Das Tal des Rellinghauser Mühlenbaches stellt eine der Hauptvorflutachsen für die Siedlungsentwässerung der Stadt Essen dar. Derzeit fließt bei Regenwasser ein Teil des klärpflichtigen Abwassers offen durch das technisch ausgebaute Gerinne des Rellinghauser Mühlenbachs bis zur Verrohrung am Glockenberg. Hier verhindern die bergbaulichen Relikte der Halde Langenbrahm eine Öffnung des Gewässers. Die Entwässerung entspricht in diesem Bereich nicht den a. a. R. d. T., eine Sanierung ist dringend erforderlich und Grundlage für eine zukunftsorientierte städtebauliche Entwicklung. Zukünftig soll ein neuer Qmax-Sammler alle klärpflichtigen Wassermengen, den größten Teil des RN 13 Rüttenscheid und RN 14 Rellinghausen aufnehmen und den klärpflichtigen Mischwasserabfluss über den bereits vorhandenen SKU 1 St. Annental zur Kläranlage Essen-Süd ableiten. Dies soll durch den Bau des neuen Qmax-Sammlers und den Gewässerausbau in nahezu gleicher Trasse sowie die Erneuerung des Nebensammlers Sperberstraße/Stiftsmühlenbrink realisiert werden.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-12-01.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-10-01.
Auftragsbekanntmachung (2014-10-01) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Bauarbeiten für Dämme, Kanäle, Bewässerungskanäle und Aquädukte
Menge oder Umfang:
Die wesentlichen Massen und Umfänge setzen sich wie folgt zusammen (alle Angaben ca.): 52 000 m³ Aushub für Baugruben und Gräben Tiefe bis ca. 9,0 m, 14 350 m² Verbau für Baugräben, 476 m Stahlbetonrohre DN 3200, 591 m Stahlbetonrohre DN 3600, 6 Stück Ortbeton-Bauwerke, 2 Stück Tangentialschächte DN 3600, 2 Stück Brückenbauwerke, 3 000 m³ Aushub für Baugruben und Gräben Tiefe bis ca. 9,0 m, 2 500 m² Verbau für Baugruben und Gräben, 166 m DA 355 PE, 28 m GFK-Rohre DN 1000, 67 m GFK-Rohre DN 1400, 3 Stück Schachtbauwerke DN 1000, 1 Stück Schachtbauwerke DN 1500, 5 Stück Schachtbauwerke DN 2000, 1 Stück Schachtbauwerke DN 2500, 1 100 m³ Aushub für Baugruben und Gräben Tiefe bis ca. 6,5 m, 1 200 m² Verbau für Baugruben und Gräben, 58 m GFK-Rohre DN 500, 16 m GFK-Rohre DN 600, 1 Stück, Schachtbauwerke DN 1500, 2 Stück Schachtbauwerke DN 1200, 160 m Vortriebsrohre GFK DA 960, 1 100 m Gewässerausbau.
Die wesentlichen Massen und Umfänge setzen sich wie folgt zusammen (alle Angaben ca.): 52 000 m³ Aushub für Baugruben und Gräben Tiefe bis ca. 9,0 m, 14 350 m² Verbau für Baugräben, 476 m Stahlbetonrohre DN 3200, 591 m Stahlbetonrohre DN 3600, 6 Stück Ortbeton-Bauwerke, 2 Stück Tangentialschächte DN 3600, 2 Stück Brückenbauwerke, 3 000 m³ Aushub für Baugruben und Gräben Tiefe bis ca. 9,0 m, 2 500 m² Verbau für Baugruben und Gräben, 166 m DA 355 PE, 28 m GFK-Rohre DN 1000, 67 m GFK-Rohre DN 1400, 3 Stück Schachtbauwerke DN 1000, 1 Stück Schachtbauwerke DN 1500, 5 Stück Schachtbauwerke DN 2000, 1 Stück Schachtbauwerke DN 2500, 1 100 m³ Aushub für Baugruben und Gräben Tiefe bis ca. 6,5 m, 1 200 m² Verbau für Baugruben und Gräben, 58 m GFK-Rohre DN 500, 16 m GFK-Rohre DN 600, 1 Stück, Schachtbauwerke DN 1500, 2 Stück Schachtbauwerke DN 1200, 160 m Vortriebsrohre GFK DA 960, 1 100 m Gewässerausbau.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bauarbeiten für Dämme, Kanäle, Bewässerungskanäle und Aquädukte📦
Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadtwerke Essen AG
Postanschrift: Rüttenscheider Straße 27-37
Postleitzahl: 45128
Postort: Essen
Kontakt
E-Mail: stefan.mager@aulinger.eu📧
Telefon: +49 201959860📞
Fax: +49 2019598699 📠
1. Das vom Auftraggeber gewählte Verfahren ist ein Offenes Verfahren nach Maßgabe der EG VOB/A(vgl. § 3 Abs. 1 EG VOB/A). Die vergaberechtlichen Grundsätze der Transparenz des Verfahrens und der Gleichbehandlung aller Bieter werden im gesamten Verfahren streng beachtet.
2. Die für die Angebotserstellung erforderlichen Vergabeunterlagen sind bei der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle des Auftraggebers zu erhalten.
3. Die Angebote sind einzureichen bis zum 1.12.2014, 12:00 Uhr (Submission). Eine Verspätung führt zum Ausschluss.
4. Mit dem Angebot sind die Formblätter „Ausgaben zur Kalkulation über die Endsumme“ und „Aufgliederung wichtiger Einheitspreise“ sowie „Angaben zur Kalkulation mit vorbestimmten Zuschlägen“ ausgefüllt einzureichen. Der Auftraggeber behält sich vor, diese zum Zwecke der Angebotsprüfung zu sichten. Darüber hinaus behält sich der Auftraggeber vor, die komplette Auftragskalkulation/Urkalkulation vor Auftragserteilung (in verschlossenem Umschlag) zu verlangen. Diese muss mindestens getrennt die Einzelkosten der Teilleistungen, die Baustellengemeinkosten, die Allgemeinen Geschäftskosten, Wagnis und Gewinn ausweisen. Wenn es zum Zwecke der Angebotsprüfung erforderlich ist, wird der Auftraggeber die Auftragskalkulation schon früher verlangen.
1. Das vom Auftraggeber gewählte Verfahren ist ein Offenes Verfahren nach Maßgabe der EG VOB/A(vgl. § 3 Abs. 1 EG VOB/A). Die vergaberechtlichen Grundsätze der Transparenz des Verfahrens und der Gleichbehandlung aller Bieter werden im gesamten Verfahren streng beachtet.
2. Die für die Angebotserstellung erforderlichen Vergabeunterlagen sind bei der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle des Auftraggebers zu erhalten.
3. Die Angebote sind einzureichen bis zum 1.12.2014, 12:00 Uhr (Submission). Eine Verspätung führt zum Ausschluss.
4. Mit dem Angebot sind die Formblätter „Ausgaben zur Kalkulation über die Endsumme“ und „Aufgliederung wichtiger Einheitspreise“ sowie „Angaben zur Kalkulation mit vorbestimmten Zuschlägen“ ausgefüllt einzureichen. Der Auftraggeber behält sich vor, diese zum Zwecke der Angebotsprüfung zu sichten. Darüber hinaus behält sich der Auftraggeber vor, die komplette Auftragskalkulation/Urkalkulation vor Auftragserteilung (in verschlossenem Umschlag) zu verlangen. Diese muss mindestens getrennt die Einzelkosten der Teilleistungen, die Baustellengemeinkosten, die Allgemeinen Geschäftskosten, Wagnis und Gewinn ausweisen. Wenn es zum Zwecke der Angebotsprüfung erforderlich ist, wird der Auftraggeber die Auftragskalkulation schon früher verlangen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Tal des Rellinghauser Mühlenbaches stellt eine der Hauptvorflutachsen für die Siedlungsentwässerung der Stadt Essen dar. Derzeit fließt bei Regenwasser ein Teil des klärpflichtigen Abwassers offen durch das technisch ausgebaute Gerinne des Rellinghauser Mühlenbachs bis zur Verrohrung am Glockenberg. Hier verhindern die bergbaulichen Relikte der Halde Langenbrahm eine Öffnung des Gewässers. Die Entwässerung entspricht in diesem Bereich nicht den a. a. R. d. T., eine Sanierung ist dringend erforderlich und Grundlage für eine zukunftsorientierte städtebauliche Entwicklung.
Das Tal des Rellinghauser Mühlenbaches stellt eine der Hauptvorflutachsen für die Siedlungsentwässerung der Stadt Essen dar. Derzeit fließt bei Regenwasser ein Teil des klärpflichtigen Abwassers offen durch das technisch ausgebaute Gerinne des Rellinghauser Mühlenbachs bis zur Verrohrung am Glockenberg. Hier verhindern die bergbaulichen Relikte der Halde Langenbrahm eine Öffnung des Gewässers. Die Entwässerung entspricht in diesem Bereich nicht den a. a. R. d. T., eine Sanierung ist dringend erforderlich und Grundlage für eine zukunftsorientierte städtebauliche Entwicklung.
Zukünftig soll ein neuer Qmax-Sammler alle klärpflichtigen Wassermengen, den größten Teil des RN 13 Rüttenscheid und RN 14 Rellinghausen aufnehmen und den klärpflichtigen Mischwasserabfluss über den bereits vorhandenen SKU 1 St. Annental zur Kläranlage Essen-Süd ableiten.
Zukünftig soll ein neuer Qmax-Sammler alle klärpflichtigen Wassermengen, den größten Teil des RN 13 Rüttenscheid und RN 14 Rellinghausen aufnehmen und den klärpflichtigen Mischwasserabfluss über den bereits vorhandenen SKU 1 St. Annental zur Kläranlage Essen-Süd ableiten.
Dies soll durch den Bau des neuen Qmax-Sammlers und den Gewässerausbau in nahezu gleicher Trasse sowie die Erneuerung des Nebensammlers Sperberstraße/Stiftsmühlenbrink realisiert werden.
Es werden Varianten akzeptiert ✅
Dauer: 48 Monate Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Essen-Rellinghausen.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Alle Nachweise und Erklärungen sind mit dem Angebot vorzulegen; fehlende Nachweise und Erklärungen werden vom Auftraggeber innerhalb einer Frist von 6 Kalendertagen nachgefordert. Eine Vorlage der Nachweise in Kopie ist ausreichend. Der Auftraggeber behält sich vor, noch vor Zuschlagserteilung Nachweise der zuständigen Stellen zu verlangen, die bestätigen, dass die gemachten Erklärungen und Nachweise wahrheitsgemäß abgegeben/eingereicht worden sind.
Alle Nachweise und Erklärungen sind mit dem Angebot vorzulegen; fehlende Nachweise und Erklärungen werden vom Auftraggeber innerhalb einer Frist von 6 Kalendertagen nachgefordert. Eine Vorlage der Nachweise in Kopie ist ausreichend. Der Auftraggeber behält sich vor, noch vor Zuschlagserteilung Nachweise der zuständigen Stellen zu verlangen, die bestätigen, dass die gemachten Erklärungen und Nachweise wahrheitsgemäß abgegeben/eingereicht worden sind.
Die unter Ziffer III.2.1) geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bieter und bei Bietergemeinschaften jeweils von allen Mitgliedern vorzulegen. Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen. Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen.
Die unter Ziffer III.2.1) geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bieter und bei Bietergemeinschaften jeweils von allen Mitgliedern vorzulegen. Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen. Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen.
Folgende Eigenerklärungen und Nachweise sind erforderlich:
1. Eigenerklärung zu Insolvenzverfahren und Liquidation.
2. Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit nach § 6 Abs. 3 Nr. 2 lit. g und Abs. 4 VOB/A EG.
3. Eigenerklärung über die ordnungsgemäße Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung.
4. Eigenerklärung zur Mitgliedschaft in einer Berufsgenossenschaft.
Die Erklärungen der Ziffern 1 bis 4 können durch die Abgabe des den Vergabeunterlagen beigefügten Formulars II „Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit“ erbracht werden.
Ergänzend sind folgende weitere Nachweise vorzulegen:
5. Aktueller Ausdruck aus dem Handels- oder Berufsregister oder einem gleichwertigen Verzeichnis.
6. Aktueller Nachweis der Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die unter Ziffer III.2.2) geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bieter bzw. einer Bietergemeinschaft als solcher oder getrennt von jedem Mitglied vorzulegen. Ausländische Bieter haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen. Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen. Eine Vorlage der Nachweise in Kopie ist ausreichend. Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, von dem Bieter der nach Abschluss der Verhandlungen den Zuschlag erhalten soll, Nachweise zu verlangen, die belegen, dass die eingereichten Eigenerklärungen und Kopien von Nachweisen wahrheitsgemäß erfolgt sind.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Die unter Ziffer III.2.2) geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bieter bzw. einer Bietergemeinschaft als solcher oder getrennt von jedem Mitglied vorzulegen. Ausländische Bieter haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen. Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen. Eine Vorlage der Nachweise in Kopie ist ausreichend. Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, von dem Bieter der nach Abschluss der Verhandlungen den Zuschlag erhalten soll, Nachweise zu verlangen, die belegen, dass die eingereichten Eigenerklärungen und Kopien von Nachweisen wahrheitsgemäß erfolgt sind.
Geforderte Erklärungen/Nachweise sind:
1. Aktuelle Auskunft von Creditreform oder einer anderen Auskunftei.
2. Eigenerklärung zum Unternehmen, unter Berücksichtigung folgender Punkte:
a) Namen, Hauptsitz und Gründungsjahr des Bieters.
b) Angaben zu Anschrift und Größe des Betriebsgeländes/Bauhofs.
c) Geschäftsfelder.
d) Qualifikationsnachweise für Arbeiten im kontaminierten Bereich sowie unter Druckluft.
e) Mitgliedschaft im Fachverband.
f) Umgang mit Bodenaushubmaterialien.
g) Benennung eines fachlich qualifizierten Entsorgungsverantwortlichen.
h) Zertifizierung nach DIN ISO 9001 Qualitätsmanagement oder ausgestattet mit gleichwertigem Zertifikat.
i) Erreichbarkeit im Notfall.
j) Regelarbeitszeit im Unternehmen.
k) Darstellung der Mitarbeiterstruktur einschließlich Nennung der Gesamtzahl aller Mitarbeiter sowie der Mitarbeiterzahl einzelner Berufsgruppen.
Für die Darstellung des Unternehmens ist das Formular III Eigenerklärung zum Unternehmen zu verwenden und es sind soweit erforderlich die darin genannten Erklärungen in separaten Nachweisen selbst zu erstellen.
2. Eigenerklärung über das Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von jeweils 10 000 000 EUR für Sach- und Personenschäden sowie 5 000 000 EUR für Vermögensschäden oder eine entsprechende Absichtserklärung, das ein Abschluss im Falle der Zuschlagserteilung erfolgen wird. Hierfür ist das Formular IV „Eigenerklärung Betriebshaftpflichtversicherung“ zu verwenden, das den Vergabeunterlagen beigefügt ist.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
2. Eigenerklärung über das Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von jeweils 10 000 000 EUR für Sach- und Personenschäden sowie 5 000 000 EUR für Vermögensschäden oder eine entsprechende Absichtserklärung, das ein Abschluss im Falle der Zuschlagserteilung erfolgen wird. Hierfür ist das Formular IV „Eigenerklärung Betriebshaftpflichtversicherung“ zu verwenden, das den Vergabeunterlagen beigefügt ist.
3. Erklärung zum Umsatz des Unternehmens in EURO bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (Geschäftsjahre 2011, 2012, 2013), soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen. Sofern das Geschäftsjahr 2013 noch nicht abgeschlossen wurde, geben Sie den Umsatz bitte bezogen auf die Geschäftsjahre 2010, 2011 und 2012 an. Hierfür ist das Formular V „Erklärung zu den Umsätzen“ zu verwenden und vollständig auszufüllen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
3. Erklärung zum Umsatz des Unternehmens in EURO bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (Geschäftsjahre 2011, 2012, 2013), soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen. Sofern das Geschäftsjahr 2013 noch nicht abgeschlossen wurde, geben Sie den Umsatz bitte bezogen auf die Geschäftsjahre 2010, 2011 und 2012 an. Hierfür ist das Formular V „Erklärung zu den Umsätzen“ zu verwenden und vollständig auszufüllen.
Mindeststandards:
Zu Ziffer 3 gilt: Der Bieter wird nur dann als geeignet angesehen, wenn er einen vergleichbaren Umsatz von 22 000 000 EUR in Summe in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (Geschäftsjahre 2011, 2012, 2013) erreicht hat.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die unter III.2.3) geforderten Erklärungen/Nachweise sind vom Bieter bzw. einer Bietergemeinschaft als solcher oder getrennt von jedem Mitglied beizubringen. Ausländische Bieter haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen. Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen. Eine Vorlage der Nachweise in Kopie ist ausreichend. Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, von dem Bieter der nach Abschluss der Verhandlungen den Zuschlag erhalten soll, Nachweise zu verlangen, die belegen, dass die eingereichten Eigenerklärungen und Kopien von Nachweisen wahrheitsgemäß erfolgt sind.
Die unter III.2.3) geforderten Erklärungen/Nachweise sind vom Bieter bzw. einer Bietergemeinschaft als solcher oder getrennt von jedem Mitglied beizubringen. Ausländische Bieter haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen. Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen. Eine Vorlage der Nachweise in Kopie ist ausreichend. Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, von dem Bieter der nach Abschluss der Verhandlungen den Zuschlag erhalten soll, Nachweise zu verlangen, die belegen, dass die eingereichten Eigenerklärungen und Kopien von Nachweisen wahrheitsgemäß erfolgt sind.
Geforderte Nachweise sind:.
1. Nennung von mindestens zwei Referenzen innerhalb der letzten 10 Jahre mit vergleichbarer Größenordnung und Aufgabenstellung inklusive einer aussagefähigen Kurzbeschreibung des Auftragsinhalts. Es werden nur Referenzen gewertet, die schlussabgenommen sind.
1. Nennung von mindestens zwei Referenzen innerhalb der letzten 10 Jahre mit vergleichbarer Größenordnung und Aufgabenstellung inklusive einer aussagefähigen Kurzbeschreibung des Auftragsinhalts. Es werden nur Referenzen gewertet, die schlussabgenommen sind.
Hierfür ist das Formular VI „Eigenerklärung zu Referenzen“ zu verwenden, das den Vergabeunterlagen beigefügt ist.
2. Erklärung zur vorhandenen technischen Ausstattung des Bieter / der Bietergemeinschaft. Hierfür ist das Formular VII „Eigenerklärung zur vorhandenen technischen Ausstattung“ zu verwenden, das den Vergabeunterlagen beigefügt ist.
3. Erklärung zu den vom Bieter/von der Bietergemeinschaft erfüllten fachtechnischen Voraussetzungen. Hierfür ist das Formular VIII „Eigenerklärung zu fachtechnischen Anforderungen“ zu verwenden, das den Vergabeunterlagen beigefügt ist.
4. Soweit ein Bieter für Leistungen Subunternehmer einsetzen will, auf die der Betrieb des Bieters eingerichtet ist, hat er diese Leistungen unter Angabe der jeweiligen Teilleistungen in dem Formular IX zu benennen.
5. Beruft sich ein Bieter darüber hinaus für den Nachweis seiner technischen Leistungsfähigkeit auch auf Referenzen von Subunternehmern für Leistungen, auf die der Betrieb des Bieters nicht eingerichtet ist, sind diese unter Angabe der jeweiligen Teilleistungen und der Namen der Nachunternehmer in dem Formular X zu benennen. Zusätzlich ist für diese Subunternehmer gesondert das Formular II „Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit“ und das Formular VII „Eigenerklärung zu Referenzen“ bezogen auf ihre Teilleistung auszufüllen.
5. Beruft sich ein Bieter darüber hinaus für den Nachweis seiner technischen Leistungsfähigkeit auch auf Referenzen von Subunternehmern für Leistungen, auf die der Betrieb des Bieters nicht eingerichtet ist, sind diese unter Angabe der jeweiligen Teilleistungen und der Namen der Nachunternehmer in dem Formular X zu benennen. Zusätzlich ist für diese Subunternehmer gesondert das Formular II „Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit“ und das Formular VII „Eigenerklärung zu Referenzen“ bezogen auf ihre Teilleistung auszufüllen.
Mindeststandards:
Zu Ziffer 3 gilt:
Die Anforderungen der vom Deutschen Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e. V. herausgegebenen Gütesicherung Kanalbau RAL-GZ 9611) – Beurteilungsgruppe AK1 und VMD sind zu erfüllen und mit Angebotsabgabe nachzuweisen. Der Nachweis gilt als erbracht, wenn der Bieter die Erfüllung der Anforderungen und die Gütesicherung des Unternehmens nach Gütesicherung Kanalbau RAL-GZ 961 mit dem Besitz des entsprechenden RAL-Gütezeichens Kanalbau für die geforderte(n) Beurteilungsgruppe(n) nachweist. Der Nachweis gilt insbesondere als gleichwertig erbracht, wenn der Bieter die Erfüllung der Anforderungen durch einen Prüfbericht entsprechend Güte- und Prüfbestimmungen Abschnitt 4.1 für die geforderte(n) Beurteilungsgruppe( n) nachweist und eine Verpflichtung vorlegt, dass der Bieter im Auftragsfall für die Dauer der Werkleistung einen Vertrag zur Gütesicherung Kanalbau RALGZ 961 entsprechend Abschnitt 4.3 abschließt und die zugehörige „Eigenüberwachung“ entsprechend Abschnitt 4.2 durchführt.
Die Anforderungen der vom Deutschen Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e. V. herausgegebenen Gütesicherung Kanalbau RAL-GZ 9611) – Beurteilungsgruppe AK1 und VMD sind zu erfüllen und mit Angebotsabgabe nachzuweisen. Der Nachweis gilt als erbracht, wenn der Bieter die Erfüllung der Anforderungen und die Gütesicherung des Unternehmens nach Gütesicherung Kanalbau RAL-GZ 961 mit dem Besitz des entsprechenden RAL-Gütezeichens Kanalbau für die geforderte(n) Beurteilungsgruppe(n) nachweist. Der Nachweis gilt insbesondere als gleichwertig erbracht, wenn der Bieter die Erfüllung der Anforderungen durch einen Prüfbericht entsprechend Güte- und Prüfbestimmungen Abschnitt 4.1 für die geforderte(n) Beurteilungsgruppe( n) nachweist und eine Verpflichtung vorlegt, dass der Bieter im Auftragsfall für die Dauer der Werkleistung einen Vertrag zur Gütesicherung Kanalbau RALGZ 961 entsprechend Abschnitt 4.3 abschließt und die zugehörige „Eigenüberwachung“ entsprechend Abschnitt 4.2 durchführt.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Von der Nettoauftragssumme werden 5 % als Vertragserfüllungssicherheit einbehalten, die gegen eine unbefristete Bankbürgschaft ausgelöst werden kann. Die Bürgschaft ist nach den Vorgaben des Formulars Vertragserfüllungsbürgschaft auszuführen, das den Vergabeunterlagen beigefügt ist.
Von der Nettoauftragssumme werden 5 % als Vertragserfüllungssicherheit einbehalten, die gegen eine unbefristete Bankbürgschaft ausgelöst werden kann. Die Bürgschaft ist nach den Vorgaben des Formulars Vertragserfüllungsbürgschaft auszuführen, das den Vergabeunterlagen beigefügt ist.
Für Mängelansprüche ist eine Sicherheit in Höhe von 5,0 % der Nettoabrechnungssumme zu leisten. Die Sicherheit ist in Form einer Bürgschaft nach den Vorgaben des Formulars Bürgschaftserklärung für Mängelansprüche auszuführen, das den Vergabeunterlagen beigefügt ist.
Für Mängelansprüche ist eine Sicherheit in Höhe von 5,0 % der Nettoabrechnungssumme zu leisten. Die Sicherheit ist in Form einer Bürgschaft nach den Vorgaben des Formulars Bürgschaftserklärung für Mängelansprüche auszuführen, das den Vergabeunterlagen beigefügt ist.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Zahlung auf Abschlagsrechnungen und Schlussrechnung.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend unter Benennung eines vertretungsberechtigten Mitglieds. Hierfür ist das Formular I „Erklärung der Bieter-/Arbeitsgemeinschaft“ zu verwenden, das bei der unter Anhang A benannten Kontaktstelle erhältlich ist.
Die Beteiligung eines Unternehmens in verschiedenen Bietergemeinschaften ist unzulässig. Die Beteiligung eines Unternehmens sowohl als Bieter oder als Mitglied einer Bietergemeinschaft wie auch als Nachunternehmer eines anderen Bieters oder einer anderen Bietergemeinschaft ist ebenfalls unzulässig, wenn der Bieter/die Bietergemeinschaft nicht spätestens mit seinem/ihrem Angebot nachweisen kann, dass er/sie keine Kenntnis von dem Angebotspreis und der Angebotskalkulation des jeweils anderen Bieters bzw. der anderen Bietergemeinschaft erhält.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Die Beteiligung eines Unternehmens in verschiedenen Bietergemeinschaften ist unzulässig. Die Beteiligung eines Unternehmens sowohl als Bieter oder als Mitglied einer Bietergemeinschaft wie auch als Nachunternehmer eines anderen Bieters oder einer anderen Bietergemeinschaft ist ebenfalls unzulässig, wenn der Bieter/die Bietergemeinschaft nicht spätestens mit seinem/ihrem Angebot nachweisen kann, dass er/sie keine Kenntnis von dem Angebotspreis und der Angebotskalkulation des jeweils anderen Bieters bzw. der anderen Bietergemeinschaft erhält.
Sonstige besondere Bedingungen:
1. Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentlohnung für Dienst- und Bauleistungen unter Berücksichtigung der Vorgaben TVgG-NRW). Hierfür ist das Formular Erklär TVgG NRW zu verwenden, das den Vergabeunterlagen beigefügt ist.
2. Verpflichtungserklärung zur Einhaltung der ILO-Kernarbeitsnormen unter Berücksichtigung der Vorgaben des TVgG-NRW. Hierfür ist das Formular Erklär TVgG NRW zu verwenden.
3. Verpflichtungserklärung zur Frauenförderung und zur Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie unter Berücksichtigung der Vorgaben des TVgG-NRW. Hierfür ist das Formular Erklär TVgG NRW zu verwenden.
4. Besonderen Vertragsbedingungen des Landes Nordrhein-Westfalen zur Erfüllung der Verpflichtungen zur Tariftreue und Mindestentlohnung nach dem TVgG-NRW (BVB Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen/VOB) für die Vergabe von Bauleistungen.
5. Besondere vertragliche Nebenbedingung zur Beachtung der in den ILO-Kernarbeitsnormen festgelegten Mindeststandards durch Nachunternehmerinnen bzw. Nachunternehmer unter Berücksichtigung der Vorgaben des TVgG-NRW.
6. Sofern der Einsatz von Nachunternehmern beabsichtigt ist und diese auch bereits benannt werden können, ist das Formular Erklär TVgG auch von diesen insoweit auszufüllen, wie es sich auf die Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentlohnung bezieht und unterschrieben mit dem Angebot einzureichen.
6. Sofern der Einsatz von Nachunternehmern beabsichtigt ist und diese auch bereits benannt werden können, ist das Formular Erklär TVgG auch von diesen insoweit auszufüllen, wie es sich auf die Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentlohnung bezieht und unterschrieben mit dem Angebot einzureichen.
Verfahren
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2015-04-30 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2014-12-01 📅
Öffnungsort: Aulinger Rechtsanwälte, Frankenstraße 348, 45133 Essen.
Ort des Eröffnungstermins: Aulinger Rechtsanwälte, Frankenstraße 348, 45133 Essen.
Angaben über befugte Personen und Öffnungsverfahren: Bieter und ihre Bevollmächtigten.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Name des öffentlichen Auftraggebers: Entwässerung Essen GmbH
Postanschrift: Rüttenscheider Str. 27-37
Kontakt
Kontaktperson: Aulinger Rechtsanwälte
Dr. Stefan Mager
Name: Aulinger Rechtsanwälte
Postanschrift: Frankenstraße 348
Postleitzahl: 45133
Kontaktperson: Rechtsanwalt Dr. Stefan Mager
URL für weitere Informationen: www.aulinger.eu🌏
URL der Dokumente: www.aulinger.eu🌏
Kontaktperson: Herrn Dr. Stefan Mager
URL der Teilnahme: www.aulinger.eu🌏
Referenz Zusätzliche Informationen
1. Das vom Auftraggeber gewählte Verfahren ist ein Offenes Verfahren nach Maßgabe der EG VOB/A(vgl. § 3 Abs. 1 EG VOB/A). Die vergaberechtlichen Grundsätze der Transparenz des Verfahrens und der Gleichbehandlung aller Bieter werden im gesamten Verfahren streng beachtet.
1. Das vom Auftraggeber gewählte Verfahren ist ein Offenes Verfahren nach Maßgabe der EG VOB/A(vgl. § 3 Abs. 1 EG VOB/A). Die vergaberechtlichen Grundsätze der Transparenz des Verfahrens und der Gleichbehandlung aller Bieter werden im gesamten Verfahren streng beachtet.
2. Die für die Angebotserstellung erforderlichen Vergabeunterlagen sind bei der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle des Auftraggebers zu erhalten.
3. Die Angebote sind einzureichen bis zum 1.12.2014, 12:00 Uhr (Submission). Eine Verspätung führt zum Ausschluss.
4. Mit dem Angebot sind die Formblätter „Ausgaben zur Kalkulation über die Endsumme“ und „Aufgliederung wichtiger Einheitspreise“ sowie „Angaben zur Kalkulation mit vorbestimmten Zuschlägen“ ausgefüllt einzureichen. Der Auftraggeber behält sich vor, diese zum Zwecke der Angebotsprüfung zu sichten. Darüber hinaus behält sich der Auftraggeber vor, die komplette Auftragskalkulation/Urkalkulation vor Auftragserteilung (in verschlossenem Umschlag) zu verlangen. Diese muss mindestens getrennt die Einzelkosten der Teilleistungen, die Baustellengemeinkosten, die Allgemeinen Geschäftskosten, Wagnis und Gewinn ausweisen. Wenn es zum Zwecke der Angebotsprüfung erforderlich ist, wird der Auftraggeber die Auftragskalkulation schon früher verlangen.
4. Mit dem Angebot sind die Formblätter „Ausgaben zur Kalkulation über die Endsumme“ und „Aufgliederung wichtiger Einheitspreise“ sowie „Angaben zur Kalkulation mit vorbestimmten Zuschlägen“ ausgefüllt einzureichen. Der Auftraggeber behält sich vor, diese zum Zwecke der Angebotsprüfung zu sichten. Darüber hinaus behält sich der Auftraggeber vor, die komplette Auftragskalkulation/Urkalkulation vor Auftragserteilung (in verschlossenem Umschlag) zu verlangen. Diese muss mindestens getrennt die Einzelkosten der Teilleistungen, die Baustellengemeinkosten, die Allgemeinen Geschäftskosten, Wagnis und Gewinn ausweisen. Wenn es zum Zwecke der Angebotsprüfung erforderlich ist, wird der Auftraggeber die Auftragskalkulation schon früher verlangen.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Düsseldorf
Postanschrift: Am Bonneshof 35
Postort: Düsseldorf
Postleitzahl: 40474
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 2114753637📞
Fax: +49 2114753989 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß § 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB muss ein Nachprüfungsantrag spätestens 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, eingelegt werden. Nach Ablauf dieser Frist ist der Antrag unzulässig.