Projekt-Nr. 213 40 149, Justizvollzugsanstalt Kiel, Neubau Sporthalle

Land Schleswig-Holstein vertreten durch Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR

Die Entwurfsplanung "Neubau Sporthalle" liegt vor und beinhaltet mehrere Einzelmaßnahmen. Die Kostenobergrenze ist festgesetzt, ein technisches Raumbuch ist vorhanden und weiterzuführen.
Ein Unterkunftsgebäude aus den 60er Jahren wird zurück gebaut (Abbruch). Die frei werdende Fläche wird für den Bau der Sporthalle genutzt.
Der Neubau Sporthalle ist als Stahlbetonkonstruktion mit Tiefgründung geplant, beinhaltet eine Einfeldsporthalle in den Abmessungen von ca. 15 x 27 m und ist für die Gefangenen sowie die Bediensteten der JVA Kiel konzipiert. Neben dem Hallenraum im Erdgeschoss ist eine Nebenraumzone zur Unterbringung der erforderlichen Geräte, Umkleide- und Sanitärräume vorgesehen. Im 1. Obergeschoss ist für den sich anschließenden Verwaltungsbereich ein Konferenzraum mit dazugehörigen Neben- und Technikräumen untergebracht. Im Verwaltungsgebäude sind geringfügige Umbaumaßnahmen erforderlich.
Die Sporthalle dient als südlicher Abschluss des Freistundenhofes (Anstaltsmauer) und ist in direkter Anbindung an das Verwaltungsgebäude der JVA geplant. Sie wird als separater Baukörper an den bestehenden westlichen Giebel angebunden.
Die Umsetzung erfolgt unter laufendem Betrieb der Anstalt und bedingt eine enge Abstimmung mit der ebenfalls anstehenden Baumaßnahme "Erweiterung der Anstaltsmauer mit Neugestaltung des Freistundenhofes". Die enge fachliche (Planung und Ausführung) sowie terminliche Verknüpfung (Bauzeitenplan) bedarf daher einer fortlaufend engen Projekt- und Gewerke übergreifenden Abstimmung.
Zur Erfüllung der außerordentlichen Sicherheitsanforderungen in der Bauzeit werden eine aufwändige Baustellensicherung und zusätzliches Sicherheitspersonal eingesetzt.
Die zu erbringende Leistung bedingt Erfahrungen im Umgang mit dem öffentlichen Bauen und den besonderen sicherheitsrelevanten Randbedingungen einer Justizvollzugsanstalt im Betrieb.
Die Realisierung der Baumaßnahme erfolgt nach Freigabe durch das Finanzministerium.
Kenntnisse des Vergabehandbuches und der VOB werden vorausgesetzt. Die vorliegende Baukostenberechnung von 3 100 000 EUR muss zwingend eingehalten werden, die Kostenkontrolle und Mittelplanung (DIN 276 und KostenKontrollEinheiten) basieren auf der genehmigten Kostenberechnung.

Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-10-06. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-09-02.

Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Wer?

Wie?

Wo?

Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-09-02 Auftragsbekanntmachung
2015-07-13 Bekanntmachung über vergebene Aufträge