Planungsleistungen Neubau Testinghalle

Helmholtz Zentrum Berlin für Materialien und Energie GmbH

Planungsleistungen (Objektplanung, Fachplanung und Beratungsleistungen nach HOAI) für den Neubau Testinghalle

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-05-21. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-04-30.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-04-30 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2014-04-30)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros
Menge oder Umfang:
Auftragsgegenstand ist die Erbringung von Planungsleistungen für den Neubau Testinghalle, insbesondereObjektplanung nach Teil 3 Abschnitt 1 HOAI (Gebäude und raumbildende Ausbauten), Teil 3 Abschnitt 2 HOAI (Freianlagen); Fachplanung nach Teil 4 Abschnitt 1 HOAI (Tragwerksplanung); Beratungsleistungen nach HOAI Anlage 1 Ziffer 1.2 (Bauphysik, Schallschutz und Raumakustik) und zum Brandschutz.Auf dem Campus des Helmholtz Zentrum Berlin in Berlin Adlershof, Magnusstraße / Albert-Einstein-Straße soll ein neues Laborgebäude errichtet werden.Das neue Laborgebäude / Testing-Halle soll in unmittelbarer Nähe der bestehenden Schwerlasthalle errichtet werden. Ein weiteres Kriterium für den gewählten Standort ist die direkte Nähe zum im Bau befindlichen Projekt BERLinPro, welches sich westlich der geplanten Testing-Halle befindet.Die Testing-Halle soll eine Grundfläche von ca. 300 m² mit einer Ausdehnung von ca. 19,0 x 16,0 m besitzen. Das Gebäude soll 2-geschossig mit einer Höhe von ca. 9,00 m errichtet werden. Im Erdgeschoss sollen die Laborbereiche Teststand untergebracht werden. Weiterhin befinden sich dort ein Teil der benötigten Technikräume. Im Obergeschoss sind weitere Technikflächen sowie Lagerräume angeordnet. Ein Teil des Obergeschosses ist als Luftraum ausgebildet, da der Teststand 2-geschossig ausgeführt werden muss. Weiterhin benötigt der Teststand einen ca. 5 m tiefen Schacht, der bis in das Grundwasser einbindet. In diesem Bereich gibt es außerdem erhöhte bauliche Anforderungen aufgrund des Strahlenschutzes.Die Testing-Halle soll so geplant werden, dass die verwendeten Materialien für eine spätere Erweiterung weiterhin verfügbar sind, da mittelfristig davon ausgegangen wird, dass ein Bedarf für weitere Flächen entsteht. Das Gebäude ist so zu konzipieren, dass eine spätere Erweiterung ohne aufwendige Um- und Rückbaumaßnahmen bis auf ca. 1200 qm NF möglich ist.Das Verständnis für Anordnung und Organisation von Funktionen der Forschung sowie die Integration des Baukörpers in den Campus sind wichtige Kriterien für die Vergabe der Leistung.Im Rahmen der zweiten Stufe des Verfahrens haben die Bieter im Zuge der Angebotsabgabe daher diefolgenden Unterlagen vorzulegen:— Einen Entwurf für die Fassadengestaltung der Testinghalle unter Beachtung derDominanz des Elektronenspeicherringes BESSY II,— Skizzenhafte Darstellung der gebäudenahen Freiflächen und deren übergeordnete und funktionaleVerflechtung mit dem Bestand/Campus,— Grundrisse in Verbindung mit der Fassadengestaltung unter Beachtung der geplanten zukünftigen Erweiterung— Perspektive.Mit der Abgabe aller geforderten Unterlagen erhalten die Bieter für ihren Aufwand eine Entschädigung vonpauschal 2 500 EUR netto. Mit der Zahlung der Aufwandsentschädigung erwirbt das HZB das Eigentumsrechtan den Unterlagen und Entwürfen. Das HZB darf die Unterlagen und Entwürfe für die Baumaßnahme ohneMitwirkung des Erstellers/Verfassers nutzen und ändern.Bei der Erarbeitung der Darstellungen sind folgende Vorgaben zu beachten:— Lageskizze, im Maßstab 1:500,— Grundrisse, Schnitte und Ansichten im Maßstab 1:200,— erforderliche Erläuterungen in Text- und/oder Skizzenform sind separat auf max. 3 DIN A4 Blätterndarzustellen,— Alle geforderten Leistungen sind auf Plänen der Größe DIN A2 zu erbringen.Diese Blattgröße ist verbindlich einzuhalten.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Unbestimmt
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Helmholtz Zentrum Berlin für Materialien und Energie GmbH
Postanschrift: Hahn-Meitner-Platz 1
Postleitzahl: 14109
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.helmholtz-berlin.de 🌏
E-Mail: sabine.zienecke@helmholtz-berlin.de 📧
Telefon: +49 3080620 📞

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-04-30 📅
Einreichungsfrist: 2014-05-21 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-05-03 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 086-150673
ABl. S-Ausgabe: 86
Zusätzliche Informationen
Die Kriterien zur Auswahl der Bewerber gliedern sich in vier Gruppen: 1.) Ausschlusskriterien 2.) Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit (des Unternehmens) 3.) Fachliche Eignung und spezifische Qualifikation der vorgesehenen Projektbearbeiter 4.) Erfahrungen und Referenzen (des Unternehmens) Die Ausschlusskriterien werden nicht einer Bewertung nach einem Maßstab unterzogen, da beim vorliegen von Ausschlussgründen die sonstige Bewertung unmaßgeblich ist. Für die Kriterien nach Ziffern 2.) bis 4.) wird ein Bewertungsmaßstab festgelegt. In der Summe werden maximal 100 Punkte vergeben. Die Kriteriengruppen werden wie folgt bewertet: – Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit (des Unternehmens): 14 Punkte – Fachliche Eignung und spezifische Qualifikation der Bearbeiter: 40 Punkte – Erfahrungen und Referenzen (des Unternehmens): 46 Punkte Innerhalb der Kriteriengruppen erfolgt eine weitere Aufgliederung und Bewertung. Die Ausschlusskriterien ergeben sich aus den Regularien der VOF beziehungsweise aus den Angaben der Veröffentlichung der Leistung. Dabei handelt es sich zum einen um formale Kriterien hinsichtlich vor-zulegender Unterlagen und Nachweise, zum anderen um inhaltliche Kriterien, die in Form von Mindestan-forderungen im Bewerbungsbogen genannt waren. Formale Ausschlusskriterien sind: – Fristgerechte Bewerbung – Nachweis der Vertretungsbefugnis bei juristischen Personen – Rechtsverbindlich unterschriebener Bewerbungsbogen – Rechtsverbindlich unterschriebene Anlagen 1 bis 5 zum Bewerbungsbogen (die Anlagen 3 bis 5 nur im Bedarfsfall bei Bietergemeinschaften oder geplanten Nachunternehmern) – Nachweis des Bestehens einer Berufshaftpflichtversicherung – Nachweis der beruflichen Befähigung der des Bewerbers / der Führungskräfte und der vorgesehe-nen Mitarbeiter Inhaltliche Ausschlussgründe sind: – Unterschreitung des Mindestumsatzes im Bereich Gebäudeplanung – Unterschreitung der Mindestanforderungen bezüglich personeller Ausstattung – Unterschreitung der Mindestanforderungen an die Qualität der Referenzprojekte Zur Beurteilung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit werden die Angaben nach Ziffer 2.1 und 2.2 des Bewerbungsbogens herangezogen. Im Einzelnen sind dies: – Gesamtumsatz 3 Punkte – Umsatz im Bereich Gebäudeplanung 3 Punkte – Gesamtzahl der Beschäftigten 2 Punkte – Beschäftigte Architekten/Ingenieure im Bereich Gebäudeplanung 3 Punkte – Beschäftigte Architekten/Ing. im Bereich Gebäudeplanung mit mind. fünf Jahren Berufserfahrung 3 Punkte Die Vergabe der Punkte erfolgt nach den folgenden Schlüsseln: Gesamtumsatz: Ø der letzten 3 Jahre < 250.000 EUR → Ausschluss 250.000 EUR < Ø der letzten 3 Jahre < 3 x 250.000 EUR → 1 Punkt 3 x 250.000 EUR < Ø der letzten 3 Jahre < 6 x 250.000 EUR → 2 Punkte 6 x 250.000 EUR < Ø der letzten 3 Jahre → 3 Punkte Umsatz in der Gebäudeplanung: Ø der letzten 3 Jahre < 250.000 EUR (Mindestanforderung!) → Ausschluss 250.000 EUR < Ø der letzten 3 Jahre < 2 x 250.000 EUR → 1 Punkt 2 x 250.000 EUR < Ø der letzten 3 Jahre < 4 x 250.000 EUR → 2 Punkte 4 x 250.000 EUR < Ø der letzten 3 Jahre → 3 Punkte Gesamtzahl der Beschäftigten: Ø der letzten 3 Jahre < 3 MA → Ausschluss 3 MA < Ø der letzten 3 Jahre < 2 x 3 MA → 1 Punkt 2 x 3 MA < Ø der letzten 3 Jahre → 2 Punkte Beschäftigte Architekten / Ingenieure im Bereich Gebäudeplanung: Ø der letzten 3 Jahre < 3 MA (Mindestanforderung!) → Ausschluss 3 MA < Ø der letzten 3 Jahre < 2 x 3 MA → 1 Punkt 2 x 3 MA < Ø der letzten 3 Jahre < 4 x 3 MA → 2 Punkte 4 x 3 MA < Ø der letzten 3 Jahre → 3 Punkte Beschäftigte Ing. im Bereich Objektplanung mit mehr als fünf Jahren Berufserfahrung: Ø der letzten 3 Jahre < 2 MA (Mindestanforderung!) → Ausschluss 2 MA < Ø der letzten 3 Jahre < 2 x 2 MA → 1 Punkt 2 x 2 MA < Ø der letzten 3 Jahre < 4 x 2 MA → 2 Punkte 4 x 2 MA < Ø der letzten 3 Jahre → 3 Punkte Die Kriterien für die Personen die für die Leistungserbringung vorgesehen sind bilden den Schwerpunkt der Auswahl der Teilnehmer der zweiten Stufe des VOF-Verfahrens. Dies geht von der Überlegung aus, dass die Qualität der Leistungserbringung maßgeblich abhängig ist von der Qualität der Personen die diese Leistung letztendlich erbringen. Durch die Bewerber sind für die Projektleitung und die stellvertre-tende Projektleitung je ein Mitarbeiter zu benennen. Als Bewertungskriterien werden herangezogen: – Qualifikation und Berufserfahrung (max. 5 Punkte) – Unternehmenszugehörigkeit (max. 2 Punkte) – Projekterfahrung und Referenzen (max. 10 Punkte) – Besondere Kenntnisse und Qualifikationen (max. 3 Punkte) Qualifikation und Berufserfahrung: Als Maßstab für die Bewertung der Berufserfahrung der Mitarbeiter wird pro Jahr seit Ausbildungsab-schluss (i.d.R. Diplom) des Mitarbeiters 0,5 Punkte vergeben. Das Jahr der Erlangung der Berufsbefähi-gung des Mitarbeiters und das laufende Jahr werden voll angerechnet. Maximal werden 5 Punkte verge-ben. Für die berufliche Qualifikation der Bewerber werden Abminderungsfaktoren eingeführt. Für die Diplom- (TH oder FH) oder Masterabschlüsse beträgt der Abminderungsfaktor 1,0. Alle sonstigen Abschlüsse werden mit einem Abminderungsfaktor von 0,5 versehen. Grundlage ist die Vorgabe der Musteringeni-eurverträge der RBBau, nach denen die Leistungen der Leistungsphase 8 grundsätzlich nur von entspre-chend qualifizierten Ingenieuren wahrgenommen werden dürfen. Sofern also Personen ohne entspre-chenden Abschluss eingesetzt werden sollen, können diese die Leistungen der Leistungsphase 8 nicht selbständig erbringen. Fehlt der Nachweis der beruflichen Qualifikation gänzlich, beträgt der Abminderungsfaktor 0,0. Darüber hinaus, stellt das Fehlen des Nachweises der beruflichen Qualifikation einen Ausschlussgrund dar. Unternehmenszugehörigkeit: Das Kriterium der Unternehmenszugehörigkeit deckt die Kenntnisse des Mitarbeiters hinsichtlich büroin-terner Regelungen und Arbeitsabläufe ab. Damit soll gewährleistet werden, dass im Zuge der Planung keine Informations- und Effizienzverluste durch fehlende bürointerne Kommunikation zu befürchten sind. Pro Jahr Unternehmenszugehörigkeit des Mitarbeiters werden 0,25 Punkte vergeben. Maximal werden 2 Punkte in diesem Kriterium vergeben. Projekterfahrung und Referenzen: Zum Nachweis der Projekterfahrung der Mitarbeiter werden im Bewerbungsbogen personenbezogene Referenzen abgefragt, bei denen die Bearbeitung durch die benannten Mitarbeiter erfolgte. Die Bewer-tung der Projekterfahrung erfolgt auf der Basis der folgenden Kriterien: – Vergleichbarkeit der persönlichen Referenz mit der Planungsaufgabe bei TES – Baukosten der KG 300 und 400 der Referenz – HNF der Referenz – Bearbeitete Leistungsphasen der Referenz Vergleichbarkeit der persönlichen Referenz mit der Planungsaufgabe bei TES: Keine Labor-/Institutsnutzung → 0 Punkte Sonstige Labore (z.B. Materialwissenschaften, Biologie) → 1 Punkt Physikalische Labore, Energieforschung, Hochenergiephysik → 2 Punkte Baukosten der KG 300 und 400 der Referenz: Baukosten KG 300 + 400 < 5.000.000 EUR → 0 Punkte 5.000.000 EUR < Baukosten KG 300 + 400 < 2 x 5.000.000 EUR → 1 Punkt 2 x 5.000.000 EUR < Baukosten KG 300 + 400 → 2 Punkte Hauptnutzfläche (HNF) der Referenz HNF < 1.000 qm → 0 Punkte 1.000 qm < HNF < 2 x 1.000 qm → 1 Punkt 2 x 1.000 qm < HNF < 4 x 1.000 qm → 2 Punkte Bearbeitete Leistungsphasen der Referenz Maximal werden zwei Punkte in diesem Kriterium vergeben. Pro nicht bearbeiteter Leistungsphase werden 0,25 Punkte abgezogen. Besondere Kenntnisse und Qualifikationen: Projektleitungserfahrung nein / ja → 0 / 2 Punkte ZBau-Erfahrung nein / ja → 0 / 2 Punkte Erfahrung bei Proj. m. Strahlenschutzanforderungen nein / ja → 0 / 1 Punkt Durch die Bewerber sind für die Objektplanung drei mit der Aufgabe vergleichbare Referenzprojekte an-zugeben. Pro Referenz werden maximal 14 Punkte vergeben. Als Mindestanforderungen muss ein Pro-jekt mit Baukosten in der KG 300+400 > 8.000.000 EUR und ein hochinstalliertes Laborgebäude benannt werden. Es können auch beide Mindestanforderungen in einem Projekt erfüllt werden. Darüber hinaus sind zwei Referenzprojekte aus dem Bereich der Tragwerksplanung anzugeben. Pro Referenz werden maximal zwei (insgesamt vier) Punkte vergeben. Als Bewertungskriterien für die Referenzen werden herangezogen: – Vergleichbarkeit des Referenzprojektes mit der Planungsaufgabe bei TES – Know-how aus der Referenz noch im Unternehmen – Besondere Anforderungen – Referenzperson/Referenzschreiben Vergleichbarkeit der Referenzen: Kriterien für die Vergleichbarkeit sind: – Labore als Bestandteil der Referenz (vergleichbare Nutzung) – Nutzfläche (HNF) der Referenz – Baukosten der KG 300+400 der Referenz – Bearbeitete Leistungsphasen der Referenz Die Vergabe der Punkte erfolgt nach den folgenden Schlüsseln: Labore als Projektbestandteil: Keine Labore → 0 Punkte Institute, Krankenhäuser, einfache Labore → 1 Punkt Medizinische / Biologische Labore → 2 Punkte Physikalische, Chemische oder Materialtechnische Labore → 3 Punkte Hochenergiephysik, Energieforschung → 4 Punkte Nutzfläche (HNF) vergleichbar: Nutz-/Laborfläche < 1.000 m² → 0 Punkte 1.000 m² < Nutz-/Laborfläche < 2 x 1.000 m² → 1 Punkt 2 x 1.000 m² < Nutzfläche → 2 Punkte Baukosten der KG 300+400 der Referenz: Baukosten KG 300 + 400 < 5.000.000 EUR → 0 Punkte 5.000.000 EUR < Baukosten KG 300 + 400 < 2 x 5.000.000 EUR → 1 Punkt 2 x 5.000.000 EUR < Baukosten KG 300 + 400 < 4 x 5.000.000 EUR → 2 Punkte Bearbeitete Leistungsphasen der Referenz Maximal wird ein Punkt in diesem Kriterium vergeben. Pro nicht bearbeiteter Leistungsphase werden 0,25 Punkte abgezogen. Know-how aus der Bearbeitung der Referenz noch im Unternehmen Mindestens ein Mitarbeiter noch im Unternehmen? Nein / Ja → 0 / 1 Punkt Referenz durch den f. TES benannten PL betreut? Nein / Ja → 0 / 1 Punkt Besondere Merkmale / Anforderungen: ZBau- / Zuwendungsmaßnahme nein / ja → 0 / 1 Punkt Projekt mit Strahlenschutzanforderungen nein / ja → 0 / 1 Punkt Referenzperson/Referenzschreiben Nein → 0 Punkte Referenzperson → 0,5 Punkte Referenzschreiben → 1 Punkt Als Bewertungskriterien für die Referenzen in der Tragwerksplanung werden herangezogen: – Vergleichbarkeit des Referenzprojektes mit der Planungsaufgabe bei TES – Referenzperson/Referenzschreiben Vergleichbarkeit der Referenzen: Kriterien für die Vergleichbarkeit sind: – Große Spannweiten – Hohe Nutzlasten – Strahlenschutzanforderungen Wenn eines der Kriterien gegeben ist → 1 Punkt Referenzperson/Referenzschreiben Nein → 0 Punkte Referenzperson → 0,5 Punkte Referenzschreiben → 1 Punkt Die Bewerbungsunterlagen zum Teilnahmewettbewerb finden Sie (voraussichtlich) ab Montag, 5.5.2014 // 14:00 Uhr zum Download unter folgendem Link: www.subreport.de/E42739962
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Planungsleistungen (Objektplanung, Fachplanung und Beratungsleistungen nach HOAI) für den Neubau Testinghalle
Menge oder Umfang:
Auftragsgegenstand ist die Erbringung von Planungsleistungen für den Neubau Testinghalle, insbesondereObjektplanung nach Teil 3 Abschnitt 1 HOAI (Gebäude und raumbildende Ausbauten), Teil 3 Abschnitt 2 HOAI (Freianlagen); Fachplanung nach Teil 4 Abschnitt 1 HOAI (Tragwerksplanung); Beratungsleistungen nach HOAI Anlage 1 Ziffer 1.2 (Bauphysik, Schallschutz und Raumakustik) und zum Brandschutz.
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Auf dem Campus des Helmholtz Zentrum Berlin in Berlin Adlershof, Magnusstraße / Albert-Einstein-Straße soll ein neues Laborgebäude errichtet werden.
Das neue Laborgebäude / Testing-Halle soll in unmittelbarer Nähe der bestehenden Schwerlasthalle errichtet werden. Ein weiteres Kriterium für den gewählten Standort ist die direkte Nähe zum im Bau befindlichen Projekt BERLinPro, welches sich westlich der geplanten Testing-Halle befindet.
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Die Testing-Halle soll eine Grundfläche von ca. 300 m² mit einer Ausdehnung von ca. 19,0 x 16,0 m besitzen. Das Gebäude soll 2-geschossig mit einer Höhe von ca. 9,00 m errichtet werden. Im Erdgeschoss sollen die Laborbereiche Teststand untergebracht werden. Weiterhin befinden sich dort ein Teil der benötigten Technikräume. Im Obergeschoss sind weitere Technikflächen sowie Lagerräume angeordnet. Ein Teil des Obergeschosses ist als Luftraum ausgebildet, da der Teststand 2-geschossig ausgeführt werden muss. Weiterhin benötigt der Teststand einen ca. 5 m tiefen Schacht, der bis in das Grundwasser einbindet. In diesem Bereich gibt es außerdem erhöhte bauliche Anforderungen aufgrund des Strahlenschutzes.
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Die Testing-Halle soll so geplant werden, dass die verwendeten Materialien für eine spätere Erweiterung weiterhin verfügbar sind, da mittelfristig davon ausgegangen wird, dass ein Bedarf für weitere Flächen entsteht. Das Gebäude ist so zu konzipieren, dass eine spätere Erweiterung ohne aufwendige Um- und Rückbaumaßnahmen bis auf ca. 1200 qm NF möglich ist.
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Das Verständnis für Anordnung und Organisation von Funktionen der Forschung sowie die Integration des Baukörpers in den Campus sind wichtige Kriterien für die Vergabe der Leistung.
Im Rahmen der zweiten Stufe des Verfahrens haben die Bieter im Zuge der Angebotsabgabe daher diefolgenden Unterlagen vorzulegen:
— Einen Entwurf für die Fassadengestaltung der Testinghalle unter Beachtung derDominanz des Elektronenspeicherringes BESSY II,
— Skizzenhafte Darstellung der gebäudenahen Freiflächen und deren übergeordnete und funktionaleVerflechtung mit dem Bestand/Campus,
— Grundrisse in Verbindung mit der Fassadengestaltung unter Beachtung der geplanten zukünftigen Erweiterung
— Perspektive.
Mit der Abgabe aller geforderten Unterlagen erhalten die Bieter für ihren Aufwand eine Entschädigung vonpauschal 2 500 EUR netto. Mit der Zahlung der Aufwandsentschädigung erwirbt das HZB das Eigentumsrechtan den Unterlagen und Entwürfen. Das HZB darf die Unterlagen und Entwürfe für die Baumaßnahme ohneMitwirkung des Erstellers/Verfassers nutzen und ändern.
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Bei der Erarbeitung der Darstellungen sind folgende Vorgaben zu beachten:
— Lageskizze, im Maßstab 1:500,
— Grundrisse, Schnitte und Ansichten im Maßstab 1:200,
— erforderliche Erläuterungen in Text- und/oder Skizzenform sind separat auf max. 3 DIN A4 Blätterndarzustellen,
— Alle geforderten Leistungen sind auf Plänen der Größe DIN A2 zu erbringen.
Diese Blattgröße ist verbindlich einzuhalten.
Beschreibung der Optionen: Planungsleistungen für weitere Bauabschnitte
Referenznummer: A132_2014 - Planungsleistungen Neubau Testinghalle
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Berlin

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Vollständig ausgefüllter und vom Büroinhaber, einem Geschäftsführer und/oder dem bevollmächtigten Vertreter rechtsverbindlich unterschriebener Bewerbungsbogen.
2. Nachweis der Unterschriftsberechtigung bei juristischen Personen (im Fall einer GmbH z.B. durch die Vorlage eines Handelsregisterauszuges, im Falle einer Bietergemeinschaft durch die Vorlage der Vollmachtserklärung des bevollmächtigten Vertreters).
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3. Eigenerklärung nach VOF § 4 (über das Nichtzutreffen möglicher Ausschlussgründe).
4. Unabhängigkeitserklärung nach VOF § 4, Absatz (2) (wirtschaftliche Zusammenarbeit/Unabhängigkeit).
5. Angabe von Auftragsteilen, für die der Bewerber ggf. einen Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt (unter Nennung des beabsichtigten Nachunternehmers).
6. Bei Bietergemeinschaften: Angabe der Auftragsanteile der Mitglieder der Bietergemeinschaft
Hinweise:
Die vorgenannten Erklärungen und der Bewerbungsbogen können per Fax oder E-mail unter der unter PunktI.1) genannten Adresse abgefordert werden. Die Bewerbungsunterlagen sind unter der untern I.1) genannten Adresse in Papierform einzureichen. Nichtvorlage führt ebenso wie fehlende oder nicht rechtsverbindliche Unterschriften zum Ausschluss der Bewerbung.
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Die Angaben des Bewerbungsbogens sind für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzunehmen. Je Bewerbung ist nur ein Bewerbungsbogen zugelassen. Der Bevollmächtigte Vertreter der Bietergemeinschaft bzw. der Hauptunternehmer füllt die Büroangaben aus und unterschreibt den Bewerbungsbogen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die Leistungsfähigkeit ist im Bewerbungsbogen durch die Erklärung über den Gesamtumsatz sowie über den Umsatz für die mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbaren Leistungen gemäß § 5 (4) c) VOF für die letzten 3 Jahre nachzuweisen.
Mindeststandards:
Durchschnittlicher Umsatz der letzten drei Jahre: 250 000 EUR netto, bei Bietergemeinschaften sind die Umsätze zu addieren und der Mittelwert neu zu berechnen
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Für den Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit gemäß VOF § 5 Absatz 5 Buchstabe a), b), d) und h) ist der Bewerbungsbogen zwingend zu verwenden.
a) Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers / der Führungskräfte des Unternehmens und der für die Leistungserbringung vorgesehenen Mitarbeiter durch Studiennachweise.
b) Vorlage von zwei mit dem Auftragsgegenstand vergleichbaren Referenzprojekten sowie ein Referenzprojektaus dem Bereich Tragwerksplanung und ein Referenzprojekt aus dem Bereich Brandschutz auf jeweilsmax. vier einseitig bedruckten DIN A4- Seiten bzw. zwei einseitig bedruckten DIN A3- Seiten als lose Blätter(nicht laminiert und keine Spiralheftung). Zusätzlich sind auf einer DIN A3- Seite aussagefähige Grundriss-und Schnittdarstellungen abzugeben. Nennung der am Auftrag beteiligten Unternehmen (Nachunternehmer,Mitglieder einer Bietergemeinschaft) mit Nennung des Auftrags-/Leistungsanteils. Gewertet werden nur die zwei im Bewertungsbogen angegebenen Referenzprojekte. Darüber hinausgehende Darstellungen werden nicht gewertet.
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c) Angaben zur personellen Ausstattung des Bewerbers während der letzten drei Geschäftsjahre.
Mindeststandards:
Durchschnittliche personelle Ausstattung der letzten drei Jahre: 3 Architekten und /oder Ingenieure
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Nachweis über den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung für Generalplanungsleistungen über Personenschäden und Sach- und Vermögensschäden bei einem in der EU zugelassenen Versicherer.
Die Deckungssumme je Schadensfall muss mind. 2 500 000 EUR für Personenschäden und 2 000 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden betragen.
Mindestanforderung ist die rechtskräftig unterschriebene Erklärung eines in der EU zugelassenen Versicherers,dass im Auftragsfall die vorgenannten Versicherungen garantiert werden. Der Nachweis über das Bestehen derVersicherung oder die Erklärung des Versicherers muss dem Teilnahmeantrag beigefügt werden.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den allgemeinen Vertragsbestimmungen zu den Verträgen für freiberuflich Tätige (AVB) gemäß Anhang 19 der Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes(RBBau).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet und ein Mitglied der Bietergemeinschaft dem Auftraggeber gegenüber als bevollmächtigter Vertreter benannt wird. Mehrfachbeteiligungen einzelner Unternehmen sind nicht zulässig und führen zum Ausschluss sämtlicher betroffener Bietergemeinschaften.
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Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
1. Natürliche Personen, die freiberuflich als Architekt oder Ingenieur tätig und entsprechend den Regelungen ihres Heimatstaates berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Dip.-Ing. Architekt oder Dipl.-Ing für Bauingenieurwesen bzw. Master of Science zu führen. Ist in dem Heimatsaat der Person die Berufsbezeichnung nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Voraussetzung, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis als Ingenieur verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 85/384/EWG oder 89/48/EWG gewährleistet ist.
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2. Juristische Personen, zu deren satzungsgemäßen Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/Planungsleistungen gehören, sofern einer der Gesellschafter oder der bevollmächtige Vertreter der juristischen Person und der verantwortliche Projektbearbeiter die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllen.
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3. Bietergemeinschaften aus natürlichen Personen und/oder juristischen Personen. Bei Bietergemeinschaften muss der bevollmächtigte Vertreter die Anforderung erfüllen, die an die natürlichen Personen gestellt werden.
4. Bewerber, die sich bei der Erfüllung des Auftrages der Kapazitäten anderer Unternehmen/Unternehmerbedienen, sind teilnahmeberechtigt, wenn sie nachweisen, dass diese Unternehmen die Voraussetzungen nach Ziffer 1 bis 3 erfüllen, ihnen die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen und diese Unternehmen eine Eigenerklärung und eine Unabhängigkeitserklärung abgegeben haben
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 6
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Englisch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Sabine Zienecke
Internetadresse: www.helmholtz-berlin.de 🌏

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: A132_2014 - Planungsleistungen Neubau Testinghalle
Zusätzliche Informationen
Die Kriterien zur Auswahl der Bewerber gliedern sich in vier Gruppen:
1.) Ausschlusskriterien
2.) Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit (des Unternehmens)
3.) Fachliche Eignung und spezifische Qualifikation der vorgesehenen Projektbearbeiter
4.) Erfahrungen und Referenzen (des Unternehmens)
Die Ausschlusskriterien werden nicht einer Bewertung nach einem Maßstab unterzogen, da beim vorliegen von Ausschlussgründen die sonstige Bewertung unmaßgeblich ist. Für die Kriterien nach Ziffern 2.) bis 4.) wird ein Bewertungsmaßstab festgelegt. In der Summe werden maximal 100 Punkte vergeben.
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Die Kriteriengruppen werden wie folgt bewertet:
– Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit (des Unternehmens): 14 Punkte
– Fachliche Eignung und spezifische Qualifikation der Bearbeiter: 40 Punkte
– Erfahrungen und Referenzen (des Unternehmens): 46 Punkte
Innerhalb der Kriteriengruppen erfolgt eine weitere Aufgliederung und Bewertung.
Die Ausschlusskriterien ergeben sich aus den Regularien der VOF beziehungsweise aus den Angaben der Veröffentlichung der Leistung. Dabei handelt es sich zum einen um formale Kriterien hinsichtlich vor-zulegender Unterlagen und Nachweise, zum anderen um inhaltliche Kriterien, die in Form von Mindestan-forderungen im Bewerbungsbogen genannt waren.
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Formale Ausschlusskriterien sind:
– Fristgerechte Bewerbung
– Nachweis der Vertretungsbefugnis bei juristischen Personen
– Rechtsverbindlich unterschriebener Bewerbungsbogen
– Rechtsverbindlich unterschriebene Anlagen 1 bis 5 zum Bewerbungsbogen (die Anlagen 3 bis 5 nur im Bedarfsfall bei Bietergemeinschaften oder geplanten Nachunternehmern)
– Nachweis des Bestehens einer Berufshaftpflichtversicherung
– Nachweis der beruflichen Befähigung der des Bewerbers / der Führungskräfte und der vorgesehe-nen Mitarbeiter
Inhaltliche Ausschlussgründe sind:
– Unterschreitung des Mindestumsatzes im Bereich Gebäudeplanung
– Unterschreitung der Mindestanforderungen bezüglich personeller Ausstattung
– Unterschreitung der Mindestanforderungen an die Qualität der Referenzprojekte
Zur Beurteilung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit werden die Angaben nach Ziffer 2.1 und 2.2 des Bewerbungsbogens herangezogen. Im Einzelnen sind dies:
– Gesamtumsatz 3 Punkte
– Umsatz im Bereich Gebäudeplanung 3 Punkte
– Gesamtzahl der Beschäftigten 2 Punkte
– Beschäftigte Architekten/Ingenieure im Bereich Gebäudeplanung 3 Punkte
– Beschäftigte Architekten/Ing. im Bereich Gebäudeplanung mit
mind. fünf Jahren Berufserfahrung 3 Punkte
Die Vergabe der Punkte erfolgt nach den folgenden Schlüsseln:
Gesamtumsatz: Ø der letzten 3 Jahre < 250.000 EUR → Ausschluss
250.000 EUR < Ø der letzten 3 Jahre < 3 x 250.000 EUR → 1 Punkt
3 x 250.000 EUR < Ø der letzten 3 Jahre < 6 x 250.000 EUR → 2 Punkte
6 x 250.000 EUR < Ø der letzten 3 Jahre → 3 Punkte
Umsatz in der Gebäudeplanung:
Ø der letzten 3 Jahre < 250.000 EUR (Mindestanforderung!) → Ausschluss
250.000 EUR < Ø der letzten 3 Jahre < 2 x 250.000 EUR → 1 Punkt
2 x 250.000 EUR < Ø der letzten 3 Jahre < 4 x 250.000 EUR → 2 Punkte
4 x 250.000 EUR < Ø der letzten 3 Jahre → 3 Punkte
Gesamtzahl der Beschäftigten:
Ø der letzten 3 Jahre < 3 MA → Ausschluss
3 MA < Ø der letzten 3 Jahre < 2 x 3 MA → 1 Punkt
2 x 3 MA < Ø der letzten 3 Jahre → 2 Punkte
Beschäftigte Architekten / Ingenieure im Bereich Gebäudeplanung:
Ø der letzten 3 Jahre < 3 MA (Mindestanforderung!) → Ausschluss
2 x 3 MA < Ø der letzten 3 Jahre < 4 x 3 MA → 2 Punkte
4 x 3 MA < Ø der letzten 3 Jahre → 3 Punkte
Beschäftigte Ing. im Bereich Objektplanung mit mehr als fünf Jahren Berufserfahrung:
Ø der letzten 3 Jahre < 2 MA (Mindestanforderung!) → Ausschluss
2 MA < Ø der letzten 3 Jahre < 2 x 2 MA → 1 Punkt
2 x 2 MA < Ø der letzten 3 Jahre < 4 x 2 MA → 2 Punkte
4 x 2 MA < Ø der letzten 3 Jahre → 3 Punkte
Die Kriterien für die Personen die für die Leistungserbringung vorgesehen sind bilden den Schwerpunkt der Auswahl der Teilnehmer der zweiten Stufe des VOF-Verfahrens. Dies geht von der Überlegung aus, dass die Qualität der Leistungserbringung maßgeblich abhängig ist von der Qualität der Personen die diese Leistung letztendlich erbringen. Durch die Bewerber sind für die Projektleitung und die stellvertre-tende Projektleitung je ein Mitarbeiter zu benennen. Als Bewertungskriterien werden herangezogen:
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– Qualifikation und Berufserfahrung (max. 5 Punkte)
– Unternehmenszugehörigkeit (max. 2 Punkte)
– Projekterfahrung und Referenzen (max. 10 Punkte)
– Besondere Kenntnisse und Qualifikationen (max. 3 Punkte)
Qualifikation und Berufserfahrung:
Als Maßstab für die Bewertung der Berufserfahrung der Mitarbeiter wird pro Jahr seit Ausbildungsab-schluss (i.d.R. Diplom) des Mitarbeiters 0,5 Punkte vergeben. Das Jahr der Erlangung der Berufsbefähi-gung des Mitarbeiters und das laufende Jahr werden voll angerechnet. Maximal werden 5 Punkte verge-ben.
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Für die berufliche Qualifikation der Bewerber werden Abminderungsfaktoren eingeführt. Für die Diplom- (TH oder FH) oder Masterabschlüsse beträgt der Abminderungsfaktor 1,0. Alle sonstigen Abschlüsse werden mit einem Abminderungsfaktor von 0,5 versehen. Grundlage ist die Vorgabe der Musteringeni-eurverträge der RBBau, nach denen die Leistungen der Leistungsphase 8 grundsätzlich nur von entspre-chend qualifizierten Ingenieuren wahrgenommen werden dürfen. Sofern also Personen ohne entspre-chenden Abschluss eingesetzt werden sollen, können diese die Leistungen der Leistungsphase 8 nicht selbständig erbringen.
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Fehlt der Nachweis der beruflichen Qualifikation gänzlich, beträgt der Abminderungsfaktor 0,0. Darüber hinaus, stellt das Fehlen des Nachweises der beruflichen Qualifikation einen Ausschlussgrund dar.
Unternehmenszugehörigkeit:
Das Kriterium der Unternehmenszugehörigkeit deckt die Kenntnisse des Mitarbeiters hinsichtlich büroin-terner Regelungen und Arbeitsabläufe ab. Damit soll gewährleistet werden, dass im Zuge der Planung keine Informations- und Effizienzverluste durch fehlende bürointerne Kommunikation zu befürchten sind. Pro Jahr Unternehmenszugehörigkeit des Mitarbeiters werden 0,25 Punkte vergeben. Maximal werden 2 Punkte in diesem Kriterium vergeben.
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Projekterfahrung und Referenzen:
Zum Nachweis der Projekterfahrung der Mitarbeiter werden im Bewerbungsbogen personenbezogene Referenzen abgefragt, bei denen die Bearbeitung durch die benannten Mitarbeiter erfolgte. Die Bewer-tung der Projekterfahrung erfolgt auf der Basis der folgenden Kriterien:
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– Vergleichbarkeit der persönlichen Referenz mit der Planungsaufgabe bei TES
– Baukosten der KG 300 und 400 der Referenz
– HNF der Referenz
– Bearbeitete Leistungsphasen der Referenz
Vergleichbarkeit der persönlichen Referenz mit der Planungsaufgabe bei TES:
Keine Labor-/Institutsnutzung → 0 Punkte
Sonstige Labore (z.B. Materialwissenschaften, Biologie) → 1 Punkt
Physikalische Labore, Energieforschung, Hochenergiephysik → 2 Punkte
Baukosten der KG 300 und 400 der Referenz:
Baukosten KG 300 + 400 < 5.000.000 EUR → 0 Punkte
5.000.000 EUR < Baukosten KG 300 + 400 < 2 x 5.000.000 EUR → 1 Punkt
2 x 5.000.000 EUR < Baukosten KG 300 + 400 → 2 Punkte
Hauptnutzfläche (HNF) der Referenz
HNF < 1.000 qm → 0 Punkte
1.000 qm < HNF < 2 x 1.000 qm → 1 Punkt
2 x 1.000 qm < HNF < 4 x 1.000 qm → 2 Punkte
Bearbeitete Leistungsphasen der Referenz
Maximal werden zwei Punkte in diesem Kriterium vergeben. Pro nicht bearbeiteter Leistungsphase werden 0,25 Punkte abgezogen.
Besondere Kenntnisse und Qualifikationen:
Projektleitungserfahrung nein / ja → 0 / 2 Punkte
ZBau-Erfahrung nein / ja → 0 / 2 Punkte
Erfahrung bei Proj. m. Strahlenschutzanforderungen nein / ja → 0 / 1 Punkt
Durch die Bewerber sind für die Objektplanung drei mit der Aufgabe vergleichbare Referenzprojekte an-zugeben. Pro Referenz werden maximal 14 Punkte vergeben. Als Mindestanforderungen muss ein Pro-jekt mit Baukosten in der KG 300+400 > 8.000.000 EUR und ein hochinstalliertes Laborgebäude benannt werden. Es können auch beide Mindestanforderungen in einem Projekt erfüllt werden. Darüber hinaus sind zwei Referenzprojekte aus dem Bereich der Tragwerksplanung anzugeben. Pro Referenz werden maximal zwei (insgesamt vier) Punkte vergeben.
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Als Bewertungskriterien für die Referenzen werden herangezogen:
– Vergleichbarkeit des Referenzprojektes mit der Planungsaufgabe bei TES
– Know-how aus der Referenz noch im Unternehmen
– Besondere Anforderungen
– Referenzperson/Referenzschreiben
Vergleichbarkeit der Referenzen:
Kriterien für die Vergleichbarkeit sind:
– Labore als Bestandteil der Referenz (vergleichbare Nutzung)
– Nutzfläche (HNF) der Referenz
– Baukosten der KG 300+400 der Referenz
Labore als Projektbestandteil:
Keine Labore → 0 Punkte
Institute, Krankenhäuser, einfache Labore → 1 Punkt
Medizinische / Biologische Labore → 2 Punkte
Physikalische, Chemische oder Materialtechnische Labore → 3 Punkte
Hochenergiephysik, Energieforschung → 4 Punkte
Nutzfläche (HNF) vergleichbar:
Nutz-/Laborfläche < 1.000 m² → 0 Punkte
1.000 m² < Nutz-/Laborfläche < 2 x 1.000 m² → 1 Punkt
2 x 1.000 m² < Nutzfläche → 2 Punkte
Baukosten der KG 300+400 der Referenz:
2 x 5.000.000 EUR < Baukosten KG 300 + 400 < 4 x 5.000.000 EUR → 2 Punkte
Maximal wird ein Punkt in diesem Kriterium vergeben. Pro nicht bearbeiteter Leistungsphase werden 0,25 Punkte abgezogen.
Know-how aus der Bearbeitung der Referenz noch im Unternehmen
Mindestens ein Mitarbeiter noch im Unternehmen? Nein / Ja → 0 / 1 Punkt
Referenz durch den f. TES benannten PL betreut? Nein / Ja → 0 / 1 Punkt
Besondere Merkmale / Anforderungen:
ZBau- / Zuwendungsmaßnahme nein / ja → 0 / 1 Punkt
Projekt mit Strahlenschutzanforderungen nein / ja → 0 / 1 Punkt
Referenzperson/Referenzschreiben
Nein → 0 Punkte
Referenzperson → 0,5 Punkte
Referenzschreiben → 1 Punkt
Als Bewertungskriterien für die Referenzen in der Tragwerksplanung werden herangezogen:
– Große Spannweiten
– Hohe Nutzlasten
– Strahlenschutzanforderungen
Wenn eines der Kriterien gegeben ist → 1 Punkt
Die Bewerbungsunterlagen zum Teilnahmewettbewerb finden Sie (voraussichtlich) ab Montag, 5.5.2014 // 14:00 Uhr zum Download unter folgendem Link: www.subreport.de/E42739962

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt, Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemomblerstraße 75
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Fax: +49 2289499163 📠
Name: nicht zutreffend
Internetadresse: http://www.bundeskartellamt.de 🌏
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Name: nicht zutreffend
Quelle: OJS 2014/S 086-150673 (2014-04-30)