Rahmenvertrag-Umbau der 10-kV-Schaltfelder X und Y in 110/10-kV-Verteil-Umspannwerken für die Vattenfall Europe Netzservice GmbH, Stadtgebiet Deutschland Berlin

Vattenfall Europe Netzservice GmbH

Betriebsfertige Umbauten der 10-kV-Schutztechnik mit Anpassungen der Leittechnik bzw. Fernwirktechnik, Eigenbedarf und Nebenanlagen im laufenden Betrieb einer 10-kV-Schaltanlage mit allen Übergangszuständen und Provisorien bis zur Demontage und Entsorgung von Bestandsanlagenteilen. Dazu gehören Planung, Konstruktion, Fertigung, Werkssichtprüfung, Lieferung, Montage, Prüfung, Inbetriebnahme, Abnahme und Dokumentation.
Lieferung und Umbau der Schutztechnik in 10-kV-Schaltanlagen
— Aufbau/Umbau der 10-kV-Sekundärschranke/-Tafeln in folgenden Varianten:
—— mit unabhängigem Maximalstromzeitrelais (UMZ)-Einbau bei separaten Differentialschutzschrank
—— mit UMZ-Tausch bei separatem Differentialschutzschrank
—— ohne UMZ-Tausch bei separatem Differentialschutzschrank
—— ohne UMZ-Tausch bei Differentialschutzeinbau
— Aufbau eines separaten Differentialschutzschrankes mit Anbindung an das Digitale Netz
— Aufbau von Provisorien
Lieferung und Umbau der Primärtechnik in 10-kV-Schaltanlagen
— Anpassungen innerhalb der 10-kV-Schaltanlagen (z. B. Sammelschienenanpassung)
— Aufbau/Umbau der 10-kV-Stromwandler in folgenden Varianten:
—— Schienenstromwandler mit Messwicklung
—— Durchführungsstromwandler mit Messwicklung
—— Schienenstromwandler ohne Messwicklung
— Anpassung der Leistungsschalteransteuerung in den Schaltfeldern
— Aufbau von Provisorien
— Einbau/Umbau und Anpassungen von Leistungsschaltern
Anpassung Leittechnik bzw. Fernwirktechnik
— Leistungsmessung bei Rückspeisung in folgenden Varianten:
—— mittels Messumformer bzw. Halbgruppen-EAE
—— mittels Einbau eines DSREY6 (gerichtetes UMZ) bei digitaler Stationsleittechnik
— Anpassungen an die Leit- bzw. Fernwirktechnik entsprechend der Umbauvarianten
Lieferung und Umbau der Anbindung des Eigenbedarfs der 10-kV Schutztechnik
— Anbindung an die AC/DC-Eigenbedarfsverteilung

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-07-03. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-05-20.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-05-20 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2014-05-20)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Elektrische Geräte zum Schalten oder Schützen von Stromkreisen
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Elektrische Geräte zum Schalten oder Schützen von Stromkreisen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Vattenfall Europe Netzservice GmbH
Postanschrift: Puschkinallee 52
Postleitzahl: 12435
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.vattenfall.de 🌏
E-Mail: petra.boettcher@vattenfall.de 📧
Telefon: +49 3026711149 📞
Fax: +49 3026711911149 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-05-20 📅
Einreichungsfrist: 2014-07-03 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-05-23 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 099-173782
ABl. S-Ausgabe: 99
Zusätzliche Informationen
Bedingungen: 1) Die Bewerbung ist schriftlich und eigenhändig unterschrieben in 1-facher Ausfertigung und zusätzlich in elektronischer Form auf CD-ROM einzureichen. Sämtliche in der Bekanntmachung angegebenen Erklärungen und Nachweise sind vollständig beizufügen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht ausreichend. Zwingende Angaben, d. h. solche, die zwingend vorzulegen sind, sind als "Mindestbedingungen" gekennzeichnet. 1a) Bewerber, die die "Mindestbedingungen" nicht mit dem Teilnahmeantrag nachweisen, können vom weiteren Verfahren ausgeschlossen werden. Die Vergabestelle behält sich vor, Erklärungen und Nachweise (auch im Bereich der Mindestbedingungen) nachzufordern. Außerdem wird sich vorbehalten, eine persönliche Vorstellung eines Bewerbers oder eine Besichtigung des Unternehmens des Bewerbers oder eines Referenzprojekts zu fordern, z.B. um die Eigenerklärungen auf deren Stichhaltigkeit zu überprüfen. Ein Anspruch der Bewerber auf eine Nachforderung oder eine persönliche Vorstellung oder eine Besichtigung besteht nicht. 2) Im Sinne der nachstehenden Ziffer 5) sind ausländische Bewerber angehalten, vergleichbare Drittbescheinigungen vorzulegen. Deren Gleichwertigkeit ist nachzuweisen. Es wird dahingehend eine erschöpfende Darstellung erwartet. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass die gesamte Bewerbung in deutscher Sprache zu fassen ist, also auch die jeweiligen Nachweise und Anlagen. Sollte ein amtliches Dokument bzw. eine Drittbescheinigung nicht in deutscher Sprache gefasst sein, so muss eine wörtliche Übersetzung eines vereidigten Dolmetschers vorgelegt werden. Werden die geforderten Bescheinigungen von dem betreffenden Mitgliedsstaat nicht ausgestellt, so können diese durch eine eidesstattliche Erklärung ersetzt werden, die ein berechtigter Vertreter des Unternehmens vor einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde, einem Notar oder einer dafür zuständigen Berufsorganisation des Ursprungs- oder Herkunftsmitgliedstaates abgibt. 3) Unter "aktuell" in Ziffer III.2.) wird verstanden, dass das Ausstellungsdatum der jeweiligen Drittbescheinigung nicht älter als 12 Monate gerechnet vom Tag der Veröffentlichung im Amtsblatt der EU sein darf. Außer Punkt III.2.1, Register D - Handelsregisterauszug nicht älter als sechs Monate gerechnet vom Tag der Veröffentlichung im Amtsblatt der EU sein darf. 4) Alle gemäß III.2.1) bis III.2.3) geforderten Unterlagen sind jeweils einmal in Papierform in einem Ringordner/Hefter und elektronisch als PDF-Datei auf CD abzugeben. Alle Nachweise zur Einhaltung der Teilnahmebedingungen sind zur Prüfung und Vergleichbarkeit in der Reihenfolge, beginnend mit Register A, sortiert und hinter entsprechenden Buchstaben-Registerbögen in einem Ordner/Hefter abzugeben. Für die zusätzliche elektronische Abgabe auf CD sind entsprechende Unterverzeichnisse auf der CD anzulegen, die ebenfalls mit Register A und fortlaufend zu bezeichnen sind. Die Teilnahmeanträge sind einfach in deutscher Sprache einzureichen. Die Übermittlung hat schriftlich zu erfolgen (Vorlage bis zum Schlusstermin bei der benannten Kontaktstelle – die Übersendung per Telefax oder in elektronischer Form, z.B. mittels E-Mail, reicht nicht aus). 5) Die Verpflichtung zur Vorlage von Bescheinigungen Dritter (Drittbescheinigungen) entfällt, wenn und sofern ein vergleichbares Register nicht geführt wird bzw. eine Registrierung nicht erforderlich ist. Dies hat der Bewerber nachzuweisen und zu erläutern. 6) Ein Bewerber kann sich – auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft – beim Nachweis seiner Eignung auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen (z. B. auf Nachunternehmer) beziehen. Dann muss der Bewerber für das andere Unternehmen die Nachweise der Ziffern III.2.1) bis III.2.3) der Bekanntmachung vorlegen, wobei sich die Vorlagepflicht der Nachweise zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit (III.2.2) der Bekanntmachung) und zur technischen Leistungsfähigkeit (III.2.3) der Bekanntmachung) auf den oder die Leistungsteil(e) beschränkt, für den oder die das andere Unternehmen einstehen soll. 7) Mit Abgabe des Teilnahmeantrags erklärt der Bewerber zugleich das Einverständnis mit einem Wechsel des Auftraggebers. Es ist nicht auszuschließen, dass im Laufe des Vergabeverfahrens ein anderes Unternehmen u.a. des Vattenfall - Konzerns Auftraggeber wird. 8) Die Vergabestelle ist berechtigt, eigenen Erfahrungen mit den Bewerbern aus vergleichbaren Projekten zu berücksichtigen. Sollten nachweislich negative Erfahrungen vorliegen, kann die Vergabestelle den Bewerber zu einem persönlichen Aufklärungsgespräch einladen. Kann der Bewerber in dem Aufklärungsgespräch seine Eignung trotz der schlechten eigenen Erfahrungen der Vergabestelle nicht nachweisen, ist die Vergabestelle berechtigt, den Bewerber vom weiteren Verfahren als ungeeignet auszuschließen. 9) Fragen sind ausschließlich per E-Mail bis 7 Kalendertage vor Ablauf der Bewerbungsfrist an die Kontaktstelle zu richten. Danach eingehende Fragen werden nicht berücksichtigt. Die Vergabestelle wird sich bemühen, zeitnah zu antworten. 10) Die Vergabestelle prüft die Teilnahmeanträge in einem dreistufigen Verfahren: 1. Stufe: Prüfung auf Vorliegen der abgeforderten Nachweise und Erklärungen 2. Stufe: Vorliegen von vergaberechtlichen Ausschlussgründen („Mindestbedingungen“) 3. Stufe: Prüfung der wirtschaftlichen, finanziellen sowie der technischen Leistungsfähigkeit gemessen an der ausgeschriebenen Leistung. Abschichtung Sollte die Prüfung ergeben, dass mehr als 5 Bewerber die geforderten Anforderungen erfüllen, so behält sich die Vergabestelle vor, die zur Abgabe eines Angebotes aufzufordernden Bewerber auszuwählen, die die Eignungsvoraussetzungen am besten erfüllen. Diese werden anhand der eingereichten Referenzen ermittelt: Gewertet werden pro Bewerber maximal drei Referenzen. Sollte ein Bewerber mehr als drei Referenzen eingereicht haben, so haben die Bewerber die drei Referenzen zu kennzeichnen, die für die Wertung vorzugsweise herangezogen werden sollen. Die Wertung der Referenzen selbst erfolgt entsprechend nachfolgender Bewertungsmaßstäbe: 1.Vergleichbarkeit und Aktualität der Referenzen mit dem ausgeschriebenen Leistungsumfang in Bezug auf die Leistungsmerkmale gemäß Punkt III.2.3, Register N. 2. Jedes der nachfolgend aufgeführten Leistungsmerkmale zu a) b) c) in einer Referenz wird mit der angegebenen Punktzahl bewertet und ergibt ein Maximum von 6 Punkten je Referenz. Bei der Gesamtbewertung von drei Referenzen ergibt sich ein Maximum von 18 Punkten. Berücksichtigt werden die Bewerber mit der höchsten Punktzahl. a) Schutztechnik — Leistungsmerkmal: Aufbau und IBN von 10-kV-Differentialschutzeinrichtungen (1 Punkt), — Leistungsmerkmal: Aufbau und Inbetriebnahme kombinierter 10kV-UMZ-Schutzgeräte mit Steuerfunktion (1 Punkt), — Leistungsmerkmal: Ausführung der Schaltungsdokumentation mit der Software Ruplan bzw. vergleichbare Software (1 Punkt). Gesamtpunktzahl der Leistungsmerkmale Schutztechnik: 3 Punkte. b) Primärtechnik — Leistungsmerkmal: Umbau von 10-kV-Schaltfeldern in geschotteten 10-kV-Schaltanlagen zum Austausch von 10-kV-Stromwandlern (1 Punkt), — Leistungsmerkmal: Umbau von 10-kV-Schaltfeldern in geschotteten 10-kV-Schaltanlagen zum Austausch von 10-kV-Leistungsschaltern (1 Punkt). Gesamtpunktzahl der Leistungsmerkmale Primärtechnik: 2 Punkte c) Leittechnik bzw. Fernwirktechnik — Leistungsmerkmal: Ankopplung digitaler 10kV-Schutzgeräte (1 Punkt) Gesamtpunktzahl des Leistungsmerkmals Leittechnik bzw. Fernwirktechnik: 1 Punkte 11) Die Auftragsvergabe steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Gremien auf Seiten des Auftraggebers. 12) Allgemeiner Hinweis Die Vergabestelle zahlt bei einer (auch teilweisen) Einstellung des Verfahrens gleich aus welchem Rechtsgrund keinen finanziellen Ersatz für etwaige Aufwendungen etc. (Schadensersatz). Die Teilnahme an gesamten Verfahren erfolgt für die Vergabestelle kostenfrei.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Dienstleistungskategorie: 27
Kurze Beschreibung:
Betriebsfertige Umbauten der 10-kV-Schutztechnik mit Anpassungen der Leittechnik bzw. Fernwirktechnik, Eigenbedarf und Nebenanlagen im laufenden Betrieb einer 10-kV-Schaltanlage mit allen Übergangszuständen und Provisorien bis zur Demontage und Entsorgung von Bestandsanlagenteilen. Dazu gehören Planung, Konstruktion, Fertigung, Werkssichtprüfung, Lieferung, Montage, Prüfung, Inbetriebnahme, Abnahme und Dokumentation.
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Lieferung und Umbau der Schutztechnik in 10-kV-Schaltanlagen
— Aufbau/Umbau der 10-kV-Sekundärschranke/-Tafeln in folgenden Varianten:
—— mit unabhängigem Maximalstromzeitrelais (UMZ)-Einbau bei separaten Differentialschutzschrank
—— mit UMZ-Tausch bei separatem Differentialschutzschrank
—— ohne UMZ-Tausch bei separatem Differentialschutzschrank
—— ohne UMZ-Tausch bei Differentialschutzeinbau
— Aufbau eines separaten Differentialschutzschrankes mit Anbindung an das Digitale Netz
— Aufbau von Provisorien
Lieferung und Umbau der Primärtechnik in 10-kV-Schaltanlagen
— Anpassungen innerhalb der 10-kV-Schaltanlagen (z. B. Sammelschienenanpassung)
— Aufbau/Umbau der 10-kV-Stromwandler in folgenden Varianten:
—— Schienenstromwandler mit Messwicklung
—— Durchführungsstromwandler mit Messwicklung
—— Schienenstromwandler ohne Messwicklung
— Anpassung der Leistungsschalteransteuerung in den Schaltfeldern
— Einbau/Umbau und Anpassungen von Leistungsschaltern
Anpassung Leittechnik bzw. Fernwirktechnik
— Leistungsmessung bei Rückspeisung in folgenden Varianten:
—— mittels Messumformer bzw. Halbgruppen-EAE
—— mittels Einbau eines DSREY6 (gerichtetes UMZ) bei digitaler Stationsleittechnik
— Anpassungen an die Leit- bzw. Fernwirktechnik entsprechend der Umbauvarianten
Lieferung und Umbau der Anbindung des Eigenbedarfs der 10-kV Schutztechnik
— Anbindung an die AC/DC-Eigenbedarfsverteilung
Beschreibung der Optionen:
— Option 1: Vertragsverlängerung vom 1.5.2018 bis 30.4.2020,
— Option 2: Lieferung und Aufbau von Provisorien.
Zahl der möglichen Verlängerungen: 1
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Zusätzlicher CPV-Code: KA04
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
110/10-kV-Verteil-Umspannwerke;
Stadtgebiet Deutschland Berlin.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Alle Unterlagen sind jeweils einmal in Papierform in einem Ringordner und elektronisch als pdf.-Datei auf CD abzugeben. Alle Nachweise zur Einhaltung der Teilnahmebedingungen sind zur leichteren Prüfung und Vergleichbarkeit in der Reihenfolge sortiert und hinter entsprechenden Buchstaben-Registerbögen in einem Ordner/Hefter abgeheftet abzugeben. Für die elektronische Abgabe auf CD sind entsprechende Unterverzeichnisse auf der CD anzulegen die ebenfalls mit Register A und fortlaufend bezeichnet sind.
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Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
-> siehe nähere Erläuterungen unter VI.3 „Zusätzliche Angaben“
Register A) (Mindestanforderung)
Bestätigungen des Bewerbers darüber, dass er in der Lage ist - die Vertragsabwicklung auch in allen Unterlagen und im Schriftverkehr in deutscher Sprache durchzuführen. Projektleiter sowie Aufsichtsperson für Montage-, Prüf- und Inbetriebsetzungsarbeiten, welche verhandlungssicher deutsch sprechen in zur Auftragsabwicklung ausreichender Anzahl zur Verfügung zu stellen.
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Register B)
Bestätigungen des Bewerbers darüber, dass er in der Lage ist die Abwicklung des Gesamtauftrages auf der Grundlage einschlägiger EN-und DIN-Normen, einschlägiger deutscher oder europaweit harmonisierter vergleichbarer technischen Regelwerke, Vorschriften und Richtlinien durchzuführen.
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Register C) (Mindestanforderung)
Nachweis eines eingeführten und durch betriebliche Anweisungen umgesetzten Qualitätsmanagementsystems entsprechend der DIN EN ISO 9001-er Reihe durch aktuell gültige Zertifikate, siehe nähere Erläuterungen unter VI.3 „Zusätzliche Angaben“, Punkt 3.
Register D) (Mindestanforderung)
Aktueller Eintrag aus dem Berufs- oder Handelsregister des Herkunftslandes bzw. Vorlage einer entsprechenden Bescheinigung oder einer entsprechenden Eignungserklärung. (Der Auszug sollte zum Zeitpunkt des Fristen des für den Teilnahmeantrag nicht älter als 6 Monate sein.)
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Register E) (Mindestanforderung)
Eigenhändig unterzeichnete Eigenerklärung, die mit den folgenden Gesetzestexten wortgleich sein müssen, dass keine Verurteilung wegen einer in § 21 Abs. 1 Sektorenverordnung (SektVO) genannten Straftatbestände erfolgt ist und keine in § 21 Abs. 4 Sektorenverordnung (SektVO) genannte Umstände vorliegen.
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Soweit der Bewerber zum Nachweis der Leistungsfähigkeit im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs auf Ressourcen von Dritten/Nachunternehmern zurückgreifen will, sind die vorgenannten Erklärungen und Nachweise (Punkt III.2.1) ebenfalls in Bezug auf die Dritten/Nachunternehmer vorzulegen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Jeder Bewerber muss erklären und nachweisen, dass seine finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zur Durchführung der ausgeschriebenen Leistung gegeben ist.
Dazu müssen die folgenden aufgelisteten Nachweise und Bestätigungen den Bewerbungsunterlagen beigefügt werden:
Register F)
Aktuelle Auskunft einer Geschäftsbank des Bewerbers über die wirtschaftlichen Verhältnisse (z.B. Dauer der Geschäftsbeziehung), zur Kreditwürdigkeit (z.B. erkennbare Überschuldung) und zur Zahlungsfähigkeit.
Register G) (Mindestanforderung)
Aktueller Nachweis des Finanzamtes über die Zahlung von Steuern oder gleichwertige Bescheinigungen des Ursprungs- oder Herkunftslandes.
Register H)
Aktueller Nachweis des Sozialversicherungsträgers über die Zahlung von Krankenkassenbeiträgen, Unfallversicherungsbeiträgen und Rentenversicherungsbeiträgen oder gleichwertige Bescheinigungen des Ursprungs- oder Herkunftslandes.
Register I) (Mindestanforderung)
Nachweis über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung mit Angabe der Deckungssumme.
Register J)
Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz der letzten maximal drei
Geschäftsjahre bezogen auf Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind; Angaben getrennt nach Jahren.
Werden die geforderten Bescheinigungen von dem betreffenden Mitgliedsstaat nicht ausgestellt, so können diese durch eine eidesstattliche Erklärung ersetzt werden, die ein berechtigter Vertreter des Unternehmens vor einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde, einem Notar oder einer dafür zuständigen Berufsorganisation des Ursprungs- oder Herkunftsmitgliedstaates abgibt. Soweit der Bewerber zum Nachweis der Leistungsfähigkeit im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs auf Ressourcen von Dritten/Nachunternehmern zurückgreifen will, sind die vorgenannten Erklärungen und Nachweise (Punkt III.2.2) ebenfalls in Bezug auf die Dritten/Nachunternehmer vorzulegen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Jeder Bewerber muss erklären, dass
Register K) (Mindestanforderung)
— Nachweis, dass der Bewerber in der Lage ist, vom Arbeitsteam (min. ein Mitarbeiter), der Arbeitsverantwortliche (gem. DIN VDE0101-100) mindestens eine Elektrofachkraft und jeder weitere Mitarbeiter mindestens eine elektrotechnisch unterwiesene Person ist. Das mindestens ein eingesetzter Mitarbeiter nachweislich eine Ausbildung für Arbeiten unter Spannung (AuS) und eine medizinische Eignungsuntersuchung G41 (Arbeiten in Höhe mit Absturzgefahr) besitzt. Der Nachweis kann u.a. durch Eigenbestätigung des Bewerbers/ der Bewerbergemeinschaft erbracht werden.
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Register L) (Mindestanforderung)
— Nachweis, dass der Bewerber in der Lage ist Reaktionszeiten einzuhalten, die den Beginn der Fehlerbehebung vor Ort während der Montage, der Inbetriebsetzung und während des Gewährleistungsraumes, auch an Wochenenden und Feiertagen innerhalb von 2 Stunden absichert, er in der Lage ist, planmäßige Einsätze innerhalb von 24 Stunden zu beginnen. Der Nachweis kann u.a. durch Eigenbestätigung des Bewerbers/ der Bewerbergemeinschaft erbracht werden.
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Register M) (Mindestanforderung)
— Nachweis, dass der Bewerber in der Lage ist, Sekundärprovisorien zur Aufrechterhaltung einer uneingeschränkten Versorgungssicherheit realisieren kann. Der Nachweis kann u.a. durch Eigenbestätigung des Bewerbers/ der Bewerbergemeinschaft erbracht werden.
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Register N)
— er Referenzangaben der letzten 6 Jahre bei Energieversorgungsunternehmen über die Leistungserbringung von vergleichbaren Aufträgen wie im vorliegenden Beschaffungsfall nachweist.
Für die Referenz ist uns ein Blatt mit folgendem Inhalt zu übergeben:
— Bezeichnung des Referenzobjektes:
— Auftraggeber mit Ansprechpartner / Telefonnummer: …
— Versorgungsbereich: …
— Zeitraum der Leistungserbringung (Beginn und Ende): ...
— Detaillierte Beschreibung der Leistung in technischer Hinsicht sowie der Umfang der erbrachten Leistungen: …………..
— Auftragswert p. a.: gesamt, und darunter
der Anteil Auftragswert Lieferung und Leistung Schutztechnik
der Anteil Auftragswert Lieferung und Leistung Primärtechnik
der Anteil Auftragswert Lieferung und Leistung Leittechnik
der Anteil Auftragswert Lieferung und Leistung Eigenbedarf
Die Referenzen müssen mit der Unterschrift schriftlich bestätigen, das die folgenden Leistungsmerkmale gewährleistet sind:
a) Schutztechnik
— Leistungsmerkmal: Aufbau und IBN von 10-kV-Differentialschutzeinrichtungen,
— Leistungsmerkmal: Aufbau und Inbetriebnahme kombinierter 10kV-UMZ-Schutzgeräte mit Steuerfunktion,
— Leistungsmerkmal: Ausführung der Schaltungsdokumentation mit der Software Ruplan bzw. vergleichbare Software.
b) Primärtechnik
— Leistungsmerkmal: Umbau von 10-kV-Schaltfeldern in geschotteten 10-kV-Schaltanlagen zum Austausch von
10-kV-Stromwandlern,
10-kV-Leistungsschaltern.
c) Leittechnik bzw. Fernwirktechnik
— Leistungsmerkmal: Ankopplung digitaler 10kV-Schutzgeräte.
(Jedes der aufgeführten und schriftlich bestätigten Leistungsmerkmale wird bewertet, siehe dazu Punkt VI. 3, Zusätzliche Angaben, Punkt 10)
Register O) (Mindestanforderung)
— er geeignete Qualitätssicherungsmaßnahmen für den gesamten Auftragsumfang trifft. (Nachweis durch eine kurze Beschreibung für ein vergleichbares Projekt, Darstellung der eigenen Organisationsstruktur und Darstellung der Eigenpersonalstruktur.)
Register P) (Mindestanforderung)
— Angaben zum Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltschutzmanagementsystem im Unternehmen des Bewerbers (Zertifizierung nach SCC- oder AMS Standard oder gleichwertig). Entsprechende Zertifikate sind beizulegen. Alternativ zum geforderten Nachweis reicht hier der Nachweis einer entsprechenden Zertifizierung bei Connexio bzw. Achilles/Sellihca Deutschland, bei der die entsprechenden Nachweise hinterlegt wurden.
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Register Q) (Mindestanforderung beim Einsatz von Subunternehmen)
— Sofern Subunternehmen mit Leistungsanteilen größer 25 % eingesetzt werden sollen, sind diese bereits mit der Bewerbung anzuzeigen. Alle geforderten Nachweise sind auch von den Subunternehmen zu erbringen und bereits mit Abgabe der Bewerbung in gleicher Registersortierung vorzulegen.
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Soweit der Bewerber zum Nachweis der Leistungsfähigkeit im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs auf Ressourcen von Dritten/Nachunternehmern zurückgreifen will, sind die vorgenannten Erklärungen und Nachweise (Punkt III.2.3) ebenfalls in Bezug auf die Dritten/Nachunternehmer vorzulegen.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
1) Haftpflichtversicherung, Einzeleinheiten sind Gegenstand der Verdingungs- und Ausschreibungsunterlage/Vergabeverhandlung;
2) Mängelansprüchebürgschaft, Vorauszahlungsbürgschaften und/oder Vertragserfüllungsbürgschaft, Einzeleinheiten sind Gegenstand der Verdingungs- und Ausschreibungsunterlage / Vergabeverhandlung.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Angebote sind für den Auftraggeber kostenlos zu erstellen.
Angebotspreis und Zahlungsverkehr in EUR, Zahlungen erfolgen gemäß vereinbartem Zahlungsplan, siehe Verdingungs- und Ausschreibungsunterlage.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften sind zugelassen. Mit der Bewerbung ist dem Auftraggeber neben einer Aufstellung der Mitglieder nachzuweisen:
— welches Mitglied die Gemeinschaft mit uneingeschränkter Wirkung nach außen vertritt,
— welche Teillieferungen von den einzelnen Mitgliedern erbracht werden,
— dass alle Mitglieder für die Vertragserfüllung als Gesamtschuldner haften.

Verfahren
Zahl der Wirtschaftsteilnehmer der Rahmenvereinbarung: 2
Laufzeit der Rahmenvereinbarung in Jahren: 3
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Vattenfall Europe Netzservice GmbH, Kontakt: Vattenfall Europe Business Services GmbH
Petra Böttcher
Internetadresse: www.vattenfall.de 🌏

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2015-05-01 📅
Datum des Endes: 2018-04-30 📅

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Straße 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 30901383 📞
Fax: +49 3090137613 📠
Name: siehe VI.4.1)
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen:
Rügen haben unverzüglich zu erfolgen; das unbestimmte Tatbestandsmerkmal „unverzüglich“ wird auf 5 Kalendertage festgelegt
Gemäß § 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 2, 3 und 4 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig,
a) soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 107 Abs.3 S.1 Nr.2 GWB),
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b) soweit verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung / Aufforderung zur Angebotsabgabe benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 107 Abs.3 S.1 Nr.3 GWB),
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c) soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: siehe VI.4.2)
Quelle: OJS 2014/S 099-173782 (2014-05-20)