Repräsentative deutschlandweite Befragung von Eltern im Rahmen der Prävalenz- und Versorgungsforschung des Nationalen Zentrum Frühe Hilfen (NZFH)
Deutsches Jugendinstitut e. V.
Das Deutsche Jugendinstitut e. V. beabsichtigt die Vergabe einer repräsentativen bundesweiten Studie zu psychosozialen Belastungsmerkmalen bei Familien mit Kindern von null bis drei Jahren in Deutschland. Die Studie ist ein Bestandteil der Prävalenzforschung zu psychosozialen Belastungen in der frühen Kindheit. Der Auftrag sieht eine enge Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber bei der Konzeptentwicklung für den Feldzugang und der Durchführung der Studie vor.
DeadlineDie Frist für den Eingang der Angebote war 2014-09-30. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-08-19.
Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
| Datum | Dokument |
|---|---|
| 2014-08-19 | Auftragsbekanntmachung |
Auftragsbekanntmachung (2014-08-19)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Beratung im Bereich Forschung
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Beratung im Bereich Forschung 📦
Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Deutsches Jugendinstitut e. V.
Postanschrift: Nockherstr. 2
Postleitzahl: 81541
Postort: München
Kontakt
Internetadresse: http://www.dji.de 🌏
E-Mail: kiessling@dji.de 📧
Telefon: +49 62306152 📞
Fax: +49 62306162 📠
Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-08-19 📅
Einreichungsfrist: 2014-09-30 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-08-21 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 159-286163
ABl. S-Ausgabe: 159
Zusätzliche Informationen
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung: Siehe Ausschreibungstext.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Siehe Ausschreibungstext.
Technische und berufliche Fähigkeiten: Siehe Ausschreibungstext.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Siehe Ausschreibungstext.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Ausschreibungstext.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Siehe Ausschreibungstext.
Sonstige besondere Bedingungen: Siehe Ausschreibungstext.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Siehe Ausschreibungstext.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2014-11-30 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Silvia Kießling
Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2014-11-01 📅
Datum des Endes: 2015-06-30 📅
Zusätzliche Informationen
Quelle: OJS 2014/S 159-286163 (2014-08-19)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Beratung im Bereich Forschung
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Beratung im Bereich Forschung 📦
Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Deutsches Jugendinstitut e. V.
Postanschrift: Nockherstr. 2
Postleitzahl: 81541
Postort: München
Kontakt
Internetadresse: http://www.dji.de 🌏
E-Mail: kiessling@dji.de 📧
Telefon: +49 62306152 📞
Fax: +49 62306162 📠
Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-08-19 📅
Einreichungsfrist: 2014-09-30 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-08-21 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 159-286163
ABl. S-Ausgabe: 159
Zusätzliche Informationen
Sie finden hier den vollständigen Ausschreibungstext des Offenen Verfahrens. Weitere Vergabeunterlagen werden nicht verschickt. Alle notwendigen Angaben zur Erstellung eines Angebots enthält diese Veröffentlichung.
Eine pdf-Datei finden Sie auch unter unserer Homepage: www.dji.de, Services, Ausschreibungen des DJI.
Vollständige Wiedergabe des Ausschreibungstextes:
EU-Ausschreibung.
Ausschreibung einer repräsentativen deutschlandweiten Befragung von Eltern im Rahmen der Prävalenz- und Versorgungsforschung des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH).
1. Auftraggeber:
Deutsches Jugendinstitut e. V., Zentrale Verwaltung, Nockherstraße 2, 81541 München.
Herr Wolfgang Müller, Verwaltungsdirektor, stellv. Vorstandsvorsitzender; www.dji.de
2. Kontakt für fachliche Auskünfte:
Deutsches Jugendinstitut e. V., Nockherstraße 2, 81541 München.
Herr Dr. Andreas Eickhorst, Tel. +49 8962306322, eickhorst@dji.de
3. Art des Unternehmens:
Sozialwissenschaftliches Forschungsinstitut.
4. Verfahrensart:
Offenes Verfahren gem. § 3 EG VOL/A.
(veröffentlicht unter www.dji.de und EU-Ausschreibungsplattform simap).
5. Art und Umfang der Leistung:
Das Deutsche Jugendinstitut e. V. beabsichtigt die Vergabe einer repräsentativen bundesweiten Studie zu psychosozialen Belastungsmerkmalen bei Familien mit Kindern von null bis 3 Jahren in Deutschland. Die Studie ist ein Bestandteil der Prävalenzforschung zu psychosozialen Belastungen in der frühen Kindheit. Der Auftrag sieht eine enge Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber bei der Konzeptentwicklung für den Feldzugang und der Durchführung der Studie vor.
6. Lieferort ist München.
7. Ausführungsfrist: 1.11.2014 bis 30.6.2015.
8. Aufteilung in Lose: Keine Aufteilung in Lose.
9. Angebotsfrist: 30.9.2014 um 12:00 Uhr.
Angebote in zweifacher Ausfertigung sind an folgende Adresse in einem verschlossenen Umschlag zu senden:
Nicht öffnen – enthält Angebot zur Studie „Psychosoziale Belastungsmerkmale bei:
Familien mit Kindern von null bis 3 Jahren in Deutschland“,
Deutsches Jugendinstitut e. V.,
Zentrale Verwaltung,
Nockherstraße 2,
81541 München.
Die Bindefrist endet am 30.11.2014.
Vergabe-und Vertragsunterlagen: Anlage 1: Leistungsbeschreibung.
Anlage 2: Kostenplan.
Weitere Vergabeunterlagen werden nicht verschickt. Alle notwendigen Angaben zur Erstellung eines Angebots enthält diese Veröffentlichung.
Anlage 1 Leistungsbeschreibung:
Psychosoziale Belastungsmerkmale bei Familien mit Kindern von null bis drei Jahren in Deutschland - eine repräsentative deutschlandweite Befragung von Eltern im Rahmen der Prävalenz- und Versorgungsfor-schung des NZFH.
I. Hintergrund:
Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen.
Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) hat die Aufgabe, den Auf- und Ausbau von Unterstützungssystemen der Jugendhilfe und des Gesundheitswesens für werdende Eltern sowie Eltern von Säuglingen und Kleinkindern zu unterstützen. Ziel ist es, den Schutz von Kindern vor Vernachlässigung und Misshandlung möglichst frühzeitig durch Prävention zu verbessern. Durch Frühe Hilfen, schon in der Schwangerschaft beginnend, sollen die Entwick-lungsmöglichkeiten und das gesunde Aufwachsen von Kindern durch die Stärkung der Erzie-hungskompetenz von (werdenden) Eltern verbessert werden. Das NZFH ist ein Kooperations-projekt der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in Köln und des Deutschen Jugendinstitut (DJI) in München. Der Sitz des NZFH befindet sich bei der BZgA, Köln. Die BZgA ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG). Seit ihrer Gründung im Jahr 1967 verfolgt sie das Ziel, Gesundheitsrisiken bei Kindern und Jugendlichen sowie ihren Eltern vorzubeugen und bei ihnen gesundheitsfördernde Lebensweisen zu unterstützen. Das DJI ist ein außeruniversitäres sozialwissenschaftliches Forschungsinstitut, das im Wesentlichen vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert wird. Es untersucht seit 1963 in praxisnahen Projekten die Lebenslagen und Entwicklungen von Kindern, Jugendlichen, Frauen, Männern und Familien sowie darauf bezogene Leistungssysteme zu ihrer Unterstützung und Förderung.
Die Begleitforschung zur Bundesinitiative Frühe Hilfen.
Im Rahmen der „Bundesinitiative Netzwerke Frühe Hilfen und Familienhebammen 2012–2015“ fördert das BMFSFJ die Durchführung der wissenschaftlichen Begleitung der Bundesinitiative durch das NZFH. Diese umfasst sowohl die modellhafte Erprobung und Evaluation der Praxis wie auch die Dokumentation und Evaluation des Strukturaufbaus in Ländern und Kommunen. Ziel ist die Ermittlung der Versorgungsqualität der Familien und ihrer Kinder, die im Rahmen der Bundesinitiative Frühe Hilfen erzielt werden konnte. Im Rahmen der Kooperation der bei-den oben genannten Institutionen im NZFH führt das DJI die vorgesehenen Forschungsarbeiten durch und beabsichtigt, auch externe Auftragnehmer mit einzubeziehen.
Die Prävalenz- und Versorgungsstudie.
Derzeit liegen in Deutschland nur Schätzungen zur Häufigkeit und Verteilung von psychosozialen Belastungen bei Familien mit Säuglingen und Kleinkindern vor. Valide Daten sind jedoch dringend erforderlich, um eine zielgenaue und effiziente Planung und Steuerung des Versorgungssystems auf kommunaler wie Landes- und Bundesebene zu gewährleisten. Das DJI führt deshalb im Kooperationsprojekt NZFH eine Studie mit mehreren Teilstudien durch, die es ermöglichen sollen, sowohl die Verbreitung von Belastungslagen als auch unterschiedliche Belastungskonstellationen und damit Hilfebedarfe zu beziffern. Gleichzeitig wird untersucht, wie viele Familien heute und im weiteren Verlauf der Bundesinitiative von Unterstützungsangeboten erreicht werden. Die hier ausgeschriebene Teilstudie ist eine repräsentative Befragung bei Familien mit Kindern von null bis drei Jahren in Deutschland. Sie soll eine Nettostichprobe von bis zu 9 000 Familien umfassen.
II. Die ausgeschriebene Studie: Psychosoziale Belastungsmerkmale bei Familien mit Kindern von null bis 3 Jahren in Deutschland (2015).
Gegenstand dieser Ausschreibung ist die eigenverantwortliche Durchführung einer bundesweiten repräsentativen Befragung von Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern. Diese soll in enger Kooperation mit dem Forschungsteam am DJI erfolgen. Der Auftragnehmer bildet dazu mit dem Auftraggeber einen zeitlich begrenzten Forschungsverbund.
Folgende Fragestellungen sollen im Rahmen dieser Studie untersucht werden:
a) Welche Prävalenz haben objektiv festellbare und subjektiv empfundene psychosoziale Belastungen in der Alterszielgruppe der Frühen Hilfen (Familien mit Kindern von null bis 3 Jahren) in Deutschland?
b) Welche Kenntnis haben diese Familien von vorhandenen Unterstützungs- und Hilfeangeboten und wie häufig nehmen Sie diese in Anspruch?
c) Welche weiteren Unterstützungswünsche haben diese Familien?
Aufgabe des Auftragnehmers ist es, die Studie eigenverantwortlich mit den vom Auftraggeber entwickelten Erhebungsinstrumenten anhand nachstehender Vorgaben durchzuführen.
III. Aufgaben und Leistungsumfang der ausgeschriebenen Hauptstudie.
Studiendesign.
Bei der ausgeschriebenen Hauptstudie handelt es sich um eine repräsentative nationale Erhe-bung in Kinderarztpraxen. Die Zielgruppe sind Eltern mit Kindern von 0-3 Jahren. Diese Fami-lien sollen während ihrer Besuche zu den Vorsorgeuntersuchungen vom Pädiater angesprochen und zum Ausfüllen eines ca. 30-minütigen Fragebogens zu Belastungen und Hilfsange-boten vor Ort in der Praxis motiviert werden. Die ausgefüllten Fragebögen sollen von den Pädiatern gesammelt und an das durchführende Institut zurückgesandt werden.
Für die Durchführung dieser Studie soll eine Stichprobe von Minimum 5 000 Familien und Maximum 9 000 Familien nach wissenschaftlichen Kriterien gezogen werden. Der Zugang soll über eine Stichprobe von ausgewählten, national gestreuten, pädiatrischen Arztpraxen erfolgen. Eine Teilstichprobe der teilnehmenden Pädiater soll für eine Non-Responder-Analyse zusätzlich einen kurzen Fragebogen bezogen auf die nicht teilnehmenden Familien ausfüllen.
Zur Auswahl der pädiatrischen Praxen sollen die Adressdaten der Datenbank der „Stiftung Gesundheit“ als verbindliche Grundlage herangezogen werden. Die Modalitäten des Datenbe-zugs hat der Bieter bereits im Vorfeld seiner Bewerbung zu klären und im Angebot nachzu weisen.
Die Auswahlkriterien für die zu ziehende Pädiater-Stichprobe werden vom Auftraggeber in Absprache mit dem Auftragnehmer und der Stiftung Gesundheit festgelegt. Die endgültige Entscheidung obliegt dabei dem Auftraggeber.
Die Kinderärzte sollen zur Aufwandsentschädigung und Motivation pro erfolgreichem Fall einen Geldbetrag erhalten, dessen genaue Höhe vom Auftraggeber festgelegt wird. Die Auszahlung der Aufwandsentschädigungen soll vom beauftragten Institut durchgeführt werden.
Je Arztpraxis sollen aus Gründen der Wirtschaftlichkeit und Motivierung der Pädiater etwa 20 bis 30 Familien untersucht werden (die endgültige Anzahl wird vom Auftraggeber festgelegt). Die Anzahl der teilnehmenden Familien wird – in Abhängigkeit von den verwendeten Erhebungsmethoden – vom Auftraggeber noch endgültig festgelegt.
Methodik.
Der Bieter soll eine Kalkulation für zwei parallel durchzuführende Teilstudien vorlegen. Während die Teilstudie 1 in jedem Falle durchgeführt wird, ist Teilstudie 2 eine Ergänzung, die vom Auftraggeber optional durchgeführt werden kann.
Teilstudie 1 (obligatorisch):
Bei 5 000 bis 9 000 Familien (netto) und somit zwischen min. ca. 250 Arztpraxen mit jeweils etwa 20 Familien bzw. max. ca. 300 Arztpraxen mit jeweils etwa 30 Familien: Selbstausfüllen eines 30-minütigen Fragebogens (bitte die jeweiligen Kosten pro Fall bei ansteigenden Fallzahlen aufschlüsseln).
Teilstudie 2 (optional):
Bei 1 000 Familien (netto) und somit ca. 50 Arztpraxen mit jeweils etwa 20 Familien: assistiertes Ausfüllen des identischen 30-minütigen Fragebogens mit Unterstützung eines Interviewers.
Umsetzung (Feldmanagement, Datenmanagement).
Der Auftragnehmer ist verantwortlich für die Koordination und Durchführung sämtlicher Untersuchungsbestandteile. Dies beinhaltet folgende Leistungen:
Stichprobenziehung.
A1. Rekrutierung von Kinderarztpraxen, Hausarztpraxen oder Praxen hausärztlich tätiger Internisten, in denen U-Untersuchungen durchgeführt werden, für die Teilnahme an der Studie
— Abstimmung der genauen Auswahlkriterien mit dem Auftraggeber und Ziehung einer entsprechenden Ärzte-Stichprobe aus dem Datenbestand der „Stiftung Gesundheit“ (Auswahlkritieren z. B.: geografische Lage der Praxis; Geschlecht, Alter, Migrationshintergrund des Arztes, Größe der Arztpraxis, Angebotspalette ärztlicher Leistungen).
— Erstellung einer vollständigen Adressdatei für die Kontaktaufnahme mit den Ärzten.
— Kontakt zur berufsständischen Vertretung der Ärzte-Zielgruppe (Berufsverband der Pädiater, Ärztekammern) mit dem Ziel, sie für die Unterstützung und Bewerbung der Studie zu gewinnen.
A2. Entwicklung eines Anschreibens an die Ärzte in Abstimmung mit dem Auftraggeber (Inhalt: Kurze Beschreibung der Studie, Vergütungsinformation, Rücksendeumschlag, ggf. Empfehlung des Berufsverbandes).
A3. Anschreiben der ausgewählten Ärzte, telefonische Auskunft bei Rückfragen.
A4. Telefonisches Kontaktieren und Gewinnen nicht antwortender Ärzte inkl. der Dokumentation von Ablehnungsgründen (Non-Responder-Analyse).
Feldmanagement.
A5. Erstellung eines Musterablaufs der Datenerhebung in den Praxen in Abstimmung mit dem Auftraggeber (Standard Operation Procedure).
A6. Schulung der Ärzte und Praxismitarbeiter zur Information über den gesamten geplanten Ablauf der Studie.
A7. Koordination des gesamten Untersuchungsablaufs vor Ort in den Praxen (einheitlicher Beginn und Ende, Fallzahl- und Datenmanagement).
A8. Versendung von gemeinsam mit dem Auftraggeber entwickeltem Informationsmaterial über die Studie (z. B. Standard Operation Procedure und Hilfestellungen zur Integration der Studie in den Praxisalltag) und über Frühe Hilfen vor Ort (z. B. Broschüren des NZFH).
A9. Versand und Codierung der vom NZFH entwickelten Instrumente (Eltern-Fragebögen und Non-responder-Bögen für Pädiater) an die Arztpraxen.
A10. Weitergabe der vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten finanziellen Aufwandsent-schädigungen an die teilnehmenden Ärzte nach einem vom Auftraggeber festgelegten Abrechnungsmodell.
A11. Gewinnung, Betreuung und Organisation des Feldeinsatzes von Interviewern für assis-tiertes Ausfüllen der Bögen bei einer Teilstichprobe (nur bei Teilstudie 2). Die Interviewer müssen als Qualifikation mindestens einen Bachelorabschluss der Psychologie, Sozialpädago-gik oder der Sozialwissenschaften nachweisen.
Qualitätssicherung.
A12. Durchführung eines Studienmonitorings in Form von stichprobenartigen Kontrollen der Umsetzung des Standard Operating Procedure in den Arztpraxen. Ziel ist, die Datenqualität der Selbstausfüller zu steigern (Fragestellungen dabei z. B.: Sind Probanden hinreichend über den Studienzweck informiert und gibt es Möglichkeiten, die Bögen vertraulich auszufüllen? Werden von Seiten der Praxis die Vorgaben eingehalten, die Datenschutz und Anonymität der Befragung absichern sollen?).
— Dazu Erstellung eines Konzeptes sowie Gewinnung, Schulung und Koordinierung entsprechenden Personals
Das Angebot soll eine Kalkulationen des Studienmonitorings für jeweils 10 %, 20 % und 30 % der Ärzte-Stichprobe enthalten.
A13. Einrichten einer Telefon-Hotline: Hilfe und Unterstützung für die Ärzte während der ge-samten Vorbereitungs- und Feldzeit der Studie.
A14. Feedback: Versenden einer Rückmeldung über ausgewählte (aggregierte) Ergebnisse an die teilnehmenden Ärzte nach Studienende.
A15. Es soll ein Pretest zur Überprüfung der Erhebungsmethodik sowie der eingesetzten Fra-gebögen durchgeführt werden, der hinsichtlich Art und Umfang dem Gegenstand angemessen ist.
Datenmanagement.
A16. Erstellen eines SPSS-Codeplans nach Vorgaben des Auftragsgebers.
A17. Rücklaufkontrolle aller Fragebögen; incl. Nachhaken bei unvollständigem oder unklarem Rücklauf.
A18. Dateneingabe in den vom Auftraggeber freigegebenen Codeplan.
A19. Aufbereitung und Bereitstellung der anonymisierten Befragungsdaten für die Auswertung durch das Forschungsteam des DJI. Während der Feldphase regelmäßige (mindestens monatliche) Übermittlung eines aktuellen Datensatzes an den Auftraggeber. Übergabe eines bereinigten und kontrollierten Datensatzes nach Abschluss der Feldphase
A20. Getrennte Erfassung und Speicherung personenbezogener Daten in der Stichprobe der Familien.
A.21 Übernahme einer Treuhänderschaft zur Aufbewahrung dieser Daten für die Dauer von 3 Jahren. Nach Ablauf dieser Frist sollen die Daten an das Deutsche Jugendinstitut übergeben werden.
Aufbau des Datensatzes.
Es sollen vom Auftragnehmer 2 Datensätze erstellt werden:
1) Daten von ca. 5 000 bis 9 000 Selbstberichtsbögen (Teilstudie 1) sowie ggf. 1 000 Interviews (Teilstudie 2) der teilnehmenden Eltern (Mutter oder Vater): Soziodemographie; Belastungsmerkmale; Inanspruchnahme von Hilfsangeboten
2) Daten aus kurzen Fremdeinschätzungbögen zu weiteren 1 500 bzw. 3 000 nicht teilnehmenden Eltern durch den Kinderarzt (Non-Responder-Analyse): Soziodemographie; Belastungseinschätzung; Gründe für die Nichtteilnahme an der Studie.
Die Struktur des Datensatzes wird dabei vom Auftraggeber vorgegeben und aus Gründen der Qualitätssicherung muss der Auftragnehmer die Dateneingabe in enger Abstimmung mit dem Auftraggeber vornehmen (d. h. gemeinsame Festlegung der Verfahren/Eingabekonventionen; jederzeitige Möglichkeit der Überprüfung der Einhaltung der festgelegten Verfahren).
Lieferung des endgültigen Datensatzes innerhalb von vier Wochen nach Ende der Feldzeit.
Geplanter zeitlicher Ablauf der Arbeiten.
Geplanter Projektbeginn: 1.11.2014.
Pretest der Standard Operation Procedure: Nov./Dez. 2014.
Stichprobenziehung und Information der Pädiater: Nov./Dez. 2014.
Beginn der Feldphase (Teilstudien 1 und 2): 1.1.2015.
Ende der Feldphase: 31.3.2015.
Bereitstellung des Datensatzes: 30.4.2015.
Abgabe des Methodenberichtes: 30.6.2015.
Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber.
Von Seiten des Auftraggebers wird eine kooperative Zusammenarbeit in engem, wechselsei-tigem Austausch erwartet. Dem Auftraggeber obliegt die Gesamtkoordination der Studie. Der Schwerpunkt der Arbeit des Auftragnehmers liegt in der Planung und Durchführung der Da-tenerhebungen sowie in der Betreuung der teilnehmenden Arztpraxen. Die Auswahl einer repräsentativen Stichprobe an teilnehmenden Arztpraxen soll in gemeinsamer Absprache unter Beachtung der vom Auftraggeber vorzugebenden Auswahlbedingungen durch den Auftragnehmer erfolgen.
IV. Formalia (Kostenrahmen, Zeit- und Arbeitsplan, Berichtspflichten, einzureichende Bewerbungsunterlagen).
a) Kostenrahmen- und plan.
— Eine ausführliche Kostenkalkulation für die Durchführungen aller Teilarbeiten A1. bis A21. ist den einzureichenden Unterlagen beizulegen.
— Bei der Kalkulation sind die Kosten pro komplettem Fall ausweisen, dabei ist die Kalkulationen für die beiden Teilstudien 1 und 2 sowie für die Non-Responder-Analyse und für die Qualitätskontrolle (stichprobenartiges Monitoring) zu berücksichtigen und im Angebot getrennt auszuweisen.
— Die Kostenkalkulation muss entsprechend des Kostenplans im Anhang dieser Ausschreibung erfolgen. Die Kalkulation muss sich auf realisierte Netto-Fallzahlen beziehen.
— Darüber hinaus ist eine ausführliche Personalaufstellung (incl. Qualifikation und notwendiger Beschäftigungsdauer) vorgelegt werden.
— Die Zahlungsbedingungen sind dem Projektfortschritt angepasst. Die Modalitäten sind Gegenstand des Vertrages bei Auftragserteilung.
— Spätestens zum 30.6.2015 ist ein Abschlussbericht zur Durchführung der Studie vom Auftragnehmer vorzulegen.
— Der Bieter muss bereit sein, seine Leistungen auf Wunsch persönlich im DJI zu präsentieren.
b) Einzureichende Bewerbungsunterlagen.
1) Ein Angebot zur Durchführung der Hauptstudie mit Vorschlägen zur Umsetzung der unter Punkt V. genannten Vorgaben. Das Angebot hat Angaben zur Rekrutierung der teilnehmenden Ärzte, der Organisation der Erhebungen in den Praxen, der Gewinnung und Organisation von Interview- und Monitoring-Personal vor Ort (je nach Teilstudie und Variante) sowie der Gewährleistung einer hohen methodischen Güte der Untersuchung zu enthalten.
2) Eine detaillierte vollständige Kostenkalkulation (siehe oben).
3) Ein detaillierter Zeitplan mit Schilderung des logistischen Vorgehens.
4) Eine verbindliche schriftliche Erklärung, die belegt, dass die Datenbank der „Stiftung Gesundheit“ durch den Auftragnehmer für diese Studie verwendet werden darf.
5) Ehrenwörtliche Erklärung (siehe Punkt 2b).
c) Teilnahmebedingungen.
1. Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers.
a) Name bzw. Firmenname, Adresse (Sitz und Verwaltungsanschrift), Telefon- und Telefaxnummer, E-Mail-Adresse,
b) Angaben über die sozialwissenschaftliche Qualifikation des einzusetzenden Personals für die Ausführung des Auftrags,
c) Angaben über bisherige Forschungs- und Projekterfahrung sowie berufliche Erfahrungen im Themenfeld,
d) Erfahrung mit der Ausführung von vergleichbaren Projekten,
e) Angaben zum wissenschaftlichen Renommee (Veröffentlichungen sowie ggf. Vorträge),
sowie Referenzen,
f) Ggf. USt-Identifikationsnummer,
g) Kontonummer, Name und Anschrift der Bank, BLZ, IBAN-Code,
h) Ggf. Bestätigung der Eintragung im Berufs- oder Handelsregister nach dem Recht des Mitgliedstaats, in dem der Bieter seinen Sitz hat,
i) Ansprechpartner/in bei diesem Angebot (Name, Vorname, Funktion, Telefonnummer, Telefaxnummer, E-Mail-Adresse, Dienstanschrift),
j) Bei juristischen Personen außerdem: Rechtsform, Kopie der Satzung, Name und Funktion der Mitglieder der Unternehmensleitung.
k) Bei Unterauftragnehmer sind deren Qualifikationen und Erfahrungen bekannt zu geben und die Unterauftragnehmerschaft ist durch diese zu bestätigen.
2. Ausschlusskriterien (fehlende Unterlagen führen zum Ausschluss vom weiteren Verfahren).
a) Von der Auftragsvergabe ausgeschlossen werden Bieter,
— die sich im Konkursverfahren, in Liquidation oder im gerichtlichen Vergleichs-verfahren befinden oder ihre gewerbliche Tätigkeit eingestellt haben oder sich aufgrund eines in den einzelstaatlichen Rechts- und Verwaltungsvorschriften vorgesehenen gleichartigen Verfahrens in einer vergleichbaren Lage befinden,
— die rechtskräftig wegen eines Tatbestands verurteilt wurden, der ihre berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellt,
— die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit eine schwere Verfehlung begangen haben, die von der Vergabestelle nachweislich festgestellt wurde,
— die ihrer Pflicht zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen, Steuern oder sonstigen Abgaben nach den Rechtsvorschriften des Landes ihrer Niederlassung, des Landes des öffentlichen Auftraggebers oder des Landes der Auftragserfüllung nicht nachgekommen sind,
— die rechtskräftig wegen Betrug, Korruption, Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung oder einer anderen gegen die finanziellen Interessen der Gemeinschaften gerichteten Handlung verurteilt worden sind.
b) Die Bieter müssen nachweisen, dass keiner der unter Ziffer 1 genannten Sachverhalte auf sie zutrifft. Die Bieter reichen eine ordnungsgemäß unterzeichnete und mit Datum versehene ehrenwörtliche Erklärung ein, in der sie versichern, dass sie sich nicht in einer der oben genannten Situationen befinden.
3. Technische Leistungsfähigkeit:
a) Übersicht über die in den letzten 3 bis 5 Jahren geleisteten wesentlichen Arbeiten auf dem Gebiet des Auftragsgegenstandes mit Angaben des Auftragswertes, der Leistungszeit und der Angabe der öffentlichen und privaten Auftraggeber,
b) Erfahrung mit der Rekrutierung und Motivierung von Ärzten zu Studienzwecken,
c) Erfahrung mit der Implementierung und Durchführung von multizentrischen Studien in Arztpraxen,
d) Kenntnis der deutschen Ärztelandschaft,
e) Verständnis von und Kompetenz bei der Entwicklung sozialwissenschaftlicher Forschungsdesigns,
f) Bei Forschungsverbünden: Welche Partner übernehmen welche Aufgaben und Themenstellungen? Wer fungiert als zentraler Ansprechpartner/Vertragspartner?
g) Kompetenz in der Ansprache und Motivierung von Ärzten aus unterschiedlichen sozialen Milieus und Regionen zur Teilnahme an der Studie; Erfahrungen im Aufbau und in der Pflege eines Panels,
h) Bestätigung, dass das Angebot, die Präsentation, die Auftragsdurchführung und Dokumentation in deutscher Sprache erfolgt,
i) Sicherheit und Kompetenz im Umgang mit deutschen Datenschutzbestimmungen,
j) Der Teilnehmer/die Teilnehmerin muss eine juristische Person sein oder kann von der Vergabestelle aufgefordert werden, nach Zuschlagserteilung eine juristische Person zu bilden,
k) Berücksichtigung der Vorgaben des Gender Mainstreamings, Nachweis von Genderkompetenz,
l) Angabe des Namens und die berufliche Qualifikation der Personen, die im Falle eines Zuschlags für den Auftrag zuständig sein werden.
4. Sonstige Informationen:
a) Bietergemeinschaften haben in dem Antrag sämtliche Mitglieder der Bietergemein-schaft zu benennen sowie einen Vertreter/eine Vertreterin zu bevollmächtigen, der/die die Bietergemeinschaft rechtsverbindlich vertritt und insgesamt verantwortlich ist. Der Auftraggeber erwartet auch im Fall einer Bietergemeinschaft die geschlossene Erbringung der Leistung aus einer Hand. Die unter Punkt VI. geforderten Nachweise sind für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erbringen.
b) Die Interessensbekundung ist ausschließlich auf dem Post- bzw. Botenweg einzureichen.
c) Kosten für die Bewerbung, Angebotserstellung und Präsentation werden nicht erstattet.
d) Der Teilnahmeantrag ist rechtsverbindlich zu unterschreiben (keine digitale Unterschrift).
e) Zusätzliche Informationen zum Teilnahmeantrag sind nicht vorhanden.
f) Angebote in zweifacher Ausfertigung sind bis zum 30.9.2014 um 12.00 Uhr an folgende Adresse zu senden:
Nicht öffnen – enthält Angebot Studie „Psychosoziale Belastungsmerkmale
bei Familien mit Kindern von null bis 3 Jahren in Deutschland“,
Deutsches Jugendinstitut e. V.,
Zentrale Verwaltung,
Nockherstraße 2,
81541 München.
g) Maßgeblich ist der Eingangsstempel der Poststelle des Deutschen Jugendinstituts e. V. bzw. die Eingangsbestätigung.
5. Auswahlkriterien:
— Qualität des Angebots (30 %),
— Machbarkeit des Angebots (30 %),
— Wirtschaftlichkeit des Angebots (40 %).
Anlage 2 Kostenplan.
(Firmen-)name: Steuernummer:
(immer anzugeben)
Anschrift: Name/Ort Kreditinstitut:
Name und Tel. Ansprechpartner/in BLZ:
Datum Angebot: Konto-Nr.:
Bezeichnung Leistungsmerkmal Menge Einheit Kosten je Einheit Gesamtkosten.
A.1 Rekrutierung von Arztpraxen für die Teilnahme an der Studie:
Ziehung einer entsprechenden Ärzte-Stichprobe aus dem Datenbestand der „Stiftung Gesundheit“.
Erstellung einer vollständigen Adressdatei.
Kontakt zur berufsständischen Vertretung der Ärzte-Zielgruppe.
A.2 Entwicklung eines Anschreibens an die Ärzte.
A.3 Anschreiben der ausgewählten Ärzte, telefonische Auskunft bei Rückfragen.
A.4 Telefonisches Kontaktieren nicht antwortender Ärzte inkl. der Dokumentation von Ablehnungsgründen.
A.5 Erstellung eines Musterablaufs der Datenerhebung in den Praxen (Standard Operation Procedure).
A.6 Schulung der Ärzte und Praxismitarbeiter.
A.7 Koordination des gesamten Untersuchungsablaufs vor Ort in den Praxen.
A. 8 Informationsmaterial über die Studie für die Ärzte:
— Entwicklung (gemeinsam mit dem Auftraggeber),
— Versand.
A.9 Versand und Codierung der vom NZFH entwickelten Instrumente an die Arztpraxen:
Versand,
Codierung.
A.10 Weitergabe der vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten finanziellen Aufwandsentschädigungen an die Ärzte.
A.11 Feldeinsatz von Interviewern bei einer Teilstichprobe (nur bei Teilstudie 2):
Gewinnung von Interviewern,
Betreuung der Interviewer,
Organisation der Interviewerhebungen.
A.12 Durchführung eines Studienmonitorings:
Kalkulationen für jeweils 10 %, 20 % und 30 % der Ärzte-Stichprobe;
10 % Konzeption des Monitorings;
Gewinnung des notwendigen Personals;
Schulung des Personals;
Koordinierung des Personals;
20 % Konzeption des Monitorings;
Gewinnung des notwendigen Personals;
Schulung des Personals;
Koordinierung des Personals;
30 % Konzeption des Monitorings;
Gewinnung des notwendigen Personals;
Schulung des Personals;
Koordinierung des Personals.
A.13 Einrichten einer Telefon-Hotline für die Arztpraxen.
A.14 Versenden einer Rückmeldung über ausgewählte (aggregierte) Ergebnisse an die teilnehmenden Ärzte.
A.15 Pretest der Erhebungsprozedur in Arztpraxen.
A.16 Erstellen eines SPSS-Codeplans.
A.17 Rücklaufkontrolle aller Fragebögen.
A.18 Dateneingabe.
A.19 Aufbereitung, Bereitstellung Übermittlung der Befragungsdaten.
A.20 Getrennte Erfassung und Speicherung personenbezogener Daten.
A.21 Übernahme einer Treuhänderschaft für die personenbezogenen Daten der Probanden für 3 Jahre.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Deutsche Jugendinstitut e. V. beabsichtigt die Vergabe einer repräsentativen bundesweiten Studie zu psychosozialen Belastungsmerkmalen bei Familien mit Kindern von null bis drei Jahren in Deutschland. Die Studie ist ein Bestandteil der Prävalenzforschung zu psychosozialen Belastungen in der frühen Kindheit. Der Auftrag sieht eine enge Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber bei der Konzeptentwicklung für den Feldzugang und der Durchführung der Studie vor.
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Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung: Siehe Ausschreibungstext.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Siehe Ausschreibungstext.
Technische und berufliche Fähigkeiten: Siehe Ausschreibungstext.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Siehe Ausschreibungstext.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Ausschreibungstext.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Siehe Ausschreibungstext.
Sonstige besondere Bedingungen: Siehe Ausschreibungstext.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Siehe Ausschreibungstext.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2014-11-30 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Silvia Kießling
Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2014-11-01 📅
Datum des Endes: 2015-06-30 📅
Zusätzliche Informationen
Sie finden hier den vollständigen Ausschreibungstext des Offenen Verfahrens. Weitere Vergabeunterlagen werden nicht verschickt. Alle notwendigen Angaben zur Erstellung eines Angebots enthält diese Veröffentlichung.
Eine pdf-Datei finden Sie auch unter unserer Homepage: www.dji.de, Services, Ausschreibungen des DJI.
Vollständige Wiedergabe des Ausschreibungstextes:
EU-Ausschreibung.
Ausschreibung einer repräsentativen deutschlandweiten Befragung von Eltern im Rahmen der Prävalenz- und Versorgungsforschung des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH).
1. Auftraggeber:
Deutsches Jugendinstitut e. V., Zentrale Verwaltung, Nockherstraße 2, 81541 München.
Herr Wolfgang Müller, Verwaltungsdirektor, stellv. Vorstandsvorsitzender; www.dji.de
2. Kontakt für fachliche Auskünfte:
Deutsches Jugendinstitut e. V., Nockherstraße 2, 81541 München.
Herr Dr. Andreas Eickhorst, Tel. +49 8962306322, eickhorst@dji.de
3. Art des Unternehmens:
Sozialwissenschaftliches Forschungsinstitut.
4. Verfahrensart:
Offenes Verfahren gem. § 3 EG VOL/A.
(veröffentlicht unter www.dji.de und EU-Ausschreibungsplattform simap).
5. Art und Umfang der Leistung:
Das Deutsche Jugendinstitut e. V. beabsichtigt die Vergabe einer repräsentativen bundesweiten Studie zu psychosozialen Belastungsmerkmalen bei Familien mit Kindern von null bis 3 Jahren in Deutschland. Die Studie ist ein Bestandteil der Prävalenzforschung zu psychosozialen Belastungen in der frühen Kindheit. Der Auftrag sieht eine enge Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber bei der Konzeptentwicklung für den Feldzugang und der Durchführung der Studie vor.
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6. Lieferort ist München.
7. Ausführungsfrist: 1.11.2014 bis 30.6.2015.
8. Aufteilung in Lose: Keine Aufteilung in Lose.
9. Angebotsfrist: 30.9.2014 um 12:00 Uhr.
Angebote in zweifacher Ausfertigung sind an folgende Adresse in einem verschlossenen Umschlag zu senden:
Nicht öffnen – enthält Angebot zur Studie „Psychosoziale Belastungsmerkmale bei:
Familien mit Kindern von null bis 3 Jahren in Deutschland“,
Deutsches Jugendinstitut e. V.,
Zentrale Verwaltung,
Nockherstraße 2,
81541 München.
Die Bindefrist endet am 30.11.2014.
Vergabe-und Vertragsunterlagen: Anlage 1: Leistungsbeschreibung.
Anlage 2: Kostenplan.
Weitere Vergabeunterlagen werden nicht verschickt. Alle notwendigen Angaben zur Erstellung eines Angebots enthält diese Veröffentlichung.
Anlage 1 Leistungsbeschreibung:
Psychosoziale Belastungsmerkmale bei Familien mit Kindern von null bis drei Jahren in Deutschland - eine repräsentative deutschlandweite Befragung von Eltern im Rahmen der Prävalenz- und Versorgungsfor-schung des NZFH.
I. Hintergrund:
Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen.
Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) hat die Aufgabe, den Auf- und Ausbau von Unterstützungssystemen der Jugendhilfe und des Gesundheitswesens für werdende Eltern sowie Eltern von Säuglingen und Kleinkindern zu unterstützen. Ziel ist es, den Schutz von Kindern vor Vernachlässigung und Misshandlung möglichst frühzeitig durch Prävention zu verbessern. Durch Frühe Hilfen, schon in der Schwangerschaft beginnend, sollen die Entwick-lungsmöglichkeiten und das gesunde Aufwachsen von Kindern durch die Stärkung der Erzie-hungskompetenz von (werdenden) Eltern verbessert werden. Das NZFH ist ein Kooperations-projekt der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in Köln und des Deutschen Jugendinstitut (DJI) in München. Der Sitz des NZFH befindet sich bei der BZgA, Köln. Die BZgA ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG). Seit ihrer Gründung im Jahr 1967 verfolgt sie das Ziel, Gesundheitsrisiken bei Kindern und Jugendlichen sowie ihren Eltern vorzubeugen und bei ihnen gesundheitsfördernde Lebensweisen zu unterstützen. Das DJI ist ein außeruniversitäres sozialwissenschaftliches Forschungsinstitut, das im Wesentlichen vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert wird. Es untersucht seit 1963 in praxisnahen Projekten die Lebenslagen und Entwicklungen von Kindern, Jugendlichen, Frauen, Männern und Familien sowie darauf bezogene Leistungssysteme zu ihrer Unterstützung und Förderung.
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Die Begleitforschung zur Bundesinitiative Frühe Hilfen.
Im Rahmen der „Bundesinitiative Netzwerke Frühe Hilfen und Familienhebammen 2012–2015“ fördert das BMFSFJ die Durchführung der wissenschaftlichen Begleitung der Bundesinitiative durch das NZFH. Diese umfasst sowohl die modellhafte Erprobung und Evaluation der Praxis wie auch die Dokumentation und Evaluation des Strukturaufbaus in Ländern und Kommunen. Ziel ist die Ermittlung der Versorgungsqualität der Familien und ihrer Kinder, die im Rahmen der Bundesinitiative Frühe Hilfen erzielt werden konnte. Im Rahmen der Kooperation der bei-den oben genannten Institutionen im NZFH führt das DJI die vorgesehenen Forschungsarbeiten durch und beabsichtigt, auch externe Auftragnehmer mit einzubeziehen.
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Die Prävalenz- und Versorgungsstudie.
Derzeit liegen in Deutschland nur Schätzungen zur Häufigkeit und Verteilung von psychosozialen Belastungen bei Familien mit Säuglingen und Kleinkindern vor. Valide Daten sind jedoch dringend erforderlich, um eine zielgenaue und effiziente Planung und Steuerung des Versorgungssystems auf kommunaler wie Landes- und Bundesebene zu gewährleisten. Das DJI führt deshalb im Kooperationsprojekt NZFH eine Studie mit mehreren Teilstudien durch, die es ermöglichen sollen, sowohl die Verbreitung von Belastungslagen als auch unterschiedliche Belastungskonstellationen und damit Hilfebedarfe zu beziffern. Gleichzeitig wird untersucht, wie viele Familien heute und im weiteren Verlauf der Bundesinitiative von Unterstützungsangeboten erreicht werden. Die hier ausgeschriebene Teilstudie ist eine repräsentative Befragung bei Familien mit Kindern von null bis drei Jahren in Deutschland. Sie soll eine Nettostichprobe von bis zu 9 000 Familien umfassen.
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II. Die ausgeschriebene Studie: Psychosoziale Belastungsmerkmale bei Familien mit Kindern von null bis 3 Jahren in Deutschland (2015).
Gegenstand dieser Ausschreibung ist die eigenverantwortliche Durchführung einer bundesweiten repräsentativen Befragung von Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern. Diese soll in enger Kooperation mit dem Forschungsteam am DJI erfolgen. Der Auftragnehmer bildet dazu mit dem Auftraggeber einen zeitlich begrenzten Forschungsverbund.
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Folgende Fragestellungen sollen im Rahmen dieser Studie untersucht werden:
a) Welche Prävalenz haben objektiv festellbare und subjektiv empfundene psychosoziale Belastungen in der Alterszielgruppe der Frühen Hilfen (Familien mit Kindern von null bis 3 Jahren) in Deutschland?
b) Welche Kenntnis haben diese Familien von vorhandenen Unterstützungs- und Hilfeangeboten und wie häufig nehmen Sie diese in Anspruch?
c) Welche weiteren Unterstützungswünsche haben diese Familien?
Aufgabe des Auftragnehmers ist es, die Studie eigenverantwortlich mit den vom Auftraggeber entwickelten Erhebungsinstrumenten anhand nachstehender Vorgaben durchzuführen.
III. Aufgaben und Leistungsumfang der ausgeschriebenen Hauptstudie.
Studiendesign.
Bei der ausgeschriebenen Hauptstudie handelt es sich um eine repräsentative nationale Erhe-bung in Kinderarztpraxen. Die Zielgruppe sind Eltern mit Kindern von 0-3 Jahren. Diese Fami-lien sollen während ihrer Besuche zu den Vorsorgeuntersuchungen vom Pädiater angesprochen und zum Ausfüllen eines ca. 30-minütigen Fragebogens zu Belastungen und Hilfsange-boten vor Ort in der Praxis motiviert werden. Die ausgefüllten Fragebögen sollen von den Pädiatern gesammelt und an das durchführende Institut zurückgesandt werden.
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Für die Durchführung dieser Studie soll eine Stichprobe von Minimum 5 000 Familien und Maximum 9 000 Familien nach wissenschaftlichen Kriterien gezogen werden. Der Zugang soll über eine Stichprobe von ausgewählten, national gestreuten, pädiatrischen Arztpraxen erfolgen. Eine Teilstichprobe der teilnehmenden Pädiater soll für eine Non-Responder-Analyse zusätzlich einen kurzen Fragebogen bezogen auf die nicht teilnehmenden Familien ausfüllen.
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Zur Auswahl der pädiatrischen Praxen sollen die Adressdaten der Datenbank der „Stiftung Gesundheit“ als verbindliche Grundlage herangezogen werden. Die Modalitäten des Datenbe-zugs hat der Bieter bereits im Vorfeld seiner Bewerbung zu klären und im Angebot nachzu weisen.
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Die Auswahlkriterien für die zu ziehende Pädiater-Stichprobe werden vom Auftraggeber in Absprache mit dem Auftragnehmer und der Stiftung Gesundheit festgelegt. Die endgültige Entscheidung obliegt dabei dem Auftraggeber.
Die Kinderärzte sollen zur Aufwandsentschädigung und Motivation pro erfolgreichem Fall einen Geldbetrag erhalten, dessen genaue Höhe vom Auftraggeber festgelegt wird. Die Auszahlung der Aufwandsentschädigungen soll vom beauftragten Institut durchgeführt werden.
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Je Arztpraxis sollen aus Gründen der Wirtschaftlichkeit und Motivierung der Pädiater etwa 20 bis 30 Familien untersucht werden (die endgültige Anzahl wird vom Auftraggeber festgelegt). Die Anzahl der teilnehmenden Familien wird – in Abhängigkeit von den verwendeten Erhebungsmethoden – vom Auftraggeber noch endgültig festgelegt.
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Methodik.
Der Bieter soll eine Kalkulation für zwei parallel durchzuführende Teilstudien vorlegen. Während die Teilstudie 1 in jedem Falle durchgeführt wird, ist Teilstudie 2 eine Ergänzung, die vom Auftraggeber optional durchgeführt werden kann.
Teilstudie 1 (obligatorisch):
Bei 5 000 bis 9 000 Familien (netto) und somit zwischen min. ca. 250 Arztpraxen mit jeweils etwa 20 Familien bzw. max. ca. 300 Arztpraxen mit jeweils etwa 30 Familien: Selbstausfüllen eines 30-minütigen Fragebogens (bitte die jeweiligen Kosten pro Fall bei ansteigenden Fallzahlen aufschlüsseln).
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Teilstudie 2 (optional):
Bei 1 000 Familien (netto) und somit ca. 50 Arztpraxen mit jeweils etwa 20 Familien: assistiertes Ausfüllen des identischen 30-minütigen Fragebogens mit Unterstützung eines Interviewers.
Umsetzung (Feldmanagement, Datenmanagement).
Der Auftragnehmer ist verantwortlich für die Koordination und Durchführung sämtlicher Untersuchungsbestandteile. Dies beinhaltet folgende Leistungen:
Stichprobenziehung.
A1. Rekrutierung von Kinderarztpraxen, Hausarztpraxen oder Praxen hausärztlich tätiger Internisten, in denen U-Untersuchungen durchgeführt werden, für die Teilnahme an der Studie
— Abstimmung der genauen Auswahlkriterien mit dem Auftraggeber und Ziehung einer entsprechenden Ärzte-Stichprobe aus dem Datenbestand der „Stiftung Gesundheit“ (Auswahlkritieren z. B.: geografische Lage der Praxis; Geschlecht, Alter, Migrationshintergrund des Arztes, Größe der Arztpraxis, Angebotspalette ärztlicher Leistungen).
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— Erstellung einer vollständigen Adressdatei für die Kontaktaufnahme mit den Ärzten.
— Kontakt zur berufsständischen Vertretung der Ärzte-Zielgruppe (Berufsverband der Pädiater, Ärztekammern) mit dem Ziel, sie für die Unterstützung und Bewerbung der Studie zu gewinnen.
A2. Entwicklung eines Anschreibens an die Ärzte in Abstimmung mit dem Auftraggeber (Inhalt: Kurze Beschreibung der Studie, Vergütungsinformation, Rücksendeumschlag, ggf. Empfehlung des Berufsverbandes).
A3. Anschreiben der ausgewählten Ärzte, telefonische Auskunft bei Rückfragen.
A4. Telefonisches Kontaktieren und Gewinnen nicht antwortender Ärzte inkl. der Dokumentation von Ablehnungsgründen (Non-Responder-Analyse).
Feldmanagement.
A5. Erstellung eines Musterablaufs der Datenerhebung in den Praxen in Abstimmung mit dem Auftraggeber (Standard Operation Procedure).
A6. Schulung der Ärzte und Praxismitarbeiter zur Information über den gesamten geplanten Ablauf der Studie.
A7. Koordination des gesamten Untersuchungsablaufs vor Ort in den Praxen (einheitlicher Beginn und Ende, Fallzahl- und Datenmanagement).
A8. Versendung von gemeinsam mit dem Auftraggeber entwickeltem Informationsmaterial über die Studie (z. B. Standard Operation Procedure und Hilfestellungen zur Integration der Studie in den Praxisalltag) und über Frühe Hilfen vor Ort (z. B. Broschüren des NZFH).
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A9. Versand und Codierung der vom NZFH entwickelten Instrumente (Eltern-Fragebögen und Non-responder-Bögen für Pädiater) an die Arztpraxen.
A10. Weitergabe der vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten finanziellen Aufwandsent-schädigungen an die teilnehmenden Ärzte nach einem vom Auftraggeber festgelegten Abrechnungsmodell.
A11. Gewinnung, Betreuung und Organisation des Feldeinsatzes von Interviewern für assis-tiertes Ausfüllen der Bögen bei einer Teilstichprobe (nur bei Teilstudie 2). Die Interviewer müssen als Qualifikation mindestens einen Bachelorabschluss der Psychologie, Sozialpädago-gik oder der Sozialwissenschaften nachweisen.
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Qualitätssicherung.
A12. Durchführung eines Studienmonitorings in Form von stichprobenartigen Kontrollen der Umsetzung des Standard Operating Procedure in den Arztpraxen. Ziel ist, die Datenqualität der Selbstausfüller zu steigern (Fragestellungen dabei z. B.: Sind Probanden hinreichend über den Studienzweck informiert und gibt es Möglichkeiten, die Bögen vertraulich auszufüllen? Werden von Seiten der Praxis die Vorgaben eingehalten, die Datenschutz und Anonymität der Befragung absichern sollen?).
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— Dazu Erstellung eines Konzeptes sowie Gewinnung, Schulung und Koordinierung entsprechenden Personals
Das Angebot soll eine Kalkulationen des Studienmonitorings für jeweils 10 %, 20 % und 30 % der Ärzte-Stichprobe enthalten.
A13. Einrichten einer Telefon-Hotline: Hilfe und Unterstützung für die Ärzte während der ge-samten Vorbereitungs- und Feldzeit der Studie.
A14. Feedback: Versenden einer Rückmeldung über ausgewählte (aggregierte) Ergebnisse an die teilnehmenden Ärzte nach Studienende.
A15. Es soll ein Pretest zur Überprüfung der Erhebungsmethodik sowie der eingesetzten Fra-gebögen durchgeführt werden, der hinsichtlich Art und Umfang dem Gegenstand angemessen ist.
Datenmanagement.
A16. Erstellen eines SPSS-Codeplans nach Vorgaben des Auftragsgebers.
A17. Rücklaufkontrolle aller Fragebögen; incl. Nachhaken bei unvollständigem oder unklarem Rücklauf.
A18. Dateneingabe in den vom Auftraggeber freigegebenen Codeplan.
A19. Aufbereitung und Bereitstellung der anonymisierten Befragungsdaten für die Auswertung durch das Forschungsteam des DJI. Während der Feldphase regelmäßige (mindestens monatliche) Übermittlung eines aktuellen Datensatzes an den Auftraggeber. Übergabe eines bereinigten und kontrollierten Datensatzes nach Abschluss der Feldphase
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A20. Getrennte Erfassung und Speicherung personenbezogener Daten in der Stichprobe der Familien.
A.21 Übernahme einer Treuhänderschaft zur Aufbewahrung dieser Daten für die Dauer von 3 Jahren. Nach Ablauf dieser Frist sollen die Daten an das Deutsche Jugendinstitut übergeben werden.
Aufbau des Datensatzes.
Es sollen vom Auftragnehmer 2 Datensätze erstellt werden:
1) Daten von ca. 5 000 bis 9 000 Selbstberichtsbögen (Teilstudie 1) sowie ggf. 1 000 Interviews (Teilstudie 2) der teilnehmenden Eltern (Mutter oder Vater): Soziodemographie; Belastungsmerkmale; Inanspruchnahme von Hilfsangeboten
2) Daten aus kurzen Fremdeinschätzungbögen zu weiteren 1 500 bzw. 3 000 nicht teilnehmenden Eltern durch den Kinderarzt (Non-Responder-Analyse): Soziodemographie; Belastungseinschätzung; Gründe für die Nichtteilnahme an der Studie.
Die Struktur des Datensatzes wird dabei vom Auftraggeber vorgegeben und aus Gründen der Qualitätssicherung muss der Auftragnehmer die Dateneingabe in enger Abstimmung mit dem Auftraggeber vornehmen (d. h. gemeinsame Festlegung der Verfahren/Eingabekonventionen; jederzeitige Möglichkeit der Überprüfung der Einhaltung der festgelegten Verfahren).
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Lieferung des endgültigen Datensatzes innerhalb von vier Wochen nach Ende der Feldzeit.
Geplanter zeitlicher Ablauf der Arbeiten.
Geplanter Projektbeginn: 1.11.2014.
Pretest der Standard Operation Procedure: Nov./Dez. 2014.
Stichprobenziehung und Information der Pädiater: Nov./Dez. 2014.
Beginn der Feldphase (Teilstudien 1 und 2): 1.1.2015.
Ende der Feldphase: 31.3.2015.
Bereitstellung des Datensatzes: 30.4.2015.
Abgabe des Methodenberichtes: 30.6.2015.
Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber.
Von Seiten des Auftraggebers wird eine kooperative Zusammenarbeit in engem, wechselsei-tigem Austausch erwartet. Dem Auftraggeber obliegt die Gesamtkoordination der Studie. Der Schwerpunkt der Arbeit des Auftragnehmers liegt in der Planung und Durchführung der Da-tenerhebungen sowie in der Betreuung der teilnehmenden Arztpraxen. Die Auswahl einer repräsentativen Stichprobe an teilnehmenden Arztpraxen soll in gemeinsamer Absprache unter Beachtung der vom Auftraggeber vorzugebenden Auswahlbedingungen durch den Auftragnehmer erfolgen.
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IV. Formalia (Kostenrahmen, Zeit- und Arbeitsplan, Berichtspflichten, einzureichende Bewerbungsunterlagen).
a) Kostenrahmen- und plan.
— Eine ausführliche Kostenkalkulation für die Durchführungen aller Teilarbeiten A1. bis A21. ist den einzureichenden Unterlagen beizulegen.
— Bei der Kalkulation sind die Kosten pro komplettem Fall ausweisen, dabei ist die Kalkulationen für die beiden Teilstudien 1 und 2 sowie für die Non-Responder-Analyse und für die Qualitätskontrolle (stichprobenartiges Monitoring) zu berücksichtigen und im Angebot getrennt auszuweisen.
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— Die Kostenkalkulation muss entsprechend des Kostenplans im Anhang dieser Ausschreibung erfolgen. Die Kalkulation muss sich auf realisierte Netto-Fallzahlen beziehen.
— Darüber hinaus ist eine ausführliche Personalaufstellung (incl. Qualifikation und notwendiger Beschäftigungsdauer) vorgelegt werden.
— Die Zahlungsbedingungen sind dem Projektfortschritt angepasst. Die Modalitäten sind Gegenstand des Vertrages bei Auftragserteilung.
— Spätestens zum 30.6.2015 ist ein Abschlussbericht zur Durchführung der Studie vom Auftragnehmer vorzulegen.
— Der Bieter muss bereit sein, seine Leistungen auf Wunsch persönlich im DJI zu präsentieren.
b) Einzureichende Bewerbungsunterlagen.
1) Ein Angebot zur Durchführung der Hauptstudie mit Vorschlägen zur Umsetzung der unter Punkt V. genannten Vorgaben. Das Angebot hat Angaben zur Rekrutierung der teilnehmenden Ärzte, der Organisation der Erhebungen in den Praxen, der Gewinnung und Organisation von Interview- und Monitoring-Personal vor Ort (je nach Teilstudie und Variante) sowie der Gewährleistung einer hohen methodischen Güte der Untersuchung zu enthalten.
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2) Eine detaillierte vollständige Kostenkalkulation (siehe oben).
3) Ein detaillierter Zeitplan mit Schilderung des logistischen Vorgehens.
4) Eine verbindliche schriftliche Erklärung, die belegt, dass die Datenbank der „Stiftung Gesundheit“ durch den Auftragnehmer für diese Studie verwendet werden darf.
5) Ehrenwörtliche Erklärung (siehe Punkt 2b).
c) Teilnahmebedingungen.
1. Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers.
a) Name bzw. Firmenname, Adresse (Sitz und Verwaltungsanschrift), Telefon- und Telefaxnummer, E-Mail-Adresse,
b) Angaben über die sozialwissenschaftliche Qualifikation des einzusetzenden Personals für die Ausführung des Auftrags,
c) Angaben über bisherige Forschungs- und Projekterfahrung sowie berufliche Erfahrungen im Themenfeld,
d) Erfahrung mit der Ausführung von vergleichbaren Projekten,
e) Angaben zum wissenschaftlichen Renommee (Veröffentlichungen sowie ggf. Vorträge),
sowie Referenzen,
f) Ggf. USt-Identifikationsnummer,
g) Kontonummer, Name und Anschrift der Bank, BLZ, IBAN-Code,
h) Ggf. Bestätigung der Eintragung im Berufs- oder Handelsregister nach dem Recht des Mitgliedstaats, in dem der Bieter seinen Sitz hat,
i) Ansprechpartner/in bei diesem Angebot (Name, Vorname, Funktion, Telefonnummer, Telefaxnummer, E-Mail-Adresse, Dienstanschrift),
j) Bei juristischen Personen außerdem: Rechtsform, Kopie der Satzung, Name und Funktion der Mitglieder der Unternehmensleitung.
k) Bei Unterauftragnehmer sind deren Qualifikationen und Erfahrungen bekannt zu geben und die Unterauftragnehmerschaft ist durch diese zu bestätigen.
2. Ausschlusskriterien (fehlende Unterlagen führen zum Ausschluss vom weiteren Verfahren).
a) Von der Auftragsvergabe ausgeschlossen werden Bieter,
— die sich im Konkursverfahren, in Liquidation oder im gerichtlichen Vergleichs-verfahren befinden oder ihre gewerbliche Tätigkeit eingestellt haben oder sich aufgrund eines in den einzelstaatlichen Rechts- und Verwaltungsvorschriften vorgesehenen gleichartigen Verfahrens in einer vergleichbaren Lage befinden,
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— die rechtskräftig wegen eines Tatbestands verurteilt wurden, der ihre berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellt,
— die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit eine schwere Verfehlung begangen haben, die von der Vergabestelle nachweislich festgestellt wurde,
— die ihrer Pflicht zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen, Steuern oder sonstigen Abgaben nach den Rechtsvorschriften des Landes ihrer Niederlassung, des Landes des öffentlichen Auftraggebers oder des Landes der Auftragserfüllung nicht nachgekommen sind,
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— die rechtskräftig wegen Betrug, Korruption, Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung oder einer anderen gegen die finanziellen Interessen der Gemeinschaften gerichteten Handlung verurteilt worden sind.
b) Die Bieter müssen nachweisen, dass keiner der unter Ziffer 1 genannten Sachverhalte auf sie zutrifft. Die Bieter reichen eine ordnungsgemäß unterzeichnete und mit Datum versehene ehrenwörtliche Erklärung ein, in der sie versichern, dass sie sich nicht in einer der oben genannten Situationen befinden.
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3. Technische Leistungsfähigkeit:
a) Übersicht über die in den letzten 3 bis 5 Jahren geleisteten wesentlichen Arbeiten auf dem Gebiet des Auftragsgegenstandes mit Angaben des Auftragswertes, der Leistungszeit und der Angabe der öffentlichen und privaten Auftraggeber,
b) Erfahrung mit der Rekrutierung und Motivierung von Ärzten zu Studienzwecken,
c) Erfahrung mit der Implementierung und Durchführung von multizentrischen Studien in Arztpraxen,
d) Kenntnis der deutschen Ärztelandschaft,
e) Verständnis von und Kompetenz bei der Entwicklung sozialwissenschaftlicher Forschungsdesigns,
f) Bei Forschungsverbünden: Welche Partner übernehmen welche Aufgaben und Themenstellungen? Wer fungiert als zentraler Ansprechpartner/Vertragspartner?
g) Kompetenz in der Ansprache und Motivierung von Ärzten aus unterschiedlichen sozialen Milieus und Regionen zur Teilnahme an der Studie; Erfahrungen im Aufbau und in der Pflege eines Panels,
h) Bestätigung, dass das Angebot, die Präsentation, die Auftragsdurchführung und Dokumentation in deutscher Sprache erfolgt,
i) Sicherheit und Kompetenz im Umgang mit deutschen Datenschutzbestimmungen,
j) Der Teilnehmer/die Teilnehmerin muss eine juristische Person sein oder kann von der Vergabestelle aufgefordert werden, nach Zuschlagserteilung eine juristische Person zu bilden,
k) Berücksichtigung der Vorgaben des Gender Mainstreamings, Nachweis von Genderkompetenz,
l) Angabe des Namens und die berufliche Qualifikation der Personen, die im Falle eines Zuschlags für den Auftrag zuständig sein werden.
4. Sonstige Informationen:
a) Bietergemeinschaften haben in dem Antrag sämtliche Mitglieder der Bietergemein-schaft zu benennen sowie einen Vertreter/eine Vertreterin zu bevollmächtigen, der/die die Bietergemeinschaft rechtsverbindlich vertritt und insgesamt verantwortlich ist. Der Auftraggeber erwartet auch im Fall einer Bietergemeinschaft die geschlossene Erbringung der Leistung aus einer Hand. Die unter Punkt VI. geforderten Nachweise sind für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erbringen.
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b) Die Interessensbekundung ist ausschließlich auf dem Post- bzw. Botenweg einzureichen.
c) Kosten für die Bewerbung, Angebotserstellung und Präsentation werden nicht erstattet.
d) Der Teilnahmeantrag ist rechtsverbindlich zu unterschreiben (keine digitale Unterschrift).
e) Zusätzliche Informationen zum Teilnahmeantrag sind nicht vorhanden.
f) Angebote in zweifacher Ausfertigung sind bis zum 30.9.2014 um 12.00 Uhr an folgende Adresse zu senden:
Nicht öffnen – enthält Angebot Studie „Psychosoziale Belastungsmerkmale
bei Familien mit Kindern von null bis 3 Jahren in Deutschland“,
g) Maßgeblich ist der Eingangsstempel der Poststelle des Deutschen Jugendinstituts e. V. bzw. die Eingangsbestätigung.
5. Auswahlkriterien:
— Qualität des Angebots (30 %),
— Machbarkeit des Angebots (30 %),
— Wirtschaftlichkeit des Angebots (40 %).
Anlage 2 Kostenplan.
(Firmen-)name: Steuernummer:
(immer anzugeben)
Anschrift: Name/Ort Kreditinstitut:
Name und Tel. Ansprechpartner/in BLZ:
Datum Angebot: Konto-Nr.:
Bezeichnung Leistungsmerkmal Menge Einheit Kosten je Einheit Gesamtkosten.
A.1 Rekrutierung von Arztpraxen für die Teilnahme an der Studie:
Ziehung einer entsprechenden Ärzte-Stichprobe aus dem Datenbestand der „Stiftung Gesundheit“.
Erstellung einer vollständigen Adressdatei.
Kontakt zur berufsständischen Vertretung der Ärzte-Zielgruppe.
A.2 Entwicklung eines Anschreibens an die Ärzte.
A.3 Anschreiben der ausgewählten Ärzte, telefonische Auskunft bei Rückfragen.
A.4 Telefonisches Kontaktieren nicht antwortender Ärzte inkl. der Dokumentation von Ablehnungsgründen.
A.5 Erstellung eines Musterablaufs der Datenerhebung in den Praxen (Standard Operation Procedure).
A.6 Schulung der Ärzte und Praxismitarbeiter.
A.7 Koordination des gesamten Untersuchungsablaufs vor Ort in den Praxen.
A. 8 Informationsmaterial über die Studie für die Ärzte:
— Entwicklung (gemeinsam mit dem Auftraggeber),
— Versand.
A.9 Versand und Codierung der vom NZFH entwickelten Instrumente an die Arztpraxen:
Versand,
Codierung.
A.10 Weitergabe der vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten finanziellen Aufwandsentschädigungen an die Ärzte.
A.11 Feldeinsatz von Interviewern bei einer Teilstichprobe (nur bei Teilstudie 2):
Gewinnung von Interviewern,
Betreuung der Interviewer,
Organisation der Interviewerhebungen.
A.12 Durchführung eines Studienmonitorings:
Kalkulationen für jeweils 10 %, 20 % und 30 % der Ärzte-Stichprobe;
10 % Konzeption des Monitorings;
Gewinnung des notwendigen Personals;
Schulung des Personals;
Koordinierung des Personals;
20 % Konzeption des Monitorings;
30 % Konzeption des Monitorings;
Koordinierung des Personals.
A.13 Einrichten einer Telefon-Hotline für die Arztpraxen.
A.14 Versenden einer Rückmeldung über ausgewählte (aggregierte) Ergebnisse an die teilnehmenden Ärzte.
A.15 Pretest der Erhebungsprozedur in Arztpraxen.
A.16 Erstellen eines SPSS-Codeplans.
A.17 Rücklaufkontrolle aller Fragebögen.
A.18 Dateneingabe.
A.19 Aufbereitung, Bereitstellung Übermittlung der Befragungsdaten.
A.20 Getrennte Erfassung und Speicherung personenbezogener Daten.
A.21 Übernahme einer Treuhänderschaft für die personenbezogenen Daten der Probanden für 3 Jahre.
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