Die Flächen des Opelwerks 1 in Bochum sollen für neue städtebauliche Zwecke reaktiviert werden. Nach Einstellung der Fahrzeugproduktion soll die Industriebrache durch Flächenrecycling wieder in das städtebauliche Gefüge der Stadt Bochum eingegliedert werden. Ziel ist die Bereitstellung baureifer Grundstücke für eine gewerbliche Nachfolgenutzung. Gegenstand der Ausschreibung sind Planungsleistungen für die Gesamtfläche (Straßenbau Leistungsphase 1-3 HOAI und Entwässerung Leistungsphase 1-4 HOAI). Für den ersten Bauabschnitt sind die Leistungsphasen 1 bis 9 HOAI zu erbringen. Im Auftragsfall ist beabsichtigt, zunächst die Leistungen bis einschließlich Leistungsphase 2 (Vorplanung) zu übertragen. Der Auftraggeber behält sich vor, weitere Leistungen im Einzelnen oder im Ganzen für die Gesamtfläche oder Teilflächen zu beauftragen. Es besteht kein Rechtsanspruch auf die weiteren Leistungsphasen oder weiterer Bauabschnitte. Von dem Auftragnehmer werden insbesondere die folgenden Leistungen erwartet: Erarbeiten und Darstellen einer ausführungsreifen Lösung, Ermittlung der Mengen und Aufstellen von Ausschreibungsunterlagen sowie Grundleistungen der Vorbereitung der Vergabe, die örtliche Bauüberwachung und Bauoberleitung bei den Erschließungsanlagen, Objektbetreuung und Dokumentation bei Erschließungsanlagen. Zusammenführung der Planungen der Versorgungsträger und Integration in die Ausführungsplanung der Erschließungsanlagen. Koordination der Versorgungsträger bei der Bauausführung. Entwässerung: Planungsleistungen für Ingenieurbauwerke nach § 43 HOAI in Verbindung mit Anlage 12.1 der HOAI sowie nach §§ 5 und 44 HOAI in Verbindung mit der Anlage 12.2 Gruppe 2 und 3 HOAI im Rahmen der Reaktivierung der Flächen des Opelwerks 1. Das Regenwasser der verschmutzten Flächen wird zusammen mit dem Schmutzwasser in einem gemeinsamen Mischwasserkanal abgeleitet und in den vorhandenen städtischen Mischwasserkanal eingeleitet. Die Ableitung des Regenwassers der sauberen Flächen erfolgt über Regenwasserkanäle sowie offene Mulden und Gräben mit kaskaden-förmiger Anordnung von dezentralen Rückhaltungen in den geplanten Grünzonen. Im weiteren Verlauf erfolgt eine gedrosselte Einleitung in das Gewässer „Schattbach“. Bei der Planung muss berücksichtigt werden, dass die Bauausführungen den Förderrichtlinien entsprechen. Für die temporären Zwischenzustände bei der Umsetzung der einzelnen Bauabschnitte muss die Entwässerung der vorhandenen und überplanten Flächen und Gebäude gewährleistet sein. Teile des vorhandenen Entwässerungsnetzes müssen eventuell provisorisch bis zur vollständigen Neuerschließung in Betrieb bleiben. Straßenbau: Planungsleistungen für Verkehrsanlagen nach § 47 HOAI in Verbindung mit Anlage 13.1 nach §§ 5 und 48 HOAI. Sowie – falls notwendig – Planungsleistungen für Ingenieurbauwerke nach § 43 HOAI in Verbindung mit Anlage 12.1 der HOAI. Sollte sich aufgrund der Höhenabwicklung die Notwendigkeit von Stützbauwerken ergeben, sind diese gemäß den Leistungsbildern für Ingenieurbauwerke nach § 43 HOAI in Verbindung mit Anlage 12.1 sowie nach §§ 5 und 44 HOAI in Verbindung mit der Anlage 12.2 Gruppe 6 HOAI sowie dem Leistungsbild für die Tragwerksplanung nach § 51 HOAI sowie nach § 52 HOAI in Verbindung mit Anlage 14.1 der HOAI zu erbringen. Für die Reaktivierung der Fläche des Opel-Werk 1 ist eine effiziente Erschließung zu planen. Für die Erarbeitung einer endgültigen Lösung der Planungsaufgaben für die Verkehrsanlagen ist eine zentrale Ost-West-Achse vorzusehen. Eine innere Erschließung der einzelnen Baufelder ist optional und bedarfsorientiert herzustellen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-12-30.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-11-26.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2014-11-26) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Menge oder Umfang:
Entwässerung:Gesamtfläche:— ca. 5,5 km Regen- und Mischwasserkanäle in der Nennweiten DN 300 – DN 1600,— ca. 1,7 km offene Gräben und Mulden,— ca. 8 000 m³ dezentrales Rückhaltevolumen in den geplanten Grünzonen,Die Gesamtkosten für die Kanalisation, verschmutztes Regenwasser und Schmutzwasser, sauberes Regenwasser, offene Gräben sowie die erforderlichen Regenwasserrückhalteeinrichtungen betragen Netto ca. 7 500 000 EUR.1. Bauabschnitt:— ca. 1,1 km Regen- und Mischwasserkanäle in den Nennweiten DN 300 – DN 1600,— ca. 350 m offene Gräben und Mulden,— ca. 3 000 m³ dezentrales Rückhaltevolumen in den geplanten Grünzonen.Die Gesamtkosten für die Kanalisation, verschmutztes Regenwasser und Schmutzwasser, sauberes Regenwasser, offene Gräben sowie die erforderlichen Regenwasserrückhalteeinrichtungen betragen Netto ca. 1 700 000 EUR.Straßenbau:Gesamtfläche:— ca. 3 500 m Straßen unterschiedlicher Breite.Die Gesamtkosten für die den Straßenbau betragen Netto ca. 10 800 000 EUR.1. Bauabschnitt:— ca. 550 m Straßen unterschiedlicher Breite.Die Gesamtkosten für den Straßenbau betragen Netto ca. 1 700 000 EUR.
Entwässerung:Gesamtfläche:— ca. 5,5 km Regen- und Mischwasserkanäle in der Nennweiten DN 300 – DN 1600,— ca. 1,7 km offene Gräben und Mulden,— ca. 8 000 m³ dezentrales Rückhaltevolumen in den geplanten Grünzonen,Die Gesamtkosten für die Kanalisation, verschmutztes Regenwasser und Schmutzwasser, sauberes Regenwasser, offene Gräben sowie die erforderlichen Regenwasserrückhalteeinrichtungen betragen Netto ca. 7 500 000 EUR.1. Bauabschnitt:— ca. 1,1 km Regen- und Mischwasserkanäle in den Nennweiten DN 300 – DN 1600,— ca. 350 m offene Gräben und Mulden,— ca. 3 000 m³ dezentrales Rückhaltevolumen in den geplanten Grünzonen.Die Gesamtkosten für die Kanalisation, verschmutztes Regenwasser und Schmutzwasser, sauberes Regenwasser, offene Gräben sowie die erforderlichen Regenwasserrückhalteeinrichtungen betragen Netto ca. 1 700 000 EUR.Straßenbau:Gesamtfläche:— ca. 3 500 m Straßen unterschiedlicher Breite.Die Gesamtkosten für die den Straßenbau betragen Netto ca. 10 800 000 EUR.1. Bauabschnitt:— ca. 550 m Straßen unterschiedlicher Breite.Die Gesamtkosten für den Straßenbau betragen Netto ca. 1 700 000 EUR.
1) Die Auftraggeberin vergibt die Planungsleistungen im Wege eines Verhandlungsverfahrens gemäß VOF.
2) Diese Bekanntmachung leitet das Verfahren ein. Interessierte Unternehmen erhalten unter den angegebenen Kontaktdaten eine Bewerberinformation zum Teilnahmeantrag sowie mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe die Vergabeunterlagen. Die Unterlagen enthalten detaillierten Informationen zum ausgeschriebenen Projekt, insbesondere Details zu Bewerbungsbedingungen und Mindestanforderungen an den Teilnahmeantrag.
3) Bewerber- und Bieterfragen sollten schriftlich – nach Möglichkeit per E-Mail – an die in der EU-Bekanntmachung angegebene Adresse gestellt werden. Eine Verpflichtung zur Erteilung einer Antwort einschließlich einer Weiterleitung entfällt, wenn eine Bewerber- und Bieterfrage weniger als 3 Werktage vor Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gestellt wird. Die Bewerber- und Bieterfragen werden über einen Zeitraum von wenigen Tagen gesammelt. Die Antworten werden in einer Frage- und Antwortliste zusammengefasst und jeweils sämtlichen interessierten Unternehmen zur Verfügung gestellt, welche die Teilnahmeunterlagen angefordert haben.
1) Die Auftraggeberin vergibt die Planungsleistungen im Wege eines Verhandlungsverfahrens gemäß VOF.
2) Diese Bekanntmachung leitet das Verfahren ein. Interessierte Unternehmen erhalten unter den angegebenen Kontaktdaten eine Bewerberinformation zum Teilnahmeantrag sowie mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe die Vergabeunterlagen. Die Unterlagen enthalten detaillierten Informationen zum ausgeschriebenen Projekt, insbesondere Details zu Bewerbungsbedingungen und Mindestanforderungen an den Teilnahmeantrag.
3) Bewerber- und Bieterfragen sollten schriftlich – nach Möglichkeit per E-Mail – an die in der EU-Bekanntmachung angegebene Adresse gestellt werden. Eine Verpflichtung zur Erteilung einer Antwort einschließlich einer Weiterleitung entfällt, wenn eine Bewerber- und Bieterfrage weniger als 3 Werktage vor Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gestellt wird. Die Bewerber- und Bieterfragen werden über einen Zeitraum von wenigen Tagen gesammelt. Die Antworten werden in einer Frage- und Antwortliste zusammengefasst und jeweils sämtlichen interessierten Unternehmen zur Verfügung gestellt, welche die Teilnahmeunterlagen angefordert haben.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Flächen des Opelwerks 1 in Bochum sollen für neue städtebauliche Zwecke reaktiviert werden. Nach Einstellung der Fahrzeugproduktion soll die Industriebrache durch Flächenrecycling wieder in das städtebauliche Gefüge der Stadt Bochum eingegliedert werden. Ziel ist die Bereitstellung baureifer Grundstücke für eine gewerbliche Nachfolgenutzung.
Die Flächen des Opelwerks 1 in Bochum sollen für neue städtebauliche Zwecke reaktiviert werden. Nach Einstellung der Fahrzeugproduktion soll die Industriebrache durch Flächenrecycling wieder in das städtebauliche Gefüge der Stadt Bochum eingegliedert werden. Ziel ist die Bereitstellung baureifer Grundstücke für eine gewerbliche Nachfolgenutzung.
Gegenstand der Ausschreibung sind Planungsleistungen für die Gesamtfläche (Straßenbau Leistungsphase 1-3 HOAI und Entwässerung Leistungsphase 1-4 HOAI). Für den ersten Bauabschnitt sind die Leistungsphasen 1 bis 9 HOAI zu erbringen. Im Auftragsfall ist beabsichtigt, zunächst die Leistungen bis einschließlich Leistungsphase 2 (Vorplanung) zu übertragen. Der Auftraggeber behält sich vor, weitere Leistungen im Einzelnen oder im Ganzen für die Gesamtfläche oder Teilflächen zu beauftragen. Es besteht kein Rechtsanspruch auf die weiteren Leistungsphasen oder weiterer Bauabschnitte.
Gegenstand der Ausschreibung sind Planungsleistungen für die Gesamtfläche (Straßenbau Leistungsphase 1-3 HOAI und Entwässerung Leistungsphase 1-4 HOAI). Für den ersten Bauabschnitt sind die Leistungsphasen 1 bis 9 HOAI zu erbringen. Im Auftragsfall ist beabsichtigt, zunächst die Leistungen bis einschließlich Leistungsphase 2 (Vorplanung) zu übertragen. Der Auftraggeber behält sich vor, weitere Leistungen im Einzelnen oder im Ganzen für die Gesamtfläche oder Teilflächen zu beauftragen. Es besteht kein Rechtsanspruch auf die weiteren Leistungsphasen oder weiterer Bauabschnitte.
Von dem Auftragnehmer werden insbesondere die folgenden Leistungen erwartet:
Erarbeiten und Darstellen einer ausführungsreifen Lösung, Ermittlung der Mengen und Aufstellen von Ausschreibungsunterlagen sowie Grundleistungen der Vorbereitung der Vergabe, die örtliche Bauüberwachung und Bauoberleitung bei den Erschließungsanlagen, Objektbetreuung und Dokumentation bei Erschließungsanlagen. Zusammenführung der Planungen der Versorgungsträger und Integration in die Ausführungsplanung der Erschließungsanlagen. Koordination der Versorgungsträger bei der Bauausführung.
Erarbeiten und Darstellen einer ausführungsreifen Lösung, Ermittlung der Mengen und Aufstellen von Ausschreibungsunterlagen sowie Grundleistungen der Vorbereitung der Vergabe, die örtliche Bauüberwachung und Bauoberleitung bei den Erschließungsanlagen, Objektbetreuung und Dokumentation bei Erschließungsanlagen. Zusammenführung der Planungen der Versorgungsträger und Integration in die Ausführungsplanung der Erschließungsanlagen. Koordination der Versorgungsträger bei der Bauausführung.
Entwässerung:
Planungsleistungen für Ingenieurbauwerke nach § 43 HOAI in Verbindung mit Anlage 12.1 der HOAI sowie nach §§ 5 und 44 HOAI in Verbindung mit der Anlage 12.2 Gruppe 2 und 3 HOAI im Rahmen der Reaktivierung der Flächen des Opelwerks 1.
Das Regenwasser der verschmutzten Flächen wird zusammen mit dem Schmutzwasser in einem gemeinsamen Mischwasserkanal abgeleitet und in den vorhandenen städtischen Mischwasserkanal eingeleitet. Die Ableitung des Regenwassers der sauberen Flächen erfolgt über Regenwasserkanäle sowie offene Mulden und Gräben mit kaskaden-förmiger Anordnung von dezentralen Rückhaltungen in den geplanten Grünzonen. Im weiteren Verlauf erfolgt eine gedrosselte Einleitung in das Gewässer „Schattbach“. Bei der Planung muss berücksichtigt werden, dass die Bauausführungen den Förderrichtlinien entsprechen.
Das Regenwasser der verschmutzten Flächen wird zusammen mit dem Schmutzwasser in einem gemeinsamen Mischwasserkanal abgeleitet und in den vorhandenen städtischen Mischwasserkanal eingeleitet. Die Ableitung des Regenwassers der sauberen Flächen erfolgt über Regenwasserkanäle sowie offene Mulden und Gräben mit kaskaden-förmiger Anordnung von dezentralen Rückhaltungen in den geplanten Grünzonen. Im weiteren Verlauf erfolgt eine gedrosselte Einleitung in das Gewässer „Schattbach“. Bei der Planung muss berücksichtigt werden, dass die Bauausführungen den Förderrichtlinien entsprechen.
Für die temporären Zwischenzustände bei der Umsetzung der einzelnen Bauabschnitte muss die Entwässerung der vorhandenen und überplanten Flächen und Gebäude gewährleistet sein. Teile des vorhandenen Entwässerungsnetzes müssen eventuell provisorisch bis zur vollständigen Neuerschließung in Betrieb bleiben.
Für die temporären Zwischenzustände bei der Umsetzung der einzelnen Bauabschnitte muss die Entwässerung der vorhandenen und überplanten Flächen und Gebäude gewährleistet sein. Teile des vorhandenen Entwässerungsnetzes müssen eventuell provisorisch bis zur vollständigen Neuerschließung in Betrieb bleiben.
Straßenbau:
Planungsleistungen für Verkehrsanlagen nach § 47 HOAI in Verbindung mit Anlage 13.1 nach §§ 5 und 48 HOAI. Sowie – falls notwendig – Planungsleistungen für Ingenieurbauwerke nach § 43 HOAI in Verbindung mit Anlage 12.1 der HOAI. Sollte sich aufgrund der Höhenabwicklung die Notwendigkeit von Stützbauwerken ergeben, sind diese gemäß den Leistungsbildern für Ingenieurbauwerke nach § 43 HOAI in Verbindung mit Anlage 12.1 sowie nach §§ 5 und 44 HOAI in Verbindung mit der Anlage 12.2 Gruppe 6 HOAI sowie dem Leistungsbild für die Tragwerksplanung nach § 51 HOAI sowie nach § 52 HOAI in Verbindung mit Anlage 14.1 der HOAI zu erbringen.
Planungsleistungen für Verkehrsanlagen nach § 47 HOAI in Verbindung mit Anlage 13.1 nach §§ 5 und 48 HOAI. Sowie – falls notwendig – Planungsleistungen für Ingenieurbauwerke nach § 43 HOAI in Verbindung mit Anlage 12.1 der HOAI. Sollte sich aufgrund der Höhenabwicklung die Notwendigkeit von Stützbauwerken ergeben, sind diese gemäß den Leistungsbildern für Ingenieurbauwerke nach § 43 HOAI in Verbindung mit Anlage 12.1 sowie nach §§ 5 und 44 HOAI in Verbindung mit der Anlage 12.2 Gruppe 6 HOAI sowie dem Leistungsbild für die Tragwerksplanung nach § 51 HOAI sowie nach § 52 HOAI in Verbindung mit Anlage 14.1 der HOAI zu erbringen.
Für die Reaktivierung der Fläche des Opel-Werk 1 ist eine effiziente Erschließung zu planen. Für die Erarbeitung einer endgültigen Lösung der Planungsaufgaben für die Verkehrsanlagen ist eine zentrale Ost-West-Achse vorzusehen. Eine innere Erschließung der einzelnen Baufelder ist optional und bedarfsorientiert herzustellen.
Für die Reaktivierung der Fläche des Opel-Werk 1 ist eine effiziente Erschließung zu planen. Für die Erarbeitung einer endgültigen Lösung der Planungsaufgaben für die Verkehrsanlagen ist eine zentrale Ost-West-Achse vorzusehen. Eine innere Erschließung der einzelnen Baufelder ist optional und bedarfsorientiert herzustellen.
Menge oder Umfang:
Entwässerung:
Gesamtfläche:
— ca. 5,5 km Regen- und Mischwasserkanäle in der Nennweiten DN 300 – DN 1600,
— ca. 1,7 km offene Gräben und Mulden,
— ca. 8 000 m³ dezentrales Rückhaltevolumen in den geplanten Grünzonen,
Die Gesamtkosten für die Kanalisation, verschmutztes Regenwasser und Schmutzwasser, sauberes Regenwasser, offene Gräben sowie die erforderlichen Regenwasserrückhalteeinrichtungen betragen Netto ca. 7 500 000 EUR.
1. Bauabschnitt:
— ca. 1,1 km Regen- und Mischwasserkanäle in den Nennweiten DN 300 – DN 1600,
— ca. 350 m offene Gräben und Mulden,
— ca. 3 000 m³ dezentrales Rückhaltevolumen in den geplanten Grünzonen.
Die Gesamtkosten für die Kanalisation, verschmutztes Regenwasser und Schmutzwasser, sauberes Regenwasser, offene Gräben sowie die erforderlichen Regenwasserrückhalteeinrichtungen betragen Netto ca. 1 700 000 EUR.
Straßenbau:
— ca. 3 500 m Straßen unterschiedlicher Breite.
Die Gesamtkosten für die den Straßenbau betragen Netto ca. 10 800 000 EUR.
— ca. 550 m Straßen unterschiedlicher Breite.
Die Gesamtkosten für den Straßenbau betragen Netto ca. 1 700 000 EUR.
Beschreibung der Optionen:
Der Auftraggeber behält sich vor, nach Vorlage der erforderlichen Genehmigungen und Sicherstellung der Finanzierung weitere Planungsleistungen für Straßenbau und Entwässerung (Leistungsphasen 3 bzw. 4 bis 9 HOAI) zu beauftragen. Dabei können Leistungen phasenweise für jeweils einzelne Bauabschnitte (2-5) oder für die Gesamtfläche einschließlich erforderlicher besonderer Leistungen sowie die Koordination und Integration weiterer erforderlicher Fachplanungen und Gutachten beauftragt werden. Ein Rechtsanspruch des Auftragnehmers auf Übertragung der genannten Leistungen besteht nicht.
Der Auftraggeber behält sich vor, nach Vorlage der erforderlichen Genehmigungen und Sicherstellung der Finanzierung weitere Planungsleistungen für Straßenbau und Entwässerung (Leistungsphasen 3 bzw. 4 bis 9 HOAI) zu beauftragen. Dabei können Leistungen phasenweise für jeweils einzelne Bauabschnitte (2-5) oder für die Gesamtfläche einschließlich erforderlicher besonderer Leistungen sowie die Koordination und Integration weiterer erforderlicher Fachplanungen und Gutachten beauftragt werden. Ein Rechtsanspruch des Auftragnehmers auf Übertragung der genannten Leistungen besteht nicht.
Dauer: 36 Monate Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Stadt Bochum, Land NRW in Deutschland.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Der Bieter hat zum Nachweis seiner Eignung folgende Unterlagen oder vergleichbare Informationen vorzulegen:
a) aktueller Auszug aus dem Handelsregister (bei juristischen Personen) oder entsprechender Auszug aus dem Berufsregister (bei Planungsbüros oder natürlichen Personen),
b) Bestätigung einer Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 5 000 000 EUR für Personen- und 5 000 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden oder Eigenerklärung,
c) Eigenerklärung, dass Auschlußgründe gemäß § 4 Abs. 6 und 9 VOF nicht vorliegen,
d) Verpflichtungserklärungen nach TVgG.
Die nicht rechtzeitige Vorlage der Unterlagen kann zum Ausschluss aus dem Verfahren führen. Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Unterlagen nachzufordern und Bewerber oder Bewerbergemeinschaften vom Verfahren auszuschließen, die auf einmalige Nachforderung innerhalb von 6 Tagen keine oder nur unvollständige Unterlagen nachreichen.
Die nicht rechtzeitige Vorlage der Unterlagen kann zum Ausschluss aus dem Verfahren führen. Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Unterlagen nachzufordern und Bewerber oder Bewerbergemeinschaften vom Verfahren auszuschließen, die auf einmalige Nachforderung innerhalb von 6 Tagen keine oder nur unvollständige Unterlagen nachreichen.
Die Vergabestelle behält sich zudem vor, zusätzlich zu den Eigenerklärungen vor Vergabe des Auftrages entsprechende Bescheinigungen der zuständigen behördlichen Stelle zu verlangen.
Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages der Leistungen anderer Unternehmen (Nachunternehmen) bedienen, sind die in Ziff. III.2.1) bis III.2.3) aufgeführten Unterlagen vollständig auch von diesen Nachunternehmen zu erbringen. Zudem ist auf Anforderung der Vergabestelle eine rechtsverbindliche Verpflichtungserklärung einzureichen, dass diese Unternehmen dem Bieter als Nachunternehmen zur Verfügung stehen.
Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages der Leistungen anderer Unternehmen (Nachunternehmen) bedienen, sind die in Ziff. III.2.1) bis III.2.3) aufgeführten Unterlagen vollständig auch von diesen Nachunternehmen zu erbringen. Zudem ist auf Anforderung der Vergabestelle eine rechtsverbindliche Verpflichtungserklärung einzureichen, dass diese Unternehmen dem Bieter als Nachunternehmen zur Verfügung stehen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
a) Erklärung über Gesamtumsätze der letzten 3 Geschäftsjahre,
b) Erklärung über Umsätze für erbrachte Planungsleistungen der letzten 3 Geschäftsjahre.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
a) Unterlagen über Berufliche Befähigung und Qualifikation des Projektleiters/Stellvertreters,
b) Unterlagen über Berufliche Befähigung und Qualifikation der weiteren Projektmitarbeiter,
c) Angabe vergleichbarer und abgeschlossener Planungsleistungen innerhalb der letzten 3 Jahre mit Informationen über die Herstellungskosten, den Durchführungszeitraum sowie die jeweils erbrachten Dienstleistungen (Angabe zum Leistungsbild und Leistungsphase nach HOAI).
c) Angabe vergleichbarer und abgeschlossener Planungsleistungen innerhalb der letzten 3 Jahre mit Informationen über die Herstellungskosten, den Durchführungszeitraum sowie die jeweils erbrachten Dienstleistungen (Angabe zum Leistungsbild und Leistungsphase nach HOAI).
Mindeststandards:
Für die Leistungsbereiche Straßenbau und Entwässerung sind jeweils mindestens drei Referenzen mit Planungsleistungen im Rahmen größerer Reaktivierungs- und Sanierungsvorhaben anzugeben, die mit dem anstehenden Projekt vergleichbar sind: (1) Straßenbau (Herstellungskosten über 8 000 000 EUR) und (2) Entwässerung (Herstellungskosten über 4 000 000 EUR).
Für die Leistungsbereiche Straßenbau und Entwässerung sind jeweils mindestens drei Referenzen mit Planungsleistungen im Rahmen größerer Reaktivierungs- und Sanierungsvorhaben anzugeben, die mit dem anstehenden Projekt vergleichbar sind: (1) Straßenbau (Herstellungskosten über 8 000 000 EUR) und (2) Entwässerung (Herstellungskosten über 4 000 000 EUR).
Erfahrungen in beiden Leistungsbereichen können auch im Rahmen derselben Referenz nachgewiesen werden.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 5 000 000 EUR für Personen- und 5 000 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden.
Mit Blick auf die mit den Planungsleistungen verbundenen Risiken ist eine Haftpflichtversicherung mit entsprechenden Deckungssummen erforderlich. Falls eine solche im Zeitpunkt des Teilnahmeantrags bzw. Angebotsabgabe nicht bzw. nicht in geforderter Höhe besteht, muss durch Eigenerklärung ein Abschluss für den Falle der Auftragserteilung zugesichert werden.
Mit Blick auf die mit den Planungsleistungen verbundenen Risiken ist eine Haftpflichtversicherung mit entsprechenden Deckungssummen erforderlich. Falls eine solche im Zeitpunkt des Teilnahmeantrags bzw. Angebotsabgabe nicht bzw. nicht in geforderter Höhe besteht, muss durch Eigenerklärung ein Abschluss für den Falle der Auftragserteilung zugesichert werden.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Hinsichtlich der Zahlungsbedingungen gelten die Allgemeinen Vertragsbestimmungen der Auftraggeberin.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Soweit Planungs- bzw. Ingenieurleistungen betroffen sind, ist die Erbringung dieser Leistungen Architekten und Ingenieuren vorbehalten. Besondere Leistungen können auch durch speziell fachlich Qualifizierte erbracht werden.
Natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates als Architekt bzw. Ingenieur tätig und zum Führen dieser Berufbezeichnung berechtigt sind, ggf. ist der Nachweis nach Richtlinie 85/384/EWG bzw. 89/48/EWG zu führen.
Juristische Personen, sofern deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Planungs- bzw. Ingenieurleistungen gerichtet ist und sie einen verantwortlichen Berufsangehörigen im vorstehenden Sinne benennen.
§ 19 VOF, §§ 58, 70 Bauordnung NRW.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
(1) Gesamtumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre (Gewichtung 7,5 %);
(2) Umsatz für vergleichbare Leistungen der letzten 3 Geschäftsjahre (Gewichtung 12,5 %);
(3) Berufliche Befähigung und Qualifikation des Projektleiters/Stellvertreters (Gewichtung 25 %);
(4) Berufliche Befähigung und Qualifikation der weiteren Projektmitarbeiter (Gewichtung 25 %);
(5) Vergleichbare Leistungen der letzten 3 Jahre (Gewichtung 30 %).
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2015-01-16 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Bochum Perspektive 2022 GmbH
Herrn Axel Flügge
Name: Hoffmann Liebs Fritsch & Partner Rechtsanwälte
Postanschrift: Kaiserswerther Straße 119
Postort: Düsseldorf
Postleitzahl: 40474
Kontaktperson: Hoffmann Liebs Fritsch & Partner Rechtsanwälte
Herrn Stefan Hitter
Telefon: +49 21151882104📞
E-Mail: stefan.hitter@hlfp.de📧
Fax: +49 21151882252 📠
URL für weitere Informationen: www.hlfp.de🌏
URL der Dokumente: www.hlfp.de🌏
Name: Bochum Perspektive 2022 GmbH
Referenz Zusätzliche Informationen
1) Die Auftraggeberin vergibt die Planungsleistungen im Wege eines Verhandlungsverfahrens gemäß VOF.
2) Diese Bekanntmachung leitet das Verfahren ein. Interessierte Unternehmen erhalten unter den angegebenen Kontaktdaten eine Bewerberinformation zum Teilnahmeantrag sowie mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe die Vergabeunterlagen. Die Unterlagen enthalten detaillierten Informationen zum ausgeschriebenen Projekt, insbesondere Details zu Bewerbungsbedingungen und Mindestanforderungen an den Teilnahmeantrag.
2) Diese Bekanntmachung leitet das Verfahren ein. Interessierte Unternehmen erhalten unter den angegebenen Kontaktdaten eine Bewerberinformation zum Teilnahmeantrag sowie mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe die Vergabeunterlagen. Die Unterlagen enthalten detaillierten Informationen zum ausgeschriebenen Projekt, insbesondere Details zu Bewerbungsbedingungen und Mindestanforderungen an den Teilnahmeantrag.
3) Bewerber- und Bieterfragen sollten schriftlich – nach Möglichkeit per E-Mail – an die in der EU-Bekanntmachung angegebene Adresse gestellt werden. Eine Verpflichtung zur Erteilung einer Antwort einschließlich einer Weiterleitung entfällt, wenn eine Bewerber- und Bieterfrage weniger als 3 Werktage vor Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gestellt wird. Die Bewerber- und Bieterfragen werden über einen Zeitraum von wenigen Tagen gesammelt. Die Antworten werden in einer Frage- und Antwortliste zusammengefasst und jeweils sämtlichen interessierten Unternehmen zur Verfügung gestellt, welche die Teilnahmeunterlagen angefordert haben.
3) Bewerber- und Bieterfragen sollten schriftlich – nach Möglichkeit per E-Mail – an die in der EU-Bekanntmachung angegebene Adresse gestellt werden. Eine Verpflichtung zur Erteilung einer Antwort einschließlich einer Weiterleitung entfällt, wenn eine Bewerber- und Bieterfrage weniger als 3 Werktage vor Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gestellt wird. Die Bewerber- und Bieterfragen werden über einen Zeitraum von wenigen Tagen gesammelt. Die Antworten werden in einer Frage- und Antwortliste zusammengefasst und jeweils sämtlichen interessierten Unternehmen zur Verfügung gestellt, welche die Teilnahmeunterlagen angefordert haben.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Arnsberg
Postanschrift: Seibertzstraße 1
Postort: Arnsberg
Postleitzahl: 59821
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@bezreg-arnsberg.nrw.de📧
Internetadresse: www.bezreg-arnsberg.nrw.de🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Fristen des § 107 Abs. 3 Ziff. 1-4 GWB sind zu beachten. Danach ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich (d.h. innerhalb von 7 Tagen) gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2014/S 231-407561 (2014-11-26)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-03-31) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-03-04 📅
Name: Bewerbergemeinschaft KONSTA Planungsgesellschaft mbH und DAHLEM Beratende Ingenieure GmbH & Co. Wasserwirtschaft KG
Postanschrift: Husemannstraße 107
Postort: Gelsenkirchen
Postleitzahl: 45879
Land: Deutschland 🇩🇪 Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Münster
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9
Postort: Münster
Postleitzahl: 48147
E-Mail: vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de📧
Internetadresse: www.bezreg-muenster.nrw.de🌏
Fax: +49 251-4112165 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Fristen des § 107 Abs. 3 Ziff. 1-4 GWB sind zu beachten. Danach ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber