Die Flughafen Köln/Bonn GmbH (FKB) plant aufgrund der vorliegenden gutachterlichen Zustandsbeurteilung die Sanierung der Start- und Landebahn 14L/32R. Hierfür schreibt die FKB die Leistungen für die Projektsteuerung in Anlehnung an das AHO –Leistungsbild für Projektsteuerung aus. Das Projekt umfasst die Sanierung der Start- und Landebahn 14L-32R des Flughafen Köln/Bonn. Der FKB verfügt insgesamt über drei Start-Landebahnen. Die RWY 14L-32R als Hauptbahn wurde in den 60er Jahren in Spannbetonbauweise gebaut und weist eine Länge von 3.815 m und eine Breite von 60 m auf. In den Jahren 1994/1995 wurde die Piste grundlegend saniert. Hierbei wurde ein bis zu 80 cm starkes Asphaltpaket im Hocheinbauverfahren aufgebracht. In den letzten Jahren haben die Instandhaltungsmaßnahmen stark zugenommen und es zeigen sich immer mehr vermehrte Risse, Wasseraustritte und Ausmergelungen im Asphaltbelag. Zudem bilden sich in regelmäßigen Abschnitten Querrisse mit unterschiedlichen Ausprägungen resultierend aus dem Unterbau. Die Deckschicht hat ihre Lebensdauer erreicht und zur Aufrechterhaltung eines sicheren und störungsfreien Flugbetriebes muss eine Erneuerung der Asphaltschichten mit der Sanierung der darüber hinausgehenden Schäden erfolgen. Die S/L-Bahn ist mit einer Befeuerungsanlage für die Betriebskategorie II/III ausgerüstet und die Unterflurfeuer sind mit Kabelleerrohren an das übergeordnete Kabelschutzrohrsystem angeschlossen. Diese Anlagenteile sind bei der Sanierung der Asphaltbefestigungen mit zu planen und im Bauablauf zu berücksichtigen. Die Sekundärverkabelung ist zu erneuern und über vorhandene und neue Kabelschächte auf der Elektrotrasse anzubinden. Festgestellte Schäden an den Entwässerungsanlagen der RWY sind im Zuge der Bauabschnittsweisen Sperrungen der Start- und Landebahn mit geeigneten Methoden instand zusetzten. Wegen der Einführung der EASA Certification Specification soll die bauliche Anlage im Zusammenhang mit der Sanierungsplanung auf die Konformität mit dem Regelwerk überprüft und ggfs. bei der Sanierung entsprechend angepasst werden. Hierzu zählt auch die Untersuchung und Überprüfung der Tragfähigkeiten auf eine regelkonforme Schulter- und Streifenbefestigung. Generelle Überlegungen und sinnvolle Vorrüstungen für zukünftige Modernisierungen und technische Ausrüstung an der RWY- Anlage sind mit Projektbestandteil. Eine Komplettsperrung der RWY 14L-32R ist für den Zeitraum der Sanierung nicht möglich. Die Sanierungsarbeiten müssen unter laufendem Betrieb erfolgen. Der nächtliche Frachtflugverkehr muss weiterhin möglich sein. Die Bauarbeiten können nur tagsüber und ggfs. an den Wochenenden erfolgen. Für die einzelnen Bauabschnitte sind definierte Bahnabschnitte mit Mindest- und Restbahnlängen zu ermitteln. Der Flugbetrieb auf der Kreuzenden Bahn RWY 06-24 muss bis auf den Sanierungsbereich der „Kreuzung“ immer möglich sein. Die Planung der betrieblichen Randbedingungen für die einzelnen Sanierungsabschnitte und Zeiträume sind in enger Abstimmung mit allen Beteiligten zu erarbeiten. Hierbei ist die Nutzung und Belastung der übrigen Flugbetriebsflächen und die Maßnahmen aus der Baustellenlogistik mit zu berücksichtigen. Die Grobkostenschätzung der Baukosten liegt bei mindestens 20 000 000 EUR.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-06-05.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-05-09.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2014-05-09) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Projektmanagement im Bauwesen
Menge oder Umfang:
Die Projektsteuerung unterstützt den Flughafen Köln /Bonn, Abteilung Technische Infrastruktur, in der Bearbeitung des Projektes.Die Leistungen umfasst die Projektsteuerung gemäß FKB-Leistungsbild für die Stufen 1–5 in Anlehnung an § 205 AHO für die Leistungsbilder der Projektsteuerung.Stufe 1 – Projektvorbereitung;Stufe 2 – Planung;Stufe 3 – Ausführungsvorbereitung;Stufe 4 – Ausführung;Stufe 5 – Projektabschluss;Ggfs. werden noch zusätzliche besondere Leistungen abgefragt.Die FKB behält sich die stufenweise Beauftragung vor.Der erfolgreiche Bieter aus dem Vergabeverfahren kommt als Auftragnehmer für die noch auszuschreibende Planungsleistung und Überwachungsleistungen für das Projekt nicht in Betracht.
Die Projektsteuerung unterstützt den Flughafen Köln /Bonn, Abteilung Technische Infrastruktur, in der Bearbeitung des Projektes.Die Leistungen umfasst die Projektsteuerung gemäß FKB-Leistungsbild für die Stufen 1–5 in Anlehnung an § 205 AHO für die Leistungsbilder der Projektsteuerung.Stufe 1 – Projektvorbereitung;Stufe 2 – Planung;Stufe 3 – Ausführungsvorbereitung;Stufe 4 – Ausführung;Stufe 5 – Projektabschluss;Ggfs. werden noch zusätzliche besondere Leistungen abgefragt.Die FKB behält sich die stufenweise Beauftragung vor.Der erfolgreiche Bieter aus dem Vergabeverfahren kommt als Auftragnehmer für die noch auszuschreibende Planungsleistung und Überwachungsleistungen für das Projekt nicht in Betracht.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Projektmanagement im Bauwesen📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Flughafen Köln Bonn GmbH
Postanschrift: Heinrich-Steinmann-Str. 12
Postleitzahl: 51147
Postort: Köln
Kontakt
E-Mail: egbert.boedecker@koeln-bonn-airport.de📧
Telefon: +49 2203404500📞
Fax: +49 2203402773 📠
Der Auftraggeber führt als Sektorenauftraggeber nach § 98 Nr. 4 GWB ein Verhandlungsverfahren nach SektVO durch; es handelt sich um ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnehmerwettbewerb.
Die Bewerber haben zu beachten, dass der Teilnahmeantrag mittels vorgegebenem Bewerbungsbogen rechtsverbindlich unterzeichnet einzureichen ist. Der Bewerbungsbogen steht Ihnen unter www.subreport.de/E86479661 zum Download zur Verfügung. Es ist weiter zu beachten, dass sämtliche in der Bekanntmachung angegebenen Erklärungen und Nachweise (Punkt III.2.1 bis 3) vollständig beigefügt werden. Ein Verweis auf etwaige frühere Bewerbungen des Bewerbers beim Auftraggeber ist unzulässig. Der Teilnahmeantrag ist in allen Bestandteilen in deutscher Sprache einzureichen, bei fremdsprachigen Dokumenten in deutscher Übersetzung. Die Anträge werden nicht zurückgesandt und verbleiben im Besitz des Auftraggebers. Die Übersendung des Teilnahmeantrags per E-Mail ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag kann digital unter Ziffer I.1) sowie in Papier abgegeben werden. Bei postalischer/persönlicher Abgabe ist der Teilnahmeantrag außen mit der Angabe „Nicht öffnen! – Projektsteuerung“ zu beschriften und beider unter Ziffer I.1) angegebenen Adresse in einem festverschlossenen Umschlag einzureichen.
Der Firmensitz des Auftraggebers befindet sich im sensiblen Sicherheitsbereich des Flughafens. Der Bewerber kann seinen Teilnahmeantrag auch persönlich abgeben. Dabei muss er beachten, dass Mitarbeiter des Bewerbers, die den Sicherheitsbereich betreten möchten, mindestens 48 Stunden (Montag bis Freitag, ohne Wochenende) vorher das Formular „Antrag auf Ausstellung eines Tages-/Besucherausweises“ unter www.koeln-bonn-airport.de in der Kategorie „B2B“ unter dem Kapitel „Zugang zum Sicherheitsbereich heruntergeladen, ausgefüllt und per Fax an die Nummer gemäß Punkt I.1) Kontaktstelle gesendet haben müssen. In der Registration an der Zentralen Kontrollstelle erhält dann der Mitarbeiter des Bewerbers bei Vorlage seines gültigen Personalausweises einen Tages-/Besucherausweis und wird zur Abgabestelle H2B begleitet.
Die Teilnahmeanträge / Angebote können unter kostenlos hochgeladen werden, s. Ziffer I.1). Für den Download / Upload der Unterlagen lassen Sie sich bitte bei subreport ELViS kostenfrei unter www.subreport-elvis.de/elvis/secure/anmeldung registrieren. Ein Abonnement ist mit der Registrierung nicht verbunden. Zur Authentifizierung benötigen Sie dazu eine Signaturkarte mit Kartenleser bzw. Kennung und Passwort.
Weitere Informationen rund um die elektronische Vergabe erhalten Sie unter www.subreport.de oder direkt bei subreport Verlag Schawe GmbH
Buchforststr. 1-15, 51101 Köln
Tel.: +49 221985780, Fax: +49 2219857866
E-Mail: info@subreport.de.
Der Versand der Verdingungsunterlagen (Erhalt eines Passwortes zum Download der Unterlagen) sowie die Kommunikation in der Angebotsphase erfolgen ausschließlich über elektronische Vergabe.
Nach Öffnung der Angebote führt der Auftraggeber auf Grundlage der Zuschlagskriterien eine Zwischenbewertung durch. Nur die führenden Bieter (maximal drei) werden zu Verhandlungen eingeladen. Nach dem Vorliegen der Angebote der letzten Preisrunde wird der Auftraggeber die Angebote und die Ergebnisse der Verhandlungen gemäß den Zuschlagskriterien bewerten und eine Vergabeentscheidung treffen.
Der Auftraggeber weist darauf hin, dass allein der Inhalt dieser EU-weiten Veröffentlichung maßgeblich ist, wenn die Bekanntmachung zusätzlich in weiteren Bekanntmachungsmedien veröffentlicht wird und der Bekanntmachungstext in diesen zusätzlichen Bekanntmachungen nicht vollständig, unrichtig, verändert oder mit weiteren Angaben wiedergegeben wird.
Der Auftraggeber führt als Sektorenauftraggeber nach § 98 Nr. 4 GWB ein Verhandlungsverfahren nach SektVO durch; es handelt sich um ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnehmerwettbewerb.
Die Bewerber haben zu beachten, dass der Teilnahmeantrag mittels vorgegebenem Bewerbungsbogen rechtsverbindlich unterzeichnet einzureichen ist. Der Bewerbungsbogen steht Ihnen unter www.subreport.de/E86479661 zum Download zur Verfügung. Es ist weiter zu beachten, dass sämtliche in der Bekanntmachung angegebenen Erklärungen und Nachweise (Punkt III.2.1 bis 3) vollständig beigefügt werden. Ein Verweis auf etwaige frühere Bewerbungen des Bewerbers beim Auftraggeber ist unzulässig. Der Teilnahmeantrag ist in allen Bestandteilen in deutscher Sprache einzureichen, bei fremdsprachigen Dokumenten in deutscher Übersetzung. Die Anträge werden nicht zurückgesandt und verbleiben im Besitz des Auftraggebers. Die Übersendung des Teilnahmeantrags per E-Mail ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag kann digital unter Ziffer I.1) sowie in Papier abgegeben werden. Bei postalischer/persönlicher Abgabe ist der Teilnahmeantrag außen mit der Angabe „Nicht öffnen! – Projektsteuerung“ zu beschriften und beider unter Ziffer I.1) angegebenen Adresse in einem festverschlossenen Umschlag einzureichen.
Der Firmensitz des Auftraggebers befindet sich im sensiblen Sicherheitsbereich des Flughafens. Der Bewerber kann seinen Teilnahmeantrag auch persönlich abgeben. Dabei muss er beachten, dass Mitarbeiter des Bewerbers, die den Sicherheitsbereich betreten möchten, mindestens 48 Stunden (Montag bis Freitag, ohne Wochenende) vorher das Formular „Antrag auf Ausstellung eines Tages-/Besucherausweises“ unter www.koeln-bonn-airport.de in der Kategorie „B2B“ unter dem Kapitel „Zugang zum Sicherheitsbereich heruntergeladen, ausgefüllt und per Fax an die Nummer gemäß Punkt I.1) Kontaktstelle gesendet haben müssen. In der Registration an der Zentralen Kontrollstelle erhält dann der Mitarbeiter des Bewerbers bei Vorlage seines gültigen Personalausweises einen Tages-/Besucherausweis und wird zur Abgabestelle H2B begleitet.
Die Teilnahmeanträge / Angebote können unter kostenlos hochgeladen werden, s. Ziffer I.1). Für den Download / Upload der Unterlagen lassen Sie sich bitte bei subreport ELViS kostenfrei unter www.subreport-elvis.de/elvis/secure/anmeldung registrieren. Ein Abonnement ist mit der Registrierung nicht verbunden. Zur Authentifizierung benötigen Sie dazu eine Signaturkarte mit Kartenleser bzw. Kennung und Passwort.
Weitere Informationen rund um die elektronische Vergabe erhalten Sie unter www.subreport.de oder direkt bei subreport Verlag Schawe GmbH
Der Versand der Verdingungsunterlagen (Erhalt eines Passwortes zum Download der Unterlagen) sowie die Kommunikation in der Angebotsphase erfolgen ausschließlich über elektronische Vergabe.
Nach Öffnung der Angebote führt der Auftraggeber auf Grundlage der Zuschlagskriterien eine Zwischenbewertung durch. Nur die führenden Bieter (maximal drei) werden zu Verhandlungen eingeladen. Nach dem Vorliegen der Angebote der letzten Preisrunde wird der Auftraggeber die Angebote und die Ergebnisse der Verhandlungen gemäß den Zuschlagskriterien bewerten und eine Vergabeentscheidung treffen.
Der Auftraggeber weist darauf hin, dass allein der Inhalt dieser EU-weiten Veröffentlichung maßgeblich ist, wenn die Bekanntmachung zusätzlich in weiteren Bekanntmachungsmedien veröffentlicht wird und der Bekanntmachungstext in diesen zusätzlichen Bekanntmachungen nicht vollständig, unrichtig, verändert oder mit weiteren Angaben wiedergegeben wird.
Objekt Umfang der Beschaffung
Dienstleistungskategorie: 12
Kurze Beschreibung:
Die Flughafen Köln/Bonn GmbH (FKB) plant aufgrund der vorliegenden gutachterlichen Zustandsbeurteilung die Sanierung der Start- und Landebahn 14L/32R.
Hierfür schreibt die FKB die Leistungen für die Projektsteuerung in Anlehnung an das AHO –Leistungsbild für Projektsteuerung aus.
Das Projekt umfasst die Sanierung der Start- und Landebahn 14L-32R des Flughafen Köln/Bonn.
Der FKB verfügt insgesamt über drei Start-Landebahnen. Die RWY 14L-32R als Hauptbahn wurde in den 60er Jahren in Spannbetonbauweise gebaut und weist eine Länge von 3.815 m und eine Breite von 60 m auf.
In den Jahren 1994/1995 wurde die Piste grundlegend saniert. Hierbei wurde ein bis zu 80 cm starkes Asphaltpaket im Hocheinbauverfahren aufgebracht. In den letzten Jahren haben die Instandhaltungsmaßnahmen stark zugenommen und es zeigen sich immer mehr vermehrte Risse, Wasseraustritte und Ausmergelungen im Asphaltbelag. Zudem bilden sich in regelmäßigen Abschnitten Querrisse mit unterschiedlichen Ausprägungen resultierend aus dem Unterbau. Die Deckschicht hat ihre Lebensdauer erreicht und zur Aufrechterhaltung eines sicheren und störungsfreien Flugbetriebes muss eine Erneuerung der Asphaltschichten mit der Sanierung der darüber hinausgehenden Schäden erfolgen.
In den Jahren 1994/1995 wurde die Piste grundlegend saniert. Hierbei wurde ein bis zu 80 cm starkes Asphaltpaket im Hocheinbauverfahren aufgebracht. In den letzten Jahren haben die Instandhaltungsmaßnahmen stark zugenommen und es zeigen sich immer mehr vermehrte Risse, Wasseraustritte und Ausmergelungen im Asphaltbelag. Zudem bilden sich in regelmäßigen Abschnitten Querrisse mit unterschiedlichen Ausprägungen resultierend aus dem Unterbau. Die Deckschicht hat ihre Lebensdauer erreicht und zur Aufrechterhaltung eines sicheren und störungsfreien Flugbetriebes muss eine Erneuerung der Asphaltschichten mit der Sanierung der darüber hinausgehenden Schäden erfolgen.
Die S/L-Bahn ist mit einer Befeuerungsanlage für die Betriebskategorie II/III ausgerüstet und die Unterflurfeuer sind mit Kabelleerrohren an das übergeordnete Kabelschutzrohrsystem angeschlossen. Diese Anlagenteile sind bei der Sanierung der Asphaltbefestigungen mit zu planen und im Bauablauf zu berücksichtigen. Die Sekundärverkabelung ist zu erneuern und über vorhandene und neue Kabelschächte auf der Elektrotrasse anzubinden. Festgestellte Schäden an den Entwässerungsanlagen der RWY sind im Zuge der Bauabschnittsweisen Sperrungen der Start- und Landebahn mit geeigneten Methoden instand zusetzten. Wegen der Einführung der EASA Certification Specification soll die bauliche Anlage im Zusammenhang mit der Sanierungsplanung auf die Konformität mit dem Regelwerk überprüft und ggfs. bei der Sanierung entsprechend angepasst werden. Hierzu zählt auch die Untersuchung und Überprüfung der Tragfähigkeiten auf eine regelkonforme Schulter- und Streifenbefestigung. Generelle Überlegungen und sinnvolle Vorrüstungen für zukünftige Modernisierungen und technische Ausrüstung an der RWY- Anlage sind mit Projektbestandteil.
Die S/L-Bahn ist mit einer Befeuerungsanlage für die Betriebskategorie II/III ausgerüstet und die Unterflurfeuer sind mit Kabelleerrohren an das übergeordnete Kabelschutzrohrsystem angeschlossen. Diese Anlagenteile sind bei der Sanierung der Asphaltbefestigungen mit zu planen und im Bauablauf zu berücksichtigen. Die Sekundärverkabelung ist zu erneuern und über vorhandene und neue Kabelschächte auf der Elektrotrasse anzubinden. Festgestellte Schäden an den Entwässerungsanlagen der RWY sind im Zuge der Bauabschnittsweisen Sperrungen der Start- und Landebahn mit geeigneten Methoden instand zusetzten. Wegen der Einführung der EASA Certification Specification soll die bauliche Anlage im Zusammenhang mit der Sanierungsplanung auf die Konformität mit dem Regelwerk überprüft und ggfs. bei der Sanierung entsprechend angepasst werden. Hierzu zählt auch die Untersuchung und Überprüfung der Tragfähigkeiten auf eine regelkonforme Schulter- und Streifenbefestigung. Generelle Überlegungen und sinnvolle Vorrüstungen für zukünftige Modernisierungen und technische Ausrüstung an der RWY- Anlage sind mit Projektbestandteil.
Eine Komplettsperrung der RWY 14L-32R ist für den Zeitraum der Sanierung nicht möglich.
Die Sanierungsarbeiten müssen unter laufendem Betrieb erfolgen. Der nächtliche Frachtflugverkehr muss weiterhin möglich sein. Die Bauarbeiten können nur tagsüber und ggfs. an den Wochenenden erfolgen.
Für die einzelnen Bauabschnitte sind definierte Bahnabschnitte mit Mindest- und Restbahnlängen zu ermitteln. Der Flugbetrieb auf der Kreuzenden Bahn RWY 06-24 muss bis auf den Sanierungsbereich der „Kreuzung“ immer möglich sein. Die Planung der betrieblichen Randbedingungen für die einzelnen Sanierungsabschnitte und Zeiträume sind in enger Abstimmung mit allen Beteiligten zu erarbeiten. Hierbei ist die Nutzung und Belastung der übrigen Flugbetriebsflächen und die Maßnahmen aus der Baustellenlogistik mit zu berücksichtigen.
Für die einzelnen Bauabschnitte sind definierte Bahnabschnitte mit Mindest- und Restbahnlängen zu ermitteln. Der Flugbetrieb auf der Kreuzenden Bahn RWY 06-24 muss bis auf den Sanierungsbereich der „Kreuzung“ immer möglich sein. Die Planung der betrieblichen Randbedingungen für die einzelnen Sanierungsabschnitte und Zeiträume sind in enger Abstimmung mit allen Beteiligten zu erarbeiten. Hierbei ist die Nutzung und Belastung der übrigen Flugbetriebsflächen und die Maßnahmen aus der Baustellenlogistik mit zu berücksichtigen.
Die Grobkostenschätzung der Baukosten liegt bei mindestens 20 000 000 EUR.
Menge oder Umfang:
Die Projektsteuerung unterstützt den Flughafen Köln /Bonn, Abteilung Technische Infrastruktur, in der Bearbeitung des Projektes.
Die Leistungen umfasst die Projektsteuerung gemäß FKB-Leistungsbild für die Stufen 1–5 in Anlehnung an § 205 AHO für die Leistungsbilder der Projektsteuerung.
Stufe 1 – Projektvorbereitung;
Stufe 2 – Planung;
Stufe 3 – Ausführungsvorbereitung;
Stufe 4 – Ausführung;
Stufe 5 – Projektabschluss;
Ggfs. werden noch zusätzliche besondere Leistungen abgefragt.
Die FKB behält sich die stufenweise Beauftragung vor.
Der erfolgreiche Bieter aus dem Vergabeverfahren kommt als Auftragnehmer für die noch auszuschreibende Planungsleistung und Überwachungsleistungen für das Projekt nicht in Betracht.
Referenznummer: E86479661
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Flughafen Köln Bonn.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die unter Ziffer III.2.1 bis III.2.3 aufgeführten Erklärungen und Nachweise sind in deutscher Sprache – bei ausländischen Bewerbern entsprechende Erklärungen / Nachweise des Herkunftslandes in deutscher Übersetzung, die mit den geforderten vergleichbar sind – vorzulegen. Die Erklärungen / Nachweise können in Kopie beigefügt werden. Es bleibt vorbehalten, die Originale dieser Kopien anzufordern. Die Bewerber haben zu beachten, dass der Teilnahmeantrag mittels vorgegebenem Bewerbungsbogen rechtsverbindlich unterzeichnet einzureichen ist. Der Bewerbungsbogen steht Ihnen unter www.subreport.de/E86479661 zum Download zur Verfügung.
Die unter Ziffer III.2.1 bis III.2.3 aufgeführten Erklärungen und Nachweise sind in deutscher Sprache – bei ausländischen Bewerbern entsprechende Erklärungen / Nachweise des Herkunftslandes in deutscher Übersetzung, die mit den geforderten vergleichbar sind – vorzulegen. Die Erklärungen / Nachweise können in Kopie beigefügt werden. Es bleibt vorbehalten, die Originale dieser Kopien anzufordern. Die Bewerber haben zu beachten, dass der Teilnahmeantrag mittels vorgegebenem Bewerbungsbogen rechtsverbindlich unterzeichnet einzureichen ist. Der Bewerbungsbogen steht Ihnen unter www.subreport.de/E86479661 zum Download zur Verfügung.
a) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 21 Abs.4 SektVO vorliegen
b) Aktueller Auszug aus dem Handelsregister (max. 6 Monate alt, maßgebend ist der Schlusstermin für die Teilnahmeanträge).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Erklärung über den Umsatz des Bewerbers, der auf Leistungen entfällt, die mit den vorliegend ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind, unter Angabe des Eigenleistungsanteils, aufgeteilt für die letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
Dabei muss der Mindestumsatz pro Jahr für vergleichbare Leistungen der Projektsteuerung (Hoch- und Tiefbau insgesamt) 1 500 000 EUR (netto) betragen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
a) Darstellung der Geschäftsbereiche des Unternehmens (Bewerbers) samt Vorlage eines Organigramms (Gliederungsplans) des Unternehmens (Bewerbers) insbesondere für die Zuständigkeiten, in die die hier ausgeschriebenen Leistungen fallen;
b) Benennung der Anzahl der in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten festangestellten Arbeitskräfte (für jedes Geschäftsjahr getrennt), gegliedert nach Berufsgruppen sowie nach Anzahl, welche im bewerbungsspezifischen Bereich (Projektsteuerung) tätig sind, in den die Erbringung der ausgeschriebenen Leistungen fällt.
b) Benennung der Anzahl der in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten festangestellten Arbeitskräfte (für jedes Geschäftsjahr getrennt), gegliedert nach Berufsgruppen sowie nach Anzahl, welche im bewerbungsspezifischen Bereich (Projektsteuerung) tätig sind, in den die Erbringung der ausgeschriebenen Leistungen fällt.
Die Anzahl der techn. Mitarbeiter im bewerbungsspezifischen Bereich (Projektsteuerung) muss mindestens 15 Mitarbeiter betragen.
c) Angaben von realisierten oder in Realisierung befindlichen Referenzprojekten aus den vor der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung vergangenen 15 Jahren, bei denen in Art und Umfang mit der vorliegend ausgeschriebenen Leistung (vgl. Ziffer II.1.5 und II.2 der Bekanntmachung) vergleichbare Leistungen durchgeführt wurden, mit den einzelnen aufgeführten Angaben:
c) Angaben von realisierten oder in Realisierung befindlichen Referenzprojekten aus den vor der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung vergangenen 15 Jahren, bei denen in Art und Umfang mit der vorliegend ausgeschriebenen Leistung (vgl. Ziffer II.1.5 und II.2 der Bekanntmachung) vergleichbare Leistungen durchgeführt wurden, mit den einzelnen aufgeführten Angaben:
Dabei sind mindestens 4 Referenzprojekte aus dem Bereich von Infra-strukturmaßnahmen (Allgemein oder Flughäfen) mit einem Bauvolumen (netto) von mindestens 10 000 000 EUR anzugeben
und zusätzlich
mindestens 2 Referenzprojekte aus dem Bereich Infrastrukturmaßnahmen an Flughäfen/auf Flugbetriebsflächen, möglichst unter laufendem Flugbetrieb, mit einem Bauvolumen (netto) von mindestens 5 000 000 EUR anzugeben.
D.h. insgesamt sind mindestens 6 Referenzprojekte zu benennen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Es sind Sicherheiten für die Vertragserfüllung (10 % der Nettoauftragssumme) und für Mängelansprüche ( 5 % der Nettoschlussrechnungssumme) zu gegeben.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gemäß Verdingungsunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften sind zugelassen. Es ist aufzuzeigen, wer an der Bietergemeinschaft beteiligt ist. Dem Auftraggeber ist ein bevollmächtigter Vertreter aus der Bietergemeinschaft zu benennen. Die Übernahme der gesamtschuldnerischen Haftung ist durch jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Im Teilnahmeantrag ist detailliert die aufgabenspezifische Aufteilung der Leistungserbringung darzulegen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Bietergemeinschaften sind zugelassen. Es ist aufzuzeigen, wer an der Bietergemeinschaft beteiligt ist. Dem Auftraggeber ist ein bevollmächtigter Vertreter aus der Bietergemeinschaft zu benennen. Die Übernahme der gesamtschuldnerischen Haftung ist durch jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Im Teilnahmeantrag ist detailliert die aufgabenspezifische Aufteilung der Leistungserbringung darzulegen.
Geforderte Nachweise sind von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft zu erbringen.
Eine Nichtvorlage/Nichtabgabe oder unvollständige Abgabe der vor genannten Erklärungen mit dem Teil-nahmeantrag führt für die Bietergemeinschaft automatisch zum Ausschluss vom weiteren Verfahren.
Sonstige besondere Bedingungen:
*) Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestlohn für Dienst- und Bauleistungen nach Vorgaben des § 4 TVgG-NRW;
*) Verpflichtungserklärung zur Berücksichtigung sozialer Kriterien § 18 TVgG-NRW;
*) Verpflichtungserklärung zur Frauenförderung oder Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie § 19 TVgG-NRW;
*) Die Verpflichtungserklärungen zum TVgG-NRW werden in der Angebotsphase mittels Vordrucken abgefragt.
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2014-07-15 📅
Datum des Endes: 2017-12-31 📅
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer der Bezirksregierung Köln
Postanschrift: Blumenthalstraße 33
Postort: Köln
Postleitzahl: 50670
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 2217740439📞
Fax: +49 2217740179 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Rechtsbehelf des Nachprüfverfahrens ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Für einen Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit gilt, dass diese nur dann festgestellt wird, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Für einen Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit gilt, dass diese nur dann festgestellt wird, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Quelle: OJS 2014/S 091-160615 (2014-05-09)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2014-11-06) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge