müssen die Planungsleistungen abgeschlossen sein.
Folgende Planungsleistungen werden benötigt:
— Planung Verkehrsanlagen Lph 1-9,
— Planung Bebauungspläne, Lph 1-3,
— Planung Gründordnungspläne, Lph 1-4,
— weitere kleinere Planungsleistungen nach Pauschalhonorar.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-10-17. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-10-02.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-10-02 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2014-10-02)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Planungsleistungen im Bauwesen
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Planungsleistungen im Bauwesen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Beschleunigtes Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Rothenburg ob der Tauber
Postanschrift: Grüner Markt 1
Postleitzahl: 91541
Postort: Rothenburg ob der Tauber
Kontakt
Internetadresse: http://www.rothenburg.de 🌏
E-Mail: michael.knappe@rothenburg.de 📧

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-10-02 📅
Einreichungsfrist: 2014-10-17 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-10-07 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 192-339217
ABl. S-Ausgabe: 192
Zusätzliche Informationen
Diese Bekanntmachung dient dem Teilnahmewettbewerb. Interessierte Bewerber haben die genannten Erklärungen und Nachweise selbst zusammenzustellen und in einem Teilnahmeantrag verschlossen und unterschrieben bei der oben genannten Kontakstelle fristgerecht einzureichen. Der Auftraggeber stellt keine Unterlagen für den Teilnahmewettbewerb zur Verfügung. Der Umschlag ist deutlich mit den Worten „Teilnahmeantrag Planungsleistungen Entlastungsstraße – nicht öffnen“ zu kennzeichnen. Fragen zum Teilnahmewettbewerb können nur per E-Mail und nur bis zum 14.10. an die oben genannten Kontaktstelle gerichtet werden.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stadt plant den Bau einer Verbindungsstraße von der Staatsstraße 2250 zur Erlbacher Straße. Diese Straße soll der Entlastung vor allem des Döhlerknotens dienen, aber auch die beiden geplanten Gewerbegebiete auf Rothenburger und Neusitzer Gemarkung erschließen. Die Varianten, die am bisherigen Standort geplant wurden, konnten allesamt aufgrund der Eigentumsverhältnisse an den Grundstücken nicht realisiert werden.
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Daher hat sich die Stadt Rothenburg ob der Tauber entschlossen, die geplante Entlastungs-straße weiter nach Westen (Richtung Rothenburg ob der Tauber) zu verlegen. Der hierfür erforderliche Grunderwerb kann realisiert werden.
Ein Förderantrag muss bis Anfang September 2015 gestellt werden; bis dahin müssen die Planungsleistungen abgeschlossen sein.
Folgende Planungsleistungen werden benötigt:
— Planung Verkehrsanlagen Lph 1-9,
— Planung Bebauungspläne, Lph 1-3,
— Planung Gründordnungspläne, Lph 1-4,
— weitere kleinere Planungsleistungen nach Pauschalhonorar.
Beschreibung der Optionen: Die Leistungsphasen werden stufenweise beauftragt (optional).

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die unter III.2.1) verlangten Erklärungen und Nachweise sind bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Dies gilt auch für Nachunternehmer. Sofern die Eignung nach III.2.2) und III.2.3) mit Hilfe eines Nachunternehmers nachgewiesen werden soll, ist eine Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers beizulegen, aus der sich ergibt, dass dieser im Auftragsfall dem Bewerber zur Verfügung steht.
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Soweit Eigenerklärungen abzugeben sind, behält sich der Auftraggeber vor, Nachweise der zuständigen Stellen abzufordern.
Ausländischen Bewerbern wird die Vorlage vergleichbarer Nachweise gestattet; die Gleichwertigkeit ist vom Bewerber nachzuweisen.
Vom Bewerber einzureichen sind nach dieser Ziff. III.2.1):
1. Handelsregisterauszug oder vergleichbarer Nachweis für die Existenz und den Gegenstand des Unternehmens; dieser Auszug darf nicht älter als 6 Monate sein.
2. Auskunftserklärung nach § 4 II VOF, ob und auf welche Art der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist.
3. Eigenerklärung, dass beim Bewerber keine Ausschlussgründe nach § 4 VI lit. a)-g) vorliegen.
4. Eigenerklärung, dass beim Bewerber keine Ausschlussgründe nach § 4 IX lit. a)-e) vorliegen.
5. ggf. Bewerbergemeinschaftserklärung, aus der sich die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, die Absicht ihres Zusammenschlusses zu einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfalle, die gesamtschuldnerische Haftung der Bewerbergemeinschaft sowie der bevollmächtigte Vertreter der Bewerbergemeinschaft ergeben.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Nachweis einer Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 3 000 000 EUR für Personenschäden und 1 500 000 EUR für Sachschäden, die Mindestdeckungssumme muss dabei mindestens zweifach zur Verfügung stehen; alternativ genügt eine Erklärung eines Versicherungsunternehmens, aus der sich ergibt, dass dieses bereit ist, mit dem Bewerber eine derartige Versicherung im Auftragsfalle abzuschließen.
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2. Angabe des Nettogesamtumsatzes des Bewerbers für die letzten 3 Geschäftsjahre
3. Angabe des Nettoumsatzes des Bewerbers mit vergleichbaren Leistungen. Vergleichbar sind dabei Planungsleistungen im Verkehrsanlagenbereich.
Mindeststandards:
Zu 2.: Der durchschnittliche Nettogesamtumsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre muss mindestens 1 250 000 EUR betragen.
Zu 3.) Der durchschnittliche Nettoumsatz mit vergleichbaren Leistungen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre muss mindestens 250 000 EUR betragen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Darstellung von Referenzen des Bewerbers für Planungsleistungen für Verkehrsanlagen und/oder Bebauungspläne aus den Jahren 2009 bis 2014. Dabei sind folgende Angaben zu den Referenzen zu machen:
— kurze Beschreibung des Referenzprojekts,
— Name und Adresse des Auftraggebers sowie Benennung des Ansprechpartners mit Telefonnummer beim Referenzauftraggeber (der Bewerber stimmt mit Abgabe des Teilnahmeantrags zu, dass der Auftraggeber ergänzende Erkundigungen über die benannten Referenzen bei den Ansprechpartnern einholen kann),
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— Zeitraum der erbrachten Leistungen,
— Umfang der erbrachten Leistungen,
— Honorarvolumen des Auftrags.
Achtung: fehlt eine der oben genannten Angaben, wird die Referenz nicht gewertet.
2. Angaben zu den personellen Kapazitäten des Bewerbers in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, aufgegliedert nach:
— Gesamtzahl der Mitarbeiter (je Geschäftsjahr einzeln),
— Zahl der Architekten und Ingenieure (je Geschäftsjahr einzeln).
3. Namentliche Benennung des für die Auftragsausführung vorgesehenen Projektleiters und dessen berufliche Qualifikation.
Mindeststandards:
Zu 1.) mindestens 3 vergleichbare Referenzen mit einem Honorarvolumen von mindestens 200 000 EUR.
Zu 2.) in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren müssen im Durchschnitt mindestens 15 Mitarbeiter, davon mindestens 5 Architekten oder Ingenieure beschäftigt gewesen sein.
Auftragsausführung
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
Der Auftraggeber weist darauf hin, dass die Bildung einer Bietergemeinschaft unzulässig ist, sofern damit eine wettbewerbsbeschränkende Vereinbarung gemäß § 1 GWB getroffen wird.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Begründung des beschleunigten Verfahrens:
Aus Gründen der Dringlichkeit wird ein Beschleunigtes Verfahren gem. § 7 Abs. 2 VOF durchgeführt. Die bisherigen Planungen konnten aufgrund des unerwarteten Scheiterns des erforderlichen Grunderwerbs nicht verwertet werden. Um die Frist zur Fördermittelbeantragung einhalten zu können, ist bei der zu erwartenden Leistungszeit von 9 Monaten eine Bezuschlagung noch im November 2014 erforderlich. Die Angebotsfrist wurde so lang wie möglich bemessen.
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Das gesamte Verfahren ist so wettbewerbsfreundlich wie möglich gestaltet; auf zeitintensive Formalien (z. B. Abfragen von Bewerbungsbögen) wird verzichtet.
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Auswahlkriterien:
Es werden 3 Bewerber anhand der nachfolgenden objektiven Kriterien ausgewählt:
1. Vergleichbarkeit der eingereichten Referenzen.
2. Zufriedenheit der Referenzauftraggeber mit den erbrachten Leistungen des Bewerbers.
3. Personelle Kapazität des Bewerbers.
4. Umsatzzahlen des Bewerbers.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Stadtbauamt
Herrn Michael Knappe

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2014-11-28 📅
Datum des Endes: 2015-08-28 📅

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Regierung von Mittelfranken, Vergabekammer Nordbayern
Postanschrift: Postfach 606
Postort: Ansbach
Postleitzahl: 91511
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.nordbayern@reg-mfr.bayern.de 📧
Telefon: +49 981531277 📞
Fax: +49 981531837 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag zur Vergabekammer ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Erkennt ein Bewerber Verstöße gegen Vergabevorschriften, so hat er diese spätestens innerhalb von 3 Kalendertagen nach Kenntniserlangung gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. §§ 101a und § 107 III GWB bleiben unberührt.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: S. o.
Quelle: OJS 2014/S 192-339217 (2014-10-02)