Rahmenvereinbarung über elektrische Triebzüge und dazugehörige Dienstleistungen

SWEG Südwestdeutsche Verkehrs-Aktiengesellschaft

Die SWEG Südwestdeutsche Verkehrs-Aktiengesellschaft (SWEG) ist eine 100 %-ige Tochtergesellschaft des Landes Baden-Württemberg. Sie erbringt Verkehrsleistungen im SPNV und ÖSPV im Raum Baden-Württemberg. Sie beabsichtigt die Durchführung weiterer SPNV-Leistungen auf Netzen, die das zuständige Ministerium für Verkehr und Infrastruktur des Landes Baden-Württemberg gegenwärtig bzw. künftig ausschreibt (vgl. Vergabekalender über SPNV-Wettbewerbsprojekte in Baden-Württemberg, Homepage des Ministeriums, Mobilität&Verkehr/Schiene/Planung und Finanzierung).
Die Rahmenvereinbarung soll im Hinblick auf die erforderlichen Fahrzeuge und dazugehörigen Leistungen der Wartung und Instandhaltung sowie ggf. weiteren Dienstleistungen die Voraussetzungen dafür schaffen, dass die SWEG in den SPNV-Vergabeverfahren des Landes Baden-Württemberg, an denen sie sich beteiligt, ein Angebot abgeben kann. Das Land hat Eckpunkte seiner Anforderungen an die für die Verkehre vorgesehenen Fahrzeuge in einem Muster-Fahrzeuglastenheft veröffentlicht, auf das verwiesen wird (Homepage des Ministeriums für Verkehr & Infrastruktur, siehe oben). Die SWEG macht darauf aufmerksam, dass die Anforderungen im Muster-Lastenheft abhängig von dem jeweiligen Wettbewerbsprojekt konkretisiert bzw. modifiziert werden können.
Der Auftrag umfasst sämtliche Entwicklungs-, Herstellungs-, Produktions- und Lieferprozesse, einschließlich der Zulassung der Fahrzeuge beim Eisenbahnbundesamt (EBA), die für die Verfügbarkeit der SWEG über die benötigten Fahrzeuge zu den genannten Zwecken erforderlich sind, sowie Leistungen der Wartung und Instandhaltung. Genauere Angaben zum Auftragsgegenstand wird die SWEG in den Vergabeunterlagen machen.
Die SWEG beabsichtigt den Abschluss der Rahmenvereinbarung über die Beschaffung der elektrischen Triebzüge und dazugehöriger Leistungen der Wartung und Instandhaltung sowie ggf. weiterer Dienstleistungen unabhängig von der Beauftragung durch das Land in einem konkreten Wettbewerbsprojekt. Sie wird Triebfahrzeuge und dazugehörige Leistungen allerdings nur für den Fall abrufen, dass es zur Beauftragung durch das Land in dem konkreten Wettbewerbsprojekt kommt. Das bedeutet, dass Einzelaufträge unter dem Vorbehalt stehen, dass die SWEG in den Vergabeverfahren des Landes Baden-Württemberg als Einzelbieterin mit den SPNV-Leistungen beauftragt wird.
Die SWEG entscheidet ausschließlich selbst, ob und an welchen SPNV-Wettbewerbsprojekten des Landes Baden-Württemberg sie teilnimmt. Ein Anspruch des Auftragnehmers auf Teilnahme der SWEG besteht nicht. Zudem behält sich die SWEG vor, ihre Teilnahme an einem Vergabeverfahren jederzeit zu beenden und damit auch von einem ggf. zunächst angekündigten Einzelabruf von Fahrzeugen ohne Angabe von Gründen Abstand nehmen zu können.
Kurze Beschreibung der wichtigsten Merkmale der Fahrzeuge:
Benötigt werden elektrische Triebzüge. Ein Triebzug ist nach der Definition im Muster-Fahrzeuglastenheft des Landes Baden-Württemberg eine mit eigenem Antrieb versehene, im Regelbetrieb nicht trennbare Einheit aus einem oder mehreren Fahrzeugen. Die komfortablen, leistungsfähigen, elektrischen Triebzüge für den Einsatz im Nahverkehr sind auf dem neuesten Stand der Technik, lärmarm, werden in Leichtbauweise hergestellt und verfügen über einen hohen Standardisierungsgrad. Das Antriebsystem soll eine höchstmögliche Energieeffizienz gewährleisten.
Die Zweirichtungsfahrzeuge sind für Einmannbetrieb und Vielfachsteuerung ausgelegt und mit automatischen Mittelpufferkupplungen ausgerüstet. Der Führerstand ist ergonomisch gestaltet.
Die Einstiegverhältnisse müssen optimiert sein, d. h. möglichst stufenfrei und ohne Spalt zum Bahnsteig.
Helle, freundliche Innenräume, die grosszügig und übersichtlich wirken, sind niederflurig, barrierefrei, klimatisiert, umfassend behindertengerecht und mit einem modernen Fahrgastinformationssystem ausgerüstet.
Die Mehrzweckräume müssen für Rollstühle, Kinderwagen und Fahrradmitnahme benutzbar sein und an saisonale Anforderungen angepasst werden können.
Die Ausrüstungen sind unterhaltsfreundlich und für die Instandhaltung und Reparatur einfach zugänglich. Die nachweisbare Einhaltung aller gültigen TSI, aller anwendbaren nationalen und internationalen Normen sowie eine Zulassung in Deutschland durch das Eisenbahnbundesamt (EBA) werden vorausgesetzt.
Kurze Beschreibung der wichtigsten Merkmale der Instandhaltung:
Zusammen mit seinem Angebot für die Fahrzeuge gibt der Bieter ein zusätzliches Angebot für die Instandhaltung der Fahrzeuge über einen in den Vergabeunterlagen näher bestimmten Zeitraum ab. Die Instandhaltung soll einen möglichst reibungsfreien Betrieb der Fahrzeuge gewährleisten.
Vom Auftraggeber geforderte Zuverlässigkeits-, Verfügbarkeits- und Kostenziele müssen für eine vorgegebene Lebensdauer verbindlich eingehalten werden.
Der Auftraggeber wird innerhalb eines vorgegebenen Zeitraums wesentliche Teile der Instandhaltungsarbeiten an den Fahrzeugen vom Anbieter übernehmen. Hierzu werden in den Vergabeunterlagen verschiedene Szenarien bzw. Optionen definiert. Diese sind vom Bieter in seinem Angebot zu berücksichtigen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-12-08. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-11-05.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-11-05 Auftragsbekanntmachung
2014-11-13 Ergänzende Angaben
2015-10-21 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2014-11-05)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Schienenfahrzeuge
Menge oder Umfang:
Abschluss einer Rahmenvereinbarung über 90 elektrische Triebzüge mit einer Option von weiteren 40 Triebzügen und dazugehörige Leistungen der Wartung und Instandhaltung.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Schienenfahrzeuge 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: SWEG Südwestdeutsche Verkehrs-Aktiengesellschaft
Postanschrift: Rheinstraße 8
Postleitzahl: 77933
Postort: Lahr
Kontakt
Internetadresse: http://www.sweg.de 🌏
E-Mail: georg.gaessler@sweg.de 📧
Telefon: +49 7821270254 📞
Fax: +49 7821270225 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-11-05 📅
Einreichungsfrist: 2014-12-08 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-11-07 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 215-381497
ABl. S-Ausgabe: 215
Zusätzliche Informationen
1. Für die Ausarbeitung der Teilnahmeanträge und ggf. der Angebote werden Kosten nicht erstattet. 2. Die Bewerber werden gebeten, im eigenen Interesse dem Auftraggeber frühzeitig ihre Kontaktdaten mitzuteilen, damit der Auftraggeber ihnen ggf. Bewerberinformationen zu von einzelnen Bewerbern gestellten Fragen rechtzeitig zukommen lassen kann. 3. Fragen zum Vergabeverfahren können an die in Ziffer I.1) genannte Kontaktstelle nur per E-Mail oder per Post gestellt werden; etwaige telefonische erteilte Hinweise des Auftraggebers sind nicht verbindlich. 4. Für die Erstellung der Teilnahmeanträge sind vom Auftraggeber keine gesonderten Ausschreibungs- oder ergänzende Unterlagen vorgesehen, insbesondere keine Formblätter. 5. Die Teilnahmeanträge sind an die in Ziffer I.1) benannte Stelle in einem verschlossenen Umschlag zu übermitteln. Auf dem Umschlag ist der Vermerk „Teilnahmeantrag Fahrzeugausschreibung – bitte nicht öffnen!“ anzubringen. Bewerbungen per E-Mail oder Telefax sind nicht zulässig. Maßgeblich für die Wahrung der Frist ist der Eingang des Teilnahmeantrags bei der benannten Stelle. 6. Der Auftraggeber behält sich unter Beachtung der Grundsätze des Wettbewerbs, der Chancengleichheit und der Verhältnismäßigkeit vor, in den Teilnahmeanträgen fehlende geforderte Erklärungen und Nachweise in angemessener Frist nachzufordern. Ein Anspruch der Bewerber auf die Nachforderung besteht nicht. 7. Die Auftragsvergabe betrifft eine Rahmenvereinbarung (vgl. Ziffer II.1.3)). Mit der Rahmenvereinbarung entstehen noch keine Leistungs- oder Vergütungspflichten. Der Abruf von Fahrzeugen und weiterer in den Vergabeunterlagen aufgeführter Leistungen erfolgt in Einzelaufträgen. Ein Anspruch des Auftragnehmers auf Beauftragung besteht weder im Hinblick auf die Dauer noch den Umfang der Rahmenvereinbarung. 8. Die Projektsprache ist Deutsch. Im Teilnahmewettbewerb und im weiteren Vergabeverfahren hat der Bewerber bzw. Bieter sämtliche Angaben und Erklärungen in dieser Sprache abzugeben, soweit eine Abweichung vom Auftraggeber nicht ausdrücklich gestattet ist.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die SWEG Südwestdeutsche Verkehrs-Aktiengesellschaft (SWEG) ist eine 100 %-ige Tochtergesellschaft des Landes Baden-Württemberg. Sie erbringt Verkehrsleistungen im SPNV und ÖSPV im Raum Baden-Württemberg. Sie beabsichtigt die Durchführung weiterer SPNV-Leistungen auf Netzen, die das zuständige Ministerium für Verkehr und Infrastruktur des Landes Baden-Württemberg gegenwärtig bzw. künftig ausschreibt (vgl. Vergabekalender über SPNV-Wettbewerbsprojekte in Baden-Württemberg, Homepage des Ministeriums, Mobilität&Verkehr/Schiene/Planung und Finanzierung).
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Die Rahmenvereinbarung soll im Hinblick auf die erforderlichen Fahrzeuge und dazugehörigen Leistungen der Wartung und Instandhaltung sowie ggf. weiteren Dienstleistungen die Voraussetzungen dafür schaffen, dass die SWEG in den SPNV-Vergabeverfahren des Landes Baden-Württemberg, an denen sie sich beteiligt, ein Angebot abgeben kann. Das Land hat Eckpunkte seiner Anforderungen an die für die Verkehre vorgesehenen Fahrzeuge in einem Muster-Fahrzeuglastenheft veröffentlicht, auf das verwiesen wird (Homepage des Ministeriums für Verkehr & Infrastruktur, siehe oben). Die SWEG macht darauf aufmerksam, dass die Anforderungen im Muster-Lastenheft abhängig von dem jeweiligen Wettbewerbsprojekt konkretisiert bzw. modifiziert werden können.
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Der Auftrag umfasst sämtliche Entwicklungs-, Herstellungs-, Produktions- und Lieferprozesse, einschließlich der Zulassung der Fahrzeuge beim Eisenbahnbundesamt (EBA), die für die Verfügbarkeit der SWEG über die benötigten Fahrzeuge zu den genannten Zwecken erforderlich sind, sowie Leistungen der Wartung und Instandhaltung. Genauere Angaben zum Auftragsgegenstand wird die SWEG in den Vergabeunterlagen machen.
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Die SWEG beabsichtigt den Abschluss der Rahmenvereinbarung über die Beschaffung der elektrischen Triebzüge und dazugehöriger Leistungen der Wartung und Instandhaltung sowie ggf. weiterer Dienstleistungen unabhängig von der Beauftragung durch das Land in einem konkreten Wettbewerbsprojekt. Sie wird Triebfahrzeuge und dazugehörige Leistungen allerdings nur für den Fall abrufen, dass es zur Beauftragung durch das Land in dem konkreten Wettbewerbsprojekt kommt. Das bedeutet, dass Einzelaufträge unter dem Vorbehalt stehen, dass die SWEG in den Vergabeverfahren des Landes Baden-Württemberg als Einzelbieterin mit den SPNV-Leistungen beauftragt wird.
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Die SWEG entscheidet ausschließlich selbst, ob und an welchen SPNV-Wettbewerbsprojekten des Landes Baden-Württemberg sie teilnimmt. Ein Anspruch des Auftragnehmers auf Teilnahme der SWEG besteht nicht. Zudem behält sich die SWEG vor, ihre Teilnahme an einem Vergabeverfahren jederzeit zu beenden und damit auch von einem ggf. zunächst angekündigten Einzelabruf von Fahrzeugen ohne Angabe von Gründen Abstand nehmen zu können.
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Kurze Beschreibung der wichtigsten Merkmale der Fahrzeuge:
Benötigt werden elektrische Triebzüge. Ein Triebzug ist nach der Definition im Muster-Fahrzeuglastenheft des Landes Baden-Württemberg eine mit eigenem Antrieb versehene, im Regelbetrieb nicht trennbare Einheit aus einem oder mehreren Fahrzeugen. Die komfortablen, leistungsfähigen, elektrischen Triebzüge für den Einsatz im Nahverkehr sind auf dem neuesten Stand der Technik, lärmarm, werden in Leichtbauweise hergestellt und verfügen über einen hohen Standardisierungsgrad. Das Antriebsystem soll eine höchstmögliche Energieeffizienz gewährleisten.
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Die Zweirichtungsfahrzeuge sind für Einmannbetrieb und Vielfachsteuerung ausgelegt und mit automatischen Mittelpufferkupplungen ausgerüstet. Der Führerstand ist ergonomisch gestaltet.
Die Einstiegverhältnisse müssen optimiert sein, d. h. möglichst stufenfrei und ohne Spalt zum Bahnsteig.
Helle, freundliche Innenräume, die grosszügig und übersichtlich wirken, sind niederflurig, barrierefrei, klimatisiert, umfassend behindertengerecht und mit einem modernen Fahrgastinformationssystem ausgerüstet.
Die Mehrzweckräume müssen für Rollstühle, Kinderwagen und Fahrradmitnahme benutzbar sein und an saisonale Anforderungen angepasst werden können.
Die Ausrüstungen sind unterhaltsfreundlich und für die Instandhaltung und Reparatur einfach zugänglich. Die nachweisbare Einhaltung aller gültigen TSI, aller anwendbaren nationalen und internationalen Normen sowie eine Zulassung in Deutschland durch das Eisenbahnbundesamt (EBA) werden vorausgesetzt.
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Kurze Beschreibung der wichtigsten Merkmale der Instandhaltung:
Zusammen mit seinem Angebot für die Fahrzeuge gibt der Bieter ein zusätzliches Angebot für die Instandhaltung der Fahrzeuge über einen in den Vergabeunterlagen näher bestimmten Zeitraum ab. Die Instandhaltung soll einen möglichst reibungsfreien Betrieb der Fahrzeuge gewährleisten.
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Vom Auftraggeber geforderte Zuverlässigkeits-, Verfügbarkeits- und Kostenziele müssen für eine vorgegebene Lebensdauer verbindlich eingehalten werden.
Der Auftraggeber wird innerhalb eines vorgegebenen Zeitraums wesentliche Teile der Instandhaltungsarbeiten an den Fahrzeugen vom Anbieter übernehmen. Hierzu werden in den Vergabeunterlagen verschiedene Szenarien bzw. Optionen definiert. Diese sind vom Bieter in seinem Angebot zu berücksichtigen.
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Beschreibung der Optionen:
40 elektrische Triebzüge und dazugehörige Leistungen der Wartung und Instandhaltung.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Allgemeine Anforderung, die für Angaben und Nachweisen nach III.2.1), III.2.2) und III.2.3) gelten: Bewerbergemeinschaften haben in einer Erklärung zum Teilnahmeantrag sämtliche Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zu benennen und eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für das Vergabeverfahren, den Abschluss und die Durchführung des Vertrags zu bezeichnen. Die Erklärung muss angeben, dass alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft als Gesamtschuldner haften. Sie muss von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnet sein, eine Vertretung ist nicht ausreichend. Bei Bewerbergemeinschaften sind die unter III.2.1) und III.2.2) geforderten Angaben und Nachweise von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Die unter III.2.3) geforderten Angaben und Nachweise sind mindestens von der Bewerbergemeinschaft insgesamt vorzulegen.
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Erklärungen, Nachweise und Bescheinigungen sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen, und zwar jeweils im Original, wenn die Vorlage einer Kopie nicht ausdrücklich zugelassen ist.
Auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers haben die Bewerber und Bewerbergemeinschaften vom Auftraggeber geforderte Bescheinigungen und Nachweise für ihre Angaben und Eigenerklärungen vorzulegen.
Geforderte Nachweise zur Zuverlässigkeit des Bewerbers:
1. Selbstdarstellung des Bewerbers anhand aussagekräftiger Historie inkl. Unternehmensprofil im Hinblick auf die Lieferung und Instandhaltung von elektrischen Triebzügen (max. 5 Seiten);
2. Eigenerklärung des Bewerbers zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 21 Abs. 1 und 2 SektVO;
3. Eigenerklärung des Bewerbers zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 21 Abs. 4 SektVO;
4. Aktueller Auszug aus dem Handelsregister für den Bewerber (bei Ablauf der Bewerbungsfrist nicht älter als 3 Monate) oder ein gleichwertiges Dokument einer zuständigen Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Herkunftslands des Bewerbers in deutscher Sprache (ggf. Original und beglaubigte Übersetzung);
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5. Aktueller Auszug aus dem Gewerbezentralregister für den Bewerber (bei Ablauf der Bewerbungsfrist nicht älter als 3 Monate) oder ein gleichwertiges Dokument einer zuständigen Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Herkunftslands des Bewerbers in deutscher Sprache (ggf. Original und beglaubigte Übersetzung);
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Ein Bewerber oder ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft kann sich zum Nachweis der finanziellen und technischen Leistungsfähigkeit (III.2.2) und III.2.3)) anderer Unternehmen bedienen (vgl. § 20 Abs. 3 SektVO). In diesem Fall sind die o. g. Angaben und Nachweise auch für dieses Unternehmen mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.
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Der Auftraggeber behält sich vor, die Vorlage der in III.2.1), III.2.2) und III.2.3) genannten Angaben und Nachweise auch für Unterauftragnehmer zu einem späteren Zeitpunkt zu verlangen, soweit diese nicht bereits mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen sind.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Kopien testierter Jahresabschlüsse mit Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen für die letzten 3 abgelaufenen Geschäftsjahre;
2. Angaben zum Umsatz mit Leistungen, die mit den zu vergebenden Leistungen in Ziffer II.1.5) vergleichbar sind, mindestens mit Angaben zum Umsatz mit elektrischen Triebzügen und mit Instandhaltung elektrischer Triebzüge, jeweils bezogen auf die letzten 3 abgelaufenen Geschäftsjahre;
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3. Bankauskunft mit Angaben mindestens zur bestehenden Geschäftsbeziehung zum Bewerber und zur gegenwärtigen Finanz- und Liquiditätslage des Bewerbers (bei Ablauf der Bewerbungsfrist nicht älter als 3 Monate), in deutscher Sprache (ggf. Original und beglaubigte Übersetzung).
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Will sich ein Bewerber oder ein Mitglied einer Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der finanziellen Leistungsfähigkeit anderer Unternehmen bedienen (§ 20 Abs. 3 SektVO), sind die o. g. Angaben und Nachweise für dieses Unternehmen mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Zugleich ist eine Verpflichtungserklärung des Unternehmens vorzulegen, dass dem Bewerber bzw. dem Mitglied der Bewerbergemeinschaft im Auftragsfall die erforderlichen finanziellen Mittel des Unternehmens zur Verfügung stehen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Referenzliste über mit den Leistungen in Ziffer II.1.5) vergleichbare Lieferaufträge über elektrische Triebzüge. Ein Lieferauftrag ist vergleichbar, wenn er mindestens 100 elektrische Triebzüge umfasst, die der Bewerber entwickelt, hergestellt, produziert, beim Eisenbahnbundesamt oder einer vergleichbaren Aufsichtsbehörde in den Mitgliedstaaten der EU zugelassen und an den Referenzauftraggeber in den letzten 6 Jahren vor Ablauf der Bewerbungsfrist ausgeliefert hat. In der Referenzliste sind zu diesen Merkmalen, insbesondere zur Anzahl der Fahrzeuge und zum Auslieferungszeitraum, ausdrücklich Angaben zu machen.
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2. Referenzliste über mit den Leistungen in Ziffer II.1.5) vergleichbare Wartungs- und Instandhaltungsaufträge über elektrische Triebzüge mit Wartung und/oder Instandhaltung in den letzten 6 Jahren vor Ablauf der Bewerbungsfrist, pro Referenz mit einer Flottengröße von mindestens 100 elektrischen Triebzügen.
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3. Angaben zur Erfahrung mit der Zulassung von elektrischen Triebzügen beim Eisenbahnbundesamt (EBA).
4. Angaben zur für die Leistungen in Ziffer II.1.5) vorhandenen technischnen Ausrüstung des Bewerbers, insbesondere zur Produktionsfähigkeit und Instandhaltung der elektrischen Triebzüge innerhalb der nächsten 4 Jahre nach Ablauf der Bewerbungsfrist.
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5. Angaben zum unternehmensbezogenen Qualitätsmanagement mit Beschreibung der Maßnahmen und Prozesse zur Sicherstellung der Qualität, insbesondere zu Meilensteinen im Rahmen der Produktion und Lieferung. Kopien entsprechender Zertifizierungen (ISO 9001 oder gleichwertig) sind vorzulegen.
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Will sich ein Bewerber oder ein Mitglied einer Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit anderer Unternehmen bedienen (§ 20 Abs. 3 SektVO), sind die o. g. Angaben und Nachweise für dieses Unternehmen mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Zugleich ist eine Verpflichtungserklärung des Unternehmens vorzulegen, dass dem Bewerber bzw. dem Mitglied der Bewerbergemeinschaft im Auftragsfall die erforderlichen personellen und technischen Ressourcen des Unternehmens zur Verfügung stehen.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Gemäß Vergabeunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gemäß Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Rechtsform mit gesamtschuldnerischer Haftung mit bevollmächtigtem Vertreter.
Sonstige besondere Bedingungen:
Für die Ausführung des Auftrages gelten die besonderen Bedingungen im Tariftreue- und und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (Tariftreue- und Mindestlohngesetz LTMG) vom 16.4.2013, GBl. 2013, 50.

Verfahren
Laufzeit der Rahmenvereinbarung in Jahren: 7
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: SWEG Südwestdeutsche Verkehrs-Aktiengesellschaft
Herrn Georg Gäßler
E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de 📧

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Karl-Friedrich-Straße 17
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76133
E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de 📧
Telefon: +49 7219264049 📞
Fax: +49 7219263985 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht bis spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2014/S 215-381497 (2014-11-05)
Ergänzende Angaben (2014-11-13)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-11-13 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-11-15 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 221-391344
Verweist auf Bekanntmachung: 2014/S 215-381497
ABl. S-Ausgabe: 221
Quelle: OJS 2014/S 221-391344 (2014-11-13)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-10-21)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Vergabekriterien
Unbestimmt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-10-21 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-10-24 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 207-376522
ABl. S-Ausgabe: 207

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Land: Deutschland 🇩🇪
Quelle: OJS 2015/S 207-376522 (2015-10-21)