Rohbauarbeiten und Ortbetonrammpfähle als Gründung für Fermenter
Zur Sicherstellung der Bioabfallentsorgung beabsichtigt die Rhein-Main Deponie GmbH (kurz RMD) auf dem Standort Deponiepark Brandholz eine Bioabfallvergärungsanlage (Biogasanlage, kurz BGA Brandholz) für getrennt erfassten Bioabfall aus privaten Haushalten und Kleingewerbe zu errichten und zu betreiben.
Auf dem Gelände des Deponiepark Brandholz sollen die bereits vorhandenen Anlagen in das technische und betriebliche Konzept der zukünftigen Biogasanlage eingebunden werden. Insbesondere soll die vorhandene Agrogasanlage (Biogasanlage für nachwachsende Rohstoffe) nach entsprechender Umrüstung bzw. nach Umbau in das zukünftige Konzept der BGA Brandholz für getrennt gesammelten Bioabfall eingebunden und genutzt werden.
Die zu vergebenden Leistungen umfassen insbesondere die Herstellung einer Fundamentplatte/Bodenplatte (Stahlbetonplatte) mit integrierten Unterzügen für die Aufstellung des Vergärungsreaktors (Abmessungen Länge* Breite*Höhe = ca. 12*42*0,6 Meter). Die Fundamentplatte ist auf Bohrpfählen (Ortbetonrammpfählen, Durchmesser 50 bis 75 cm, Pfahllänge 3 bis 5 Meter, örtlich bis 10 Meter, insgesamt bis geschätzt 175 laufende Meter, voraussichtlich 28 Stück) mit Pfahlkopf für Anschluss an Pfahlkopfplatte zu gründen. Weiterhin sind Erdarbeiten (Bodenaustausch, Verfüllung mit RC-Material) und Entwässerungsarbeiten (Verlegung von KG-Rohren) durchzuführen. Zu den Leistungen gehört auch die Erstellung der statischen Berechnung für die Ortbetonpfähle auf der Grundlage eines vorhandenen Bodengutachtens.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-11-05.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-10-06.
Wer?
Wie?
Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum |
Dokument |
2014-10-06
|
Auftragsbekanntmachung
|