Die Stadtentsorgung Potsdam GmbH hat als Eigentümer der Deponie „Fresdorfer Heide“ Maßnahmen zur Sicherung und Rekultivierung der Deponie beantragt. Die Deponie ist in die Deponieklasse II nach der Verordnung über Deponien und Langzeitlager (Deponieverordnung – DepV) einzuordnen und umfasst einen Ablagerungsbereich von ca. 20 ha. Gegenstand des Auftrages sind die Ingenieurleistungen zur Sicherung und Rekultivierung der Deponie „Fresdorfer Heide“, die gemäß Anlage 12 (zu § 43 Absatz 4, § 48 Absatz 5) Nummer 12.2 der HOAI 2013 in die Objektliste der Ingenieurbauwerke der Gruppe 5 als „Bauwerke und Anlagen der Abfallentsorgung“ einzustufen sind. Leistungsinhalt der Ingenieurleistungen sind die Leistungsphasen 5-7 gemäß § 43 der HOAI 2013.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-08-19.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-07-18.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2014-07-18) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Menge oder Umfang:
Planungsleistungen von Architekten und Ingenieuren. Die Leistungen umfassen die folgenden Leistungsbilder und -phasen gemäß Honorarordnung für Architekten und Ingenieure – (HOAI) 2013:— Teil 3 Objektplanung Abschnitt 3 Ingenieurbauwerke, Leistungsphasen 5-7 gemäß § 43 HOAI 2013.
Planungsleistungen von Architekten und Ingenieuren. Die Leistungen umfassen die folgenden Leistungsbilder und -phasen gemäß Honorarordnung für Architekten und Ingenieure – (HOAI) 2013:— Teil 3 Objektplanung Abschnitt 3 Ingenieurbauwerke, Leistungsphasen 5-7 gemäß § 43 HOAI 2013.
(1) Der Teilnahmeantrag ist rechtsverbindlich zu unterzeichnen. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Teilnahmeantrag entweder von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft oder dem bevollmächtigten Vertreter rechtsverbindlich zu unterzeichnen.
(2) Der Teilnahmeantrag ist in zweifacher Ausführung (ein Original, eine Kopie) in einem verschlossenen und mit „Teilnahmeantrag Planungsleistungen Deponierekultivierung Potsdam“ versehenen Umschlag bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle einzureichen.
(3) Seitens des Auftraggebers werden keine vorgefertigten Bewerbungsbögen zur Verfügung gestellt. Für die Teilnahme am Verfahren muss ein Teilnahmeantrag mit den in dieser Bekanntmachung geforderten Inhalten selbst verfasst werden.
(4) Die geforderten Nachweise, Angaben und Erklärungen sind registergeheftet in der unter Ziffer III.2.1) bis III.2.3) angeführten Reihenfolge abzugeben.
(5) Bei ausländischen Bewerbern genügen gleichwertige Bescheinigungen des Herkunftslandes. Bei Dokumenten in anderen Sprachen sind beglaubigte Übersetzungen ins Deutsche beizufügen.
(6) Für die Bewerberauswahl werden nur die geforderten Unterlagen berücksichtigt. Darüber hinaus gehende Unterlagen sind nicht erwünscht.
(7) Die geforderten Nachweise, Angaben und Erklärungen sind von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft einzureichen.
(8) Wenn der Bewerber von der Möglichkeit Gebrauch macht, Drittunternehmen (Nachunternehmen, verbundene Unternehmen oder sonstige Dritte) vorzusehen, so ist der Drittunternehmeranteil mit dem Teilnahmeantrag zu bezeichnen. Der Drittunternehmer, auf den der Bewerber für den Nachweis seiner Eignung zurückgreift, hat mit dem Teilnahmeantrag eine Verfügbarkeitserklärung abzugeben und auch die geforderten Nachweise, Erklärungen und Angaben mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
(9) Nachfragen werden nur beantwortet, wenn sie schriftlich – d. h. per Post, E-Mail oder Fax – bis spätestens zum 12.8.2014 bei der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle gestellt werden. Eine Beantwortung gestellter Fragen erfolgt ebenfalls ausschließlich schriftlich. Telefonische Auskünfte werden nicht erteilt.
(1) Der Teilnahmeantrag ist rechtsverbindlich zu unterzeichnen. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Teilnahmeantrag entweder von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft oder dem bevollmächtigten Vertreter rechtsverbindlich zu unterzeichnen.
(2) Der Teilnahmeantrag ist in zweifacher Ausführung (ein Original, eine Kopie) in einem verschlossenen und mit „Teilnahmeantrag Planungsleistungen Deponierekultivierung Potsdam“ versehenen Umschlag bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle einzureichen.
(3) Seitens des Auftraggebers werden keine vorgefertigten Bewerbungsbögen zur Verfügung gestellt. Für die Teilnahme am Verfahren muss ein Teilnahmeantrag mit den in dieser Bekanntmachung geforderten Inhalten selbst verfasst werden.
(4) Die geforderten Nachweise, Angaben und Erklärungen sind registergeheftet in der unter Ziffer III.2.1) bis III.2.3) angeführten Reihenfolge abzugeben.
(5) Bei ausländischen Bewerbern genügen gleichwertige Bescheinigungen des Herkunftslandes. Bei Dokumenten in anderen Sprachen sind beglaubigte Übersetzungen ins Deutsche beizufügen.
(6) Für die Bewerberauswahl werden nur die geforderten Unterlagen berücksichtigt. Darüber hinaus gehende Unterlagen sind nicht erwünscht.
(7) Die geforderten Nachweise, Angaben und Erklärungen sind von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft einzureichen.
(8) Wenn der Bewerber von der Möglichkeit Gebrauch macht, Drittunternehmen (Nachunternehmen, verbundene Unternehmen oder sonstige Dritte) vorzusehen, so ist der Drittunternehmeranteil mit dem Teilnahmeantrag zu bezeichnen. Der Drittunternehmer, auf den der Bewerber für den Nachweis seiner Eignung zurückgreift, hat mit dem Teilnahmeantrag eine Verfügbarkeitserklärung abzugeben und auch die geforderten Nachweise, Erklärungen und Angaben mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
(9) Nachfragen werden nur beantwortet, wenn sie schriftlich – d. h. per Post, E-Mail oder Fax – bis spätestens zum 12.8.2014 bei der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle gestellt werden. Eine Beantwortung gestellter Fragen erfolgt ebenfalls ausschließlich schriftlich. Telefonische Auskünfte werden nicht erteilt.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stadtentsorgung Potsdam GmbH hat als Eigentümer der Deponie „Fresdorfer Heide“ Maßnahmen zur Sicherung und Rekultivierung der Deponie beantragt. Die Deponie ist in die Deponieklasse II nach der Verordnung über Deponien und Langzeitlager (Deponieverordnung – DepV) einzuordnen und umfasst einen Ablagerungsbereich von ca. 20 ha. Gegenstand des Auftrages sind die Ingenieurleistungen zur Sicherung und Rekultivierung der Deponie „Fresdorfer Heide“, die gemäß Anlage 12 (zu § 43 Absatz 4, § 48 Absatz 5) Nummer 12.2 der HOAI 2013 in die Objektliste der Ingenieurbauwerke der Gruppe 5 als „Bauwerke und Anlagen der Abfallentsorgung“ einzustufen sind. Leistungsinhalt der Ingenieurleistungen sind die Leistungsphasen 5-7 gemäß § 43 der HOAI 2013.
Die Stadtentsorgung Potsdam GmbH hat als Eigentümer der Deponie „Fresdorfer Heide“ Maßnahmen zur Sicherung und Rekultivierung der Deponie beantragt. Die Deponie ist in die Deponieklasse II nach der Verordnung über Deponien und Langzeitlager (Deponieverordnung – DepV) einzuordnen und umfasst einen Ablagerungsbereich von ca. 20 ha. Gegenstand des Auftrages sind die Ingenieurleistungen zur Sicherung und Rekultivierung der Deponie „Fresdorfer Heide“, die gemäß Anlage 12 (zu § 43 Absatz 4, § 48 Absatz 5) Nummer 12.2 der HOAI 2013 in die Objektliste der Ingenieurbauwerke der Gruppe 5 als „Bauwerke und Anlagen der Abfallentsorgung“ einzustufen sind. Leistungsinhalt der Ingenieurleistungen sind die Leistungsphasen 5-7 gemäß § 43 der HOAI 2013.
Menge oder Umfang:
Planungsleistungen von Architekten und Ingenieuren. Die Leistungen umfassen die folgenden Leistungsbilder und -phasen gemäß Honorarordnung für Architekten und Ingenieure – (HOAI) 2013:
Referenznummer: 1401/1 STEP
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Potsdam;
Fresdorfer Heide.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
(1) Unternehmensdarstellung (Büro/Unternehmen, Anschrift, Land, Rechtsform, Jahr der Bürogründung, Büroinhaber/bevollmächtigter Vertreter bei juristischen Personen, Telefon, Telefax, E-Mail-Adresse, Ansprechpartner).
(2) Eigenerklärungen gemäß § 4 Abs. 2 VOF, ob und auf welche Art wirtschaftliche Verknüpfungen des Bewerbers mit anderen Unternehmen bestehen sowie ob und auf welche Art der Bewerber auf den Auftrag bezogen mit anderen zusammenarbeitet.
(3) Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach § 4 Abs. 6 lit. a bis g und Abs. 9 lit. a bis e VOF.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
(5) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung gemäß den Anforderungen unter Ziffer III.1.1).
(6) Eigenerklärung über den Gesamtumsatz (netto) des Bewerbers bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2011, 2012, 2013).
(7) Eigenerklärung über den Umsatz (netto) des Bewerbers für die der anstehenden Aufgabe entsprechenden Dienstleistungen bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2011, 2012, 2013).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
(8) Angaben über die Anzahl der Mitarbeiter des Bewerbers bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2011, 2012, 2013).
(9) Organigramm der vorgesehenen Mitarbeiter des vorgesehenen Projektteams unter Benennung der jeweils vorgesehenen Funktion im Projekt. Das Projektteam muss wenigstens aus dem Projektleiter und dem stellvertretenden Projektleiter bestehen.
(10) Angaben zu den vorgesehenen, im Organigramm benannten Mitarbeitern des Projektteams unter Angabe der/des:
— Namens,
— fachlichen Lebenslaufs,
— Berufsausbildung,
— Qualifikationen/Abschlüsse,
— Berufsjahre nach Abschluss,
— Berufserfahrungen in Jahren in der vorgesehenen Funktion,
— Dauer der Unternehmenszugehörigkeit.
(11) Angabe von mindestens einem – im Zeitpunkt der Einreichung des Teilnahmeantrages – abgeschlossenen Referenzprojekt für den im Teilnahmeantrag angegebenen Projektleiter aus den Jahren 2008-2014 für die Projektleitung bei einem vergleichbaren Bauvorhaben zur Sicherung und Rekultivierung von Deponien der Deponieklasse II nach Deponieverordnung mit Gesamtkosten (netto) von mindestens 5 000 000 EUR unter Angabe:
(11) Angabe von mindestens einem – im Zeitpunkt der Einreichung des Teilnahmeantrages – abgeschlossenen Referenzprojekt für den im Teilnahmeantrag angegebenen Projektleiter aus den Jahren 2008-2014 für die Projektleitung bei einem vergleichbaren Bauvorhaben zur Sicherung und Rekultivierung von Deponien der Deponieklasse II nach Deponieverordnung mit Gesamtkosten (netto) von mindestens 5 000 000 EUR unter Angabe:
— des Auftraggebers und Ansprechpartners mit Kontaktdaten (Name, Anschrift, Telefon, Telefax, E-Mail-Adresse),
— des Planungs- und Bauausführungszeitraumes,
— des Ortes,
— des Projektnamens,
— der Gesamtkosten (netto) in EUR,
— der Kurzbeschreibung des Projekts, insbesondere unter Angabe der Sicherungskomponenten und der genehmigungsrechtlichen Grundlagen,
— der Kurzbeschreibung der wesentlichen Aufgabenbereiche in der Projektleitung,
— der erbrachten Leistungsbilder und -phasen gemäß HOAI 2013.
(12) Angabe von mindestens einem – im Zeitpunkt der Einreichung des Teilnahmeantrages – abgeschlossenen Referenzprojekt für den im Teilnahmeantrag angegebenen stellvertretenden Projektleiter aus den Jahren 2008-2014 für die Mitarbeit in der Projektleitung bei einem vergleichbaren Bauvorhaben zur Sicherung und Rekultivierung von Deponien der Deponieklasse II nach Deponieverordnung mit Gesamtkosten (netto) von mindestens 5 000 000 EUR unter Angabe:
(12) Angabe von mindestens einem – im Zeitpunkt der Einreichung des Teilnahmeantrages – abgeschlossenen Referenzprojekt für den im Teilnahmeantrag angegebenen stellvertretenden Projektleiter aus den Jahren 2008-2014 für die Mitarbeit in der Projektleitung bei einem vergleichbaren Bauvorhaben zur Sicherung und Rekultivierung von Deponien der Deponieklasse II nach Deponieverordnung mit Gesamtkosten (netto) von mindestens 5 000 000 EUR unter Angabe:
— des Auftraggebers und Ansprechpartners mit Kontaktdaten (Name, Anschrift, Telefon, Telefax, E-Mail-Adresse),
— des Planungs- und Bauausführungszeitraumes,
— des Projektnamens,
— der Gesamtkosten (netto) in EUR,
— der Kurzbeschreibung des Projekts unter Angabe der Sicherungskomponenten und der genehmigungsrechtlichen Grundlagen,
— der Kurzbeschreibung der wesentlichen Aufgabenbereiche in der Projektleitung,
— der erbrachten Leistungsbilder und -phasen gemäß HOAI 2013.
(13) Angabe von mindestens einem – im Zeitpunkt der Einreichung des Teilnahmeantrages – abgeschlossenen Referenzprojekt des Bewerbers aus den Jahren 2008-2014 für vergleichbare Planungsleistungen für vergleichbare Bauvorhaben zur Sicherung und Rekultivierung von Deponien der Deponieklasse II nach Deponieverordnung mit Gesamtkosten (netto) von mindestens 5 000 000 EUR unter Angabe:
(13) Angabe von mindestens einem – im Zeitpunkt der Einreichung des Teilnahmeantrages – abgeschlossenen Referenzprojekt des Bewerbers aus den Jahren 2008-2014 für vergleichbare Planungsleistungen für vergleichbare Bauvorhaben zur Sicherung und Rekultivierung von Deponien der Deponieklasse II nach Deponieverordnung mit Gesamtkosten (netto) von mindestens 5 000 000 EUR unter Angabe:
— der Kurzbeschreibung des Projektes, insbesondere unter Angabe der Sicherungskomponenten und der genehmigungsrechtlichen Grundlagen,
(14) Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers zur Qualitätssicherung.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Mindestvoraussetzung: Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 1 500 000 EUR für Personenschäden und mindestens 1 500 000 EUR für sonstige Schäden (Sachschäden und Vermögensschäden) je Schadensereignis durch Vorlage einer entsprechenden Kopie des Versicherungsscheins beizubringen. Die Gesamtleistung für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme betragen. Ausreichend ist auch die Vorlage einer unwiderruflichen Erklärung eines Versicherungsgebers (Versicherung oder Versicherungsvermittler), dass im Auftragsfall mit dem Bewerber eine Berufshaftpflichtversicherung mit den zuvor genannten Mindestdeckungssummen sowie der Mindestmaximierung geschlossen wird. Nach Erteilung des Auftrages muss eine Kopie des gültigen Versicherungsscheines nachgereicht werden. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft eine Versicherung zu den vorgenannten Bedingungen nachzuweisen bzw. eine entsprechende unwiderrufliche Absichtserklärung eines Versicherungsgebers beizubringen.
Mindestvoraussetzung: Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 1 500 000 EUR für Personenschäden und mindestens 1 500 000 EUR für sonstige Schäden (Sachschäden und Vermögensschäden) je Schadensereignis durch Vorlage einer entsprechenden Kopie des Versicherungsscheins beizubringen. Die Gesamtleistung für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme betragen. Ausreichend ist auch die Vorlage einer unwiderruflichen Erklärung eines Versicherungsgebers (Versicherung oder Versicherungsvermittler), dass im Auftragsfall mit dem Bewerber eine Berufshaftpflichtversicherung mit den zuvor genannten Mindestdeckungssummen sowie der Mindestmaximierung geschlossen wird. Nach Erteilung des Auftrages muss eine Kopie des gültigen Versicherungsscheines nachgereicht werden. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft eine Versicherung zu den vorgenannten Bedingungen nachzuweisen bzw. eine entsprechende unwiderrufliche Absichtserklärung eines Versicherungsgebers beizubringen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gemäß den Regelungen der HOAI.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. Sie müssen gesamtschuldnerisch haften und einen bevollmächtigten Vertreter benennen. Die Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung (Bewerbergemeinschaftserklärung) abzugeben,
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. Sie müssen gesamtschuldnerisch haften und einen bevollmächtigten Vertreter benennen. Die Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung (Bewerbergemeinschaftserklärung) abzugeben,
— in der alle Mitglieder mit Namen und Adressen benannt sind,
— in der ein bevollmächtigter Vertreter bezeichnet ist,
— wonach der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber im Vergabeverfahren und für den Fall der Auftragserteilung bei der Vertragsdurchführung rechtsverbindlich vertritt,
— mit der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt wird,
— wonach alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Berufsqualifikation gem. § 19 VOF.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
1. Gemittelter Gesamtumsatz (netto) des Bewerbers bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2011, 2012, 2013) – 5 %.
2. Gemittelter Umsatz (netto) des Bewerbers für die der anstehenden Aufgabe entsprechenden Dienstleistungen bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2011, 2012, 2013) – 10 %.
3. Projektleiter: Berufserfahrungen in Jahren in der vorgesehenen Funktion – 7,5 %.
4. Stellvertretender Projektleiter: Berufserfahrungen in Jahren in der vorgesehenen Funktion – 7,5 %.
5. Projektleiter: Anzahl der unter Ziffer III.2.3) (11) angegebenen Referenzen für die Projektleitung bei vergleichbaren Bauvorhaben zur Sicherung und Rekultivierung von Deponien der Deponieklasse II nach Deponieverordnung mit Gesamtkosten (netto) von mindestens 5 000 000 EUR aus den Jahren 2008-2014 – 10 %.
5. Projektleiter: Anzahl der unter Ziffer III.2.3) (11) angegebenen Referenzen für die Projektleitung bei vergleichbaren Bauvorhaben zur Sicherung und Rekultivierung von Deponien der Deponieklasse II nach Deponieverordnung mit Gesamtkosten (netto) von mindestens 5 000 000 EUR aus den Jahren 2008-2014 – 10 %.
6. Stellvertretender Projektleiter: Anzahl der unter Ziffer III.2.3) (12) angegebenen Referenzen für die Mitarbeit in der Projektleitung bei vergleichbaren Bauvorhaben zur Sicherung und Rekultivierung von Deponien der Deponieklasse II nach Deponieverordnung mit Gesamtkosten (netto) von mindestens 5 000 000 EUR aus den Jahren 2008-2014 – 10 %.
6. Stellvertretender Projektleiter: Anzahl der unter Ziffer III.2.3) (12) angegebenen Referenzen für die Mitarbeit in der Projektleitung bei vergleichbaren Bauvorhaben zur Sicherung und Rekultivierung von Deponien der Deponieklasse II nach Deponieverordnung mit Gesamtkosten (netto) von mindestens 5 000 000 EUR aus den Jahren 2008-2014 – 10 %.
7. Bewerber: Anzahl der unter Ziffer III.2.3) (13) angegebenen Referenzen für vergleichbare Planungsleistungen bei vergleichbaren Bauvorhaben zur Sicherung und Rekultivierung von Deponien der Deponieklasse II nach Deponieverordnung mit Gesamtkosten (netto) von mindestens 5 000 000 EUR aus den Jahren 2008-2014 – 40 %.
7. Bewerber: Anzahl der unter Ziffer III.2.3) (13) angegebenen Referenzen für vergleichbare Planungsleistungen bei vergleichbaren Bauvorhaben zur Sicherung und Rekultivierung von Deponien der Deponieklasse II nach Deponieverordnung mit Gesamtkosten (netto) von mindestens 5 000 000 EUR aus den Jahren 2008-2014 – 40 %.
8. Gemittelte Anzahl der Mitarbeiter des Bewerbers bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2011, 2012, 2013) – 5 %.
9. Qualität der Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers zur Qualitätssicherung – 5 %.
Je Einzelkriterium werden 1 bis 5 Punkte vergeben und mit der vorgegebenen Gewichtung multipliziert. Die maximale Bewertungssumme beträgt nach Gewichtung 500 Punkte. Bei den Kriterien 1. bis 8. erhält der Bewerber mit dem geringsten Wert (Umsatz, Berufserfahrung in Jahren, Referenzanzahl etc.) 1 Punkt. Der Bewerber mit dem höchsten Wert erhält 5 Punkte. Die Punkteermittlung für die Bewerber mit dazwischen liegenden Werten erfolgt über eine lineare Interpolation mit bis zu drei Stellen nach dem Komma. Bei dem Kriterium 9. erfolgt die Punktevergabe nach folgendem Notensystem: 5 Punkte – sehr gute Qualität der Beschreibung, 4 Punkte – gute Qualität der Beschreibung, 3 Punkte – befriedigende Qualität der Beschreibung; 2 Punkte – ausreichende Qualität der Beschreibung, 1 Punkt – mangelhafte Qualität der Beschreibung.
Je Einzelkriterium werden 1 bis 5 Punkte vergeben und mit der vorgegebenen Gewichtung multipliziert. Die maximale Bewertungssumme beträgt nach Gewichtung 500 Punkte. Bei den Kriterien 1. bis 8. erhält der Bewerber mit dem geringsten Wert (Umsatz, Berufserfahrung in Jahren, Referenzanzahl etc.) 1 Punkt. Der Bewerber mit dem höchsten Wert erhält 5 Punkte. Die Punkteermittlung für die Bewerber mit dazwischen liegenden Werten erfolgt über eine lineare Interpolation mit bis zu drei Stellen nach dem Komma. Bei dem Kriterium 9. erfolgt die Punktevergabe nach folgendem Notensystem: 5 Punkte – sehr gute Qualität der Beschreibung, 4 Punkte – gute Qualität der Beschreibung, 3 Punkte – befriedigende Qualität der Beschreibung; 2 Punkte – ausreichende Qualität der Beschreibung, 1 Punkt – mangelhafte Qualität der Beschreibung.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Michael Schneider
(1) Der Teilnahmeantrag ist rechtsverbindlich zu unterzeichnen. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Teilnahmeantrag entweder von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft oder dem bevollmächtigten Vertreter rechtsverbindlich zu unterzeichnen.
(2) Der Teilnahmeantrag ist in zweifacher Ausführung (ein Original, eine Kopie) in einem verschlossenen und mit „Teilnahmeantrag Planungsleistungen Deponierekultivierung Potsdam“ versehenen Umschlag bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle einzureichen.
(2) Der Teilnahmeantrag ist in zweifacher Ausführung (ein Original, eine Kopie) in einem verschlossenen und mit „Teilnahmeantrag Planungsleistungen Deponierekultivierung Potsdam“ versehenen Umschlag bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle einzureichen.
(3) Seitens des Auftraggebers werden keine vorgefertigten Bewerbungsbögen zur Verfügung gestellt. Für die Teilnahme am Verfahren muss ein Teilnahmeantrag mit den in dieser Bekanntmachung geforderten Inhalten selbst verfasst werden.
(4) Die geforderten Nachweise, Angaben und Erklärungen sind registergeheftet in der unter Ziffer III.2.1) bis III.2.3) angeführten Reihenfolge abzugeben.
(5) Bei ausländischen Bewerbern genügen gleichwertige Bescheinigungen des Herkunftslandes. Bei Dokumenten in anderen Sprachen sind beglaubigte Übersetzungen ins Deutsche beizufügen.
(6) Für die Bewerberauswahl werden nur die geforderten Unterlagen berücksichtigt. Darüber hinaus gehende Unterlagen sind nicht erwünscht.
(7) Die geforderten Nachweise, Angaben und Erklärungen sind von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft einzureichen.
(8) Wenn der Bewerber von der Möglichkeit Gebrauch macht, Drittunternehmen (Nachunternehmen, verbundene Unternehmen oder sonstige Dritte) vorzusehen, so ist der Drittunternehmeranteil mit dem Teilnahmeantrag zu bezeichnen. Der Drittunternehmer, auf den der Bewerber für den Nachweis seiner Eignung zurückgreift, hat mit dem Teilnahmeantrag eine Verfügbarkeitserklärung abzugeben und auch die geforderten Nachweise, Erklärungen und Angaben mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
(8) Wenn der Bewerber von der Möglichkeit Gebrauch macht, Drittunternehmen (Nachunternehmen, verbundene Unternehmen oder sonstige Dritte) vorzusehen, so ist der Drittunternehmeranteil mit dem Teilnahmeantrag zu bezeichnen. Der Drittunternehmer, auf den der Bewerber für den Nachweis seiner Eignung zurückgreift, hat mit dem Teilnahmeantrag eine Verfügbarkeitserklärung abzugeben und auch die geforderten Nachweise, Erklärungen und Angaben mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
(9) Nachfragen werden nur beantwortet, wenn sie schriftlich – d. h. per Post, E-Mail oder Fax – bis spätestens zum 12.8.2014 bei der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle gestellt werden. Eine Beantwortung gestellter Fragen erfolgt ebenfalls ausschließlich schriftlich. Telefonische Auskünfte werden nicht erteilt.
(9) Nachfragen werden nur beantwortet, wenn sie schriftlich – d. h. per Post, E-Mail oder Fax – bis spätestens zum 12.8.2014 bei der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle gestellt werden. Eine Beantwortung gestellter Fragen erfolgt ebenfalls ausschließlich schriftlich. Telefonische Auskünfte werden nicht erteilt.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Postort: Potsdam
Postleitzahl: 14473
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3318661610📞
Fax: +49 3318661652 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es gelten die Regelungen der §§ 102 ff. GWB. Insbesondere ist § 107 Abs. 3 GWB zu beachten. Verstöße gegen das Vergaberecht, die aus der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen bis zum Ablauf der Frist für die Abgabe der Teilnahmeanträge gemäß Ziffer IV.3.4) gerügt werden (vgl. § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB). Verstöße gegen das Vergaberecht, die aus den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen bis zum Ablauf der in den Vergabeunterlagen benannten Angebotsfrist gerügt werden (vgl. § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB). Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens muss innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, eingereicht werden (vgl. § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB).
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Es gelten die Regelungen der §§ 102 ff. GWB. Insbesondere ist § 107 Abs. 3 GWB zu beachten. Verstöße gegen das Vergaberecht, die aus der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen bis zum Ablauf der Frist für die Abgabe der Teilnahmeanträge gemäß Ziffer IV.3.4) gerügt werden (vgl. § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB). Verstöße gegen das Vergaberecht, die aus den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen bis zum Ablauf der in den Vergabeunterlagen benannten Angebotsfrist gerügt werden (vgl. § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB). Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens muss innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, eingereicht werden (vgl. § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB).
Quelle: OJS 2014/S 139-249843 (2014-07-18)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-04-30) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verordnung: Europäische Union