Planungsleistungen für Ingenieurbauwerke LP 1-4 gem. § 41 HOAI für die Hochwasserschutz-Komplexmaßnahme Elstersteig Greiz sowie Landschaftspflegerischer Begleitplan und Umweltverträglichkeitsprüfung
Die TLUG beabsichtigt, ab 2015 das Vorhaben Hochwasserschutz Greiz-Komplexmaßnahme Elstersteig umzusetzen. Der Elstersteig ist im derzeit bestehenden Hochwasserschutz der Stadt Greiz die Engstelle mit dem niedrigsten Schutzgrad. Aufgrund der Überlastung der betreffenden Hochwasserschutzanlagen (HWSA) ergab sich die Mehrzahl der Betroffenheit im denkmalgeschützten Sanierungs- und Erhaltungsgebiet in Greiz beim Juni-Hochwasser 2013. Ausgehend von der maximal möglichen Höhenlage im Bereich des Elstersteiges sind die Hochwasserschutzanlagen anzupassen. Ein vorliegendes Hochwasserschutzkonzept (HWSK) liefert Lösungsansätze zur Steigerung der hydraulischen Leistungsfähigkeit. Es ist beabsichtigt, die Hochwasserschutzanlagen in Greiz in Teilen zu sanieren oder neu zu errichten und grundsätzlich, entsprechend den geltenden Richtlinien zur ökologischen und naturnahen Gewässerentwicklung, das Gewässerquerprofil aufzuweiten und zu entwickeln. Es wurden verschiedene Varianten mit unterschiedlichen Ausbaugraden im hydraulischen Konzept untersucht. Diese sind weiterzuführen und dienen in der weiteren Untersuchung als Grundlage. Ergänzt werden sollen die Untersuchungen durch eine Machbarkeitsstudie zur Realisierung eines Flutkanals in Verbindung mit dem Ausbau am Elstersteig. Zeitgleich ist eine Machbarkeitsstudie zur Ertüchtigung der Brückenprofile durchzuführen. Verfahrensgrundlage ist derzeit ein Ausbau der HWSA auf der Bestandstrasse. Sollten weiterführende Eingriffe in die vorhandene Infrastruktur sowie Nutzungsänderungen auf Grundlage der beiden Machbarkeitsstudien notwendig werden, sind diese mit den gewonnen Erkenntnissen erneut zu verhandeln. Auf Grundlage dieser Konzepte soll die Planung zur Genehmigungsreife geführt und bis 2021 baulich realisiert werden.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-10-20.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-09-19.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2014-09-19) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Planungsleistungen im Bauwesen
Menge oder Umfang:
Der Gewässerabschnitt hat eine Länge von ca. 2 000 m.Im ersten Schritt sind neben den Grundlagenermittlungen der LP1, Untersuchungen zu einer Machbarkeitsstudie zur Realisierung eines Flutkanals und eine Machbarkeitsstudie zur Ertüchtigung der Brückenprofile in Verbindung mit möglichen Maßnahmen am Elstersteig durchzuführen. Im Rahmen der Planungsleistung sind die hydraulischen Berechnungen (Wassertiefen, Fließgeschwindigkeiten, Schubspannung, Fließpfeile und Gelände-TIN) zu übernehmen und für die Rechenläufe HQ5, HQ10, HQ20, HQ50, HQ100 und HQ200 fortzuschreiben.Aufbauend auf die Machbarkeitsstudien sind insgesamt ca. 500 m Hochwasserschutzmauer zu sanieren/ zu ertüchtigen, 500 m Hochwasserschutzmauer neuzubauen, 200 m Hochwasserschutzmauer abzubrechen und das Profil zu weiten und 900 m Hochwasserschutzdeich abzutragen, zu verlegen und das Profil durch Abgrabung zu weiten.Die geschätzten anrechenbaren Baukosten betragen dabei ca. 2 300 TEUR für den Rück- und Neubau von Ingenieurbauwerken.Des Weiteren ist im Vorfeld eine Umweltverträglichkeitsprüfung und ein Landschaftspflegerischer Begleitplan für ca. 10 ha Fläche zu erstellen.Die Standsicherheit der neuen Hochwasserschutzanlagen ist anhand des Baugrundgutachtens an einzelnen Profilen nachzuweisen. Es wird momentan von 14 Nachweisprofilen ausgegangen.Die Leistungen der Ingenieurvermessung, der Geophysik und der Baugrunduntersuchung für die neue Trasse sind auszuschreiben und zu koordinieren. Dafür soll je eine Aufgabenbeschreibung erstellt und das Vergabeverfahren durchgeführt sowie dokumentiert werden. Die Arbeiten der beiden Leistungen sind im Anschluss zu überwachen, zu prüfen und abzurechnen.Anzubieten sind auch Leistungen der örtlichen Bauüberwachung.Ziel ist es, die Baumaßnahme im Rahmen einer Planfeststellung genehmigen zu lassen. Sollte sich die Maßnahme oder Teilmaßnahmen/ Objekte im Laufe der Planung/Genehmigung als nicht umsetzbar erweisen, so endet der Planungsvertrag zum dann bereits erbrachten Leistungsstand.250 000
Der Gewässerabschnitt hat eine Länge von ca. 2 000 m.Im ersten Schritt sind neben den Grundlagenermittlungen der LP1, Untersuchungen zu einer Machbarkeitsstudie zur Realisierung eines Flutkanals und eine Machbarkeitsstudie zur Ertüchtigung der Brückenprofile in Verbindung mit möglichen Maßnahmen am Elstersteig durchzuführen. Im Rahmen der Planungsleistung sind die hydraulischen Berechnungen (Wassertiefen, Fließgeschwindigkeiten, Schubspannung, Fließpfeile und Gelände-TIN) zu übernehmen und für die Rechenläufe HQ5, HQ10, HQ20, HQ50, HQ100 und HQ200 fortzuschreiben.Aufbauend auf die Machbarkeitsstudien sind insgesamt ca. 500 m Hochwasserschutzmauer zu sanieren/ zu ertüchtigen, 500 m Hochwasserschutzmauer neuzubauen, 200 m Hochwasserschutzmauer abzubrechen und das Profil zu weiten und 900 m Hochwasserschutzdeich abzutragen, zu verlegen und das Profil durch Abgrabung zu weiten.Die geschätzten anrechenbaren Baukosten betragen dabei ca. 2 300 TEUR für den Rück- und Neubau von Ingenieurbauwerken.Des Weiteren ist im Vorfeld eine Umweltverträglichkeitsprüfung und ein Landschaftspflegerischer Begleitplan für ca. 10 ha Fläche zu erstellen.Die Standsicherheit der neuen Hochwasserschutzanlagen ist anhand des Baugrundgutachtens an einzelnen Profilen nachzuweisen. Es wird momentan von 14 Nachweisprofilen ausgegangen.Die Leistungen der Ingenieurvermessung, der Geophysik und der Baugrunduntersuchung für die neue Trasse sind auszuschreiben und zu koordinieren. Dafür soll je eine Aufgabenbeschreibung erstellt und das Vergabeverfahren durchgeführt sowie dokumentiert werden. Die Arbeiten der beiden Leistungen sind im Anschluss zu überwachen, zu prüfen und abzurechnen.Anzubieten sind auch Leistungen der örtlichen Bauüberwachung.Ziel ist es, die Baumaßnahme im Rahmen einer Planfeststellung genehmigen zu lassen. Sollte sich die Maßnahme oder Teilmaßnahmen/ Objekte im Laufe der Planung/Genehmigung als nicht umsetzbar erweisen, so endet der Planungsvertrag zum dann bereits erbrachten Leistungsstand.250 000
Gesamtwert des Auftrags: 250 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Planungsleistungen im Bauwesen📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie
Postanschrift: Göschwitzer Str. 41
Postleitzahl: 07745
Postort: Jena
Kontakt
Internetadresse: http://www.tlug-jena.de🌏
E-Mail: frank.schirmer@tlug.thueringen.de📧
Telefon: +49 3641684582📞
Fax: +49 3641684222 📠
Teilnahmeanträge sowie die geforderten Erklärungen und Unterlagen sind bis zum 20.10.2014, 12:00 Uhr, in Papierform und original unterschrieben, zur Wahrung der Vertraulichkeit gemäß § 8 Abs. 3 VOF in einem verschlossenem Umschlag mit der äußerlichen Kennzeichnung „Planungsleistungen Hochwasserschutz Greiz Elstersteig“ (Kennzettel auf Anforderung bei der o. g. Kontaktstelle erhältlich) an die genannte Kontaktstelle zu übersenden. Teilnahmeanträge, die nach Ablauf der Eingangsfrist eingehen, werden nicht berücksichtigt.
Die Nachforderung von fehlenden Unterlagen gem. § 5 (3) VOF wird vorbehalten.
Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesendet. Kosten werden nicht erstattet. Im Falle der Auftragserteilung erfolgt die Abwicklung des gesamten Geschäftsverkehres ausschließlich in deutscher Sprache.
Jeder Bewerber bleibt für den Nachweis seiner Eignung und die Vollständigkeit seines Teilnahmeantrages allein verantwortlich. Die weitere Eignungsprüfung erfolgt entsprechend den unter Ziffer IV.1.2) geschilderten Schritten.
Hinweis: Vor Beginn der Vergabeverhandlungen Vorlage der Verpflichtungserklärungen gem. § 5 Abs. 6 VOF.
Der Nachunternehmer und ggf. deren Nachunternehmer, soweit sich ein Bewerber oder ein Mitglied einer Bewerbergemeinschaft auf die Fachkunde oder Leistungsfähigkeit von Nachunternehmern beruft, müssen sich entsprechend der unter III.2.1) genannten Anforderungen auch zu ihrer persönlichen Lage erklären.
Sollten Verpflichtungserklärungen der Nachunternehmer wie vor beschrieben vor Beginn der Vergabeverhandlung nicht vorliegen, erfolgt ein nachträglicher Ausschluss wegen mangelnder Eignung. (Ausschlusskriterium).
Auftragsausführungszeiträume:
— Planungsbeginn: Januar 2015,
— Fertigstellung der Genehmigungsplanung: 23.12.2016.
Zum Verfahren gestellte Fragen werden durch die o. g. Kontaktstelle beantwortet. Fragen und Antworten stehen unter der den Bewerbern mitgeteilten URL allen Bewerbern zur Verfügung.
Teilnahmeanträge sowie die geforderten Erklärungen und Unterlagen sind bis zum 20.10.2014, 12:00 Uhr, in Papierform und original unterschrieben, zur Wahrung der Vertraulichkeit gemäß § 8 Abs. 3 VOF in einem verschlossenem Umschlag mit der äußerlichen Kennzeichnung „Planungsleistungen Hochwasserschutz Greiz Elstersteig“ (Kennzettel auf Anforderung bei der o. g. Kontaktstelle erhältlich) an die genannte Kontaktstelle zu übersenden. Teilnahmeanträge, die nach Ablauf der Eingangsfrist eingehen, werden nicht berücksichtigt.
Die Nachforderung von fehlenden Unterlagen gem. § 5 (3) VOF wird vorbehalten.
Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesendet. Kosten werden nicht erstattet. Im Falle der Auftragserteilung erfolgt die Abwicklung des gesamten Geschäftsverkehres ausschließlich in deutscher Sprache.
Jeder Bewerber bleibt für den Nachweis seiner Eignung und die Vollständigkeit seines Teilnahmeantrages allein verantwortlich. Die weitere Eignungsprüfung erfolgt entsprechend den unter Ziffer IV.1.2) geschilderten Schritten.
Hinweis: Vor Beginn der Vergabeverhandlungen Vorlage der Verpflichtungserklärungen gem. § 5 Abs. 6 VOF.
Der Nachunternehmer und ggf. deren Nachunternehmer, soweit sich ein Bewerber oder ein Mitglied einer Bewerbergemeinschaft auf die Fachkunde oder Leistungsfähigkeit von Nachunternehmern beruft, müssen sich entsprechend der unter III.2.1) genannten Anforderungen auch zu ihrer persönlichen Lage erklären.
Sollten Verpflichtungserklärungen der Nachunternehmer wie vor beschrieben vor Beginn der Vergabeverhandlung nicht vorliegen, erfolgt ein nachträglicher Ausschluss wegen mangelnder Eignung. (Ausschlusskriterium).
Auftragsausführungszeiträume:
— Planungsbeginn: Januar 2015,
— Fertigstellung der Genehmigungsplanung: 23.12.2016.
Zum Verfahren gestellte Fragen werden durch die o. g. Kontaktstelle beantwortet. Fragen und Antworten stehen unter der den Bewerbern mitgeteilten URL allen Bewerbern zur Verfügung.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die TLUG beabsichtigt, ab 2015 das Vorhaben Hochwasserschutz Greiz-Komplexmaßnahme Elstersteig umzusetzen. Der Elstersteig ist im derzeit bestehenden Hochwasserschutz der Stadt Greiz die Engstelle mit dem niedrigsten Schutzgrad. Aufgrund der Überlastung der betreffenden Hochwasserschutzanlagen (HWSA) ergab sich die Mehrzahl der Betroffenheit im denkmalgeschützten Sanierungs- und Erhaltungsgebiet in Greiz beim Juni-Hochwasser 2013. Ausgehend von der maximal möglichen Höhenlage im Bereich des Elstersteiges sind die Hochwasserschutzanlagen anzupassen. Ein vorliegendes Hochwasserschutzkonzept (HWSK) liefert Lösungsansätze zur Steigerung der hydraulischen Leistungsfähigkeit.
Die TLUG beabsichtigt, ab 2015 das Vorhaben Hochwasserschutz Greiz-Komplexmaßnahme Elstersteig umzusetzen. Der Elstersteig ist im derzeit bestehenden Hochwasserschutz der Stadt Greiz die Engstelle mit dem niedrigsten Schutzgrad. Aufgrund der Überlastung der betreffenden Hochwasserschutzanlagen (HWSA) ergab sich die Mehrzahl der Betroffenheit im denkmalgeschützten Sanierungs- und Erhaltungsgebiet in Greiz beim Juni-Hochwasser 2013. Ausgehend von der maximal möglichen Höhenlage im Bereich des Elstersteiges sind die Hochwasserschutzanlagen anzupassen. Ein vorliegendes Hochwasserschutzkonzept (HWSK) liefert Lösungsansätze zur Steigerung der hydraulischen Leistungsfähigkeit.
Es ist beabsichtigt, die Hochwasserschutzanlagen in Greiz in Teilen zu sanieren oder neu zu errichten und grundsätzlich, entsprechend den geltenden Richtlinien zur ökologischen und naturnahen Gewässerentwicklung, das Gewässerquerprofil aufzuweiten und zu entwickeln.
Es ist beabsichtigt, die Hochwasserschutzanlagen in Greiz in Teilen zu sanieren oder neu zu errichten und grundsätzlich, entsprechend den geltenden Richtlinien zur ökologischen und naturnahen Gewässerentwicklung, das Gewässerquerprofil aufzuweiten und zu entwickeln.
Es wurden verschiedene Varianten mit unterschiedlichen Ausbaugraden im hydraulischen Konzept untersucht. Diese sind weiterzuführen und dienen in der weiteren Untersuchung als Grundlage. Ergänzt werden sollen die Untersuchungen durch eine Machbarkeitsstudie zur Realisierung eines Flutkanals in Verbindung mit dem Ausbau am Elstersteig. Zeitgleich ist eine Machbarkeitsstudie zur Ertüchtigung der Brückenprofile durchzuführen.
Es wurden verschiedene Varianten mit unterschiedlichen Ausbaugraden im hydraulischen Konzept untersucht. Diese sind weiterzuführen und dienen in der weiteren Untersuchung als Grundlage. Ergänzt werden sollen die Untersuchungen durch eine Machbarkeitsstudie zur Realisierung eines Flutkanals in Verbindung mit dem Ausbau am Elstersteig. Zeitgleich ist eine Machbarkeitsstudie zur Ertüchtigung der Brückenprofile durchzuführen.
Verfahrensgrundlage ist derzeit ein Ausbau der HWSA auf der Bestandstrasse. Sollten weiterführende Eingriffe in die vorhandene Infrastruktur sowie Nutzungsänderungen auf Grundlage der beiden Machbarkeitsstudien notwendig werden, sind diese mit den gewonnen Erkenntnissen erneut zu verhandeln.
Verfahrensgrundlage ist derzeit ein Ausbau der HWSA auf der Bestandstrasse. Sollten weiterführende Eingriffe in die vorhandene Infrastruktur sowie Nutzungsänderungen auf Grundlage der beiden Machbarkeitsstudien notwendig werden, sind diese mit den gewonnen Erkenntnissen erneut zu verhandeln.
Auf Grundlage dieser Konzepte soll die Planung zur Genehmigungsreife geführt und bis 2021 baulich realisiert werden.
Menge oder Umfang:
Der Gewässerabschnitt hat eine Länge von ca. 2 000 m.
Im ersten Schritt sind neben den Grundlagenermittlungen der LP1, Untersuchungen zu einer Machbarkeitsstudie zur Realisierung eines Flutkanals und eine Machbarkeitsstudie zur Ertüchtigung der Brückenprofile in Verbindung mit möglichen Maßnahmen am Elstersteig durchzuführen. Im Rahmen der Planungsleistung sind die hydraulischen Berechnungen (Wassertiefen, Fließgeschwindigkeiten, Schubspannung, Fließpfeile und Gelände-TIN) zu übernehmen und für die Rechenläufe HQ5, HQ10, HQ20, HQ50, HQ100 und HQ200 fortzuschreiben.
Im ersten Schritt sind neben den Grundlagenermittlungen der LP1, Untersuchungen zu einer Machbarkeitsstudie zur Realisierung eines Flutkanals und eine Machbarkeitsstudie zur Ertüchtigung der Brückenprofile in Verbindung mit möglichen Maßnahmen am Elstersteig durchzuführen. Im Rahmen der Planungsleistung sind die hydraulischen Berechnungen (Wassertiefen, Fließgeschwindigkeiten, Schubspannung, Fließpfeile und Gelände-TIN) zu übernehmen und für die Rechenläufe HQ5, HQ10, HQ20, HQ50, HQ100 und HQ200 fortzuschreiben.
Aufbauend auf die Machbarkeitsstudien sind insgesamt ca. 500 m Hochwasserschutzmauer zu sanieren/ zu ertüchtigen, 500 m Hochwasserschutzmauer neuzubauen, 200 m Hochwasserschutzmauer abzubrechen und das Profil zu weiten und 900 m Hochwasserschutzdeich abzutragen, zu verlegen und das Profil durch Abgrabung zu weiten.
Aufbauend auf die Machbarkeitsstudien sind insgesamt ca. 500 m Hochwasserschutzmauer zu sanieren/ zu ertüchtigen, 500 m Hochwasserschutzmauer neuzubauen, 200 m Hochwasserschutzmauer abzubrechen und das Profil zu weiten und 900 m Hochwasserschutzdeich abzutragen, zu verlegen und das Profil durch Abgrabung zu weiten.
Die geschätzten anrechenbaren Baukosten betragen dabei ca. 2 300 TEUR für den Rück- und Neubau von Ingenieurbauwerken.
Des Weiteren ist im Vorfeld eine Umweltverträglichkeitsprüfung und ein Landschaftspflegerischer Begleitplan für ca. 10 ha Fläche zu erstellen.
Die Standsicherheit der neuen Hochwasserschutzanlagen ist anhand des Baugrundgutachtens an einzelnen Profilen nachzuweisen. Es wird momentan von 14 Nachweisprofilen ausgegangen.
Die Leistungen der Ingenieurvermessung, der Geophysik und der Baugrunduntersuchung für die neue Trasse sind auszuschreiben und zu koordinieren. Dafür soll je eine Aufgabenbeschreibung erstellt und das Vergabeverfahren durchgeführt sowie dokumentiert werden. Die Arbeiten der beiden Leistungen sind im Anschluss zu überwachen, zu prüfen und abzurechnen.
Die Leistungen der Ingenieurvermessung, der Geophysik und der Baugrunduntersuchung für die neue Trasse sind auszuschreiben und zu koordinieren. Dafür soll je eine Aufgabenbeschreibung erstellt und das Vergabeverfahren durchgeführt sowie dokumentiert werden. Die Arbeiten der beiden Leistungen sind im Anschluss zu überwachen, zu prüfen und abzurechnen.
Anzubieten sind auch Leistungen der örtlichen Bauüberwachung.
Ziel ist es, die Baumaßnahme im Rahmen einer Planfeststellung genehmigen zu lassen. Sollte sich die Maßnahme oder Teilmaßnahmen/ Objekte im Laufe der Planung/Genehmigung als nicht umsetzbar erweisen, so endet der Planungsvertrag zum dann bereits erbrachten Leistungsstand.
Ziel ist es, die Baumaßnahme im Rahmen einer Planfeststellung genehmigen zu lassen. Sollte sich die Maßnahme oder Teilmaßnahmen/ Objekte im Laufe der Planung/Genehmigung als nicht umsetzbar erweisen, so endet der Planungsvertrag zum dann bereits erbrachten Leistungsstand.
Beschreibung der Optionen:
Leistungsphasen 5-9 sowie örtliche Bauüberwachung, Planung für Verkehrs- und Freianlagen und ggf. weitere besondere Leistungen.
Referenznummer: 55-26204-FKS-a
Bezeichnung des von der EU finanzierten Projekts oder Programms: EU-Strukturfonds 2014-2020.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 07973 Greiz.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Für die Bewerbungen wird die Verwendung des nach Anforderung bei der o. g. Kontaktstelle erhältlichen Bewerbungsbogens dringend empfohlen. Anlagen sind auf separaten Blättern beizufügen. Die ausgefüllten Unterlagen sind einschließlich der Nachweise und Erklärungen im Original unterschrieben einzureichen (Ausschlusskriterium). Bei Bewerbergemeinschaften sind von jedem Mitglied alle Erklärungen und Nachweise einzeln vorzulegen (Ausschlusskriterium), die Verwendung des Bewerbungsbogens wird dringend empfohlen.
Für die Bewerbungen wird die Verwendung des nach Anforderung bei der o. g. Kontaktstelle erhältlichen Bewerbungsbogens dringend empfohlen. Anlagen sind auf separaten Blättern beizufügen. Die ausgefüllten Unterlagen sind einschließlich der Nachweise und Erklärungen im Original unterschrieben einzureichen (Ausschlusskriterium). Bei Bewerbergemeinschaften sind von jedem Mitglied alle Erklärungen und Nachweise einzeln vorzulegen (Ausschlusskriterium), die Verwendung des Bewerbungsbogens wird dringend empfohlen.
Broschüren und weitere Unterlagen zur Vorstellung des Büros sowie zusätzliche Angaben, die über die geforderten Angaben in den Formblättern hinausgehen, sind nicht erwünscht und werden nicht zur Bewertung zugelassen. Es sind Angaben zum Unternehmen (Name, Rechtsform, Anschrift) zu machen, zusätzlich bei Bewerbergemeinschaften: Erklärung aller Mitglieder zur Vertretungsberechtigung der Bewerbergemeinschaft und zur gesamtschuldnerischen Haftung (Formblatt als Anlage 0 auf Anforderung bei der o. g. Kontaktstelle erhältlich) (Ausschlusskriterium) ;
Broschüren und weitere Unterlagen zur Vorstellung des Büros sowie zusätzliche Angaben, die über die geforderten Angaben in den Formblättern hinausgehen, sind nicht erwünscht und werden nicht zur Bewertung zugelassen. Es sind Angaben zum Unternehmen (Name, Rechtsform, Anschrift) zu machen, zusätzlich bei Bewerbergemeinschaften: Erklärung aller Mitglieder zur Vertretungsberechtigung der Bewerbergemeinschaft und zur gesamtschuldnerischen Haftung (Formblatt als Anlage 0 auf Anforderung bei der o. g. Kontaktstelle erhältlich) (Ausschlusskriterium) ;
Nachweis der Vertretungsberechtigung desjenigen, der den Bewerber vertritt (z. B. durch Kopie des Handelsregisterauszuges, Auszug aus dem Gesellschaftsverzeichnis oder durch Vollmacht der Partner einer Gesellschaft) oder Eigenerklärung bei Freiberuflern (Ausschlusskriterium);
Nachweis der Vertretungsberechtigung desjenigen, der den Bewerber vertritt (z. B. durch Kopie des Handelsregisterauszuges, Auszug aus dem Gesellschaftsverzeichnis oder durch Vollmacht der Partner einer Gesellschaft) oder Eigenerklärung bei Freiberuflern (Ausschlusskriterium);
Nachweis über die berufliche Befähigung des Bewerbers bzw. der Führungskräfte des Unternehmens durch Nachweis der Berufszulassung (es gelten die Ausführungen gemäß III.3.1)) (Ausschlusskriterium); Verbindliche Erklärung, ob und auf welche Art der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist oder ob und auf welche Art der Bewerber auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeitet gem. § 4 Abs. 2 VOF (Ausschlusskriterium);
Nachweis über die berufliche Befähigung des Bewerbers bzw. der Führungskräfte des Unternehmens durch Nachweis der Berufszulassung (es gelten die Ausführungen gemäß III.3.1)) (Ausschlusskriterium); Verbindliche Erklärung, ob und auf welche Art der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist oder ob und auf welche Art der Bewerber auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeitet gem. § 4 Abs. 2 VOF (Ausschlusskriterium);
Verbindliche Erklärung, dass keine Ausschlussgründe gem. § 4 Abs. 6 und § 4 Abs. 9 VOF bestehen (Formblatt für Eigenerklärungen als Anlage2 und Anlage 3 auf Anforderung bei der o. g. Kontaktstelle erhältlich/(Ausschlusskriterium).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Für die Bewerbungen wird die Verwendung des auf Anforderung bei der o. g. Kontaktstelle erhältlichen Bewerbungsbogens dringend empfohlen.
— Nachweis der ausreichenden Berufshaftpflicht (siehe III.1.1));
— Eigenerklärung gem. § 5 Abs. 4c VOF zum jahresweisen Honorarumsatz, zu jahresweisen Honorarumsatz für Planungsleistungen gem. §41 Punkte 3 und 6 HOAI (Wasserbau/konstruktiver Ingenieurbau für Verkehrsanlagen) und Teil 2 Abschnitt 2 HOAI (Landschaftsplanung) in den letzten 3 Geschäftsjahren (2011-2013) ohne MwSt. (die Angaben müssen sich jeweils auf die Niederlassung beziehen, die für die Ausführung der Dienstleistung vorgesehen ist);
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
— Eigenerklärung gem. § 5 Abs. 4c VOF zum jahresweisen Honorarumsatz, zu jahresweisen Honorarumsatz für Planungsleistungen gem. §41 Punkte 3 und 6 HOAI (Wasserbau/konstruktiver Ingenieurbau für Verkehrsanlagen) und Teil 2 Abschnitt 2 HOAI (Landschaftsplanung) in den letzten 3 Geschäftsjahren (2011-2013) ohne MwSt. (die Angaben müssen sich jeweils auf die Niederlassung beziehen, die für die Ausführung der Dienstleistung vorgesehen ist);
— Fachkenntnis und technische Ausrüstung zum Umgang mit…
… HYDRO_AS-2D-Modellen;
… Geoinformationsdaten (GIS);
— Nachweis sonstiger fachlicher Eignung durch Nachweis für hydraulische Berechnungen in Verbindung mit Hochwasserschutzanlagen und mit virtuellen Planzuständen.
Bei Bietergemeinschaften erfolgt die Wertung gemeinsam. Teilweise sind einzeln Erklärungen vorzulegen. Die Verwendung des nach Anforderung bei der o. g. Kontaktstelle erhältlichen Bewerbungsbogens (Mitglied bzw. „Dritte“) wird dringend empfohlen.
- Aktuelle Eigenerklärung, dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt wurden.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Für die Bewerbungen wird die Verwendung des auf Anforderung bei der o. g. Kontaktstelle erhältlichen Bewerbungsbogens dringend empfohlen.
Nachweis der Berufszulassung (siehe auch III.2.1) und III.3.1));
Angaben nach § 5 (5) d VOF aus denen das jährliche Mittel der vom Bewerber beschäftigten Mitarbeiter insgesamt sowie die Anzahl der Ingenieure im Bereich Wasserbau gem. § 41 HOAI, Punkte 3 und 6 sowie Landschaftsplanung in den letzten 3 Jahren (2012-2014) ersichtlich ist (Auswahlkriterium);
Angaben nach § 5 (5) d VOF aus denen das jährliche Mittel der vom Bewerber beschäftigten Mitarbeiter insgesamt sowie die Anzahl der Ingenieure im Bereich Wasserbau gem. § 41 HOAI, Punkte 3 und 6 sowie Landschaftsplanung in den letzten 3 Jahren (2012-2014) ersichtlich ist (Auswahlkriterium);
gem. § 4 (3) VOF Angabe von Namen, beruflicher Qualifikation, Berufserfahrung und persönlichen Referenzen der für die Leistungserbringung vorgesehenen Projektleiter/stellvertretenden Projektleiter, der Fachplaner für hydraulische Berechnungen, für den Landschaftspflegerischen Begleitplan und für die Umweltverträglichkeitsprüfung
gem. § 4 (3) VOF Angabe von Namen, beruflicher Qualifikation, Berufserfahrung und persönlichen Referenzen der für die Leistungserbringung vorgesehenen Projektleiter/stellvertretenden Projektleiter, der Fachplaner für hydraulische Berechnungen, für den Landschaftspflegerischen Begleitplan und für die Umweltverträglichkeitsprüfung
gem. § 5 (5) h)VOF Angabe des Anteils der Leistungen, die der Bewerber beabsichtigt an Dritte zu beauftragen;
gem. § 5 (5) f) VOF Erklärung über die Gewährleistung der notwendigen Qualität innerhalb des Unternehmens und Nachweis der Qualifizierung für wasserbauliche Anlagen und konstruktive Ingenieurbauwerke für Verkehrsanlagen gem. § 41 Pkt. 3 und 6 HOAI; Qualifizierung im Umgang mit HYDRO_AS-2D-Modellen und Geobasisdaten
gem. § 5 (5) f) VOF Erklärung über die Gewährleistung der notwendigen Qualität innerhalb des Unternehmens und Nachweis der Qualifizierung für wasserbauliche Anlagen und konstruktive Ingenieurbauwerke für Verkehrsanlagen gem. § 41 Pkt. 3 und 6 HOAI; Qualifizierung im Umgang mit HYDRO_AS-2D-Modellen und Geobasisdaten
sowie Nachweis sonstiger fachlicher Eignung durch erbrachte hydraulische Berechnungen in Verbindung mit Hochwasserschutzanlagen und
mit virtuellen Planzuständen.
gem. §5 (5) e) VOF durch Angaben zur technischen Ausstattung für HYDRO_AS-2D-Modelle und GIS
gem. §5 (5) b) VOF durch min. 4 und max. 6 Referenzen für betr. vergleichbare Anlagen der letzten 15 Jahre (fertig gestellt nach dem 1.1.2000, Leistungsphase 8 muss abgeschlossen sein, bei Referenz E muss Leistungsphase 4 abgeschlossen sein) wie folgt:
gem. §5 (5) b) VOF durch min. 4 und max. 6 Referenzen für betr. vergleichbare Anlagen der letzten 15 Jahre (fertig gestellt nach dem 1.1.2000, Leistungsphase 8 muss abgeschlossen sein, bei Referenz E muss Leistungsphase 4 abgeschlossen sein) wie folgt:
Referenz A
— Planung von Ingenieurbauwerken Gruppe 3 Hochwasserschutzmauern,
— anrechenbare Baukosten KG 200-500 von min. 1 000 000 EUR (ohne MwSt.),
— Angaben zu Kosten der Baukonstruktion (ohne evtl. Kosten für Anlagen der Maschinentechnik, ohne MwSt.),
— Angaben zur Längenausdehnung des vom Bewerber geplanten Bauwerks.
Referenz B
— Planung von Ingenieurbauwerken Gruppe 3 Hochwasserschutzdeich,
— Angaben zu Kosten der Baukonstruktion (ohne evtl. Kosten für Anlagen der Maschinentechnik, ohne MwSt.),
Referenz C
— Planung von Ingenieurbauwerken Gruppe 6 – Brückenbauwerke (Straßenverkehr),
— anrechenbare Baukosten KG 200-500 von min. 2 000 000 EUR (ohne MwSt.),
— Angabe zu Kosten der Baukonstruktion (ohne MwSt.),
— Angabe zur Spannweite der Brücke.
Referenz D
— Planung von Ingenieurbauwerken Gruppe 3 mobile Hochwasserschutzelemente als Linienbauwerk,
— Angabe zur Länge des Bauwerks, min. 50 m.
Referenz E
— Landschaftspflegerischer Begleitplan,
— Angabe zur Größe des Bearbeitungsgebiets (min. 10 ha).
Referenz F
— Planung von Vorhaben zur Binnenentwässerung,
— Angabe zu Kosten der Baukonstruktion und ggf. Kosten für Anlagen der Maschinentechnik (ohne MwSt.).
Für alle Referenzen ist eine Kurzbeschreibung des Projektes, mindestens mit den nachfolgend aufgeführten Informationen erforderlich:
— Objektbezeichnung mit Adresse, Auftraggeber,
— Vorlage einer Referenzbescheinigung gem. §5(5) b) VOF (bei betr. Leistungen für private Auftraggeber ist ersatzweise eine Eigenerklärung mit Begründung – warum kein Referenzschreiben des Auftraggebers vorliegt – möglich),
— Planungs- und Ausführungszeitraum,
— Bauvorhaben mit Fördermitteln (Land, Bund, EU) – nicht bei Referenz E,
— erbrachte Leistungsphasen,
— Name des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters bzw. Bearbeiters des Bewerbers.
Die bildliche und zeichnerische Darstellung der Referenzen darf jeweils auf max. einer Seite DIN A3 (oder 2 Seiten A4) zzgl. Formblatt des Bewerbungsbogens zzgl. Referenzbescheinigung erfolgen.
Details zu den Auswahlkriterien sowie deren Gewichtung s. IV.1.2).
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung gem. §5 Abs. 4a VOF bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer mit folgenden Mindestdeckungssummen:
1 500 000 EUR für Personenschäden und 1 000 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden je Schadensfall. Als Nachweis ist die Kopie der Versicherungspolice des laufenden Jahres vozulegen. Für den Fall, dass die Deckungssummen der bestehenden Berufshaftpflichtversicherung des Bewerbers nicht den geforderten Mindestdeckungssummen entsprechen, ist durch den Bewerber zu erklären, dass im Falle der Auftragserteilung eine mit Unterzeichnung des Vertrages sofort wirksame Haftpflichtversicherung mit den geforderten Mindestdeckungssummen abgeschlossen wird. Der Bewerbung ist eine verbindliche und unbedingte Erklärung des Versicherers beizufügen, worin der Versicherer erklärt, bei Auftragserteilung die Haftpflichtversicherung mit den geforderten Deckungssummen abzuschließen.
1 500 000 EUR für Personenschäden und 1 000 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden je Schadensfall. Als Nachweis ist die Kopie der Versicherungspolice des laufenden Jahres vozulegen. Für den Fall, dass die Deckungssummen der bestehenden Berufshaftpflichtversicherung des Bewerbers nicht den geforderten Mindestdeckungssummen entsprechen, ist durch den Bewerber zu erklären, dass im Falle der Auftragserteilung eine mit Unterzeichnung des Vertrages sofort wirksame Haftpflichtversicherung mit den geforderten Mindestdeckungssummen abgeschlossen wird. Der Bewerbung ist eine verbindliche und unbedingte Erklärung des Versicherers beizufügen, worin der Versicherer erklärt, bei Auftragserteilung die Haftpflichtversicherung mit den geforderten Deckungssummen abzuschließen.
Bei Arbeitsgemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied zu erbringen oder ergänzend zum Nachweis des federführenden Mitglieds folgende Erklärung von allen Mitgliedern zu unterzeichnen und dem Teilnahmeantrag beizufügen: „Hiermit erklären die Unterzeichner der Bietergemeinschaft, dass im Auftragsfalle eine Versicherungsbestätigung vorgelegt wird, aus der hervorgeht, dass das Haftungspotential gemäß dem noch zu schließenden ARGE-Vertrag (mitversicherte Haftungsansprüche aus der Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften) in vollem Umfang und in der geforderten Höhe gedeckt wird.“ (Ausschlusskriterium).
Bei Arbeitsgemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied zu erbringen oder ergänzend zum Nachweis des federführenden Mitglieds folgende Erklärung von allen Mitgliedern zu unterzeichnen und dem Teilnahmeantrag beizufügen: „Hiermit erklären die Unterzeichner der Bietergemeinschaft, dass im Auftragsfalle eine Versicherungsbestätigung vorgelegt wird, aus der hervorgeht, dass das Haftungspotential gemäß dem noch zu schließenden ARGE-Vertrag (mitversicherte Haftungsansprüche aus der Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften) in vollem Umfang und in der geforderten Höhe gedeckt wird.“ (Ausschlusskriterium).
Bei beabsichtigter Beauftragung von Teilleistungen an Dritte ist der Nachweis von dem Dritten ebenfalls zu erbringen oder eine unterzeichnete Erklärung des Bewerbers analog der für Bietergemeinschaften geforderten Erklärung zum Versicherungsnachweis abzugeben:: „Hiermit erklärt der Unterzeichner, dass im Auftragsfalle eine Versicherungsbestätigung vorgelegt wird, aus der hervorgeht, dass das Haftungspotential auch aus den Leistungen Dritter in vollem Umfang und in der geforderten Höhe gedeckt wird.“ (Ausschlusskriterium).
Bei beabsichtigter Beauftragung von Teilleistungen an Dritte ist der Nachweis von dem Dritten ebenfalls zu erbringen oder eine unterzeichnete Erklärung des Bewerbers analog der für Bietergemeinschaften geforderten Erklärung zum Versicherungsnachweis abzugeben:: „Hiermit erklärt der Unterzeichner, dass im Auftragsfalle eine Versicherungsbestätigung vorgelegt wird, aus der hervorgeht, dass das Haftungspotential auch aus den Leistungen Dritter in vollem Umfang und in der geforderten Höhe gedeckt wird.“ (Ausschlusskriterium).
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Honorierung erfolgt gemäß HOAI unter Berücksichtigung eines Linienfaktors. Die Standsicherheitsnachweise sollen psch. je Nachweisprofil vergütet werden.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter (auch über die Auflösung der Bietergemeinschaft hinaus). Für die Erklärung wird die Verwendung des über die genannte Kontaktstelle erhältlichen Formblatts für Bietergemeinschaften (Anlage 0) dringend empfohlen. Bietergemeinschaften müssen alle geforderten Erklärungen und Nachweise für jedes Ihrer Mitglieder beibringen. Es wird dringend empfohlen, den nach Anforderung bei der o. g. Kontaktstelle erhältlichen Bewerbungsbogen zu verwenden.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter (auch über die Auflösung der Bietergemeinschaft hinaus). Für die Erklärung wird die Verwendung des über die genannte Kontaktstelle erhältlichen Formblatts für Bietergemeinschaften (Anlage 0) dringend empfohlen. Bietergemeinschaften müssen alle geforderten Erklärungen und Nachweise für jedes Ihrer Mitglieder beibringen. Es wird dringend empfohlen, den nach Anforderung bei der o. g. Kontaktstelle erhältlichen Bewerbungsbogen zu verwenden.
Sonstige besondere Bedingungen:
Mit der Planung muss sofort nach der Auftragserteilung begonnen werden (vorauss. Anfang Januar 2015).
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Teilnahmeberechtigt sind Personen, die als Berufsqualifikation den Beruf des Ingenieurs gemäß § 19 Abs. 2 VOF sowie für die Landschaftsplanung den Beruf des Landschaftsarchitekten nachweisen können.
Bei juristischen Personen ist der Nachweis (Ingenieur sowie Landschaftsarchitekt) für mindestens einen der Gesellschafter oder den verantwortlichen Projektleiter bzw. betr. Fachplaner (Landschaftspflegerischer Begleitplan) vorzulegen.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Es stehen folgende Formulare und Informationen auf Anforderung bei der o. g. Kontaktstelle zur Verfügung:
1. Bewerbungsbogen für Einzelbewerber, für die Beauftragung von Leistungsanteilen vorgesehene Dritte oder Mitglieder von Bewerbergemeinschaften einschl. Anlage 0 für die Erklärung der Bewerbergemeinschaft sowie Anlagen 2 und 3 für die Eigenerklärungen nach § 4 (6), (9) und § 2 (3) VOF;
1. Bewerbungsbogen für Einzelbewerber, für die Beauftragung von Leistungsanteilen vorgesehene Dritte oder Mitglieder von Bewerbergemeinschaften einschl. Anlage 0 für die Erklärung der Bewerbergemeinschaft sowie Anlagen 2 und 3 für die Eigenerklärungen nach § 4 (6), (9) und § 2 (3) VOF;
2. Wertungsmatrix für Phase 1 Teilnahmewettbewerb (Ausschlusskriterien, Wertungskriterien, Punkteverteilung und Wichtung). Der Auftraggeber wählt unter den Bewerbern, die nicht ausgeschlossen wurden und die die Eignungskriterien (Fachkunde, Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit) erfüllen, mindestens 3 und höchstens 5 Bewerber aus, die er zu Verhandlungen auffordert. Die Auswahl der Bewerber erfolgt anhand der in Satz 1 genannten Wertungsmatrix für Phase 1 (Punktesystem), bezogen auf die Fachkunde sowie die wirtschaftliche, finanzielle und technische Leistungsfähigkeit:
2. Wertungsmatrix für Phase 1 Teilnahmewettbewerb (Ausschlusskriterien, Wertungskriterien, Punkteverteilung und Wichtung). Der Auftraggeber wählt unter den Bewerbern, die nicht ausgeschlossen wurden und die die Eignungskriterien (Fachkunde, Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit) erfüllen, mindestens 3 und höchstens 5 Bewerber aus, die er zu Verhandlungen auffordert. Die Auswahl der Bewerber erfolgt anhand der in Satz 1 genannten Wertungsmatrix für Phase 1 (Punktesystem), bezogen auf die Fachkunde sowie die wirtschaftliche, finanzielle und technische Leistungsfähigkeit:
— Umsatz der letzten 3 Geschäftsjahre gesamt sowie in den Bereichen HOAI §41 (Punkt 3 „wasserbauliche Anlagen“ und Punkt 6 konstruktive Ingenieurbauwerke für Verkehrsanlagen) und HOAI Teil 2 Abschnitt 2 (Landschaftsplanung) (Wichtung 10 %),
— Mitarbeiteranzahl (jährl. Mittel)/Anzahl der bei der Planung wasserbaulicher Anlagen und konstruktiver Ingenieurbauwerke für Verkehrsanlagen sowie der Landschaftsplanung tätigen Ingenieure bzw. Landschaftsarchitekten (Wichtung 5 %),
— Angaben zum Projektteam/Berufserfahrungen (Wichtung 10 %),
— Anteil der Leistung, die an Dritte vergeben werden soll (Wichtung 2 %),
— Erklärung über die Gewährleistung der notwendigen Qualität innerhalb des Unternehmens/Qualifizierung für Planung und Bau wasserbaulicher Anlagen und für konstruktive Ingenieurbauwerke für Verkehrsanlagen, HYDRO_AS-2D-Modelle, GIS sowie Fachkenntnis zu hydraulischen Berechnungen in Verbindung mit Hochwasserschutzanlagen bzw. mit virtuellen Planzuständen (Wichtung 18 %)
— Erklärung über die Gewährleistung der notwendigen Qualität innerhalb des Unternehmens/Qualifizierung für Planung und Bau wasserbaulicher Anlagen und für konstruktive Ingenieurbauwerke für Verkehrsanlagen, HYDRO_AS-2D-Modelle, GIS sowie Fachkenntnis zu hydraulischen Berechnungen in Verbindung mit Hochwasserschutzanlagen bzw. mit virtuellen Planzuständen (Wichtung 18 %)
— Referenzobjekte A-B (Wichtung je 15 %), Referenzobjekte C-D (Wichtung je 7,5 %), Referenzobjekte E und F (Wichtung je 5 %). Die zum Verhandlungsverfahren ausgewählten Bewerber erhalten zu dem unter Punkt IV.3.5) genannten Termin eine Einladung zur Vergabeverhandlung mit folgenden Angaben:
— Referenzobjekte A-B (Wichtung je 15 %), Referenzobjekte C-D (Wichtung je 7,5 %), Referenzobjekte E und F (Wichtung je 5 %). Die zum Verhandlungsverfahren ausgewählten Bewerber erhalten zu dem unter Punkt IV.3.5) genannten Termin eine Einladung zur Vergabeverhandlung mit folgenden Angaben:
a) Detailliertere Beschreibung der Aufgaben und des Planungsstandes,
b) Vertragsmuster für die beschriebenen Planungsleistungen,
c) Erläuterung der Zuschlagskriterien (Maßstab zur Punkteverteilung).
Die Vergabeverhandlungen finden am 24.-26.11.2014 in Jena statt.
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2014-11-07 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2015-01-04 📅
Datum des Endes: 2016-12-23 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 55-26204-FKS-a
Zusätzliche Informationen
Teilnahmeanträge sowie die geforderten Erklärungen und Unterlagen sind bis zum 20.10.2014, 12:00 Uhr, in Papierform und original unterschrieben, zur Wahrung der Vertraulichkeit gemäß § 8 Abs. 3 VOF in einem verschlossenem Umschlag mit der äußerlichen Kennzeichnung „Planungsleistungen Hochwasserschutz Greiz Elstersteig“ (Kennzettel auf Anforderung bei der o. g. Kontaktstelle erhältlich) an die genannte Kontaktstelle zu übersenden. Teilnahmeanträge, die nach Ablauf der Eingangsfrist eingehen, werden nicht berücksichtigt.
Teilnahmeanträge sowie die geforderten Erklärungen und Unterlagen sind bis zum 20.10.2014, 12:00 Uhr, in Papierform und original unterschrieben, zur Wahrung der Vertraulichkeit gemäß § 8 Abs. 3 VOF in einem verschlossenem Umschlag mit der äußerlichen Kennzeichnung „Planungsleistungen Hochwasserschutz Greiz Elstersteig“ (Kennzettel auf Anforderung bei der o. g. Kontaktstelle erhältlich) an die genannte Kontaktstelle zu übersenden. Teilnahmeanträge, die nach Ablauf der Eingangsfrist eingehen, werden nicht berücksichtigt.
Die Nachforderung von fehlenden Unterlagen gem. § 5 (3) VOF wird vorbehalten.
Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesendet. Kosten werden nicht erstattet. Im Falle der Auftragserteilung erfolgt die Abwicklung des gesamten Geschäftsverkehres ausschließlich in deutscher Sprache.
Jeder Bewerber bleibt für den Nachweis seiner Eignung und die Vollständigkeit seines Teilnahmeantrages allein verantwortlich. Die weitere Eignungsprüfung erfolgt entsprechend den unter Ziffer IV.1.2) geschilderten Schritten.
Hinweis: Vor Beginn der Vergabeverhandlungen Vorlage der Verpflichtungserklärungen gem. § 5 Abs. 6 VOF.
Der Nachunternehmer und ggf. deren Nachunternehmer, soweit sich ein Bewerber oder ein Mitglied einer Bewerbergemeinschaft auf die Fachkunde oder Leistungsfähigkeit von Nachunternehmern beruft, müssen sich entsprechend der unter III.2.1) genannten Anforderungen auch zu ihrer persönlichen Lage erklären.
Der Nachunternehmer und ggf. deren Nachunternehmer, soweit sich ein Bewerber oder ein Mitglied einer Bewerbergemeinschaft auf die Fachkunde oder Leistungsfähigkeit von Nachunternehmern beruft, müssen sich entsprechend der unter III.2.1) genannten Anforderungen auch zu ihrer persönlichen Lage erklären.
Sollten Verpflichtungserklärungen der Nachunternehmer wie vor beschrieben vor Beginn der Vergabeverhandlung nicht vorliegen, erfolgt ein nachträglicher Ausschluss wegen mangelnder Eignung. (Ausschlusskriterium).
Auftragsausführungszeiträume:
— Planungsbeginn: Januar 2015,
— Fertigstellung der Genehmigungsplanung: 23.12.2016.
Zum Verfahren gestellte Fragen werden durch die o. g. Kontaktstelle beantwortet. Fragen und Antworten stehen unter der den Bewerbern mitgeteilten URL allen Bewerbern zur Verfügung.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Thüringer Landesverwaltungsamt – Vergabekammer des Freistaates Thüringen
Postanschrift: Postfach 2249
Postort: Weimar
Postleitzahl: 99403
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@tlvwa.thueringen.de📧
Telefon: +49 36137737276📞
Internetadresse: http://www.thueringen.de/th3/tlvwa/vergabekammer/🌏
Fax: +49 36137739354 📠 Für Mediationsverfahren zuständige Stelle Wie: Körper überprüfen Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: s. VI.4.1)
Quelle: OJS 2014/S 183-323381 (2014-09-19)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-01-23) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 328 297,26 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Postanschrift: Göschwitzer Straße 41
Kontakt
E-Mail: casper@ke-mitteldeutschland.de📧
Verfahren Vergabekriterien
Kriterium: 1. Geplante Anwendung/Umsetzung von Erfahrungen bei vergleichbaren Planungsaufgaben (20)
2. Darstellung der Einflussmöglichkeit des Planers auf die Kosten und Termine (15)
3. Darstellung der bürotypischen Herangehensweise und der Projektorganisation (15)
4. Verfügbarkeit (Kapazität) der vorgesehenen leistungserbringenden Personen und zur Organisation der örtlichen Präsenz (15)
5. Nebenkosten (2)
6. Anpassungsfaktor für linienförmige Bauwerke (3)
7. Umbauzuschlag (3)
8. Besondere Leistungen nach Stundenaufwand (5)
9. Örtliche Bauüberwachung (7)
10. Gesamteindruck der Präsentation (15)
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-01-09 📅
Name: ARGE Planungsgesellschaft SCHOLZ + LEWIS mbH, bsi Planungsgesellschaft mbH und Büro Knoblich Landschaftsarchitekten BDLA/FLA
Postanschrift: An der Pikardie 8
Postort: Dresden
Postleitzahl: 01277
Land: Deutschland 🇩🇪
Internetadresse: www.pgs-dresden.de🌏 Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 14
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Jörg Casper
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Thüringer Landesverwaltungsamt – Vergabekammer des Freistaats Thüringen
Internetadresse: http://www.thueringen.de/th3/tlvwa/vergabekammer🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß § 107 Abs. 1 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB unzulässig, wenn der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat. Die Rüge gilt nur dann als unverzüglich, wenn sie nicht später als 14 Kalendertage nach Kenntnis des behaupteten Verstoßes eingelegt wird. Des Weiteren ist gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB der Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn mehr als 15 Tage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Gemäß § 107 Abs. 1 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB unzulässig, wenn der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat. Die Rüge gilt nur dann als unverzüglich, wenn sie nicht später als 14 Kalendertage nach Kenntnis des behaupteten Verstoßes eingelegt wird. Des Weiteren ist gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB der Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn mehr als 15 Tage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: S. VI.3.1)
Quelle: OJS 2015/S 019-031033 (2015-01-23)